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DE2108668A1 - Laufbildkamera für Moment- und Langzeitaufnahmen - Google Patents

Laufbildkamera für Moment- und Langzeitaufnahmen

Info

Publication number
DE2108668A1
DE2108668A1 DE19712108668 DE2108668A DE2108668A1 DE 2108668 A1 DE2108668 A1 DE 2108668A1 DE 19712108668 DE19712108668 DE 19712108668 DE 2108668 A DE2108668 A DE 2108668A DE 2108668 A1 DE2108668 A1 DE 2108668A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
catch member
drive shaft
motion picture
shutter
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19712108668
Other languages
English (en)
Other versions
DE2108668B2 (de
Inventor
Herbert 7316 Köngen Reinsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Photokino GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Photokino GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Photokino GmbH filed Critical Robert Bosch Photokino GmbH
Priority to DE19712108668 priority Critical patent/DE2108668B2/de
Priority to FR7147115A priority patent/FR2127533A5/fr
Priority to US05/226,435 priority patent/US3950084A/en
Publication of DE2108668A1 publication Critical patent/DE2108668A1/de
Publication of DE2108668B2 publication Critical patent/DE2108668B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Anlage zur Patent- und 22. 2. 1971
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung R. No. 744
St/Ef
ROBERT BOSCH PHOTOKINO GMBH Stuttgart
Laufbildkamera für Moment- und Langzeitaufnahmen
Die Erfindung betrifft eine Laufbildkamera für Moment- und Langzeitaufnahmen mit einer Arretiervorrichtung, mittels welcher die Antriebswelle des Kameraverschlusses wahlweise in einer der Abdeckstellung des Verschlusses zugeordneten Lage oder in einer Stellung anhaltbar ist, in welcher der Verschluss geöffnet ist.
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Durch die OS 2 oo2 699 ist bereits eine Laufbildkamera dieser Art, welche unter anderem die Durchführung von Dämmerungs- und Nachtaufnahmen künstlich ooleuchteter Objekte ermöglicht, bekannt geworden. Die Arreziervorrichtung dieses Geräts hat ein hebelartig ausgebildetes Fangglied, das mit zwei in UmI auf richtung des Verschlusses und in Richtung der Verschlussachse versetzt zueinander angeordneten Nocken wahlweise derart zusammenwirkt, dass im Zusammenwirken mit dem einen Nocken der Umlaufverschluss bei durch den Verschlussflügel abgedecktem Bildfenster der Kamera und im Zusammenwirken mit dem anderen Nocken der Umlaufverschluss in einer Stellung arretiert wird, in welcher der Verschlussflügel das Bildfenster wieder freigegeben hat. Zu diesem Zweck ist der Fanghebel auf einer parallel zur Verschlussachse verschiebbaren Buchse gelagert, die mit Hilfe einer Handhabe in zwei den Fanghebel in die Umlaufbahn des einen Nockens oder in die Umlaufbahn des anderen Nockens bringende Betriebsstellungen überführbar ist.
Eine weitere, durch die französische Patentschrift 9S5 4o6 bekannt gewordene Bauart einer zur Durchführung von Moment- und Langzeitaufnahmen bei Laufbildkameras geeignete Arretiervorrichtung benutzt zum wahlweisen Festhalten der Verschlussantriebswelle in der der Abdeckstellung des Verschlusses zugeordneten Lage und zum Festhalten der Welle in der Verschlussoffenstellung zwei getrennte Fanghebel, die durch eine Auslösetaste gemeinsam betätigt werden können, wenn Langzeitaufnahmen beabsichtigt sind.
Bei einer anderen bekannten Arretiervorrichtung nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 5o3 4o7 ist zum wahlweisen Festhalten der Verschlussantriebswelle der Kamera in der Abdeckstellung oder in der Offenstellung des Verschlusses ein mehrere Anschlagkanten aufweisendes und an einer Blattfeder befestigtes Fang-
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glied in Form eines schwenkbaren, L-formigen Bügels vorgesehen, dessen einer Schenkel unter Feuerwirkung an einer in Längsrichtung des Schenkels verstellbaren Auslösetaste anliegt. Je nach der gewählten Einstellung wird das Fangglied beim Niederdrücken der Taste mehr oder weniger weit ausgelenkt, was zur Folge hat, dass es die Verschlussantriebswelle zunächst freigibt, um sie sodarm in einer der Abdeckstellung des Verschlusses oder seiner Offenstellung entsprechenden Lage wieder anzuhalten.
