DE1164355B - Einrichtung zur Herstellung duennwandiger sowie nahtgeschweisster, gewellter Metallrohre, insbesondere Maentel fuer elektrische Kabel - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung duennwandiger sowie nahtgeschweisster, gewellter Metallrohre, insbesondere Maentel fuer elektrische KabelInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/08—Making tubes with welded or soldered seams
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES VMWQSSl· PATENTAMT
Internat. Kl.: B 21 c
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 7b-7/01
1 164 355
H42608Ib/7b
16. Mai 1961
5. März 1964
H42608Ib/7b
16. Mai 1961
5. März 1964
Es ist bekannt, Metallbänder in aus Rollen, Walzen oder Formschablonen bestehenden Formeinrichtungen
zu Schlitzrohren zu verformen und diese Schlitzrohre längsnahtzuverschweißen. Es ist ebenfalls
bekannt, in solcher Art hergestellte längsnahtgeschweißte Glattrohre im gleichen Arbeitsgang mit
dem Formen und Verschweißen des Rohres mittels einer Welleinrichtung ringförmige oder schraubenförmige
Wellen einzudrücken, also das Glattrohr zu wellen, um es biegsam zu machen. Erfolgt die Herstellung
eines solchen gewellten Metallrohres kontinuierlich, d. h. wird das Formen des Metallbandes
zum Schlitzrohr, das Längsnahtverschweißen dieses Schlitzrohres zum geschlossenen Glattrohr und das
Wellen dieses Glattrohres in einem durchlaufenden Arbeitsgang vorgenommen, so muß sowohl das Metallband
der Formeinrichtung als auch das fertiggeformte Glattrohr der Schweißeinrichtung und das
verschweißte Glattrohr der Welleinrichtung kontinuierlich durch eine Abzugsvorrichtung zugeführt werden.
Solche Abzugsvorrichtungen sind bekannt; sie sind entweder als Raupenabzüge oder als Klauenabzüge
ausgebildet oder besitzen auf stetig umlaufenden Abzugsorganen befestigte Spannzangen, die das abzuziehende
Glattrohr umfassen. Die das Rohr zangen- oder klauenartig umfassenden Abzugsorgane sind dabei
meist auf endlosen umlaufenden Ketten angeordnet und das Umfassen des abzuziehenden Rohres und
dessen Freigabe durch die Abzugsorgane erfolgt selbsttätig. Bei den meisten dieser Abzugsvorrichtungen
werden die Abzugsorgane, sobald sie in den Bereich des abzuziehenden Rohres kommen, durch seitlich
angeordnete Führungsschienen zusammengeführt, so daß sie das abzuziehende Rohr fest umfassen und
kurz vor Verlassen des Rohrbereiches werden sie durch entsprechend angeordnete Steuernasen od. dgl.
wieder auseinandergeschoben.
Bei der oben beschriebenen kontinuierlichen WeIlrohrfertigung
erfolgt das Eindrücken der Wellung in das Glattrohr mittels eines umlaufenden Wellwerkzeuges,
das sich je nach Ausgestaltung konzentrisch oder exzentrisch um die Achse des zu wellenden
Glattrohres herumbewegt. Durch den Wellvorgang wird auf das Glattrohr ein Drehmoment ausgeübt, das
in dem Glattrohr Torsionsspannungen erzeugt, die zu einer Verwindung des Glattrohres führen. Diese Verwindung
des Glattrohres ist unerwünscht, da sie zusätzliche Spannungen in der Rohrwandung erzeugt,
die das gewellte Rohr für viele Verwendungszwecke unbrauchbar macht. Bei kontinuierlicher Fertigung
muß die Übertragung der von der Welleinrichtung auf das geschweißte Glattrohr ausgeübten Torsions-Einrichtung
zur Herstellung dünnwandiger sowie nahtgeschweißter, gewellter Metallrohre,
insbesondere Mäntel für elektrische Kabel
insbesondere Mäntel für elektrische Kabel
Anmelder:
Hackethal-Draht- und Kabel-Werke
Aktiengesellschaft,
Langenhagen bei Hannover
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Günter Lehnert, Hannover-Bothfeld - -
Spannungen auf den Schweißpunkt unbedingt vermieden werden, um Fehlschweißungen und das Entstehen
von Löchern in der geschweißten Längsnaht zu verhüten. Insbesondere bei Verwendung desArgon-Arc-Schweißbrenners
ist es wichtig, daß jede Verdrehung des Rohres unter dem Schweißbrenner vermieden
wird, weil jede Beunruhigung des Schweißlichtbogens zu Fehlschweißungen oder sogar Brandlöchern
in der Schweißnaht führt.
