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DE621108C - Verfahren und Vorrichtung zum Vermischen von Waessern mit pulverfoermigen Adsorptionsstoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vermischen von Waessern mit pulverfoermigen Adsorptionsstoffen

Info

Publication number
DE621108C
DE621108C DEC47566D DEC0047566D DE621108C DE 621108 C DE621108 C DE 621108C DE C47566 D DEC47566 D DE C47566D DE C0047566 D DEC0047566 D DE C0047566D DE 621108 C DE621108 C DE 621108C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
mixing
water
powdery
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC47566D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARBO NORIT UNION VERWALTUNGS
Original Assignee
CARBO NORIT UNION VERWALTUNGS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARBO NORIT UNION VERWALTUNGS filed Critical CARBO NORIT UNION VERWALTUNGS
Priority to DEC47566D priority Critical patent/DE621108C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE621108C publication Critical patent/DE621108C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/687Devices for dosing solid compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

Das Vermischen von Flüssigkeiten mit pulverförmigen Stoffen bietet in vielen Fällen Schwierigkeiten, die je nach den physikalischen Eigenschaften der zu vermischenden Teile mehr oder weniger in Erscheinung treten. Erhebliche Schwierigkeiten macht auch . das Vermischen von Wasser mit pulverförmigen Adsorptionsstoffen, wie Aktivkohle, die neuerdings immer mehr für die Reinigung von Wasser herangezogen wird. So ist in der letzten Zeit ein Verfahren zur Reinigung von Wasser ausgearbeitet worden, nach dem das zu reinigende Wasser über pulverförmige Kohle filtriert wird, die zwischen Filterstoffen, z. B. Sandkörnern, fein einge-. lagert ist. Die feine Lagerung wird nach dem Verfahren in der Hauptsache dadurch bewirkt, daß zunächst eine Suspension aus Kohle und Wasser hergestellt und diese dann in die Filterstoffe (z. B. den Sand) des Filters eingespült wird. Auch bei HersHlnnsf der für die Einlagerung der Kohle in die Filterstoffe erforderlichen Suspension treten die Schwierigkeiten, denen das Vermischen von-Kohle und Wasser unterliegt, nachteilig in Erscheinung.
Die wesentlichste Schwierigkeit beim Vermischen von Wasser mit pulverförmigen Adsorptionsstoffen liegt in der starken Staubentwicklung, die nur mit Mühe vermieden werden kann. Eine andere Schwierigkeit hat ihre Ursache darin, daß eine wirkliche Mischung zwischen dem Wasser und den pulverförmigen Adsorptionsstoffen wegen ihres außerordentlich geringen spezifischen Gewichtes nur schwer gelingt.
Durch die Erfindung werden die erwähnten Schwierigkeiten überwunden. Das Verfahren gemäß der Erfindung wird ausgeführt in einem allseitig geschlossenen Mischbehälter, in den vorher das zu vermischend» AVasser eingeleitet wird, und geht in der Weise vor sich, daß die pulverförmigen Stoffe mittels ' Unterdrucks ;n den Mischbehälter eingesaugt werden und daß die anschließend daran erforderliche Durchmischung der pulverförmigen Stoffe mit dem Wasser mittels im Kreislauf durch den Behälter geführter Luft vorgenommen wird.
Die Vermischung eines festen Stoffes mit einer Flüssigkeit derart, daß Gas durch einen Mischbehälter mittels eines Steigrohres und einer Umlaufleitung geführt wird, ist an sich bekannt und ist schon vorgeschlagen worden für die Vermischung von Flüssigkeit, Gas und Katalysatorenmasse zum Zwecke der Hydrierung von flüssigen Stoffen, In der Anwendung dieser an sich bekannten Maßnahme wird aber die Erfindung nicht gesehen. Die vorliegende Erfindung liegt viel- So mehr in der Vereinigung dieses bekannten Verfahrens mit der Maßnahme des Einführens der pulverförmigen Stoffe in den Mischbehälter mittels Unterdruck. Beim Ein-
saugen der pulverförmigen Stoffe in den Mischbehälter,, legen sich diese nämlich in mehr oder minder großer Menge auf den Boden des Behälters. Die Stoffe bilden dort eine fest aufliegende Schicht, deren Verteilung durch ein anschließendes Mischverfahren üblicher Art nur unvollständig und schwer gelingt, so daß meist ein beträchtlicher Teil der pulverförmigen Stoffe der »ο Vermischung mit der Flüssigkeit entzogen wird. Die Erfindung beruht auf der Feststellung, daß durch Kreislaufführung der im Behälter enthaltenen Luft über ein Steigrohr, dessen untere öffnung sich in unmittelbarer Nähe des Behälterbodens befindet, und über die Umlaufleitung nicht nur eine gute Vermischung der Stoffe erreicht wird, sondern daß diese auch sicher und schnell durch die am Fußende des Steigrohres erzeugte Strömung vom Boden abgelöst werden.
