DE2111396A1 - Herstellung von elektrischen Schaltungen vermittels Drahtschriftverfahren - Google Patents
Herstellung von elektrischen Schaltungen vermittels DrahtschriftverfahrenInfo
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Description
PefeBlanwSiti
ΙβίΙθΓ U. FiBHninfl · Berlin,, den 5. März 1971
ΙβίΙθΓ U. FiBHninfl · Berlin,, den 5. März 1971
lBerHnlO
Oldenburgallee ID 2111396
Oldenburgallee ID 2111396
PHOTOCIRCUITS DIYISTOIi OP KOLLMORGEF CORPORATION
GLEN COVE, NEW YORK, VEREINIGTE STAATEN VON AMERIiCA
HERSTELLUNG VON ELEKTRISCHEN SCHALTUNGEN VERMITTELS wDRAHTSCHRIFT" VERFAHREN"
Die vorliegende Erfindung zeigt ein neues Verfahren zur Lösung der,"bei der Herstellung
elektrischer Schaltungen in der modernen Elektronik, auftretenden Probleme. Das erfindungsgemäße Verfahren
beinhaltet eine Drahtschrift, durch die auf eine Isolierstoffunterlage eine elektrische Schaltung aufgebracht
und ..mit dieser fest verbunden wird» Der Draht
wird entsprechend einem gewünschten Sohaltungsschema
zeilenweise von einer Seite zur anderen geführt und
sofort auf der Trägerplatte verankert und ergibt so ein drahtgeschriebenes Abbild deB Schaltschemas» sie enthält
Knick- und Kreuzningapunkte des Drahtes in einer
Ebene, sqwie Anschlußdrahtβ, die entweder durch in gleioher
Weise aufgebrachte drahtenden oder durch elektrische
Bauelemente verbunden werden können·
Äusaerlich ähneln diese Schaltungen den gedruckten
Schaltungen, ihre Herstellung ist aber insofern einfacher, daß keine exakten Zeichnungen oder
andere graphische Darstellung der gewünsohten Schaltung
benötigt wird, und' Reparaturen derartiger #rahtgeechriebener
Schaltungen sehr einfaoh und sohneil durdh zuführen;
sind.
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ist allgemein üblich, elektrische Schaltungen auf automatischem oder wenigstens halbautomatischem Wege
herzustellen, hierzu werden die verschiedenen Verfahren der gedruckten Schaltungatechnik verwendet von der Druck-
und Ätztechnik bia zu den additiven Verfahren. Die gedruokte
Schaltungstechnik ist dadurch gekennzeichnet,daß nicht isolierte elektrische leiter direkt...auf die Trägerplatte
gebracht werden und mit dieser fest verbunden sini. Bei den hierzu verwendeten Verfahren wird ein erhabenes
oder eingeprägtes Abbild des Schaltsohemas in Form von
leitfähigem Metall auf oder in..die Oberfläche der Trägerplatte gebraoht.
,Bei der Herstellung gedruckter Schaltungen
wifidsehr viel Zeit und Aufwand benötigt um die entsprechenden
Schaltungszeichnungen oder photographische Abbilder der Schaltungen herzustellen und auf die Trägerplatten zu
übertragen. Neben den verhältnismäßig großen Kosten haften diesen Verfahren auchnoch weitere Nachteile an. Beispielsweise
sind die auf dieee Weise hergestellten gedruckten Leiterlinien verhältnismäßig dünn und neigen deshalb zu
Kurzschlüssen und Unterbrechungen. Ausserdem neigen ge- ' druckte leiter dazu, so haftfest mit der Unterlage verbunden
zu sein, daß Änderungen oder Reparaturen sehr schwierig und kostspielig sind, daß die praktisch unmöglich sind.
Trotz des eben gesagten, sind gedruckte Schaltungen für Massenfertigung wie sie für Radios, Fernseher
und andere Nachrichtenübermittlungsgeräte gebraucht werden/ wirtschaftlich attraktiv, ί/a hier die hohen Kosten für
die Druckvorlagen eine untergeordnete Rolle epielen.
In letzter Zeit ist es auch gelungen ugfidjiuokte
Miniacturschaitüngen herzustellen, und gleichzeitig die Leiterdichte und die Zahl der Ausgangsleiter pro
Fläohe sehr zu erhöhen) um aber den Bedürfnissen der modernen Technik zu entsprechen und genügend Leiter auf
kleinem Raum unterzubringender es nötig/gedruokte Sohsltungen
zu entwickeln,bei denen die Leiterasüge in mehreren
Ebenen übereinander angeordnet werden· öieee ain$all
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l/l 1J
Vielebenen Schaltungen bekannt und in der Technik eingeführt worden. Auf diese Weise konnte man den Erfordernissen der
modernen Technik entsprechen, aber die Fabrikationskosten für derartige Vielebenenschaltungen sind sehr hoch, und
Änderungen an solchen Schaltungen oder Reparaturen sind praktisch unmöglich.
Die gedruckten Schaltungen waren ursprünglich entwickelt worden, um die Massenfabrikation von elektronischen
Geräten mit unkomplizierten, verhältnismäßig billigen, Bauteilen zu versehen. Pur die moderne Technik, die eine
große Leiterdichte auf kleinem Raum für verhältnismässig niedrige Stückzahlen verlangt, ist die konventionelle gedruckte
Schaltungstechnik unbrauchbar. Es werden deshalb in immer größerem Masse Drahtschaltungen verwendet. Bei
der Herstellung von Drahtschaltungen sind die Werkzeug kosten geringer und sie sind deshalb für kleine Stückzahlen
günstiger; die Materialkosten liegen aber höher, das Gewicht ist größer und die Leiterdichte geringer als bei
vergleichbaren gedruckten Schaltungen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein·.· Verfahren, das weder die Mangel der gedruckten Schaltungen
noch die der Drahtschaltungen aufweist· Das Verfahren der "Drahtgeschriebenen Schaltungen" besitzt die Anpassungsfähigkeit
der Drahtschaltung und die hohe Leiterdichte und alle übrigen Annehmlichkeiten der gedruckten Schaltungen.
Es sind bereits "Drahtgeschriebene Schaltungen" entwickelt worden, diese führen einen endlosen Draht von
einer Seite der Trägerplatte zur anderen, schneiden den Drahi an jedem Zeilenende ab und lassen den Draht fest auf der
Trägerplatte haften. Auf.diese Weise wird ein Abbild des
Schaltschemas auf die Trägerplatte gebracht. Die hier
beschriebenen, erfindungsgemäßen "Drahtgeschriebenen Schal tungen" sinr1 mit Ausgangs- oder Anschlußdrähten versehen;
an denen entweder Verb'indungsdrähte oder elektrische
Bauteile angeschlossen werden können.
