DE3416019C2 - Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke - Google Patents
Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für GießereizweckeInfo
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Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen (1) für Gießereizwecke von einer Formstation über eine Gießstation zur Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs einer Bahn aneinanderstoßend geführten Transportplatten (5, 50), deren jeweilige Länge in Transportrichtung gleich oder nur wenig größer als die entsprechende Länge der jeweils aufgelegten Gießform ist, weist jede Transportplatte (5, 50) zumindest an einem ihrer Enden, vorzugsweise dem der Formstation abgewandten Ende, eine im wesentlichen senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete Stirnleiste (6) auf, die einen Versatz zwischen Transportplatte und Gießform verhindert.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen
für Gießereizwecke von einer Formstation über eine Gießstation zur Ausschlagstelle mittels einer
Reihe von längs einer Bahn aneinanderstoßend geführter Formunterlagplatten, deren jeweilige Länge in
Transportrichtung gleich oder nur wenig größer als die entsprechende Länge der jeweils aufgelegten Gießform
ist, und an denen ein Antrieb angreift.
Es ist eine Vorrichtung dieser Bauart bekannt (DE-AS 24 17 197), bei weicher die Auflageflächen der
Transportplatten für die Gießformen nicht nur eben ausgebildet, sondern allseits unbegrenzt sind, derart,
daß sich die Gießformen auf den Transportplatten bei
eventuellen Stoßen, d. h. plötzlichen Beschleunigungen
oder Verzögerungen, auf den Transportplatten verschieben können. Ein solcher Versatz beeinträchtigt gegebenenfalls
nicht nur die jeweilige Gießform selber sondern auch die benachbarte Gießform, gegen welche
sie stößt Ferner pflegt eine abgegossene Form zu treiben, d. h. sie dehnt sich unter dem Einfluß des Gusses
aus und kann dabei ebenfalls angrenzende Gießformen beeinträchtigen, insbesondere solche, die noch nicht abgegossen
worden sind, da diese selber nicht treiben und deshalb leicht eingedrückt werden können. Schließlich
können auch Probleme beim Umsetzen der Gießformen von einem Transportstrang auf einen anderen Transportstrang
dadurch auftreten, daß auch hier ein Versatz erfolgt bzw. Formsand von den Stirnseiten einer Gießform
abbröckelt.
Zu dem Problem des Treibens eines Gusses in einer kastenlosen Gießform ist zu erwähnen, daß man es zwar
zu vermeiden sucht, in ein und derselben Reihe von aufeinanderfolgenden Sandgießformen Teile mit unterschiedlichen
Gußgewichten abzugießen, da in diesem Falle das Treibverhalten nach Maßgabe der unterschiedlichen
Gußgewichte ebenfalls unterschiedlich zu sein pflegt, derart, daß eine mit größerem Gußgewicht
abgegossene Sandgießform naturgemäß stärker treibt, doch läßt sich dies natürlich nicht immer vermeiden.
Weiterhin ist eine Vorrichtung bekannt (DE-PS 30 20 349), bei welcher ein sogenannter Aufschubwagen
verwendet wird, der mittels Kolbenaggregaten verstellbare Schilde besitzt, von denen einer gegen einen einstellbaren
Anschlag am Wagenrahmen feststellbar ist. Dieser feststellbare Schild dient als Positioniereinrichtung
für den Sandblock, der beim Beladen des Aufschubwagens mittels des anderen Schildes an den feststellbaren
Schild angedrückt und damit genau ausgerichtet wird. Anschließend wird der Sandblock dann auf
einen Schrittförderrost verbracht, der aus einem Standrost aus in Förderrichtung unbeweglichen Schienen und
einer Vielzahl von sogenannten Transporteinheiten besteht, die in und gegen die Förderrichtung bewegbar
sind. Zwischen diesem Förderrost und der nicht dargestellten Formstation ist der Aufschubwagen angeordnet.
