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DE2109993A1 - Grabenbagger - Google Patents

Grabenbagger

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DE2109993A1
DE2109993A1 DE19712109993 DE2109993A DE2109993A1 DE 2109993 A1 DE2109993 A1 DE 2109993A1 DE 19712109993 DE19712109993 DE 19712109993 DE 2109993 A DE2109993 A DE 2109993A DE 2109993 A1 DE2109993 A1 DE 2109993A1
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DE
Germany
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chain
chains
conveyor
trench excavator
excavator according
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DE19712109993
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DE2109993C3 (de
DE2109993B2 (de
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Hans 7183 Langenburg. P Schaeff
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Karl Schaeff GmbH and Co Maschinenfabrik
Original Assignee
Karl Schaeff GmbH and Co Maschinenfabrik
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
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    • E02F3/082Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain including a belt-type conveyor for transporting the excavated material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

DIPL.-ING. WILFRID RAECK
PATENTANWALT
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003
Sch 501 1. März 1971 /
Karl Schaeff KG Maschinenfabrik
7185 Langenburg / Württ.
Grabenbagger
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannte Gattung von Grabenbaggern mit einem auf Grabtiefe absenkbaren Gestell, auf dem ein über ein oberes und ein unteres Kettenrad geführter Eimerketten-Senkrechtförderer, ein hinter dessen oberem Umlenk·- und Aus« schüttbereich untergebrachter Querförderer sowie eine Schleppschaufel mit Glättschuh angeordnet sind.
Bei herkömmlichen Eimerkettenbaggern mit einteiligen Eimern zum Grabenziehen (Tiefbaggern) ist das zuweilen als "Eimerleiter" bezeichnete Gestell, um das die Eimerkette herumläuft, derart auf dem Trägerfahrzeug schwenkbar gelagert, daß es beim Anschnitt eines Grabens je nach erwünschter Grabtiefe von der Waagerechten um einen Winkel von etwa 50° bis 4o° abwärts geschwenkt werden kann. Größere Schwenkwinkel zur Erzielung größerer Grabtiefen sind nicht möglieh, weil sich sonst das Grabgut nicht in den
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flach ausgebildeten Eimern halten kann, sondern schon vor dem Ausschütten durch die Kette hindurchfällt und somit die Grableistung unwirtschaf tuch niedrig wäre. Eine Vergrößerung der Grabtiefe ist nur durch Verlängerung der Eimerleiter nach unten möglich, wobei aufgrund des geneigten Verlaufes nur ein Teil dieser Verlängerung ausnutzbar ist, gleichzeitig aber die auch nach hinten wirksam werdende Verlängerung ungünstig auf den Schwerpunkt sowie auf die Bodendruckverteilung des Fahrzeuges auswirkt. Grabenbagger dieser Bauart sind deshalb meist mit Raupenfahrwerken ausgestattete Spezialmaschinen, deren Gestell soweit wie möglich nach vorn in den Fahrwerkrahmen zwischen die beiden Raupen hineingelegt und deren Antriebsaggregat nach vorn über das Fahrwerk gezogen ist.
Es sirü andererseits Eimerkettenbagger bekannt, die mit mehrteiligen Eimern arbeiten und einen im Eimer bzw. in der Eimerkette gelagerten Eimerboden besitzen. Eine sehr aufwendige und durch hohen Verschleiß belastete Kinematik sorgt dafür, daß zum Entleeren der Eimer der Eimerboden gedreht und nach dem Entleeren wieder zurückgesteuert wird,,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Grabenbagger anzugeben, der nicht unbedingt ein speziell für ihn ausgelegtes Fahrzeug mit Gegengewicht erfordert, sondern mit einfachen Anschlußmitteln an ein gewöhnliches Trägerfahrzeug, z,B» an ein Rad oder raupengetriebenes Zugfahrzeug angebaut werden kann, dadurch jedoch nicht hinsichtlich seiner Grabtiefe und -leistung beschränkt ist. Für einen Grabenbagger der eingangs bezeichneten Art wird zu diesem Zweck erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Senkrechtförderer zwei im Grabbereicix parallel geführte endlose Kettenpaare aufweist, von denen das eine mit flachen und mindestens an der zur Kette weisenden Seite abgeschlossenen Förderschalen und das andere mit die Förderschalen umfassenden Schrämbügeln bestückt und im Ausschüttbereich sich von den Förderschalen abhebend geführt ist.
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Dieser Vorschlag ermöglicht das Arbeiten mit einer etwa senkrechten "Eimerleiter" bzw, einem senkrecht verlaufenden Grabbereich und somit eine Bauweise mit relativ geringer Ausladung nach hinten, so daß das Eigengewicht"eines nicht von vornherein zur Verbindung mit einem Grabenbagger ausgelegten Fahrzeuges ausreicht, um den Schwerpunkt der Gesamtanordnung noch an einer für den Baggerbetrieb günstigen Stelle zu halten und ein Kippen bzw. Aufbäumen des Fahrzeuges bei höheren Grabkräften zu vermeidenο Der senkrechte Grabbereich und die geringe Ausladung des Baggers nach hinten sind in erster Linie gewährleistet durch die neuartige Anordnung von zwei unabhängigen Kettenpaaren, an denen einerseits die Schrämbügel und andererseits diese zu einem eimerähnlichen Fördermittel vervollständigenden Förderschalen oder -platten gehaltert sind, die im Ausschüttbereich auf einfache Weise voneinander getrennt und dadurch mit Sicherheit entleert werden. Ein weiterer Vorteil aus der erfindungsgemäßen Bauweise ergibt sich dadurch, daß auf der Stelle in die Tiefe gegraben werden kann und die bisher üblichen abgeschrägten Grabenschnitte wegfallen. Anstelle von Gräben können somit auch Erdlöcher z.B. zum Einsetzen von Masten o. dgl. gegraben werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Förderschalen an der zu ihrem Kettenpaar weisenden Seite durch den Zwischenraum der Kette überbrückende Kettenplatten abgeschlossen und bilden im Grabbereich mit den in gleicher Teilung vorgesehenen Schrämbügeln eine senkrecht verlaufende Eimerkette. Hier besteht im vorderen Grabbereich eine Übereinstimmung mit herkömmlichen Eimerkettenbaggern, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, daß die erfindungsgemäß ermöglichte Senkrechtförderung mittels zusammengesetzter und dann auseinanderbewegter Förderwerkzeuge eine höhere Grableistung und einen besseren Wirkungsgrad mit sieh bringt, da die Förderwerkzeuge tiefer als gewöhnliche Ketteneimer sein sowie vollständig gefüllt werden können und auch mit Sicherheit ausgeleert werden.
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Gemäß einer anderen AusfUhrungsform der Erfindung sind die Förderschalen als etwa senkrecht von ihrem Kettenpaar abstehende fache Eimer ausgebildet und weisen eine engere Teilung auf als die Schrämbügel. Hier ist die verbesserte Grableistung darauf zurückzuführen, daß der Umlaufgeschwindigkeit des mit in enger Teilung bestückten Kettenpaares praktisch keine Grenzen gesetzt sind und diese Geschwindigkeit so gewählt werden kann, daß sämtliches von den SchrämbUgeln gelöstes Grabgut stets nach oben befördert und ausgeleert wird. Dadurch läßt sich für die Schrämkette unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit stets die günstigste Schnittgeschwindigkeit auswählen und bei hartem Boden eine übermäßige Abnutzung der Schneiden durch zu große Geschwindigkeit vermeiden« Bei dieser Geschwindigkeitswahl brauchen somit nicht wie bisher gleichzeitig noch die Eimerkettengeschwindigkeit bzw. der beste Ausschütt- und Füllungsgrad der Eimer berücksichtigt zu werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein sich auf der Grabensohle abstützender Glättschuh an der Schleppschaufel über einen Hydraulikzylinder mit dem am hydrostatischen Antrieb der die Schrämbügel tragenden Doppelkette auftretenden hydraulischen Druck belastet, so daß der Glättschuh mit einem den jeweiligen Grabkräften proportionalen Druck auf die Grabensohle gedrückt wird. Bei hohem Grabwiderstand läßt sich auf diese Weise das Aufbäumen des Trägerfahrzeuges automatisch verhindern, da über den auf der Grabensohle abgestützten Glättschuh zu jedem Zeitpunkt ein kompensierendes Gegenmoment erzeugt wird. Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnittene schematische Seitenansicht eines Grabenbaggers nach der Erfindung,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch das Gestell im Bereich der für beide Doppelketten gemeinsamen unteren Umlenkachse,
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Sch 501 - 5 -
Fig. J5 eine FIg0 1 ähnliche Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 4 eine ähnliche Schnittdarstellung wie in Fig. 2, jedoch in der Ausführungsform nach Fig. j5.
Entsprechend Fig. 1 ist an der Rückseite eines z.B. mit einem Raupenfahrwerk 10 versehenen Trägerfahrzeuges 11 ein senkrechter
Führungsrahmen 12 vorgesehen, in dem das Gestell Ij5 des Grabenbaggers mittels Rollen 14 in senkrechten Schienen 15 geführt ist. Die Höhenverstellung des Grabenbaggers erfolgt in Richtung des Pfeiles P über eine nicht dargestellte Motorseilwinde, wobei für die Absenkbewegung das Eigengewicht ausgenutzt und die Seilwinde in der erwünschten Tiefenstellung des Baggers blockiert wird,, Die Rollen 14 sitzen an Ansätzen 16 eines die Grabwerkzeuge umschließenden Kastens 17.
Auf dem Gestell 1J> ist ein Kettenpaar 20 über ein oberes angetriebenes Kettenrad 21 und ein unteres senkrecht darunter liegendes mitlaufendes Kettenrad 22 geführt. Die an der Kette 20 vorzugsweise mit geringem Teilungsabstand befestigten Förderschalen 23 sind ziemlich flach und nach vorn geneigt ausgeführt, so daß sie auch klebendes Grabgut leicht in dem oberen Umlenkbereich ausschütten können» Hinter dem Umlenkbereich ist in einer öffnung 24 des Gestells ein Querförderer 25 angeordnet, der sich bei diesem Ausführungsbeispiel in beträchtlicher Höhe oberhalb des Fahrplanums 26 befindet, um das Grabgut von oben auf den sich neben dem Graben bildenden Auswurfberg zu fördern. Wenn an den waagerechten Querförderer 25 noch ein zusätzlicher aufwärts geneigter Elevator angeschlossen wird, um die notwendige Abwurfhöhe für das Grabgut zu erreichen, kann selbstverständlich der obere Abschnitt des Gestells Γ5 eine geringere Höhe erhalten.
Ein-zweites Kettenbaar 27, das an der senkrechten Vorderseite des Grabenbaggers etwa parallel zum Kettenrad 20 verläuft, ist um ein unteres Kettenrad 28.sowie um ein oberes vorderes Ketten-
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rad 29 und ein hinteres treibendes Kettenrad jüO geführt, Am Kattenpaar 27 sind mit Zähnen 3I besetzte Schrämbligol j>2 befestigt, welch-? die Pörderschalen 2J mit Abstand umfassen. Dia mit einer oberen Schneide versehenen Schrämbügel sind von unten nach oben erweitert, so daß das von den Zähnenjl gelockerte Grabgut in die Förderschalen 23 geleitet wird. Gemäß Fig. 1 ist das obere Umlenkrad 29 für das Kettenpaar 27 in einem Abstand oberhalb des Umlenkrades 21 für das Kettenpaar 20 eingezeichnet, um die Unabhängigkeit bei-der Kettenpaare und der daran befestigten Förderwerkzeuge besonders sinnfällig zu nachen. Die gezeigten Abwurfbahnen des Grabgutes deuten an, daß die Uralaufgeschwindigkeit der Förderschalen 23 beträchtlich sein kann und dann das Grabgut schon aufgrund der Zentrifugalkraft aus den Förderschalen entleert wird. Um die Gestellhöhe und die Herstellungskosten klein zu halten, wird bei praktischen AusfUhrungsformen das Umlenkrad 29 gleichachsig mit dem Umlenkrad 21 gelagert, wobei die Durchmesser der Kettenräder 21 und denjenigen der unteren Kettenräder 22 bzw, 28 entsprechen oder sämtliche dieser vier Kettenräder dieselbe Größe aufwoIsen können. Da das Kettenrad 21 als Antrieb für das Kettenpaar 20 dient, wird das Kettenrad 29 drehbar auf der angetriebenen Welle des Kettenrades 21 gelagert.
Entsprechend Fig, 2 besteht der untere sich im Graben befindliche Abschnitt (Eimerleiter) des Gestells ij5 aus zwei unter einem Querabstand zueinander angeordneten Seitenplatten ~33> die mit Hilfe von Querplatten 53 zu einem Kastenprofil verschweißt sind und am unteren Ende eine Querwelle ^4 lagern. Die Vorderkanten 55 der Seitenteile bilden oberhalb der unteren Umlenkräder 22, 28 Rollbahnen 35 für das mit Rollen versehene Kettenpaar 27, damit sich die Schrämbügel 32 bzw. deren Schneiden bei starken Grabkräften abstützen können. Die Bügelenden bilden mit ihren Seitenwänden 56 je ein mit dem Kettt-apaar 27 verbundenes Kettenglied,
BAD ORfQfMAL -/-
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Wie aus Fig. 2 ferner hervorgeht, ist das Kettenrad 22 auf Kugellagern J>Q gelagert, die auf der Querwelle 34 innerhalb des Abstandes zwischen den beiden Seitenwänden 33 des Gestells befestigt sind. Das Kettenrad 28 für das Kettenpaar 27 wird durch zwei jeweils außerhalb der Seitenwände 33 angeordnete Scheiben 39 gebildet, die auf die Welle 34 aufgekeilt und über ihre inneren Naben 4o in Lagern 4l aufgenommen slid, die sich in Bohrungen der Seitenwände 33 abstützen.
Die Geschwindigkeit der beiden Kettenpaare 20 und 27 sind über die im oberen Abschnitt des Gestells 13 gelagerten Antriebsräder 21 bzw. 30 voneinander unabhängig und stufenlos regelbar. Der Antrieb für das Kettenpaar 27 erfolgt über das hintere Kettenrad 30, um den davorliegenden Trum gespannt zu halten, auf dem ein die öffnung 24 im Gestell nach hinten abschließendes Abstreiferblech 42 die restlose Entleerung der Schrämbügel 32 durchführt und das Grabgut auf den Querförderer 25 leitet.
An der Rückseite des Gestells I3 ist an der Stelle 34 eine Schleppschaufel 44 gelenkig gehaltert, wie z.B» mit Hilfe eines nicht gezeigten Hydraulikzylinders in dem Winkelbereich 45 von mehr als 900 zwischen der unteren Arbeitsstellung und einer mit unterbrochenen Linien angedeuteten oberen Ruhestellung verschwenkbar ist. Beim Absenken von Erdlöchern und zum Anfang eines Grabens wird die Schleppschaufel nach oben geschwenkt. Sobald die erwünschte Grabentiefe erreicht und ein kurzer Grabenabschnitt ausgebaggert worden ist, kann die Schleppschaufel in die untere Arbeitsstellung abgeschwenkt werden, wobei der Glättschuh 46 über einen Hydraulikzylinder 47 auf die Grabensohle gedrückt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig« 3 und 4 ist der Grabenbagger an e'inem auf dem Trägerfahrzeug 11 befestigten Rahmen 50 mittels Parallelführungslenker 51* 52 aufgehängt und kann über einen Hydraulikzylinder 53 in senkrechter Ebene parallel zu sich selbst,
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jedoch in einem gewissen Bogen abgesenkt werden. Damit der Grabenbagger auch in der angehobenen Stellung unter Berücksichtigung von Unterführungen, Toreinfahrten u.dgl. noch transportfähig bleibt, kann der Rahmen 50 und auch der Rahmen 12 nach Pig. 1 umlegbar ausgeführt sein, so daß das Gestell um 90° verschwenkt und gewissermaßen flachgelegt wird, und die beiden Kettenpaare 20, 27 in ihrem parallelgeführten Grabbereich einen etwa waagerechten Verlauf einnehmen.
Entsprechend Fig. 3 und 4 bestehen die am Kettenpaar 20 befestigten Förderschalen aus zu Eimerböden reduzierten gebogenen Platten 54, die sich durch einen unteren Sporn 55 jeweils auf dem nachfolgenden Kettenglied abstützen. Die Förderplatten 52^ setzen sich an der Seite der Kette durch Kettenplatten 56 fort, dfe den Abstand zwischen den beiden Strängen des Kettenpaares 20 verschließen und das Durchfallen des Grabgutes nach innen verhindern. Die auf dem Kettenpaar 27 unabhängig geführten jedoch mit dem gleichen Teilungsabstand wie die Förderplatten 54 vorgesehenen Schrämbügel 32 vervollständigen gemäß Fig. 4 die im Grabbereich zu mehrteiligen Eimern vereinigten Grab- und Förderteile. Auch die Schrämbügel 52 sind an ihrem in Umlaufrichtung hinteren Ende mit einem Ansatz oder Sporn 57 versehen, damit der Schnittdruck nicht nur von einem Kettenglied aufgenommen werden muß.
Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind die beiden Kettenpaar 20, 27 gemäß Fig. 3 über je ein oberes und unteres gemeinsames und gleich großes Doppelkettenrad 58 bzw. geführt ρ Das mit den Förderplatten 54 bestückte innere Kettenpaar 20 besitzt keinen eigenen Antrieb, sondern wird zusammen mit dem äußeren Kettenpaar 27 von dessen oberen hinteren Umlenkrad 30 mit angetrieben, wobei die Kraftübertragung über die Doppelkettenräder 58 und 59 erfolgt. Im Umlenkbereich auf dem oberen Doppelkettenrad 58 werden die Schrämbügel 32 von den Förderplatten 5^- getrennt, so daß eine vollständige Entleerung.
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der mehrteilige Eimer sichergestellt ist. Oberhalb des Querförderers 25 greift auch nach Pig«, 3 ein Abstreiferblech 42 in die vereinzelten, nach unten offenen Schrämbügel 32 ein. Da beide Kettenpaare 20, 27 im Grabbereich parallel sowie in der gleichen Ebene nebeneinander geführt sind, ist gemäß Figo 4 die Vorderseite des kastenförmigen unteren Abschnittes des Gestells 13 als eine für beide Ketten geraeinsame abstützende Rollbahn 60 ausgebildet. Die Doppelkettenräder 58 und 59 sind auf einer Welle 6l befestigt, die über Lager 62 in einer zwischen den Seitenwänden 33 des Gestells eingeschweißten Hülse 63 abgestützt sind,,
Die gemäß Fig. 3 bei 43 am Gestell angelenkte Schleppschaufel 44 enthält ein teleskopisch ausfahrbares Verlängerungsstück 48, an dessen unterem Ende der Glättschuh 46 angelenkt ist. Der Schleppschaufel 44 und Glättschuh 46 verbindende Hydraulikzylinder 47 kann über ein Steuergerät betätigt und verriegelt werden. Zum Ausfahren wird der Zylinder mit dem hydrostatischen Antrieb des Schrämkettenpaares 27 parallelgeschaltet. Am Anfang eines Grabens wird das Steuergerät betätigt, um den Zylinder einzuziehen, so daß der Gleitschuh 46 eingeklappt, bis der Anschlag 49 am Verlängerungsstück "48 ansteht. Bei weiterem Einfahren des Zylinders wird der Glättschuh mit dem Verlängerungsstück 48 in die Hülse nach oben geschoben bis in die in Fig. 3 mit unterbrochenen Linien gezeigte Verriegelungs-Endstellung des Zylinders, Nach Erreichen der Grabtiefe und Einschalten des Fahrzeugsvortriebs wird der Zylinder über das Steuergerät mit Druck beaufschlagt, so daß der Glättschuh mit einer der Grabkraft proportionalen Kraft auf der Grabensohle drückt.
Obwohl die Parallelschaltung des die Glättschaufel gegen die Grabensohle drückenden Zylinders 47 mit dem hydrostatischen Antrieb der Schrämkette bei den beschriebenen AusfUhrungsbeispielen notwendig oder zumindest förderlich ist, um ein Aufbäumen des Trägerfahrzeugs zu vermeiden, ist eine derartige Steuerung der über den Glättschuh aufgebrachten Abstützkraft auch bei allen anderen Grabenbagger-Bauarten, insbesondere bei solchen mit einer herkömmlichen Eimerkette, mit Vorteil anwendbar, da an Gegengewicht auf dem Fahrzeug für die schräg nach hinten ausladende Eimerleiter eingespart v/erden kann.
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Claims (1)

  1. PATENTANWALT
    7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003
    Karl Schaeff KG
    Langenburg/Württ.
    - Sch 501 Ansprüche
    Grabenbagger mit einem auf Grabtiefe absenkbaren Gestell, auf dem ein über ein oberes und ein unteres Kettenrad geführter Eimerketten-Senkrechtförderer, ein hinter dessen oberem Umlenk- und Ausschüttbereich vorgesehener Querförderer sowie eine Schleppschaufel mit Glättschuh angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkrechtförderer zwei im Grabbereich parallelgeführte endlose Kettenpaare (20, 27) aufweist, von denen das eine mit flachen und mindestens an der zur Kette (20) weisenden Seite abgeschlossenen Förderschalen (23j 54) und das andere mit die Förderschalen umfassenden Schrämbügeln (32) bestückt und im Ausschüttbereich (21; 58) sich von den Förderschalen abhebend geführt ist.
    2, Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schrämbügeln bestückte Kettenpaar (27) über ein am unteren Ende des Gestells (Γ5) gelagertes Kettenrad (28; 59;) und über zwei obere etwa waagerecht mit Abstand hintereinander gelagerte Kettenräder (29, 30; 58) geführt ist, zwischen denen der Querförderer (25) angeordnet ist.
    ^. Grabenbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schrämbügeln bestückte Kettenpasr (27) über das obere hintere Kettenrad (30) angetrieben ist, vor dem auf dem Gestell ein in die Schrämbügel (32) eingreifendes Abstreifblech (42) gehaltert ist.
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    Sob 501 r- ii - .
    4. Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vorderseite des nach Art eines Kastenprofils (33> 33a) ausgeführten Gestells (13) Roll- oder Gleitbahnen (35; 6o) zur Abstützung der mit Rollen bzw. Gleitstücken versehenen beiden Kettenpaare im Grabbereich vorgesehen sind,
    5» Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Förderschalen bestückte Kettenpaar (20) über ein oberes und ein unteres Kettenrad (21, 22) geführt ist, und daß
    die unteren Kettenräder (22, 28) beider Kettenpaare gleich- |
    achsig gelagert sind.
    6. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kettenpaare (20, 27) je ein gleichachsig gelagertes oberes Kettenrad aufweisen.
    7. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kettenpaare über ein gemeinsames oberes und unteres Doppelkettenrad (58, 59) geführt und synchronlaufend angetrieben sind.
    8. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß beide Kettenpaare über je ein Kettenrad (21, 30) voneinander unabhängig, gegebenenfalls mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben sind.
    9. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschalen (23) als etwa senkrecht von dem Kettenpaar abstehende flache Eimer ausgebildet sind und eine engere Teilung als die Schrämbügel (32) aufweisen»
    ΙΟ. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschalen (54) an der zu ihrem Kettenpaar (20) weisenden Seite durch den Zwischenraum des Kettenpaares überbrückende Kettenplatten (56) abgeschlossen sind und im Grabbereich mit den in gleicher Teilung vorgesehenen SchrämbügeIn eine senkrecht verlaufende Eimerkette bilden.
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    Sch 501 - 12 -
    11· Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (13) mittels an seinem oberen Abschnitt angreifender seitlicher am Schrämkettenpaar (27) vorbeigeführter Anschlußteile (16, 17; 51, 52) am Trägerfahrzeug gehaltert und parallel zu sich selbst verstellbar ist.
    12„ Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppschaufel (44) am Gestell hinter den nach unten laufenden Trums beider Kettenpaare auf einer waagerechten Achse (43) um mehr als 90° schwenkbar und in einer angehobenen waagerechten Endstellung sowie in einer abgesenkten vom Anlenkpunkt abwärts nach vorn geneigten Endstellung feststellbar ist«
    13« Grabenbagger, insbesondere nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättschuh (46) mit Hilfe eines an der Schleppschaufel (44) gelenkig gehalterten Hydraulikzylinders (47) in eine auf der Grabensohle aufliegende Arbeitsstellung verschwenkbar ist, in welcher der Hydraulikzylinder durch Parallelschaltung mit einem hydrostatischen Schräm- bzw. Eimerkettenantrieb mit einem der Grabkraft proportionalen Druck beaufschlagt ist.
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    Leerseite
DE19712109993 1971-03-03 1971-03-03 Grabenbagger Expired DE2109993C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712109993 DE2109993C3 (de) 1971-03-03 Grabenbagger
GB848372A GB1372467A (en) 1971-03-03 1972-02-24 Vehicle mountable trench excavators units
US00231228A US3785071A (en) 1971-03-03 1972-03-02 Multi-bucket excavating machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712109993 DE2109993C3 (de) 1971-03-03 Grabenbagger

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2109993A1 true DE2109993A1 (de) 1972-09-14
DE2109993B2 DE2109993B2 (de) 1975-07-24
DE2109993C3 DE2109993C3 (de) 1976-03-04

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5245768A (en) * 1991-07-29 1993-09-21 Doyle Purkeypile Backfill separator for ditching machine
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