[go: up one dir, main page]

DE1287189B - Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne - Google Patents

Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne

Info

Publication number
DE1287189B
DE1287189B DE1959C0019307 DEC0019307A DE1287189B DE 1287189 B DE1287189 B DE 1287189B DE 1959C0019307 DE1959C0019307 DE 1959C0019307 DE C0019307 A DEC0019307 A DE C0019307A DE 1287189 B DE1287189 B DE 1287189B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
timer
contact
yarn
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959C0019307
Other languages
English (en)
Inventor
Safley Louis Herman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Monsanto Co
Original Assignee
Monsanto Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Monsanto Co filed Critical Monsanto Co
Priority to DE1959C0019307 priority Critical patent/DE1287189B/de
Publication of DE1287189B publication Critical patent/DE1287189B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/32Regulating or varying draft
    • D01H5/36Regulating or varying draft according to a pre-arranged pattern, e.g. to produce slubs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Zeitprogrammgeber für ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einführung von Noppen in Garne, mit einer Kettenschaltung von nacheinander ansprechenden, von einer gemeinsamen Stromquelle gespeisten Zeitgebervorrichtungen, die jeweils aus einem Relais und einem dem Relais über einen Selbst haltekontakt parallelgeschalteten Zeitglied bestehen, das einen Umschaltkontakt aufweist, der seinerseits in seiner einen Stellung in Reihe zu einem Arbeitskontakt des Relais im Stromkreis eines Weiterschaltrelais liegt und in seiner anderen Stellung die Einschaltung der nächstfolgenden Zeitgebervorrichtung auslöst.
  • Beim Spinnen von, Garnen ist es oft erwünscht, ein sogenanntes Modegarn zu erzeugen, welches an über die Länge des Garns -verteilten Stellen dickere Teile oder Noppen von zuvor festgelegtem Durchmesser enthält. Diese Noppen ergeben ein Garn von wechselndem Durchmesser, welches zur Erzeugung eines Stoffes verwendet werden kann, der auf Grund der an der Stoffoberfläche stark hervortretenden Noppen ein neues oder modisches Aussehen hat. Bei einer Art dieses modischen Garns werden die Noppen in unregelmäßigen Abständen in das Garn eingefügt, so daß der mit diesem Garn gewebte Stoff einen Punkteffekt von nicht vorhersehbarem Aussehen erhält. Obwohl auch in unregelmäßigen Abständen auftretende Noppen zu einem attraktiven modischen Stoff führen können, ist es oft erwünscht, daß das Garn und demzufolge der Stoff mit Noppen versehen ist, die in einer zuvor festgelegten Anordnung oder einem zuvor festgelegten Muster auftreten, damit der aus diesem Garn gewebte Stoff einen Oberflächeneffekt erhält, der sich künstlerisch entwerfen läßt und der über eine unbeschränkte Länge eines solchen Stoffes gleichförmig erzeugt werden kann.
  • In vielen Fällen werden die Noppen dadurch in das Garn eingefügt; daß man den Zug an dem in dem Spinnrahmen verarbeiteten Faserband steuert. Hierbei wird die Geschwindigkeit der hinteren Streckwalze kurzzeitig vergrößert, um den Zug zu vermindern und den verdickten Abschnitt oder die Noppe in dem Garn zu erzeugen. Eine derartige Vorrichtung zeigt z. B. die USA.-Patentschrift 2 069 446. Um diese Geschwindigkeitsänderungen an den hinteren Streckwalzen zeitlich zu steuern oder zu regeln und Noppengarne zu erzeugen, sind bereits viele Einrichtungen vorgeschlagen worden, die jedoch alle in irgendeiner Beziehung nur beschränkt den an sie zu stellenden Anforderungen gewachsen sind. Beispielsweise sind viele der Steuerungen äußerst kompliziert, erfordern einen erheblichen Aufwand an Fachkenntnissen zu ihrer Betätigung, sind teuer herzustellen und sind außerdem sehr störungsanfällig. Des weiteren ermöb lichen viele dieser Einrichtungen nur eine begrenzte Auswahl von Noppenmustern wegen ihres beschränkten Arbeitsbereiches, und in vielen Fällen müssen für jedes gewünschte Noppenmuster erhebliche Abänderungen oder Verstellungen in der Steuereinrichtung i vorgenommen werden.
  • Es gibt bisher auch noch keine Steuerung für den Antrieb der hierzu benötigten Garnverzugseinrichtungen, die in ihrer technischen Funktion sämtlichen zu stellenden Anforderungen genügt. Es sind zwar aus anderen Anwendungsgebieten Zeitsteuerungen verschiedenster Art bekannt, jedoch weisen diese, sofern sie im Rahmen eines vertretbaren technischen Aufwandes liegen, nicht die für eine Garnverzugseinrichtung gewünschte Vielfalt an Einstellmöglichkeiten auf, auch wenn es sich bei ihnen um Zeitsteuerungen handelt, die als Kettensteuerung aufgebaut sind und bei denen das zeitabhängig gesteuerte Ausgangssignal einer ersten Kettenstufe jeweils die nächstfolgende Kettenstufe ansteuert und gleichzeitig ein Weiterschaltrelais betätigt. In jeder Stufe sind ein Zeitglied und ein Schaltrelais vorgesehen, das beim Anstehen eines Eingangssignals in Selbsthaltung geht und nach Ablauf der vorgegebenen Zeit durch eine Umschaltung ein Eingangssignal an die nächstfolgende, entsprechend arbeitende Kettenstufe gibt.