Es sind Einrichtungen bekannt, die eine Verwindung des zu wellenden Glattrohres durch die von der
Welleinrichtung auf das Rohr ausgeübten Torsionsspannungen dadurch vermeiden, daß durch gegensinnig
zur Welleinrichtung umlaufende Gegendrehmomenterzeuger die Verwindung des Glattrohres aufgehoben
wird. Es ist ebenfalls bekannt, ein Glattrohr einer Welleinrichtung mittels einer Abzugsvorrichtung
zuzuführen, die das zu wellende Glattrohr so fest umfaßt, daß dessen Verwindung durch die Welleinrichtung
vermieden wird. Diese Einrichtungen arbeiten durchweg diskontinuierlich, d. h., es werden immer
nur kurze Stücke, deren Länge dem Weg der Abzugsvorrichtung entspricht, der Welleinrichtung zugeführt.
Für die kontinuierliche Fertigung von aus Metallbändern zum Schlitzrohr geformten längsnahtverschweißten
und gewellten Rohren ist bereits vorgeschlagen worden, eine Abzugsvorrichtung zwischen
Welleinrichtung und Schweißeinrichtung anzuordnen, deren Abzugsorgane als geteilte, quer zu ihrer Umlaufrichtung
bewegliche Spannbacken ausgestaltet sind, die auf Spannwagen geführt sind, die ihrerseits
auf umlaufenden endlosen Ketten befestigt sind. Die beweglichen Spannbacken werden bei dieser vorgeschlagenen
Einrichtung über feststehende Führungsschienen zueinander- und auseinandergeführt und umfassen
das Rohr im geschlossenen Zustand so fest, daß eine Übertragung der im Glattrohr durch den
Wellvorgang erzeugten Torsionsspannungen auf den
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Schweißpunkt nicht möglich ist. Durch diese vorge- Spannschalen am Umfang des abzuziehenden Rohres
schlagene Abzugseinrichtung wird also ein Verdrehen ausgeübte Druck beliebig einstellbar ist. Während die
des Glattrohres und eine dadurch bedingte Auswan- Führungsrolle 5« in der Spannbacke 2a über den
derung der miteinander zu verschweißenden Schlitz- exzentrisch am Lagerzapfen 3 angedrehten Zapfen 14
kanten im Schweißpunkt verhindert. 5 exzentrisch verstellbar gelagert ist, ist die Führungs-
Der auf den Spannbacken des Abzuges auf den rolle 5 b in der Spannbacke 2 b mit dem Lagerzapfen
Umfang des abzuziehenden Glattrohres ausgeübte 15b über zwei Schwingen 16a und 16b verstellbar
Anpreßdruck muß nun jeweils so bemessen sein, daß gelagert. Die beiden Schwingen bilden bei 15« drehzwar
das abzuziehende Glattrohr fest geführt und bar gelagerte, einarmige Hebel, deren freie Enden
gegen Verdrehung durch das auf das Glattrohr aus- io über das bei 9 gelagerte Zwischenstück 10 und die
geübte Wellerdrehmoment.gesichert ist, daß aber an- Tellerfeder 19 sowie die mit dem Zwischenstück 10 in
dererseits ein Eindrücken des Glattrohres durch den Eingriff stehende Stellschraube 8 mit der Spannbacke
Anpreßdruck der geschlossenen Spannbacken ver- 2 b federnd verbunden sind. Die Spannung der Tellerhindert
wird, was bei sehr dünnwandigen Blechen und feder 19 ist über die Stellschraube 8 veränderbar,
bei zu hohem Anpreßdruck der Spannbacken ein- 15 Der Innenradius der beiden Spannschalen 18« und treten kann. 18 b ist nun in bezug auf den Außendurchmesser des
bei zu hohem Anpreßdruck der Spannbacken ein- 15 Der Innenradius der beiden Spannschalen 18« und treten kann. 18 b ist nun in bezug auf den Außendurchmesser des
