DE2111551A1 - Rueckspiegel fuer Fahrzeuge,insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Rueckspiegel fuer Fahrzeuge,insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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Description
Dlpl.-lncj. R. H. B A H R
Dipi.-Pnys. £. BSTZUER
Dlpl.-lng. W. H:>:;<:-!-A.NN-TRfiNTEPOHL
Patentanwälte
•600 München 23, Einnadter Straß· M
Rückspiegel für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
und vom 5.Februar 1971 (A 995/71)
Die Erfindung betrifft einen Rückspiegel für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einem durch Lichteinfall
vermittels eines Empfängers fernsteuerbaren elektromagnetischen Verstellantrieb, mit dem die Spiegelscheibe aus ihrer
Normalstellung, in velcher sie der Beobachtung des hinter dem Fahrzeug befindlichen Bereiches dient, in eine Stellung
verstellbar ist, bei velcher eine Blendung des Fahrers durch das Licht nachfolgender bzv überholender Fahrzeuge ausge*
schlossen ist.
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Solche Rückspiegel mit einer durch das Fahrzeuglicht
nachfolgender Fahrzeuge bevirkfen selbsttätigen Verstellung der Spiegelscheibe sind bereits bekannt; sie konnten sich
aber bisher in der Praxis nicht durchsetzen, veil sie hin» 3ientlieh der konstruktiven Ausbildung des Verstellantriebes
einerseits zu kompliziert und aufwendig und infolgedessen .zu kostspielig und anderseits störungsanfällig varen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Rückspiegel der eingangs bezeichneten Gattung möglichst einfach
und robust, sovie besonders zuverlässig virksara und störung«.-= frei funktionierend aus venigen handelsüblichen Bestandteilen
zu gestalten, und diesen Rückspiegel als eine kompakte, billig herstellbare Einheit auszubilden, die sich sovohl hin··:
sichtlich ihrer Dimension und ihres Äußeren als auch hin* sichtlich ihrer Anbringung im inneren des Fahrzeuges oder
an dessen Außenseite von den üblichen, nicht verstellbarer
Rückspiegeln kaum unterscheidet.
Insbesondere ist es ein Ziel der Erfindung, die Verstellung der Spiegelscheibe bzv. deren Rückführung in
die Normalstellung so zu bewerkstelligen, daß diese Verstellung ungeachtet mechanischer oder physikalischer Ein«
Flüsse, Fahrzeugvibrationen, blinkenden Lichtern od.dgl., zuverlässig nur im Bedarfsfall eintritt, d.h. sobald die
Lichtstärke einen gewissen Qrenxvert überschreitet, "bei
dein sie den Fahrer stört und gefährdet. Dabei soll ein
Flattern des Rückspiegels, also ein unerwünschter rascher Wechsel der Spiegelstellungen z.B. infolge allfällig auf»
tretender rascher Lichtvechsel, Lichtblitze, wandernder
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Schatten od.dgl. mit Sicherheit vermieden werden.
Dieses Ziel der Erfindung vird ihrem wesentlichsten Merkmal zufolge dadurch erreicht« daß der Elektromagnet
des Verstellantriebes gemeinsam mit einer magnetischen Haltevorrichtung, welche die Spiegelscheibe in der Normal»
stellung zu halten trachtet, mit dem Empfänger und einem die Erregung des Elektromagneten steuernden Relais inner=
halb desselben Gehäuses untergebracht ist.
Mi?'; den darin enthaltenen Einzelteilen des Verstell**
antriebes bildet das Gehäuse eine kompakte Einheit» die
ebenso vie ein gewfthalicher, von Hand aus verstellbarer
Rückspiegel an einer beliebigen Stelle des Fahrzeuges montiert werden kann, wobei es lediglich eines Anschlusses
art die Stromquelle (Fahrzeugbatterie) bedarf, um den er* findungsgemäSen Rückspiegel funktionsfähig zu gestalten.
Die bisher bekannten Rückspiegel der eingangs be» zeichneten Gattung besaßen als Haltevorrichtung eine
Feder, welche die Spiegelscheibe in die Normalstellung
au stellen trachtete und deren Druck Überwunden werden
mußte, um die Spiegelscheibe in die blendungsfreie Stellung' zu verschwenken. Bei Verwendung solcher Rückholfedern
mußten deshalb die Elektromagnete verhältnismäßig stark dimensioniert und dementsprechend schwer und kostspielig'
gestaltet werden. Außerdem bestand die Gefahr, daß sich ein sojeher kräftiger Magnet bei längerdauernder Tätig«
keit zu stark erhitzte.