  • Die bekannten Zeitsteuerungen erfüllen zwar auch die Anforderungen, daß nach Ablauf des Programms mit geeigneten Mitteln eine Rückumschaltung auf die erste der Kettenstufen erfolgt, jedoch stehen nicht genügend Eingriffsmöglichkeiten für beliebige Programmänderungen zur Verfügung. Wichtig ist vor allem auch die Möglichkeit, zwei verschiedene Zeitarten vorgeben zu können, nämlich eine Zeit zur Steuerung des Abstandes zwischen den Noppen und eine weitere Zeit zur Steuerung der Noppenlänge.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obengenannten Mängel zu beseitigen. Die Erfindung ist bei einem Zeitprogrammgeber der eingangs genannten Art darin zu sehen, daß ein Ruhekontakt des Weiterschaltrelais im Stromkreis eines abfallverzögerten Relais vorgesehen ist, dessen Arbeitskontakt im Stromkreis des Steuerorgans vorgesehen ist, und daß der Umschaltkontakt der letzten Zeitgebervorrichtung der Kettenschaltung in seiner anderen Stellung zur Erregung eines Rückstellrelais vorgesehen ist, dessen Ruhekontakt zwischen der Stromquelle und den Zeit gebervorrichtungen zur Rückstellung der Zeitgebervorrichtungen vorgesehen ist.
  • Hierbei gibt also das Weiterschaltrelais diejenigen Schaltzeiten vor, von denen der Abstand zwischen den Noppen abhängig ist. Das abfallverzögerte Relais dagegen bestimmt durch seine Verzögerungszeit die Länge einer jeden Nöppe. Ferner wird durch den Umschaltkontakt der letzten Kettenstufe ein Rückstellrelais betätigt, das die gesamte Schaltungsanordnung abschaltet, wobei die Schaltung der einzelnen Relais so ausgeführt ist, daß jedes in den Ausgangszustand zurückgeschaltet wird. Alle diese Funktionen werden von nur drei Steuerrelais erfüllt, und der technische Aufwand hängt nur von der gewünschten Zahl der Zeitstufen ab. Im übrigen können diese Kettenstufen im Aufbau gleich sein, was ebenfalls vorteilhaft ist. Somit wird durch die vorgeschlagene Maßnahme ein vielseitig anpaßbarer-Zeitprogrammgeber zur Lösung der gestellten Aufgabe geschaffen. Es ist ferner vorteilhaft, daß aus der vorgesehenen Gesamtzahl von Kettenstufen bzw. ihrer Zeitgebervorrichtungen jeweils eine beliebige Anzahl ausgewählt werden kann, die für eine gewünschte Musterbildung benötigt wird, ohne daß hierzu Verdrahtungsänderungen oder sonstige Abänderungen vorgenommen werden müssen. Auch ist zur Vornahme der erforderlichen Einstellungen kein geschultes Personal erforderlich.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Umschaltkontakt zwecks Herausnahme der zugehörigen Zeitgebervorrichtung aus der Kettenschaltung von Hand betätigbar ist. Hiermit ist eine weitere einfache Anpassungsmöglichkeit hinsichtlich der Zahl der jeweils benötigten Zeitgebervorrichtungen gegeben.
  • Bekanntlich werden mit einer Noppenzusatzeinrichtung Garne erzeugt, die über ihre gesamte Länge mit dicken und dünnen Abschnitten versehen sind, wobei die dicken Abschnitte die Noppen darstellen. Es sei jedoch erwähnt, daß, obwohl der erfindungsgemäße Zeitprogrammgeber insbesondere zur Verwendung in solcher Noppenzusatzeinrichtung vorgesehen ist, er sich auch bei anderen Vorrichtungen verwenden läßt, bei denen Arbeitsgänge durchzuführen sind, die eine periodische Steuerung oder eine Steuerung in zeitlich bestimmter Reihenfolge erfordern, wozu viele Arten von Textilmaschinen, beispielsweise Spinnrahmen, automatische Webmaschinen, automatische Wirkmaschinen od. dgl., gehören. Der erfindungsgemäße Zeitprogrammgeber eignet sich jedoch besonders zur Verwendung für eine Noppenzusatzeinrichtung, und an Hand dieser Anwendung soll der nachfolgend beschrieben werden. Es zeigt F i g. 1 die Teilansicht eines Spinnrahmens mit einer zur Erzeugung von Noppen dienenden Garnverzugsvorrichtung, F i g. 2 ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Zeitprogrammgebers für die Steuerung einer Vorrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 eine Zeitgebervorrichtung des in F i g. 2 dargestellten Zeitprogrammgebers zur Erläuterung einer Arbeitsstellung der Schaltungselemente, F i g. 4 die Zeitgebervorrichtung nach F i g. 3 zur Erläuterung einer anderen Arbeitsstellung der Schaltungselemente und F i g. 5 eine Ansicht einer Anzeige- und Stellvorrichtung für die Zeitgebervorrichtung nach F i g. 3. Der in der F i g. 1 dargestellte Spinnrahmen mit einer Noppenzusatzvorrichtung besteht aus einer vorderen Walzenachse 11 und einer hinteren Walzenachse 12, von denen jede mit einer Anzahl von Abschnitten mit vergrößertem Durchmesser oder Walzen 1.3 bzw. 14 versehen ist. Die Walzen 13, 14 sind, wie dargestellt, verkeilt und mit Gegenwalzen 16 bzw. 17 kombiniert, von denen jeweils nur eine wegen der Klarheit der Darstellung gezeigt ist. Die Walzen 16 und 17 sind in geeigneter Weise zur gemeinsamen Rotation mit den Walzen 11 und 12 gelagert und können aus irgendeinem verschleißfesten nachgiebigen Werkstoff hergestellt oder mit einem solchen Werkstoff überzogen sein, um den Faserstrang 18 zu verziehen, der von einer in geeigneter Weise gelagerten Spule 19 abgezogen und durch die Vorrichtung der F i g. 1. hindurchgezogen wird.
  • In bekannter Weise wird die vordere Walze 13 mit einem Zahnrad 21 angetrieben, während die hintere Walzenachse 12 mit einer kleineren Drehzahl als die vordere Walzenachse 11 gedreht wird, um den Faserstrang 1.8 gemäß einem zuvor ausgewählten Verhältnis zu verziehen. Der verzogene Faserstrang wird anschließend in üblicher Weise verdrillt und in Form eines Garns 22 auf einer geeigneten Spule oder Haltevorrichtung 23 aufgewickelt.
