[go: up one dir, main page]

DE3416019C2 - Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke - Google Patents

Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke

Info

Publication number
DE3416019C2
DE3416019C2 DE19843416019 DE3416019A DE3416019C2 DE 3416019 C2 DE3416019 C2 DE 3416019C2 DE 19843416019 DE19843416019 DE 19843416019 DE 3416019 A DE3416019 A DE 3416019A DE 3416019 C2 DE3416019 C2 DE 3416019C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
transport
casting molds
sand casting
sand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19843416019
Other languages
English (en)
Other versions
DE3416019A1 (de
Inventor
Michael 8900 Augsburg Achinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843416019 priority Critical patent/DE3416019C2/de
Priority claimed from PCT/EP1985/000270 external-priority patent/WO1986007293A1/de
Publication of DE3416019A1 publication Critical patent/DE3416019A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3416019C2 publication Critical patent/DE3416019C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D33/00Equipment for handling moulds
    • B22D33/02Turning or transposing moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Abstract

Bei einer Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen (1) für Gießereizwecke von einer Formstation über eine Gießstation zur Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs einer Bahn aneinanderstoßend geführten Transportplatten (5, 50), deren jeweilige Länge in Transportrichtung gleich oder nur wenig größer als die entsprechende Länge der jeweils aufgelegten Gießform ist, weist jede Transportplatte (5, 50) zumindest an einem ihrer Enden, vorzugsweise dem der Formstation abgewandten Ende, eine im wesentlichen senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete Stirnleiste (6) auf, die einen Versatz zwischen Transportplatte und Gießform verhindert.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke von einer Formstation über eine Gießstation zur Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs einer Bahn aneinanderstoßend geführter Formunterlagplatten, deren jeweilige Länge in Transportrichtung gleich oder nur wenig größer als die entsprechende Länge der jeweils aufgelegten Gießform ist, und an denen ein Antrieb angreift.
Es ist eine Vorrichtung dieser Bauart bekannt (DE-AS 24 17 197), bei weicher die Auflageflächen der Transportplatten für die Gießformen nicht nur eben ausgebildet, sondern allseits unbegrenzt sind, derart, daß sich die Gießformen auf den Transportplatten bei
eventuellen Stoßen, d. h. plötzlichen Beschleunigungen oder Verzögerungen, auf den Transportplatten verschieben können. Ein solcher Versatz beeinträchtigt gegebenenfalls nicht nur die jeweilige Gießform selber sondern auch die benachbarte Gießform, gegen welche sie stößt Ferner pflegt eine abgegossene Form zu treiben, d. h. sie dehnt sich unter dem Einfluß des Gusses aus und kann dabei ebenfalls angrenzende Gießformen beeinträchtigen, insbesondere solche, die noch nicht abgegossen worden sind, da diese selber nicht treiben und deshalb leicht eingedrückt werden können. Schließlich können auch Probleme beim Umsetzen der Gießformen von einem Transportstrang auf einen anderen Transportstrang dadurch auftreten, daß auch hier ein Versatz erfolgt bzw. Formsand von den Stirnseiten einer Gießform abbröckelt.
Zu dem Problem des Treibens eines Gusses in einer kastenlosen Gießform ist zu erwähnen, daß man es zwar zu vermeiden sucht, in ein und derselben Reihe von aufeinanderfolgenden Sandgießformen Teile mit unterschiedlichen Gußgewichten abzugießen, da in diesem Falle das Treibverhalten nach Maßgabe der unterschiedlichen Gußgewichte ebenfalls unterschiedlich zu sein pflegt, derart, daß eine mit größerem Gußgewicht abgegossene Sandgießform naturgemäß stärker treibt, doch läßt sich dies natürlich nicht immer vermeiden.