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Nach dem erfindun^sgemäßen Verfahren sind
keine exakten Zeichnungen oder photographische Vorlagen
erforderlich, dennoch können beliebig viele absolut identische Schaltungen hergestellt werden.
Das Schaltschema kann "beliebig geformte Leiter
in großer Leiterdichte mit annähernd beliebig vielen Kreuzungspunkten enthalten. In einer charakteristischen Aub-,
gestaltungsform besteht die Schaltung aus einem Leiter " ■· '
mit mehreren Knickpunkten, der an jedem -Ende ein Anschlußelement
besitzt.
Die "drnhtgeschriebene " Schaltung ähnalt äusser—
lieh weitgehend einer gedruckten Schaltung. Es können beliebig
viele völlig identische Schaltungen hergestellt werden. Reparaturen, Änderungen und das Ausschalten ein- '
zelner Leiter ist sehr einfach und von Hand aus durchführbar. Falls erforderlich/ist es auch ohne weiteres möglich
Schaltungen auf Trögerplatten zu "schreiben",, die bereits
mit Erdungen oder Stromanschlüs'sen oder ähnlichem versehen
sind, oder auch auf aolchen, die auf der .anderen oder sogar
auf der gleichen Seite eine gedruckte Schaltung tragen»
Das eriinamv;ar;cMu.:lfe Verfahren betrifft im
wesentlichen das "schreiben" mit einem fortlaufenden Draht auf einer Triigerplatte,entsprechend einem vorgegebenen
Schaltbild mit ganz bestimmten Drahtabschnitten, die
von Punkt zu Punkt auf der Trägerplatte befestigt sind» Die Drahtenden werden mit Anschlußelementen verbunden.
^Is solche seien beispielsweise metallplattierte Löcher,
Stifte, Lötöseia oder dergleichen genannt, um entweder die Drahtenden miteinander oder mit elektrischen Bauelementen
zu verbinden. Die Anschlußelemente können entweder in die Trägerplatte oder durch diese geführt werden, und, falls es
wünschenswert sein sollte/können sie auch Über die Träger plattenebene
hinausragen,
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vorfabrizierte "geschriebene Schaltung" besteht aus einer Isolierstoffplatte und einer Vielzahl
von vorgeformten Drahtleitern, die auf der Oberfläche
der Trägerplatte fest haften.*_In einer charakteristiscbsÄ'
Ausführungsform ist wenigstens einer, ier meist in einer
Vielzahl vorhandenen Leiter, zwischen den Anschlußklemmen in seinem Verlauf nicht gradlinig, sondern mit Knickpunkten
versehen. Die Lage der Leiter, ob gradlinig oder geknickt wird durch die Fixierung auf der Oberfläche der Trägerplatte
absolut unveränderbar » abgesehen von den Verbindungsstellen mit den Anschlußelement.en weisen die *
Leiter keinerlei Diskontinuität auf.
, Das Verfahren zur Herstellung von mit Knickpunkten
versehenen Leiterin wird in der folgenden Beschreibung, sowie an Hand der Zeichnungen verdeutlicht werden.
; Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Draht auf oder in die Oberfläche der Trägerplatte gelegt
und sofort auf oder in dieser verankert. Der Draht wird zunächst vom Punk 1 zu Punkt zwei geführt, im Punkt zwei
abgeschnitten und anschließend vom Punkt 3 zum Punkt 4 geführt und dort wiederum abgeschnitten und so;_fqrt, bis·.
das gewünschte.''■ Schaltbild vollständig auf die Trägerplatte
geschrieben und dort verankert ist. Im Anschluß können beliebig viele, absolut identische Schaltungen "geschrieben"
werden.
Zur Verankerung des Drahtes auf der Trägeroberflache
bieten sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten am, einschließlich mechanischer und chemischer Verfahren.
Die besten Resultate sind bisher erzielt worden, wenn die Oberfläche oder der Oberflächenüberzug der Trägerplatte .
selbst durch entsprechende Aktivierung/sei diese chemisch oder durch Druck oder Wärmeeinwirkung oder durch Bestrahlung
mit entsprechenden Energiequellen/wie beispielsweise Licht
oder Schall, die Haftung des Drahtes bewirkt.
109840/119 θ"
Bei Verwendung eine; derartigen Trägerplattenoberfläche wird gleichzeitig mit der Drahtschrift
die Hafteigensehaft der Oberfläche aktiviert und der Draht dadurch sofort fixiert,Durch die sofortige Fixierung
des Drahtes ist es ohne weiteres möglich/die Richtung ein und desselben Leiters während der "Schreibung" zu ändern
und ao Knickpunfcfeeira Leiter su erhalten. Die Zahl dieser
Kfiickpunkte im gleichen Leiterabschnitt ist praktisch
"unbegrenzt. -Ebenfalls kann die Leiterbahn auch geknickt sein oder ein Leiter kann auch bereits vorhandene Leiter
kreuzen, ,Die fertige Schaltung kann hei8pielsweise eine
Vielzahl von Leitern verscliieaener large aufweisen^ die
sich in verschiedene Richtungen erstrecken und Knick und
Kreuzungspunkte aufweisen. Zusätzlich zu den durch die einzelnen Leiterabschnitte,gegebenen Anschluöelementen
können weitere Anschlußelemente an beliebigen Punkten der Trägerplatte vorgesehen werden/ beispielsweise durch
bohren oder stanzen von Löchern, Dieses wird hier später noch welter ausgeführt wa.;"3:-n
Ea 1st selbstverständlich, daß der Draht an
den ^-reusungspunkten Isoliert sein muß, es wiiüdeshalb
für dia erfindungsgemäßen Schaltungen in der Hegel
isolierter Draht verwendet.
Die Produktion der Schaltungsplatten nach dem
erfindungsgemäßen. Verfahren spielt sich tatsächlich folgendermaßen ab: Von einer Vorratsrolle wird der Draht
in den lTührungskopf geführt» Sieser befindet sich oberhalb
der Trägerplatte und wird in Übereinstimmung mit dieser so gesteuert, vde.es—Jr das gewünschte Schaltbild
erfordert. Zusätzlich 1st eine Vorrichtung vorgesehen, welche der Oberfläche gleichzeitig mit der Draht-HIederlegung
Hafteigenachaften verleiHt und damit den Draht im gleichen Augenblick, da er die Oberfläche berührt,
auch auf dieser fixiert· ^er Vorgang wird im einzelnen
später noch erläutert werden,insbesondere werden die beigefügten Zeichnungen zur Beschreibung des erfindungsgemäßen
Verfahrens dienen.
