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DE2112014A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens der Farbkomponente(n)einer Farbflotte auf textile Gueter - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens der Farbkomponente(n)einer Farbflotte auf textile Gueter

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Publication number
DE2112014A1
DE2112014A1 DE19712112014 DE2112014A DE2112014A1 DE 2112014 A1 DE2112014 A1 DE 2112014A1 DE 19712112014 DE19712112014 DE 19712112014 DE 2112014 A DE2112014 A DE 2112014A DE 2112014 A1 DE2112014 A1 DE 2112014A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dye liquor
temperature
constant
circuit
dye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712112014
Other languages
English (en)
Other versions
DE2112014C3 (de
DE2112014B2 (de
Inventor
Guenther Dornheim
Oskar Ing Loeffler
Rudolf Schlosser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PIERING TEXTILWERKE AG
Original Assignee
PIERING TEXTILWERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PIERING TEXTILWERKE AG filed Critical PIERING TEXTILWERKE AG
Publication of DE2112014A1 publication Critical patent/DE2112014A1/de
Publication of DE2112014B2 publication Critical patent/DE2112014B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2112014C3 publication Critical patent/DE2112014C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B23/00Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
    • D06B23/24Means for regulating the amount of treating material picked up by the textile material during its treatment
    • D06B23/28Means for regulating the amount of treating material picked up by the textile material during its treatment in response to a test conducted on the treating material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens der Farbkomponente(n) einer Farbflotte auf textile Güter Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung des Aufzichens der Farbkomponente(n) einer Farbflotte auf textile Güter durch Regelung der Temperatur der Farbflotte in Abhängigkeit von ihrer Lichtdurchlässigkeit.
  • Beim Färbon textiler Güter gemäß den bekannten Verfahren ist es stets außerordentlich schwierig,eine gleichmäßige Durchfärbung des textilen Gutes zu erzielen. Die peripheren Bereiche des Kuchens werden zumeist srärker eingefärbt als die inneren Bereiche derselben. Die Geschwindigkeit mit der jeweils eine Komponente auf das textile Gut aufzieht hängt sehr stark von der Temperatur der Farbflotte ab.
  • Die Ursache der eben erwähnten unbefriedigenden Einfärbungsergebnisse liegt darin, dß für diese Fälle die Aufziehgeschwindigkeit der Farbflotte größer ist als die Geschwindigkeit, mit der die Farbflotte durch den Kuchen hindurchgepumpt wird, d.h. die Komponente zieht schneller auf, als die Farbflotte den Kuchen durchdringt. Jene Temperatur der Farbflotte, bei welcher eine gleichmäßige Durchfärbung des Kuchens erfolgt, ist in erster Linie durch den Farbs-toff selbst gegeben, sie hangt jedoch auch von der Feinheit und dem Ursprung des textilen Gutes, sowie von den Parametern des Färbeapparates, wie Druck, Umwälzgeschwindigkeit der Farbflotte usw. ab.
  • Wesentlich kompliziertere Verhältnisse liegen bei Mehrkomponenten Farbflotten vor, da in diesem Fall jede einzelne Farbkomponente in Abhängigkeit von der Farbkomponentenzusammensetzung der Farbflotte ihre ursprüngliche Aufziehtemperatur ändert.
  • Wohl werden von den Farbenherstellern Werte für jene Aufziehtemperaturen angegeben, bei welchen eine kontinuierliche Durchfärbung des Kuchens erreicht werden kann. Diese Werte gelten aber nur für ganz bestimmtes Material und setzen voraus, daß die Farbstoffe annäbernd gleiche Aufsiehkurven aufweisen. Eine Nuancenfärbung, gestützt auf diese Angaben ist praktisch nicht möglich. Wohl sind einige Hilfsmittel bekannt, die das Aufziehen des Farbstoffes versögern. Diese sind aber teuer und nur bedingt einsatsfähig.
  • Die vorliegende Erfindung sebst sich daher das Ziel, während des Färbens die Temperatur des Farbflotte in Abhängigkeit vom Aufziehvorgang zu regeln, um eine gleichmäßige Durchfärbung und eine reproduzierbare Farbqualität des textilen Gutes zu erreichen.
  • Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei beginnendem Aufziehen einer Farbkomponente, gesteuert durch die Änderung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte, deren Temperatur mindestens bis zum Vorliegen einer konstanten Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte konstant gehalten und sodann gesteuert durch die konstante Lichtdurchlassigkeit die Temperatur der Farbflotte bis zum beginnendem Aufziehen der nächsten Farbkomponente erhöht, bzw. der Färbevorgang abgebrochen w,rd. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durch führung des Verfahrens mit einem lichtempfindlichen Element und einer Lichtquelle zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte ist gekennzeichnet durch eine von der Intensität des lediglich durch die Farbflotte hindurchtretenden Lichtstrahles gesteuerte und auf die Heizvorrichtung der Farbflotte arbeitende Steuerung. Dabei kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Steuerung eine Nachlaufregelschaltung, einen von letzterer bei beginnendem Aufziehvorgang einer Farbkomponente betätigbaren Zeitschaelter zur Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte während eines vorgeebenen Zeitintervalles sowie einen Farbfl.ottentemperaturregler aufweisen.
  • Im Folgenden wird der Erfindungsgegenstand an Hand der schematischen Zeichnungen näher dargestellt, wobei Fig.
