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DE2112019B2 - Vorrichtung zum kontinuierlich fortschreitenden Biegen von länglichen Werkstücken - Google Patents

Vorrichtung zum kontinuierlich fortschreitenden Biegen von länglichen Werkstücken

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Publication number
DE2112019B2
DE2112019B2 DE2112019A DE2112019A DE2112019B2 DE 2112019 B2 DE2112019 B2 DE 2112019B2 DE 2112019 A DE2112019 A DE 2112019A DE 2112019 A DE2112019 A DE 2112019A DE 2112019 B2 DE2112019 B2 DE 2112019B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
bending
bending arm
pivot point
point
Prior art date
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Granted
Application number
DE2112019A
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English (en)
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DE2112019C3 (de
DE2112019A1 (de
Inventor
Marinus Johannes Hofstede
Hendrik Logman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cojafex Nv Rotterdam (niederlande)
Original Assignee
Cojafex Nv Rotterdam (niederlande)
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Publication date
Priority claimed from NL707003580A external-priority patent/NL142607B/xx
Priority claimed from NL7100269A external-priority patent/NL153787B/xx
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Publication of DE2112019A1 publication Critical patent/DE2112019A1/de
Publication of DE2112019B2 publication Critical patent/DE2112019B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2112019C3 publication Critical patent/DE2112019C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/02Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment
    • B21D7/024Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment by a swinging forming member
    • B21D7/025Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment by a swinging forming member and pulling or pushing the ends of the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zuir kontinuierlich fortschreitenden Biegen von länglicher Werkstücken, wie Rohren oder Stäben, durch Autorin gen einer in Längsrichtung des zu biegenden Werk Stücks auf dieses wirkenden Kraft, mit einer Führungs einrichtung für das längsbewegte Werkstück, einer ir Bewegungsrichtung des Werkstücks nach der Füh rungseinrichtung angeordneten ! !einrichtung für einen Querschnittsbereich des Werkstücks sowie mil einem um einen Drehpunkt, der annähernd in einer durch den zu erhitzenden Querschnittsbereich des Werkstücks verlaufenden Ebene liegt, schwenkbaren Biegearm, dessen freies Ende in Bewegungsrichtung des Werkstücks nach der Heizeinrichtung an diesem befestigt ist.
Solche Vorrichtungen sind bekannt (britische Patentschrift 1 092 578). Das Werkstück wird dabei von der Führungseinrichtung, die beispielsweise Rollen aufweist, fortschreitend durch die Heizeinrichtung geführt, wo es in einem schmalen Querschnittsbereich erhitzt wird, so daß in diesem Bereich die Elastizitätsgrenze und die Zugverformungsgrenze herabgesetzt werden. Hinter der Heizeinrichtung wird dem Werkstück mit Hilfe des Biegearms eine Krümmung erteilt. Das Werkstück ist dabei mit dem Biegearm drehfes» verbunden. Der Drehpunkt bzw. das Gelenk des Biegearms liegt in der Ebene des erhitzten Bereichs oder in der Nähe dieser Ebene.
Das Biegen erfolgt in dem schmalen erhitzten Bereich. Da in diesem Bereich das Biegemoment abhängig von der auf das Werkstück in dessen Längsrichtung ausgeübten Kraft ist. wird die Dehnung an der Außenseite des gekrümmten Bereichs verringert und die Stauchwirkung an der Innenseite dieses Bereichs erhöht, so daß auf der Außenseite des gekrümmten Bereichs die Wandstärke in einem Ausmaß reduziert wird, das niedriger isi als die Reduzierung, die eintritt, wenn keine l.angskraft auf das Werkstück einwirkt.