Die vorstehend geschilderten bekannten Arretiervorrichtungen, die zum Anhalten des Kameraverschlusaes sowohl in der Abdeckstellung als auch in der Offenstellung geeignet sind, erkaufen diese Arbeitsv/eise mit einem verhältnismässig grossen Aufwand an Raum und Bauteilen. Hinzu kommt die Notwendigkeit, Teile der Vorrichtung relativ zueinander zu verstellen, wenn von einer Betriebsart auf die andere übergegangen werden soll. Beim Gegenstand der OS 2 oo2 699 muss bei einem Wechsel der Betriebsart das Fangglied gegenüber dem Nockenträger, bei demjenigen des DGM 1 5o3 4o7 und der französischen Patentschrift 9o5 4oo die Auslösetaste gegenüber dem bzw. den Fanggliedern verstellt werden. Ausserdem müssen Vorkehrungen getroffen sein, damit das verstellbare Glied seine Einstellage nicht unbeabsichtigt verändern kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bekannten Anordnungen zu beseitigen, d. h. eine Laufbildkamera für Moment- und Langzeitaufnahmen der"eingangs bezeichneten Art zu schaffen, deren Arretiervorrichtung sich durch besondere bauliche Einfachheit, einen geringen Raumbedarf sowie durch eine zuverlässige Arbeits- und übersichtliche Bedienungsweise auszeichnet.
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Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Arretiervorrichtung ein in einer Ebene bewegliches Fangglied sowie zwei mit der Verschlussantriebsv/elle verbundene Vorsprünge aufweist, die in Drehrichtung der V/elle derart versetzt zueinander angeordnet sind, dass im Zusammenwirken des Fangglieds mit dem einen Vorsprung der Verschluss in der Abdeckstellung und im Zusammenwirken des Fangglieds «ixt dem anderen Vorsprung in der OfJTenstellung arretiert wird, und dass Betätigungsmittel zum Überführen des Fangglieds in eine Freigabestellung sowie Steuermittel vorgesehen sind, die dem Fangglied die Rückkehr in die Arretierstellung abhängig von der gewählten Aufnahmeart bei Erreichen bestimmter, vorgegebener Drehlagen der Antriebswelle gestatten.
Die vorgeschlagene Konstruktion hat den besonderen Vorzug, dass sie mit einem einzigen Fangglied auskommt, das sich zum Freigeben und Wiederanhalten des Verschlusses bei allen Betriebsarten der Kamera in ein- und derselben Ebene bewegt und dabei stets eine Bewegung gleicher Grosse ausführt. In diesem Zusammenhang ist es von besonderer Bedeutung, dass der Zeitpunkt, in welchem das Fangglied bei eingeschaltetem Kameratriebwerk seine Freigabestellung verlassen und in die Arretierstellung zurückkehren kann nicht von triebwerksunabhängigen, mit Toleranzen behafteten Zeitgebern, sondern durch Steuermittel bestimmt wird, welche auf bestimmte, vorgegebene Drehlagen der Verschlussantriebswelle reagieren. Dies trägt dazu bei, dass die vorgeschlagene Arretiervorrichtung auch nach langer Zeit noch sehr genau und zuverlässig arbeitet.
In weiterer Ausbildung des Erfindungsgegenstands kann als Betätigungsmittel zum Überführen des Fangglieds in die Freigabestellung gegen die Wirkung einer Feder ein Elektromagnet dienen,
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in dessen Stromkreis parallel zueinander liegende, den beiden Aufnahmearten zugeordnete Auslöseschalter zum Einschalten des Elektromagneten sowie ünterbrecherschalter angeordnet sind, die mit einer synchron mit der Verschlussantriebswelle umlaufenden Steuerscheibe zusammenarbeiten.
Eine besonders einfache Ausbildung der Unterbrecherschalter und der mit ihnen zusammenarbeitenden Steuerscheibe lässt sich dadurch erreichen, dass die Unterbrecherschalter Kontaktzungen aufweisen, die an einer kontaktfreie Zonei enthaltenden und mit der Verschlussantriebswelle drehfest verbundenen Kontaktscheibe federnd anliegen.
In der nachstehenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands anhand einer Zeichnung, welche die für die Erfindung wesentlichen Teile einer elektromotorisch angetriebenen Laufbildkamera in Verbindung mit einem Schaltbild zeigt, näher erläutert.
Der Umlaufverschluss 1 der Kamera hat einen trommelartig ausgebildeten Rotationskörper 2, an dem ein Verschlussflügel 3 befestigt ist. Der Verschluss sitzt auf einer Antriebswelle 4, welche über ein in gestrichelten Linien angedeutetes Untersetzungsgetriebe 5 mit der Welle 6 eines in die Kamera eingebauten Elektromotors 7 verbunden ist. Am Rotationskörper 2 sind zv/ei Vorsprünge ö und 9 angebracht, die in Umlauf richtung der Antriebswelle 4 einen bestimmten Abstand voneinander haben.
Mit den beiden Vorsprüngen 8 und 9 arbeitet ein Fangglied 1o zusammen, das im Ausführungsbeispiel als ein auf einer gerätefesten Achse 11 gelagerter, in einer Ebene beweglicher Winkelhebel ausgebildet ist. Der Arm 12 des Fangglieds 1o hat eine mit den Vorsprüngen 8 und 9 zusammenarbeitende Abwinkelung 12a sowie eine Platte 13, die den Anker eines Elektromagneten 14
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bildet. Am anderen Arm 15 des Fangglieds 1o greift eine Zugfede.r 16 an, die bestrebt ist, das Glied in der dargestellten, durch einen Anschlagstift 17 bestimir. i;en Arretierstellung zu halten. Äusserdem betätigt der Arm 15 mittels eines Stifts 1ö einen im Stromkreis des Elektromotors 7 angeordneten Schalter 19, der dann geschlossen wird, wenn das Fangglied 1o vom Elektromagneten 14 angezogen ist.
Der Elektromagnet 14 ist mittels einer Leitung 2o an den einen Pol einer zur Speisung des Magneten und des Elektromotors 7 dienenden Batterie 21 angeschlossen. Eine weitere vom Magneten 14 abgehende Leitung 22, die einen in Ruhestellung offenen Schalter 23 enthält, führt zum anderen Pol der Batterie 21. Zwischen der Leitung 22 und einer die Batterie 21 mit dem Schalter 19 verbindenden Leitung 24 liegt ein Auslöseschalter 25, der im unbeeinflussten Zustand geöffnet ist.
In der Ruhestellung, d. h. bei nicht in Betrieb befindlicher Kamera, nimmt der Verschluss 1 die dargestellte Abdeckstellung ein. In dieser Lage wird er durch die Abwinkelung 12a des in seiner Arretierstellung befindlichen Fangglieds 1o am Vorsprung 8 des Rotationskörpers 2 festgehalten. Der Verschlussflügel 3 deckt dabei das Bildfenster 26 der Kamera vollständig ab und unterbindet somit eine Belichtung des im Bildfenster befindlichen Filmabschnitts.
Soll die Kamera zwecks Durchführung von Reihenbild-Momentaufnahmen in Betrieb gesetzt werden, so wird der Auslöseschalter 25 geschlossen. Dadurch erhält der Elektromagnet 14 über die Leitungen 2o und 22 Strom aus der Batterie 21 und zieht den Anker 13 an. Dies hat zur Folge, dass das Fangglied 1o eine Schwenkbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn ausführt, im Verlauf derer seine Abwinkelung 12a den Vorsprung 8 des Verschlusses 1 freigibt. Äusserdem schliesst der Arm 15 des Fang-
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gliedö den Schalter 19, sodass der Motor 7 Strom erhält und anläuft. Der Kotor treibt über das Untersetzungsgetriebe 5 die Y/elle 4 an, auf welcher ausser de.a Umlaufverschluss 1 nicht dargestellte Steuerkurven für dos Filmschaltwerk so angeordnet sind, dass der in die Kamera eingelegte Filmstreifen in an sich bekannter Weise während des Abdeckens des Bildfensters 26 durch den Verschlussflügel 3 um jeweils ein Bild fortgeschaltet wird.
Soll die Kamera stillgesetzt v/erden, so braucht der Benutzer lediglich, die Auslösetaste 25 loszul&ssen. Die Stromversorgung des Elektromagneten 14 und des Elektromotors 7 bleibt dabei unabhängig vom Zeitpunkt des Loslassons der Auslösetaste 25 in nachstehend näher beschriebener Weise stets noch so lange aufrechterhalten bis der Verschluss 1 die dargestellte Abdeckstellung nahezu erreicht hat.
An der Vorderseite des Rotationskörpers 2 ist eine Kontaktscheibe 27 befestigt, welche zwei kontaktfreie Zonen 2ö, 29 aufweist, die dazu dienen, den Stromkreis des Elektromagneten 14 bei Erreichen bestimmter, vorgegebener Drehlagen der Antriebswelle 4 zu unterbrechen. Mit den beiden Zonen 28 und arbeitet je eine Kontaktzunge 3o bzw. 31 zusammen, die an ein Leitungsstück 32 bzw. 33 angeschlossen ist. Mittels eines Schalters 34, der zwei stabile Schaltstellungen besitzt, kann entweder die Kontaktzunge 3o oder die Kontaktzunge 31 über eine Leitung 35 an die Batterie 21 angeschlossen werden. Eine weitere Kontaktzunge 36, welche ausserhalb der beiden kontaktfreien Zonen 26, 29 an der Kontaktscheibe 27 anliegt, ist durch ein Leitungsstück 37 mit der Leitung 22 verbunden.
Die Teile 27, 2ό, 29, 3o und 31 bilden Steuermittel, welche durch Unterbrechen des Stromkreises des Elektromagneten 14 dem Fangglied die Rückkehr in die Arretierstellung abhängig
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von der gewählten Aufnahmeart bei Erreichen bestimmter, vorgegebener Drehlagen der Antriebswelle h gestattet. Bei Reihenbild-Momentaufnahmen wirkt sich dies so aur;, dass nach dem Loslassen der Auslösetaste 25 der Stromkreis für den Elektromagneten über Leitung 35, Schalter 34, Leitung 32, Kontaktzunge 3o, Kontaktscheibe 27, Kontaktzunge 36, Leitungsstück 37, Leitung 22, Leitung 2o noch solange aufrechterhalten bleibt, bis die kontaktfreie Zone 28 die Kontaktzunge 3o erreicht und den Magnetstromkreis unterbricht. Dies geschieht so rechtzeitig, dass das Fangglied 1o unter Wirkung der Feder 16 in seine Arretierstellung überwechseln und den nach dein Abschalten des Motorstromkreises unter dem Einfluss der Schwungkraft noch kurzzeitig weiterdrehenden Verschluss 1 am Vorsprung 8 anhalten kann.
Ausser den beschriebenen Reihenbild-Momentaufnahmen ermöglicht die vorgeschlagene Anordnung auch die Durchführung von Einzelbild-Momentaufnahmen sowie von Langzeitaufnahmen. Zur Durchführung der erstgenannten Aufnahmeart wird der Momentschalter geschlossen. Dieser Schalter ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass er nur einen kurzzeitigen Stromfluss über die Leitung 22 in den Magneten 14 gestattet. Letzterer zieht an und überführt das Fangglied 1o unter gleichzeitigem Schliessen des Motorschalters 19 in die Freigabestellung. Am Ende des durch den Schalter 23 erzeugten Schaltimpulses hat sich der Verschluss 1 so weit im Uhrzeigersinn gedreht, dass sich die Kontaktzunge 3o nicht mehr im Bereich der kontaktfreien Zone 28 befindet. Dies hat zur Folge, dass der Elektromagnet 14 über 35, 34, 32, 3o, 27, 36, 37, 22, 2o weiterhin mit Strom aus der Batterie 21 versorgt wird und daher in erregtem Zustand verbleibt. Kurz vor Ablauf einer Umdrehung der Antriebswelle 4 gelangt die kontaktfreie Zone 28 wieder in den Bereich der Kontaktzunge 3o, wodurch der Elektromagnet 14 stromlos wird und dem Fangglied 1o die Rückkehr in die dargestellte Arretierstellung gestattet. Auf diese Weise wird der Verschluss nach dem Transport und der Belichtung eines Filmbildes durch
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die Abwinkelung 12a des Fangglieds am Vorsprung 8 angehalten. Bei der Rückkehr des Fanghebels in die Abdeckstellung wird auch der Schalter 19 geöffnet, sodass der Motor 7 zum Stillstand kommt.
Für Aufnahmen mit Langzeitbelichtung wird der Schalter 34 von der ausgezogen gezeichneten Stellung in die gestrichelt angedeutete Lage überführt, wodurch folgender Stromkreis für den Elektromagneten 14 zustandekommt: 21, 35, 34, 33, 31, 27, 36, 37, 22, Magnet 14, 2o, 21. Das vom erregten Magneten 14 angezogene Fangglied 1o gibt den in seiner Abdeckstellung befindlichen Verschluss frei und schliesst den im Motorstromkreis liegenden Schalter 19, sodass der Motor anläuft und die Welle 4 dreht. Nachdem der Verschluss 1 etwa eine halbe Umdrehung gemacht hat, unterwandert die kontaktfreie Zone 29 die Kontaktzunge 31 und unterbricht auf diese Weise den Stromfluss in der zum Magneten 14 führenden Leitung 22. Der Magnet 14 fällt daraufhin ab und gibt das Fangglied 1o zur Rückkehr in die Arretierstellung frei. Diese Freigabe erfolgt zu einem solchen Zeitpunkt, dass der Vorsprung 9 des Verschlusses auf die Abwinkelung 12a des Fangglieds 1o auftrifft. Dadurch wird der Verschluss in einer Stellung angehalten, in welcher er das Bildfenster 26 der Kamera freigibt. Er bleibt jetzt solange in dieser Offenstellung, bis der Momentschalter 23 betätigt wird. Durch diese Betätigung wird der Elektromagnet 14 zunächst kurzzeitig erregt. Er zieht das Fangglied 1o an, das seinerseits den Motorschalter 19 schliesst. Am Ende des vom Momentschalter 23 erzeugten Schaltimpulses hat der Motor 7 den vom Fangglied 1o freigegebenen Verschluss 1 bereits soweit gedreht, dass die kontaktfreie Zone 29 die Kontaktzunge 31 verlassen hat. Der Stromkreis für den Elektromagneten 14 wird nun über 35, 34, 33, 31, 27, 36, 22, 2o aufrechterhalten und zwar solange, bis die kontaktfreie Zone 29 nach nahezu einer vollen Umdrehung des Verschlusses 1 wieder in den Bereich der
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Kontaktzunge 31 kommt. Dabei deckt der Verschluss während der Filmschaltphase das Bildfenster 26 der Kamera ab und wird danach von der Abwinkelung 12a des Fangglieds 1o in seiner Offenstellung arretiert.
Zum Beendigen der Langzeitaufnahmen wird der Schalter 34 wieder in seine ausgezogen gezeichnete Stellung zurückgestellt, in welcher er die Leitung 32 Kit der Batterie 21 verbindet. Dadurch entsteht über die Kontaktzungen 3o, 36 ein geschlossener Stromkreis für den Magneten 14, der zur Folge hat, dass der Magnet die Abwinkelung 12a des Fangglieds vom Vorsprung 9 abhebt und der Verschluss durch den mittels des Schalters 19 eingeschalteten Motor 7 soweit im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis die kontaktfreie Zone 26 die Kontaktzunge 3o erreicht. In dieser Stellung ist der Stromkreis des Elektromagneten 14 unterbrochen und das Fangglied kehrt in die dargestellte Arretierstellung zurück, in welcher es den Verschluss wieder am Vorsprung 8 festhält.
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Claims (6)

Ansprüche
1.' Laufbildkamera für Moment- und Lancz,eitaufnahmen mit einer Arretiervorrichtung, mittels welcher die Antriebswelle des Kameraverschlusses wahlweise in einer der Abdeckstellung des Verschlusses zugeordneten Lage oder in einer Stellung anhaltbar ist, in welcher der Verschluss geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung ein in einer Ebene bewegliches Fangglied (1o) sowie zwei mit der Verschlussantriebswelle (4) verbundene Vorsprünge (8, 9) aufweist, die in Drehrichtung der Welle derart versetzt zueinander angeordnet sind, dass im Zusammenwirken des Fangglieds mit dem einen Vorsprung (8) der Verschluss in der Abdeckstellung und im Zusammenwirken des Fangglieds mit dem anderen Vorsprung (9) in der Offenstellung arretiert wird, und dass Betätigungsmittel zum Überführen des Fangglieds in eine Freigabestellung sowie Steuermittel vorgesehen sind, die dem Fangglied die Rückkehr in die Arretierstellung abhängig von der gewählten Aufnahmeart bei Erreichen bestimmter, vorgegebener Drehlagen der Antriebswelle gestatten.
2. Laufbildkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Betätigungsmittel zum Überführen des Fangglieds (1o) in die Freigabestellung gegen die Wirkung einer Feder (16) ein Elektromagnet (14) dient, in dessen Stromkreis parallel zueinander liegende, den beiden Aufnahmearten zugeordnete Auslöseschalter (25, 23, 34) zum Einschalten des Elektromagneten sowie Unterbrecherschalter angeordnet sind, die mit einer synchron mit der Verschluss antriebswelle umlaufenden Steuerscheibe zusammenarbeiten.
3. Laufbildkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrecherschalter Kontaktzungen (3o, 31) aufweisen, die an einer kontaktfreie Zonen (28, 29) enthalten den und mit der Verschlussantriebsv/elle (4) drehfest verbundenen Kontaktscheibe (27) federnd anliegen.
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4. Laufbildkamera nach Anspruch 3, cindurch gekennzeichnet, dass die kontaktfreien Zonen (28, 29) auf verschiedenen Radien der Kontaktscheibe (27) liegen und in Drehrichtung der Verschlussantriebswelle (4) derart versetzt zueinander angeordnet sind, dass der Stromkreis des Elektromagneten (14) bei Momentaufnahmen kurz vor Erreichen der durch das Fangglied (1o) und den einen Vorsprung (8) vorgegebenen Abdeckstellung des Verschlusses (1) und bei Langzeitbelichtungen jeweils kurz vor Erreichen der durch das Fangglied und den anderen Vorsprung (9) bestimmten Verschlussoffenstellung unterbrochen wird.
5. Laufbildwerfer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktzunge (3o), welche mit der zum Unterbrechen des Magnetstromkreises bei Momentaufnahmen dienenden kontaktfreien Zone (28) der Kontaktscheibe (27) zusammenarbeitet und die mit der den Magnetstromkreis bei Langzeitaufnahmen unterbrechenden kontaktfreien Zone (29) zusammenarbeitende Kontaktzunge (31) an je eine Leitung (32 bzw. 33) angeschlossen sind, welche durch den für die Auslösung der Kamera bei Langzeitaufnahmen vorgesehenen Auslöseschalter (34) wechselweise mit einer die Speisespannung für den Elektromagneten (14) liefernden Spannungsquelle (21) verbindbar sind.
6. Laufbildkamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb der Verschlussantriebswelle (4) ein Elektromotor (7) dient, dessen Stromkreis einen Schalter (19) enthält, welcher durch das Fangglied (1o) beim Überwechseln in die Freigabestellung geschlossen wird.
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DE19712108668 1971-02-24 1971-02-24 Laufbildkamera fuer moment- und langzeitaufnahmen Withdrawn DE2108668B2 (de)

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DE19712108668 DE2108668B2 (de) 1971-02-24 1971-02-24 Laufbildkamera fuer moment- und langzeitaufnahmen
FR7147115A FR2127533A5 (de) 1971-02-24 1971-12-28
US05/226,435 US3950084A (en) 1971-02-24 1972-02-15 Cinematographic apparatus with adjustable shutter means

Applications Claiming Priority (1)

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DE2108668B2 DE2108668B2 (de) 1977-10-20

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DE (1) DE2108668B2 (de)
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