  • 1 das Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels ein erfindungsgemäßen Einrichtung zur Steuerung des Aufziehvorganges Fig. 2 eine Einzelheit zu Fig. 1 zeigt.
  • An dein das zu farbende Gut aufnehmenden Behälter ist eine Nebenschlußleitung 3 angeschlossen, die von der Farbflotte durchflossen wird, und zwar auf Grund von Druckunterschieden, die am Eintritt und am Austrittsende der Leitung herrschen. In dieser Beizung ist eine Einrichtung 2 zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte und ein Nagnetventil 30 angeordnet. Das Magnetventil 30 bewirkt einen intermittierenden Durchfluß der Farbflotte durch die Zeitung 3. Beispielsweise gibt das Magnetventil 30 für 10 Sekunden den Farbflottentransport frei und sperrt darauf die Leitung für 20 Sekunden. Die Einrichtung 2 zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte kann beispielsweise aus einer Photozelle und einer Lichtquelle bestehen, die auf einander gegenüberliegenden Seiten der bereichsweise durchsichtigen Farbflottenleitung so angeordnet sind, daß das von der Lichtquelle ausgesandte Licht nach Durchtritt durch die Farbflotte auf das lichtemefindliche Element fällt. Statt der Selen-Photozelle kann auch irgendein anderes lichtempfindliches Element, beispielsweise ein Cds-Element, Verwendung finden.
  • Da die Farbflötte im Strahlengang der Lichtquelle liegt, ist der Strom des lichtempfindlichen Elementes ein Maß für die Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte. Mit der Einrichtung 2 zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte is L eine Steuerung 4 verbunden, die einen ersten und einen zweiten Schaltkreis umfaßt. Der zweite Schaltkreis beeinflußt in Abhängigkeit von S cbaltzustnnd des ersten Schaltkreis es den Farbflotten-Temperaturregler 5. Der Schaltzustand des ersten Scha-ltkreises is-t durch die Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte gegeben. Der Regler 5 kann beispielsweise aus einer Kombination von (Heiz-) Dampf- und (Kühl-) Buftventilen bestehen, die im Heizkreis des Fårbeapparates angeordnet sind. In Fig. 1 ist mit der Bezugsziffer 6 die Dampfzuleitung und mit der Bezugsziffer 7 die Luftzuleitung bezeichnet.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Nachdem das zu färbende Gut in den Färbeapparat und in diesen die Farbflotte eingebracht worden ist, wird die Temperatur der Farbflotte beispielsweise durch eine Dampfheizung stetig erhöht.
  • Im Folgenden sei angenommen, daß eine Mehrkomponenten-Farbflotte vorliegt, deren Komponenten bei verschiedenen Temperaturen auf das textile Gut.aufziehen. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist bei Vorliegen einer Einkomponenten-Farbflotte die prinzipiell gleiche.
  • Die Temperatur der Farbflotte wird solange erhöht, bis eine in der Farbflotte enthaltene Komponente, die als erste Komponente bezeichnet sei, langsam aufzuziehen beginnt. Die zu diesem Zeitpunkt vorliegende Temperatur der Farbflotte wird vermittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung iiber einen Zeitrpuin konstant gehalten, der zum gänzlichen Aufziehen dieser Farbkomponente nötig ist.
  • Die Konstanthaltung der Temperatur wird auf folgende Weise erreicht, bzar. eingeleitet. Mit dem beginnenden Aufziehen der Farbkomponente ist eine Änderung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte verbunden, was eine merkliche Stromanderung des lichtempfindlichen Elementes zur Folge hat. Der ers-te vom Strom des lichtempfindlichen Elementes durchflossene Meßkreis spricht auf diese Stromänderungen an. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) findet als erster Meßkreis ein Amperemeter Verwendung. Damit sowohl bei einer hellen als auch einer dunklen Farbflotte stets nahezu gleich große Ruheströne des lichtempfindlichen Elementes und daher auch des Amperemeters vorliegen, ist vor der Lichtquelle eine Blende oder ein Filter angeordnet, deren Lichtdurchlässigkeit entsprechend der anfänglichen Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte eingestellt werden kann.
  • Beginnt nunmehr die Farbkomponente aufzuziehen, so wird auf Grund der geänderten Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte, d.h. zufolge des ansteigenden Stromes des lichttempfindlichen Elementes, der Zeiger des Amperemeters ausgelenkt. Abgeleitet von dieser einsetzenden Zelgerauslenkung wird über die Einrichtung 5 fiir die Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte Sorge getragen. Zu diesem Zweck ist einerseits ein dem Amperemeter zugeordneter Hilfskreis und andererseits ein Zeitschalter 15 vorgesehen.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Hilfskreis weist eine Oszillatorschaltung auf, deren frequenzbestimmende Elemente zur einem Ze-iger i2, im folgenden als Hilfszeiger bezeichnet, angeordnet sind, der vor derselben Skala wie der Meßseiger bewegt werden kann. Zur Verschiebung des Hilfszeigers dient ein Stellmotor 14.
  • Vor Beginn des Färbevorganges wird der Hilfszeiger 12 des Hilfskreises vermittels eines Rückstellknopfes 13 in eine an den ersten Zeiger 11 angrenzende Stellung gebracht, so zwar, daß gerade noch keine gegenseitige Beeinflussung der beiden Kreise vorliegt. Beginnt nunmehr das Aufziehen der ersten Farbkomponente, so verläßt der Meßzeiger 11 seine Ruhestellung, kommt in Eingriff mit dem Ililfskrets, wobei eine von ihm getragene Netallfahne (nicht dargestellt) mit den am Hilfszeiger 12 vorliegenden frequenzbestimmenden Elementen zusammenwirkt. Dadurch wird die Frequenz des Oszillatorsignals geändert. Von dieser Frequenzänderung wird ein Regelsignal abgeleitet) das einerseits den Zeitschalter 15 anstößt und ander-erseits den Nachstellmotor 14 ansteuert. Durch den Zeitschalter wird der Farbflottentemperatur-Regler 5 derart beeinflußt, daß er die Temperatur der Farbflotte konstant hält, was beispielsweise durch eine Unterbrechung bzw. durch eine Drosselung der dem Färbeapparat zugeführten Dampfmenge erfolgen kann.