Versuche haben jedoch gezeigt, daß unter bestimmten Umständen, insbesondere wenn schwere Rohre gebogen werden sollen, die Vorrichtung extrem hohen Beanspruchungen ausgesetzt ist. die schwierig zu beherrschen sind und zu Betriebsstörungen der Maschine führen können. Weilerhin bildet sich in dem beheizten Bereich des Rohres eine Querkraft aus, die zu unerwünschten Rohrverformungen in diesem Bereich führen kann. Die erwähnten hohen Beanspruchungen, denen die Vorrichtung ausgesetzt wird, sind zum großen Teil e>ne Folge eines sehr großen Biegemoments, das an der Stelle auftritt, wo das Rohr mit dem Biegearm durch eine Klemmhalterung od. dgl. verbunden ist, und der großen Kraft, die auf das Rohr beispielsweise durch eine Führungsrolle ausgeübt wird, die in der Nähe des erhitzten Bereichs angeordnet ist.
Die Aufgabe vorliegender Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu
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schaffen, die geringeren Beanspruchungen als wie die bekannten Vorrichtungen ausgesetzt ist.
Zur Usung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Drehpunkt des Biegearms und die Führungseinrichtung mit der Heizeinrichtung im wesentlichen qwer zur Längsrichtung des ungebogenen Werkstücks relativ zueinander beweglich angeordnet sind.
Im allgemeinen sind dabei die Relativbewegungen zwischen dem Drehpunkt des Biegearms und der Heizeinrichtung während des Biegevorgangs nur relativ klein.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß beim Arbeiten mit der so ausgebildeten Vorrichtung übermäßige Beanspruchungen am Biegearm oder am zu biegenden Werkstück, beispielsweise einem Rohr, nicht oder kaum mehr auftreten, selbst wenn schwere Rohre zu biegen sind. Es können also in vorteilhafter Weise gebogene Gegenstände hergestellt werden, die keine unerwünschten Verformungen aufweisen; außerdem kann ao die zum Biegen erforderliche Vorrichtung in leichterer Bauweise ausgeführt werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Zeichnungen durch ein^e Ausführungsbeispiele noch näher erläutert: a5
F i g. 1 zeigt schematisch eine Biegevorrichtung;
F i g. 2 zeigt in einer Einzelheit eine Abänderung der Vorrichtung nach Fig. 1;
F 1 g. 3 bis 6 zeigen schematisch Ausführungsformen der Vorrichtung mit ortsfestem Drehpunkt des Biegearms;
F i g. 7 zeigt teilweise im Schnitt eine kon.-truktive Ausführungsform der in Fig.6 schemalisch gezeigten Anordnung.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform einer Rohrbiegevorrichtung ist der Drehpunkt bzw. das Gelenk 11 eines Biegearms 10 beweglich angeordnet. Ein zu biegendes Rohr 1 ist dabei in einem Basisgestell 2 der Maschine angeordnet. Auf das Rohr 1 wirkt in Richung des Pfeiles 3 eine von einer nicht gezeigten Einrichtung hervorgerufene Kraft. Unter der Einwirkung dieser Kraft wird das Rohr 1 bei seiner Vorwärtsbewegung von einer Führungseinrichtung geführt. Diese weist Rollen 4 und 5, die mit dem Gestell 2 verbunden sind, und eine Führung 6 auf. Die Führung 6 weist eine Hülse auf, die an dem Rohr befestigt und mit Rollen 7 versehen ist, die längs Führungsflächen 8 des Gestells 2 laufen.
Das vordere Ende des Rohres 1 ist an dem Biegearm 10 drehungsfrei beispielsweise durch eine Klemmhalterung 9 befestigt. Der Biegearm ist mit einem Schwingarm bzw. Verbindungsarm 12 durch einen als Drehpunkt 11 dienenden Drehzapfen verbunden, wobei der Schwingarm an dem Gestell 2 durch einen Drehzapfen 13 angelenkt ist.
Nach den Rollen 4 und 5 ist das Rohr 1 von einer Heizeinrichtung 14 umgeben, die an dieser Stelle einen engen Bereich des Rohres auf eine Temperatur erhitzt, die für das Biegen des Rohres erforderlich ist. In der Ebene dieses Bereichs oder in einer im wesentlichen in diesem Bereich liegenden Ebene ist der Drehpunkt 11 des Biegearms 10 angeordnet, was für eine zufriedenstellende Arbeitsweise der Vorrichtung wesentlich ist. Die Heizeini ichtung 14 heizt vorzugsweise durch elektrische Induktion, kann jedoch auch anders gebaut sein. so daß beispielsweise ein Erhitzen durch Gas vorgenommen werden kann. Wesentlich dabei ist, daß nur ein schmaler Berdch des Rohres erhitzt wird.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Bei eingeschalteter Heizeinrichtung 14 wird das Rohr I in Richtung des Pfeiles 3 vorwärts bewegt, wobei die fQr diese Bewegung erforderliche Kraft beispielsweise durch eine motorgetriebene Schraubenspindel oder einen hydraulischen Zylinder aufgebracht wird. Das Ende des Rohres, welches bei 9 an dem Biegearm befestigt ist, kann sich nur um den Drehpunkt Il des Biegeorms 10 bewegen, was an der Erhitzungsstelle zu einsr Krümmung mit einem Radius führt, der dem Abstand zwischen dem Drehpunkt U und der Mittellinie des nicht gebogenen Teiles des Rohres gleich ist Um eine Verformung in dem Teil des Rohres zu verhindern, der gerade durch die Heizeinrichtung 14 hindurchgeht, kann das Rohr erforderlichenfalls, insbesondere wenn es dünnwandig ist, direkt hinter dem erhitzten Bereich beispielsweise durch Aufsprühen von Wasser gekühlt werden.
Während des Biegevorgangs ist die auf die Rolle 5 wirkende Seitenkraft gering. In dem erhitzten Bereich des Rohres hat die Quer- oder Scherkraft einen vernachlässigbaren Wert, ? i daß dadurch keine unerwünschten Verformungen entstehen können. Die kalten und deshalb starren Rohrabschnitte angrenzend an den erhitzten Bereich führen dazu, uaß die ursprüngliche runde Querschnittsform in dem erhitzten Bereich beibehalten wird. Deshalb ist es unnötig, das Rohr mit Sand zu füllen oder einen Dorn hineinzustecken. Weiterhin wirkt die in dem erhitzten Bereich auftretende Druckkraft einer Wandstärkenverringerung an der Außenseite des Biegestückes entgegen. Grundsätzlich bleibt der Drehpunkt 11 des Biegearms 10 an genau der gleichen Stelle während des Biegevorgangs. Deshalb bleibt auch der Krümmungsradius konstant.
Durch Störungen sekundärer Art. beispielsweise durch Unregelmäßigkeiten der Wandstärke können jedoch in dem Biegeradius Abweichungen auftreten, die von einer geringfügigen Verschiebung des Drehpunktes 11 nach rechts oder links in F i g. 1 begleitet sind. Diese Erscheinung wird für die Bewirkung einer Korrektur verwendet. Durch leichtes Verschieben der Heizeinrichtung 14 in Längsrichtung des Rohres 1 kann der Biegeradius in seiner Länge geändert werden. Das Korrigierverfahren besteht nun darin, daß auf irgendeine Weise die Verschiebung des Drehpunktes 11 gemessen wird und daß abhängig von dem gemessenen Wert die Heizeinrichtung verschoben wird, bis der Drehpunkt 11 wieder seine ursprüngliche Lage hat. Diese Korrektur kann von der Bedienungsperson der Maschine oder automatisch durchgeführt werden. In letzterem Fall kann eine Fühleinrichtung bzw. ein Fühler auf die Verschiebung des Drehpunktes hin beispielsweise ein Signal abgeben, das über eine elektrische pneumatische Übertragung od. dgl. über eine geeignete Einrichtung ein Verschieben der Heizeinrichtung bewirkt. Das Äquivalent zur Verschiebung der Heizeinrichtung ist die Verschiebung des Drehpunktes 11 des Biegearms 10 parallel zu dem nicht gebogenen Teil des zu biegenden Gegenstandes.