Die Erfindung betrifft eine zwischen Welleinrich- abzuziehenden Rohres so bemessen, daß bei Anliegen
tung und Schweißeinrichtung angeordnete Abzugs- der Spannschalen am Rohr, also bei geschlossenen
vorrichtung, deren Abzugsorgane als geteilte, quer Spannbacken, die Stirnflächen der Spannbacken und
zu ihrer Umlaufrichtung bewegliche Spannbacken 20 der Spannschalen nicht zusammenstoßen, sondern
ausgestaltet sind, die auf Spannwagen geführt sind, daß zwischen den Stirnflächen ein kleiner Luftspalt G
die ihrerseits auf endlos umlaufenden Ketten befestigt verbleibt, etwa in der in A b b. 1 dargestellten Weise,
sind, wobei die beweglichen Spannbacken über fest- Dieser Luftspalt ermöglicht das erfindungsgemäße
stehende Führungsschienen zueinander- und ausein- Verstellen des Anpreßdruckes der beiden Spannandergeführt
werden. Zur Anpassung des durch die 25 schalen an das abzuziehende Rohr, indem durch Vergeschlossenen
Spannbacken auf das abzuziehende stellen der Lagerachse 3 die sich gegen die Führungs-Glattrohr
ausgeübten Anpreßdruckes sind erfindungs- schienen abstützende Führungsrolle 5 α mittels des
gemäß die Schließrollen des Abzugsorganes in den Exzenters 14 die Spannbacke 2 a der Spannbacke 2 δ
Spannbacken senkrecht zur Rohrachse einstellbar ge- nähern kann, wodurch die Spannschalen 18 a und 18 b
lagert, indem eine der Rollen in ihrer zugeordneten 30 das abzuziehende Rohr an seinem Umfang fester als
Spannbacke auf einem exzentrischen Bolzen und die vorher umfassen. Umgekehrt kann natürlich auch durch
andere Rolle in ihrer Spannbacke auf einarmigen entsprechende Rückstellung der Führungsrolle 5 α über
Schwingen sitzt, deren freie Enden unter einstell- den Exzenter 14 der Abstand der beiden Spannbacken
barem Federdruck stehen. 2 a und 2 b zueinander vergrößert werden, wodurch
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise 35 der Anpreßdruck der Spannschalen am abzuziehendargestellt,
den Rohr verringert wird. Das abzuziehende Rohr
Abb. 1 zeigt einen Aufriß, wird von den beiden Spannschalen 18a und 18b auch
A b b. 2 einen Grundriß und bei Stärkstmöglicher Einstellung des Anpreßdruckes
A b b. 3 eine teilweise Seitenansicht, wobei zur bes- immer federnd nachgiebig dadurch umfaßt, daß die
seren Veranschaulichung die in den Abbildungen an- 40 als Gegenabstützung dienende Führungsrolle 5 b in
gegebenen Schnitte gelegt sind. der zugeordneten Spannbacke 2 b über die Schwingen
Die beiden auf dem (nicht dargestellten) Spann- 16 a und 16 b und die Tellerfeder 19 federnd nachzangenwagen
mittels der Nuten la und Ib gegenein- giebig abgestützt ist, so daß die Spannbacke 2b bei
ander verschiebbar geführten Spannzangenhälften 2 α unzulässig hoch eingestelltem Anpreßdruck über die
und 2 b werden seitlich über die Führungsrollen 5 a 45 Tellerfeder 19 entsprechend nachgeben kann, um ein
und 5 b zusammengeführt bzw. über die Bolzen 6 a etwaiges Zusammenquetschen des abzuziehenden
und 6 b wieder auseinandergeschoben, indem die Füh- Rohres zwischen den Spannschalen zu vermeiden,