  • Solange sich der Neßzeiger zufolge des stattfindenden Aufziehvorganges bewegt, beeinflussen sich Meß-Zeiger und Hilfszeiger, so daß. einerseits dör Nachstellmotor 14 eingeschaltet bleibt, der Hilfszeiger also vor dem Meßzeiger ii hergeführt wird, und andererseits der Zeitschalter durch Impulse angesteuert wird, die jeweils bewirken, daß die Terperatur der Farbflotte fiir ein vorgegebenes Zeitin-tervall, vorzugsweise drei Minuten konstant gehalten wird. Es liegt aber durchaus im Rahmen der Erfindung, dieses Zeitintervall etwa zu swei Minuten, also kürzer oder aber länger zu wählen. Erst wenn der Meßzeiger zum Stillstand korant, d.h. der Aufziehvorgang dieser Farbkomponente beendet ist und sich die Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte nicht mehr ändert, entstehen keine neuen Impulse mehr, die über den Zeitschalter für eine Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte sorgen; der Zeitschalter fällt daher nach Ablauf des angesteuerten letzten Dreiminutenintervalles ab, worauf sich die Temperatur der Farbflotte automatisch erhöht.
  • Diese Temperaturerhöhung der Farbflotte dauert solange an, bis die nächste Farbkomponente langsam aufzuziehen beginnt. Da sich in diesem Fall die Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte neuerlich ändert, nämli.ch erhöht, liegt auch eine neuerliche Stromänderung des lichtempfindlichen Elementes vor. Da der Hilfszeiger 12 vor dem Meßzeiger stillgesetzt wurde, wird bei der nun eintretenden neuer-Icicn Auslenkung des Meßzeigers der zuvor beschriebene Steuervorgang ausgelöst. Meßzeiger und Ililfszeiger kommen in Eingriff, ein Regel signal en-tsteht und der bereits beschriebene Steuervorgang wiederholt sich bis zum völligen Aufziehen dieser Farbkomponente. Auch in diesem Fall wird erreicht, daß das langsame Aufziehen der Farbflottenkomponente durch Konstanthaltung der dieser Aufz.iehgeschwindigkeit zugeordneten Farbflottentemperatur aufrecht erhalten wird.
  • Solcherart kann das aufeinanderfolgende völlig gleic11mäßige Aufziehen mehrerer Farbkomponenten auf das textile Gut selbsttätig gesteuert werden. Sind sämtliche Somponenten auf das textile Gut aufgezogen, so hat die Farbflotte eine Lichtdurchlässiglceit erreicht, der ein charakteristischer Stromwert entspricht. Durch einen auf diesen charakteristischen Stromwert ansprechenden Schalt kreis, beispielsweise ein Relais, kann ein Signal, bzw.
  • ein Schaltvorgang ausgelöst werden, durch den das Ende des Färbevorganges akustisch oder visuell angezeigt oder die Heizung des Färbeapparates automatisch unterbrochen, bzw. eine Kühlung eingeleitet wird.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht insbesondere für die Steuerung des Aufziehvorganges einer ItIehrkomponenten-Farbflotte vor, die Temperaturerhöhung der Farbflotte automatisch durch. die Beendigung des Aufziehvorganges einer Farbkomponente einzuleiten. Unter Vewendung eines als Amperemeter ausgebildeten Meßkreises und eines mit diesem zusarmnen,rirkenden und wieder eine Oszillatorschaltung aufweisenden iiilfskreises wird einersei-ts, wie bereits im Zusammenhang mit dem vorigen Ausfi.ihrungsbeispiel beschrieben, bei einsetzender Bewegung des Meßzeigers ein Regelsignal abgeleitet, das aber vorliegendenfalls den Farbflottentemperatur-Regler5 zwecks Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte direkt ansteuert; der Zeitschalter 15 des ersten Ausführungsbeispiels erübrigt sich. Andererseits wird nach eintretendem Stillstand des MeBzeigers, d.h. nach erfolgtem Ablauf des Aufziehvorganges der Farbkomponente, in Zusammenwirken mit dem ililfakreis ein Regelsignal abgeleitet, das den Farbflottentemperatur-Regler 5 ansteuert, der daraufhin eine weitere- Temperaturerhöhung der Farbflotte einleitet. Durch Verwendung einer Steuerung dieser Art wird eine Verkürzung der insgesamt zur Färbung benötigten Zeit erreicht.
  • Ausgehend von dem beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel erkennt man, daß alle Steuerungen in Rahmen der Erfindung brauchbar sind, bei welchen ein Meßkreis mit einem Hilfskreis eine Regel-Schaltnordnung bildet, die derart beschaffen ist, daß immer dann ein Schaltvorgarig ausgelöst wird, wenn eine Änderung eines vorliegenden Zustandes eintritt. Im Fall der Mehrkomponentenfarbflotte liegt eine Aufeinanderfolge von Ruhe zuständen mit jeweils höheren Ausgangstemperaturen vor. Die Arbeitsweise dieser Schaltanordnung ist daher dadurch definiert, daß nacheinander jeweils beim Verlassen des einen Zustandes und Übergang in den nächsten ein Schaltvorgang ausgelöst wird. Diese Zustände sind vorliegendenfalls durch die konstanten Stromwerte des lichtempfindlichen Elementes vorgestellt.
  • hinsichtlich des zweiten Ausführungsbeispiels kann die Erfindung durch alle Regel-Schaltanordnungen durch geführt werden die einerseits bei Verlassen und ander-erseits bei Erreichen eines darauffolgenden Ruhe zustandes ein Steuersignal abgeben, wobei durch das erstere Signal die Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte eingeleitet und durch letzteres Signal dieselbe wieder unterbrochen wird; diese Schaltzustände sollen jeweils bei einer Reihe aufeinanderfolgender Ruhe zustände ablaufen.

Claims (5)

P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Verfahren zur Steuerung des Aufziehens der Farbkomponente(n) eienr Farbflotte auf textile Güter durch Regelung der Temperatur der Farbflotte in Abhängigkeit von ihrer Lichtdurchlässigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß bei beginnendem Aufziehen einer Farbkomponente, gesteuert durch die Änderung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte, deren Temperatur mindestens bis zum Vorliegen einer konstanten Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte konstant gehalten und sodann gesteuert durch die konstante Lichtdurchlässigkeit die Temperaturen der Farbflotte bis zum beginnendem Aufziehen der nächsten Farbkomponente erhöht, bzw. der Farbevorgang sbgebrochen wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem lichtempfindlichen Element und.
einer Lichtquelle zur Erfassung der Lichtdurchlässigkeit der Farbflotte, gekennzeichnet durch eine von der Intensität des lediglich durch die Farbflotte hindurchtretenden Lichtstrahl es gesteuerte und auf die heizvorrichtung der Farbflotte arbeltende Steuerung (4).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (4) eine Nachlaufregelschaltung, einen von letzterer bei beginnendem Aufziehvorgang einer Farbkomponente betätigbaren Seltschalter zur Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte während etnesvorgegebenen Zeitintervallos sowie einen Farbflottentemperaturregler (5) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennseichnet, daß die Steuerung (4) zwecks Konstanthaltens der Temperatur bei Einsetzen des Aufziehvorganges und Unterbrechung der Temperaturkonstanthaltung nach abgeschlossenem Aufziehvorgang eine Nachlaufregelschaltung sowie einen mit dieser verbundenen Farbflottentemperaturregler (5) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachlaufregelschaltung einen an sich bekannten aus einem Soll- und Istwertkreis bestehenden Nachlaufregler umfaßt, wobei der Istwertkreis vom Strom des lichtempfindlichen Elementes durchflossen ist, und wobei bei einer durch die Trübungsänderung der Farbflotte erfolgenden Auslenlcung des Istwertzeigers der Sollwertkreis, wie an sich bekannt, durch eInen der beweglichen mechanischen Teile des Istwertkreises, vorzugsweise durch ein am Istwertzeiger angeordnetes Element, unter Abgabe eInes Signales beeinflußbar ist, das einerseits den Sollwertkreis zwecks Konstanthaltung der Temperatur der Farbflotte und andererseits einen den Sollwertzeiger nachstellenden Motor in Übereinstimmung mit der Lage änderung des Istwertzelgers ansteuert
DE19712112014 1970-03-13 1971-03-12 Verfahren und Vorrichtung zum Färben von Textilgut Expired DE2112014C3 (de)

