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DE2110293B - Kamm - Google Patents

Kamm

Info

Publication number
DE2110293B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hair
comb
combs
teasing
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Schütz, Erwin, 4801 Jöllenbeck

Links

Description

  • Wie den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, weist der Hauptkamm 1 im Bereich seines Kammrückens2 einen sich über die gesamte Kammlänge erstreckenden Schlitz 3 auf. In diesen Schlitz ist das V-förmige Teil 4 schwenkbeweglich eingesetzt. Die beiden Zahnreihen 5 des Teiles 4 bilden einen Winkel von etwa 450. Durch das Teil 4 wird infolge seiner federnden Wirkung ein intensives Aufschieben (Toupieren) des Haares bewirkt. Somit ergibt sich auch bei schlecht zu frisierendem Haar zwecks Erreichung einer größeren Haarfülle eine gute Toupierung. Beim Toupieren der Haare von der Spitze zum Kopf toupiert vorwiegend die zur Haarspitze liegende Zahnreihe 5, während sich die andere Zahnreihe 5 von unten an den Hauptkamm 1 anlegt und weniger Wirkung ausübt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kamm mit an seinem Rücken um eine zu ihm parallele Achse schwenkbar angeordneten weiteren zwei Kämmen an seinen beiden Seiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Kammrücken (2) des Hauptkammes (1) einen sich über die gesamte Kammlänge erstreckenden Querschlitz (3) aufweist, in dem ein V-förmig aus den beiden kürzerzahnigen Seitenkämmen gebildetes Teil (4) schwenkbeweglich eingesetzt ist, dessen Zahnreihen (5) mit der des Hauptkammes (1) spitze Winkel bilden.
  2. 2. Kamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnreihen (5) des V-förmigen Teiles (3) einen Winkel von etwa 450 aufweisen.
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Kamm mit an seinem Rücken um eine zu ihm parallele Achse schwenkbar angeordneten weiteren zwei Kämmen an seinen beiden Seiten.
    Bei Verwendung eines Kammes zum Ordnen des Haupthaares entsteht durch das Einführen des Kammes in eine Haarsträhne vom Kopf bis hin zur Spitze eine normale Kämmwirkung und es erfolgt demzufolge eineEntwirrung des Haares. Wird in umgekehrter Weiseverfahren, d. h., derKamm wird in eine Strähne so eingeführt, daß der Kamm zum Kopf hin bewegt wird, entsteht ein Aufschieben des Haares, und es wird hier von einem Toupieren gesprochen. Als Toupieren bezeichnet man das Kräuseln der Haare, um eine größere Haarfülle zu erreichen. Ein Toupieren der Haare wird von einem Großteil von weiblichen Personen gehandhabt. Die sich durch das Aufschieben des Haares ergebene Kräuselung desselben ist dadurch bedingt, daß das Haar, mikroskopisch gesehen, eine aus Schuppen gebildete Schutzschicht hat. Wenn man also von der Spitze zum Kopf hin kämmt, so greift der Kamm hinter diese Schutzschicht, die auch als Schuppensicht zu bezeichnen ist, und der Kamm schiebt einen Teil dieser Schuppenschicht auf. Ein Toupieren der Haare erfolgt unter Zuhilfenahme eines hierfür besonders geeigneten Kammes, um eine größere Haarfülle zu erreichen.
    Um eine gute und haltbare Frisur zu bekommen, müßten die zu frisierenden Teile des Haares nach Menge und Beschaffenheit mehr oder weniger stark toupiert werden. Je mehr kurzes Haar vorhanden ist, um so leichter läßt es sich toupieren.
    In diesem Zusammenhang sind Kämme bekannt- geworden, die eine derart feine Zahnung haben, daß diese Zahnung noch besser hinter die Schuppensicht des Haares greift. Auch sind solche Kämme bekanntgeworden, die z. B. links und rechts der Kammreihe je eine Bürstenreihe aufweisen, wobei diese Bürstenreihen eine Toupierverbesserung mit sich bringen sollen. Nach der USA.-Patentschrift 2 176460 ist ein Kamm bekannt, an dessen Rücken schwenkbar zwei weitere Kämme angeordnet sind, und zwar an seinen beiden Seiten.
    Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, auf dem Gebiet der Toupierkämme eine verbesserte Ausführung zu offenbaren, die sich insbesondere für schlecht zu toupierende Haare eignet. Als schlecht toupierbare Haare bezeichnet man insbesondere Naturhaare, d. h. solche Haare, die nicht durch Dauerwelle und Färben od. dgl. chemisch behandelt sind. Aber auch chemisch behandelte Haare lassen sich mit dem Gegenstand der Erfindung besser toupieren, weil die Toupierwirkung hier leichter und sauberer gegenüber dem Bekannten ist.
    Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kammrücken des Hauptkammes einen sich über die gesamte Kammlänge erstreckenden Querschlitz aufweist, in dem ein separates V-förmig aus den beiden kürzerzahnigen Seitenkämmen gebildetes Teil schwenkbeweglich eingesetzt ist, dessen Zahnreihen mit der des Hauptkammes spitze Winkel bilden.
    Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu erblicken, daß die Zahnreihen des V-förmigen Teiles einen Winkel von etwa 450 aufweisen.
    Die nachstehende Beschreibung dient zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Gegenstandes, von dem ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Darstellung und Fig. 2 einen Schnitt nach LinieII-II in Fig. 1.

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