DE2111074A1 - Gurtband-Trennfoerderer - Google Patents
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Description
D-4000 DÜSSELDORF 1 PATENTANWÄLTE ^
Malkastenstraße2 DIPL.-ING. ALEX STENGER
DIPL.-ING. WOLFRAM WATZKE
Unser Zeidienr 12 1^9 Datum: 8. Mär Z 1971
Samuel Simeon AIDLIN, 214 Beaumont Street,
Brooklyn, NEW YORK, USA
Stephen Howard AIDLIN, j?855 Shore Parkway,
Brooklyn, NEW YORK, USA
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gurtband-Trennförderer,
insbesondere für Gußstücke, mit einem in einem Tragrahmen gelagerten angetriebenen endlosen Förderband. Insbesondere betrifft
die Erfindung eine gemeinsam mit einer Gießmaschine für thermoplastische Produkte verwendbare Hilfsvorrichtung,
die zur Aufnahme der Erzeugnisse der Gießmaschine gemeinsam mit dem zugehörigen Abfall- und Angußmaterial geeignet ist,
das beim Abgraten und Putzen von Gußstücken anfällt. Mit der
Vorrichtung soll die Trennung des Abfallmaterials von den Gußstücken
bei gleichzeitigem Transport beider zu verschiedenen Bestimmungsorten vorgenommen werden.
Der bei dem Gießen von thermoplastischen Erzeugnissen entstehende Abfall ist je nach angewandtem Gießverfahren verschieden.
Der Abfall, der bei Durchführung eines Blasformverfahrens mit einer Blasformmaschine entsteht, besteht aus dem
Stoffabfluß zwischen den Formbereichen, von dem die Produkte befreit werden. Bei dieser Verfahrensart ist der Abfall im allgemeinen
von geringerer Größe und geringerem Umfang als die Gußstücke selbst. Im Falle der Anwendung von Spritzgießtechniken
mit Gießformen, die aus mehreren Hohlräumen bestehen, ergeben sich urngekehrte Größenverhältnisse. Der Abfall liegt in Form
eines Gießtrichters oder Einlaufverteilers vor, an den die Produkte
der einzelnen Gießformhohlräume angeschlossen sind und der im allgemeinen größere Dimensionen oder Abmessungen als
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-2-die gegossenen Artikel selbst besitzt.
Die vorliegende Erfindung ist auf einen automatisch arbeitenden Gurtband-Trennförderer gerichtet, der in Verbindung mit den
beiden erwähnten Gießmaschinen verwendet werden kann. In jedem Fall ist es mit dem erfindungsgemäßen Gurtband-Trennförderer
möglich, den Abfall von den Gußstücken zu trennen und beide an verschiedene Bestimmungsorte zu transportieren.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen automatischen Gurtband-Trennförderer
zu schaffen, der die erwähnten Eigenschaften besitzt und darüberhinaus mit hoher Geschwindigkeit arbeitet und
an die Gießgeschwindigkeit der Gießmaschine angepaßt ist. Der erfindungsgemäße Förderer soll gerade für den vorzugsweisen
Anwendungsbereich an Gießmaschinen zweckmäßig und wirksam gestaltet sein. Darüberhinaus liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen vergleichsweise einfachen Aufbau vorzuschlagen und eine wirtschaftliche Betriebsweise sicherzustellen. Auch
begrenzten räumlichen Möglichkeiten soll durch kompakte Gestaltung
und minimale Standfläche Rechnung getragen werden. Der Förderer soll von einer Gießmaschine zu einer anderen transportierbar
sein.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Förderband
a.us einem endlosen Gurt besteht, auf dem in einem Abstand
zueinander quer auf der äußeren Oberfläche des Gurtes hochstehende Tragelemente angeordnet sind, und daß der Zwischenraum zwischen
den Tragelementen zur Aufnahme von kleineren Produkten, insbesondere eines beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, und
die oberen Kanten der Tragelemente zur Halterung größerer Produkte, insbesondere eines anderen beim Gießen anfallenden Erzeugnisses,
vorgesehen sind.