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AT234970A AT309371B (de) 1970-03-13 1970-03-13 Verfahren und Vorrichtung zum Färben textiler Güter mit einer Mehrkomponenten-Farbflotte

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2112014A1 true DE2112014A1 (de) 1971-09-30
DE2112014B2 DE2112014B2 (de) 1973-07-05
DE2112014C3 DE2112014C3 (de) 1974-01-31

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DE (1) DE2112014C3 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2361491A1 (de) * 1972-12-15 1974-07-04 Sandoz Ag Steuerung und regelung von faerbeprozessen
DE2362775A1 (de) * 1973-12-17 1975-06-19 Original Hanau Quarzlampen Vorrichtung zur steuerung des aufziehens von in einer farbflotte einzeln oder zu mehreren enthaltenen farbkomponenten
DE3044853A1 (de) * 1980-11-28 1982-06-16 Erich Dr. 6238 Hofheim Feess Verfahren und vorrichtung zum bestimmen und einstellen des wassergehaltes im dampf

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DE3044853A1 (de) * 1980-11-28 1982-06-16 Erich Dr. 6238 Hofheim Feess Verfahren und vorrichtung zum bestimmen und einstellen des wassergehaltes im dampf

Also Published As

Publication number Publication date
DE2112014C3 (de) 1974-01-31
AT309371B (de) 1973-08-10
DE2112014B2 (de) 1973-07-05

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