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DE69915473T2 - Verfahren und Vorrichtung zur Übertragung von Produkten in eine gewisse Ebene - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Übertragung von Produkten in eine gewisse Ebene Download PDF

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DE69915473T2
DE69915473T2 DE69915473T DE69915473T DE69915473T2 DE 69915473 T2 DE69915473 T2 DE 69915473T2 DE 69915473 T DE69915473 T DE 69915473T DE 69915473 T DE69915473 T DE 69915473T DE 69915473 T2 DE69915473 T2 DE 69915473T2
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Alessandro Pirenei
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Barilla Alimentare SpA
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Barilla Alimentare SpA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/82Rotary or reciprocating members for direct action on articles or materials, e.g. pushers, rakes, shovels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Decoration By Transfer Pictures (AREA)
  • Confectionery (AREA)
  • Package Closures (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)
  • Fish Paste Products (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein formuliert ein Verfahren und eine zugehörige Vorrichtung zum planaren Überführen von Produkten im allgemeinen zwischen zwei oder mehreren, im wesentlichen koplanaren Positionen, beispielsweise von einer Produktwechselstation, die am Ende einer Produktbearbeitungs- und/oder -behandlungslinie liegen kann, zu einer (oder zu mehreren) angrenzenden und im wesentlichen koplanaren Stationen(en), die diese Produkte in Richtung zu anderen Bearbeitungs- und/oder -behandlungsvorgängen bewegt/bewegen, beispielsweise jeweils in Richtung zu Verpackungs- und Einwickelstationen. Beispielhaft sei auf die EP-A-0 550 114 verwiesen.
  • Mehr im Einzelnen betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Überführen einer Gruppe von Produkten im allgemeinen auf der gleichen Ebene mit dem die ursprüngliche Konfigurationsanordnung der gesamten Gruppe, d. h. die gleiche Position, die gleiche Richtung und der gleiche Abstand jedes Produkts der Gruppe in Bezug auf die anderen Produkte in der gleichen Gruppe aufrechterhalten werden kann.
  • Es ist wohlbekannt, dass es bei den Bearbeitungs- und/oder Verpackungslinien für Produkte im allgemeinen häufig notwendig ist, ganze Gruppen von Produkten von einer Station zu anderen, mehr oder weniger aneinander grenzenden Stationen zu überzuführen, ohne ihre oben beschriebene anfängliche Konfiguration zu ändern. Es ist ebenfalls wohlbekannt, dass die Erfüllung dieser Forderung schwieriger wird, wenn sich die überzuführenden Produkte, selbst wenn sie homogen sind, vom Gesichtspunkt der Form und/oder des Volumens aus unterscheiden, wenn sie verschieden von den anderen Produkten in der Gruppe oder von entsprechenden Produkten in anderen Gruppen ausgerichtet sind, und schließlich, wenn sie schwer zu handhaben sind, da sie zerbrechlich oder empfindlich sind.
  • Insbesondere fallen Bäckereilebensmittel unter diese Kategorie von Produkten, da bekanntermaßen sehr große Abmessungstoleranzen hingenommen werden müssen, da die Größe dieser Produkte während des Aufgeh- und des Backvorgangs festgelegt wird und deshalb nicht gesteuert werden kann; ihre Position in Bezug auf benachbarte Produkte in der gleichen Gruppe kann unerwarteter Weise unterschiedlich sein auf Grund von unvorhersehbaren Bewegungen, die beispielsweise auf die Schwingung der Transportbänder oder auf irgendeine andere zufällige Ursache zurückzuführen sind, die während des Durchlaufens einer oder durch mehrere Bearbeitungsvorgänge in Richtung zu der Wechselstation eintreten können, wo eine Vorrichtung zur planaren Überführung in Betrieb ist.