Man hat Lwar schon empfohlen, zur Behebung dieses 109842/1120
Nachteiles den Widerstand einer elektrischen Glühlampe
mit Wolframwendel, der einen positiven Temperatur« koeffizienten besitzt, mit der Wicklung des Elektro-Magneten
in Reihe zu schalten, weil man erkannte, daß
für die Bewegung des Spiegels in die blendungsfreie Stellung vorerst ein größeres magnetisches Feld erforder«
lieh ist als zum anschließenden Festhalten de3 Spiegels
in dieser Stellung» Bevor aber noch der hiezu erforder»
liehe stärkere Strom au einer allzu großen Erhitzung der
wicklung führte, sollte der Widerstandswert der Glühlampe ansteigen und den Stromfluß durch die Wicklung verringern.
Dieser Vorschlag erwies sich jedoch als viel zu "kompliziert für eine praktische Anwendung.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform besteht die erfindungsgemäße Haltevorrichtung aus mindestens einem
Permanentmagneten, woraus sich außerordentlich zahlreiche und ,vertvolle Vorteile ergeben.
Einer dieser Vorteile besteht darin, daß die Halte= vorrichtung gegen Vibrationen weitgehend unempfindlich ist
und den Spiegel euch bei Auftreten solcher Vibrationen
ruhig festhält.
Wenn der als Haltevorrichtung dienende Permanent=« magnet dem Elektromagneten des Verstellantriebes zugeordnet
ist, um bei nicht erregten Elektromagneten die Spiegel» scheibe in der Normalstellung festzuhalten, hingegen bei
erregtem Elektromagneten abgestoßen und mit dezmSpiegel«
scheibe liefest igten Weicheisenkern in die nichtblendende
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Stelliing verstellt zu werden, dann ergibt sich als
weiterer Vorteil, daß die Leistung des genannten Elektromagneten
sehr gering sein kann, vodurch veiters dieser
Elektromagnet sehr Iclein und billig gestaltbar ist. Für die Verstellung summieren sich nämlich die obgenannten
magnetischen Kräfte (Einziehung + Abstoßung) in optimaler
Weise, Infolge des geringen Strombedarfes des Blektro»
magneten ist also dessen unerwünschte Erwärmung bei längerdauernder Erregung umsoweniger zu befürchten.
Zahlreiche weitere Erfindungsmerkmale sind der besseren Verständlichkeit halber im folgenden an Hand
der Zeicbmirgen erläutert, die einige Ausführungsbei*
spiele erfindung^gemäSer Rückspiegel darstellen.
Die Fig.1 der Zeichnungen zeigt in einer Vorderen» sieht eine erste Ausführungsform des Erfindungsgegen«
Standes, in Fig.2 einen Schnitt nach II-II der Fig.1
und in Fig.3 bzw. 4 einen Schnitt nach XII bzw. IV der
Fig.1« wobei die Fig.3 die Normalstellung des Spiegels darstellt, die Fig.4 hingegen - bei weggelassenen Gehäuse
die nichtblendende Spiegelstellung veranschaulicht. Die Fig.5 und 6 zeigen ebendieselben Spiegeleinstellungen
bei einer anderen Ausführungsvariante gleichfalls in
Querschnitten, die Fig.7 und β wieder eine andere Aus» führungsvariante in gleichartigen Darstellungen. Eben*
solch· Querschnitte einer vierten Ausftthrungsvjtriante
zeigen die Fig.9 und 10; die Fig.il und 12 schließlich
sind eine Frontalansicht der letztgenannten Ausführung»»
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form bei teilweise entferntem Spiegel sovie ein Schnitt
nach XII-XII der Fig.11. Die Fig.13 zeigt das Schalt«
schema einer Steuerung des Verstellantriebes.
Gemäß der ersten Ausführungsform des Erfindungs=
gegenstandes,, vie sie in den Fig.1 bis 4 veranschaulicht
ist, befindet sich die an ihrer Oberkante um eine von Gelenken gebildete Schwenkachse 2 schwenkbar gelagerte
Spiegelscheibe 1 an der Frontseite des durch eine orts» feste durchsichtige Scheibe 3 verschlossenen aus Kunst=
stoff oder Metall bestehenden Gehäuses 4. Das Gehäuse 4 ist durch die Scheibe 3 staub- und wasserdicht abge=
schlossen, besitzt jedoch Belüftungsöffnungen 4* (Fig.3)
um der Ansammlung von Feuchtigkeit im Gehäuse und dem Anlaufen der Scheiben 1,3 vorzubeugen.