Weiterhin ist eine Vorrichtung bekannt (DE-PS 30 20 349), bei welcher ein sogenannter Aufschubwagen verwendet wird, der mittels Kolbenaggregaten verstellbare Schilde besitzt, von denen einer gegen einen einstellbaren Anschlag am Wagenrahmen feststellbar ist. Dieser feststellbare Schild dient als Positioniereinrichtung für den Sandblock, der beim Beladen des Aufschubwagens mittels des anderen Schildes an den feststellbaren Schild angedrückt und damit genau ausgerichtet wird. Anschließend wird der Sandblock dann auf einen Schrittförderrost verbracht, der aus einem Standrost aus in Förderrichtung unbeweglichen Schienen und einer Vielzahl von sogenannten Transporteinheiten besteht, die in und gegen die Förderrichtung bewegbar sind. Zwischen diesem Förderrost und der nicht dargestellten Formstation ist der Aufschubwagen angeordnet. Transportplatten sind überhaupt nicht vorhanden, gegenüber welchen ein Versatz der Gießformen auftreten könnte. Es kann auch nicht verhindert werden, daß ein Treiben der Sandgießformen nach dem Guß dazu führt, daß benachbarte Sandgießformen, ob bereits abgegossen oder noch leer, berührt oder gar beeinträchtigt bzw. beschädigt werden können. Die bekannten Sandgießformen werden nämlich um 90° gedreht, demnach mit senkrechter Teilfuge, abgesetzt, wobei sie sich gegenseitig berühren; also kann das Treiben der einen Form die andere beeinträchtigen bzw. beschädigen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung der eingangs genannten Bauart zu schaffen, bei welcher kein Versatz der Sandgießformen gegenüber den Transportplatten mehr auftreten kann und ein Treiben der Sandgießformen nach dem Guß nicht dazu führen kann, daß benachbarte Sandgießformen, ob bereits abgegossen oder noch leer, berührt oder gar beeinträchtigt bzw. beschädigt werden können.
Ferner ist eine Vorrichtung bekannt (DE-AS 30 11 265), bei welcher die vorgenannte Aufgabe bereits angesprochen worden ist, die dort vorgeschlagene Lösung aber mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung nicht vergleichbar ist. Es wird dort nämlich vorgeschlagen, die Gießformen die Paletten überkragen zu
lassen, wobei die ersteren mit ihren Stirnflächen dicht aneinander anliegen sollen. Dabei wird offenbar von der Annahme ausgegangen, daß aneinander unter Druck anliegende Formen sich gegenseitig sozusagen halten könnten und sich gegenseitig nicht, zumindest nicht negativ beeinflussen. Gerade durch die Anlage der Formen aneinander ergibt sich jedoch tatsächlich eine gegenseitige Beeinflussung, z. B. dahingehend, daß der größere Treibdruck der einen Form an einer bestimmten Stelle derselben die anliegende, andere Form eindrückt
Schließlich ist auch noch eine Vorrichtung bekannt (US-PS 36 12 159), bei welcher Formunterlagplatten verwendet werden. Diese Formunterlagplatten mit den auf ihnen aufruhenden Gießformen werden jedoch von Transportwagen getragen, welche Anschläge aufweisen. Diese Anschläge sollen jedoch nicht einen Versatz der Gießformen auf den Formunterlagplatten, sondern eine unerwünschte Verlagerung der jeweiligen Formunterlagplatte über den Transportwagen hinaus verhindel 11, b^w. ermöglichen, daß ein TräiiSpüf iwagen miiicls seines Anschlags die zugehörige Formunterlagplatte mitnimmt, während die Form selber von einem stationären Abstreifer abgeschoben wird und herunterfallen kann, wobei die Form zerbricht und das Gußteil freigibt.
Die obengenannte Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Formunterlagplatte zumindest an einem ihrer Enden eine im wesentlichen senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete, als Begrenzung für die Gießform dienende Stirnleiste aufweist.