Weitere, viele Vorteile und Merkmale des Gegenstandes der Erfindung,
nämlich des Gurtband-Trennförderers, für die Anwendung an
Gießmaschinen ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. In der
Zeichnung zeigt: 109839/1178
Pig. 1 eine Aufsicht auf einen Gurtband-Trennförderer der Erfindung,
der für die Verwendung an Blasformmaschinen vorgesehen ist,, deren Erzeugnisse Abfälle geringerer
Größe im Vergleich zu ihrer eigenen Größe bedingen;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gurtband-Trennförderers der
Fig.. 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß Linie 3 - J5 der Fig. 1;
Fig. 4 das Förderband des Gurtband-Trennförderers in einer
perspektivisehen Teilansicht;
Fig. 5 ein Gurtband -Trennfö'r der er der Erfindung in einer Teil-Draufsicht
beim Transport von Erzeugnissen einer Spritzgußrraschine die geringere Abmessungen als die zugehörigen
Eingußtrichter haben; dargestellt ist das Abgabeende;
Fig. 6 !den Gurt band-Trennförderer der Fig. 5 in einer Seitenschnitt
ansicht gemäß Linie 6-6 der Fig« 5·
Gemäß der bevorzugten Anwendung des Gurtband-Trennförderers der Erfindung ist seine gemeinsame Verwendung mit einer Giei3maschine,
die entweder nach dem Spritzgießverfahren oder dem Blasformverfahren arbeitet, vorgesehen. Derartige Maschinen stellen Erzeugnisse
her, die von Abfall, wie Angüssen oder Eingußtrichtern, befreit werden müssen, bevor sie aus der Maschine ausgeworfen
werden. Sowohl der Abfall als auch das eigentliche Gußstuck kommen daher aus der Maschine und müssen voneinander getrennt
werden. Gemäß der Erfindung wird daher ein Förderband vorgeschlagen, das einen endlosen Gurt besitzt, auf dem in Abständen voneinander
hochstehende Tjpagelemente angeordnet sind, die zwischen
sieh einen Zwischenraum freilassen, der weniger groß ist als das größere der Erzeugnisse der Gießmaschine,, aber größer als
die kleineren Erzeugnisse der Gießmaschine, so daß die kleineren zwischen die Tragelemente in die Zwischenräume auf dem Förderband
fallen und die größeren Produkte auf den oberen Kanten
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der Tragelemente ruhen. Durch diese Anordnung werden die in den zwis chenräurnlich befindlichen Produkte an einem näher am
Förderband liegenden Punkt von diesem abgeworfen als die auf den Tragelementen ruhenden Produkte, so daß an dieser Stelle
die Trennung der verschiedenartigen Produkte der Gießmaschine durch Anwendung verschiedener Auffangmittel vollzogen ist.
Im folgenden soll detaillierter auf die in der Zeichnung dargestellte
Ausführungsform der Erfindung eingegangen werden. Diese weist einen Tragrahmen auf, der aus einem Horizontalteil
Io und einem Schrägteil 12 besteht, welcher sich an den Horizontalteil
anschließt und diagonal nach oben gerichtet verläuft. Der Horizontalteil Io des Tragrahmens weist zwei in einem Abstand
zueinander angeordnete Reihen von wiederum in einem Abstand zueinander angeordnete Stützen auf, die Endstutzen 14
und 16 und Zwischenstützen 18 enthalten. Jede Reihe von Stützen 16 und 18 trägt oben Längsträger 2o, die als U-Profile ausgestaltet
sind. Die Längsträger 2o sind durch eine Anzahl von Querträgern 22 miteinander verbunden. Der Schrägteil 12 des
Tragrahmens weist ebenfalls Längsträger 24 auf, die jeweils
mit ihrem einen Ende an einen Längsträger 2o angeschlossen sind. Die Verbindung ist in der Zeichnung durch die Bezugsziffer 26
versinnbildlicht. In bezug zu dem Verlauf der Längsträger 2o erstrecken sich die Längsträger 24 in einer aufwärts schräg
gestellten Richtung. Die Längsträger 24 sind durch einen Querträger 28 miteinander verbunden und zusätzlich durch Senkrechtstützen
3o gestützt.
Die Querträger 22 tragen eine mit dem allgemeinen Bezugszeichen J2 versehene Führung für den oberen Trumm eines Förderbandes 58.
Die Führung erstreckt sich über die Länge des Horizontalteils lo. des Tragrahmens. Sie besitzt einen rechtwinkligen Querschnitt
und besteht aus einem Boden ^4, der auf den Querträgern 22 ruht,
und Seitenwänden 36.
Die Endstützen 14 an dem freien Ende des Horizontalteils Io des
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Tragrahmens sind durch eine etwa mittig angeordnete Achse 38
miteinander verbunden, auf der drehbar eine Trommel 4o angeordnet ist. Die Achse 38 ist in einer solchen Höhe an den
Endstützen 14 befestigt und die Trommel 4o hat einen solchen Durchmesser, daß ihr äußerer Umfang oberseitig in einer Linie
mit dem Boden 34 der Führung 32 liegt. Die Endstützen l6 an
dem anderen Ende des Horizontalteils Io des Tragrahmens tragen jeder etwa mittig einen Stift 42, auf dem eine Rolle 44 angeordnet
ist. Ihr äußerer Umfang befindet sich unten auf einer Ebene mit dem untersten Punkt der Trommel 4o. Die Längsträger
24 des Schrägteils 12 des Tragrahmens tragen an ihren freien Enden zwischen sich eine zweite drehbare Trommel 46.
Jede Seitenwand 36 der Führung 32 trägt innenseitig einen senkrecht
auf ihr angeordneten Stift 48, auf dem eine Rolle 5o knapp über dem Boden 34 der Führung 32 mit ihrem äußeren Umfang
gelagert ist. Neben den endseitigen Rollen 5o sind zusätzliche Rollen 52 auf Stiften 54 an den Seitenwänden 36 zwischen ihren
Enden angeordnet, die in einer Linie mit den Rollen 50 liegen.
Ein endloses Förderband 58 ist um die Trommeln 4o und 46 gelegt
und läuft unter den Rollen 5o und 52 und der Rolle 44 hindurch. Das Förderband 58 enthält einen Gurt 60, dessen Breite im wesentlichen
gleich der Breite der Führung 32 ist, innerhalb der der
obere Trum des Gurtes 60 direkt über dem Boden 34 geführt ist.
Über seine gesamte Länge ist der Gurt 60 mit quer zu ihm angeordneten, zueinander in einem Abstand stehenden, hochstehenden
Tragelementen 62 an seiner äußeren Oberfläche versehen; die Tragelemente 62 bilden zwischen sich Zwischenräume 64. Die Tragelemente
62 sind mittig auf dem Gurt 60 angeordnet und von geringerer Breite, so daß beidseitige Randbereiche auf dem Gurt
60 freibleiben, die frei unter den Rollen 5o und 52 hindurch
beweglich sind, die derart dazu dienen, das Förderband 58 in
seiner Position zu halten; die am Übergang vom Horizontalteil Io zu dem Schrägteil 12 des Tragrahmens angeordneten Rollen 5o
"ienen darüberhinaus als Umlenkpunkte zur Veränderung der Richtung
des Förderbandes 58 auf seinem Wege von dem Horizontal-
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-6-teil Io zu dem Schrägteil 12.
Obwohl die Tragelemente 62 auch einstückig mit dem Gurt 6o ausgebildet sein können, ist es gemäß dem dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiel vor3eschlagen, daß sie T-förmig sind und durcli ihre Querteile 66 in umgekehrter Lage an dem
Gurt 6o befestigt sind. Die Tragelemente 62 besitzen eine Breite.und
Höhe, die nicht geringer ist als die Breite und Höhe der kleineren Produkte, die auf das Förderband 58 von einer
Gießmaschine aufgegeben werden. Hierdurch ist es möglich, die kleineren Produkte in den Zwischenräumen aufzunehmen; der Abstand
zwischen den Tragelementen 62 ist so gewählt, daß die größeren der Produkte, die auf das Förderband 58 aufgegeben
werden, nicht in die Zwischenräume gelangen können.
Weiter sind Mittel vorgesehen, mit denen verhindert wird, daß die kleineren Produkte seitlich aus den Zwischenräumen 64 herausfallen.
Diese Mittel bestehen gemäß dem Ausführungsbeispiel aus langgestreckten Führungsplatten 68, die in senkrechter Stellung
auf den die Rollen tragenden Stiften 48 und 54 jeder Seitenwand
56 der Führung j52 befestigt sind. Sie stehen dadurch dicht an
den Seitenkanten der Tragelemente 62 und ihre Unterkanten enden knapp oberhalb des Gurtes 60. Diese Führungsplatten 68 können
sich bis in den Bereich des Schrägteils 12 des Tragrahmens erstrecken und dort in jeder gewünschten V/eise befestigt sein.
Außerdem sind Mittel vorgesehen, die dazu dienen, die größeren der Produkte, die aus einer Gießmaschine auf die Tragelemente
gelangen, gegen eine seitliche Verschiebung oder ein Elerunterfallen
von den Tragelementen 62 zu siohern. Hierzu sind in Längsrichtung
sich erstreckende Führungsplatten Jo vorgesehen, die an jeder Seite der Tragelemente 62 angeordnet sind und gegeneinander
geneigt sind, so daß sie eine trichterartige Anordnung einnehmen, deren engste Stelle an den Trage lenient en 62 liegt.
Die Führungsplatten Jo können in jeder zweckmäßigen Weise an
dem Rahmen des Gurtband-Trennförderers befestigt sein, es wird
jedoch vorgeschlagen, hierzu die freien Enden von Kefestigungsarmen
72 zu benutzen, deren anderen Enden an den Längsträgern
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befestigt sind. Durch die nach oben divergierende Stellung der Führungsplatten 70 zueinander ergibt sich eine kanalartige Anordnung,
die oben breiter ist und hierdurch gewährleistet, daß Gußstücke und andere Erzeugnisse des Gießvorgangs, ob groß
ob klein, die von der Gießmaschine auf den Gurtband-Trennförderer aufgegeben werden, auf die Tragelemente 62 oder in die
Zwischenräume 64 fallen. Auch die Führungsplatten 7 ο können nach Wunsch in den Schrägteil 12 des Tragrahmens übergeführt
werden.
Jede der Trommeln 4o und 46 kann Antriebs- oder Leerlauftrommel
für das endlose Förderband 58 sein dadurch, daß eine entsprechende
Verbindung in üblicher Weise zu einem Motor hergestellt wird. Auf eine nähere Beschreibung ist daher verzichtet worden.
Im Betriebszustand ist der Gurtband-Trennförderer mit dem freien
Ende seines Horizontalteils Io unterhalb der Austrittsöffnung einer Gießmaschine angeordnetj diese Öffnung soll oberhalb des
Raumes zwischen den Führungsplatten 70 liegen; das endlose Förderband 48 wird sodann in Bewegung gesetzt, wobei sein oberer
Trum- in Richtung auf das andere oder Abgabeende des Trennförderefs
läuft. Die Figuren 1 und 2 der Zeichnung zeigen den Gurtband-Trennförderer am Beispiel eines Gebrauchs in Zusammenhang
mit einer Blasformmaschine, deren größeres Produkt die Form einer Flasche 74 hat und deren schmaleres Produkt die
Form von Stoffabflüssen 76 aufweist, die von der Flasche abgegratet
worden sind. Der Stoffabfluss 76 ist kleiner als der Zwischenraum 64 und fällt daher zwischen die Tragelemente 62
in den Zwischenraum 64 hinein. Die Flasche 74, die größer als
der Zwischenraum 64 zwischen den Tragelementen 62 ist, ruht auf deren oberen Kanten. Wenn der Stoffabfluß 76 das andere Ende
des Gurtband-Trennförderers erreicht, fällt er aus dem Zwischenraum
64 zwischen den Tragelementen 62 in nähere Beziehung zu dem Gurt 60 heraus und wird in einem geeigneten Gefäß aufgefangen.
Dagegen wird das größere Produkt, die Flasche 74, auf den Tra.selementen 62 an einem weiter entfernten Punkt von dem
Gurt 60 abgeworfen und gemäß dem Ausführungsbeispiel von einem
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zweiten Förderband 78 zum Transport an einen besonderen Bestimmungsort
aufgenommen.
Die Figuren 5 und 6 verdeutlichen die Verwendung des Gurtband-Trennförderers
der Erfindung für Produkte einer Spritzgußmaschine, deren Gußstück 80 kleiner ist als der Gießtrichter oder
Einlauf 82, so daß die Gußstücke in die'Zwischenräume 64 zwischen
den Tragelementen 62 hineinfallen, wogegen die Gießtrichter auf den Tragelementen 62 ruhen. In diesem Fall liegt der
Abgabeort der Gußstücke 80 von dem Gurtband-Trennförderer näher an dem Gurt 60 als der Abgabeort der Gießtrichter 82, die an
einem weiter entfernten Ort in bezug zu dem Gurt 60 auf eine Rutsche 84 aufgegeben werden.
Obwohl das vorliegende Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung
mit dem Transport und der Trennung von Produkten beschrieben worden ist, die bei Verwendung einer Gießmaschine entstehen,
ist der erfindungsgemäße Gurtband-Trennförderer zum Transport und zur Trennung von Gußstücken und Abfällen in gleicher
Weise verwendbar, die beim Druckguß anfallen und noch allgemeiner für die Trennung und Förderung von zwei Stücken verschiedener
Größe, die gemeinsam auf den Gurtband-Trennforderer
aufgegeben werden.
Die "Zwei-Ebenen Konstruktion" des Ausführungsbeispiels des Gurtband-Trennförderers gemäß der Zeichnung, die durch die Verschiedenartigkeit
des Horizontalteils Io von dem Schrägteil 12 entsteht, ist durch die Anpassung an die Verwendung mit einer
Gießmaschine entstanden, deren Auslaß zur Abgabe ihrer Erzeugnisse auf einer relativ niedrigen Höhe liegt, so daß es am Abgabeende
des Gurtband-Trennförderers zur Anordnung von Weiterförderungsmitteln
oder Behältern zur Aufnahme des getrennten Materials erforderlich ist, durch die Schrägstellung des Schrägteils
12 am Abgabeende eine größere Höhe zu gewinnen. Unter anderen
Umstanden ist es selbstverständlich nicht erforderlich, daß der Gurtband-Trennförderer der Erfindung ein Ab^ubeende besitzt,
dap eine besonders erhöhte Stellung einnimmt. Vielmehr
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kann der Gurtband-Trennförderer insgesamt horizontal ausgestaltet
sein.
Es ist leicht ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Gurtband-Trennförderer
vollständig automatisch arbeitet und mit einem Minimum an Wartung und Aufwand betrieben werden kann; er ist
darüberhinaus kompakt und relativ leichtgewichtig und kann ohne Mühe von Gießmaschine zu Gießmaschine bewegt werden. Vielfältige
Aufstellungsmöglicbjfceiten und Verwendungsmöglichkeiten
sind gegeben. Ebenso ist aus der Beschreibung erkennbar geworden, daß der Gurtband-Trennförderer der Erfindung nach Wunsch
sowohl für den Transport von Produkten hergestellt nach dem Blasformverfahren als auch hergestellt nach dem Spritzgußverfahren
ohne Änderung verwendet werden kann.
-/R/sn
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Claims (1)
- -lo-Patentansprüche :Gurtband-Trennförderer, insbesondere für GuJstücke mit einem in einem Tragrahmen gelagerten angetriebenen endlosen Förderband,dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (58) aus einem endlosen Gurt (60) beT steht, auf dem in einem Abstand zueinander quer auf der äußeren Oberfläche des Gurtes (60) hochstehende Tragelemente (62) angeordnet sind, und daß der Zwischenraum (64) zwischen den Tragelementen (62) zur Aufnahme von kleineren Produkten (76, 80) , insbesondere eines beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, und die oberen Kanten der Tragelemente (62) zur Halterung größerer Produkte (71I-, 82), insbesondere eines anderen beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, vorgesehen sindo2. Gurtband-Trennförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (62) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.3. Gurtband-Trennförderer na.ch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (Io, 12) aus einem langgestreckten, tischartigen Gestell besteht, das an seinen Enden drehbar gelagerte Trommeln (4o, 46) trägt, um die das Förderband (58) gelegt ist, daß der Gurt (60) breiter als die Tragelemente (62) ist, die mittig auf dem Gurt (60) angeordnet sind und einen beiderseitigen Rand freilassen, an dem am Tragrahmen (lo, 1?) befestigte Halte- und Führungsmittel für den öderen Trun des Gurtes (60) angreifen.4. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dai3 an jeder Seite der Tragelemente (62) Führungen (68) am oberen Trur;. des Gurtes (to) vorgesehen sind, die in den Zwischenräumen (o4) befindliche Produkte (76, 80) gegen seitliches Herausrutschen10 9839/1178-11-beim Transport sichern.5. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Führungen (7ο) oberhalb der Tragelemente (62) für die auf den Tragelementen (62) ruhenden Produkte (74, 82) vorgesehen sind.6. Gurtband-Tiennforderer nach einem der Ansprüche 1-5* dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsmittel für den Gurt (6o) ein U-förmiges Profilelement (32) aufweisen, daß einen Boden (34) der Breite des Gurtes (6o) und senkrecht dazu stehende Seitenwände (36) besitzt, an denen Rollen (5o, 52) oberhalb der freien Ränder des Gurtes (6o) befestigt sind, zwischen denen und dem Boden (34) der Gurt (6o) geführt ist.7. Gurtband-Trennförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (7o) leitwandartig ausgestaltet sind.3. Gurtband-Trennförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (7o) nach oben divergieren und trichterartig ausgestaltet sind.9. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1 - 8 , dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (Io, 12) aus senkrecht und horizontal angeordneten Stützen (14, 16, 18, Jo) und Trägern (2o, 22, 24, 28) besteht und die Halte- und Führungsmittel für den Gurt (6o) von den horizontalen Trägern (22) getragen sind.Io. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (lo, 12) ein Horizontalteil und einen dazu geneigt nach oben verlaufenden, sich anschlieiBenden Schreibteil aufweist, wobei eine Trom'nel (46) an dem freien En-Ie dec Sohrägteil.s gelagert lot und Rollen (5o, 4J0 an Übergang Ίβε Horizontal-109839/1178teils zum Schrägteil am Tragrahmen zur Führung des oberen und unteren Trunnns des Gurtes (60) vorgesehen sind.1 09839/1178
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