Diese Belüftungsöffnungen 4' sind z.B. labyrinth»
artig so gestaltet, daß sie das Eindringen von Schmutz und Wasser verhindern.
An der Rückseite der Spiegelscheibe 1 sind in waagrechte» Abstand voneinander zwei fotoelektrisch
wirksame, lichtempfindliche Empfänger 5 befestigt. An diesen Stellen ist die vorzugsweise auflenbefindliche
Spiegelschicht 1* der Spiegelscheibe 1 örtlich durch» brochen, um dem Licht Zutritt zu den Empfängern 5 zu
gewähren. Die punktförmigen Durchbrechungen 5* befinden
sich etwa im Zentrum der Empfänger 5. Dadurch, daß die Spiegelscheibe bei dieser Ausführungsform mit vorder«
seitiger durchsichtiger Glasscheibe 3 ihr« reflektierende
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Beschichtung an der äußeren, dem Betrachter zugewendeten Seite trägt," werden störende Doppelreflexionen verhindert.
Die späterhin noch in ihren Einzelheiten beschriebene elektronische Steuerungs-Einheit 6 ist mittels Be=
festigungsorganen 7 an der Rückwand des Gehäuses 4 befestigt, die in ihrem Zentrum eine Ausnehmung 8 für
einen - nicht dargestellten - Haltearm od.dgl. aufweist.
An ihrer Rückseite trägt die Spiegelscheibe 1 vermittels eines an dieser Rückseite z.B. durch Klebung
befestigten, aus Weicheisen bestehenden Bügels 9 ein Paar Unförmiger Fortsätze 10 aus nicht magnetisierbarem
Material, welche die aus einer elektromagnetischen Wicklung 11 beidseits ausragenden Enden eines elektromagnetischen
rernes 12 mit ihren Schenkeln übergreifen. An jeweils
einem dieser einander gegenüberliegenden Schenkel ist ein Permanentmagnet 13 befestigt, am gegenüberliegenden Schenkel
bildet jeweils ein Ende des Bügels 9 einen dem elektromagnetischen Verstellantrieb zugehörigen Weicheisenkern
Die elektromagnetische wicklung 11 Mit ihrem Kern 12 ist
mit der ortsfesten Hinterwand des Gehäuses 4 verbunden.
Erhalt die elektromagnetische Wicklung 11 über das
Relais 6 Strom und wird der Elektromagnet solcherart er« regt, dann werden die Permanentmagnete 13 vom Kern 12 des
Elektromagneten abgestoßen und gleichseitig werden die Weicheisenkerne 14 angezogen, so daß sich durch die solcher«
art summierten magnetischen Kräfte die Spiegelscheibe 1 in die Stellung gemäß Fig.4 verschwenkt, wobei die
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Weicheisenkerne 14 an den beiden Enden des elektro=·
magnetischen Kernes *2 zum Anliegen kommen. Die Konti=
nuität 'es magnetischen Flusses zwischen den Weicheisen=
kernen 14 wird dabei dadurch gewahrt, daß diese Kerne
von den beiden Enden des Bügels 9 verkörpert sind. Wird hingegen die Wicklung 11 vieder stromlos, zieht der
elektromagnetische Kern 12 die Permanentmagnete 13 an und verstellt auf diese Weise die Spiegelscheibe 1 vieder
in die Normalstellung nach Fig.3.
Dadurch, daß der elektromagnetische Kern 12 mit
beiden Enden aus der wicklung 11 ausragt und solcherart
mit einem Paar von Permanentmagneten 13 und mit einem Paar von Weicheisenkernen 14 zusammenarbeitet, ergibt sich
ein besonders guter Wirkungsgrad des elektromagnetischen Verstellantriebes und eine vergleichsweise optimal geringe
Dimension des Elektromagneten 11, 12.
Die distanzierte Anordnung zveier lichtempfindlicher
Empfänger 5 (Fig-.1, 2) hat den Vorteil, daß diese Empfänger - einzeln besehen ->
nicht allzu lichtempfindlich sein brauchen, um die Schalteinheit mit hinreichender Licht*
empfindlichkeit wirksam werden zu lassen. Anderseits genügt aber - nach dem Auslösen des zur Verstellung der
Spiegelscheibe 1 erforderlichen Impulses - auch die Licht* empfindlichkeit nur eines Empfängers 5, um die Spiegel«
scheibe 1 in der nichtblendenden Stellung su halten» so daß diese Spiegelscheibe 1 auch dann nicht zu flattern
beginnt, wenn z.B. beim Überholen eines blenden Fahrzeuges
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ein Schatten über den einen oder anderen Empfänger wandert.
Die Ausführungsform nach den Fig.5 und 6 unter» scheidet sich von der vorher beschriebenen Variante bloß
dadurch» daß die das Gehäuse 4 abschließende durchsichtige Scheibe 3 fehlt und der Gehäuseabschluß nur von der Spiegel
scheibe 1 verkörpert vird. Diese Spiegelscheibe 1» welche ihre Beschichtung 1* an der Rückseite trägt, verjüngt sich
als sogenanntes Keilglas in ihrer Dicke gegen eine Kante hin, so daß die Außenfläche der Spiegelscheibe in ver*
schvenkter, nichtblendender Stellung (Fig.6) zur Ebene
der frontalen öffnung des Gehäuses 4 parallel verläuft. Diese an sich bekannte Ausbildung hat den Vorteil, daß von
den beiden im Winkel zueinander verlaufenden Glas-Ebenen, die hintere» mit einem Spiegelbelag versehene Ebene in
der Normalstellung der Spiegelscheibe echt spiegelt und stark reflektiert, während die vordere Glas-Ebene bei
verschwenkter Spiegelscheibe blendfrei schwach reflektiert, dem Fahrer aber doch einen gewissen Überblick über den
hinter dem Fahrzeug befindlichen Bereich gewährt.
Bei der Ausftthrungsform nach Fig.7 und 8 ist je»
wells einen von paarweise angeordneten elektromagnetischen Kernen 12, 12* ein mit der Spiegelscheibe 1 verbundener
Weicheisenkern 14» und dem anderen Elektromagneten 12*
ein mit der Spiegelscheibe 1 verbundener Permanentmagnet 13 zugeordnet, wiederum wird bei Erregung der beiden
verhältnismäßig schwach dimensionierbaren Elektromagneten
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12, 12* der Permanentmagnet 13 abgestoßen, der Weicheisen»
kern 14 angezogen, so daß die magnetischen Kräfte - ohne schädliche Erwärmung der elektromagnetischen Wicklungen -».
gemeinsam und summiert zur Verstellung der Spiegelscheibe 1 beitragen.
Gemäß der Ausführungsform der Erfindung nach den
Fig.9 bis 12 ist das gemeinsame Gehäuse 4 um die Schwenk»
achse 2' einer ortsfesten Spiegelhalterung 15 schwenkbar
gelagert, die ihrerseits - z.B. vermittels einer Kugelge»
lenks-Pfanne 16 - mit irgend einem Spiegel-Träger ver*
bunden werden kann.
Das schwenkbare Gehäuse 4 trägt die Spiegelscheibe in einem Rahmen 17 als Deckel und ist mit diesem Rahmen 17
beispielsveise über eine einrastbare Verriegelung 17· verbunden.
Bei dieser Ausftthrungsform ist der Elektromagnet
mit seinem lern 12 fest mit der Halterung 15 verbunden und das schwenkbare Gehäuse 4 trägt einerseits dieses lerne ;
12, an seiner Hintervand mindestens einen Veicheisenkern 14,
anderseits des Kernes 12 ist ihm mindestens ein, Vorzugs« veise ein Paar von mit der Rückseite des die Gehäusevorder«
vand verkörpernden Spiegelscheibe verbundenen Permanent* magneten 13 zugeordnet.