Die in F i g. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung ist für die Aufnahme unterschiedlicher Rohrdurchmesser und das Biegen mit verschiedenen Biegeradien ausgelegt. Pabei werden die Rollen 4,5 der Führung 6 und das Befes'igungsteil 9 eingestellt oder ausgewechseil sowie die wirksame Länge des Biegearmes 10 geändert Einrichtungen, um dies zu erreichen, sind in Fig. 1 durch Führungsschlitze 15 und 16 dargestellt, wobei ir diesen Schlitzen der Drehzaofen 13 des Schwingarm«
12 und das Befestigungsteil 9 festgelegt werden können.
Die Vorrichtung kann auch für das Biegen von Rohren oder langgestreckten Gegenständen zu einer Schraubenform verwendet werden, wobei dann beim Biegevorgang der Drehzapfen 13 schrittweise bzw. alimählich in eine Richtung senkrecht zur Zeichcncbenc von F i g. 1 verschoben wird.
Der Drehpunkt 11 kann, wie bereits erwähnt, auch auf andere Weise als durch den Schwingarm 12 beweglieh gemacht werden, bicspielsweise durch einen längs Führungen beweglichen Schlitten oder wie in F i g. 2 gezeigt ist, durch zwei flexible Bänder oder Blattfedern 17.
Eine dauernd vorhandene Querkraft am Drehpunkt des Biegearms kann bei Verwendung eines Schlittens, an dem der Arm angelenkt ist. auch dadurch verhindert werden, daß die Lage des Schlittens bzw. Gleitteils durch eine Einrichtung eingestellt wird, die von einer derartigen zeitweise auftretenden Kraft gesteuert wird, ao bis diese Kraft ganz oder annähernd aufgehoben ist. Die betreffende Kraft kann an dem Drehpunkt 11, jedoch auch an der Rolle 5 bestimmt werden.
In den Fig. 3.4, 5 und 6 sind auf rein schematische Weise Biegevorrichtungen gezeigt, bei welchen für as einen gegebenen Biegeraduis der Drehpunkt des Biegearms eine feste Lage hat.
Der Biegearm 102 ist an einem Ende an einem ortsfesten Drehpunkt 101 angelenkt und bei 108 verdrehungssicher mit dem zu biegenden Rohr oder langgestreckten Werkstück 103 beispielsweise durch eine Klemmhalterung verbunden.
Der Abstand vom Drehpunkt 101 zur Klemm- bzw. Befestigungsstellc 108 tntspricht dem Biegeradius des Werkstücks 103. In den Figuren ist das Rohr bereits über eine bestimmte Länge gekrümmt gezeigt. Der Biegearm 102 und der gebogene Teil des Rohres bilden eine starre Anordnung mit dem theoretischen Hebel der Länge r, der konstant senkrecht zur Längsachse des zu biegenden Werkstückes bleibt. Das Rohr 103. worunter im folgenden jegliches langgestrecktes Werkstück zu verstehen ist, wird an seinem nicht gebogenen Teil in einer Führungseinrichtung geführt, die einen Führungsrahmen oder eine Halterung 104 mit dazwischen angeordneten Führungsrollen 106 und 107 aufweist, welche die Querkräfte von dem Rohr auf den Fiihrungsrahmen übertragen. Durch eine eine Kraft erzeugende Einrichtung, die einerseits auf das Rohr wirkt und sich andererseits auf den Führungsrahmen abstützt, wird eine Längskraft auf das Rohr übertragen. In den Figuren ist die Kraft erzeugende Einrichtung durch eine Feder 105 veranschaulicht; in der Praxis kann sie jedoch durch einen hydraulischen oder pneumatischen Zylinder, eine motorgetriebene Schraubenspindel oder Schraubenzahnstange od. dgl. verwirklicht werdea
An der Stelle bzw. im Bereich 109 wird das Rohr lokal m der durch eine gestrichelte Linie markierten Ebene erhitzt, die genau oder in etwa durch den Dreh punkt tOI des Biegearmes geht Das Rohr wird unter dem Vortrieb durch die in Längsrichtung wirkende Kraft mit dem Radius rin dem erhitzten Bereich gebogen, der sich allmählich längs des Rohres verschiebt.
