DE2109975B2 - Bremse fuer ein offenend-spinnaggregat - Google Patents
Bremse fuer ein offenend-spinnaggregatInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D01H4/04—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
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Description
Es ist bekannt (DT-OS 15 35 005), einen Spinnrotor in
einem Gehäuse unterzubringen, an das ein weiteres Gehäuse anschließt, das in den meisten Fällen noch
weitere Funktionsteile, wie eine Zuführ- und Auflöseeinrichtung enthält Dieses zweite Gehäuse ist um eine
Schwenkachse beweglich angeordnet, so daß es zum öffnen des Spinnaggregates und Freilegen des Spinnrotors
abgeschwenkt werden kann. Bei diesem Abschwenken verschwenkt sich auch das den Spinnrotor
enthaltende Gehäuse derart, daß der Antriebsschaft des Spinnrotors von einem Riemen abhebt und sich an einen
Bremsbeleg anlegt Bei dieser Bauart ist es nicht möglich, d*n Spinnrotor bei geschlossenem Gehäuse
abzubremsen und dadurch mit Hilfe des auf den stillstehenden Rotor einwirkenden Unterdruckes zu
reinigen.
Grundsätzlich ist es bekannt (FR-PS 15 30 181), einen
Spinnrotor im Stillstand durch Absaugung zu reinigen. Dabei werden für dieses Reinigen zwei Betriebszustände
vorgesehen, nämlich ein erster, in welchem der Spinnrotor stillsteht, und ein zweiter, in welchem der
Spinnrotor mit geringer Geschwindigkeit läuft. Diese zwei Betriebszustände sollen durch einen Eingriff in den
Antrieb erzielt werden, d. h. zum Vorreinigen wird der Spinnrotor stillgesetzt und zum Hauptreinigen langsam
angetrieben. Dieses Vorgehen erfordert einen erheblichen Aufwand. Außerdem ist es ungünstig, da dann alle
benachbarten Spinnaggregate davon betroffen werden, sofern nicht ein sehr teurer Einzelantrieb für die
Spinnaggregate vorgesehen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bedienung eines mit einer Bremse ausgerüsteten
Spinnaggregates zu vereinfachen, ohne daß der bauliche Aufwand wesentlich erhöht wird. Diese Aufgabe wird
durch die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmale gelöst.
Durch die Erfindung wird die Erkenntnis ausgenutzt, daß der Faserring innerhalb des Rotors nach dem
Abreißen, d.h. wenn keine Zentrifugalkräfte mehr wirken, durch den in dem den Spinnrotor umgebenden
Gehäuse herrschenden Unterdruck abgesaugt wird. Zur Behebung von Fadenbrüchen kann dann auf ein öffnen
des Spinnaggregates verzichtet werden. Alle Vorteile bezüglich der Zugänglichkeit des Spinnrotors für eine
sonstige Reinigung bleiben bestehen.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Durch die Weiterbildung nach
Anspruch 2 wird der bauliche Aufwand gering, da für beide Betätigungsarten weitgehend die gleichen Übertragungsglieder
Verwendung finden und nur wenige zusätzliche Teile notwendig sind.
Durch die Ausgestaltung nach Fig.4 wird die Betätigungsrichtung des unabhängigen Verstellgliedes
weitgehend unabhängig von der Richtung oder der Art der Öffnungsbewegung des wegbewegbaren Gehäuses.
In den Fig. 1 bis 18 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig.2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Il der il
Fig.2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Il der il
Fig.3 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
weiteren Ausführungsform,
Fig.4 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
anderen Ausführungsform,
Fig.5 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Ausfüiirungsform ähnlich F i g. 4,
Fig.6 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
Ausführungsform ähnlich F i g. 4 und 5,
Fig.7 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
weiteren Ausführungsform,
Fig.8 eine teilweise geschnittene Ansicht einer «5
Ausführungsform ähnlich F i g. 7,
Fig.9 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
weiteren Ausführungsform,
Fig. 10 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
anderen Ausführungsform,
F Ϊ g. 11 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
weiteren Ausführungsform,
Fig. 12 eine teilweise geschnittene Ansicht einer weiteren Ausführungsform,
F i g. 13 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der
Erfindung,
F i g. 14 eine Seitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 13,
F i g. 15 eine teilweise geschnittene Ansicht einer
weiteren Ausführungsform, -
Fig. 16 eine Draufsicht auf eine Stirnansicht einer Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 18 eine teilweise geschnittene Ansicht einer letzten Ausführungsform der Erfindung.
In F i g. 1 und 2 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der ein abschwenkbares
Gehäuse 1 vorgesehen ist, das in nicht näher dargestellter Weise Einrichtungen zum Zuführen und
Auflösen eines Faserbandes enthält, dessen Fasern aufgelöst einem gestrichelt dargestellten Spinnrotor 2
zugeführt werden, der in einem feststehenden Gehäuse 3 umläuft, in welchem ein Unterdruck erzeugt wird. Der
Spinnrotor 2 wird von einem für mehrere Spinnaggregate gemeinsam verwendeten Riemen 4 angetrieben,
der von oben an die Rotorachse 5 mit einer Andrückrolle 6 angedrückt wird. Die Rotorachse 5 ist in
dem Keilspalt zweier Stützrollenpaare 7 gelagert. Die von oben nach unten an den Riemen 4 angedrückte
Andrückrolle 6 ist in einem Bremsarm 8 gelagert, der über seine Schwenkachse 9 hinaus verlängert ist. Das
über die Schwenkachse 9 hinaus verlängerte Ende des Schwenkhebels 8 bildet einen Ansatz 10, der sich von
oben auf eine Bremsfeder ti auflegt, die an ihrem freien
Ende über der Rotorachse 5 einen Bremsbelag 12 trägt. Die Bremsfeder 11 ist an einem Bolzen 13 gesichert, der
in der Rückwand des Gehäuses 3 angeordnet ist. Außerdem legt sie sich noch mit einem Schenkel 14 vo
oben auf den Ansatz 10 des Bremsarmes 8. Der Bremsarm 8 wird zwischen der Schwenkachse 9 und der
Andrückrolle 10 von der Feder 15 abgestützt, die die
Andrückrolle 6 nach oben drückt.
