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DE211200C - - Google Patents

Info

Publication number
DE211200C
DE211200C DENDAT211200D DE211200DA DE211200C DE 211200 C DE211200 C DE 211200C DE NDAT211200 D DENDAT211200 D DE NDAT211200D DE 211200D A DE211200D A DE 211200DA DE 211200 C DE211200 C DE 211200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
vacuum container
valve
filter
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT211200D
Other languages
English (en)
Publication of DE211200C publication Critical patent/DE211200C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 211200-KLASSE 13 δ. GRUPPE
JOHN HANDSLEY DALES in LEEDS, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Speisewasser für Dampfkessel, bei welcher dem Wasser in einem Vakuumbehälter Kohlensäure entzogen wird, um. die kalkartigen oder salzhaltigen Bestandteile, welche bei 'der Anwesenheit der Kohlensäure im Wasser in Lösung gehalten werden, zur Ausscheidung zu bringen.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung
ίο im Höhenschnitt veranschaulicht. Mit α ist ein senkrechter Zylinder bezeichnet, welcher als Vakuum- und Filterkammer dient, in welcher der niedrige Druck mittels eines Rohres b hergestellt wird, das mit der Vakuumkammer des Kondensators einer Dampfmaschine oder mit einem Exhaustor in Verbindung steht.
Das zu erweichende und zu filtrierende Wasser wird in die Vakuumkammer α durch die Zerstäubungsventile c eingespritzt, deren Anzahl sich nach der Menge des zu behandelnden Wassers richtet. Ein jedes dieser Ventile wird durch einen mit einer Schwimmerkugel versehenen Hebel geschlossen, sobald das Wasser in der Kammer α einen solchen Höhenstand erreicht hat, daß die Wirkung der Zerstäubungsventile durch das Wasser behindert würde.
Die Zerstäubungsventile werden vorzugsweise durch Federn geschlossen gehalten, die von genügender Stärke sind, um die Öffnung der Ventile so lange zu verhindern, bis der Wasserdruck eine entsprechend kräftige Zerstäubung zu bewirken vermag. Die Herbeiführung einer springbrunnenartigen Zerstäubung des Wassers ist insoweit von Wichtigkeit,, als dem Wasser bei diesem Hindurch-40
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treten durch den Vakuumraum in fein zerteiltem Zustande eine doppelt so lange Zeit für die Ausscheidung der Gase gestattet wird, als wenn es nur rieselnd abwärts fließen würde. Nachdem das Wasser die Vakuumkammer in der Richtung nach aufwärts und darauf nach abwärts durchströmt hat, geht es durch ein Filter d, in welchem die in dem Wasser gebildeten Niederschläge zurückgehalten werden. Nachdem das Wasser in gereinigtem Zustande in der Abteilung e angelangt ist, fließt es unter seinem Eigengewicht durch das Rohr/ zu einer Pumpe, die es in einen Vorratsbehälter g oder nach einer Verbrauchsstelle drückt. An den Vorratsbehälter g schließt sich unten ein Entleerungsrohr h an. Bei der dargestellten Ausführung ist der untere Teil der Vorrichtung als Speisebehälter ausgebildet, der von einer Pumpe oder aus einer anderen Quelle durch j mit Wasser versorgt wird. An den Speisebehälter i schließt sich das nach den Zerstäubungsventilen c führende Saugrohr k an.
Am unteren Ende des Saugrohres k ist ein Schwimmerventil I vorgesehen, welches den Zutritt von Luft in die Vakuumkammer verhindern soll, wenn die Wasserzuführung etwa versagen sollte. Hierbei schließt sich das Ventil I früher, als der Wasserstand die Einmündung des Rohres k erreicht hat. Das Rohr m, welches sich an den Vorratsbehälter g anschließt und mit einem Ventil η versehen ist, dient dazu, den Wasserstand in dem Vorratsbehälter g auf gleicher Höhe zu erhalten, wobei gewünschtenfalls ein beständiger Kreislauf des Wassers durch die Vorrichtung auf-
recht erhalten werden kann, um das Wasser wiederholt dem Reinigungsvorgang zu unterwerfen.
Wenn in der Vorrichtung größere Mengen Wasser zu reinigen sind, so muß das Filter öfter gereinigt werden. Um diese Reinigung des Filters in leichter Weise bewerkstelligen zu können, ist unmittelbar über dem Filter an die Vakuumkammer ein Rohr f mit Abschlußventil ο und unterhalb des Filters an den Wasserraum ein Rohr r mit Abschlußventil s angeschlossen. Bei der Benutzung dieser Auswaschvorrichtung wird zunächst der Vakuumbehälter unter den Druck der Atmosphäre gesetzt und dann Ventil 0 geöffnet, so daß das oberhalb des Rohres fi stehende Wasser aus der Vorrichtung fließt. Nun wird Ventil f geschlossen, Ventil s geöffnet und reines Wasser durch Rohr r in den Filterraum gedrückt, welches den Filterstoff durchdringt und die in ihm enthaltenen Niederschläge durch das Ventil 0 mit sich" fortführt. Das Ventil 0 bleibt so lange geöffnet, bis vollständig reines Wasser ausströmt, um anzuzeigen, daß sämtliche Niederschläge aus dem Filter entfernt sind. Darauf schließt man die Ventile 0 und s wieder und stellt in der Vorrichtung den Unterdruck wieder her.
Da bei unvorsichtigem Ingangsetzen der zur Reinigung des Filters dienenden Vorrichtung, beispielsweise bei zu schnellem Aufdrehen des Hahnes s, die Filtermasse derart verschoben werden könnte, daß es an einigen Stellen nicht mehr die genügende Höhe aufweist, so empfiehlt es sich, das Filterbett d, wie dargestellt, in mehreren Zellen herzustellen, die höher als breiter sind und nur bis zur Hälfte mit Filtermasse angefüllt werden. Wenn diese Masse auch beim Anlassen der ihre Reinigung bezweckenden Wasserströmung emporgewirbelt wird, so nimmt sie nach beendigter Strömung doch bald ihre ursprüngliche Lage in den Zellen wieder ein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Reinigung von Speisewasser für Dampfkessel, bei welcher dem Wasser in einem Vakuumbehälter Kohlensäure entzogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einströmende des zum Vakuumbehälter (a) führenden Saugrohres (k) ein Speiseventil (I) angeordnet ist, welches bei fallendem Wasserspiegel in dem Speisebehälter (i) unter der Wirkung eines Schwimmers rechtzeitig geschlossen' wird, um ein Eindringen von Luft in den Vakuumbehälter zu verhindern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu reinigende Wasser in den Vakuumbehälter
' springbrunnenartig durch Zerstäubungsventile (c) eingespritzt wird, von denen jedes durch einen Schwimmer geschlossen gehalten wird, sobald das Wasser in dem Vakuumbehälter einen gewissen Höhenstand erlangt hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reinigung des in dem unteren Teil des Vakuumbehälters angeordneten Filterbetts (A) ein unterhalb desselben einmündendes, mit Ventil (s) versehenes Wasserzuflußrohr' (r) und unmittelbar oberhalb des Filterbetts ein mit Ventil (0) versehenes Wasserabflußrohr (p) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterbett (A) aus nebeneinander angeordneten Zellen besteht, in denen die Filtermasse untergebracht ist, ohne die Zellen ganz auszufüllen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211200D Active DE211200C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE211200C true DE211200C (de)

Family

ID=473031

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT211200D Active DE211200C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE211200C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2453114A1 (fr) * 1979-04-03 1980-10-31 Kratzenstein Klaus Procede et appareil pour la decarbonatation partielle de l'eau

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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