Es sind Maßnahmen getroffen worden, die ein Bewegen des Führungsrahmens oder der Halterung 104 an ihrem vorderen Ende, das die Heizeinrichtung trägt in bestimmten Ausmaß zum Drehpunkt tot des Biegearms hin oder davon weg ermöglichen, wodurch das Auftreten einer Scherkraft in dem erhitzten Bereich gänzlich oder teilweise unterdrückt und die Belastung auf den Biegearm und seinen Drehpunkt bzw. sein Gelenk verringert werden
In F i g. 3 ist der Führungsrahmen 104 an seinem vorderen Ende mit sich seitlich erstreckenden Führungsschienen oder Stangen 110 versehen, die sich gleitend zwischen Rihrungsrollen 111 mit ortsfesten Achsen bewegen können, wodurch die vorstehend erwähnte Beweglichkeit erreicht wird. Der Führungsrahtnen kann jedoch auch Rollen tragen, die sich zwischen ortsfesten Schienen bewegen. An Stelle der Rollen können auch Führungsflächen verwendet werden.
Mit den in den F i g. 4. 5 und 6 schematisch gezeigten Anordnungen kann ein seitliches Verschieben, wie es mit der Anordnung von F i g. 3 erreicht wird, wenig stens annähernd erzielt werden.
Zu diesem Zweck sind bei dem Führungsrahtnen 104 in F i g. 4 an den Punkten 114 bzw. 115 jeweils zwei kurze Kupplungsstangcn oder Verbindungsstäbe 112 und 113 angelenkt, deren andere Enden bei 116 bzw. 117 an ortsfesten Punkten angelenkt sind.
Das hintere Ende des Führungsrahmens von F i g. 5 ist um den Festpunkt 118 schwenkbar.
Bei dem in F i g. 6 gezeigten Führungsrahmen 104 ist an dem Punkt 120 eine erste Kupplungsstange 121 angelenkt, deren anderes Ende um einen Schwenkzapfen
122 schwenkbar befestigt ist. Das rückwärtige Ende des Führungsrahmens 104 ist mit einem Schlitz 124 versehen, der längs eines ortsfesten Stiftes oder einer Rolle
123 verschoben werden kann.
Bei der in F i g. 7 gezeigten Vorrichtung sind an einem Basisgestell bzw. -rahmen 125 verschiedene Teile angebracht, unter anderem ein Drehzapfen, welcher den Drehpunkt 101 des Biegearms 102 bildet, und der Stift 123. der mit dem Schlitz 124 des Führungsrahmens 104 zusammenwirkt. Das Rohr 103, welches in einer Lage gezeigt ist, in der noch kein Biegevorgang durch geführt ist. ist mit dem Biegearm 102 durch ein Kicmpteil an der Stelle 108 drehungsfrei verbunden. Angrenzend an das vordere Ende des Führungsrahmens 104 ist das Rohr 103 von den Führungsrollen 106 des Rihrungsrahmens geführt, während an seinem entgegengesetzten Ende das Rohr von einem Schuh oder Futter 126 umschlossen ist. welches mit den Rollen 107 zum Führen des anderen Rohrendes in dem Rahmen 104 versehen ist.
Die für das Bewegen des Rohres in Vorwärtsrich tung in dem Führungsrahmen erfoi ierliche Kraft wire von einer Schraubenspindel 127 aufgebracht, die in Gewindeeingriff in dem unteren' Ende des Führungs rahmens tO4 sitzt und beispielsweise von einem nkh gezeigten Elektromotor gedreht wird.
In einiger Entfernung von dem Vorderende des Füh rungsrahmens 104 ist die erste Kupplungsstange 12 parallel zu dem Rahmen angeordnet und mit diesen fiber den Schwenkpunkt 120 verbunden. Das ändert Ende der Stange ist um den Schwenkzapfen 122 bezug lieh des Basisgestells 125 schwenkbar. Die Verbindunj zwischen dem Schwenkzapfen 122 und dem Basisge stell 125 erfolgt durch eine zweite Kupplungsstange 128 und einen Stab 129. wobei die zweite Kuppiungs stange an einem Punkt 130 des Bastsrahmens und de Stab an einem Punkt 131 am Bni angelenkt is Der Punkt 130 liegt etwa in der Mitte zwischen de Punkten 101 und 123, der Punkt 131 Regt in der Näh des Punktes 10t. Während die zweite Knpphmgsstang
128 eine feste Länge hat kann die Länge des Stabe
129 durch ein Spannschloß 132. dessen Zweck nächste
hcnd näher erläutert wird, geiindci ( werden.