In den nur beispielsveise dargestellten, in den
Einzelheiten mannigfach abwandelbaren Schaltschema nach Fig. 13 bezeichnet 5 den lichtempfindlichen Empfänger,
der über die Leitungen 16, 19 an eine Stromquelle
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angeschlossen ist. In der Leitung 19 ist ein regelbarer
Widerstand 20 (Potentiometer) vorgesehen, mit dem der Grenzvert der Lichtempfindlichkeit des Empfängers 5
beliebig vählbar und regelbar ist. Es ist allerdings zveckmäßig, die einmal richtig bestimmte Einstellung
zu fixieren, um unbeabsichtigte, durch Unachtsamkeit verursachten Fehleinstellungen vorzubeugen. Ein vom
Empfänger 5 ausgesandter Impuls gelangt über die Leitung 21 zum Transistor 22, der über die Leitung 23 durchge»
steuert verden kann, um über die Leitung 24 den Impuls an das Relais 6 abzugeben. In der die Leitungen 18 und
24 verbindenden Leitung 25 ist eine Diode 26 vorgesehen. Ferner können in solchen Verbindungsleitungen Kondensatoren
27· 27' angeordnet sein, vie dies im Schema angedeutet ist. Vom Relais 6 vird die Stromzufuhr zur Wicklung 11
des Elektromagneten gesteuert, der als Antrieb für die Verstellung der Spiegelscheibe 1 dient. Selbstverständlich
könnte anstelle des Relais 6 auch eine vollelektronische arbeitende kontaktlose Steuerung benutzt verden.
Die Schvenkachse 2 bzv. 2* der Spiegelscheibe 1 bzv. des Gehäuses 4 ist vorteilhafterveise stets so an*
zuordnen, daß außer der Haftung des Permanentmagneten
auch das Eigengewicht der Spiegelscheibe bzv. des Gehäuses mitvirkt, um die Spiegelscheibe in der Normalstellung zu
halten und einer ungewollten Lösung aus dieser Normal« stellung, z.B. infolge Fahrzeugvibration, zuverlässig
vorbeugt.
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Selbstverständlich ist die Erfindung mannigfach abwandele
bar und ausbaufähig; sie eignet sich gleichermaßen für die Ausbildung von innen- vie von Außen-Rückspiegeln,
für beliebige Spiegel-Gläser und für Gehäuse aus be»
liebigen Materialien.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung des elektronisch gesteuerten Relais läßt sich, gegebenenfalls durch Hinzu«
fügen weiterer Bauteile» z.B. Kondensatoren, in Vorteils hafter Weise eine gevisse Steuerungsträgheit (Ver*
zugerur.g) bei der Rückstellung der Spiegelscheibe in die Normalstellung erzielen, mit der einer allzugroßen
luid störenden Sensibilität der Steuerung bei rasch
wechselndem Lichteizifall und somit einem unerwünschten
z.B. durch Lichtblitze bzw. Schatten verursachten FS?ttern der Spiegelscheibe zuverlässig vorgebeugt wird.
Da die Intensität des Tageslichtes wesentlich stärker ist als jene eines bei Nacht blendenden künstlichen
Lichtes, muß die erfindungsgemäße Einrichtung bei Tag ausgeschaltet werden. Um ciuch diese Tätigkeit dem Fahrer
abzunehmen und selbsttätig durchzuführen, können ein oder mehrerefan geeigneten Stellen des Fahrzeuges angeordnet
werden„ die in Verbindung mit der elektronischen Schalt*
einheit des Verstellantriebes oder einer gesonderten
Schalteinheit die Steuerung des Verstellantriebes erst
bei Eintritt der Dunkelheit selbsttätig in funktionsfähigen Zustand versetzen, bei Erreichen eines bestirnt«
ten Helligkeitswertes des Tageslichtes jedoch ausschalten.