  • Um die Achse 12 gegenüber der Achse 11 mit geringerer Drehzahl anzutreiben und das gewünschte Streckverhältnis zu erhalten, kann irgendein geeigneter Antrieb vorgesehen werden. In dem dargestellten Beispiel ist auf der Achse 11 ein Stirnzahnrad 24 vorgesehen, welches mit einem Stirnzahnrad 26 kämmt, das mit einer Kupplungsscheibe 27 verbunden ist. Die hintere Walzenachse 12 ist frei durch das Zahnrad 26 und die Kupplungsscheibe 27 hindurchgeführt. Als Antriebsverbindung zwischen der Kupplungsscheibe 27 und der Achse 12 dient eine zugehörige Kupplungsscheibe 28, die mit einer Keilverbindung drehfest, aber längsverschieblich mit der Achse 12 verbunden ist.
  • Die Kupplungsscheibe 28 ist mit einem Halsteil 29 versehen, der mit einem Ende eines auf einer Achse 32 schwenkbar gelagerten Bügelhebels 31 zusammenarbeiten kann. Eine Bewegung des Bügelhebels 31 bezüglich der F i g. 1 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung bewirkt ein Einkuppeln der Kupplungsscheiben 27, 28 und einen Antrieb der hinteren Walzenachse 12 mit einer Drehzahl, die durch das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 24 und 26 bestimmt wird, so daß eine Drehzahldifferenz zwischen den Achsen 11 und 12 erhalten und der Faserstrang 18 in einem zuvor festgelegten Ausmaß verzogen wird. Der Bügelhebel 31 wird mit einer Feder 33 in die in F i g. 1 dargestellte Antriebsstellung vorgespannt.
  • Mit einer Noppeneinrichtung der dargestellten Art werden während des Spinnens dadurch in den Faserstrang Noppen eingefügt, daß man kurzzeitig die Drehzahl der hinteren Walzenachse 12 vergrößert und auf diese Weise das Verzugsverhältnis des Faserstrangs vermindert. Der Faserstrang vergrößert dann während dieser kurzzeitigen Vergrößerung der Drehzahl der hinteren Walzenachse seinen Durchmesser, so daß eine Noppe erzeugt wird.
  • In der Vorrichtung der F i g. 1 ist auf der vorderen Walzenachse 11 ein zweites Stirnrad 34 vorgesehen, welches mit einem Stirnrad 36 kämmt, an dem eine Kupplungsscheibe 37 befestigt ist. In der dargestellten Lage rotieren das Zahnrad 36 und die Kupplungsscheibe 37 relativ zur hinteren Walzenachse 12. Die Kupplungsscheibe 37 arbeitet mit einer Kupplungsscheibe 38 zusammen, die in ähnlicher Weise wie die Kupplungsscheibe 28 längsverschieblich auf die Achse 12 aufgekeilt ist. Die Kupplungsscheibe 38 weist ebenfalls einen Halsteil 39 auf, in den das eine Ende eines zweiten Bügelhebels 41 eingreifen kann, der mit Hilfe einer Achse 42 in ähnlicher Weise wie der Bügelhebel 31 verschwenkbar gelagert ist.
  • Um eine gleichzeitige Antriebsverbindung beider Kupplungsscheiben 38, 38 zu verhindern, ist an dem Hebel 31 ein Ansatz 43 vorgesehen, welcher eine Schraube 44 an dem Bügelhebel 41 beaufschlagt. Infolge der Kraft der Feder 33 wird der Bügelhebel 31. normalerweise in der in F i g. 1 dargestellten Lage gehalten. Durch die Berührung zwischen der Schraube 44 und dem Ansatz 43 wird der Hebel 41 so verschwenkt, daß die Kupplungsscheibe 38 ausgerückt wird. Wenn daher die Teile sich in der in F i g. 1 dargestellten Lage befinden, rotiert die hintere Walzenachse 12 fortgesetzt mit einer Verzugsgeschwindigkeit, die durch das Verzugsverhältnis festgelegt ist, um den sogenannten dünnen oder noppenfreien Teil des Garns zu erzeugen.
  • Um die Achse 42 zu verdrehen und die Kupplungsscheibe 38 mit der Kupplungsscheibe 37 in Eingriff zu bringen, ist an der Achse 42 ein Kurbelarm 46 befestigt. Der Kurbelarm 46 ist an seinem anderen Ende in geeigneter Weise mit dem unteren Ende einer sich vertikal erstreckenden Stange 47 verbunden, die hin und her verschieblich gelagert ist und sich mit Hilfe eines Steuerorgans in Gestalt eines elektromagnetischen Antriebs 48 hin- und herbewegen läßt. Die vorbeschriebene Vorrichtung ist aus der USA.-Patentschrift 2 069 446 bekanntl. Bei der speziell dargestellten Ausführungsform besteht der elektromagnetische Antrieb 48 aus einer Magnetspule mit einem nicht dargestellten beweglichen Anker, mit welchem das obere Ende der Stange 47 verbunden ist. Auf diese Weise wird, wenn die Magnetspule 48 erregt wird, die Stange 47 mit Hilfe des Magnetankers vorzugsweise nach oben bewegt, so daß die Achse 42 mit Hilfe des Kurbelarms 46 gedreht wird und die Kupplungsscheibe 38 mit der Kupplungsscheibe 37 in Eingriff kommt.
  • Es soll also die Geschwindigkeit der hinteren Walzenachse 12 vergrößert und das am Faserstrang 18 aufgebrachte Verzugsverhältnis kurzzeitig vermindert werden, so daß der Durchmesser des Faserstrangs 18 über eine zuvor festgelegte Länge vergrößert wird. Des weiteren sind Mittel vorgesehen, mit denen der Abstand zwischen zwei nacheinander in dem Faserstrang erzeugten Noppen schnell und leicht aus einer unbegrenzten Vielzahl von Noppenschemen zuvor ausgewählt werden kann.