  • Die Erfindung betrifft im einzelnen jedoch ohne Beschränkung darauf, ein Verfahren zum Überführen von aufeinander folgenden Gruppen von Bäckereinahrungsmitteln auf der gleichen Ebene, und zum Aufrechterhalten der ursprünglichen Konfiguration dieser Gruppen in dem oben genannten Sinn, selbst wenn die Konfiguration der aufeinander folgenden Gruppen von Gruppe zu Gruppe verschieden ist.
  • Zur Vornahme von Überführungen dieser Art nach dem Stande der Technik wurde die Verwendung von Vorrichtungen angeregt und vorgeschlagen, bei deren Konstruktion hauptsächlich die Form (Volumen, Geometrie und Gewicht) der Produkte in jeder Gruppe und die Anordnung dieser Produkte jeweils innerhalb ihrer Gruppe berücksichtigt werden. Unter speziellem und nicht eingeschränktem Bezug auf Bäckereinahrungsmittel weisen die überzuführenden Gruppen im allgemeinen eine gleiche und unveränderliche Konfiguration auf, in der die Produkte in parallelen Reihen quer zu der planaren Überführungsrichtung angeordnet sind und untereinander in einem vorbestimmten Abstand aufgelegt sind. Die nach dem Stand der Technik verwendeten Überführungsvorrichtungen bestehen im wesentlichen aus einer Anzahl von sehr abgeflachten, parallelen Bürsten, die ebenfalls quer zu der planaren Überführungsrichtung der Gruppen von Produkten angeordnet sind und in einer überstehenden Lage unterhalb eines tragenden Laufwagens befestigt sind oder alternativ sowohl in vertikaler Richtung als auch in der oben genannten planaren Überführungsrichtung geführt werden.
  • Bei einer Variation der oben genannten Vorrichtung sind die Bürsten durch entsprechende Reihen von Stiften ersetzt, die in geeigneter Weise in ihren jeweiligen Reihen voneinander beabstandet sind. Ebenso wurden plättchenförmige Trennelemente, Nadelbürsten oder beliebige andere, sehr dünne oder flache Vorrichtungen vorgeschlagen.
  • Bei diesen Vorrichtungen nach dem Stand der Technik sind die Bürsten oder die Reihen von Stiften in einem Abstand angeordnet, der im wesentlichen gleich demjenigen ist, der die Reihen von Produkten in den einzelnen Gruppen in einer solchen Weise trennt, dass diese Bürsten von oben zwischen die Reihen von Produkten eingeführt werden können, um diese anschließend (durch Schubwirkung) in der gewünschten und vorbestimmten Überführungsrichtung in Bewegung zu setzen.
  • Die Nachteile der Systeme und der zugehörigen planaren Überführungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik sind offensichtlich:
  • Unbewegliche Anwendung: Tatsächlich müssen nicht nur sämtliche an der Wechselstation eintreffenden Gruppen von Produkten die gleiche schematische Konfiguration (parallele Reihen von Produkten) befolgen, sondern es muss auch der Abstand zwischen den Reihen gleich bleibend gleich dem vorbestimmten Abstand sein und die Produkte in jeder Reihe müssen gut ausgerichtet sein und alle in die gleiche Richtung weisen. Jedes Mal dann, wenn der Abstand verändert wird, muss auch die Überführungsvorrichtung verändert werden und damit die Linie zwangsläufig angehalten werden. Jedes Produkt, das zufällig nicht ausgerichtet ist oder in eine andere Richtung weist, wird von der Bürste, die sämtliche anderen Produkte in der gleichen Reihe schiebt, übersehen oder zerdrückt und kann von der nachfolgenden Bürste "erfasst" werden, was zu Überhang und entsprechender Unordnung in der ursprünglichen Konfiguration der Gruppe führt. Normalerweise muss mit der Hand eingegriffen werden, um die ursprüngliche Konfiguration wiederherzustellen, und das kann ebenso dazu führen, dass die Linie zum Halten kommt.