Die Erfindung wird zum besseren Verständnis im nachfolgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist 1 ein Mischgefäß, das als Druckbehälter ausgebildet ist. 2 und 3 sind Ventile. Ventil 2 regelt den Zulauf für das zu vermischende Wasser und Ventil 3 den Ablauf der wäßrigen Suspension. Bei 4 mündet in den Behälter 1 eine Vakuumleitung. 5 ist ein Vorratsbehälter für pulverförmige Kohle, der durch einen Schlauch oder eine Rohrleitung 7 unter Zwischenschaltung eines Regelventils 6 mit dem Mischbehälter verbunden ist. Die Leitung 7 taucht im Vorratsbehälter 5 in die pulverförmigen Stoffe und im Mischbehälter 1 in das in diesem befindliche Wasser. In den Mischbehälter mündet oben und unten eine Kreisleitung 8, in die ein Strahlapparat 9 eingeschaltet ist. 10 ist ein· an die Kreisleitung 8 angeschlossenes, im Innern des Mischbehälters angeordnetes Steigrohr. 11 ist ein kegelförmiges Leitblech, 12 ein Manometer. 13 ist ein Überlauf. 14 bis 18 sind Leitungsventile. Das Verfahren gemäß der Erfindung vollzieht sich bei Anwendung der in der Zeichnung beispielsweise wiedergegebenen Vorrichtung wie folgt:
Durch Ventil 2 wird zunächst Wasser in den Mischbehälter 1 bis zum Überlauf 13 eingeleitet. Das Wasser steht nach dem Einfüllen im Mischbehälter und im Steigrohr 10 in gleicher Höhe. Nunmehr wird mittels Vakuumleitung 4 im Behälter ein Unterdruck erzeugt, durch den pulverförmige Adsorptionskohle aus dem Vorratsbehälter 5 über die Leitung 7 in das im Behälter 1 befindliche Wasser eingesaugt wird. Ist genügend Kohle angesaugt, wird das' Ventil 6 geschlossen. In dem Behälter kann für die Folge Unterdruck beibehalten werden. Zweckmäßig wird er jedoch wieder auf normalen Druck ge-"bracht. Nach Abschluß sämtlicher Ventile, mit Ausnahme der Ventile 14 und 16 bis 18, wird jetzt die Wasserstrahlpumpe 9 in Betrieb gesetzt und mit ihrer Hilfe die im Luftraum des Behälters 1 befindliche Luft über die Leitung 8 und das Steigrohr 10 im Kreislauf geführt. Die Folge der Luftkreislaufführung ist, daß innerhalb des Mischbehälters 1 ein ständiger Umlauf des Wassers von unten nach oben im Steigrohr 10 einsetzt, wodurch das Wasser mit der eingesaugten Pulverkohle innig vermischt wird. Wasser und Kohle treten unten in das Steigrohr ein und oben wieder aus, wobei sie noch gegen die Innenfläche des Leitblechs 11 geschleudert werden. Ist die Luft des Luftraumes des Behälters 1 eine Zeitlang auf diese Weise über die Leitung 8, Wasserstrahlpump'e 9' und Steigrohr 10 im Kreislauf geführt worden, so wird der Kreislauf unterbrochen, womit auch das Umwälzen von Wasser und Kohle im Steigrohr 10 aufhört. Das Vermischen ist damit beendet, und das Gemisch wird durch Ventil 3 abgelassen.
Statt die Kohle mit Hilfe des durch Vakuumleitung 4 gesondert erzeugten Unterdruckes in die im Behälter befindliche Flüssigkeit einzusaugen, kann man den hierzu go nötigen Unterdruck auch auf andere Weise, z. B. durch die Wasserstrahlpumpe 9, erzeugen. Zu diesem Zweck werden bei sonst geschlossenen Ventilen zunächst nur die Ventile 6, 14, 16, 17 und 18 geöffnet. Ist genügend Kohle angesaugt, werden die Ventile 6 und 15 geschlossen und Ventil 16 geöffnet, so daß der Luftkreislauf beginnen kann.
Das in dem Behälter 1 befindliche Wasser kann mittels des Rohres 10 auch in der Weise iao umgewälzt werden, daß an Stelle der Kreislaufleitung 8 lediglich am unteren Luftzuführungsflansch des Rohres 10 Dampf angeschlossen und eingeleitet wird.
Für das Vermischen mit pulverförmigen Adsorptionsstoffen gemäß Erfindung geeignete Wasser sind z. B. Trinkwasser, Abwasser oder wäßrige Flüssigkeiten anderer Art.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Vermischen von Wässern mit pulverförmigen Adsorptionsstoffen, wie Aktivkohle, z. B. für die Zwecke der Wasserreinigung, dadurch gekennzeichnet, daß die pulverförmigen Stoffe mittels Unterdrucks in den Mischbehälter eingesaugt werden und daß die anschließend daran erforderliche Durchmischung des pulverförmigen Stoffes mit dem Wasser mittels im Kreislauf über ein Steigrohr durch den Behälter geführter Luft oder mittels in das Steigrohr einge-
    führten Druckdampfes vorgenommen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Mischvorrichtung, bestehend aus einem im Innern des Mischbehälters (i) mit seiner unteren öffnung in unmittelbarer Nähe des Behälterbodens angeordneten Steigrohr (io) sowie einer außerhalb des Behälters (ι) verlaufenden, oben in dessen Luftraum und unten in das Steigrohr mündenden Umlauf leitung (8), in die eine Vorrichtung- (9) zur Kreisführung der Luft durch den Behälter und die Rohrleitung eingeschaltet ist, und durch eine in den unteren Teil des Steigrohres oder des Mischbehälters mündende Zuführungsleitung (7) für die pulverförmigen Stoffe.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC47566D 1933-02-23 1933-02-23 Verfahren und Vorrichtung zum Vermischen von Waessern mit pulverfoermigen Adsorptionsstoffen Expired DE621108C (de)

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DE621108C true DE621108C (de) 1935-11-01

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DEC47566D Expired DE621108C (de) 1933-02-23 1933-02-23 Verfahren und Vorrichtung zum Vermischen von Waessern mit pulverfoermigen Adsorptionsstoffen

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