Λη seinem vorderen Ende lrügt der Führungsrahmen 104 eine Heizeinrichtung 1.33 /um Erhitzen des Rohres in dem schinken Bereich bzw. an der Stelle 109 quer zur Längsachse des nicht gebogenen Rohrteils. Diese Einrichtung kann ein elektrisches Gerät für die Zuführung von Wechselstrom zu einem Induktionsring 134 aufweisen, der das Rohr in diesem Bereich umgibt. Ks können auch andere Hei/einrichlungen verwendet werden, vorausgesetzt, daß das Rohr nur in einem Khniiilcn Bereich erhitzt wird. Die Heizeinrichtung Ium η mit einer Einrichtung zum Kühlen des sich fort fcchreitend bewegenden Rohres in dem Bereich kombiniert sein, der gerade erhitzt wurde.
Die Ebene des Bereichs 109 und des Induklionsrings 134 geht direkt oder in etwa durch den Drehpunkt 101 ties Biegearms, was bereits näher erläutert wurde. Die Längsachse des nicht gebogenen Teils des Rohres isi im wesentlichen senkrecht zu der Linie, welche den Bereich 109 und den Drehpunkt des Biegearms verbindet. {Diese Beziehung ist für den richtigen Beirieb der Vor richtung wesentlich und sollte deshalb beibehalten wer-(Jen. wenn der Biegcradius für das Rohr geändert wird. In diesem Fall wird die wirksame Länge des Biegearms 102. sowie die Lage des Führungsrahmens 104 bezüglich des Basisrahmens 125 modifiziert.
Eine Längenänderung des Biegearms 102 wird durch Verschieben der Klcmmstclle 108 längs des Arms betwirkt. In dem Biegearm 102 ist dafür ein Schlitz 135 vorgesehen, in welchem ein Klemmteil an der gewünschten Stelle befestigt werden kann. Eine Ändc rung der Lage des Führungsrahmens, die der vorstc henclen Änderung angepaßi ist. wird durch Änderung der Länge des Stabes 129 erreicht Dadurch wird die zweite Kupplungsstange 128 um den Drehpunkt 130 geschwenkt, während der Schlitz 124 längs des Stiftes 123 gleitet. Die Anordnung der Punkte 130 und 124 !sowie die Länge der Stange 128 werden so gewählt, dall bei irgendeinem gewünschten Biegeradius der rechte Winkel zwischen der Längsachse des umgebogenen Rohrteils und der Verbindungslinie zwischen der Stelle 109 und dem Punkt 101 in etwa beibehalten wird.
Während des Biegevorgangs können kleine Abweichungen von dem gewünschten Biegcradius auftreten, deren Ursachen zufällig sind und beispielsweise auf tine Inhomogenität des Rohrmalcrials zurückgciührt (»erden können. Derartige Abweichungen zeigen sich In einer geringen Drehung des Führungsrahmens 104 Um den Punkt 123 und in einer entsprechenden Drehung der ersten Kupplungsstange 121 um den Festpunkt 122, Diese ABwefehung kau« durch eine geeignete Verschiebung des Bereichs IÖ91 in Längsrichtung des nicht gebogenen Rohrteils um einen geringen Betrag korrigiert werden. Wenn deshalb eine Drehung der ersten Kupplungsstange 121 beobachtet wird, kann ein geeignetes Verschieben des Bereichs 109 dadurch erreicht werden, daß die Lage der Heizeinrichtung 133 bezüglich des Vorderendes des Führungsrahmens eingestellt wird, was entweder von Hand oder automatisch erfolgen kann. In letzterem Falle verwendet man eine Fühlcinrichuing, die auf eine Drehung der ersten Kupplungsstange 121 hin ein Signal liefert, welches eine Verschiebung der Heizeinrichtung durch eine elektrische, pneumatische oder hydraulische Einrichtung hervorruft.
Die an Hand von F i g. 7 beschriebene Ausführungsform der Vorrichtung kann derart abgeändert werden.
ίο daß der Schwenkzapfen 120 und der Schlitz 124 des l'iihrungsrahmens 104 in einer Vertikalcbene durch die Mittellinie ties nicht gebogenen Rohrteils und des Fiihrungsrahtnens liegen. Eine weitere mögliehe Abänderung der Anordnung gemäß F i g. 7 besieht darin, daß die Führungsrnllcn 106 und die Heizeinrichtung 133 nicht an dem l'ührungsrahmen 104. sondern an einer gesonderten Hilfshalterung angebracht sind, die in dem Fiihrungsrahmcn gleitend verschiebbar angeordnet und mit den Basisrahmen 125 durch Stäbe ähnlich den
ao Kiipplungsstangcn 121 und 128 von F i g. 7 verbunden ist. Bei diesem Aufbau muß der Fiihrungsrahmcn 104 nach dem Ändern des Biegeradius nicht in Längsrichtung verschoben werden, so daß die Schlitz- und Stift-Führung 123. 124 am rückwärtigen Ende des Führungs-
»5 rahmens durch einen Schwenkzaplcn, beispielsweise entsprechend dem Schwenkzapfen am Festpunkt 118 von F i g. 5. ersetzt werden kann.
Zur Erhöhung der Druckkraft in dem beheizten Be reich, um einer Wandstärkenverringerung auf der Außenseite des Krümmungsstückes entgegenzuwirken, kann eine zusätzliche Bremskraft an dem Biegearm aufgebracht werden. Wenn die Rohre sehr dünnwandig und aus sehr pla· Η-hen Stoffen hergestellt sind, kann es jedoch auch vor teilhaft sein, auf den Biegearm eine zusätzliche Antriebskraft einwirken zu lassen. In beiden Fällen kann ein F.lcktro- oder Hydraulikmotor mit Antriebs- bzw. Bremseigenschaften verwendet werden.
Das Material, aus dem die langgestreckten Werkstücke bestehen, braucht nicht unbedingt Metall, wie im Falle von Stahlrohren zu sein, vielmehr kann auch ein thermoplastisches Material, beispielsweise ein synthetisches thermoplastisches Polymerisat oder Glas verwendet werden. Dabei ist lediglich die Erhitzung auf die Art des Materials abzustimmen. An Stelle der In-
♦5 duktionserhitzung. die nur bei elektrisch leitenden Stoffen anwendbar ist. verwendet man dann als Heizqucllen Wärmestrahlung, heiße Luft. Gas usw.
An Stelle von oder in Kombination mit den näher erläuterten Anordnungen zur Schaffung einer Relativbeweglichkeit zwischen dem Drehpunkt des Biegearms und der Führungseinrichtung lassen sich auch entsprechende elastische bzw. federnde Elemente, beispielsweise Federn oder Kautschukblöcke, vorsehen. Infolge der in derartigen Elementen bei einer Deformation er zeugten Rückstellkräfte werden hierdurch die Relativ bewegungen zwischen dem Drehpunkt des Biegearms und der Führungseinrichtung verkleinert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    L Vorrichtung zum kontinuierlich fortschreitenden Biegen von länglichen Werkstücken, wie Roh- S ren oder Stäben, durch Aufbringen einer in Längsrichtung des zu biegenden Werkstücks auf dieses wirkenden Kraft, mit einer Führungseinrichtung für das längsbewegte Werkstück, einer in Bewegungsrichtung des Werkstücks nach der Föhrungsemrichtung angeordneten Heizeinrichtung für einen Querschnittsbereich des Werkstücks sowie mit einem um einen Drehpunkt, der annähernd in einer durch den zu erhitzenden Querschnittsbereich des Werkstücks verlaufenden Ebene liegt, schwenkbaren Biegearm, dessen freies Ende in Bewegungsrichtung des Werkstücks nach der Heizeinrichtung an diesem befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (11; 101) des Biegeanns (10; 102) und die Führungseinrichtung (4 bis S; 104. 106, 107) ao mit der Heizeinrichtung (14; 133) im wesentlichen quer zur Längsrichtung des ungebogenen Werkstücks (1; 103) relativ zueinander beweglich angeordnet sind..