  • Beim Überführen können sich die Produkte in der gleichen Reihe näher zueinander hin oder weiter voneinander weg bewegen, ihre Lage zueinander verändern oder sich herumdrehen und damit die ursprüngliche Konfiguration ihrer jeweiligen Gruppe verändern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Verfahren zum planaren Überführen der ins Auge gefassten Art mit Funktionseigenschaften zu schaffen und zur Verfügung zu stellen, die gänzlich unabhängig von der Konfigurationsanordnung der zu überführenden Gruppen und von der Form (Volumen, Geometrie und Gewicht) der einzelnen Bestandteile dieser Gruppen sind, um so die in Bezug auf den Stand der Technik genannten Nachteile zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einem Verfahren zum planaren Überführen von aufeinander folgenden Gruppen von Produkten im allgemeinen von einer ersten Position zu einer (oder zu mehreren) im wesentlichen koplanaren zweiten Positionen) gelöst, beispielsweise von einer Produktwechselstation zu einer Station, die diese Produkte zu anderen Behandlungsverfahren leitet, wobei die ursprüngliche Konfigurationsanordnung dieser Gruppen aufrecht erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende aufeinander folgende Schritte umfasst:
    • – das unvorbereitete Bilden einer starren Abdruckform für die gesamte Gruppe von Produkten für jede in der ersten Position vorhandene Gruppe von Produkten, das die einzelnen Produkte jeder Gruppe in ihrer jeweiligen ursprünglichen Konfigurationsanordnung umschließt,
    • – das Bewegen der Abdruckform für die gesamte Gruppe mit zugehörigen, einzeln eingeschlossenen Produkten längs eines vorbestimmten planaren Überführungswegs von der ersten Position zu einer anderen Position,
    • – das gleichzeitige Lösen aller Produkte dieser Gruppe aus ihren jeweiligen Einfassungen und dem Entfernen dieser Abdruckform von den Produkten.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung, um dieses planare Überführungsverfahren auszuführen. Die Vorrichtung muss so viele Abdrücke herstellen können, wie Gruppen von Produkten vorhanden sind, die an der Wechselstation eintreffen und von dort auf der gleichen Ebene in Richtung zu anderen Stationen überführt werden müssen; die Vorrichtung muss auch unabhängig gegenüber der Konfigurationsanordnung der verschiedenen Gruppen und gegenüber der Form (Volumen, Geometrie und Gewicht) der einzelnen Bestandteile jeder Gruppe sein, um so im wesentlichen universell verwendbar zu sein.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum planaren Überführen von Gruppen von Produkten im allgemeinen und von Bäckereilebensmitteln im besonderen gemäß dem oben beschriebenen Verfahren dadurch gekennzeichnet, das diese eine abdruckbildende Form umfasst, die von einem sowohl vertikal in Richtung zu der Station und von dieser weg und längs dem vorbestimmten planaren Überführungsweg dieser Gruppen von Produkten von einer Produktwechselstation zu mindestens einer im wesentlichen koplanaren zweiten Station angetriebenen Laufwagen getragen wird, wobei die abdruckbildende Form folgendes umfasst: einen im wesentlichen plattenartigen horizontalen Träger, der mit dem Laufwagen verbunden ist, mit dem er translatorisch einstückig ist, und der Querabmessungen aufweist, die im wesentlichen gleich denen der Stationen sind, eine Anzahl von über ein dichtes Netz von Reihen und Spalten verteilten vertikalen Durchgangslöchern auf diesem flachen Träger, eine entsprechende Anzahl von stabartigen Stiften, je einen für jedes Durchgangsloch, wobei diese Stifte eine vorbestimmte Länge aufweisen, die größer als die Länge der Löcher ist, zur Verhinderung des Herausfallens aus den jeweiligen Durchgangslöchern auf Grund der Schwerkraft.
  • Diese Durchgangslöcher weisen vorteilhafter Weise eine Fünfpunkte-Verteilung auf dem plattenartigen Träger auf.