rungsrollen auf dem Teil des Spannzangenweges, auf Um das Verstellen der exzentrisch gelagerten Fühdem die Spannbacken mit dem abzuziehenden Rohr rungsrolle5a zu erleichtern, ist am herausstehenden in Eingriff stehen, an entsprechend angeordneten 50 Ende des Lagerzapfens 3 eine Bohrung 3 α angeord-Führungsschienen entlangrollen bzw. indem durch net; mittels eines in die Bohrung eingeführten Domes eine entsprechend am Ende dieses Weges maschinen- od. dgl. kann die Verstellung des Lagerzapfens bemittig angeordnete Nase die beiden Spannbacken quem und wunschgemäß genau erfolgen,
über die Bolzen 6a, 6b auseinandergeschoben wer- Zweckmäßig wird die Tellerfeder 19 vor dem Einden. Der Spannzangenwagen ist (in bekannter Weise) 55 setzen der Spannbacke 2 b in den Abzug um einen an endlosen, umlaufenden Ketten befestigt. In den gewissen festen Betrag mittels der Stellschraube 8 beiden Spannbacken 2 a und 2 b sind auswechsel- vorgespannt, um ein schnelles Ermüden der Tellerbare, den abzuziehenden Rohren im Durchmesser an- feder zu verhindern und eine gewisse Vorspannung gepaßte Spannschalen 18 a und 18 b befestigt, die mit bei der Verstellung der Spannbacken bzw. der Einden Haltestiften 17α und 170 unter bei 12a und 12b 60 stellung der Anpreßdrücke der Spannschalen zu drehbar befestigten Hebeln 11 α und 11 b einrasten; haben.
rungsrollen auf dem Teil des Spannzangenweges, auf Um das Verstellen der exzentrisch gelagerten Fühdem die Spannbacken mit dem abzuziehenden Rohr rungsrolle5a zu erleichtern, ist am herausstehenden in Eingriff stehen, an entsprechend angeordneten 50 Ende des Lagerzapfens 3 eine Bohrung 3 α angeord-Führungsschienen entlangrollen bzw. indem durch net; mittels eines in die Bohrung eingeführten Domes eine entsprechend am Ende dieses Weges maschinen- od. dgl. kann die Verstellung des Lagerzapfens bemittig angeordnete Nase die beiden Spannbacken quem und wunschgemäß genau erfolgen,
über die Bolzen 6a, 6b auseinandergeschoben wer- Zweckmäßig wird die Tellerfeder 19 vor dem Einden. Der Spannzangenwagen ist (in bekannter Weise) 55 setzen der Spannbacke 2 b in den Abzug um einen an endlosen, umlaufenden Ketten befestigt. In den gewissen festen Betrag mittels der Stellschraube 8 beiden Spannbacken 2 a und 2 b sind auswechsel- vorgespannt, um ein schnelles Ermüden der Tellerbare, den abzuziehenden Rohren im Durchmesser an- feder zu verhindern und eine gewisse Vorspannung gepaßte Spannschalen 18 a und 18 b befestigt, die mit bei der Verstellung der Spannbacken bzw. der Einden Haltestiften 17α und 170 unter bei 12a und 12b 60 stellung der Anpreßdrücke der Spannschalen zu drehbar befestigten Hebeln 11 α und 11 b einrasten; haben.
die Hebel stehen unter dem Druck der Federn 13 a Das obere Ende des Lagerzapfens 3 kann nach
und 13 b. Die Spannschalen 18a und 18 b umfassen einem weiteren Gedanken der Erfindung mit einer
das abzuziehende Rohr bei geschlossenen Spannbak- Skalenscheibe 4 versehen werden, die auf bestimmte
ken fest am Umfang. 65 Anpreßdrücke fest geeicht ist. An einer auf derSpann-
Die Führungsrollen 5 a und 5 b der beiden Spann- backe 2 a angebrachten Teilungsscheibe 7 kann dann
backen 2α und 2b sind erfindungsgemäß so verstell- der jeweils gewünschte Anpreßdruck durch Drehen
bar in den Spannbacken gelagert, daß der von den des Zapfens 3 eingestellt und abgelesen werden.
Die Führungsrollen 5 α und 5 b sind auf an sich bekannten Tonnenlagern 20 α und 20 b gelagert.