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relativ zueinander bewegliche Anordnung darin besteht, daß der Drehpunkt (11) des Biegearms (10) am einen En-Je eines Verbindungsarms (12) gehalten ist, der am anderen Ende an der Führungseinrichtung (4 bis 8) schwenkbar gelagert und in seiner Normallage parallel zur Längsrichtung des ungebo0;rien Werkstücks (1) ausgerichtet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die relativ zueinander bewegliche Anordnung darin besteht, daß df · Drehpunkt des Biegearms an einem Schlitten genalten ist, der senk recht zur Längsrichtung des ungebogenen Werkstücks verschiebbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die relativ zueinander bewegliche An-Ordnung darin besteht, daß der Drehpunkt (101) des Biegearms (102) in einem Basisgestell (125) gehalten ist, während die Führungseinrichtung (104, 106. 107) mit ihrem der Heizeinrichtung (133) zugewandten Teil am einen Ende einer ersten Kupplungsstange
    (121) angelenkt ist, deren anderes Ende gelenkig mit dem Basisgestell verbunden ist und an ihrem der Heizeinrichtung abgewandten Teil schwenkbar und axia1 verschiebbar in dem Basisgcstell gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle (108) des Biege arms (102) am zu biegenden Werkstück (103) längs des Biegearmes einstellbar ist, daß die Gelenkver bindung zwischen der ersten Kupplungsstange (121) und dem Basisgestell (125) einen Schwenkzapfen
    (122) aufweist, der von einem Ende einer zweiten Kupplungsstange (128) getragen ist, deren anderes Ende am Basisgestell im mittleren Bereich zwischen dem Drehpunkt (101) des Biegearms und der Lagerstelle (123) der Führungseinrichtung (104) angelenkt ist und daß ein Stab (129) einstellbarer Länge mit seinem einen Ende im Bereich des Schwenkzapfens an der zweiten Kupplungsstange und mit seinem anderen Ende an dem Basisgestell angelenkt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung (14; 133) oder der Drehpunkt (11; 101) des Biegearms (10; 102) parallel zur Längsrichtung des unge-
    bogenen Werkstücks (1; 103) verschiebbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn zeichnet, daß das Verschieben der Heteeinriefuuni (14; 133) durch ein Stellglied erfolgt, das von einen eine Änderung des Abstands zwischen dem Dreh punkt (11; 101) des Biegearms (10; 102) und dei Führungseinrichtung (4 bis 8; 104. 106, 107) erfas senden Fühler gesteuert ist.
DE2112019A 1970-03-12 1971-03-12 Vorrichtung zum kontinuierlich fortschreitenden Biegen von länglichen Werkstücken Expired DE2112019C3 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NL707003580A NL142607B (nl) 1970-03-12 1970-03-12 Werkwijze en inrichting voor het continu voortschrijdend buigen van langgerekte voorwerpen, en met de werkwijze verkregen gebogen voorwerpen.
NL7100269A NL153787B (nl) 1971-01-08 1971-01-08 Werkwijze en inrichting voor het continu voortschrijdend buigen van langgerekte voorwerpen.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2112019A1 DE2112019A1 (de) 1971-09-30
DE2112019B2 true DE2112019B2 (de) 1974-06-20
DE2112019C3 DE2112019C3 (de) 1975-02-06

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ID=26644525

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2112019A Expired DE2112019C3 (de) 1970-03-12 1971-03-12 Vorrichtung zum kontinuierlich fortschreitenden Biegen von länglichen Werkstücken

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US (1) US3724258A (de)
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