  • Im anfänglichen Leerzustand weist diese Form eine Konfiguration auf, bei der alle Stifte durch einen vorbestimmten Teil unterhalb des plattenartigen Trägers vorstehen und der Form ein nagelbettartiges Aussehen verleihen.
  • Wenn diese abdruckbildende Form auf eine Gruppe von in der Wechselstation vorhandenen Produkten abgesenkt wird, nehmen einige von den Stiften auf dem plattenartigen Träger der Form alle Zwischenräume ein, die zwischen den Produkten der Gruppe vorhanden sind, während die anderen oben auf den Produkten aufliegen, um so im wesentlichen eine Abdruckform für die gesamte Gruppe von Produkten zu bilden. Innerhalb dieser Abdruckform ist jedes Produkt in einem Käfig von Stiften eingeschlossen, wo es eingezwängt bleibt. Es ist sofort zu erkennen, dass die Bildung dieser Abdruckform mit zugehöriger Einschließung jedes Produkts in der Gruppe immer vollkommen unabhängig von der Konfigurationsanordnung der Gruppe und der Form der einzelnen Produkte stattfindet.
  • Nachdem dieses Behältnis für die Gruppe von Produkten längs einem vorgegebenen planaren Überführungsweg in Richtung zu und bis zu einer anderen Produktbearbeitungsstation bewegt worden ist, wird der Laufwagen mit zugehöriger abdruckbildender Form von der Gruppe abgehoben und gibt sie damit frei. Dann kehrt die Form zu ihrer ursprünglichen Gestalt zurück, und der sie tragende Laufwagen wird wieder über der Wechselstation positioniert.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der Beschreibung eines Funktionsbeispiels des im folgenden an Hand der anliegenden Zeichnungen erläuterten Verfahrens deutlicher erkennbar, wo als bezeichnendes, jedoch nicht einschränkendes Beispiel eine planare Überführungsvorrichtung zur Umsetzung dieses Verfahren in die Praxis dargestellt ist.
  • In den Zeichnungen
  • zeigt 1 schematisch eine axonometrische Projektion einer planaren Überführungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • zeigen 2 und 3 eine perspektivische Ansicht eines Teilabschnitts der gleichen Vorrichtung wie gemäß 1 in verschiedenen Verwendungsstufen;
  • zeigt 4 eine perspektivische Ansicht eines Teilabschnitts und einer Einzelheit der Vorrichtung gemäß 3 in vergrößertem Maßstab;
  • zeigen 5 bis 8 schematisch ein Anwendungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung zum planaren Überführen von Bäckereilebensmitteln.
  • In den oben genannten Figuren bezeichnet S insgesamt eine Wechselstation von Gruppen G von Produkten P im allgemeinen; in dem dargestellten Beispiel besteht diese Station im wesentlichen und schematisch aus dem Endabschnitt eines Förderbandes 1. A bezeichnet insgesamt eine zweite Station, zu der die obigen Gruppen G eine nach der anderen und unter Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens übergeführt werden müssen. In dem dargestellten Beispiel besteht diese zweite Station im wesentlichen und schematisch aus dem Anfangsabschnitt eines Förderbandes 2, das zum Bewegen der Gruppen G zu anderen Bearbeitungsvorgängen, beispielsweise zu der Verpackungs- und der Einwickelstufe, verwendet wird. Zwischen den Stationen S und A ist eine horizontale Ebene T vorgesehen, längs der ein vorbestimmter Weg für die von Station S zu Station A überzuführenden Gruppen G geschaffen wird, wie aus der Beschreibung ersichtlich ist. Der Vereinfachung halber ist dieser Überführungsweg als geradlinig dargestellt, er kann jedoch gemäß den Verwendungserfordernissen auch gekrümmt oder gemischtförmig sein, vorausgesetzt er liegt auf der gleichen Ebene.