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Claims (1)
- Patentansprüche :Verstellbarer Rückspiegel für Fahrzeuge, ins» besondere Kraftfahrzeuge, mit einem durch Lichteinfall vermittels eines lichtempfindlichen Empfängers steuerbaren elektromagnetischen Verstellantrieb, mit dem die Spiegel» scheibe aus ihrer der Beobachtung des hinter dem Fahrzeug befindlichen Bereiches dienenden Normalstellung in eine bei Lichteinfall aus diesem Bereich blendungsfreie Stellung selbsttätig verschvenkbar ist» dadurch gekenn» zeichnet, daß der Elektromagnet (11,12) des Verstellan« triebe» gemeinsam mit einer magnetischen Haltevorrichtung (13)· welche die Spiegelscheibe (1) in ihrer Normalstellung zu halten trachtet, mit dem Empfänger (5) und einem die Erregung des Elektromagneten steuernden Relais (6) innerhalb desselben Gehäuses (4) untergebracht ist.2. Rückspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekenn» seichnet, daß die Haltevorrichtung aus mindestens einem, vorzugsweise einem Paar von Permanentmagneten (13) besteht.3* Rückspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekenn** zeichnet, daß der als Haltevorrichtung dienende Permanent« magnet (13) dem Elektromagneten (11,12) des Verstellantriebes derart zugeordnet ist, daß er bei nicht erregtem Elektromagneten die Spiegelscheibe (1) in ihrer Normal» stellung festhält, hingegen bei erregtem Elektromagneten abgestoßen und mit der Spiegelscheibe (1) in deren nichtblendende Stellung verstellt vird (Fig.1-12).109842/11204. Rückspiegel nach Anspruch 3, dadurch gekenn* zeichnet, daß die Spiegelscheibe O) an ihrer Rückseite mindestens einen zveckmäBig aus nicht magnetisierbarera Material bestehenden U-förmigen Portsatz (10) trägt, der den aus einer wicklung (11) vorzugsweise beidseits aus». ragenden Kern (12) des Elektromagneten mit seinen Schenkeln beidseits übergreift, wobei an einem dieser Schenkel der Permanentmagnet (13) und am gegenüberliegenden Schenkel ein sich bei Erregung des Elektromagneten an dessen Kern anlegender Weicheisenkern (14) befestigt ist (Pig.1-6).5. Rückspiegel nach Anspruch 4, dadurch gekenn* zeichnet, daß ein Paar von U-förmigen Portsätzen (10), welche beide Enden des aus der Wicklung (11) ausragenden Kern (12) des Elektromagneten beidseits übergreifen, mit einem gemeinsamen, aus Weicheisen bestehenden Bügel (9) an der Hinterseite der Spiegelscheibe (1) befestigt wird, wobei die Enden dieses Bügels (9) die beiden mit dem elektromagnetischen Kern (12) zusammenwirkenden Weich» eisenkerne (14) verkörpern (Pig.1-6).6. Rückspiegel nach Anspruch 3, dadurch gekenn« zeichnet, daß jeweils einem (12) von paarweise angeordneten Elektromagneten (12,12*) ein mit der Spiegelscheibe (1) verbundener Weicheisenkern (14) und dem anderen Elektro« magneten (12*) ein mit der Spiegelscheibe verbundener Permanentmagnet (13) zugeordnet ist (Pig.7t 8).7. Rückspiegel nach einem der vorhergehenden An* sprttche, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsam· Gen hause (4) um die Schwenkachse (2*) einer ortsfestenSpiegelhalterung (15) schwenkbar gelagert ist (Fig*9-12)«8, Rückspiegel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (11,12) an der ortsfesten Spiegel» halterung (15) befestigt ist und daß diesem Elektromagneten einerseits ein mit der Hintervand des Spiegelgehäuses (1) verbundener Veicheisenkern (14), anderseits ein mit der Rückseite der die Gehäusevordervand verkörpernden Spiegel« scheibe (i) verbundener Permanentmagnet (13) zugeordnet sind (Fig„9-12).9ο Rückspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (4) zwei gemeinsam wirksame, vorzugsweise in waagrechter Distanz voneinander angeordnete Empfänger (5) vorgesehen sind (Fig,1,2 bzw. ii,12)«lOo Rückspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw- die Empfänger (5)' an der Rückseite der dort zumindest örtlich lichtdurchlässigen Spiegelscheibe (i) befestirt sind (Fig, 1-12)„11, Rückspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) spiegelseitig durch eine ortsfeste durchsichtige Scheibe (3) abgeschlossen ist,12. Rückspiegel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit mindestens einer der Entlüftung des Gehäufje-Inneren dienenden, vorzugsweise labyrinthartig \erlaufenden Lüftungsöffnung (4·) ausgestattet ist (Fig,3)*109842/1120» ID -13. Rückspiegel nach Anspruch 11 oder 12, da« durch gekennzeichnet, daß die Spiegelscheibe (1) ihren reflektierenden Belag (1() an der dem Betrachter züge» vendeten Seite trägt (Fig.1-4).14. Rückspiegel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine elektronisch ge» steuerte Schalteinheit, die gegebenenfalls neben einem Regelviderstand (20) zur Regelung der Empfindlichkeit des lichtempfindlichen Empfängers (5), einen Transistor (22) mit Diode (26) zur Weiterleitung des vom Empfänger ausgesandten Impulses an das die Stromversorgung der Wicklung (11) des Elektromagneten steuernde Relais (6) umfaßt (Fig.13).109842/1120
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