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Die figuren 1A-H sind Darstellungen der
einzelnen Verfahrensschritte des erfindungagemäßen
Verfahrens. -
Figur 2 ist eine Draufsicht einer fertigen erfindungsgemäßen Schaltungsplatte;
Figur 3 ist eine Draufeichtder gleichen
Schaltungsplatte wie in Figur 2, nachdem in diese Platte
Löcher für weitere Anschlußelemente gebohrt worden sind;
Figur 3A ist eine Draufsicht auf den Teil
der gleichen Schaltungplatte/ in dem die Anschlußelemente
angebracht wurden, die nur Verbindung mit weiteren
Bauteilen dienen sollen;
Figur 4 ist eine Draufsicht auf eine gedruckte Schaltungsplatte, die mit einer "drahtgeschriebenen Schaltung"
überlegt werden soll; oder auf deren Rückseite eine solche
angebracht werden soll.
Figur 5 ist eine vergrößerte Darstellung
einer Schaltungsplatte, die auf der einen Seite eine gedruckte auf der ande* ~-* eins, "drahtgeschriebene"
Schaltung trägt, und an welche noch ein zweiteres Bauteil
angefügt wurde;
Figur 6 zeigt eine vergrößerte Darstellung eines anderen Anachlußelementes als die in Figur 3A
gezeigten Anschlußfinger;
Figur 7 zeigt eine schematische Darstellung des Drahtführungsapparates wie er nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren benutzt werden kann;
Figur 7A zeigt einen Querschnitt durch den mit dem Apparat.von Figur 7 auf die Trägerplattenoberfläche
gebrachten Drahtes;
Figur 8 ist eine perspektivische Ansicht,
welche den in Figur 7 darges+eilten Apparat mehr im einzelnen
zeigt;
Die Figuren 9,9Λ und 9B zeigen die einzelnen
Verfahrensschritte deä Befestigungevorgangee des mit dem
•Apparat der Figur 7 auf die Trägerplatte "geschriebenen"
Drahtes?
Figur 10 ist eine vollständigere Darstellung des Apparates von i'igur 9/ in der einige Bruchstücke
fortgeklappt sind, damit ein besserer Einblick gewährt
wird j
Figur 11 and 12 aind Front - und Seitenansicht
des gleichen Apparates.
Wie in den Figuren 1-4 gesaigt, besitzt das
Schaltbrett 10 eine Trägerplatte 11, welche aus thermo-plast*
ischem oder wärmeaushärtbarem .Harz-Mate.r.ial oder aus Keramik
besieht, welches vorzugsweise verstärkt und nicht leitend
ist. In einer beispielhaften Darstellung der Erfindung ist die Trägerplatte 11 mit einem Überaug ,versehen, in
den die isolierten Leiterdrähte· eingebettet sind, der bestehtaus einem wärmeaiishärtbaren Kleber /1,2,_der_.ivor dem Einbetten
der Leiterzüge teilweise ausgehärtet ist. Die Leiter werden, ehe sie in Berührung mit der Trägerplattenoberfläche
kommen, mit einem nichtleitenden Überzug 19 versehen, welcher aus wärmeaushärtbarem Harz oder etwas ähnlichem bestehen
kann, welches nic'ht angreifbar von dem Kleber auf der Trägerplatten-iOberfläche ist und beständig gegen die
zur vollständigen Aushärtung des Klebers benötigten Temperatur. Der Isolationsüberzug auf den Drähten ist
nicht in jedem Fall erforderlich, und in manchen Fällen kann
sogar blanker Draht vorzursv/eise verwendet werden.
In anderen Fällen aber, in denen die Packung der Leiter sehr dicht ist und Kreuzun^spunkte, vorkommen^ist es
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erforderlich, die Drahtisolierung so zu wählen, daß
sie der späteren Betriebsspannung standhält.
Isolierte Leitungsdrähte sind auf die Trägerplatte 11 gebracht und in dieser eingebettet
worden« Dieses kann in der Weise geschehen, daß die Leiter in der erwünschten Weise durch den programmierten-Führungskopf
auf die Trägcrplatienoberfläche gebracht werden, wie hier zuvor schon beschrieben,,
oder daß diese sozusagen auf die Oberfläche der Trägerplatte geklebt werden. Nachdem alle Leiterzüge
aufgebracht worden sind, werden diese in die Oberfläche oder den Oberflächenüberzug hineingepresst
und anschließend die Oberfläche ausgehärtet. Die Leiter werden vermittels einer Walze in die
Oberfläche hineingepresst/ ansehließendwird das wärmeaushärtbare
Harz'entweder durch ausheizen des Schaltbrettes
oder durch Heizen''der Leiter ausgehärtet?.
^1Ur dieses Aushärten genügt die Behandlung mit Wärmestrahlung,
Ultraachallschwingungen oder ähnlichem.
Die isolierten Leiter können auf einer oder beiden Oberflächen der Trägerplatte angebracht
werden, indem diese vermittels des Führungskopfes
in erwünschter Weise auf die Oberfläche der Trägerplatte 11 gebracht werden,, oder sie können auch nur
auf eine Seite gebracht werden, wenn die andere beispielsweise bereits eine gedruckte Schaltung besitzt,
wie hier später noch beschrieben werden wird. Weiterhin kann die Schaltungsplatte mit Anschluß^elementen
aller Art für Erdung und Netzspannung usw. versehen werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann also auch zur Ergänzung von bereits hergestellten gedruckten
Schaltungen verwendet werden. In einemaolohen Pail
Wird der Isolierte Draht tatsächlich Über die gedruckte
Schaltung geschrieben.
■ - 9 109840/1190
Bei der Herstellung von Schaltungen nach dem erfindungsgsmäßen Verfahren werden vorzugsweise
erst die leiter hergestellt und nachträglich die Löcher gestanzt oder gebohrt, und zwar vorzugsweise werden diese
von der mit leiternversehenen Seite her gebohrt oder gestanzt,
damit saubere und leitfähige Leiterenden entstehen.
-Anschließend werden iri die Löcher Stifte oder Röhrchen eingeführt
und diese mit den Leiterenden durch schweißen oder löten oder eiriähnliches Verfahren verbunden. Vorzugsweise
allerdings werden die Lochwanttungen so vorbehandelt,
daß sie katalytisch für die stromlose Metallabscheidung wirken«JBieses wird in der Regel durch Sensibilieierung mit
einer Zinn-Palladiumlösung erreicht, gefolgt von einem Tauchvorgang in ein- stromlos Metallabscheidendes Bad·,
hierbei kann das Metall Kupfer, Nickel, Gold cder ein
ähnliches Metall sein. Die Metallschicht auf der Lochwandung ist in inniger Verbindung mit dem Leiterende.