Diese Stirnleiste begrenzt die Lage jeder neuen von einer Formstation in der Formmaschine auf eine Transportplatte aufgebrachten Sandgießform gegenüber der vorangehenden Sandgießform, nämlich dadurch, daß zwischen den beiden Formen die Stirnleiste angeordnet ist. Plötzliche Beschleunigungen oder Verzögerungen können somit nicht zu Verlagerungen bzw. einem Versatz der Sandgießfnrmen auf den zugehörigen Transportplatten führen. Möchte man darüber hinaus besonders zuverlässig verhindern, daß sich etwa die obere Hälfte der Sandgießform, somit die Hälfte oberhalb der Formteilung bzw. Trennfuge, gegenüber der unteren Hälfte der Sandgießform verlagert bzw. versetzt, ist es vorteilhaft, die Stirnleiste als Stirnwand auszubilden, die eine die Teilungsfuge der Sandgießform überdeckende Höhe aufweist. Zweckmäßig kann die Höhe dieser Stirnwand gleich der Höhe der Sandgießform sein. In jedem Falle wird verhindert, daß infolge des Tieibvorgangs abgegossener Formen eine Berührung zwischen aufeinanderfolgenden bzw. einander benachbarten Sandgießformen erfolgt, da erfindungsgemäß stets eine Stirnleiste bzw. Stirnwand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sandgießformen angeordnet ist. Vorzugsweise ist dabei die Stirnleiste an dem der Formstation abgewandten Ende der Transportplatte angeordnet, derart, daß die jeweiligen, von der Formmaschine angelieferten Sandgießformen einfach in Transportrichtung auf die Transportplatte aufgeschoben werden können.
Da es wünschenswert ist, zumindest in Transportrichtung ein Treiben abgegossener Sandgießformen überhaupt zu verhindern, greift zweckmäßig der Antrieb an dem der Formstation zugewandten Ende der Reihe von Transportplatten an, während zur Erzielung einer Druckspannung in den Transportplatten Bremskräfte am anderen Ende angreifen, die größer sind als etwaige Gießformentreibkräfte, jedoch natürlich geringer als die Antriebskräfte. Dadurch wird ferner gewährleistet.
daß die Antriebskräfte stets über die Transportplatten übertragen werden.
Ordnet man an beiden Enden einer Transportplatte Stirnleisten an, dann kann auf Bremskräfte verzichtet werden, weil die von einer Sandgießform nach deren Abgießen möglicherweise ausgeübten Treibkräfte von beiden Stirnleisten und damit der Plattform allein aufgenommen werden. Bei dieser Ausführungsform kann das Aufschieben einer Sandgießform von einer Seite her senkrecht zur Transportrichtung erfclgen. Um beim Aufschieben einen seitlichen Versatz der Sandgießfor.-n auf ihrer Transportplatte zu verhindern, kann längs einer Seite der Transportplatte naturgemäß längs derjenigen Seite, die der Seite gegenüberliegt, von welcher her aufgeschoben wird, eine zusätzliche Stirnleiste bzw. Stirnwand als Anschlag vorgesehen sein.
Vorteilhaft kann jede Stirnwand zumindest an der ihrer Plattform zugewandten Seite mit Nuten zur Gasabfuhr versehen sein, was die Treibtendenz der abgegossenen Sandgießformen weiter verringert. Diese Nuten sind selbstverständlich durchlaufend, d. h. beidseitig offen ausgebildet und darüber hinaus zweckmäßig senkrecht und/oder waagerecht und in Abstand voneinander angeordnet, so daß sich gegebenenfalls ein Netz von gasabführenden Nuten über jeweils den Sandgießformen zugewandte Stirnflächen jeder Stirnwand erstreckt. Ist lediglich eine Stirnwand an einem der Enden einer Plattform vorgesehen, so ist dieselbe beidseitig mit Gasabfuhrnuten versehen, nachdem sie an zwei Sandgießformen angrenzt.
Die Erfindung und ihre vorteilhaften Ausgestaltungen sind im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform mit einer Reihe von Transportplatten in Seitenansicht;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-Il in Fig. 1;
F i g. 3 eine zweite Ausführungsform;
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 3
In F i g. 1 ist eine Vorrichtung zum Transportieren von Sandgießformen 1 für Gießereizwecke gezeigt, und zwar zum Transportieren von horizontal in zwei Hälften 2 und 3 geteilten, kastenlosen Sandgießformen 1. Der Transport geschieht von einer nicht gezeigten Transportstation in Pfeilrichtung A über eine ebenfalls nicht gezeigte Gießstation zur nicht gezeigten Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs einer Bahn 4 aneinanderstoßend geführter Transportplatten 5, deren jeweilige Länge / in Transportrichtung A gleich oder nur wenig größer ist als die entsprechende Länge /'der jeweils aufgelegten Gießform 1. An der Reihe von Transportplatten greift ferner ein nicht gezeigter Antrieb an.
Jede Transportplatte 5 weist an ihrem der nicht gezeigten Formstation abgewandten Ende eine im wesentlichen senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete Stirnleiste 6 auf. Die Antriebskräfte sind mit dem Pfeil B angedeutet. Dieser Antrieb B greift zweckmäßig an dem der Formstation zugewandten Ende der Reihe von Transportplatten 5 an; ferner greifen zur Erzielung einer Druckspannung in den Transportplatten 5 Bremskräfte gemäß Pfeil Cam anderen Ende der Reihe von Transportplatten 5 an, die größer sind als etwaige Gießformentreibkräfte, jedoch kleiner als die Antriebskräfte B. Dadurch wird gewährleistet, daß die Transportplatten 5 stets aneinander anliegen, gegebenenfalls in der gezeigten Weise unter Zwischenlage der Stirnleisten 6. Es versteht sich jedoch, daß die Stirnleisten eben-
sogut auf den Transportplatten 5 aufgesetzt sein können, derart, daß sich deren für die Sandgießformen 1 verfügbare Länge um die Dicke d der Stirnleisten 6 verkürzt.
Bei der gezeigten, bevorzugten Ausführungsform ist die Stirnleiste 6 als Stirnwand ausgebildet, die eine die Teilungsfuge 7 der jeweiligen Sandgießform 1 überdekkende Höhe Haufweist. Im Falle der Sandgießformen I entspricht bei der gezeigten Ausführungsform diese Höhe Hder Höhe der SandgieBformen. Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt nun jedoch darin, daß auch Sandgießformen mit abweichender Höhe und abweichenden Gußgewichten in ein und derselben Reihe von Transportplatten bzw. ein und demselben Formenstrang verwendet werden können, wie die Sandgießformen Y zeigen. Die in einer Sandgießforrn Γ nach dem Gießen auftretenden Treibkräfte gemäß Pfeilen D sind naturgemäß größer als bei den niedrigeren. Teile mit kleineren Gußgewichten aufweisenden Sandgießformen 1. Dies führt jedoch infolge der jeweils dazwischen angeordneten Stirnleisten 6 bzw. Stirnwände nicht zu Beeinträchtigungen der vorangehenden oder nachfolgenden Sandgießformen 1 bzw. Γ. Ferner bleiben auch die Transportplatten 5 in Anlage aneinander, wofern nur die Bremskräfte Cgrößer sind als die Treibkräfte D, jedoch kleiner als die Antriebskräfte B.
Wie sich besonders deutlich aus F i g. 2 ergibt, sind die Stirnleisten 6 bzw. Stirnwände beidseitig mit durchlaufenden Nuten 8 zur Gasabfuhr versehen. Diese Nuten können in nicht gezeigter Weise nicht nur senkrecht, sondern auch waagerecht angeordnet sein, wobei sich im letzten Falle ein nicht gezeigtes Netz von Nuten ergibt, die jeweils in Abstand voneinander angeordnet sind. Vorteiihafterweise spielt es bei der Vorrichtung nach der Erfindung keine Rolle, ob gegebenenfalls mal eine Transportplatte unbesetzt bleibt, wie dies bei den in Fig. 1 in der Mitte und am Ende gezeigten Transportplatten 5 der Fall ist. Die jeweils angrenzenden Sandgießformen 1 bzw. 1' werden trotzdem beiderseits von Stirnleisten 6 bzw. Stirnwänden abgestützt. Diese Abstützung gewährleistet bei einem Umsetzen der Sandgießformen mit den Transportplatten von einer Bahn auf die andere, daß zumindest an einer Stirnfläche, nämlich der an einer Stirnleiste 6 bzw. Stirnwand anliegenden Stirnfläche, nichts abbröckein kann und im übrigen auch dabei keine Verschiebung zwischen den Formhälften 2 und 3 einerseits und der Transportplatte 5 andererseits stattfinden kann.
Bei der in den F i g. 3 und 4 dargestellten, zweiten Ausführungsform sind an beiden Enden einer Transportplatte 50 Stirnleisten bzw. Stirnwände 60,60' angeordnet Dies ermöglicht den Verzicht auf Bremskräfte, da auch bei nicht geschlossener Transportkette, d. h. bei einem Abstand zwischen zwei Transportplatten 50, die jeweiligen Sandgießformen 1, Γ nicht treiben können, da sie zwischen den Stirnwänden 60,60' nicht auftreiben können. Bei der gezeigten Ausführungsform ist außerdem als Beispiel eine leere Transportplatte 50a gezeigt, bei welcher längs einer Seite eine zusätzliche Anschlagleiste 60" vorgesehen ist, derart, daß die jeweilige Sandgießform bis zur Anlage an dieser zusätzlichen Anschlagleiste 60" von der Seite her aufgeschoben werden kann, so daß dieselbe von drei Seiten umschlossen exakt ihren Platz auf der Transportplatte 50a einnimmt Es versteht sich, daß auch diese Anschlagleiste 60", wie sämtliche Stirnleisten 6, 60, 60', als Wand ausgebildet sein kann. Der Ausdruck »von der Seite her« bedeutet natürlich in Fig.3 »senkrecht zur Zeichenebene«.
Fig.4 zeigt eine Stirnwand mit lediglich einseitig vorhandenen, jeweils der Plattform zugewandten Gasabfuhrnuten 8. Die andere Seite benötigt bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung naturgemäß keine Nuten.
Im übrigen wurden bei dieser Ausführungsform die gleichen Bezugszeichen verwendet wie bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2.
Wenn auch in den obigen Darlegungen stets von Transportplatten 5 die Rede war, die beispielsweise auf Rollengängen oder dergleichen transportiert werden können, so soll doch darauf hingewiesen werden, daß bei den gezeigten Ausführungsformen die Transportplatten 5 durch bei 9 angedeutete Räder zu Transportwagen weitergebildet worden sind, die auf einer die Bahr, bildenden Fläche i0 laufen. Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die Verwendung solcher Wagen beschränkt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke von einer Formstation über eine Gießstation zur Ausschlagstelle mittels einer Reihe von längs einer Bahn aneinanderstoßend geführter Formunterlagplatten, deren jeweilige Länge in Transportrichtung gleich oder nur wenig größer als die entsprechende Länge der jeweils aufgelegten Gießform ist, und an denen ein Antrieb angreift, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formunterlagplatte (5, 50) zumindest an einem ihrer Enden eine im wesentlichen senkrecht zu ihr angeordnete und aufwärts gerichtete, als Begrenzung für die Gießform dienende Stirnleiste (6,60,60') aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnleiste (6) an dem der Formstation abgewandten Ende der Formunterlagplatte (5) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (B) an dem der Formstation zugewandten Ende der Reihe von Formunterlagplatten (5) angreift und daß Bremskräfte (C) zur Erzielung einer Druckspannung in den Formunterlagplatten (5) am anderen Ende angreifen, die größer sind als etwaige Gießformentreibkräfte (D).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden einer Formunterlagplatte (50) Stirnleisten (60,60') angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß längs einer Seite jeder Formunterlagplatte (50a) eine zusätzliche Anschlagleiste (60") vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnleisten (6,60,60') und die Anschlagleiste (60") als Wände jeweils eine die Teilungsfuge (7) der Sandgießform (1, V) überdeckende Höhe aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stirnwand bzw. Anschlagwand (6, 60, 60', 60") zumindest an der ihrer Formunterlagplatte zugewandten Seite mit durchlaufenden Nuten (8) zur Gasabfuhr versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (8) senkrecht und/oder waagerecht und in Abstand voneinander angeordnet sind.
DE19843416019 1983-11-18 1984-04-30 Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke Expired DE3416019C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843416019 DE3416019C2 (de) 1983-11-18 1984-04-30 Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3341769 1983-11-18
DE19843416019 DE3416019C2 (de) 1983-11-18 1984-04-30 Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke
PCT/EP1985/000270 WO1986007293A1 (fr) 1985-06-05 1985-06-05 Dispositif de transport de moules de coulage en sable sans chassis a separation horizontale pour fonderie

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3416019A1 DE3416019A1 (de) 1985-06-13
DE3416019C2 true DE3416019C2 (de) 1986-08-28

Family

ID=27191444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843416019 Expired DE3416019C2 (de) 1983-11-18 1984-04-30 Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3416019C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29718441U1 (de) * 1997-10-17 1999-02-11 Kienle, Rainer, 86391 Stadtbergen Transportvorrichtung für kastenlose Sandgießformen

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK168881B1 (da) * 1992-03-25 1994-07-04 Dansk Ind Syndikat Transportør til ny-fremstillede kasseløse støbeforme af sand

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3612159A (en) * 1970-02-11 1971-10-12 Milton L Galinsky Automatic mold-handling system
DE3011265C2 (de) * 1980-03-24 1981-12-10 Bühler, Eugen, Dipl.-Ing., 8871 Burtenbach Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren von kastenlosen Sandgießformen
DE3020349C1 (de) * 1980-05-29 1981-10-01 Eugen Dipl.-Ing. 8871 Burtenbach Bühler Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren von zu einem Strang zusammengefuegten senkrecht geteilten Sandblock-Giessformen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29718441U1 (de) * 1997-10-17 1999-02-11 Kienle, Rainer, 86391 Stadtbergen Transportvorrichtung für kastenlose Sandgießformen

Also Published As

Publication number Publication date
DE3416019A1 (de) 1985-06-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3107584A1 (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung von rechteckigen betonziegeln
EP0156113A1 (de) Staurollenförderer
EP0250697A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer vollständig mit Schrumpffolie umhüllten, palettenlosen Verpackungseinheit
DE1815049B1 (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausbringen eines Anfahrstranges einer Stranggiessanlage
DE3416019C2 (de) Vorrichtung zum Transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen Sandgießformen für Gießereizwecke
EP0112470B1 (de) Giesserei-Formanlage
DE3119265C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen einer vorbestimmten Anzahl von Kolbenringen
DE2822916C2 (de) Vorrichtung zur Beförderung von geteilten Gießformen
DE2648296C3 (de) Rahmenlose Halte- und Tragevorrichtung für die Gießbleche einer Schokoladengießanlage
DD202113A5 (de) Anlage zur herstellung von lotrecht geteilten, aus kastenlosen formteilen bestehenden giessformen, einschliesslich ausruestung zum auswechseln von modellbrettern
WO1997015513A1 (de) Vorrichtung zum ausziehen von rollpaletten in der kompakt-lagertechnik, sowie rollpalette hierfür
EP0224477B1 (de) Vorrichtung zum transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen sandgiessformen für giessereizwecke
DE1783035A1 (de) Kuehlanlage fuer abgegossene Sandformen
DE2655484C3 (de) Stranggießanlage für Stahl
DE2504444A1 (de) Vorrichtung zum strahlen von gussstuecken, insbesondere zum entsanden von formpaketen od. dgl.
DE2226897C3 (de) Formungs- und Pressenstraße für die Herstellung von Spanplatten
DE8333197U1 (de) Vorrichtung zum transportieren von horizontal geteilten, kastenlosen sandgiessformen fuer giessereizwecke
DE2924259A1 (de) In einer horizontalebene dreh- und arretierbare umlenkvorrichtung
EP0876288B1 (de) Fördervorrichtung für regalkanäle von regallageranlagen
DE2205907A1 (de) Hydraulische Extrusionspresse und Verfahren zu ihrem Betrieb
EP0143168B1 (de) Vorrichtung zum Ablegen von Sackverbundschichten
DE1511643C3 (de) Fördereinrichtung an einer Verpackungsmaschine mit einer schrittweise bewegten Förderkette
AT211221B (de) Transportvorrichtung für Ziegelformlinge
DE2265380B1 (de) Vorrichtung zum Giessen von keramischen Gussstuecken,insbesondere Waschbecken
DE1932692A1 (de) Vorrichtung zum lagenweisen UEbereinanderstapeln von Walzprofilen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee