DE2109993A1 - Grabenbagger - Google Patents
GrabenbaggerInfo
- Publication number
- DE2109993A1 DE2109993A1 DE19712109993 DE2109993A DE2109993A1 DE 2109993 A1 DE2109993 A1 DE 2109993A1 DE 19712109993 DE19712109993 DE 19712109993 DE 2109993 A DE2109993 A DE 2109993A DE 2109993 A1 DE2109993 A1 DE 2109993A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chain
- chains
- conveyor
- trench excavator
- excavator according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000009499 grossing Methods 0.000 claims description 12
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 10
- 230000002706 hydrostatic effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 230000000384 rearing effect Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 241000282326 Felis catus Species 0.000 description 1
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/08—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
- E02F3/12—Component parts, e.g. bucket troughs
- E02F3/14—Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains
- E02F3/147—Buckets; Chains; Guides for buckets or chains; Drives for chains arrangements for the co-operation between buckets or buckets and wheels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/08—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/08—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
- E02F3/082—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain including a belt-type conveyor for transporting the excavated material
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S37/00—Excavating
- Y10S37/901—Bucket cleaners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
- Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)
Description
DIPL.-ING. WILFRID RAECK
7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003
Sch 501 1. März 1971 /
Karl Schaeff KG Maschinenfabrik
7185 Langenburg / Württ.
Grabenbagger
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannte Gattung von Grabenbaggern
mit einem auf Grabtiefe absenkbaren Gestell, auf dem ein über ein oberes und ein unteres Kettenrad geführter Eimerketten-Senkrechtförderer,
ein hinter dessen oberem Umlenk·- und Aus«
schüttbereich untergebrachter Querförderer sowie eine Schleppschaufel
mit Glättschuh angeordnet sind.
Bei herkömmlichen Eimerkettenbaggern mit einteiligen Eimern zum Grabenziehen (Tiefbaggern) ist das zuweilen als "Eimerleiter"
bezeichnete Gestell, um das die Eimerkette herumläuft, derart auf dem Trägerfahrzeug schwenkbar gelagert, daß es beim Anschnitt
eines Grabens je nach erwünschter Grabtiefe von der Waagerechten
um einen Winkel von etwa 50° bis 4o° abwärts geschwenkt werden
kann. Größere Schwenkwinkel zur Erzielung größerer Grabtiefen sind nicht möglieh, weil sich sonst das Grabgut nicht in den
209838/0270
Sch 501 - 2 -
flach ausgebildeten Eimern halten kann, sondern schon vor dem
Ausschütten durch die Kette hindurchfällt und somit die Grableistung
unwirtschaf tuch niedrig wäre. Eine Vergrößerung der
Grabtiefe ist nur durch Verlängerung der Eimerleiter nach unten möglich, wobei aufgrund des geneigten Verlaufes nur ein
Teil dieser Verlängerung ausnutzbar ist, gleichzeitig aber die auch nach hinten wirksam werdende Verlängerung ungünstig auf
den Schwerpunkt sowie auf die Bodendruckverteilung des Fahrzeuges auswirkt. Grabenbagger dieser Bauart sind deshalb meist mit
Raupenfahrwerken ausgestattete Spezialmaschinen, deren Gestell soweit wie möglich nach vorn in den Fahrwerkrahmen zwischen die
beiden Raupen hineingelegt und deren Antriebsaggregat nach vorn
über das Fahrwerk gezogen ist.
Es sirü andererseits Eimerkettenbagger bekannt, die mit mehrteiligen
Eimern arbeiten und einen im Eimer bzw. in der Eimerkette gelagerten Eimerboden besitzen. Eine sehr aufwendige und
durch hohen Verschleiß belastete Kinematik sorgt dafür, daß zum Entleeren der Eimer der Eimerboden gedreht und nach dem Entleeren
wieder zurückgesteuert wird,,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Grabenbagger anzugeben, der nicht unbedingt ein speziell für ihn ausgelegtes
Fahrzeug mit Gegengewicht erfordert, sondern mit einfachen Anschlußmitteln an ein gewöhnliches Trägerfahrzeug, z,B» an
ein Rad oder raupengetriebenes Zugfahrzeug angebaut werden
kann, dadurch jedoch nicht hinsichtlich seiner Grabtiefe und -leistung beschränkt ist. Für einen Grabenbagger der eingangs
bezeichneten Art wird zu diesem Zweck erfindungsgemäß vorgeschlagen,
daß der Senkrechtförderer zwei im Grabbereicix parallel geführte endlose Kettenpaare aufweist, von denen das eine mit
flachen und mindestens an der zur Kette weisenden Seite abgeschlossenen Förderschalen und das andere mit die Förderschalen
umfassenden Schrämbügeln bestückt und im Ausschüttbereich sich von den Förderschalen abhebend geführt ist.