  • Für die Vorrichtung der F i g. 1 ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein besonderer Zeitprogrammgeber vorgesehen, der am besten aus der F i g. 2 zu erkennen ist. Dieser Zeitprogrammgeber besteht aus einer Mehrzahl von Zeitgebervorrichtungen 51, die alle untereinander im wesentlichen den gleichen Aufbau haben. Eine Anzahl dieser Zeitgebervorrichtungen ist jeweils innerhalb der gestrichelten Linien dargestellt. Obwohl eine oder mehrere dieser Vorrichtungen 51 verwendet werden können, sind in dem speziellen Ausführungsbeispiel dreißig dargestellt, die vorzugsweise in irgendeiner geeigneten Weise an der Wand 52 eines Schaltschrankes 53 od. dgl. (F i g. 1) angeordnet werden können, um bequem für eine Bedienungsperson zugänglich zu sein.
  • Als Zeitgebervorrichtungen 51 eignen sich beliebige im Handel erhältliche Zeitschaltvorrichtungen, die sich auf einen zuvor bestimmten Zeitzyklus einstellen lassen.
  • Wie aus der F i g. 2 zu erkennen ist, sind die Zeitgebervorrichtungen 51 in Kettenschaltung angeordnet. In F i g. 2 sind sechs der Zeitgebervorrichtungen dargestellt, die sämtliche über Netzleitungen 54, 56 mit einer geeigneten, nicht dargestellten Stromquelle verbunden sind. In jeder der Leitungen 54, 56 befindet sich ein Netzschalter 57, mit dem der Anschluß der Leitungen an die Stromquelle gesteuert wird.
  • Die Zeitgebervorrichtung 51 a ist -- wie zuvor erläutert - bezüglich ihres Aufbaues den übrigen Zeitgebervorrichtungen gleich. Die Zeitgebervorrichtung enthält ein Relais 58 a und ein Zeitglied, beispielsweise ein Uhrwerk, von dem nur der Antriebsmotor 59 a dargestellt ist. Das Relais 58 a weist einen Arbeitskontakt 62 a auf. Das Zeitglied betätigt einen Selbsthaltekontakt 61 a und einen Umschaltkontakt 90 a. Bei Erregung des Relais 58 a wird der Arbeitskontakt 62 a geschlossen. Die Kontakte 61 a und 90 a befinden sich in der in F i g. 2 dargestellten Schaltstellung, wenn die Zeitgebervorrichtung 51 a mit Hilfe eines Bedienungsknopfes 63 (F i g. 5) manuell auf einen zuvor festgelegten Zeitzyklus eingestellt worden ist.
  • Wie die F i g. 5 zeigt, weist jede Zeitgebervorrichtung 51 einen Zeiger 64 auf, der mit Hilfe des Betätigungsknopfes 63 gegenüber einer Skala 66 in die gewünschte Stellung gebracht werden kann. Die Skala 66 enthält geeignete Angaben, um die Zeitgebervorrichtung auf ein bestimmtes Zeitintervall einzustellen. An der Zeitgebervorrichtung 51 ist ein zweiter Zeiger 67 angeordnet, welcher während des Laufes des Zeitgebermotors 59 die verstrichene oder abgelaufene Zeit anzeigt. Wenn auch auf der Vorrichtung 51 jeder gewünschte Zeitbereich eingestellt werden kann, so ist doch bei der speziell dargestellten Zeitgebervorrichtung nur ein Bereich von 0 bis 60 Sekunden vorgesehen, da dieser erfahrungsgemäß ausreicht für einen genügend großen Bereich der Zeitzykluseinstellungen.
  • Wie wiederum aus F i g. 2 zu erkennen, ist die Zeitgebervorrichtung 51 a an ihrem einem Ende über eine Anschlußleitung 68 mit der Netzleitung 54 verbunden und steht mit den übrigen Vorrichtungen über Sammelleitungen 69, 70 in Verbindung. Des weiteren ist jede Zeitgebervorrichtung mit der benachbarten Zeitgebervorrichtung über eine Leitung 71 verbunden.
  • Eine Vorrichtung sorgt bei der Vervollständigung des zuvor festgelegten Zeitzyklus einer jeden der Zeitgebervorrichtung für die kurzzeitige Betätigung der Magnetspule 48 und gleichzeitig für die Erregung der nächstfolgenden Zeitgebervorrichtung, um deren zuvor festgelegten Zeitzyklus einzuleiten. Wie bereits zuvor erläutert, sorgt die Magnetspule 48, wenn die Steuerung der F i g. 2 bei einer Noppenvorrichtung der F i g. 1 verwendet wird, bei ihrer kurzzeitigen Erregung dafür, daß in den verzogenen Faserstrang 18 eine Noppe eingefügt wird, wobei dann der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Noppen durch den Zeitzyklus einer jeden der Zeitgebervorrichtungen 51 festgelegt ist.
  • Wie aus F i g. 2 zu ersehen, sind alle dort dargestellten Zeitgebervorrichtungen durch manuelle Betätigung zur Durchführung eines Schaltprogramms vorbereitet, mit Ausnahme der Vorrichtung 51 c, die in einer nachfolgend noch zu erläuternden Weise außer Betrieb gesetzt worden ist. Es versteht sich jedoch, daß eine beliebige Anzahl von Zeitgebervorrichtungen 51 aus der Gesamtheit der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtungen zur Durchführung eines Schaltprogramms gemäß einem bestimmten ausgewählten Schema betriebsbereits gemacht werden kann.
  • Alle Zeitgebervorrichtungen 51 sind mit Hilfe der Sammelleitung 70 mit einem Weiterschaltrelais 76 verbunden. Mit seinem anderen Anschluß ist das Relais 76 über die Leitung 77 mit der Netzleitung 56 verbunden. Das Weiterschalterelais 76 enthält ein Ruhekontaktpaar 78. Dieses Kontaktpaar 78 ist, wie die F i g. 2 zeigt, in den Erregerstromkreis eines Verzögerungsrelais 79 eingeschaltet, dessen Abfallverzögerungszeit einstellbar ist. Auf diese Weise ist das Verzögerungsrelais 79 über das normalerweise geschlossene Ruhekontaktpaar 78 und die Leitungen 81 und 82 mit den Netzleitungen 54 bzw. 56 verbunden.