Die erfindungsgemäße Einstellbarkeit der beiden Spannbacken zueinander und die damit gegebene Veränderbarkeit
der Anpreßdrücke der Spannschalen am abzuziehenden Rohr ermöglicht es, die Anpreßdrücke
der Spannschalen den jeweils gegebenen Abzugsverhältnissen genau anzupassen und dadurch ein Verwinden
des abzuziehenden Rohres durch das Wellerdrehmoment oder ein Rutschen des Rohres in den
Spannbacken zu verhindern. Bei Rohren mit geringem Durchmesser kann der Anpreßdruck kleiner, bei Rohren
mit großem Druchmesser kann der Anpreßdruck größer eingestellt werden; ebenso kann der Anpreßdruck
den verschiedenen Wandstärken des abzuziehenden Rohres angepaßt werden, indem bei sehr
dünnen Blechen der Anpreßdruck kleiner, bei dickeren Blechen dagegen größer gewählt werden kann, so
daß also ein etwaiges Zusammenquetschen des abzuziehenden Rohres in den Spannschalen auf einfachste ao
Weise und mit Sicherheit durch entsprechende Anpassung der Anpreßdrücke vermieden wird.
Zweckmäßig sind die das Rohr abziehenden Spannbacken mit ihren zugehörigen Spannwagen in einem
solchen Abstand zueinander auf den kontinuierlich umlaufenden endlosen Ketten angeordnet, daß das abzuziehende
Rohr stets mindestens von einem geschlossenen Spannbackenpaar fest umfaßt wird; jedes
ablaufende Spannbackenpaar öffnet sich also erst dann, wenn mindestens eines der nachfolgenden
Spannbackenpaare das Rohr bereits fest umfaßt hat.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Herstellen dünnwandiger Wellrohre, insbesondere gewellter Kabelmantel,
in der zunächst ein Schutzrohr geformt, dieses nahtgeschweißt und anschließend gewellt wird,
mit einem zwischen Schweißeinrichtung und Welleinrichtung angeordneten, kontinuierlich arbeitenden
Abzugsorgan mit das geschweißte Rohr drehfest einspannenden sowie mit dosierbarer,
federnder Andrückkraft einstellbaren Backen und an diesen gelagerten, an ortsfesten Führungsschienen
entlangrollenden Schließrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohließrollen
(5 a, 5 b) des Abzugsorganes in den Backen (2 a, 2 b) senkrecht zur Rohrachse einstellbar gelagert
sind, indem eine der Rollen (5 a) in der ihr zugeordneten Backe (2 a) auf einem exzentrischen
Bolzen (14) und die andere Rolle (5 b) in ihrer Backe (2b) auf einarmigen Schwingen (16a, 16b)
sitzt, deren freie Enden unter einstellbarem Federdruck (19) stehen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen (16 a, 16 b) mit
ihrem freien Ende über eine durch Stellschraube (8) vorspannbare Tellerfeder (19) auf ihre Backe
(2 b) federnd abgestützt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische Bolzen (14)
der einen Rolle (5 a) an seinem freien Ende eine geeichte Skalenschedbe (4) trägt, die mit einer auf
der Backe (2a) ortsfesten Teilungsscheibe (7) zusammenwirkt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 884120, 2 757 706, 387 446, 1 321729, 1 321463, 1184 972,
865.
USA.-Patentschriften Nr. 2 884120, 2 757 706, 387 446, 1 321729, 1 321463, 1184 972,
865.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 537/208 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH42608A DE1164355B (de) | 1961-05-16 | 1961-05-16 | Einrichtung zur Herstellung duennwandiger sowie nahtgeschweisster, gewellter Metallrohre, insbesondere Maentel fuer elektrische Kabel |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH42608A DE1164355B (de) | 1961-05-16 | 1961-05-16 | Einrichtung zur Herstellung duennwandiger sowie nahtgeschweisster, gewellter Metallrohre, insbesondere Maentel fuer elektrische Kabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1164355B true DE1164355B (de) | 1964-03-05 |
Family
ID=7154919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH42608A Pending DE1164355B (de) | 1957-08-19 | 1961-05-16 | Einrichtung zur Herstellung duennwandiger sowie nahtgeschweisster, gewellter Metallrohre, insbesondere Maentel fuer elektrische Kabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1164355B (de) |
Cited By (4)
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