An das freie Ende des Bremsarmes 8 greift ein als Zugband mit einer Metallverstärkung ausgebildetes
Spannelement 16 an, das in einer Bohrung eine Längsbank 17 durchdringt, auf der das Gehäuse 3
angeordnet ist. Das Spannelement 16 ist in einen hakenförmigen Ansatz 18 eines Hebels 19 eingehängt,
der sich gegen eine als Rohr ausgebildete Schwenkachse 20 des abschwenkbaren Gehäuses 1 abstützt. Der
Hebel 19 ist mit einem justierbaren Anschlag 21 versehen, mit dem er sich gegen die Rückwand 22 des
um seine horizontale Schwenkachse 20 abklappbaren Gehäuses 1 anlegt An dev Rückwand 22 ist ein Bolzen
23 angebracht, in den eine Feder 24 eingehängt ist, deren anderes Ende an den Anschlag 21 des Hebels 19
angreift Der Hebel 19 und das Zugband 16 übertragen die Kraft der Feder 24 auf den Bremsarm 8, wodurch die
Andrückrolle 6 in ihrer Arbeitsposition und die Bremse 12 in ihrer gelüfteten Stellung gehalten wird. Bei dieser
Ausführungsform der Erfindung ist der Anschlag 21 in
der Betriebsstellung frei von der Rückwand 22, von der er jedoch beim Abschwenken des Gehäuses 1
mitgenommen wird.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Spinnrotor 2 durch zwei Betätigungsarten mit Hilfe der
gleichen Übertragungsglieder und der gleichen Bremse stillgesetzt werden. Wenn der Hebel 19 gegen die
Wirkung der Feder 24 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt wird, so wird das Spannelement 16
gelockert Daraufhin hebt die Feder 15 den Bremsarm 8 im Uhrzeigersinn an, so daß die Andrückrolle 6 vom
Antriebsriemen 4 abgeschwenkt wird. Gleichzeitig legt sich der Bremsbelag 12 auf die Rotorachse 5, da der
Ansatz 10 des Bremsarms 8 von oben auf die den Bremsbelag 12 tragende Blattfeder 11 aufdrückt. Damit
wird die Rotorachse 5 vom Bremsbelag 12 in dem Keilspalt der Stützrollenpaare 7 gesichert
Wenn der Spinnrotor 2 von gröberen, beispielsweise zu Verstopfungen führenden Verunreinigungen befreit
werden soll, so muß das Gehäuse 3 durch Abschwenken des Gehäuses 1 geöffnet werden, so daß der Spinnrotor
2 zugänglich wird. Hierbei erfolgt eine Abbremsung des Spinnrotors 2, ohne daß ein zusätzlicher Handgriff
vorgenommen werden muß. Die Rückwand 22 des Gehäuses 1 nimmt den Hebel 19 beim öffnen über den
Anschlag 21 mit und verschwenkt ihn gegen den Uhrzeigersinn. Dabei wird das Spannelement 16
entspannt, so daß die Andrückrolle 6 über die Kraft der Feder 15 angehoben und der Bremsbelag 12 auf die
Rotorachse 5 aufgelegt wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird durch das öffnen des Gehäuseteils 1 oder das Betätigen des
Hebels 19 nur eine Auslösekraft auf die Bremse übertragen, während die Bremskraft ausschließlich von
der Feder 15 bestimmt wird. Dies hat den Vorteil, daß das Abbremsen des Spinnrotors 2 von der Art der
Betätigung des Bremshebels 19 unabhängig ist, so daß für den Bremsvorgang immer die gleichen, bei der
Auslegung des Spinnaggregates wählbaren Bedingungen vorliegen.
Bei allen Ausführungsformen nach dem in F i g. 1 und 2 dargestellten Prinzip, bei welchem in die Übertragungsmittel
zwischen dem wegbewegbaren Gehäuse 1 und der Bremse ein unabhängig bedienbarer Betätigungshebel
eingebaut ist, wird es immer zweckmäßig sein, diesen Hebel 19 im Bereich der Schwenkachse 20
des Gehäuses 1 zu lagern, damit sowohl beim öffnen des Gehäuses 1 als auch bei dem unabhängigen Bedienen
des Hebels die gleichen Bewegungen auf das Spannelement 16 übertragen werden.
F i g. 3 zeigt eine im Prinzip der Ausführungsform nach F i g. 1 und 2 entsprechende Ausführungsform der
Erfindung. Auch hier ist ein unabhängig bedienbarer Hebel 25 vorgesehen, der einen Teil der Übertragungsglieder
bildet, durch die das öffnen eines um eine horizontale Schwenkachse 20 abklappbaren Gehäuses 1
auf eine Bremse übertragen wird. Bei dieser Ausführungsform wird der Antriebsriemen 4 von unten gegen
die Rotorachse 5 des Spinnrotors 2 angedrückt, während sich der Bremsbelag 12 einer Bremse von oben
an die Rotorachse 5 anlegt. Die Andrückrolle 6 und die s den Bremsbelag 12 aufweisende Bremse sind auf einem
gemeinsamen Schwenkhebel 26 am Gehäuse 3 gelagert, der oberhalb und unterhalb der Rotorachse 5 verlaufende Arme 27 und 28 besitzt, und der den Bremsbelag 12
tragende Arm 27 als Blattfeder ausgebildet ist.
An einem etwa parallel zu den Armen 27 und 28 verlaufenden Arm 29 des Schwenkhebels 26 greift ein
Zugband 30 an, das in einen hakenartigen Ansatz 31 des Hebels 25 eingehängt ist Der Hebel 25 ist in der
Schwenkachse 20 des Gehäuses 1 gelagert. Gegen den Uhrzeigersinn ist sein Weg durch einen Mitnehmer 32
des Gehäuses 1 begrenzt Innerhalb des Gehäuses 1 ist eine Feder 33 angebracht, die den Hebe) 25 in seiner
Ausgangsstellung hält Das Zugband 30 liegt an einer Umlenkrolle 34 des Gehäuses 3 an, so daß es in dem
Bereich des Schwenkarmes 26 in vertikaler Richtung geführt ist.
Auch bei dieser Ausführungsform sind zwei voneinander unabhängige Betätigungen der gleichen Bremse
unter Zuhilfenahme der gleichen Übertragungsglieder ausführbar. Um den Spinnrotor 2 zum Stillstand zu
bringen, kann entweder der Hebel 25 für sich alleine gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt werden, oder es
kann das Gehäuse 1 abgeschwenkt werden, das dann in gleicher Weise den Hebel 25 über den Mitnehmer 32
betätigt Wenn der Hebel 25 gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt wird, so wird das Spannelement 30
gespannt und der Schwenkhebel 26 aus der Betriebsstellung in die Bremsstellung gegen die Kraft eines nicht
dargestellten Kraftspeichers verschwenkt, der ihn in der Betriebsstellung hält In der Bremsstellung legt sich der
Bremsbelag 12 von oben gegen einen Bremsbund 35 der Turbinenachse 5 an. Die Bremsung ist von der Art der
Bedienung des Betätigungshebels 25 abhängig, wobei jedoch die aufbringbare Bremskraft durch den als
Blattfeder ausgebildeten Arm 27 des Schwenkhebels 26 bestimmt wird. Der gleiche Bremsvorgang wird beim
Abschwenken des Gehäuses 1 erhalten, da der beim öffnen des Gehäuses 1 mitgenommene Betätigungshebel 25 die gleiche Bewegung ausführt. Auch bei dieser
Ausführungsform ist es zweckmäßig, wenn der unabhängige Betätigungshebel 25 in der Schwenkachse 20
des Gehäuses 1 gelagert ist, da dann sowohl beim alleinigen Betätigen des Betätigungshebels 25 als auch
beim Abschwenken des Gehäuses 1 die gleichen Bewegungen auf die Bremse übertragen werden. Es
kann jedoch auch davon abweichend vorgesehen werden, daß der unabhängige Betätigungshebel in
Abstand zu der Schwenkachse 20 gelagert wird. Unter Umständen wird es dann vorteilhaft sein, innerhalb der
Übertragungsmittel, beispielsweise in Anschluß an das
Spannelement, eine Ausgleichsfeder anzubringen. In «den meisten Fällen wird auch an dem Schwenkhebel 26
zum Anschluß des Spannelementes 30 kein eigener Arm vorgesehen werden, da es meist ohne Schwierigkeiten
möglich sein wird, das Spannelement an einem der vorhandenen Anne 27 oder 28 anzubringen, wobei sich
derstarreAnn28besondersdanlreignet
, Beider AusfQhfungslonn nach Fi g. 4 ist der bereits
; an· Fig. 1 beschriebene Antrieb for die Turbhienachse S
vorgesehen, der eine von einer Blattfeder 11 und
Bremsbelägen 12 gebildete Bremse enthält Das 3 kann durch Abklappen eines am one
horizontale Achse 20 schwenkbar gelagerten Gehäuses 1 geöffnet werden. Die Abschwenkbewegung des
Gehäuses 1 wird in der Weise auf den Antrieb übertragen, daß beim Abschwenken automatisch die
Bremsbeläge 12 gegen die Turbinenachse 5 angedrückt werden, während die Andrückrolle 6 abgehoben wird.
Die hierzu verwendeten Übertragungsglieder bestehen aus dem Schwenkhebel 8, einem als Zugband ausgebildeten Spannelement 36, einem Betätigungshebel 37 und
einer Zugfeder 38, die an einem Bolzen 39 gehalten ist, der an der Rückwand 22 des Gehäuses 1 befestigt ist.
DaS Spannclement 36 ist um eine auf der Achse 20
gelagerte, einen relativ großen Durchmesser aufweisende Rolle 40 herumgeführt und in den Hebel 37
eingehängt. An dem Hebel 37, der an der Rückwand 22 gelagert ist, ist außerdem die Feder 38 befestigt, die in
den Bolzen 39 eingehängt ist. Die Feder 38 bringt die Kraft auf, mit der die Andrückrolle 6 gegen den
Treibriemen 4 in der Betriebsstellung gedrückt wird, in der die Bremsbeläge 12 sich in Abstand über der
Rotorachse 5 befinden. Die Bremsstellung, in der die Bremsbeläge 12 an der Rotorachse 5 anliegen und in der
die Andrückrolle 6 von dem Antriebsriemen 4 abgehoben ist, wird mit Hilfe eines nicht dargestellten
Kraftspeichers erreicht, wozu beispielsweise entsprechend der F i g. 1 eine Feder 15 vorgesehen werden
kann, die am Bremsarm 8 angreift Der Kraftspeicher bringt den Bremsarm 8 in die Bremsstellung, wenn das
Spannelement 36 entspannt wird und damit die Kraft der Feder 38 ausgeschaltet wird. Ein Entspannen des
Spannelementes 36 und damit ein Bremsen ist sowohl durch Verschwenken des unabhängigen Hebels 37 als
auch durch öffnen des Gehäuses 1 möglich. Wenn der Hebel 37 gegen den Uhrzeigersinn nach unten bewegt
wird, so wird das Spannelement 36 so weit gelockert, daß der nicht dargestellte Kraftspeicher den Bremsarm
8 in die Bremsstellung überführt Wenn das Gehäuse 1 abgeklappt wird, so ändert der Hebel 37 seine Stellung
nicht, da seine Bewegung im Uhrzeigersinn durch einen Anschlag 41 begrenzt ist Dennoch wird das über die
Rolle 40 mit relativ großem Durchmesser geführte Spannelement 36 so weit gelockert daß der Bremsarm 8
die Bremsstellung einnimmt Damit wird mit dem Aufklappen des Gehäuses 1 eine automatische Abbremsung des Spinnrotors erzielt.
Der Durchmesser der Rolle 40 bestimmt dabei, wie weit das Spannelement 36 bei dem Abklappen des
Gehäuses 1 nachgeben kann. Um die Größe der vom Hebel 37 bewirkten Veränderung diesem Nachgeben
anzupassen, wird der Abstand des Anlenkpunktes 42 zu dem Lager 43 des Hebels 37 entsprechend gewählt
Der Antrieb der Ausführungsform nach Fig.5, der
nur schematisch dargestellt ist, entspricht im wesentlichen dem Antrieb der Ausführungsform nach Fig, I
und 2. Neben der gegen den Antriebsriemen 4 von oben drückenden Andrückrolle 6 sind in nicht näher
dargestellter Weise von oben auf die Rotorachse 5 wirkende Bremsen vorgesehen, die über den Bremsarm
8 betätigbar sind. Der Bremsann 8 liegt in der dargestellten Betriebsstellung an einem Anschlag 44 des
Gehäuses 3 an. In dieser Betriebsstellung wird er gegen
die Wirkimg eines nicht dargestellten Kraftspeichers .gehalten, der den Bremsarm 8 in Richtung der
Bremsstellung belastet Am Bremsann 8 greift ein ds Zugband ausgebildetes Spannelement 45 an, das auf
eine Scheibe 46 aufgewickelt and an On- mit einer Schraube 47 befestigt ist Die Scheibe 46 ist auf einer
WeOe 48 gelagert und in dem Uhrzeigersinn mit einer
Torsionsfeder 49 belastet. Die Torsionsfeder 49 ist mit einem Ende in eine axiale Bohrung der Scheibe 46
eingesteckt, während sie mit ihrem anderen Ende in eine Nut der Welle 48 eingreift. Die Torsionsfeder 49 hält
über das Spannelement 45 den Bremsarm 8 in der dargestellten Betriebsstellung.
In die Scheibe 46 ist in radialer Richtung ein Hebel 50 eingesteckt. Um den Bremsarm 8 in die Bremsstellung
zu überführen, muß das Spannelement 45 gelockert werden, was durch Verdrehen der Scheibe 46 mit dem
Hebel 50 gegen den Uhrzeigersinn vorgenommen wird.
Das zum öffnen wegbewegbare Gehäuse 1 ist mit einem Mitnehmer 51 versehen, der einstellbar an ihm
befestigt ist. Dieser Mitnehmer 51 legt sich beim Abschwenken des Gehäuses 1, das um eine unten
liegende, horizontale Schwenkachse 20 verschwenkbar ist. gegen den Hebel 50 an und verdreht ihn gegen den
Uhrzeigersinn. Damit wird durch Abschwenken des mit einem Griff 52 versehenen Gehäuses 1 automatisch ein
Abbremsen des Spinnrotors ausgeführt, ohne daß von Hand der Hebel 50 betätigt werden muß.
Das abschwenkbare Gehäuse 1 ist mit einem Bolzen 53 versehen, an den eine Totpunktfeder 54 angreift,
deren anderes Ende in einen feststehenden Bolzen 55 eingehängt ist. Diese Totpunktfeder sichert die abgeschwenkte
Position des Gehäuses 1 und bewirkt in der dargestellten Stellung den Schließdruck.
Der bei der Ausführungsform nach F i g. 6 in einem unter Unterdruck stehenden Gehäuse 3 umlaufende
Spinnrotor ist wieder mit dem bereits zur Ausführungsform nach F i g. 1 beschriebenen Antrieb versehen. Die
Arbeitsposition der Andrückrolle 6 wird auch hier durch ein als Zugband ausgebildetes Spannelement 56
gesichert, das an dem Bremsarm 8 angreift und diesen nach unten zieht. Das Spannelement 56 wird über eine in
etwa vertikal unterhalb des Anlenkpunktes des Bremsarms 8 liegenden Umlenkrolle umgelenkt und in das
Innere des abschwenkbaren Gehäuses 1 geführt. Das Gehäuse 1 ist um eine horizontale, unten liegende Achse
20 schwenkbar und mit einem Ansatz 58 versehen, auf dem die Umlenkrolle 57 gelagert ist. Das in das Innere
des Gehäuses 1 geführte Ende des Spannelementes 56 ist in einen als Winkelhebel ausgebildeten Hebel 59
eingehängt. Ein Arm des Hebels 59 verläuft in der Ausgangsstellung etwa parallel zu der Rückwand 22 des
Gehäuses 1, während der andere Arm etwa senkrecht davon absteht. Der etwa vertikal stehende Arm des
Hebels 59 ist mit einer als Anschlag dienenden Justierschraube 60 versehen, die sich an eine Armierung
61 der Rückwand 22 anlegt Der etwa horizontal verlaufende Arm des Hebels ist gegen den Uhrzeigersinn
mit einer Feder 62 belastet, die sich auf einen Ansatz 63 abstützt, der an der Rückwand 22 angebracht
ist Die Feder 62 bestimmt auch bei dieser Ausführungsform die Kraft, mit der die Andrückrolle 6 gegen den
Treibriemen 4 angedrückt wird, während ihre Eintauchtiefe durch die Justierschraube€0 einstellbar ist
Ein Abbremsen der Rotorachse 5 wird dadurch erreicht daß das Spannelement 56 entspannt wird, so
daß sich der Bremsarm 8 in die bereits beschriebene Bremsstelhing begibt Bn Entspannen des Spannelementes
56 erfolgt einerseits durch Verschwenken des Hebels 59 gegen den ölirzeigeisinn und gegen die
Wirkung der Feder 6Z Ein förtspaimen erfolgt aber
auch durch Abschwenkea desGehäases 1, da dabei der
Ansatz 58 nut der ÜÄlenkroue 57 ängenoben wird. Da
sich der Betätigungshebel 59 atiFgrond der Justierschraube
60 nichl bewegen leäim, wird auch dann der
Bremsarm 8 von seinem nicht dargestellten Kraftspeicher in die Bremsstellung angehoben.
Bei der Ausführungsform nach Fig.7 ist filir die
Rotorachse 5 wieder der bereits bei der Ausfühiungsform nach F i g. 1 beschriebene und nur schematisch
dargestellte Antrieb mit der Bremse vorgesehen, der einen Bremsarm 8 besitzt, der von einem als Zugband
ausgebildeten Spannelement 64 in seiner Arbeitsstellung gehalten wird. Das Spannelement 64 ist über «!ine in
■ο der Schwenkachse 20 des Gehäuses 1 gelagerte Rolle 40
zu dem Innern des Gehäuses 1 umgelenkt. Dort ist es in einem Hebel 65 eingehängt, der als Zugstange
ausgebildet und in seiner axialen Richtung verstellbar ist. Die Zugstange ist in einer in dem Gehäuse 1
• 5 befestigten Büchse 66 geführt, deren unteres Ende mit
einer Scheibe 67 versehen ist, auf der sich eine Feder 68 abstützt, deren anderes Ende sich an einer Büchse 69 der
Zugstange abstützt. Die Zugstange wird dadurch von der Feder 68 von der Rolle 40 hinweggedrückt, so daß
der Bremsarm 8 von dem Spannelement 64 nach unten gezogen wird. Zwischen dem abklappbaren Gehäuse 1
und einem feststehenden Maschinenteil ist eine Totpunktfeder 54 vorgesehen, deren Wirkung bereits
bei der Ausführungsform nach F i g. 5 beschrieben worden ist.
Zum Bremsen des Spinnrotors muß das Spannelement 64 gelockert werden, was einerseits dadurch
geschehen kann, daß der als Zugstange ausgebildete Hebel 65 von außen in das Gehäuse 1 hineingedrückt
wird. Der Bremsarm 8 wird dann über den nicht dargestellten Kraftspeicher in seine Bremsstellung
überführt. Ein Lockern des Spannelementes 641 wird auch dadurch erreicht, daß das abklappbare Gehäuse 1
nach unten abgeklappt wird. Dabei legt sich ein an den
als Zugstange ausgebildeten Hebel 65 angeschraubtes Anschlagstück 70 an die Büchse 66 an, in das das
Spannelement 64 eingehängt ist. Unter Umständen kann es zweckmäßig sein, wenn zur seitlichen Führung
des gelockerten Spannelementes 64 Führungsteile vorgesehen werden. Wie in F i g. 7 dargestellt ist, kann
hierzu an der Rückwand 22 des abklappbaren Gehäuses 1 ein geteilter Halter 71 angebracht werden.
Die Ausführungsform nach Fig.8 ist ebenfalls mit dem bereits in F i g. 1 beschriebenen Antrieb versehen,
bei dem ein Bremsarm 8 von einem Kraftspeicher in seiner Betriebsstellung oder seiner Bremssiellung
gehalten wird. Am Bremsarm 8 greift ein ihn nach unten ziehendes Spannelement 72 an, das über eine in der
Schwenkachse 20 des abklappbaren Gehäuses 1 gelagerte Rolle 40 nach innen in das Gehäuse 1
umgelenkt und an dessen Rückwand 22 befestigt ist. Innerhalb des abklappbaren Gehäuses 1 ist ein Hebel 73
vorgesehen, der in der Schwenkachse 20 gelagert ist und der an seinem freien Ende eine Unilenkrolle 74 trägt, die
5S das Spannelement zwischen der Rolle 40 und !reinem Befestigungspunkt an der Rückwand 22 in einer etwa
senkrechten Richtung zu deren Verbindungslinie auslenkt Die Umlenkrolle 74 des Betätigungshebels 73
wird über eine Feder 75 gegen das Spannelement 72 angedrückt Die Feder 75 greift an dem Betätigungshebel
73 etwa senkrecht zu dessen Längsachse an und stützt sich in einer Ausnehmung 76 der Rückwand 22
des abklappbaren Gehäuses 1 ab. Die Spannung der Feder 75, durch deren Kraft der Bremsarm 8 in der
♦* Betriebsstellung gehalten wird, ist durch eine Regulieremrichtung
77 einstellbar. Der Hebel 73 fet min einem das abklappbare Gehäuse 1 durchdringenden Ansatz 78
versehen, dessen äußeres Ende 79 als Handgriff oder als
«»553/208
Auflagefläche für ein Knie der Bedienungsperson ausgebildet ist. Ein Respektabstand wird durch einen
dem Betätigungshebel 73 zugeordneten Anschlag 80 gesichert.
Auch bei dieser Ausführungsform wird das Spannelement 72 zum Abbremsen des Spinnrolors 2 gelockert, so
daß sich der Bremsarm 8 nach oben bewegt und die nicht dargestellte Bremse gegen die Rotorachse 5
andrückt. Ein Lockern des Spannelementes 72 ist dadurch möglich, daß von dem Knie der Bedienungsperson
der Hebel 73 nach innen gedrückt und dabei um die Schwenkachse 20 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Die
sich dabei nach innen bewegende Umlenkrolle 74 bewirkt eine Lockerung des Spanndementes 72. Eine
Lockerung des Spannelementes 72 wird auch dadurch erreicht, daß das abklappbare Gehäuse 1 nach unten
abgeklappt wird. Dabei legt sich dann der Hebel 73 an seinen Anschlag 80 an.
F i g. 9 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher eine Andrückrolle 6 von unten gegen einen
Treibriemen 4 mit einer nicht dargestellten Feder angedrückt wird, wodurch der notwendige Andruck des
Treibriemens 4 gegen einen Wirtel 81 der Rotorachse 5 erzeugt wird. Um den Spinnrotor 2 abzustoppen, wird
die Andrückrolle 6 nach unten abgeschwenkt. Der Treibriemen 4 folgt nach und verliert seinen Kontakt
mit dem Wirtel 81. Die Andrückrolle 6 ist in einem zweiarmigen Schwenkhebel 82 gelagert, der einen
oberhalb der Rotorachse 5 verlaufenden Arm aufweist, der an seinem freien, über der Rotorachre 5 liegenden
Ende einen Bremsbelag 83 besitzt. Wenn der Schwenkhebel 82 nach unten bewegt wird, so legt sich der
Bremsbelag 83 von oben auf den Wirtel 81 auf. An dem Schwenkhebel 82 ist ein sich nach unten, durch die
Längsbank 17 hindurch erstreckendes Spannelement 84 befestigt, für das ein Zugband verwendet wird. Das
untere Ende des Spannelementes 84 ist an einem Widerlager 85 spannungslos befestigt Um Überbeanspruchungen
einzelner Teile zu verhindern, ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem Spannungselement 84
und dem Widerlager 85 eine Ausgleichsfeder 86 vorgesehen wird.
Neben dem spannungslos herunterhängenden Spannelement sind zwei übereinander angeordnete Umlenkrollen
oder Stangen 87 und 88 vorgesehen. Zwischen den beiden Stangen oder Umlenkrollen 87 and 88 ist ein
als Zugstange ausgebildeter Hebel 89 angeordnet, der auf der den Rollen oder Stangen 87 und 88
gegenüberliegenden Seite des Spannelementes 84 mit einer Umlenkrolle 90 versehen ist. Die Zugstange 89 ist
in dem abklappbaren Gehäuse 1 axial verschieblich gelagert Sie ist mil zwei einstellbaren Gewinderingen
91 und 92 versehen, die sich an der Rückwand 22 des
Gehäuses 1 oder an einer die Zugstange umgebenden Feder 93 abstützen, deren anderes Ende an einer
Führungshülse 94 des Gehäuses 1 unter Zwischenfügen meiner Scheibe 95 angestützt ist Die Zugstange wird auf
diese Weise in der dargestellten Ausgangsstellung gesichert Das Gehäuse 1 ist um eine horizontal liegende
Schwenkachse 20 nach unten abklappbar. > Wenn der als Zugstange ausgebildete Hebel 89 nach
außen aus dem abklappbaren Gehäuse herausgezogen wird, so zieht er mit seiner Umlenkrolle 90 das
Spannelement 84 V-förmig zwischen die beiden .!Stangen oder Rollen 87 und 88. Durch dieses Spannen
des Spannelementes wird der Schwenkhebel 82 nach unten abgeschwenkt, so daß sich in der bereits
beschriebenen Weise der Bremsbelag S3 gegen den Wirtel 81 anlegt. Ein Spannen des Spannelementes 84
und damit ein Abbremsen des Spinnrotors 2 erfolgt auch, wenn das Gehäuse 1 nach unten abgeklappt wird,
da dann ebenfalls die Andrückrolle 90 zwischen die beiden Stangen oder Rollen 87 und 88 eingezogen wird.
Dabei bewegt sich die Umlenkrolle 90 auf einem Kreisbogen um die Schwenkachse 20.
Die in Fig.9 dargestellte Ausführungsform kann
auch verwendet werden, wenn das Spannelement in
ίο ähnlicher Weise wie bei den vorausgegangenen
Ausführungsformen in der Betriebsstellung eine Zugspannung überträgt und zum Bremsen gelockert werden
muß. In diesem Fall wird das Spannelement V-förmig
die Stangen oder Rollen 87 und 88 und die
Umlenkrolle 90 geführt, so daß es zum Bremsen zu einem etwa geradlinigen Verlauf entspannt werden
kann. Die von dem Spannelement während des Betriebszustandes zu übertragende Kraft kann dann
entweder von einer entsprechenden der Feder 93 angeordneten Feder oder von einer entsprechend der
Ausgleichsfeder 86 angeordneten Zugfeder aufgebracht werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 wird der
Rotor in ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform
nach F i g. 1 gelagert und angetrieben. Der Bremsarm 8 ist jedoch mit einem nach unten verlängerten Ansatz
versehen, der über eine sich in dem Gehäuse 3 abstützende Feder % belastet wird, die den Bremsarm 8
nach oben in die Bremsstellung drücken will, in der die
Bremsbeläge 12 an der Rotorachse 5 anliegen. An den nach unten heruntergezogenen Ansatz des Bremsarms 8
greift ein Spannelement 97 an, das die Längsbank 17 durchdringt und unten an einer Längsstange 98 befestigt
ist. Die Längsstange ist in Tragstanzen 99 gelagert die
in regelmäßigen Abständen auf einer Bank 100 angebracht sind und zur Abstützung und Halterung der
Längsbank 17 dienen. Zwischen der Längsstange 98 und dem Spannelement 97 ist eine Feder 101 angeordnet,
durch deren Kraft der Bremsarm 8 in der Arbeitsstel-
lung gehalten wird.
Das Spannelement 97 ist mit zwei Anschlägen 102
und 103 versehen. In der Tragstanze 99 ist unterhalb des Anschlages 102 ein Hebel 104 gelagert, durch den das
Spannelement 97 hindurchgeführt ist. Der Hebel 104
hegt in der dargestellten Ausgangsstellung auf seiner dem Anschlag 102 abgewandten Seite an einem
Anschlag 105 der Tragstanze 99 an, gegen den er außerdem in nicht näher dargestellter Weise mit einer
Feder angedrückt werden kann.
Unterhalb des Anschlages 103 des Spannelementes 97 befindet sich ein Ansatz 106, der das Spannelement 97
beispielsweise gabelartig umgibt Der Ansatz 106 ist Teil des abklappbaren Gehäuses l.das um eine Schwenkachse 20 nach unten abklappbar ist
Wenn der Hebel 104 nach obea geschwenkt wird, so hebt er den Anschlag 102 des Spannelementes 97 an,so
daß dessen darüber befindlicher Teü gelockert wird. Daraufhin wird der BremsamS von der Feder 96 in die
Bremsstellung geschoben. Die gleiche Wirkung tritt-ein,
*o wenn das Gehäuse 1 abgeklappt wird, da dann ier
Ansatz 106 dea Anschlag 10$ des Spannelementes Ψ
anhebt und den darüber befindlichen Teü entspannt,»» daS der Bremsarm 8 ebeniaik wieder in die Bremsstelumg gebracht werden kann.
*5 Bei der AasfShnragsfonn nach Fig. 10, bei der zwei
unabhängige Vetstseugneder, aätmich der Hebel 104 and
das abklappbare Gehäuse ί. an das SpanmäemetU
angreifen, muß darauf geachtet werden, <
nicht betätigte Verstellglied die Bewegung des Spannelementes nicht behindert.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 11 ist die
Rotorachse 5 eines in einem unter Unterdruck stehenden Gehäuses 3 umlaufenden Spinnrotors in dem
Keilspalt zweier Stützrollenpaare 7 gelagert. An dem Gehäuse 3 ist ein die Rotorachse 5 umgebender
Ringmagnet 107 angeordnet, der auf einen Stahlbund 108 des Spinnrotors 2 einwirkt. Dieser Ringmagnet 7
übernimmt entweder alleine oder in Verbindung mit einem Spurlager 109 die Längssicherung des Spinnrotors
2. Wenigstens eine Seite der Stützrollenpaare 7 ist mit einem Wirtel 111 versehen, gegen den von unten her
ein Antriebsriemen 112 mit einer Andrückrolle 113 angedrückt wird. Die Andrückrolle 113 ist in einem
Schwenkhebel 114 gelagert, der seinerseits in der Schwenkachse 115 an dem Gehäuse 103 gelagert ist.