-/-209838/0270
so* 501 .-3-.
Dieser Vorschlag ermöglicht das Arbeiten mit einer etwa senkrechten
"Eimerleiter" bzw, einem senkrecht verlaufenden Grabbereich und somit eine Bauweise mit relativ geringer Ausladung
nach hinten, so daß das Eigengewicht"eines nicht von
vornherein zur Verbindung mit einem Grabenbagger ausgelegten Fahrzeuges ausreicht, um den Schwerpunkt der Gesamtanordnung
noch an einer für den Baggerbetrieb günstigen Stelle zu halten und ein Kippen bzw. Aufbäumen des Fahrzeuges bei höheren Grabkräften
zu vermeidenο Der senkrechte Grabbereich und die geringe
Ausladung des Baggers nach hinten sind in erster Linie gewährleistet durch die neuartige Anordnung von zwei unabhängigen
Kettenpaaren, an denen einerseits die Schrämbügel und andererseits diese zu einem eimerähnlichen Fördermittel vervollständigenden
Förderschalen oder -platten gehaltert sind, die im Ausschüttbereich auf einfache Weise voneinander getrennt und
dadurch mit Sicherheit entleert werden. Ein weiterer Vorteil aus der erfindungsgemäßen Bauweise ergibt sich dadurch, daß
auf der Stelle in die Tiefe gegraben werden kann und die bisher üblichen abgeschrägten Grabenschnitte wegfallen. Anstelle von
Gräben können somit auch Erdlöcher z.B. zum Einsetzen von Masten o. dgl. gegraben werden.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Förderschalen
an der zu ihrem Kettenpaar weisenden Seite durch den Zwischenraum der Kette überbrückende Kettenplatten abgeschlossen und
bilden im Grabbereich mit den in gleicher Teilung vorgesehenen Schrämbügeln eine senkrecht verlaufende Eimerkette. Hier besteht
im vorderen Grabbereich eine Übereinstimmung mit herkömmlichen Eimerkettenbaggern, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied,
daß die erfindungsgemäß ermöglichte Senkrechtförderung mittels zusammengesetzter und dann auseinanderbewegter Förderwerkzeuge
eine höhere Grableistung und einen besseren Wirkungsgrad mit sieh bringt, da die Förderwerkzeuge tiefer als gewöhnliche
Ketteneimer sein sowie vollständig gefüllt werden können und auch mit Sicherheit ausgeleert werden.
209838/0270
Sch 501 - 4 -
Gemäß einer anderen AusfUhrungsform der Erfindung sind die
Förderschalen als etwa senkrecht von ihrem Kettenpaar abstehende fache Eimer ausgebildet und weisen eine engere Teilung auf als
die Schrämbügel. Hier ist die verbesserte Grableistung darauf zurückzuführen, daß der Umlaufgeschwindigkeit des mit in enger
Teilung bestückten Kettenpaares praktisch keine Grenzen gesetzt sind und diese Geschwindigkeit so gewählt werden kann, daß sämtliches
von den SchrämbUgeln gelöstes Grabgut stets nach oben befördert und ausgeleert wird. Dadurch läßt sich für die Schrämkette
unter Berücksichtigung der Bodenbeschaffenheit stets die günstigste Schnittgeschwindigkeit auswählen und bei hartem
Boden eine übermäßige Abnutzung der Schneiden durch zu große Geschwindigkeit vermeiden« Bei dieser Geschwindigkeitswahl
brauchen somit nicht wie bisher gleichzeitig noch die Eimerkettengeschwindigkeit
bzw. der beste Ausschütt- und Füllungsgrad der Eimer berücksichtigt zu werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein sich auf der Grabensohle abstützender Glättschuh an der Schleppschaufel über
einen Hydraulikzylinder mit dem am hydrostatischen Antrieb der die Schrämbügel tragenden Doppelkette auftretenden hydraulischen
Druck belastet, so daß der Glättschuh mit einem den jeweiligen Grabkräften proportionalen Druck auf die Grabensohle gedrückt
wird. Bei hohem Grabwiderstand läßt sich auf diese Weise das Aufbäumen des Trägerfahrzeuges automatisch verhindern, da über
den auf der Grabensohle abgestützten Glättschuh zu jedem Zeitpunkt ein kompensierendes Gegenmoment erzeugt wird. Weitere
Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnittene schematische Seitenansicht eines Grabenbaggers nach der Erfindung,
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch das Gestell im Bereich der für beide Doppelketten gemeinsamen unteren Umlenkachse,
209838/0270 -/-
Sch 501 - 5 -
Fig. J5 eine FIg0 1 ähnliche Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung und
Fig. 4 eine ähnliche Schnittdarstellung wie in Fig. 2, jedoch in der Ausführungsform nach Fig. j5.
Entsprechend Fig. 1 ist an der Rückseite eines z.B. mit einem Raupenfahrwerk 10 versehenen Trägerfahrzeuges 11 ein senkrechter
Führungsrahmen 12 vorgesehen, in dem das Gestell Ij5 des Grabenbaggers
mittels Rollen 14 in senkrechten Schienen 15 geführt
ist. Die Höhenverstellung des Grabenbaggers erfolgt in Richtung des Pfeiles P über eine nicht dargestellte Motorseilwinde, wobei
für die Absenkbewegung das Eigengewicht ausgenutzt und die Seilwinde in der erwünschten Tiefenstellung des Baggers blockiert
wird,, Die Rollen 14 sitzen an Ansätzen 16 eines die Grabwerkzeuge
umschließenden Kastens 17.
Auf dem Gestell 1J> ist ein Kettenpaar 20 über ein oberes angetriebenes
Kettenrad 21 und ein unteres senkrecht darunter liegendes mitlaufendes Kettenrad 22 geführt. Die an der Kette 20 vorzugsweise
mit geringem Teilungsabstand befestigten Förderschalen 23 sind ziemlich flach und nach vorn geneigt ausgeführt, so daß
sie auch klebendes Grabgut leicht in dem oberen Umlenkbereich ausschütten können» Hinter dem Umlenkbereich ist in einer öffnung
24 des Gestells ein Querförderer 25 angeordnet, der sich
bei diesem Ausführungsbeispiel in beträchtlicher Höhe oberhalb des Fahrplanums 26 befindet, um das Grabgut von oben auf den
sich neben dem Graben bildenden Auswurfberg zu fördern. Wenn an
den waagerechten Querförderer 25 noch ein zusätzlicher aufwärts geneigter Elevator angeschlossen wird, um die notwendige Abwurfhöhe
für das Grabgut zu erreichen, kann selbstverständlich der obere Abschnitt des Gestells Γ5 eine geringere Höhe erhalten.
Ein-zweites Kettenbaar 27, das an der senkrechten Vorderseite
des Grabenbaggers etwa parallel zum Kettenrad 20 verläuft, ist um ein unteres Kettenrad 28.sowie um ein oberes vorderes Ketten-
BAD ORfQJHAL -/-
209838/0270
3ch 501 - 6 -
rad 29 und ein hinteres treibendes Kettenrad jüO geführt, Am
Kattenpaar 27 sind mit Zähnen 3I besetzte Schrämbligol j>2 befestigt,
welch-? die Pörderschalen 2J mit Abstand umfassen.
Dia mit einer oberen Schneide versehenen Schrämbügel sind von
unten nach oben erweitert, so daß das von den Zähnenjl gelockerte
Grabgut in die Förderschalen 23 geleitet wird. Gemäß
Fig. 1 ist das obere Umlenkrad 29 für das Kettenpaar 27 in
einem Abstand oberhalb des Umlenkrades 21 für das Kettenpaar 20 eingezeichnet, um die Unabhängigkeit bei-der Kettenpaare und
der daran befestigten Förderwerkzeuge besonders sinnfällig zu nachen. Die gezeigten Abwurfbahnen des Grabgutes deuten an, daß
die Uralaufgeschwindigkeit der Förderschalen 23 beträchtlich
sein kann und dann das Grabgut schon aufgrund der Zentrifugalkraft aus den Förderschalen entleert wird. Um die Gestellhöhe
und die Herstellungskosten klein zu halten, wird bei praktischen AusfUhrungsformen das Umlenkrad 29 gleichachsig mit dem Umlenkrad
21 gelagert, wobei die Durchmesser der Kettenräder 21 und denjenigen der unteren Kettenräder 22 bzw, 28 entsprechen oder
sämtliche dieser vier Kettenräder dieselbe Größe aufwoIsen können.
Da das Kettenrad 21 als Antrieb für das Kettenpaar 20 dient, wird das Kettenrad 29 drehbar auf der angetriebenen
Welle des Kettenrades 21 gelagert.
Entsprechend Fig, 2 besteht der untere sich im Graben befindliche Abschnitt (Eimerleiter) des Gestells ij5 aus zwei unter
einem Querabstand zueinander angeordneten Seitenplatten ~33>
die mit Hilfe von Querplatten 53 zu einem Kastenprofil verschweißt
sind und am unteren Ende eine Querwelle ^4 lagern. Die Vorderkanten
55 der Seitenteile bilden oberhalb der unteren Umlenkräder
22, 28 Rollbahnen 35 für das mit Rollen versehene Kettenpaar
27, damit sich die Schrämbügel 32 bzw. deren Schneiden
bei starken Grabkräften abstützen können. Die Bügelenden bilden
mit ihren Seitenwänden 56 je ein mit dem Kettt-apaar 27 verbundenes
Kettenglied,
BAD ORfQfMAL -/-
209838/0270
Sch 501 - 7 -
Wie aus Fig. 2 ferner hervorgeht, ist das Kettenrad 22 auf
Kugellagern J>Q gelagert, die auf der Querwelle 34 innerhalb
des Abstandes zwischen den beiden Seitenwänden 33 des Gestells
befestigt sind. Das Kettenrad 28 für das Kettenpaar 27
wird durch zwei jeweils außerhalb der Seitenwände 33 angeordnete Scheiben 39 gebildet, die auf die Welle 34 aufgekeilt
und über ihre inneren Naben 4o in Lagern 4l aufgenommen slid, die sich in Bohrungen der Seitenwände 33 abstützen.
Die Geschwindigkeit der beiden Kettenpaare 20 und 27 sind über
die im oberen Abschnitt des Gestells 13 gelagerten Antriebsräder
21 bzw. 30 voneinander unabhängig und stufenlos regelbar.
Der Antrieb für das Kettenpaar 27 erfolgt über das hintere
Kettenrad 30, um den davorliegenden Trum gespannt zu halten,
auf dem ein die öffnung 24 im Gestell nach hinten abschließendes Abstreiferblech 42 die restlose Entleerung der Schrämbügel
32 durchführt und das Grabgut auf den Querförderer 25 leitet.
An der Rückseite des Gestells I3 ist an der Stelle 34 eine
Schleppschaufel 44 gelenkig gehaltert, wie z.B» mit Hilfe eines nicht gezeigten Hydraulikzylinders in dem Winkelbereich 45 von
mehr als 900 zwischen der unteren Arbeitsstellung und einer mit
unterbrochenen Linien angedeuteten oberen Ruhestellung verschwenkbar ist. Beim Absenken von Erdlöchern und zum Anfang eines Grabens
wird die Schleppschaufel nach oben geschwenkt. Sobald die erwünschte Grabentiefe erreicht und ein kurzer Grabenabschnitt ausgebaggert
worden ist, kann die Schleppschaufel in die untere Arbeitsstellung abgeschwenkt werden, wobei der Glättschuh 46 über
einen Hydraulikzylinder 47 auf die Grabensohle gedrückt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig« 3 und 4 ist der Grabenbagger
an e'inem auf dem Trägerfahrzeug 11 befestigten Rahmen 50 mittels
Parallelführungslenker 51* 52 aufgehängt und kann über einen
Hydraulikzylinder 53 in senkrechter Ebene parallel zu sich selbst,
209 8 3 8/0270
Sch 501 - 8 - .
jedoch in einem gewissen Bogen abgesenkt werden. Damit der Grabenbagger auch in der angehobenen Stellung unter Berücksichtigung
von Unterführungen, Toreinfahrten u.dgl. noch transportfähig bleibt, kann der Rahmen 50 und auch der Rahmen
12 nach Pig. 1 umlegbar ausgeführt sein, so daß das Gestell um 90° verschwenkt und gewissermaßen flachgelegt wird, und die
beiden Kettenpaare 20, 27 in ihrem parallelgeführten Grabbereich
einen etwa waagerechten Verlauf einnehmen.
Entsprechend Fig. 3 und 4 bestehen die am Kettenpaar 20 befestigten
Förderschalen aus zu Eimerböden reduzierten gebogenen Platten 54, die sich durch einen unteren Sporn 55 jeweils auf dem nachfolgenden
Kettenglied abstützen. Die Förderplatten 52^ setzen
sich an der Seite der Kette durch Kettenplatten 56 fort, dfe den Abstand zwischen den beiden Strängen des Kettenpaares 20
verschließen und das Durchfallen des Grabgutes nach innen verhindern. Die auf dem Kettenpaar 27 unabhängig geführten jedoch
mit dem gleichen Teilungsabstand wie die Förderplatten 54 vorgesehenen
Schrämbügel 32 vervollständigen gemäß Fig. 4 die im
Grabbereich zu mehrteiligen Eimern vereinigten Grab- und Förderteile. Auch die Schrämbügel 52 sind an ihrem in Umlaufrichtung
hinteren Ende mit einem Ansatz oder Sporn 57 versehen, damit der Schnittdruck nicht nur von einem Kettenglied aufgenommen werden
muß.
Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind die
beiden Kettenpaar 20, 27 gemäß Fig. 3 über je ein oberes und unteres gemeinsames und gleich großes Doppelkettenrad 58 bzw.
geführt ρ Das mit den Förderplatten 54 bestückte innere Kettenpaar
20 besitzt keinen eigenen Antrieb, sondern wird zusammen mit dem äußeren Kettenpaar 27 von dessen oberen hinteren Umlenkrad
30 mit angetrieben, wobei die Kraftübertragung über die
Doppelkettenräder 58 und 59 erfolgt. Im Umlenkbereich auf dem oberen Doppelkettenrad 58 werden die Schrämbügel 32 von den
Förderplatten 5^- getrennt, so daß eine vollständige Entleerung.
209838/0270
der mehrteilige Eimer sichergestellt ist. Oberhalb des Querförderers
25 greift auch nach Pig«, 3 ein Abstreiferblech 42 in die
vereinzelten, nach unten offenen Schrämbügel 32 ein. Da beide
Kettenpaare 20, 27 im Grabbereich parallel sowie in der gleichen
Ebene nebeneinander geführt sind, ist gemäß Figo 4 die Vorderseite des kastenförmigen unteren Abschnittes des Gestells 13 als
eine für beide Ketten geraeinsame abstützende Rollbahn 60 ausgebildet.
Die Doppelkettenräder 58 und 59 sind auf einer Welle 6l befestigt,
die über Lager 62 in einer zwischen den Seitenwänden 33 des Gestells eingeschweißten Hülse 63 abgestützt sind,,
Die gemäß Fig. 3 bei 43 am Gestell angelenkte Schleppschaufel 44
enthält ein teleskopisch ausfahrbares Verlängerungsstück 48, an dessen
unterem Ende der Glättschuh 46 angelenkt ist. Der Schleppschaufel 44 und Glättschuh 46 verbindende Hydraulikzylinder 47 kann über
ein Steuergerät betätigt und verriegelt werden. Zum Ausfahren wird der Zylinder mit dem hydrostatischen Antrieb des Schrämkettenpaares
27 parallelgeschaltet. Am Anfang eines Grabens wird das Steuergerät
betätigt, um den Zylinder einzuziehen, so daß der Gleitschuh 46 eingeklappt, bis der Anschlag 49 am Verlängerungsstück "48 ansteht.
Bei weiterem Einfahren des Zylinders wird der Glättschuh mit dem Verlängerungsstück 48 in die Hülse nach oben geschoben bis in
die in Fig. 3 mit unterbrochenen Linien gezeigte Verriegelungs-Endstellung
des Zylinders, Nach Erreichen der Grabtiefe und Einschalten des Fahrzeugsvortriebs wird der Zylinder über das Steuergerät
mit Druck beaufschlagt, so daß der Glättschuh mit einer der Grabkraft proportionalen Kraft auf der Grabensohle drückt.
Obwohl die Parallelschaltung des die Glättschaufel gegen die Grabensohle
drückenden Zylinders 47 mit dem hydrostatischen Antrieb der Schrämkette bei den beschriebenen AusfUhrungsbeispielen notwendig
oder zumindest förderlich ist, um ein Aufbäumen des Trägerfahrzeugs
zu vermeiden, ist eine derartige Steuerung der über den Glättschuh aufgebrachten Abstützkraft auch bei allen anderen Grabenbagger-Bauarten,
insbesondere bei solchen mit einer herkömmlichen Eimerkette, mit Vorteil anwendbar, da an Gegengewicht auf dem Fahrzeug
für die schräg nach hinten ausladende Eimerleiter eingespart
v/erden kann.
209838/0270
Claims (1)
- PATENTANWALT7 STUTTGART 1, MOSERSTRASSE 8 · TELEFON (0711) 244003Karl Schaeff KG
Langenburg/Württ.- Sch 501 AnsprücheGrabenbagger mit einem auf Grabtiefe absenkbaren Gestell, auf dem ein über ein oberes und ein unteres Kettenrad geführter Eimerketten-Senkrechtförderer, ein hinter dessen oberem Umlenk- und Ausschüttbereich vorgesehener Querförderer sowie eine Schleppschaufel mit Glättschuh angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkrechtförderer zwei im Grabbereich parallelgeführte endlose Kettenpaare (20, 27) aufweist, von denen das eine mit flachen und mindestens an der zur Kette (20) weisenden Seite abgeschlossenen Förderschalen (23j 54) und das andere mit die Förderschalen umfassenden Schrämbügeln (32) bestückt und im Ausschüttbereich (21; 58) sich von den Förderschalen abhebend geführt ist.2, Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schrämbügeln bestückte Kettenpaar (27) über ein am unteren Ende des Gestells (Γ5) gelagertes Kettenrad (28; 59;) und über zwei obere etwa waagerecht mit Abstand hintereinander gelagerte Kettenräder (29, 30; 58) geführt ist, zwischen denen der Querförderer (25) angeordnet ist.^. Grabenbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Schrämbügeln bestückte Kettenpasr (27) über das obere hintere Kettenrad (30) angetrieben ist, vor dem auf dem Gestell ein in die Schrämbügel (32) eingreifendes Abstreifblech (42) gehaltert ist.209838/0270Sob 501 r- ii - .4. Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vorderseite des nach Art eines Kastenprofils (33> 33a) ausgeführten Gestells (13) Roll- oder Gleitbahnen (35; 6o) zur Abstützung der mit Rollen bzw. Gleitstücken versehenen beiden Kettenpaare im Grabbereich vorgesehen sind,5» Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Förderschalen bestückte Kettenpaar (20) über ein oberes und ein unteres Kettenrad (21, 22) geführt ist, und daßdie unteren Kettenräder (22, 28) beider Kettenpaare gleich- |achsig gelagert sind.6. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kettenpaare (20, 27) je ein gleichachsig gelagertes oberes Kettenrad aufweisen.7. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kettenpaare über ein gemeinsames oberes und unteres Doppelkettenrad (58, 59) geführt und synchronlaufend angetrieben sind.8. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,daß beide Kettenpaare über je ein Kettenrad (21, 30) voneinander unabhängig, gegebenenfalls mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben sind.9. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschalen (23) als etwa senkrecht von dem Kettenpaar abstehende flache Eimer ausgebildet sind und eine engere Teilung als die Schrämbügel (32) aufweisen»ΙΟ. Grabenbagger nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderschalen (54) an der zu ihrem Kettenpaar (20) weisenden Seite durch den Zwischenraum des Kettenpaares überbrückende Kettenplatten (56) abgeschlossen sind und im Grabbereich mit den in gleicher Teilung vorgesehenen SchrämbügeIn eine senkrecht verlaufende Eimerkette bilden.209838/027 0 -/-Sch 501 - 12 -11· Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (13) mittels an seinem oberen Abschnitt angreifender seitlicher am Schrämkettenpaar (27) vorbeigeführter Anschlußteile (16, 17; 51, 52) am Trägerfahrzeug gehaltert und parallel zu sich selbst verstellbar ist.12„ Grabenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppschaufel (44) am Gestell hinter den nach unten laufenden Trums beider Kettenpaare auf einer waagerechten Achse (43) um mehr als 90° schwenkbar und in einer angehobenen waagerechten Endstellung sowie in einer abgesenkten vom Anlenkpunkt abwärts nach vorn geneigten Endstellung feststellbar ist«13« Grabenbagger, insbesondere nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Glättschuh (46) mit Hilfe eines an der Schleppschaufel (44) gelenkig gehalterten Hydraulikzylinders (47) in eine auf der Grabensohle aufliegende Arbeitsstellung verschwenkbar ist, in welcher der Hydraulikzylinder durch Parallelschaltung mit einem hydrostatischen Schräm- bzw. Eimerkettenantrieb mit einem der Grabkraft proportionalen Druck beaufschlagt ist.209838/0270Leerseite
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712109993 DE2109993C3 (de) | 1971-03-03 | Grabenbagger | |
| GB848372A GB1372467A (en) | 1971-03-03 | 1972-02-24 | Vehicle mountable trench excavators units |
| US00231228A US3785071A (en) | 1971-03-03 | 1972-03-02 | Multi-bucket excavating machine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712109993 DE2109993C3 (de) | 1971-03-03 | Grabenbagger |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2109993A1 true DE2109993A1 (de) | 1972-09-14 |
| DE2109993B2 DE2109993B2 (de) | 1975-07-24 |
| DE2109993C3 DE2109993C3 (de) | 1976-03-04 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5245768A (en) * | 1991-07-29 | 1993-09-21 | Doyle Purkeypile | Backfill separator for ditching machine |
| DE10252833B3 (de) * | 2002-11-13 | 2004-07-15 | Bauer Spezialtiefbau Gmbh | Fräsvorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Schlitzes |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5245768A (en) * | 1991-07-29 | 1993-09-21 | Doyle Purkeypile | Backfill separator for ditching machine |
| DE10252833B3 (de) * | 2002-11-13 | 2004-07-15 | Bauer Spezialtiefbau Gmbh | Fräsvorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Schlitzes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3785071A (en) | 1974-01-15 |
| GB1372467A (en) | 1974-10-30 |
| DE2109993B2 (de) | 1975-07-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2606955A1 (de) | Schaufelradlader | |
| DE3002200A1 (de) | Unterrahmenaufbau, insbesondere fuer einen bagger | |
| DE2854526A1 (de) | Frontlader mit verstellbarem gegengewicht | |
| DE2739452A1 (de) | Graben-auskleidungswerkzeug | |
| DE3920011A1 (de) | Stetig arbeitendes gewinnungsgeraet fuer tagebaue mit einem walzenfoermigen gewinnungsorgan | |
| DE4142369A1 (de) | Pfahlanordnung an einem wasserfahrzeug, insbesondere schwimmbagger | |
| DE2160643A1 (de) | Abbaumaschine | |
| DD146637A5 (de) | Abtrags-becherwerkslader | |
| DE69827186T2 (de) | Verfahren zum Abgraben | |
| DE3011578C2 (de) | Einrichtung zum maschinellen Abteufen von seigeren Schächten | |
| DE2109993A1 (de) | Grabenbagger | |
| DE2940523A1 (de) | Antriebsaggregat fuer loeffelbagger u.ae. erdbearbeitungsmaschinen | |
| DE2109993C3 (de) | Grabenbagger | |
| DE2611181C3 (de) | Vorrichtung zum mechanischen Einbau von Streckenausbaurahmen | |
| EP3767037A1 (de) | Fräsanlage | |
| DE2625680A1 (de) | Fahrbares arbeitsgeraet, insbesondere hydraulikbagger | |
| DE8029824U1 (de) | Endlos-bagger | |
| DE1921092C3 (de) | Gewinnungs- und Ladeeinrichtung für den Rohrpreßvortrieb | |
| DE2631177A1 (de) | Schaufelradlader | |
| DE2453079A1 (de) | Grabenbagger | |
| DE1929868A1 (de) | Entspeicherungskratzer | |
| DE709974C (de) | Kleinbagger mit einem Foerderband zum Ausheben von Baugruben, fuer Strassenbauarbeiten und aehnliche Erdarbeiten kleineren Umfangs | |
| DE462720C (de) | Bagger, insbesondere zum Ausheben von Torf | |
| DE1912420A1 (de) | Entspeicherungsgeraet fuer Schuettguthalden | |
| DE2334976A1 (de) | Foerdereinrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |