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DE2111074A1 - Gurtband-Trennfoerderer - Google Patents

Gurtband-Trennfoerderer

Info

Publication number
DE2111074A1
DE2111074A1 DE19712111074 DE2111074A DE2111074A1 DE 2111074 A1 DE2111074 A1 DE 2111074A1 DE 19712111074 DE19712111074 DE 19712111074 DE 2111074 A DE2111074 A DE 2111074A DE 2111074 A1 DE2111074 A1 DE 2111074A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
support elements
separating conveyor
products
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712111074
Other languages
English (en)
Inventor
Aidlin Stephen Howard
Aidlin Samuel Simeon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AIDLIN SAMUEL SIMEON
AIDLIN STEPHEN HOWARD
Original Assignee
AIDLIN SAMUEL SIMEON
AIDLIN STEPHEN HOWARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AIDLIN SAMUEL SIMEON, AIDLIN STEPHEN HOWARD filed Critical AIDLIN SAMUEL SIMEON
Publication of DE2111074A1 publication Critical patent/DE2111074A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/30Belts or like endless load-carriers
    • B65G15/32Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics
    • B65G15/42Belts or like endless load-carriers made of rubber or plastics having ribs, ridges, or other surface projections
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

D-4000 DÜSSELDORF 1 PATENTANWÄLTE ^
Malkastenstraße2 DIPL.-ING. ALEX STENGER
DIPL.-ING. WOLFRAM WATZKE
Unser Zeidienr 12 1^9 Datum: 8. Mär Z 1971
Samuel Simeon AIDLIN, 214 Beaumont Street, Brooklyn, NEW YORK, USA
Stephen Howard AIDLIN, j?855 Shore Parkway, Brooklyn, NEW YORK, USA
Gurtband-Trennförderer
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gurtband-Trennförderer, insbesondere für Gußstücke, mit einem in einem Tragrahmen gelagerten angetriebenen endlosen Förderband. Insbesondere betrifft die Erfindung eine gemeinsam mit einer Gießmaschine für thermoplastische Produkte verwendbare Hilfsvorrichtung, die zur Aufnahme der Erzeugnisse der Gießmaschine gemeinsam mit dem zugehörigen Abfall- und Angußmaterial geeignet ist, das beim Abgraten und Putzen von Gußstücken anfällt. Mit der Vorrichtung soll die Trennung des Abfallmaterials von den Gußstücken bei gleichzeitigem Transport beider zu verschiedenen Bestimmungsorten vorgenommen werden.
Der bei dem Gießen von thermoplastischen Erzeugnissen entstehende Abfall ist je nach angewandtem Gießverfahren verschieden. Der Abfall, der bei Durchführung eines Blasformverfahrens mit einer Blasformmaschine entsteht, besteht aus dem Stoffabfluß zwischen den Formbereichen, von dem die Produkte befreit werden. Bei dieser Verfahrensart ist der Abfall im allgemeinen von geringerer Größe und geringerem Umfang als die Gußstücke selbst. Im Falle der Anwendung von Spritzgießtechniken mit Gießformen, die aus mehreren Hohlräumen bestehen, ergeben sich urngekehrte Größenverhältnisse. Der Abfall liegt in Form eines Gießtrichters oder Einlaufverteilers vor, an den die Produkte der einzelnen Gießformhohlräume angeschlossen sind und der im allgemeinen größere Dimensionen oder Abmessungen als
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-2-die gegossenen Artikel selbst besitzt.
Die vorliegende Erfindung ist auf einen automatisch arbeitenden Gurtband-Trennförderer gerichtet, der in Verbindung mit den beiden erwähnten Gießmaschinen verwendet werden kann. In jedem Fall ist es mit dem erfindungsgemäßen Gurtband-Trennförderer möglich, den Abfall von den Gußstücken zu trennen und beide an verschiedene Bestimmungsorte zu transportieren.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen automatischen Gurtband-Trennförderer zu schaffen, der die erwähnten Eigenschaften besitzt und darüberhinaus mit hoher Geschwindigkeit arbeitet und an die Gießgeschwindigkeit der Gießmaschine angepaßt ist. Der erfindungsgemäße Förderer soll gerade für den vorzugsweisen Anwendungsbereich an Gießmaschinen zweckmäßig und wirksam gestaltet sein. Darüberhinaus liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen vergleichsweise einfachen Aufbau vorzuschlagen und eine wirtschaftliche Betriebsweise sicherzustellen. Auch begrenzten räumlichen Möglichkeiten soll durch kompakte Gestaltung und minimale Standfläche Rechnung getragen werden. Der Förderer soll von einer Gießmaschine zu einer anderen transportierbar sein.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Förderband a.us einem endlosen Gurt besteht, auf dem in einem Abstand zueinander quer auf der äußeren Oberfläche des Gurtes hochstehende Tragelemente angeordnet sind, und daß der Zwischenraum zwischen den Tragelementen zur Aufnahme von kleineren Produkten, insbesondere eines beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, und die oberen Kanten der Tragelemente zur Halterung größerer Produkte, insbesondere eines anderen beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, vorgesehen sind.
Weitere, viele Vorteile und Merkmale des Gegenstandes der Erfindung, nämlich des Gurtband-Trennförderers, für die Anwendung an Gießmaschinen ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigt: 109839/1178
Pig. 1 eine Aufsicht auf einen Gurtband-Trennförderer der Erfindung, der für die Verwendung an Blasformmaschinen vorgesehen ist,, deren Erzeugnisse Abfälle geringerer Größe im Vergleich zu ihrer eigenen Größe bedingen;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gurtband-Trennförderers der Fig.. 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht gemäß Linie 3 - J5 der Fig. 1;
Fig. 4 das Förderband des Gurtband-Trennförderers in einer perspektivisehen Teilansicht;
Fig. 5 ein Gurtband -Trennfö'r der er der Erfindung in einer Teil-Draufsicht beim Transport von Erzeugnissen einer Spritzgußrraschine die geringere Abmessungen als die zugehörigen Eingußtrichter haben; dargestellt ist das Abgabeende;
Fig. 6 !den Gurt band-Trennförderer der Fig. 5 in einer Seitenschnitt ansicht gemäß Linie 6-6 der Fig« 5·
Gemäß der bevorzugten Anwendung des Gurtband-Trennförderers der Erfindung ist seine gemeinsame Verwendung mit einer Giei3maschine, die entweder nach dem Spritzgießverfahren oder dem Blasformverfahren arbeitet, vorgesehen. Derartige Maschinen stellen Erzeugnisse her, die von Abfall, wie Angüssen oder Eingußtrichtern, befreit werden müssen, bevor sie aus der Maschine ausgeworfen werden. Sowohl der Abfall als auch das eigentliche Gußstuck kommen daher aus der Maschine und müssen voneinander getrennt werden. Gemäß der Erfindung wird daher ein Förderband vorgeschlagen, das einen endlosen Gurt besitzt, auf dem in Abständen voneinander hochstehende Tjpagelemente angeordnet sind, die zwischen sieh einen Zwischenraum freilassen, der weniger groß ist als das größere der Erzeugnisse der Gießmaschine,, aber größer als die kleineren Erzeugnisse der Gießmaschine, so daß die kleineren zwischen die Tragelemente in die Zwischenräume auf dem Förderband fallen und die größeren Produkte auf den oberen Kanten
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der Tragelemente ruhen. Durch diese Anordnung werden die in den zwis chenräurnlich befindlichen Produkte an einem näher am Förderband liegenden Punkt von diesem abgeworfen als die auf den Tragelementen ruhenden Produkte, so daß an dieser Stelle die Trennung der verschiedenartigen Produkte der Gießmaschine durch Anwendung verschiedener Auffangmittel vollzogen ist.
Im folgenden soll detaillierter auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Erfindung eingegangen werden. Diese weist einen Tragrahmen auf, der aus einem Horizontalteil Io und einem Schrägteil 12 besteht, welcher sich an den Horizontalteil anschließt und diagonal nach oben gerichtet verläuft. Der Horizontalteil Io des Tragrahmens weist zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Reihen von wiederum in einem Abstand zueinander angeordnete Stützen auf, die Endstutzen 14 und 16 und Zwischenstützen 18 enthalten. Jede Reihe von Stützen 16 und 18 trägt oben Längsträger 2o, die als U-Profile ausgestaltet sind. Die Längsträger 2o sind durch eine Anzahl von Querträgern 22 miteinander verbunden. Der Schrägteil 12 des Tragrahmens weist ebenfalls Längsträger 24 auf, die jeweils mit ihrem einen Ende an einen Längsträger 2o angeschlossen sind. Die Verbindung ist in der Zeichnung durch die Bezugsziffer 26 versinnbildlicht. In bezug zu dem Verlauf der Längsträger 2o erstrecken sich die Längsträger 24 in einer aufwärts schräg gestellten Richtung. Die Längsträger 24 sind durch einen Querträger 28 miteinander verbunden und zusätzlich durch Senkrechtstützen 3o gestützt.
Die Querträger 22 tragen eine mit dem allgemeinen Bezugszeichen J2 versehene Führung für den oberen Trumm eines Förderbandes 58. Die Führung erstreckt sich über die Länge des Horizontalteils lo. des Tragrahmens. Sie besitzt einen rechtwinkligen Querschnitt und besteht aus einem Boden ^4, der auf den Querträgern 22 ruht, und Seitenwänden 36.
Die Endstützen 14 an dem freien Ende des Horizontalteils Io des
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Tragrahmens sind durch eine etwa mittig angeordnete Achse 38 miteinander verbunden, auf der drehbar eine Trommel 4o angeordnet ist. Die Achse 38 ist in einer solchen Höhe an den Endstützen 14 befestigt und die Trommel 4o hat einen solchen Durchmesser, daß ihr äußerer Umfang oberseitig in einer Linie mit dem Boden 34 der Führung 32 liegt. Die Endstützen l6 an dem anderen Ende des Horizontalteils Io des Tragrahmens tragen jeder etwa mittig einen Stift 42, auf dem eine Rolle 44 angeordnet ist. Ihr äußerer Umfang befindet sich unten auf einer Ebene mit dem untersten Punkt der Trommel 4o. Die Längsträger 24 des Schrägteils 12 des Tragrahmens tragen an ihren freien Enden zwischen sich eine zweite drehbare Trommel 46.
Jede Seitenwand 36 der Führung 32 trägt innenseitig einen senkrecht auf ihr angeordneten Stift 48, auf dem eine Rolle 5o knapp über dem Boden 34 der Führung 32 mit ihrem äußeren Umfang gelagert ist. Neben den endseitigen Rollen 5o sind zusätzliche Rollen 52 auf Stiften 54 an den Seitenwänden 36 zwischen ihren Enden angeordnet, die in einer Linie mit den Rollen 50 liegen.
Ein endloses Förderband 58 ist um die Trommeln 4o und 46 gelegt und läuft unter den Rollen 5o und 52 und der Rolle 44 hindurch. Das Förderband 58 enthält einen Gurt 60, dessen Breite im wesentlichen gleich der Breite der Führung 32 ist, innerhalb der der obere Trum des Gurtes 60 direkt über dem Boden 34 geführt ist. Über seine gesamte Länge ist der Gurt 60 mit quer zu ihm angeordneten, zueinander in einem Abstand stehenden, hochstehenden Tragelementen 62 an seiner äußeren Oberfläche versehen; die Tragelemente 62 bilden zwischen sich Zwischenräume 64. Die Tragelemente 62 sind mittig auf dem Gurt 60 angeordnet und von geringerer Breite, so daß beidseitige Randbereiche auf dem Gurt 60 freibleiben, die frei unter den Rollen 5o und 52 hindurch beweglich sind, die derart dazu dienen, das Förderband 58 in seiner Position zu halten; die am Übergang vom Horizontalteil Io zu dem Schrägteil 12 des Tragrahmens angeordneten Rollen 5o "ienen darüberhinaus als Umlenkpunkte zur Veränderung der Richtung des Förderbandes 58 auf seinem Wege von dem Horizontal-
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-6-teil Io zu dem Schrägteil 12.
Obwohl die Tragelemente 62 auch einstückig mit dem Gurt 6o ausgebildet sein können, ist es gemäß dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel vor3eschlagen, daß sie T-förmig sind und durcli ihre Querteile 66 in umgekehrter Lage an dem Gurt 6o befestigt sind. Die Tragelemente 62 besitzen eine Breite.und Höhe, die nicht geringer ist als die Breite und Höhe der kleineren Produkte, die auf das Förderband 58 von einer Gießmaschine aufgegeben werden. Hierdurch ist es möglich, die kleineren Produkte in den Zwischenräumen aufzunehmen; der Abstand zwischen den Tragelementen 62 ist so gewählt, daß die größeren der Produkte, die auf das Förderband 58 aufgegeben werden, nicht in die Zwischenräume gelangen können.
Weiter sind Mittel vorgesehen, mit denen verhindert wird, daß die kleineren Produkte seitlich aus den Zwischenräumen 64 herausfallen. Diese Mittel bestehen gemäß dem Ausführungsbeispiel aus langgestreckten Führungsplatten 68, die in senkrechter Stellung auf den die Rollen tragenden Stiften 48 und 54 jeder Seitenwand 56 der Führung j52 befestigt sind. Sie stehen dadurch dicht an den Seitenkanten der Tragelemente 62 und ihre Unterkanten enden knapp oberhalb des Gurtes 60. Diese Führungsplatten 68 können sich bis in den Bereich des Schrägteils 12 des Tragrahmens erstrecken und dort in jeder gewünschten V/eise befestigt sein.
Außerdem sind Mittel vorgesehen, die dazu dienen, die größeren der Produkte, die aus einer Gießmaschine auf die Tragelemente gelangen, gegen eine seitliche Verschiebung oder ein Elerunterfallen von den Tragelementen 62 zu siohern. Hierzu sind in Längsrichtung sich erstreckende Führungsplatten Jo vorgesehen, die an jeder Seite der Tragelemente 62 angeordnet sind und gegeneinander geneigt sind, so daß sie eine trichterartige Anordnung einnehmen, deren engste Stelle an den Trage lenient en 62 liegt. Die Führungsplatten Jo können in jeder zweckmäßigen Weise an dem Rahmen des Gurtband-Trennförderers befestigt sein, es wird jedoch vorgeschlagen, hierzu die freien Enden von Kefestigungsarmen 72 zu benutzen, deren anderen Enden an den Längsträgern
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befestigt sind. Durch die nach oben divergierende Stellung der Führungsplatten 70 zueinander ergibt sich eine kanalartige Anordnung, die oben breiter ist und hierdurch gewährleistet, daß Gußstücke und andere Erzeugnisse des Gießvorgangs, ob groß ob klein, die von der Gießmaschine auf den Gurtband-Trennförderer aufgegeben werden, auf die Tragelemente 62 oder in die Zwischenräume 64 fallen. Auch die Führungsplatten 7 ο können nach Wunsch in den Schrägteil 12 des Tragrahmens übergeführt werden.
Jede der Trommeln 4o und 46 kann Antriebs- oder Leerlauftrommel für das endlose Förderband 58 sein dadurch, daß eine entsprechende Verbindung in üblicher Weise zu einem Motor hergestellt wird. Auf eine nähere Beschreibung ist daher verzichtet worden.
Im Betriebszustand ist der Gurtband-Trennförderer mit dem freien Ende seines Horizontalteils Io unterhalb der Austrittsöffnung einer Gießmaschine angeordnetj diese Öffnung soll oberhalb des Raumes zwischen den Führungsplatten 70 liegen; das endlose Förderband 48 wird sodann in Bewegung gesetzt, wobei sein oberer Trum- in Richtung auf das andere oder Abgabeende des Trennförderefs läuft. Die Figuren 1 und 2 der Zeichnung zeigen den Gurtband-Trennförderer am Beispiel eines Gebrauchs in Zusammenhang mit einer Blasformmaschine, deren größeres Produkt die Form einer Flasche 74 hat und deren schmaleres Produkt die Form von Stoffabflüssen 76 aufweist, die von der Flasche abgegratet worden sind. Der Stoffabfluss 76 ist kleiner als der Zwischenraum 64 und fällt daher zwischen die Tragelemente 62 in den Zwischenraum 64 hinein. Die Flasche 74, die größer als der Zwischenraum 64 zwischen den Tragelementen 62 ist, ruht auf deren oberen Kanten. Wenn der Stoffabfluß 76 das andere Ende des Gurtband-Trennförderers erreicht, fällt er aus dem Zwischenraum 64 zwischen den Tragelementen 62 in nähere Beziehung zu dem Gurt 60 heraus und wird in einem geeigneten Gefäß aufgefangen. Dagegen wird das größere Produkt, die Flasche 74, auf den Tra.selementen 62 an einem weiter entfernten Punkt von dem Gurt 60 abgeworfen und gemäß dem Ausführungsbeispiel von einem
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zweiten Förderband 78 zum Transport an einen besonderen Bestimmungsort aufgenommen.
Die Figuren 5 und 6 verdeutlichen die Verwendung des Gurtband-Trennförderers der Erfindung für Produkte einer Spritzgußmaschine, deren Gußstück 80 kleiner ist als der Gießtrichter oder Einlauf 82, so daß die Gußstücke in die'Zwischenräume 64 zwischen den Tragelementen 62 hineinfallen, wogegen die Gießtrichter auf den Tragelementen 62 ruhen. In diesem Fall liegt der Abgabeort der Gußstücke 80 von dem Gurtband-Trennförderer näher an dem Gurt 60 als der Abgabeort der Gießtrichter 82, die an einem weiter entfernten Ort in bezug zu dem Gurt 60 auf eine Rutsche 84 aufgegeben werden.
Obwohl das vorliegende Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit dem Transport und der Trennung von Produkten beschrieben worden ist, die bei Verwendung einer Gießmaschine entstehen, ist der erfindungsgemäße Gurtband-Trennförderer zum Transport und zur Trennung von Gußstücken und Abfällen in gleicher Weise verwendbar, die beim Druckguß anfallen und noch allgemeiner für die Trennung und Förderung von zwei Stücken verschiedener Größe, die gemeinsam auf den Gurtband-Trennforderer aufgegeben werden.
Die "Zwei-Ebenen Konstruktion" des Ausführungsbeispiels des Gurtband-Trennförderers gemäß der Zeichnung, die durch die Verschiedenartigkeit des Horizontalteils Io von dem Schrägteil 12 entsteht, ist durch die Anpassung an die Verwendung mit einer Gießmaschine entstanden, deren Auslaß zur Abgabe ihrer Erzeugnisse auf einer relativ niedrigen Höhe liegt, so daß es am Abgabeende des Gurtband-Trennförderers zur Anordnung von Weiterförderungsmitteln oder Behältern zur Aufnahme des getrennten Materials erforderlich ist, durch die Schrägstellung des Schrägteils 12 am Abgabeende eine größere Höhe zu gewinnen. Unter anderen Umstanden ist es selbstverständlich nicht erforderlich, daß der Gurtband-Trennförderer der Erfindung ein Ab^ubeende besitzt, dap eine besonders erhöhte Stellung einnimmt. Vielmehr
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kann der Gurtband-Trennförderer insgesamt horizontal ausgestaltet sein.
Es ist leicht ersichtlich, daß der erfindungsgemäße Gurtband-Trennförderer vollständig automatisch arbeitet und mit einem Minimum an Wartung und Aufwand betrieben werden kann; er ist darüberhinaus kompakt und relativ leichtgewichtig und kann ohne Mühe von Gießmaschine zu Gießmaschine bewegt werden. Vielfältige Aufstellungsmöglicbjfceiten und Verwendungsmöglichkeiten sind gegeben. Ebenso ist aus der Beschreibung erkennbar geworden, daß der Gurtband-Trennförderer der Erfindung nach Wunsch sowohl für den Transport von Produkten hergestellt nach dem Blasformverfahren als auch hergestellt nach dem Spritzgußverfahren ohne Änderung verwendet werden kann.
-/R/sn
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Claims (1)

  1. -lo-
    Patentansprüche :
    Gurtband-Trennförderer, insbesondere für GuJstücke mit einem in einem Tragrahmen gelagerten angetriebenen endlosen Förderband,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (58) aus einem endlosen Gurt (60) beT steht, auf dem in einem Abstand zueinander quer auf der äußeren Oberfläche des Gurtes (60) hochstehende Tragelemente (62) angeordnet sind, und daß der Zwischenraum (64) zwischen den Tragelementen (62) zur Aufnahme von kleineren Produkten (76, 80) , insbesondere eines beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, und die oberen Kanten der Tragelemente (62) zur Halterung größerer Produkte (71I-, 82), insbesondere eines anderen beim Gießen anfallenden Erzeugnisses, vorgesehen sindo
    2. Gurtband-Trennförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (62) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
    3. Gurtband-Trennförderer na.ch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (Io, 12) aus einem langgestreckten, tischartigen Gestell besteht, das an seinen Enden drehbar gelagerte Trommeln (4o, 46) trägt, um die das Förderband (58) gelegt ist, daß der Gurt (60) breiter als die Tragelemente (62) ist, die mittig auf dem Gurt (60) angeordnet sind und einen beiderseitigen Rand freilassen, an dem am Tragrahmen (lo, 1?) befestigte Halte- und Führungsmittel für den öderen Trun des Gurtes (60) angreifen.
    4. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dai3 an jeder Seite der Tragelemente (62) Führungen (68) am oberen Trur;. des Gurtes (to) vorgesehen sind, die in den Zwischenräumen (o4) befindliche Produkte (76, 80) gegen seitliches Herausrutschen
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    -11-beim Transport sichern.
    5. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Führungen (7ο) oberhalb der Tragelemente (62) für die auf den Tragelementen (62) ruhenden Produkte (74, 82) vorgesehen sind.
    6. Gurtband-Tiennforderer nach einem der Ansprüche 1-5* dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- und Führungsmittel für den Gurt (6o) ein U-förmiges Profilelement (32) aufweisen, daß einen Boden (34) der Breite des Gurtes (6o) und senkrecht dazu stehende Seitenwände (36) besitzt, an denen Rollen (5o, 52) oberhalb der freien Ränder des Gurtes (6o) befestigt sind, zwischen denen und dem Boden (34) der Gurt (6o) geführt ist.
    7. Gurtband-Trennförderer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (7o) leitwandartig ausgestaltet sind.
    3. Gurtband-Trennförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (7o) nach oben divergieren und trichterartig ausgestaltet sind.
    9. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1 - 8 , dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (Io, 12) aus senkrecht und horizontal angeordneten Stützen (14, 16, 18, Jo) und Trägern (2o, 22, 24, 28) besteht und die Halte- und Führungsmittel für den Gurt (6o) von den horizontalen Trägern (22) getragen sind.
    Io. Gurtband-Trennförderer nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (lo, 12) ein Horizontalteil und einen dazu geneigt nach oben verlaufenden, sich anschlieiBenden Schreibteil aufweist, wobei eine Trom'nel (46) an dem freien En-Ie dec Sohrägteil.s gelagert lot und Rollen (5o, 4J0 an Übergang Ίβε Horizontal-
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    teils zum Schrägteil am Tragrahmen zur Führung des oberen und unteren Trunnns des Gurtes (60) vorgesehen sind.
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DE19712111074 1970-03-09 1971-03-09 Gurtband-Trennfoerderer Pending DE2111074A1 (de)

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DE (1) DE2111074A1 (de)
GB (1) GB1279938A (de)

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US3612272A (en) 1971-10-12

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