  • Über der Wechselstation S, der Überführungsebene T und der zweiten Station A erstreckt sich gleichzeitig eine Brückenkonstruktion 3. An dieser Konstruktion 3 ist ein Laufwagen 4 getragen und wird längs dieser mit herkömmlichen Mitteln, die deshalb nicht im einzelnen dargestellt sind, in Richtung des oben genannten geradlinigen Überführungsweges geführt. An den Stationen S und A wird dieser Laufwagen 4 mit herkömmlichen Mitteln, die nicht im einzelnen dargestellt sind, ebenfalls in vertikaler Richtung zu den Stationen hin und von diesen weg angetrieben.
  • Unterhalb des Laufwagens 4 und ist ein flacher Träger 5 befestigt, der ein einstückiges Teil mit dem Laufwagen 4 bildet, im wesentlichen plattenförmig ist und mit einer Anzahl von nicht dargestellten Rippen in geeigneter Weise versteift ist.
  • Dieser plattenförmige Träger 5 weist vorbestimmte Querabmessungen gemäß denjenigen der größten Gruppe G in einer solchen Weise auf, dass diese Gruppe sicherlich innerhalb der äußeren Begrenzung des Trägers bleibt.
  • Vorzugsweise weist der Träger 5 Querabmessungen auf, die im wesentlichen gleich denjenigen der darunter liegenden Wechselstation S sind, und in dem im folgenden ausführlich beschriebenen Beispiel, wo die überzuführenden Gruppen G aus auf O fenblechen transportierten Bäckereilebensmitteln bestehen, entsprechen seine Form und Größe denjenigen von einem oder von mehreren dieser O fenbleche.
  • Der Träger 5 (3 und 4) wird von einer Anzahl von vertikalen Durchgangslöchern 6 durchzogen, die über ein dichtes Netz von Reihen und Spalten, vorzugsweise in einem Fünfpunkte-Muster, verteilt sind. Es sei angemerkt, dass die erste und die letzte Reihe von Löchern 6 wie auch die erste und die letzte Spalte sehr nahe an der äußeren Begrenzung des plattenartigen Trägers 5 liegen.
  • Jedes der Löcher 6 nimmt einen sich frei verschiebenden Stift 7 mit einer vorbestimmten Länge auf, die größer als die Dicke des plattenartigen Trägers 5 ist, und jeder Stift 7 weist an einem Ende einen zylindrischen Kopf 7a auf, der abgeflacht ist und einen Durchmesser aufweist, der größer als der Durchmesser des entsprechenden Lochs 6 ist, damit der Stift nicht auf Grund der Schwerkraft aus dem Loch heraus fällt. Im Normal- oder Leerzustand der Vorrichtung gemäß der Erfindung (2) liegen die Köpfe 7a der Stifte 7 auf der O berseite 5a des Trägers 5 auf, während die Stifte 7 alle mit der gleichen Länge durch die Unterseite 5b (4) des Trägers hindurch vorstehen. Der abgeflachte Kopf (7a) kann mit dem jeweiligen Stift (7) in axial verstellbarer Position verbunden werden; beispielsweise kann der Kopf (7a) aus einer Mutter bestehen, die in geeigneter Weise auf einen Abschnitt des mit geeignetem Gewinde versehenen Endes des entsprechenden Stiftes (7) aufgeschraubt wird.
  • Wie aus der folgenden Beschreibung ersichtlich ist, bildet die aus dem plattenartigen Träger 5 und der Vielzahl von vertikalen und frei in die entsprechenden Löcher 6 gleitenden Stiften 7 bestehende Gruppe eine abdruckbildende Form, die dazu verwendet wird, jedes einzelne Produkte P jeder Gruppe G, eines unabhängig von dem anderen, in der ursprünglich innerhalb der jeweiligen Gruppe zugeordneten Position und Anordnung zu halten und diese Positionsanordnung während des planaren Überführens dieser Gruppe von Station S zu Station A aufrecht zu erhalten.
  • Zu diesem Zweck befindet sich der Laufwagen 4 unter Anfangsbetriebsbedingungen (1 und 2) und gemäß der Erfindung ortsfest oberhalb der Wechselstation S und in einem vorgegebenen Abstand von dieser. Die Station S wird von einer ersten Gruppe G von Produkten P "eingenommen", die sich hinsichtlich Form, Volumen, Geometrie und/oder Anordnung innerhalb der Gruppe alle voneinander unterscheiden. Zum Überführen dieser Gruppe G auf der gleichen Ebene ohne Veränderung ihrer anfänglichen Konfigurationsanordnung wird der Laufwagen 4 auf diese abgesenkt, bis er in die Position gelangt, an der die abdruckbildende Form 5, 6, 7 alle Produkte P der Gruppe bedeckt hat (3 und 4). In dieser Position nehmen einige von den Stiften 7 dieser Form die freien Zwischenräume zwischen den Produkten selbst und zwischen den Produkten und der äußeren Begrenzung des plattenartigen Trägers 5 ein, während die übrigen Stifte 7 auf den O berseiten jedes Produkts aufliegen. Kurz gesagt, bildet die Form 5, 6, 7 durch Absenken des Laufwagens 4 einen starren Abdruck für die gesamte Gruppe G, wo die einzelnen Produkte P in diesem Behältnis starr von den Stiften 7 in den jeweiligen Positionen eingeschlossen sind, die in der anfänglichen Konfigurationsanordnung dieser ersten Gruppe eingenommen werden. Es sei hier angemerkt, dass die starre Form für die Gruppe G von Produkten nur infolge des Gewichts der einzelnen Stifte 7 gebildet wird, die in ihrer ursprünglichen Position verbleiben, wenn sie die Produkte P nicht "antreffen", wohingegen sie sich in ihre jeweiligen Löcher 6 verschieben, wenn sie diese antreffen, wobei sie auf eine Höhe auf dem plattenartigen Träger 5 gehoben werden, die gleich der Höhe für die Produkte P auf Station 6 ist, auf der diese Stifte aufliegen.
  • Dabei wird die gesamte Form für die Gruppe G mit Hilfe einer in geeigneter Weise geführten Querverschiebung des Laufwagens 4 längs eines vorgegebenen Wegs der Ebene T formschlüssig zu der Station A überführt.
  • Es sei hier angemerkt, dass sich die Produkte P der ersten Gruppe G während dieses planaren Überführens in keinerlei Weise bewegen können, nur dass sie translatorisch in der vorgegebenen Richtung bewegt werden; tatsächlich verhindert jede einzelne von den Stiften 7 der Form 5, 6, 7 gebildete Einfassung, dass sich die Produkte näher zueinander oder weiter voneinander weg bewegen, sich in einem Winkel bewegen, sich herumdrehen oder ihrer Ausrichtung mit den anderen Produkten innerhalb der gleichen Gruppe verlustig gehen.
  • An der Wechselstation S, die nunmehr frei ist, kann eine neue Gruppe G mit einer Konfigurationsanordnung anlangen, die gleich der oder anders als diejenige der oben betrachteten ersten Gruppe ist.
  • An der Station A wird der Laufwagen 4 auf eine Höhe gehoben, wo alle Stifte 7 der Form 5, 6, 7 deutlich von den Produkten P der ersten Gruppe G entfernt sind. Bei diesem Vorgang werden alle Produkte P der ersten Gruppe G gleichzeitig aus dem von der Form gebildeten starren Abdruck gelöst, der dann zu seiner ursprünglichen Konfiguration zurückkehrt. Nunmehr kann die erste Gruppe G zu den nachfolgenden Behandlungsvorgängen weitergeleitet werden, während der Laufwagen 4 zu der zum planaren Überführen oberhalb der neuen Gruppe positionierten Wechselstation S zurückkehrt.
  • Das Verfahren und die zugehörige Vorrichtung zum planaren Überführen gemäß der Erfindung kann insbesondere und vorteilhafterweise im Bereich der Bäckereilebensmittel angewandt werden. Eine solche Anwendung wird in 5 bis 8 schematisch dargestellt.
  • Insbesondere und an Hand der oben genannten Figuren umfasst die Schaltstation S die Endabschnitte zweier gleicher Transportbänder 8 und 9, die parallel und Seite an Seite angeordnet sind und zum Transportieren der gleichen Anzahl G und G' von Lebensmitteln verwendet werden, beispielsweise der im Handel unter der Bezeichnung "Nastrine" (Blätterteigstreifchen mit Marmelade) bekannten Art, wobei diese Gruppen G und G' in gleicher Weise auf ihren jeweiligen flachen O fenblechen 10 und 10' angeordnet sind, auf denen sie die Aufgeh-, Back- und Kühlstationen durchlaufen haben, die normalerweise in dieser Produktionslinie vorgesehen sind. Die Transportbänder 8 und 9 weisen die gleiche Fortbewegungsgeschwindigkeit auf.
  • Die Anfangsabschnitte von zwei weiteren gleichen Transportbändern 11 und 12, die sich jeweils seitlich von den Transportbändern 9 und 10 befinden, bilden zwei Stationen A und A', zu denen die Produkte der Gruppen G und G' überführt werden müssen. Die Stationen A und A' sind von den Transportbändern 8 und 9 der Station S jeweils durch Überführungsebenen 13 und 14 beabstandet.
  • In dieser Wechselstation sind zwei gleiche planare Überführungsvorrichtungen gemäß der Erfindung vorhanden, von denen jede eine jeweilige abdruckbildende Form 15 und 16 aufweist, die die gleiche oder im wesentlichen gleiche Form und Größe wie diejenigen der oben genannten O fenbleche 10 und 10' aufweisen.
  • Bei dieser speziellen Anwendung werden das Verfahren und die zugehörige planare Überführungsvorrichtung gemäß der Erfindung zu dem doppelten Zweck verwendet, die O fenbleche wiederzuerlangen, sie von ihren jeweiligen Gruppen G und G' von Lebensmitteln zu befreien und die ursprüngliche Konfigurationsanordnung dieser Gruppen aufrechtzuerhalten.
  • Zu diesem Zweck werden die jeweiligen abdruckbildenden Formen 15 und 16 auf die nunmehr in der Wechselstation S befindlichen O fenbleche 10 und 10' abgesenkt, bis alle Stifte 7 die einzelnen Produkte auf den O fenblechen 10 und 10' eingeschlossen haben. Dabei werden die Gruppen von Produkten auf der gleichen Ebene jeweils zu den Stationen A und A' übergeführt, wohingegen die von ihren Produkten befreiten O fenbleche 10 und 10' durch die mit der gleichen Geschwindigkeit vorwärts bewegenden Transportbänder 8 und 9 zu einer (nicht gezeigten) Bäckereiblechablage gebracht werden und zwei neue O fenbleche jeweils mit Gruppen von Produkten an der Wechselstation anlangen.
  • Nunmehr werden die abdruckbildenden Formen gehoben und, während sie zu der Schaltstation zurückkehren, werden die somit befreiten Gruppen zu nachfolgenden Vorgängen weitergeleitet.
  • Die auf diese Weise konzipierte Erfindung kann zahlreiche Variationen und Modifizierungen erfahren, die von auf diesem Gebiet tätigen Technikern konstruiert werden können und als solche innerhalb des Bereichs der Erfindung liegen, wie er von den beiliegenden Ansprüchen definiert wird. Beispielsweise kann die abdruckbildende Form 5, 6, 7 leicht und vorteilhaft dem beweglichen Kopf eines Roboters zugeordnet werden oder diesen bilden, der mit einem Programm zur planaren Überführung versehen ist, mit dem detaillierte und mögliche technische Forderungen erfüllt werden können.

Claims (5)

  1. Verfahren zum planaren Überführen von aufeinander folgenden Gruppen (G) von Produkten (P) im allgemeinen von einer ersten Position oder Produktwechselstation (S) zu mindestens einer im wesentlichen koplanaren zweiten Position oder Station (A) ohne Änderung der ursprünglichen Konfigurationsanordnung dieser Gruppen (G), dadurch gekennzeichnet, dass dieses folgende aufeinander folgende Schritte umfasst: das für jede in der ersten Position oder Wechselstation (S) vorhandene Gruppe von Produkten (G) unvorbereitete Bilden eines starren Abdruckes der gesamten Gruppe (G) von Produkten, der jedes Produkt (P) der Gruppe (G) von Produkten in seiner jeweiligen in der ursprünglichen Konfigurationsanordnung dieser Gruppen eingenommenen Position einschließt, in einer abdruckbildenden Form, die über die Gruppe von Produkten (G) abgesenkt wird, wobei die abdruckbildende Form mit sich vertikal frei verschiebenden Stiften (7) versehen ist, das formschlüssige Bewegen dieser abdruckbildenden Form (5) zusammen mit dem Abdruck der gesamten Gruppe mit den jeweiligen von den sich frei verschiebenden Stiften (7) einzeln eingeschlossen Produkten (P) entlang einem vorher festgelegten planaren Überführungsweg von der ersten Position oder Wechselstation (S) zu der anderen Position oder Station (A), danach das Befreien aller Produkte (P) dieser Gruppe aus ihren jeweiligen Einfassungen durch Heben dieser starren abdruckbildenden Form weg von diesen Produkten.
  2. Vorrichtung zur planaren Überführung von Gruppen (G) von Produkten (P) im allgemeinen und von Bäckereiprodukten im besonderen von einer Produktwechselstation (S) zu einer anderen im wesentlichen koplanaren Station (A) ohne Änderung der ursprünglichen Konfigurationsanordnung dieser Gruppen, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine abdruckbildende Form (5, 6, 7) umfasst, die von einem oberhalb der Wechselstation (S) positionierten und sich sowohl vertikal in Richtung zu der Station (S) und von dieser weg und längs dem vorbestimmten planaren Überführungsweg bewegenden Laufwagen (4) getragen wird, die Form (5, 6, 7) folgendes umfasst: einen im wesentlichen flachen, horizontalen, plattenartigen Träger (5), der starr mit dem Laufwagen (4) verbunden ist und Querabmessungen aufweist, die im wesentlichen gleich denjenigen der Station (S) sind, eine Anzahl von sich durch den plattenartigen Träger (5) hindurch erstreckenden, über ein dichtes Netz von Reihen und Kolonnen verteilten Durchgangslöchern (6), eine entsprechende Anzahl von stabartigen Stiften (7), die sich jeweils frei in ein jeweiliges Durchgangsloch (6) in dem plattenartigen Träger (5) verschieben, wobei diese Stifte (7) eine vorbestimmte Länge aufweisen, die größer als die Länge der jeweiligen Durchgangslöcher (6) ist, und ein Mittel (7a) zur Verhinderung des Herausfallens der Stifte (7) aus den jeweiligen Durchgangslöchern (6) auf dem plattenartigen Träger (5).
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Verhinderung des Herausfallens der Stifte (7) aus einem abgeflachten im wesentlichen kreisrunden Kopf (7a) besteht, der mit einem Ende jedes Stiftes verbunden ist und einen Durchmesser aufweist, der größer als der Durchmesser der Durchgangslöcher (6) ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (7a) in einer axial verstellbaren Stellung mit dem jeweiligen Stift verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangslöcher (6) in einer Fünfpunkte-Anordnung über den plattenartigen Träger (5) verteilt sind.
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