Vorzugsweise verwendet man für die Trägerplatte Material/
welches bereits durcli ein besonderes Herstellungsver-"^
fahren katalytisch auf die Metallabscheidung wirkt. In diesem
Fall wird der Senaibilisierungsschritt überflüssig und damit
auch das Aufbringen einer Abdeckmaske , die während des Sensibiliaierens erforderlich ist, um die Ausbildung einer
.leitfähigen Schicht auf der Oberfläche zu verhindern,
Die vorgesehenen elektrischen .Bauteile können nach diesem
Verfahren auf üblichem Wege mit den Anschlußelementen
verbunden werden. Ais Anschlußelemente für elektrische
Bauteile oder Gehäuse. ■
Wie schon erwähnt/ verbindet die erfindungsgemäße Schaltung die Vorteile der gedruckten Schaltung
mit den Vorteilen der konventionellen Drahtschaltung^
indem sie sowohl eine große Leiterdichte gestattet wie auch eine leichte Durchführung von Reparaturen ermöglicht.
Zusätzlich gestattet die zylindrische Drahtform eineweit größere Stromkapazität bei gleiohem Durohneeeer .,
als gedruckte Leiter.
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Al
Die vorliegende Erfindung wurde bisher ausschließlich
in ihrer Anwendung auf drahtförmige elektrische Leiter "beschrieben. Sie ist aber aiich ohne weiteres auf optische
Leiter anwendbar, wobei der Draht durch ein optisches Strahlenbündel ersetzt wird, und sein isolierender Überzug
durch Strahlen mit anderen optischen Eigenschaften als die des inneren Strahlenbündels gebildet wird.
Beispielsweise hat der "Isolationsmantel" einfach einen
anderen Brechungsindex als der "Leiter" und verhindert dadurch den Austritt der. inneren Strahlen.
Nun weiterhin be-nag-nehmend auf die Zeichnungen.
In. Figur 1A int 11 riie Trägerplatte au« Isolierstoff,
welche mit einer Klebeschicht 12 vorzugsweise aus einem halbgehärteten wärmeaushärtbaren Harz bestehend,
damit sie bei Zimmertemperatur nicht klebrig ist, aber bei verhältnismäßig geringer. Wärmeeinwirkung Klebereigenschaften
aufweist, versehen ist.
Der Draht H wird auf die Trägerplatte . 11 "geschrieben" unn an:"fließend fest mit dieser verbunden
und" ergibt nach vollständiger Durchführung des Verfahrens die,in Figur 1B gezeigte Schaltung.
Der Draht 14 hat vorzugsweise einen Isolationsüberzug 19/Um Kurzschlüsse engbenachbarter Leiter oder
an Kreuzungspunkten zu vermeiden; auf diese Weise kann
eine sehr hohe Leiterdichte erzielt werden,so daß Mehrschichtschaltungen
in den meisten Fällen vermieden
werden können.
Die feste Verbindung der Leiter mit der Oberfläche kann dadurch erzielt werden, daß die Leiter
in die wärmeaushärtbare tJberzugsschieht 12 eingepresst
werden, und zwar unter Anwendung von Druck und Hitze
zur gleichen Zeit, -^ine andere Möglichkeit ist, eine
feste Deckschicht auf die Schicht 12 zubringen und beide durch Märmeaushärtun^ fest miteinander zu verbinden.
■Eine derartige Schaltung ist in Figur 1C gezeigt.
1 Q 98 4 0/1111 SO
Al
Wie schon zuvor erwähnt^ werden die löcher
anschließend gebohrt, und zwar an den Enden der leiter oder an jenen Stellen, an denen zusätzlich Anschlußelemente
erwünscht sind. Wie zuvor beschrieben,,enden . .....
die Leiter in der Metallisierung der Lochinnenwand. 15 Eine entsprechende Barstellung findet sich in Figur 1D«
Figur 1E zeigt die Anschlußlöcher mit der Lochinnenwandmetallieierung
16. Verschiedene Verfahren zur Metallisierung der Lochinnenwand wurden hier bereits
beschrieben a, . - ■
Selbstverständlich aind im lahmen des erfindungs—
gemäßen Verfahrens zur Herstellung elektrischer Schaltungen
auch andere Anschlußelemente als diu oben||sschriebenen
möglich. Beispielsweise können die Leiterdrähte an den erwünschten Kontaktstellen durch einschlagen von Stiften
gespalten werden und dadurch ein inniger Kontakt hergestellt werden. Bei diesem Verfahren entfällt das Bohren
oder Stanzen von Löchern. Eine solche Schaltung ist in Figur 1G dargestellt, die Stifte 23 spalten die Leiter drähte
14 an den Kontaktstellen 14t. Vorzugsweise werden die Kontaktstifte 23 mit einem leicht schmelzenden Metall
or1 er einer Legierung überzogen und durch eine Wärmebehandlung
ein inniger Kontakt zwischen den Leitungsdrähten und den Anschlußstiften hergestellt« Selbstverständlich
können vor dem Einführen der Stifte auch !»ocher gebohrt werden
und die Stifte in diese versenkt werden. Die Stifte
können praktisch jede Form haben, sie könneficylindrisch,
hohl, oder konisch sein . Wenn es sich um hohle Stifte handelt,.können diese .Iötö3enartig ausgebildet sein» fiine
derartige Ausgestaltungsform ist in -Figur 1H dargestellt.
Die gebildete Lötöse 27 wird mit einem niedrig schmelzenden
Metall überzogen wie 27', durch eine Wärmebehandlung
schmilzt der Überzug und ein inniger Kontakt mit dem Leiter 14' ist hergestellt.
10 9 8 /4.O /211 9 0
Sine weitere Ausgestaltungsform ist in figur 1F dargestellt, ϊη diesem Pail wird die fertig
ausgelegte Schaltung mit Löchern, ζ.Β wie in 29#versehenj
jedes Loch ist von einer Lötöse mit Kontaktstift 33' umgeben . Die Rohtaktstifte 33* ragen über die
Unterseite der Trägerplatte hinaus. Der Leiter 14* wird
mit der Lötöse 33' fest verbunden. In diesem Pail wird
-"■•die Verbindung in der Weise hergestellt, daß für die
Leiter ein Spezialdraht verwendet wird, dieser ist mit einem Hylon oder ähnlichen Kunststoffüberzug "isoliert,
1st aber unter diesem Überzug mit einer Schicht aus leicht schmelzendem iUetall oder einer Metall-Legierung versehen.
Wird der Draht nun einer Wärmebehandlung ausgesetzt/ wie beispielsweise, durch einen Lö.t&oiben oder ähnlichem, so
schmilzt der Kunstoffüberzug und das darunter befindliche
niedrigschmelzende Metall wird ebenfalls flüssig und verbindet Lötöse und Draht«
Pigur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Schaltung,,
die eine Vielzahl von Leitern verschiedener Länge und Form enthält.. Beispielsweise verlaufen die" Leiter 14a
und 14b völlig gradlinig und reichen noch über die übrige Schaltung hinaus. Andere, wie beispielsweise der in 14c
gezeigte, haben eine Anzahl von Knickpunkten und Kreuzungspunkten mit anderen Leitern. Andere Leiter, wie beispielsweise
Hd/ sind vergleichsweise sehr kurz.
i'igur 3 zeigt die Schaltung von -^igur 2t nachdem
in diese Löcher gebohrt wurden. Einige der Löcher befinden
sich an den Leiterenden^andere, wie beispielsweise das Loch
15a im Leiter 14b, teilen den Leiter in zwei oder mehrere
LeiterSegmente, die -Enden der Leitersegment«liegen in der
Lochwandung, um guten Kontakt mit den Anschlußelementen zu
maohnn. Ausaerdem befinden sich noch einige zusätzliche
Löcher auf der Schaltungaplatte, die weder an den Drahtenden -Megen noch überhaupt Kontakt zu den Leitern haben*,
j&iese sind für weitere elektrische Bauteile vorgesehen.
- 13 109840/1190
λΗ
2i8 für die Leiter verwendete Drahtstärke
liegt etwa zwischen 8 und 80 μ·3β1ΐΓ häufig wird Draht
von 20 u verwendet, als Überzug wird beispielsweise ein
Polyi-mid verwendet. Ein isolierter Draht von 20 μ entspricht in seinen elektrischen Eigenschaften einem
gedruckten Kupferleiter von 40 |i bei Verwendung von
."2 Unzen Kupfer1^ und BO u bei Verwendung von "lUnze
Kupfer". Die löcher in den Schai-j;nKgSp]_a-feten sind bei
Verwendung von 20 η Leiterdrahtatär fei für gewöhnlich
120 μ bei dünnerem Draht sind liegen dieae in ihrer lichten Weite entsprechend niedriger, etwa bei 50 p.»
Wie schon zuvor erwähnt/ können drahtgeschriebene Schaltungen auch auf den Rückseiten von
gedruckten Schaltungen angebracht werden; in diesen fällen sind die gedruckten Schaltungen meist bereits
mit allen Anschluß^elementen versehen. In Figur 4
ist die auf der -Rückseite o.ev in den figuren 2 und
3 angebrachte gedruckte Schaltung gezeigt. Der leiter 28 ist für Erdung und stromversorgung vorgesehen.
Die Figur 5 zeigt einen Querschnitt durch
die Schaltungen id'er Figuren 3 und 4. Die Leiter 14
3ind auf die ssuvor beschriebene Weise in der Überzugsschicht
12 eingebettet . Das Bauteil~ 30 ist mit Stiften
30a und 30b versehen^die in die Löcher 15 eingeführt wurden und hier über die* metallisierte Lochinnenwand
den Kontakt zu den Leitern 14 herstellen.
Die "Drahtgeschriebene Schaltung" nach der vorliegenden Erfindung wird in konventioneller Weise
mit den übrigen Bauteilen verbunden«Wie dies in Figur
3A gezeigt wird, sind hierfür Anschlußfinger 8 vorgesehenen Figur 6 dienen hierfür die Nieten 102.
Für die "Drahtschreibung"sind verschiedene Verfahren entwickelt worden. In einer vorzugsweisen
Ausgestaltungsform der Erfindung wi-rd Ultraschallenergie
für die Befestigung des Drahtestin derKleberschicht
verwendetijöiese arbeitet gleichzeitig mit dem Führungskopf«
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Diese Aurgestaltungsform wird in Figur 7
dargestellt.©er Draht tritt aus der Vorratsröhre und v/ird unter dem Einfluß eines durch Ultrasehall mit
Energie-"^ersehenen Druckfussee durch die Bewegung
des Apparates in die gewünschte Lage gebracht, gleichzeitig
%virä die Oberfläche erweieht.üabei ist der Spielraum-izwischen
dom Brett und der Drahtschreibvorrichtung genügend groß, um Drahtkreuzungen zu erlauben. Was geschieht
ist das folgende : der Draht H wird bis zur Hälfte seines Durchmessers in die Kleberschicht eingebettet, auf jeder
Seite des Drahtes wird hierbei eineFurche gebildet, wie
dies in Figur 7A gezeigt ist/ ©ies bewirkt eine besonders gute Haftfestigkeit des Drahtes in der Unterlage. l>ie
Gsschwindigkeit des Vorganges beträgt im Durchschnitt
8cm/seCfdabei wird eine sehr gute Haftfestigkeit erzielt«
Ss ist aber durchaus denkbar, daß noch größere G-eschwindigkeiten bis zu 30cm/sec und darüber erreichbar
sind· In der charakteristischen Ausgestaltungsforin von
Figur 7 wird der Draht nach 8 verschiedenen Richtungsvektboren
ausgelegt.
Neben dem ITltraschall-Druckfuß ist der Ftihrungekopf
mit einem Mechanismus versehen, der die Drahtenden abschneidet und zu Beginn der neuen Zeile wieder Draht
spendet· Die Drahtführungsrichtung ist gegeben durch
die Bewegung des Arbeitstisches relativ zum Ftihrungskopf·
Der Führungskopf ist automatisch gesteuert. Während
des "Schreibprozesses*legt der Führungskopf den Draht
auf die Oberfläche des 'i-Vägers und sorgt gleichzeitig für seine Befestigung auf diesem, bei jedem Knickpunkt
formt und führt er den Draht entsprechend der gewünschten Rich.tung.j|m Ende jeder Zeile schneidet er den Draht ab.
Die automatische Steuerung des Führungskopfes bewirkt die. großen Vorteile der Schaltungsherstellung vermittels
"Drahtschrift" nicht nur, daß eine exakte Lokalisation
des Iieiterverlaufß gewährleistet ist und diese exakt
reproduzierbar i at.iv--.vüborhinaus kann sie schon im
Voraus exakt be^nichnnt. werden und durch numerische
Daten fpstgel ept vrorr'en.
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Der Fabrikateonsprozess der erfindungsgemäßen
Schaltungen kann wie folgt zusammengefasst werden. Der automatisch gesteuerte Arbeitstisch
bekommt Steuerimpule in X oder Y. Jede Position betrifft entweder den Anfang odor das BrAe eines Leiters oder
eine Knickstelle im Leiter, an der dieser seine Richtung ändert. Zwischen den einzelnen Positionen bewegt der
Tisch sich linear. Der Führungskopf spricht auf Steuerimpulse
an, die durch sogenannte M-Funktionen übertragen werden und die von den X und Y Impulsen begleitet werden,
was später noch erklärt werden wird·
Wenn d:i-a Schaltung vollständig ausgeführt ist, wird
diese dem Arbeitstisch entnommen ηηύ für drei Minuten in :
eine Presne gebracht unr* gleichzeitig geeigneter Temperatur
ausgesetzt« Dieser Vorgang dient der Verfestigung
der eingebetteten Drähte in der Kleberschicht. Anschließend
wird.· diese Klt-herschieht voll ausgehärtet, indem
sie etv/a eine Stunde auf einer Temperatur von etwa 1600C gehalten wird*
Die dem Führungskopf übermittelten Steuerimpulse können beispielsweise wie folgt lauten:
(1) Drehen des Drahtzuführungesystems im Uhrzeigersinn und zwar in 1-4 Schritten zu je 45°·
(2) Wie (1) aber im entgegengesetzten Drehsinn
(3) Führe neuen Draht zu
(4) Senke den Druckfuss
(5) Hebe den Druckfuss und schneide den Draht ab.
Die Drahtachreibvorrichtung ist in ihren wesentlichen G-rundzügen in den Figuren 8-14 dargestellt.
In Fipur 9 ist 10 die auf den Arbeitstisch 17 montierte Trägerplatte. Der Arbeitstisch kann duroh das
gesteuerte Triebwerk 18 in zwei Koordinaten frei beweg werden.Die Platte kann deshalb in alle 4 Richtungen
bewegt und ihre Bewegung genau entsprechend dem vorgezeichneten Programm gesteuert werden,das mit dem
Programm des FührungBkopfes koordiniert ist.
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- 16 -
4Ψ
Der isolierte Draht 20 geht durch die Drahtführung 21 nach Austritt aus der Drahtführung geht er
unter einer U förmigen Öffnung 22 des Führungskopfes 24
■ hindurch. Der Führungskopf ist auf der Abbildung grade gehobener senkt SiCh1,um den Draht auf die Plattenoberfläche
zu bringen. Eine Heizspirale 25 ist mit dem ' Führungskopf gekoppelt und hält diesen auf der gewünschten
Temperatur (1) um das warmeaushärtbare Harz der" Abdeckschichtt2.yorzuwärwen
und C.2.') und um diese Schicht anschließen^so weit zu erwärmen, dass diese erweicht wird/
so daß der Draht in diese eingebettet werden kann.
^in Abschneidgerät 26 ist benachbart zum Führungskopf angeordnet, und zwar zwischen Kopf und Drahtführung 21·
Das Abschneidgerät ist hier nicht in Funktion, es wird am
Ende jeder "Schreibzeile" oder jedes leiter gesenkt, um diesen von dem Vorratsdraht abzutrennen. .
Ein besonderer Mechanismua^Qlschiebt ku Beging..^,_
der neuen Zeile ein entsprechendes Drahtstück vor· Zu diesem
Mechanismus gehören auch die Rollen 31 und 32.
• Wenn sich der Führungskopf in Bewegung setzt wird er zunächst soweit gesenkt, daß die Beine 34 die
Trägerplatte berühren, dann wird der leiter 14 zum Teil in die Harzüberzugsmasse hineingedrückt. In dem Augenblick,
in dem der Führungskopf die Überzugsmasse J2. berührt,
und zwar wie in Figur 9 gezeigt in den Punkten 35/ beginnt er das Harz zu erwärmen. Letzteres wird dadurch erweicht
und an den Rändern werden kleine Erhöhungen gebildet. Hat der Kopf seine Endppsition erreicht und die Beine
berühren die Trägerplatte 11, so haben sich die Randwülste
37 um den Leiter gebildet. Die vollendete Einbettung zeigen die Figuren 9A und 9B, die Eindruckfurchen 38 werden von
den Beinen 34 erzeugt.
Figur 10 zeigt in vereinfachter Darstellung
die Arbeitsweise des Drahtführungs- und Einbettungsmechaniamus.
-17-
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Der !'Uhrungskopf 24 und der Heizer 25 sind
am unteren Ende einer hohlen Achsi? 40 montiert, die
mit einer Abschliißklappe 41 und mit einem Druckring 42
am oberen Ende versehen ist. Dieser Druckring dient als Nockenstössel für die Hocke 43, die auf der Achse eines
rotierenden Solenoids 44 montiert ist. Die Achse 40
wird durch eine Feder 45 in ihrer Position gehalten. Ist der °olenoi& stromdurchflossen, *;o dreht er die
Solenoidachse um 90 Grad und be?/egt εο die Achse 40
abwärts und diese übt einen Druck auf de Feder 45 aus·
Wenn der "olenoid v/i ed er entladen ist, kehrt er, und damit
auch die Achse 40/ wieder in die Ausgangposition zurück·
Die Achse 40 ist frei drehbar und die Nooke 43 wirkt auf. den Nockenstössel, der durch den Druckring 42 gebildet
wird und zwar unabhängig von der Achsenstellung.
* ßin Teflonrohr 46 erstreckt sich aus dem
Drahtvorschubmechaniamus 30 lurch die hohle Achse 40
und die Mittclöffnung der- Kappe 41 und den Druckring 42·
So kann der Draht unabhängig von der Stellung des Führungswerkes zugeführt werden«
Der Abschneider 26 ist auf der Platte 50 befestigt. Diese Platte ist ihrerseits von den Stäben 51 und 52 gehalten,
die diese mit dem Druckgefäß 53 und dem Druckring 54 an ihren oberen Enden vorbinden. Der Druckring 54
dient als Nockenstossel für die Nooke 55/ die auf der
Achse des Solenoids 56 befestigt ist. Ist der Solenoid stromdurchflossen.so dreht sich die Nooke um 90°
und zwingt damit den "Drue kr ing und die Stäbe 51 und 52
abwärts gegen die Pederspannung, und setzen auf diese
Weise die Abschneidvorrichtung in Betrieb.
■"•in hohler Zylinder 60 umgibt dia Achse 40.
Am Ende dieses Zylinders ist ein Getriebe 61 montiert. Am anderen ^nr<e des Cylinders befindet sich die Trägerplatte
für den Vorschubmechanismus 30. 63 und 64 sind Distanzstücke,
- 18 1 098AO/1190
Ein feststehender Zylinder 66 umgibt die Achse 40 und den Zylinder 60 und die Stäbe 51 und 52.
Dieser Zylinder trägt die Führungsvorrichtung, diese wird durch.-den mit dem Gefriebe 61 verbundenen Zylinder
60 "bewegt* Die Achse 40 betätigt den Führungskopf 24
und die Stäbe 51 und 52 das Abschneidgerät 26·
Die Figuren 11 und 12 geben Front und Seitenansicht der Vorrichtung,
Der Führungskopf 24 ist auf dem ^ruckgefäss
71 montiert, ^iη Paar Führungsstifte 72
sind innerhalb der Achse 40 und bildeninnerhalb des Druckgefässes 71 eine ovale öffnung^ dadurch wird
eine Bewegung des Kopfes relativ zur Achse ermöglicht. Am unteren Ende ist der Führungszylinder 73 befestigt
und zwar vermittels ej near.. .Stellschraube * 74. ^ine
Feder 75 befindet sich zwischen den Schrauben und dem Druckgefäss 71 diese drückt tfl gegen die Fy^rungsstäbe 72·
Dadurch wird der Kontaktdruck des Führungskopfes gegen die 8chaltunggträßerplatte.Idu:ccjh die Feder 75 gesteuert,
und die Regelung der Stellschraube 74.
Die Achse 40 ist im Zylinder 60 abwärts und
aufwärts beweglich. Ein Paar Buchsen 80 befinden sich im Zylinder 60 und umgeben die Achse 40 · ^ie Buchsen
werden durch ein Distanzstück 8Π. in ihrer Position gehalten.
Am unteren Ende des Zylinders 60 befindet sich der Vorschubmechanismus 62 er ist durch die Schrauben
befestigt und hält den Keil 82 am unteren Ende des Zylinders 60. Die Getriebe Achse 83 ist hohl und hält
das Getriebe 61 am oberen Ende des Zylinders und vermittels der Schrauben 85. ^i e Getriebeachse 83 ragt
in das obere Ende des Zylinders ninepin. Ein Führungsstift 86 befindet sich am unteren Ende des Zylinders
60 und passt in die ovale öffnung in der Aohsenwandung
40 und "bewirkt die Hebung und Senkung der Achse 40 relativ zum Zylinder 60.
- 19 -
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'Auf diese Weise WiTd1, wenn der Solenoid 44
atroradurohflosßen ist, durch die Nooke 43 die Achse
40 abwärts "bewegt, geführt durch die Buchsen 80 und
den !Führungsstift 86. Wenn der führungslcopf die Oberfläche
der Trägerplatte berührt; wird die Feder 75 zusammengedrückt und. steuert so den Druck der dughäa/"den Führungskopf ausgeübt wird.
Der isich aufwärtserstreckende !zylindrische
Teil der Getriebeachse 83 hält das Druckgefäss 53 und den JDruCkriEg 54 in ihrer Position. Daa Druekgefäss sowie
der !Druckring -y;: .;sn durch Federn in Kontakt mit der
Nooke 55 gehalten. Die Stifte 51 *j.nd 52/ die innerhalb
dea Zylinders 66 gezeigt werden, sind, normaler Weise
verborgen in Vertiefungen dea. Zylinders 60 in *'igur 10·
Die Walzenlagen 90 bewirken die Drehbarkeit dee Zylinders 60 im Zylinder 66.. Die Walzenlager werden gehalten durch die
Platten 91 und 92, welche ihrerseits durch die Schrauben
gehalten v/erden.
Die Rotationsbewegung des Zylinders 60 wird vom
Motor 100 gesteuert, das Getriebe 101 ist auf der IVTotorachse
102 montiert. Die Zähne des Getrieb.ee 101 greifen
in die des Getriebes 61 "welches_.ara -Zylinder 60 befestigt
ist. Ein Paar Bürstenhalter 104 und 105 drehen sich mit dem Getriebe 10-1 und halten ein Paar Bürsten in Kontakt
mit einer festen Schaltplatte 103» und dienen somit als Positionsfühler für den rotierenden Zylinder 60·
Vier radiale Stäbe (nicht sichtbar),- die in ednem Winkel
von ;je 90° angeordnet sind, befinden sich in einer Ebene
mit der Schalteplatte. Wenn sich das Getriebe 101 in
einer der 4 Positionen der 4 Stäbe befinde^ fließt ein Strom zwischen den Bürsten^welcher ein Signal
für die Regelung der Zylinderposition gibt.
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Zwei Paare Bürstenhalter 107 nnä 108 sind
In d@r Bürstenhalter-Platte 106 gehaltert und im unteren
Seil des Zylinders 60 befestigt« Der Bürstenhaltes* 107
bewirkt den Kontakt mit einem Paar Schleifrlngen,
die an der Platte 109 befestigt sind, und diese ist wiederum auf der nicht bev/eglichen Platte 92 befestigt.
%e Schleifringe v/erden mit Strom versorgt und dieae
Energie auf die Bürsten übertragen, die ihrerseits das Heizelement 25,,WeIcIIeS sich mit dem Führungskopf bewegt,
mit StromVersorgen « Die Bürstenhalter 108 bringen in ähnlicher
Weise ein Panr Bürsten in Kontakt mit einem anderen Satz von Schleifringen auf der Platte 109# die den Vorschubmechanismus
30 mit Strom versorgen.
Die ganze Führungsvorrichtung ist vertikal beweglich und kann ausgeschwenkt werden, um eine fertiggestellte
Schaltung zu entfernen oder eine neue Trägerplatte
einzulegen. Die obere und untere Halterungsplatte,,
110 und 111y stehen senkrecht auf der Grundplatte 112. Jede
der beiden Platten 110 und 111 besfceht aus zwei Teilen,
welche den feststehenden Zylinder 66 umklammern wenn sie zusammengefügt werden. Der Motor 100 wird auf der
Halterungsplatte 110 montiert . Ein Paar von linearen Lagern 1-13 und 114 ist I auf der Platte 110 montiert/
und ein anderes lineares LageMi5 i0t auf der Platte 111
befestigt.
Eine Standplatte für die Vorrichtung weist eine obere und eine untere Halterungsplatte 12-1 und122 auf*
;3äurch die untere Platte ..12^ wird .die, senkrechte Achse
123 gehalten, die mit dem Lager 114 zusammenarbeitet. %ne andere vertikale Achse 124 ist zwischen den Haltern
113 und 115 befestigt. So kann die ganze auf der Grundplatte
12 montierte Vorrichtung und die Halterungen 110 und
111 aufwärts und abwärts im Verhältnis zu ihrer Standplatte
120 bewegt werden, da rMe linearen Lager auf den Achsen
123 nnä 124 aufwärts und abwärts gleiten. Ein einstellbarer
Stopper, dor an flor Achse 1?4 angebracht ist, begrenzt
die Abwftr+ebewegung· %n Luft zylinder 1P7 wird zur
übt Vorrichtung, verwendet»
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Die in der hier vorliegenden Beschreibung
gewählten Ausdrücke und Definitionen dienen ausschließlich der Verdeutlichung: der Erfindung und sollen die
durch diese gegebenen Möglichkeiten in keiner Weise einschränken. Es iat selbstverständlich,, daß im Rahmen
der erfinderischen Grundgedanken eine Unzahl von Variationsmögliohkeiten
gegeben sind.
- 22 -
1 098A0/ 1 190
Claims (1)
- .PATENTANSPRÜCHE~ Verfahren zum Herstellen von Leiterzugeänordnungen, dadurch gekennzeichnet, aaß vermittels einer Führsingseinrichttmg der als leiter dienende vorgeformte Draht auf die Isolierstoffplatte, die ala Träger dient, gebracht und gleichzeitig auf dieser fixiert oder eingebettet wird, und daß der Leiter Jede "beliebige Form auf v/eis en kann.2« Leiterp-.ugsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die als Trägerplatte dienende . Isolieratoffplatte mit einer Vielzahl von in ihrem Verlauf vorherbestimmten leiterzügen versehen wird, und daß jeder dieser Leiterzüge zwischen zwei bestimmten Punkten verläuft, und daß Form und Länge der Leiterzüge durch diese Punkte bestimmt sind,und daß jeder Leiter unabhängig von seinem Verlauf sofort auf der Trägerplatte fixiert wird und die Lage der einzelnen Leiter relativ zueinander genau definiert Ist.3. Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte mit einer Überzugsmasse versehen ist, die unter bestimmten Bedingungen Klebereigenschaften aufweist.4. Drahtgeschriebene leiterzugsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daß die in einer Ebene liegenden Leiterztige Kreuzungspunkte aufweisen und voneinander isoliert sind.- 23 -109840/11905. Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die sofortige . Fixierung des Drahtes auf der Trägerplatte durch eine Kleberschicht, mit der die Trägerplatte vor der Aufbringung der Schaltung versehen wird , ermöglicht wird.6. Kleberschicht nach Anspruch' 5 dadurch gekennzeichnet, daß diese Schicht aus einem wärmeaushärtbaren Harz besteht.7. Le iterzugsanordnung nach Anspruch 1 dadurch ge· kennzeichnet, daß die Leiter in die auf der Trägerplatte befindliche Kleberschicht eingebettet sind.8. . { Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung nach Anspruch 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, daß die eingebetteten Leiter mit der Kleberschicht eine Ebene bilden.9. Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung dadurch gekennzeichnet, daß die sich kreuzenden Leiter-jän den Kreuzungspunkten voneinander isoliert sind;.10. Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter in ihrer ganzen Länge mit einer Isolierung versehen sind.11. Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Leiterzugendpunkte .durch gebohrte oder gestanzte Löcher gebildet werden.12. Leiterzugsanoränung. nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Lochwandungen der Löcher metallisiert sind.- 24 109840/119013. Leiterzugsanordnung nach Anspruch 11 oder dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter in der Metallisierung der Lochinnenwand endet und dadurch Kontakt zwischen Lochinnenwand und Leiter besteht.14. Drahtgeschriebene Leiterzugsanordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Endpunkte mit Kontaktstiften versehen sind.15. Drahtgeachriebene Leiterzugsanordnung nadir \ ♦Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige Endpunkte mit Metallröhrchen versehen sind.16. Leiterzugsanordnung nach Anspruch H dadurch gekennzeichnet,daß.ein Leiter wenigstens an einem Ende mit dem Kontaktstift fest verbunden ist.17. Leiterzugsanordnung nach Anspruch 15 dadurch gekennzeichnet, daß ein Leiter wenigstens an einem Ende mit dem Metallröhrchen fest verbunden ist.18. Verfahren zum Herstellen von Leiterzugsanordnungen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein; gewünschtes Leiterzugsmuster dadurch hergestellt wird, daß von einer Drahtvorratsrolle vermittels einer Vorschubeinrichtung und der gesteuerten Bewegung des die Trägerplatte haltenden Arbeitstisches relativ zur Drahtvorsohubeinrichtung der Draht in bestimmter erwünschter Weise auf die Trägerplatte gelegt und auf dieser fixiert oder eingebettet wird.~ 25 -109840/119019· Verfahren zum Herstellen von Leiterzugsanordnungen nach Anspruch 18 dadurch gekennzeichnet^ daß hierbei der Draht zeilenweise zwischen Anfangs« und Endpunkt 3eden Leiters ausgelegt wird und am Endpunkt automatisch abgeschnitten wird, und daß dieser Vorgang solange wiederholt wird bis das vollständige Schaltbild fertiggestellt ist.20. Verfahren zum Herstellen von Leiterzügen nadir-^h Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig mit der Aufbringung geschehende Einbettung des Drahtes dadurch ermöglicht wird, daß die Drahtführungseinrichtung mit einem Heizelement versehen ist>welches gleichzeitig mit der Auslegung des Drahtes die Kleberschicht so weit erwärmt, daß der Draht in diese eingepresst werden kann.21. Verfahren zixm Herstellen von Leiterzügen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Drahtführungskopf sich relativ zu dem die Trägerplatte haltenden Arbeitstisch bewegt und dadurch das gewünschte Leitermuster hergestellt wird.22. Verfahren zum Herstellen von Leiterzugsanordnungen^-»ach-~Anspruch Λ .dadurch gekennzeichnet , daß der aus dem Drahtführungskopf kommende Draht durch ein in diesem befindliches Heizelement soweit erwärmt wird, daß er beim Berühren der Kleber, oberfläche diese so weit erwärmt, daß er in diese hineingepresst werden kann.-26.-109840/1190Leerseite
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- 1973-01-09 JP JP549673A patent/JPS5710592B1/ja active Pending
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