Zusätzlich ist unterhalb der Turbinenachse 5 ein radial wirkender Magnet 108.1 angeordnet, welcher diese in
den Keilspalt der Stützrollen 7 zieht.
In der Betriebsstellung wird der Schwenkhebel 114 in
nicht näher dargestellter Weise mit einer Feder in die dargestellte Stellung gedrückt, in der die Andrückrolle
113 den Antriebsriemen 112 von unten her gegen den Wirtel 111 andrückt. Um eine Bremsung durchzuführen,
muß der Schwenkhebel 114 nach unten geschwenkt werden, wodurch der Antriebsriemen 112 seinen
Kontakt zu dem Wirtel 111 verliert, während sich gleichzeitig über den Schwenkarm 114 betätigte
Bremsen gegen die Rotorachse 5 und/oder gegen den Wirtel 111 von oben anlegen.
Um das Abbremsen des Spinnrotors 2 automatisch mit dem öffnen des Gehäuses zu verbinden, sind
Übertragungsglieder vorgesehen, die das öffnen des um eine unterhalb der Längsbank 17 liegende, horizontale
Achse 20 nach unten abklappbaren Gehäuses 1 auf den Schwenkhebel 114 in dem Sinne übertragen, daß dieser
abgesenkt wird. Hierzu ist an einem Arm 116 des Schwenkhebels 114 ein Spannelement 117 befestigt, das
an einem Ansatz 118 in Abstand zu der Schwenkachse 20 des Gehäuses 1 befestigt ist Das Spannelement 117
besieht aus einem zweiteiligen Zugband 119 und einem Federelement 129. Es wird um eine Rolle 120.1 derart
umgelenkt, daß eine nach oben gerichtete Schwenkbewegung des Ansatzes 118 eine nach unten gerichtete
Zugbewegung auf den Arm 116 des Schwenkhebels 114
ausübt.
An den gleichen Arm 116 oder einen parallel dazu liegenden weiteren Arm greift ein unabhängig von dem
Gehäuse 1 Ledienbarer Hebel 121 an. Das hierfür bestimmte Ende des Hebels 121 ist gabelförmig
ausgebildet und umgreift eine Rolle 122, die an dem entsprechenden Hebelarm des Schwenkhebels 114
befestigt ist
Wenn der die Rolle Ϊ22 tragende Arm des
Schwenkhebels 114 sich nach der gleichen Seite bezüglich der Achse 115 erstreckt wie der die
Andrückrolle 113 tragende Arm, so kann dieser Ann über den Hebel durch ein Verschwenken im Uhrzeigersinn abgesenkt werden. Um jedoch zu erreichen, daß
das schwenkbare Gehäuse 1 und der unabhängige Hebel 121 zum Bremsen gleichsinnig bewegt werden, ist es
zweckmäßig, die Rolle 122 auf einem bezüglich des die
Andrückrolle 113 tragenden Armes des Schwenkhebels
114 auf der anderen Seite der Schwenkachse 115
liegenden Arm anzubringen. Der unabhängige Betätigungshebel 121 ist mit einem Bolzen 123 im
feststehenden Gehäuse 3 gelagert.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 12 ist der Antrieb des Spinnrotors nur schematisch dargestellt. Er
entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach F i g. 1. Für die Andrückrolle 6 ist ein Bremsarm 8
vorgesehen, der beim Abschwenken nach oben die nicht dargestellte Bremse gegen die Rotorachse 5 andrückt.
Die nach oben gerichtete Abschwenkung erfolgt durch die Kraft einer Feder 15, die sich an den Bremsarm 8 und
einen an dem Gehäuse 3 befestigten Widerlager 124
ίο abstützt. Der Bremsarm 8 wird in der dargestellten
Betriebsstellung durch einen Drücker 125 gehalten, der Bestandteil des abschwenkbaren Gehäuses 1 ist, das um
eine horizontal unterhalb der nicht dargestellten Längsbank liegenden Schwenkachse 20 nach unten
abklappbar ist. Der Bremsarm 8 ist mit einer Rolle 126 versehen, gegen die das mit einer Schräge versehene
vordere Ende des Drückers 125 beim Schließen des Gehäuseteils 1 anläuft.
Der bei dieser Ausführungsform als Übertragungsglied dienende Drücker 125 ist dadurch als Verstellglied
ausgebildet, daß er in dem abklappbaren Gehäuse 1 verstellbar gelagert und mit einem Hebel 127 versehen
ist. Der Drücker 125 ist als Winkelhebel ausgebildet, dessen in der dargestellten Ausgangsstellung etwa
parallel zu der Rückwand 22 des Gehäuseteils 1 verlaufender Schenkel an der Rückwand 22 in einem
Lager 128 gelagert ist. In dem Bereich des Lagers 128 ist eine Drehfeder 129 vorgesehen, die den Drücker 125 in
seine dargestellte Ausgangslage einstellt, in der er an einem verstellbar an der Rückwand 22 angebrachten
Anschlag 130 anliegt. Ein Bremsen, das durch Anheben des Bremsarms 8 bewirkt wird, erfolgt, wenn der
Drücker 125 über seinen Hebel unabhängig von dem geschlossenen und verriegelten Gehäuse 1 um sein
Lager 128 gegen die Wirkung der Drehfeder 129 verschwenkt wird. In gleicher Weise erfolgt ein
Bremsen, wenn das Gehäuse 1 um seine Schwenkachse 20 nach unten abgeklappt wird, da dann der Drücker 125
von dem Anschlag 130 mitgenommen wird.