  • Wie aus der Schaltung erkennbar ist, sorgen die Kontakte 78 bei entregtem Weiterschaltrelais 76 für eine Erregung des Verzögerungsrelais 79. Dieses Verzögerungsrelais 79 enthält ein Arbeitskontaktpaar 83, welches in der Schließstellung die Magnetspule 48 über die Leitung 84 mit der Netzleitung 54 verbindet und erregt. Der andere Anschluß der Magnetspule 48 ist über die Leitung 86 mit der Netzleitung 56 verbunden.
  • Um mit der Mehrzahl von Zeitgebervorrichtungen 51 eine fortlaufende Wiederholung der gesamten Folge der Zeitschaltvorgänge auszulösen, ist eine Vorkehrung getroffen, um alle Zeitgebervorrichtungen gleichzeitig zu entregen und auf diese Weise eine automatische Rückstellung der Zeitgebervorrichtungen auf die für die einzelnen Zeitgebervorrichtungen ausgewählten Zeitzyklen zu bewirken. Hierzu dient ein Rückstellrelais 87, welches vorzugsweise als Verzögerungsrelais ausgebildet ist. Dieses Relais 87 wird in einer nachfolgend noch zu erläuternden Weise erregt, wenn die letzte Zeitgebervorrichtung 51 seinen Zeitzyklus vervollständigt hat, d. h. abgelaufen ist. Das Rückstellrelais 87 ist mit seiner einen Klemme mit der Leitung 71 d der letzten oder Abschluß-Zeitgebervorrichtung 51 d in der Gruppe der in F i g. 1 dargestellten Zeitgebervorrichtungen 51 verbunden. Der andere Anschluß des Rückstellrelais 87 ist mit der Leitung 88 an die Netzleitung 56 angeschlossen. Das Rückstellrelais 87 enthält ein Ruhekontaktpaar 89 in der Netzleitung 54, so daß bei der Erregung des Rückstellrelais 87 die Stromversorgung zu allen Zeitgebervorrichtungen 51 für eine Zeitdauer unterbrochen wird, die durch die Zeiteinstellung des Weiterschaltrelais 76 festgelegt ist, um die automatische Rückstellung aller Zeitgebervorrichtungen zu ermöglichen. Es sei darauf hingewiesen, daß das Rückstellrelais 87 ein beliebig ausgebildetes, im Handel erhältliches Verzögerungsrelais sein kann.
  • Wie bereits kurz zuvor erwähnt, erfordert die Herstellung des Modegarns mit einem zuvor festgelegten Muster, daß in das Garn Noppen eingefügt und gemäß dem gewünschten Schema selektiv über die Garnlänge verteilt werden. Des weiteren ist es oft erwünscht, nicht nur den Noppenabstand, sondern auch die Länge der gebildeten Noppen exakt zuvor festzulegen. Bei der speziell dargestellten Anordnung ist daher jede der Zeitgebervorrichtungen 51 so angeordnet, daß sie in den von der Vorrichtung der F i g. 1 verarbeiteten Faserstrang eine Noppe einfügt, nachdem ihr zuvor festgelegter Zeitzyklus abgelaufen ist.
  • Es wurde bereits zuvor darauf hingewiesen, daß die ausgewählte Anzahl von Zeitgebervorrichtungen 51 so angeordnet ist, daß sie über eine zuvor festgelegte Garnlänge eine vollständige Folge von mit Abstand angeordneten Noppen einfügt. Diese Folge kann sich kontinuierlich über die gesamte Länge des erzeugten Garns wiederholen. Wie zuvor erläutert, sind bei der bevorzugten Ausführungsform dreißig solcher Zeitgebervorrichtungen 51 vorgesehen, um die Auswahl eines beliebigen Musters aus einer unbegrenzten Anzahl von Noppenmustern zu ermöglichen.
  • Nachdem das spezielle Noppenmuster festgelegt worden ist, wird jede der in der Gruppe verwendete Zeitgebervorrichtungen 51 mit Hilfe eines Betätigungsknopfes 63 (F i g. 5) so eingestellt, daß der Zeiger 64 auf den speziell gewünschten Zeitzyklus zeigt. Wie bereits erläutert, hat dieser Zeitzyklus, bezogen auf die Geschwindigkeit des Faserstrangs 18, eine solche Dauer, daß der dünne Abschnitt des Garns erzeugt wird, an dessen Ende sich eine Noppe anschließen soll. Wenn jede Zeitgebervorrichtung 51, beispielsweise die Zeitgebervorrichtung 51 a, eingestellt ist, befinden sich ihre Kontakte 61 a und 90 a in der in F i g. 2 dargestellten Lage, in der der Stromkreis des Motors 59 a geschlossen und auch die Verbindung zur nächsten Zeitgebervorrichtung 51 b über die i Leitung 70 vorbereitet ist, die jedoch noch unterbrochen bleibt auf Grund des normalerweise geöffneten Arbeitskontakts 62 a. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Ruhekontaktpaar 89 des Rückstellrelais 87 in der in F i g. 2 dargestellten Schließstellung, da die Leitung 71 d von der Schaltung abgetrennt ist.
  • Wenn die Netzschalter 57 geschlossen werden, wird die Zeitgebervorrichtung 51 a erregt, in dem über die Leitung 68 und die Sammelleitung 69 das Relais 58 a und der Motor 59 a erregt wird. Hierbei wird der Arbeitskontakt 62 a geschlossen und der Zeitzyklus eingeleitet. Zum Zeitpunkt, unmittelbar vor dem Schließen des Arbeitskontaktes 62 a der Zeitgebervorrichtung 51 a, wird das Weiterschaltrelais 76 durch den geöffneten Arbeitskontakt 62 a entregt, so daß das Ruhekontaktpaar 78 die Erregung des abfallverzögerten Noppenzeitrelais 79 über die mit den Netzleitungen 54 bzw. 56 verbundenen Anschlußleitungen 81, 82 ermöglicht. Unmittelbar nach der Erregung des Verzögerungs- oder Noppenzeitrelais 79 schließen dessen Arbeitskontakte 83, um die Magnetspule 48 über die Anschlußleitungen 84 und 86 zu erregen, die ebenfalls, wie zuvor beschrieben, mit den Netzleitungen 54 bzw. 56 verbunden sind.
  • Bei Erregung der Zeitgebervorrichtung 51 a schließt jedoch anschließend - wie in F i g. 3 dargestellt -der Arbeitskontakt 62 a und erregt das Weiterschaltrelais 76, so daß dieses seine Kontakte 78 öffnet, das Verzögerungsrelais 79 entregt wird und dessen Arbeitskontakt 83 zum Öffnen gebracht wird. Auf Grund der veränderbaren Zeiteinstellung des Verzögerungsrelais 79 werden dessen Arbeitskontakte 83 nach Entregung des Relais 79 für die zuvor festgelegte Zeitdauer in der geschlossenen Lage gehalten, um die Magnetspule 48 in erregtem Zustand zu halten. Wie bereits zuvor erläutert, führt die Erregung der Magnetspule 48 zu einer nach oben gerichteten Bewegung ihres Ankers und der damit verbundenen Betätigungsstange 47.
  • Wenn sich die Stange 47 nach oben bewegt, wird die Achse 42 (F i g.1) über den Zwischenhebel 46 in Uhrzeigerrichtung gedreht. Durch diese Drehung der Achse 42 verschwenkt der Bügelhebel 41 so, daß die Kupplungsscheibe 38 mit der Kupplungsscheibe 37 in Eingriff gebracht und damit die hintere Wellenachse 12 beschleunigt und in den Faserstrang 18 eine Noppe eingefügt wird. Diese eingefügte Noppe hat dann eine Länge, die von der Zeiteinstellung des Relais 79 abhängt, weil die Erregungsdauer der Magnetspule 48 die Eingriffsdauer der Kupplungsscheiben 37, 38 festlegt. Am Ende der für das Relais 79 eingestellten Zeitdauer öffnen die Kontakte 83, und die Kupplungsscheiben gelangen unter dem Einfluß der Feder 33 wieder in die in F i g. 1 dargestellte Lage zurück.
  • Es ist zu erkennen, daß die Verschwenkung des Bügelhebels 41 mit Hilfe der Achse 42 von einer gleichzeitigen Bewegung des Bügelhebels 31 und einer Verdrehung der Achse 32 begleitet ist, daß der Ansatz 43 von der Schraube 44 beaufschlagt wird, so daß vor dem Eingriff der Kupplungsscheiben 37, 38 eine Auskupplung der Kupplungsscheiben 27, 28 erfolgt. Ferner ist ersichtlich, daß der Selbsthaltekontakt 61 a und der Umschaltkontakt 90 a in ihrer Stellung bleiben und daß das Weiterschaltrelais 76 während der Dauer des Zeitzyklus mit Strom versorgt bleibt, daß aber die Noppenlänge durch die Einstellung des Verzögerungsrelais 79 gesteuert wird. Nach der Einfügung der Noppe und dem Wiedereinkuppeln der Kupplungsscheiben 27, 28 läuft dann der Faserstrang 18 für eine zuvor festgelegte Zeitdauer, die durch den Zeitzyklus der Zeitschaltvorrichtung 51 a festgelegt wird, mit kleinem Durchmesser durch die Vorrichtung nach F i g. 1. Nach dem Schließen des Arbeitskontaktes 62 a und während des Ablaufens des Zeitzykhis bleiben die Schaltelemente der Zeitgebervorrichtung 51 a in der in F i g. 3 dargestellten Lage.
  • Am Ende des Zeitzyklus der Zeitgebervorrichtung 51 a sorgt der Motor 59 a dafür, daß der Schalter mit dem Selbsthaltekontakt 61 a und dem Umschaltkontakt 90 a in die in F i g. 4 dargestellte Lage umgeschaltet wird, so daß der Stromkreis des Weiterschaltrelais 76 in der Leitung 70 erneut unterbrochen und in dem Faserstrang 18 eine weitere Noppe in der bereits zuvor beschriebenen Weise erzeugt wird.
  • Wenn der Schalter mit dem Selbsthaltekontakt 61 a und dem Umschaltkontakt 90 a in die Schaltstellung der F i g. 4 bewegt ist, schließt sich ein Stromkreis von der Netzleitung 54 über die Leitung 71 a zur nächstfolgenden Zeitgebervorrichtung 51 b, deren anderer Anschluß, wie bei der Zeitgebervorrichtung 51 a, mit der Sammelleitung 69 verbunden ist, so daß sich ein Stromkreis durch das Relais 58 b und den Motor 59 b zur Netzleitung 56 schließt. Auf diese Weise werden unmittelbar nach der Einfügung einer Noppe in den Faserstrang am Ende des Zeitzyklus der Zeitgebervorrichtung 51 a das Relais 58 b und der Motor 59 b der Zeitgebervorrichtung 51 b erregt, so daß deren Zeitzyklus beginnt und deren Arbeitskontakt 62 b schnell geschlossen wird, um erneut das Weiterschaltrelais 76 zu erregen und den Erregerkreis des Verzögerungsrelais 79 mittels des Ruhekontaktpaars 78 zu öffnen.
  • In ähnlicher Weise, wie es zuvor für den Schalter mit den Kontakten 61 a und 90 a beschrieben worden ist, gelangt der Schalter mit den Kontakten 61 b und 90 b der Zeitgebervorrichtung 51 b in die Schaltstellung der F i g. 4, wenn der zuvor festgelegte Zeitzyklus der Zeitgebervorrichtung 51 b vervollständigt ist, um die nächstfolgende Zeitgebervorrichtung zu erregen. Diese Schaltwirkung wird dann der Reihe nach in der gesamten ausgewählten Gruppe von Zeitgebervorrichtungen 51 ausgeführt, um das gewünschte Muster zu erzeugen. Auf diese Weise werden, da jede Zeitgebervorrichtung 51 in der zuvor beschriebenen Weise erregt wird, in den Faserstrang 18 Noppen eingefügt, bis die letzte Zeitgebervorrichtung 51d abgelaufen ist. Es ist noch zu erwähnen, daß über die Leitungen 71 der zuvor betätigten, d. h. abgelaufenen Zeitgebervorrichtung 51 eine Rückleitung zur Netzleitung 54 geschlossen wird, wenn sich alle Schalter mit den Kontakten 61 und 90 in der Schaltstellung befinden, die in der F i g. 4 dargestellt ist.
  • Sobald die letzte Zeitgebervorrichtung 51 d ihren Zeitzyklus vervollständigt hat, bewegen sich die Kontakte 61 d und 90 d in die in F i g. 4 dargestellte Lage, um das Rückstellrelais 87 über die Leitung 71 d und die mit der Netzleitung 56 verbundene Leitung 88 zu erregen. Wenn das Rückstellrelais 87 erregt wird, öffnen sich dessen Kontakte 89, um die Stromversorgung zu allen Zeitgebervorrichtungen 51 zu unterbrechen und den einzelnen Zeitgebervorrichtungen eine automatische Rückstellung zu ermöglichen, bei der sich alle Kontakte 61, 90, 62 in die in der F i g. 2 dargestellte Stellung bewegen. Eine Verzögerungszeiteinstellung am Relais 87 wird dazu verwendet, die Zeitgebervorrichtung 51 für eine zuvor festgelegte Zeitdauer im entregten Zustand zu halten, so daß genügend Zeit für die Arbeit der Rückstellelemente der Zeitgebervorrichtungen verbleibt. In bekannter Weise wird der bewegliche Zeiger 67 der Zeitgebervorrichtungen nach F i g. 5 bei diesem Rückstellvorgang mit dem Zeiger 64 zur Deckung gebracht.
  • Obwohl sämtliche Zeitgebervorrichtungen 51 des in F i g. 1 dargestellten Geräts dazu verwendet werden können, in dem verarbeiteten Garn ein zuvor festgelegtes Noppenschema zu erzeugen, kann es auch erwünscht sein, nicht die Gesamtzahl der verfügbaren Zeitgebervorrichtungen, sondern eine geringere Anzahl zu verwenden. Eine maximale Anzahl von dreißig Zeitgebern ist - wie zuvor erläutert - vorgesehen worden, um mit der erfindungsgemäßen Steuerung eine größtmögliche Auswahl von Noppenmustern zu gestalten.
  • Wenn weniger Zeitgebervorrichtungen 51 als vorhanden verwendet werden sollen, kann mindestens eine der Zeitgebervorrichtungen ausgeschaltet oder aus der Steuerung herausgenommen werden. Auch für den Fall, daß eine Zeitgebervorrichtung gestört oder in sonstiger Weise defekt wird, ist es erwünscht, diese Zeitgebervorrichtung von der Steuerung abzutrennen. Unter anderen Umständen, wenn beispielsweise nur zwanzig der dreißig Vorrichtungen für ein bestimmtes Noppenschema erforderlich sind, müssen die letzten zehn Vorrichtungen von der Steuerung abgetrennt werden. So kann es beispielsweise für einen bestimmten Betrieb - wie in F i g. 2 dargestellt- erforderlich sein, die Zeitgebervorrichtungen 51 c aus der Steuerung herauszunehmen. Dies geschieht dadurch, daß man den Betätigungsknopf 63 der Zeitgebervorrichtung der F i g. S so verdreht, daß die Vorrichtung 51 c außer Betrieb gesetzt wird; eine Möglichkeit, die durch die Konstruktion des speziellen, zuvor beschriebenen Zeitgebers gegeben ist. In diesem Fall wird der Schalter mit dem Selbsthaltekontakt 61 c und dem Umschaltkontakt 90 c von Hand in die in F i g. 2 dargestellte Lage gebracht, und der Arbeitskontakt 62 c öffnet, da das Relais 58 c entregt ist. Der Arbeitskontakt 62 c schließt zwar, wenn die Zeit gebervorrichtung 51 c bei der nachfolgenden Betätigung des Systems durch die Erregung des Relais 58 c überbrückt wird, einen Einfluß auf die Steuerung hat dieser Schaltvorgang aber nicht wegen der von Hand vorgenommenen, zuvor beschriebenen Einstellung des des Schalters mit den Kontakten 61 c und 90 c. Wenn daher die vor der Vorrichtung 51 c angeordnete Zeitgebervorrichtung ihren Zeitzyklus vervollständigt und ihren Schalter mit den Kontakten 61 und 90 in die in F i g. 4 dargestellte Lage bewegt, ergibt sich durch die Schaltstellung des Schalters 61 c eine unmittelbare Durchschaltung der Leitung 71 c, so daß die Zeitgebervorrichtung 51 d in der zuvor beschriebenen Weise erregt wird.
  • Es ist auch zu beachten, daß das RückstellreIais 87 stets in der Schaltung verbleibt und beim Ablauf der letzten Zeitgebervorrichtung der Gruppe erregt wird, selbst wenn eine oder mehrere der Zeitgebervorrichtungen außer Betrieb sind, da der Stromkreis stets über die Leitung 71 der nicht arbeitenden Zeitgebervorrichtungen geschlossen werden kann.
  • Patentschutz wird nur begehrt jeweils für die Gesamtheit der Merkmale eines jeden Anspruchs, also einschließlich einer Rückbeziehung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zeitprogrammgeber für ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einführung von Noppen in Garne, mit einer Kettenschaltung von nacheinander ansprechenden, von einer gemeinsamen Stromquelle gespeisten Zeitgebervorrichtungen, die jeweils aus einem Relais und einem dem Relais über einen Selbsthaltekontakt parallelgeschalteten Zeitglied bestehen, das einen Umschaltkontakt aufweist, der seinerseits in seiner einen Stellung in Reihe zu einem Arbeitskontakt des Relais im Stromkreis eines Weiterschaltrelais liegt und in seiner anderen Stellung die Einschaltung der nächstfolgenden Zeitgebervorrichtung auslöst, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß ein Ruhekontakt (78) des Weiterschaltrelais (7G) im Stromkreis eines abfallverzögerten Relais (79) vorgesehen .ist, dessen Arbeitskontakt (83) im Stromkreis des Steuerorgans (48) vorgesehen ist, und daß der Umschaltkontakt (90 d) der letzten Zeitgebervorrichtung (51 d) der Kettenschaltung in seiner anderen Stellung zur Erregung eines Rückstellrelais (87) vorgesehen ist, dessen Ruhekontakt (89) zwischen der Stromquelle und den Zeitgebervorrichtungen (51 a, 51 b ... ) zur Rückstellung der Zeitgebervorrichtungen (51 a, 51 b ... ) vorgesehen ist.
  2. 2. Zeitprogrammgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschaltkontakt (90 a, 90 b ... ) zwecks Herausnahme der zugehörigen Zeitgebervorrichtung (51 a, 51 b ... ) aus der Kettenschaltung von Hand betätigbar ist.
DE1959C0019307 1959-06-29 1959-06-29 Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne Pending DE1287189B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1959C0019307 DE1287189B (de) 1959-06-29 1959-06-29 Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1959C0019307 DE1287189B (de) 1959-06-29 1959-06-29 Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1287189B true DE1287189B (de) 1969-01-16

Family

ID=7016600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959C0019307 Pending DE1287189B (de) 1959-06-29 1959-06-29 Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1287189B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0036948A1 (de) * 1980-04-02 1981-10-07 Krall & Roth, Weberei GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines elastischen Zwirnes

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939038C (de) * 1952-10-03 1956-02-16 Philips Nv Schaltungsanordnung fuer zwei oder mehr in Kettenschaltung liegende Verzoegerungsrelais
DE1745680U (de) * 1956-09-21 1957-05-29 Heliowatt Werke Elek Zitaets A Automatische schalteinrichtung, insbesondere fuer elektroherde od. dgl.
DE969608C (de) * 1952-12-12 1958-06-26 Licentia Gmbh Zeitprogrammgeber fuer Programmschweissung nach dem Baukastenprinzip
DE970595C (de) * 1952-11-12 1958-10-09 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltung zur selbsttaetigen zeitgestaffelten Ausloesung von Schaltvorgaengen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939038C (de) * 1952-10-03 1956-02-16 Philips Nv Schaltungsanordnung fuer zwei oder mehr in Kettenschaltung liegende Verzoegerungsrelais
DE970595C (de) * 1952-11-12 1958-10-09 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltung zur selbsttaetigen zeitgestaffelten Ausloesung von Schaltvorgaengen
DE969608C (de) * 1952-12-12 1958-06-26 Licentia Gmbh Zeitprogrammgeber fuer Programmschweissung nach dem Baukastenprinzip
DE1745680U (de) * 1956-09-21 1957-05-29 Heliowatt Werke Elek Zitaets A Automatische schalteinrichtung, insbesondere fuer elektroherde od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0036948A1 (de) * 1980-04-02 1981-10-07 Krall & Roth, Weberei GmbH & Co. KG Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines elastischen Zwirnes

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2449696A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur elektrischen erregung eines herzens
DE2341528A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anspinnen eines fadens fuer ein offenend-spinnaggregat
DE2430544A1 (de) Vorrichtung zur bildung einer fadenreserve und zum changieren des fadens an offen-end-spinnmaschinen
DE1287189B (de) Zeitprogrammgeber fuer ein Steuerorgan, insbesondere bei einer Garnverzugsvorrichtung zur Einfuehrung von Noppen in Garne
DE19781593B4 (de) Steuervorrichtung für maschenbildende Elemente in einer Kettenwirkmaschine
DE559505C (de) Kartengesteuerte Geschaeftsmaschine mit Druckvorrichtung
EP0208725A1 (de) Verfahren zur steuerung einer webmaschine sowie webmaschine zur durchführung des verfahrens
DE2417758C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Steuern des Ganges einzelner Organe von Offenend-Spinnmaschinen für das Massenanspinnen
DE653321C (de) Vorrichtung zur UEberwachung der Fadenspannung an Kettenwirkmaschinen
DE3714714C1 (en) Apparatus for controlling a fancy-yarn twisting or spinning machine
DE2342143A1 (de) Vorrichtung zur sicherung der zeitfolge der in- und ausserbetriebsetzung einzelner gruppen von arbeitsorganen in einstellbaren zeitintervallen bei aufnahme und ende des betriebes von textilmaschinen, insbesondere von spindellosen feinspinnmaschinen
WO1985001755A1 (fr) Procede de fonctionement d'un metier automatique et application du procede
DE668041C (de) Resonanzrelais, das durch hoeherfrequente, auf Elektrizitaetsverteilungsnetze ueberlagerte Wechselstroeme ferngesteuert wird
DE580236C (de) Mustervorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE69714191T4 (de) Betriebssteuerungsgerät und Initialisationsverfahren dafür
DE337836C (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken der Antriebsteile von Schiffchenstickmaschinen
DE1413845B2 (de)
CH377694A (de) Elektromechanische Zeitdauer-Einstellvorrichtung und Verwendung derselben an einer Maschine zum Spinnen von Garn
DE69024192T2 (de) Verfahren zur Anwendung von erwünschten Teilen der Programmphasenzeiten in Programmsteuergeräten und die dazugehörigen Geräte
DE2030193C3 (de) Steuervorrichtung für eine Strickmaschine
AT201981B (de) Vorrichtung an Gruppenstichnähmaschinen zur selbsttätigen Steuerung des Werkstücktransportes
DE1560968C (de) Flache Kulierwirkmaschine System Cotton
DE836069C (de) Flache Kulierwirkmaschine
DE2706646A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum stillsetzen von webmaschinen
DE403424C (de) Jacquardeinrichtung mit Kartensparvorrichtung