Transportplatten sind überhaupt nicht vorhanden, gegenüber welchen ein Versatz der Gießformen auftreten
könnte. Es kann auch nicht verhindert werden, daß ein Treiben der Sandgießformen nach dem Guß dazu
führt, daß benachbarte Sandgießformen, ob bereits abgegossen oder noch leer, berührt oder gar beeinträchtigt
bzw. beschädigt werden können. Die bekannten Sandgießformen werden nämlich um 90° gedreht, demnach
mit senkrechter Teilfuge, abgesetzt, wobei sie sich gegenseitig berühren; also kann das Treiben der einen
Form die andere beeinträchtigen bzw. beschädigen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung der eingangs genannten Bauart zu schaffen, bei welcher kein Versatz der Sandgießformen gegenüber den Transportplatten mehr auftreten kann und ein Treiben der Sandgießformen nach dem Guß nicht dazu führen kann, daß benachbarte Sandgießformen, ob bereits abgegossen oder noch leer, berührt oder gar beeinträchtigt bzw. beschädigt werden können.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung der eingangs genannten Bauart zu schaffen, bei welcher kein Versatz der Sandgießformen gegenüber den Transportplatten mehr auftreten kann und ein Treiben der Sandgießformen nach dem Guß nicht dazu führen kann, daß benachbarte Sandgießformen, ob bereits abgegossen oder noch leer, berührt oder gar beeinträchtigt bzw. beschädigt werden können.
Ferner ist eine Vorrichtung bekannt (DE-AS 30 11 265), bei welcher die vorgenannte Aufgabe bereits
angesprochen worden ist, die dort vorgeschlagene Lösung aber mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung
nicht vergleichbar ist. Es wird dort nämlich vorgeschlagen, die Gießformen die Paletten überkragen zu
lassen, wobei die ersteren mit ihren Stirnflächen dicht aneinander anliegen sollen. Dabei wird offenbar von der
Annahme ausgegangen, daß aneinander unter Druck anliegende Formen sich gegenseitig sozusagen halten
könnten und sich gegenseitig nicht, zumindest nicht negativ beeinflussen. Gerade durch die Anlage der Formen
aneinander ergibt sich jedoch tatsächlich eine gegenseitige Beeinflussung, z. B. dahingehend, daß der
größere Treibdruck der einen Form an einer bestimmten Stelle derselben die anliegende, andere Form eindrückt
Schließlich ist auch noch eine Vorrichtung bekannt (US-PS 36 12 159), bei welcher Formunterlagplatten
verwendet werden. Diese Formunterlagplatten mit den auf ihnen aufruhenden Gießformen werden jedoch von
Transportwagen getragen, welche Anschläge aufweisen. Diese Anschläge sollen jedoch nicht einen Versatz
der Gießformen auf den Formunterlagplatten, sondern eine unerwünschte Verlagerung der jeweiligen Formunterlagplatte
über den Transportwagen hinaus verhindel
11, b^w. ermöglichen, daß ein TräiiSpüf iwagen miiicls
seines Anschlags die zugehörige Formunterlagplatte mitnimmt, während die Form selber von einem stationären
Abstreifer abgeschoben wird und herunterfallen kann, wobei die Form zerbricht und das Gußteil freigibt.
Die obengenannte Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß jede Formunterlagplatte zumindest an einem ihrer Enden eine im wesentlichen senkrecht zu ihr
angeordnete und aufwärts gerichtete, als Begrenzung für die Gießform dienende Stirnleiste aufweist.
Diese Stirnleiste begrenzt die Lage jeder neuen von einer Formstation in der Formmaschine auf eine Transportplatte
aufgebrachten Sandgießform gegenüber der vorangehenden Sandgießform, nämlich dadurch, daß
zwischen den beiden Formen die Stirnleiste angeordnet ist. Plötzliche Beschleunigungen oder Verzögerungen
können somit nicht zu Verlagerungen bzw. einem Versatz der Sandgießfnrmen auf den zugehörigen Transportplatten
führen. Möchte man darüber hinaus besonders zuverlässig verhindern, daß sich etwa die obere
Hälfte der Sandgießform, somit die Hälfte oberhalb der Formteilung bzw. Trennfuge, gegenüber der unteren
Hälfte der Sandgießform verlagert bzw. versetzt, ist es vorteilhaft, die Stirnleiste als Stirnwand auszubilden, die
eine die Teilungsfuge der Sandgießform überdeckende Höhe aufweist. Zweckmäßig kann die Höhe dieser
Stirnwand gleich der Höhe der Sandgießform sein. In jedem Falle wird verhindert, daß infolge des Tieibvorgangs
abgegossener Formen eine Berührung zwischen aufeinanderfolgenden bzw. einander benachbarten
Sandgießformen erfolgt, da erfindungsgemäß stets eine Stirnleiste bzw. Stirnwand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Sandgießformen angeordnet ist. Vorzugsweise ist dabei die Stirnleiste an dem der Formstation abgewandten
Ende der Transportplatte angeordnet, derart, daß die jeweiligen, von der Formmaschine angelieferten
Sandgießformen einfach in Transportrichtung auf die Transportplatte aufgeschoben werden können.
Da es wünschenswert ist, zumindest in Transportrichtung ein Treiben abgegossener Sandgießformen überhaupt
zu verhindern, greift zweckmäßig der Antrieb an dem der Formstation zugewandten Ende der Reihe von
Transportplatten an, während zur Erzielung einer Druckspannung in den Transportplatten Bremskräfte
am anderen Ende angreifen, die größer sind als etwaige Gießformentreibkräfte, jedoch natürlich geringer als
die Antriebskräfte. Dadurch wird ferner gewährleistet.
daß die Antriebskräfte stets über die Transportplatten übertragen werden.
Ordnet man an beiden Enden einer Transportplatte Stirnleisten an, dann kann auf Bremskräfte verzichtet
werden, weil die von einer Sandgießform nach deren Abgießen möglicherweise ausgeübten Treibkräfte von
beiden Stirnleisten und damit der Plattform allein aufgenommen werden. Bei dieser Ausführungsform kann das
Aufschieben einer Sandgießform von einer Seite her senkrecht zur Transportrichtung erfclgen. Um beim
Aufschieben einen seitlichen Versatz der Sandgießfor.-n auf ihrer Transportplatte zu verhindern, kann längs einer
Seite der Transportplatte naturgemäß längs derjenigen Seite, die der Seite gegenüberliegt, von welcher her
aufgeschoben wird, eine zusätzliche Stirnleiste bzw. Stirnwand als Anschlag vorgesehen sein.
Vorteilhaft kann jede Stirnwand zumindest an der ihrer Plattform zugewandten Seite mit Nuten zur Gasabfuhr
versehen sein, was die Treibtendenz der abgegossenen Sandgießformen weiter verringert. Diese Nuten
sind selbstverständlich durchlaufend, d. h. beidseitig offen ausgebildet und darüber hinaus zweckmäßig senkrecht
und/oder waagerecht und in Abstand voneinander angeordnet, so daß sich gegebenenfalls ein Netz von
gasabführenden Nuten über jeweils den Sandgießformen zugewandte Stirnflächen jeder Stirnwand erstreckt.
Ist lediglich eine Stirnwand an einem der Enden einer Plattform vorgesehen, so ist dieselbe beidseitig mit
Gasabfuhrnuten versehen, nachdem sie an zwei Sandgießformen angrenzt.
Die Erfindung und ihre vorteilhaften Ausgestaltungen sind im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform mit einer Reihe von Transportplatten in Seitenansicht;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-Il in Fig. 1;
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform;
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3
In F i g. 1 ist eine Vorrichtung zum Transportieren von Sandgießformen 1 für Gießereizwecke gezeigt, und
zwar zum Transportieren von horizontal in zwei Hälften 2 und 3 geteilten, kastenlosen Sandgießformen 1.
Der Transport geschieht von einer nicht gezeigten Transportstation in Pfeilrichtung A über eine ebenfalls
nicht gezeigte Gießstation zur nicht gezeigten Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs einer Bahn 4
aneinanderstoßend geführter Transportplatten 5, deren jeweilige Länge / in Transportrichtung A gleich oder
nur wenig größer ist als die entsprechende Länge /'der jeweils aufgelegten Gießform 1. An der Reihe von
Transportplatten greift ferner ein nicht gezeigter Antrieb an.
Jede Transportplatte 5 weist an ihrem der nicht gezeigten Formstation abgewandten Ende eine im wesentlichen
senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete Stirnleiste 6 auf. Die Antriebskräfte sind mit
dem Pfeil B angedeutet. Dieser Antrieb B greift zweckmäßig an dem der Formstation zugewandten Ende der
Reihe von Transportplatten 5 an; ferner greifen zur Erzielung einer Druckspannung in den Transportplatten 5
Bremskräfte gemäß Pfeil Cam anderen Ende der Reihe von Transportplatten 5 an, die größer sind als etwaige
Gießformentreibkräfte, jedoch kleiner als die Antriebskräfte B. Dadurch wird gewährleistet, daß die Transportplatten
5 stets aneinander anliegen, gegebenenfalls in der gezeigten Weise unter Zwischenlage der Stirnleisten
6. Es versteht sich jedoch, daß die Stirnleisten eben-
sogut auf den Transportplatten 5 aufgesetzt sein können, derart, daß sich deren für die Sandgießformen 1
verfügbare Länge um die Dicke d der Stirnleisten 6 verkürzt.
Bei der gezeigten, bevorzugten Ausführungsform ist die Stirnleiste 6 als Stirnwand ausgebildet, die eine die
Teilungsfuge 7 der jeweiligen Sandgießform 1 überdekkende
Höhe Haufweist. Im Falle der Sandgießformen I
entspricht bei der gezeigten Ausführungsform diese Höhe Hder Höhe der SandgieBformen. Ein besonderer
Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt nun jedoch darin, daß auch Sandgießformen mit abweichender Höhe
und abweichenden Gußgewichten in ein und derselben Reihe von Transportplatten bzw. ein und demselben
Formenstrang verwendet werden können, wie die Sandgießformen Y zeigen. Die in einer Sandgießforrn Γ
nach dem Gießen auftretenden Treibkräfte gemäß Pfeilen D sind naturgemäß größer als bei den niedrigeren.
Teile mit kleineren Gußgewichten aufweisenden Sandgießformen 1. Dies führt jedoch infolge der jeweils dazwischen
angeordneten Stirnleisten 6 bzw. Stirnwände nicht zu Beeinträchtigungen der vorangehenden oder
nachfolgenden Sandgießformen 1 bzw. Γ. Ferner bleiben
auch die Transportplatten 5 in Anlage aneinander, wofern nur die Bremskräfte Cgrößer sind als die Treibkräfte
D, jedoch kleiner als die Antriebskräfte B.
Wie sich besonders deutlich aus F i g. 2 ergibt, sind die Stirnleisten 6 bzw. Stirnwände beidseitig mit durchlaufenden
Nuten 8 zur Gasabfuhr versehen. Diese Nuten können in nicht gezeigter Weise nicht nur senkrecht,
sondern auch waagerecht angeordnet sein, wobei sich im letzten Falle ein nicht gezeigtes Netz von Nuten
ergibt, die jeweils in Abstand voneinander angeordnet sind. Vorteiihafterweise spielt es bei der Vorrichtung
nach der Erfindung keine Rolle, ob gegebenenfalls mal eine Transportplatte unbesetzt bleibt, wie dies bei den
in Fig. 1 in der Mitte und am Ende gezeigten Transportplatten 5 der Fall ist. Die jeweils angrenzenden
Sandgießformen 1 bzw. 1' werden trotzdem beiderseits von Stirnleisten 6 bzw. Stirnwänden abgestützt. Diese
Abstützung gewährleistet bei einem Umsetzen der Sandgießformen mit den Transportplatten von einer
Bahn auf die andere, daß zumindest an einer Stirnfläche, nämlich der an einer Stirnleiste 6 bzw. Stirnwand anliegenden
Stirnfläche, nichts abbröckein kann und im übrigen auch dabei keine Verschiebung zwischen den Formhälften
2 und 3 einerseits und der Transportplatte 5 andererseits stattfinden kann.
Bei der in den F i g. 3 und 4 dargestellten, zweiten Ausführungsform sind an beiden Enden einer Transportplatte
50 Stirnleisten bzw. Stirnwände 60,60' angeordnet Dies ermöglicht den Verzicht auf Bremskräfte,
da auch bei nicht geschlossener Transportkette, d. h. bei einem Abstand zwischen zwei Transportplatten 50, die
jeweiligen Sandgießformen 1, Γ nicht treiben können, da sie zwischen den Stirnwänden 60,60' nicht auftreiben
können. Bei der gezeigten Ausführungsform ist außerdem als Beispiel eine leere Transportplatte 50a gezeigt,
bei welcher längs einer Seite eine zusätzliche Anschlagleiste 60" vorgesehen ist, derart, daß die jeweilige Sandgießform
bis zur Anlage an dieser zusätzlichen Anschlagleiste 60" von der Seite her aufgeschoben werden
kann, so daß dieselbe von drei Seiten umschlossen exakt ihren Platz auf der Transportplatte 50a einnimmt Es
versteht sich, daß auch diese Anschlagleiste 60", wie sämtliche Stirnleisten 6, 60, 60', als Wand ausgebildet
sein kann. Der Ausdruck »von der Seite her« bedeutet natürlich in Fig.3 »senkrecht zur Zeichenebene«.
Fig.4 zeigt eine Stirnwand mit lediglich einseitig vorhandenen,
jeweils der Plattform zugewandten Gasabfuhrnuten 8. Die andere Seite benötigt bei dieser Ausführungsform
der Vorrichtung naturgemäß keine Nuten.
Im übrigen wurden bei dieser Ausführungsform die gleichen Bezugszeichen verwendet wie bei der Ausführungsform
nach den F i g. 1 und 2.
Wenn auch in den obigen Darlegungen stets von Transportplatten 5 die Rede war, die beispielsweise auf
Rollengängen oder dergleichen transportiert werden können, so soll doch darauf hingewiesen werden, daß
bei den gezeigten Ausführungsformen die Transportplatten 5 durch bei 9 angedeutete Räder zu Transportwagen
weitergebildet worden sind, die auf einer die Bahr, bildenden Fläche i0 laufen. Es versteht sich, daß
die Erfindung nicht auf die Verwendung solcher Wagen beschränkt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke
von einer Formstation über eine Gießstation zur Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs
einer Bahn aneinanderstoßend geführter Formunterlagplatten, deren jeweilige Länge in Transportrichtung
gleich oder nur wenig größer als die entsprechende Länge der jeweils aufgelegten Gießform
ist, und an denen ein Antrieb angreift, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Formunterlagplatte (5, 50) zumindest an einem ihrer Enden eine im
wesentlichen senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete, als Begrenzung für die Gießform
dienende Stirnleiste (6,60,60') aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnleiste (6) an dem der Formstation
abgewandten Ende der Formunterlagplatte (5) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (B) an dem der
Formstation zugewandten Ende der Reihe von Formunterlagplatten (5) angreift und daß Bremskräfte
(C) zur Erzielung einer Druckspannung in den Formunterlagplatten (5) am anderen Ende angreifen,
die größer sind als etwaige Gießformentreibkräfte (D).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden einer Formunterlagplatte
(50) Stirnleisten (60,60') angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß längs einer Seite jeder Formunterlagplatte
(50a) eine zusätzliche Anschlagleiste (60") vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnleisten (6,60,60')
und die Anschlagleiste (60") als Wände jeweils eine die Teilungsfuge (7) der Sandgießform (1, V) überdeckende
Höhe aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stirnwand bzw. Anschlagwand (6,
60, 60', 60") zumindest an der ihrer Formunterlagplatte zugewandten Seite mit durchlaufenden Nuten
(8) zur Gasabfuhr versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (8) senkrecht und/oder waagerecht
und in Abstand voneinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843416019 DE3416019C2 (de) | 1983-11-18 | 1984-04-30 | Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3341769 | 1983-11-18 | ||
| DE19843416019 DE3416019C2 (de) | 1983-11-18 | 1984-04-30 | Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke |
| PCT/EP1985/000270 WO1986007293A1 (fr) | 1985-06-05 | 1985-06-05 | Dispositif de transport de moules de coulage en sable sans chassis a separation horizontale pour fonderie |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3416019A1 DE3416019A1 (de) | 1985-06-13 |
| DE3416019C2 true DE3416019C2 (de) | 1986-08-28 |
Family
ID=27191444
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843416019 Expired DE3416019C2 (de) | 1983-11-18 | 1984-04-30 | Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3416019C2 (de) |
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| DE3011265C2 (de) * | 1980-03-24 | 1981-12-10 | Bühler, Eugen, Dipl.-Ing., 8871 Burtenbach | Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren von kastenlosen Sandgießformen |
| DE3020349C1 (de) * | 1980-05-29 | 1981-10-01 | Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler | Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren von zu einem Strang zusammengefuegten senkrecht geteilten Sandblock-Giessformen |
-
1984
- 1984-04-30 DE DE19843416019 patent/DE3416019C2/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3416019A1 (de) | 1985-06-13 |
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