Fig. 13 und 14 zeigen eine Ausführungsform bei der
die Rotorachse 5 eines Spinnrotors 2 in dem Keilspalt zweier Stützrollenpaare 7 und in axialer Richtung in
einem Spurlager 131 gelagert ist. Die Rotorachse 5 wird von einem von oben gegen sie mit einer Andrückrolle 6
angedrückten Treibriemen 4 angetrieben. Die Andrückrolle 6 ist in einem Bremsarm 8 gelagert, der über seine
Schwenkachse 9 hinaus verlängert ist und mit einem Ansatz 10 gegen eine Blattfeder 11 drückt die an ihrem
über der Rotorachse 5 liegenden freien Ende beidseits von dem Treibriemen 4 Bremsbeläge 12 aufweist Dei
Bremsarm 8 wird von einer Feder 15 belastet die sich ar dem Gehäuse 3 abstützt. Die Feder 15 möchte der
Bremsarm 8 in die Bremsstellung nach oben drücken,» der die Andrückrolle 6 von dem Treibriemen 4
ss abgehoben ist und in der der Ansatz 10 die mit dei
Bremsbelägen 12 versehene Blattfeder nach untei gegen die Rotorachse 5 drückt
Der Bremsarm S an seinem von der Schwenkachse ί abgewandten Ende mit einer Rolle 132 versehen, decei
Drehachse in der Längsrichtung des Bremsanns 8 fiegl
Auf diese RoDe 132 drückt von oben em Drucker 133
4er den Bremsann 8 in der BetrjebssteilungMTt Öe
Drücker 133 ist mit einem wegbewegbaren<Je
verbunden, das bei dieser Ätisfuhrungsform als eia
deckelartig das Gehäuse 3 verschließendes Baute]
ausgebildet ist ,'
Dieses wegbewegbare Gehäuse 134 ist am eme in
Bereich seiner Seitenkanten liegende vertikale Achs
135 von dem Gehäuse 3 wegklappbar. Der Drücker 133
ist mit einem Hebel 136 versehen und um die gleiche \chs? 135 schwenkbar gelagert An dem deckelartigen
Gehäuse 134, das ebenfalls mit einem Hebel 137 versehen ist, ist ein Anschlag 138 angebracht, durch den
der Drücker 133 beim öffnen des Gehäuses 134 mitgenommen wird. Der Drücker wird durch eine
Zugfeder 139 gegen den Anschlag 138 gezogen. Diese Zugfeder 139 liegt in einer quer zu der Wirkungsrichtung der Feder 15 liegenden Ebene, so daß sich die
Kräfte dieser beiden Federn nicht gegenseitig beeinflussen.
Der Drücker 133 ist an seinem vorderen Ende mit einer Schrägen 140 versehen, so daß er leicht auf die
Rolle 132 aufgeschoben werden kann. Um das Spinnaggregat aus der dargestellten Betriebsstellung in
die Bremsstellung zu überführen, muß der Drücker 133 außer Eingriff mit der Rolle 132 gebracht werden, so
daß die Feder 15 den Bremsarm 8 in die Bremsstellung bringen kann. Dies geschieht entweder dadurch, daß der
Drücker 133 an seinem Betätigungshebel 136 um die Achse 135 verschwenkt wird. Die gleiche Bewegung des
Drückers 133 wird auch dann erhalten, wenn das deckelartige Gehäuse 134 um seine Achse abgeschwenkt wird, da der Drücker 133 von dem Mitnehmer
138 mitbewegt wird.
Die Ausführungsform nach F i g. 13 und 14 weist eine prinzipielle Ähnlichkeit mit den Ausführungsformen
nach Fig. 1, 5 und 9 auf, da bei allen diesen Ausführungsformen jeweils ein Verstellglied vorgesehen ist, das unabhängig für sich betätigbar ist, und das.
außerdem von einem Mitnehmer des offenbaren Gehäuses zu der gleichen Bewegung veranlaßt wird.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 13 und 14 müssen
keine Übertragungsglieder durch die Längsbank 17 hindurchgeführt werden, so daß diese zur Unterbringung eines Luftkanals 141 verwendet werden kann.
Die Rotoraclise 5 der in Fig. 15 dargestellten Ausführungsform ist mit einem Wirtel 142 versehen,
gegen den von oben ein Antriebsriemen 4 mit einer Andrückrolle 6 angedrückt wird. Die Andrückrolle 6 ist
auf einem Arm 143 eines Schwenkhebels 144 gelagert, der an dem Gehäuse 3 schwenkbar angeordnet ist. Der
Schwenkhebel 144 besitzt einen zweiten Arm 145, der als Blattfeder ausgebildet ist und der unterhalb der
Rotorachse 5 verläuft. Er trägt an seinem über dem Wirtel 142 liegenden freien Ende einen Bremsbelag 1*6.
An dem Schwenkhebel 144 greift in nicht näher dargestellter Weise eine Feder an, die ihn aus der
dargestellten Betriebsstellung in die Bremsstellung drücken will, in der die Andrückrolle 6 von dem
Antriebsriemen 4 abgehoben ist und in der der Bremsbelag 146 an dem Wirtel 142 anliegt. Der
Schwenkhebel 144 wird von einem Drucker 14? in der dargestellten Betriebsstellung gehalten. Der Drücker
147 ist als Winkelhebel ausgebildet und in dem Gehäuse 3 um das Ende eines Schenkels schwenkbar gelagert.
Der andere Schenkel liegt auf einem Druckstück 148 an, das drehbar an dem Schwenkhebel 144 angebracht ist.
Das Druckstück 148 ist exzentrisch an dem Schwenkhebel 144 gelagert und mit einem Hebel 149 versehen.
Wenn der Betätigungshebel 149 derart verschwenki wird, daß das Druckstück 148 nicht mehr an dem
Drücker 147 anliegt, kann der Schwenkhebel 144 von seiner Feder nach oben geschwenkt werden, so daß er
dann die Bremsstellung einnimmt.
Der Drücker 147 wird in seiner dargestellten Ausgangsstellung durch einen verstellbaren Anschlag;
150 eines von dem Gehäuse 3 abklappbaren Gehäuses
151 gehalten. Das Gehäuse 151, das mit einem Griff 152 versehen ist, ist um eine im Bereich seiner Seitenkante
liegende vertikale Achse 153 verschwenkbar. Wenn das
Gehäuse 151 abgeschwenkt oder abgeklappt wird, so ist
der Drücker 147 nicht mehr gehalten, so daß der Schwenkarm 144 von seiner Feder nach oben in die
Bremsstellung verschwenkt wird. Dabei wird die Bewegung des Drückers 147 durch eine Nase 154
ίο begrenzt, die sich an einen Anschlag 155 des Gehäuses 3
anlegt Auch bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden keine Teile durch die Längsbank 156 hindurchgeführt
Bestandteile der Übertragungsglieder der Öffnungsbewegung zu der Bremse, nämlich das Druckstück 148 und
der Drücker 147, als Verstellglieder ausgebildet, die unabhängig voneinander entweder durch den Betätigungshebe! 149 oder durch den Gehäuseteil 151 verstellt
werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 16 und 17 wird die mit einem Wirtel 142 versehene Rotorachse in der
Ausführungsform nach Fig. 15 entsprechender Weise angetrieben und abgebremst. An den Arm 143 des
Schwenkhebels 144, der die Andrückrolle 6 trägt, greift von unten eine Feder 157 an, die sich an dem Gehäuse 3
oder der nicht dargestellten Längsbank abstützt. Der Arm 143 wird von einem Drücker 158 in die dargestellte
Arbeitsstellung gedrückt, der sich auf einem an dem
Arm 143 befestigten Druckstück 159 abstützt. Der
Drücker 158 ist über einen Hebel 160 um eine vertikale Achse 161 verschwenkbar. Er trägt an seinem, dem
Druckstück 159 zugeordneten Ende eine Rolle 162, die auf dem mit einer Steigung versehenen Druckstück 159
aufliegt, das konzentrisch zu der Achse 161 gekrümmt
ist. Der Drücker 158 wird von einer Blattfeder 163 in der
dargestellten Ausgangsstellung gehalten, in der er mit
einem Anschlag 164.1 an dem Gehäuse 3 anliegt.
Gehäuse 164 befestigt, der um eine ebenfalls vertikale Achse 165 aufklappbar ist, die auf der gegenüber
liegenden Seite des Turbinengehäuses 3 liegt. Die Blattfeder 163 wird durch einen Anschlag 166 in dem
abklappbaren Gehäuse 164 vorgespannt gehalten.
Eine Bremsung der Rotorachse 5 wird dann ausgeführt, wenn der Drücker 158 um seine Achse 161
verschwenkt wird. Dies geschieht einmal dadurch, daß er bei geschlossenem Gehäuse 164 durch den Betätigungshebel 160 um seine Achse 161 geschwenkt wird.
so Da die Rolle 162 an der Schrägen des Druckstückes 159
abläuft, kann der Schwenkhebel 144 von der Feder 157 in die Bremsstellung angehoben werden.
Der Drücker 158 wird auch dann verschwenkt, wenn das Gehäuse 164 über seinen Hebel 167 um seine Achse
165 aufgeklappt wird. In diesem Fall liegt die als Anschlag wirkende Blattfeder 163 nicht mehr an dem
Drücker 158 an, der dann von der Kraft der Feder 157 um seine Achse 161 verschwenkt wird, wobei die Rolle
162 an dem Druckstück 159 abläuft.
ft0 Bei der Ausführungsform nach Fig. 18 wird die
Rotorachse 5, die nur schematisch angedeutet ist, mit einem Antrieb und einer Bremse entsprechend der
Ausführungsform nach Fig. 16und 17 versehen. Indem
Gehäuse 3 ist ein als zweiarmiger Hebel ausgebildeter
''5 Drücker 168 um eine horizontale Achse 169 verschwenkbar gelagert. Der eine Arm 170 des Hebels ist
mit einer Armierung 171 aus Kunststoff versehen und liegt auf dem Arm 143 des Schwenkhebels 144 auf. Der
andere Arm 172 des Drückers 168 ist an einem abklappbaren Gehäuse 173 vorbeigeführt oder durchdringt
dieses und ist an seinem äußeren Ende als Hebel ausgebildet In dem um eine vertikale Achse 174
schwenkbaren Gehäuse 173 ist eine Druckfeder 175 angebracht, die gegen den Arm 172 drückt und die über
den Arm 170 und die Armierung 171 den Schwenkhebel 144 in der Arbeitsposition hält Der abschwenkbare
Gehäuseteil 173, der mit einem Griff 176 versehen ist,
weist einen einstellbaren Anschlag 177 auf, durch den die Betriebsstellung der Andrückrolle 6 einjustierbar ist
Ein Bremsen ist dann möglich, wenn der Arm 170 des Drückers 168 nach oben von dem Schwenkhebel 144
abgeschwenkt wird, der dann von seinem nicht
dargestellten Kraftspeicher in die Bremsstellung gebracht wird. Ein Abschwenken des Armes 170 nach
oben erfolgt, wenn der als Hebel ausgebildete Arm 172 nach unten gedrückt wird. Die gleiche Bewegung stellt
sich auch automatisch dann ein, wenn das Gehäuse 173 um seine vertikale Achse 174 derart verschwenkt wird,
daß die mit einem Druckstück 178 gegen den Arm 172 wirkende Feder 175 außer Eingriff gebracht wird, so daß
der Drücker 168 seinem Anheben keinen Widerstand mehr entgegensetzt
Um die Bremsstellung des Drückers 168 zu sichern, ist an dem Gehäuse 3 eine federnde Raste 179 vorgesehen,
die in der Bremsstellung in eine Bohrung 180 des Drückers einrastet
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Bremse für ein Offenend-Spinnaggregat, dessen
Spinnrotor in einem unter Unterdruck stehenden Gehäuse umläuft, das mit einem wegbewegbaren S
Gehäuse verschlossen ist, das mit Übertragungsgliedern an die Bremse angeschlossen ist, die beim
Wegbewegen des Gehäuses die Bremse betätigen, dadurch gekennzeichnet, daß eine unabhängig
vom Wegbewegen des Gehäuses (1; 134; 151; 164; 173) betätigbare Vorrichtung (19; 25; 37;
50; 59; 65; 73; 89; 104; 121; 125; 133; 148; 158; 168) für die gleiche Bremse (8,11,12; 27,12; 82,83; 114;
144,145,146) vorgesehen ist
2. Bremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig betätigbare Vorrichtung an
wenigstens einen Teil der zu dem wegbewegbaren Gehäuse führenden Übertragungsglieder angeschlossen
ist.
3. Bremse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dem wegbewegbaren Gehäuse (1)
führenden Übertragungsglieder ein Verstellglied (19; 25; 125; 133; 158; 168) enthalten, das sowohl
durch einen Betätigungshebel als auch durch das Gehäuse (1) verstellbar ist
4. Bremse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Übertragungsgliedern
ein Verstellglied (40; 57; 106; 118; 147) des wegbewegbaren Gehäuses (1; 151) und ein unabhängig
betätigbares Verstellglied (37; 59; 65; 73; 104; 121; 148) angreifen.
5. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder
ein Spannelement (16; 30; 36; 45; 56; 64; 72; 84; 97; 117) enthalten, an dem die unabhängig
betätigbare Vorrichtung und/oder das wegbewegbare Gehäuse (1) angreifen.
6. Bremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als unabhängig betätigbare Vorrichtung das
mit dem Spannelement (16; 30; 45; 84) verbindbare Verstellglied ein Hebel (19; 25; 50; 89) ist, der von
einem gegen das Gehäuse (1) oder den Hebel (19; 25; 50; 89) einstellbaren Mitnehmeranschlag (215 32;
51; 91, 92) beim Wegbewegen des Gehäuses (1) mitnehmbar ist.
7. Bremse nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß mittelbar an das Spannelement
(16; 36; 45; 56; 64; 72) eine Feder (24; 38; 49; 62; 68; 75) angeschlossen ist, die die Bremse in der
ausgerückten Stellung hält.
8. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (19; 25; 50;
89) in dem wegbewegbaren Gehäuse (1) gelagert ist.
9. Bremse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das wegbewegbare
Gehäuse (1; 134) mit einem auf einen Bremsarm (8) wirkenden Drücker (125; 133) versehen ist, der in
dem Gehäuse (1, 134) beweglich gelagert und über die unabhängig betätigbare Vorrichtung verstellbar
ist.
10. Bremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem feststehenden Gehäuse (3) ein
auf den Bremsarm (8) wirkender Drücker (147; 158; 168) beweglich angeordnet ist, der sich an einer am
wegbewegbaren Gehäuse (164; 173) angebrachten Feder (163; 175) abstützt und der durch die
unabhängig betätigbare Vorrichtung gegen die Wirkung dieser Feder (168; 175) verstellbar ist.
11. Bremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem feststehenden Gehäuse
(3) ein zweiarmiger Hebel (168) gelagert ist, dessen einer Arm (170) auf einen Bremsarm (143) emwirkt
und dessen anderer Arm (172), durch eine im wegbewegbaren Gehäuse (173) angeordnete Feder
(175) belastet ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712109975 DE2109975B2 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Bremse fuer ein offenend-spinnaggregat |
| GB1007972A GB1348592A (en) | 1971-03-03 | 1972-03-03 | Breaking device for an openend or break-spinning unit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712109975 DE2109975B2 (de) | 1971-03-03 | 1971-03-03 | Bremse fuer ein offenend-spinnaggregat |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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|---|---|---|---|---|
| DE2811960A1 (de) * | 1978-03-18 | 1979-09-27 | Schubert & Salzer Maschinen | Verfahren und vorrichtung zum individuellen anspinnen einzelner offenend- spinnvorrichtungen |
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|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |