DE2040068C3 - Photographische Kamera mit elektrisch betätigtem Verschlußmechanismus - Google Patents
Photographische Kamera mit elektrisch betätigtem VerschlußmechanismusInfo
- Publication number
- DE2040068C3 DE2040068C3 DE19702040068 DE2040068A DE2040068C3 DE 2040068 C3 DE2040068 C3 DE 2040068C3 DE 19702040068 DE19702040068 DE 19702040068 DE 2040068 A DE2040068 A DE 2040068A DE 2040068 C3 DE2040068 C3 DE 2040068C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking lever
- locking
- lever
- ball
- magnet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
35
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit elektrisch betätigtem Verschlußmechanismus mit
einem Auslöser, mit einer Steuerschaltung mit einstellbarer Konstante zur Beaufschlagung eines Elektromagneten,
mit einem Sperrhebel für das Verschlußschließglied, der von dem Elektromagneten steuerbar ist und
mit einem Belichtungszeiteinstellorgan, mit dem die Konstante eingestellt wird. Kameras mit elektrischem
Verschluß leiden unter dem Nachteil, daß bei Ballbelichtung viel elektrische Kraft verbraucht wird, wenn ein
Elektromagnet mit der Betätigung des Drückers unter Strom gestellt wird. Bei einer bekannten Kamera
(US-Patent 33 03 766) werden automatische Belichtungen mittels des Schaltkreises einer elektronischen
Belichtungssteuereinrichtung gesteuert, Von Hand und mit Ball wird die Belichtung bei dieser Kamera rein
mechanisch bewirkt.
In dem Verschluß einer bekannten Kamera (LJSA-Patent 33 03 766) ist ein photoelektrisches Zeitsteuersystem
mit einem rein mechanischen Steuersystem für Ballbelichtung kombiniert. Beim Übergang von einer
Belichtungsart auf die andere wird ein Schalter geöffnet oder geschlossen. Die Ballaufnahme findet bei geöffnetem
Schalter statt, der Magnet in dem photoelektrischen Zeitsteuersystem kommt hierbei nicht unter Strom, der
Verschluß wird vollmechanisch betätigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera mit einem Verschiußmechanismus dieser
Bauart dahingehend zu verbessern, daß der Verschlußmechanismus bei Ballaufnahme ebenfalls elektrisch
betätigt wird, der Magnet aber bei der Ballaufnahme nur ganz kurze Zeit oder überhaupt nicht unter Strom
gestellt wird. So wird der technische Fortschritt erreicht, daß mit dem gleichen Steuerkreis sowohl die Momentaufnahme,
als auch die Ballaufnahme gesteuert wird, ohne daß bei Ballaufnahme ein nennenswerter Stromverbrauch
eintritt. Das Wesen der Erfindung ist darin zu sehen, daß die die veränderliche Konstante aufweisende
Steuerschaltung bei Ballaufnahme den Magnet entmagnetisiert. Die Erfindung besteht darin, daß bei
Einstellung des Belichtungszeiteinstellorgans auf Ballaufnahme mit dem Betätigen des Auslösers der Magnet
gar nicht oder nur während einer kurzen Zeitspanne erregt wird, nach deren Ende der entmagnetisierte
Magnet den Sperrhebel freigibt und nur noch eine zweite Sperrung des Sperrhebels mittels eines Hemmhebels
aufrechterhalten wird, bis dieser unter Einwirkung des in die Ausgangsstellung zurückkehrenden
Auslösers ebenfalls den Sperrhebel und dieser seinerseits das Verschlußschließglied freigibi. Bei einer
Ausführungsform der Erfindung wird durch Drücken des Auslösers ein Schalter der Steuerschaltung geschlossen,
wozu die Schaltung so ausgelegt ist, daß in der Stellung des Belichtungszeiteinstellorgans auf
Ballaufnahme mit der Schließung des Schalters nur eine kurzzeitige Erregung des Magneten erfolgt, die
ausreicht, den Hemmhebel in den kurzzeitig angezogenen Sperrhebel einschnappen zu lassen. Dieses Ausführungsbeispiel
hat mit der kurzzeitigen unter Stromstellung des Magneten den Vorzug des Fortfalls eines
besonderen Ballschalters und damit der Herabsetzung der Herstellungskosten und der Erhöhung der Verläßlichkeit.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 das Schaltbild des Steuerstromkreises für eine
erfindungsgemäße Ausführung eines elektrischen Verschlusses,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführung des Verschlußmechanismus nach
Beendigung der Verschlußspannung,
Fig. 3 ebenso eine perspektivische Ansicht der obigen Ausführung, jedoch unmittelbar nach Betätigung
der Auslösevorrichtung.
In Fig. 1 ist der elektrische Steuerstromkreis des elektrischen Verschlusses gezeigt. Parallel zur Stromquelle
fund zum Hauptschalter S] bilden der regelbare Widerstand R und der Kondensator C einen Verzögerungsstromkreis
mit der Zeitkonstanten CR. Durch Veränderung des Widerstandswerts des regulierbaren
Widerstands R wird die Belichtungszeit beliebig bestimmt.
Der Hauptschalter S1 wird zu Beginn des Auslösevor
gangs unmittelbar vor dem Anlassen des öffnungsvorgangs des Verschlusses geschlossen und bei Abschluß
des Auslösevorgangs wieder geöffnet. Durch das Schließen des Hauptschalters S-, wird der Transistor 71
leitend, so daß auch der Transistor T2 leitend und der am
Kollektor dieses Transistors T2 liegende Elektromagnet
M erregt wird. Der Elektromagnet M zieht den den Verschlußmechanismus anhaltenden Hebel an und
sperrt so den Schließvorgang des Verschlusses.
Gleichzeitig mit der Öffnung des Verschlusses wird der Zeitschalter Sj geöffnet, der parallel zum Kondensator
C geschaltet und gewöhnlich geschlossen ist. Der durch den regelbaren Widerstand R fließende Strom
lädt den Kondensator C auf, und die Spannung an der Basis des Transistors T] steigt allmählich an. Hat diese
Spannung einen bestimmten Wert erreicht, so wird der Transistor 71 und demzufolge auch der Transistor T2
gesperrt. Der Elektromagnet M wird entmagnetisiert und löst die obenerwähnte Sperrung des Schließvorgangs
des Verschlusses. Auf diese Weise wird die normale Augenblicksaufnahme vorgenommen.
Im folgenden wird der Mechanismus für die oben erwähnte Öffnungs- und Schließbewegung anhand der
F i g. 2 und 3 beschrieben.
Mit 1 ist der vorauslaufende Schirm bezeichnet und mit 11 der nachlaufende Schirm. Die Aufwickelachse 3,
welche die den vorauslaufenden Schirm 1 aufwickelnden Rollen 2, 2 trägt, steht über das Zahnrad 4 mit dem
Antriebszahnrad 5 für den vorauslaufenden Schirm 1 in Eingriff. Die den vorauslaufenden Schirm 1 anhaltende
Scheibe 7 ist mit dem Antriebszahnrad 5 fest verbunden und mit ihm auf derselben Achse 6 gelagert und steht bei
gespanntem Verschluß gemäß Fig. 2 mit dem um die
Achse 9 drehbaren, durch die Feder 10 im Uhrzeigersinn vorgespannten Auslösehebel 8 in Fingriff und wird
dadurch in der Bewegung angehalten. Diese den vorauslaufenden Schirm anhaltende Scheibe 7 hält in
dieser Stellung den eine Öffnungsneigung besitzenden Zeitschalter S2 geschlossen. Bei der Verschlußspannung
kommt also der vom Antriebszahnrad 5 für den vorauslaufenden Schirm vertikal vorspringende Stift 16
in Eingriff mit dem entsprechend vorspringenden Stift 17 des Antriebszahnrads 15 für den nachlaufenden
Schirm 11. Dieses Antriebszahnrad 15 ist ebenfalls auf der obenerwähnten Achse 6 drehbar gelagert und steht
mit dem Zahnrad 14 in Eingriff, das mit der den nachlaufenden Schirm 11 aufwickelnden Achse 14 fest
verbunden ist. Das Antriebszahnrad 15 wird im Uhrzeigersinn gedreht, so daß der nachlaufende Schirm
11 auf die auf der Achse 13 vorgesehene Rolle 12 aufgewickelt wird. Auf der oberen Fläche des
Antriebszahnrads 15 für den nachlaufenden Schirm 11 ist die Anhdtescheibe 18 angeordnet, und zwar ist sie
auf dem Antriebszahnrad 15 um die Achse 19 drehbar gelagert. Durch die Feder 20 ist sie im Uhrzeigersinn
vorgespannt und wird in Anlage am Anschlagstift 21 gehalten. Mit dieser Anhaltescheibe 18 steht die
Anhalteklinke in Eingriff, die am einen Ende des den nachlaufenden Schirm 11 anhaltenden zweiarmigen
Sperrhebels 22 angearbeitet ist. Dieser Sperrhebel 22 ist am Kameragehäuse um die Achse 23 schwenkbar
gelagert und durch die Feder 25 im Uhrzeigersinn vorgespannt. Mit dem anderen Arm dieses Hebels 22 ist
der Anker 26 verbunden, der dem Magnetpol des Elektromagneten M gegenübersteht. Die nach unten
vorspringende Krummscheibe 27 des Sperrhebels 22 steht bei gespanntem Verschluß mit dem vorspringenden
Stift 16 des Antriebszahnrads 5 des vorauilaufenden Schirms 1 in Eingriff. Dadurch ist der Sperrhebel 22 über
die Krummscheibe 27 gegen die Kraft der Feder 25 und entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, so daß der
Anker 26 am Elektromagneten M in Anlage gehalten wird. Ferner weist der Sperrhebel 22 die vertikal
vorspringende Anhaltescheibe 28 auf.
Die Auslösestange 29, die durch die Feder 30 in Ausgangsstellung nach oben gehalten wird, weist
seitlich eine schräge Fläche 31 auf, an der der eine r> Schenkel des Auslösehebels 8 anliegt. An ihrem unteren
Ende hat die Auslösestange 29 einen Ansatz 35, der bei ihrer Betätigung mit dem eine Öffnungsneigung
besitzenden Hauptschalter S1 in Eingriff kommt und
diesen schließt. Seitlich an der Auslösestange 29 ist senkrecht zu dieser eine Verbindungsstange 32 vorgesehen,
von deren Ende wiederum senkrecht zu dieser, die Arretierscheibe 33 mit einer schrägen Betätigungsfläche
34 nach oben abgebogen ist.
Auf der die Verschlußgeschwindigkeit bestimmenden Achse 42 ist der Umschaltnocken 43 befestigt. Dieser
Umschaltnocken 43 weist die der Ballaui'nahme entsprechende Ausnehmung 44 auf. An der Oberfläche
des vorerwähnten Umschaltnockens 43 ist ein Gleitwiderstand angeordnet, über den der wirksame
Widerstandswert des in Fig. 1 gezeigten regelbaren Widerstandes R geändert werden kann. Gemäß der
gewünschten Verschlußgeschwindigkeit wird damit der richtige Widerstandswert eingestellt. Der Umschalthebel
40, dessen einer Arm mit der Nockenfläche des Umschaltnockens 43 zusammenwirkt, ist am Kameragehäuse
um die Achse 41 drehbar gelagert. Der Hemmhebel 36, an dem der am anderen Arm dieses
Umschalthebels 40 anliegende Stift 39 angebracht ist, ist um die Achse 37 am Kameragehäuse drehbar gelagert
und durch die Feder 38 im Uhrzeigersinn vorgespannt. Infolgedessen wird der Umschalthebel 40 in einer
Stellung gehalten, in der er mit dem Umschaltnocken 43 in gleitender Berührung steht. Der Hemmhebel 36 liegt
an der abgeschrägten Fläche 34 der Arretierscheibe 33 an. Ferner ist der Hemmhebel 36 so ausgebildet, daß der
eingeschnittene Teil 45 gemäß der Drehung des Hemmhebels 36 mit der vorspringenden Anhaltescheibe
28 des den nachlaufenden Schirm 11 anhaltenden Sperrhebels 22 in oder außer Eingriff kommt.
Bei einer gewöhnlichen Augenblicksaufnahme dreht also die Umschaltnockenfläche, mit Ausnahme der
Ausnehmung 44, durch die Drehung der die Verschlußgeschwindigkeit bestimmenden Achse den Umschalthebel
40 entgegen dem Uhrzeigersinn.
Da der Umschalthebel 40 über den Stift 39 den Hemmhebel 36 gegen die Kraft der Feder 38, also
entgegen dem Uhrzeigersinn, dreht, weicht der Klemmhebel 36 der abgeschrägten Betätigungsfläche 34
der Arretierscheibe 33 aus, ebenso entfernt sich der eingeschnittene Teil 45 von der vorspringenden
Anhaltescheibe 28 des den nachlaufenden Schirm 11 anhaltenden Sperrhebels 22.
Durch die Abwärtsbewegung der Auslösestange 29 schließt deren Ansatz 35 den Hauptschalter Si, und
zugleich verdreht die schräge Fläche 31 den Auslösehebel 8 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die den vorauslaufenden
Schirm 1 anhaltende Scheibe 7 wird hiermit in ihrer Bewegung freigegeben, so daß das Antriebszahnrad
5 durch die Wirkung der in der Zeichnung nicht dargestellten Feder auf die den vorauslaufenden Schirm
1 aufwickelnde Achse 3 beginnt, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen und dabei den Zeitschalter S2
öffnet. Gleichzeitig beginnt der Öffnungsvorgang des Verschlusses mittels des vorauslaufenden Schirms 1.
Reißt der Erregerstrom des Elektromagneten M, wie oben beschrieben, durch die Wirkung des elektrischen
Steuerstromkreises ab, so wird der den nachlaufenden Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22 durch die Kraft der
Feder 25 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Eingriff der Anhalteklinke 24 mit der Anhaltescheibe 18 wird
gelöst, worauf das Antriebszahnrad 15 des nachlaufenden Schirms 11 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht
und der Schließvorgang des Verschlusses eingeleitet wird.
Wird dagegen das die Verschlußgeschwindigkeit bestimmende Belichtungszeiteinstellorgan 42 auf
Balgdichtung gestellt, so wird der regelbare Widerstand
R auf einen verhältnismäßig niedrigen Widerstandswert, der einer Zeitkonstante des Verzögerungskreises von etwa '/looosec bis Vsoosec entspricht,
eingestellt, und der Umschalthebel 40 kann in die Ausnehmung 44 des Umschaltnockens 43 gelangen, also
in eine Stellung, in der er den Hemmhebel 36 nicht mehr an einer Drehung im Uhrzeigersinn hindert, jedoch wird
diese Drehung durch die an ihm anliegende abgeschrägte Betätigungsfläche 34 der mit der ihre Ausgangsstellung
einnehmenden Auslösestange 29 verbundenen Arretierscheibe gehemmt. Der eingeschnittene Teil 45
des Hemmhebels 36 weicht also immer noch der vorspringenden Anhaltescheibe 28 aus, wie in Fig. 2 το
gezeigt.
Durch die Abwärtsbewegung der Auslösestange 29 wird zuerst der Hauptschalter 5, geschlossen. Der
Elektromagnet M wird erregt und zieht den Anker 26 an, so daß der Eingriff der Anhalteklinke 24 des den
nachlaufenden Schirm anhaltenden Sperrhebels 22 mit der Anhakescheibe 18 aufrechterhalten wird. Wird die
Auslösestange 29 weiter abwärtsbewegt, so verdreht ebenso, wie bei der normalen Augenblicksaufnahme
beschrieben, die schräge Fläche 31 den Auslösehebel 8, so daß die den vorauslaufenden Schirm anhaltende
Scheibe 7 in ihrer Bewegung freigegeben wird. Zugleich dreht sich der Hemmhebel 36 mit dem Herabsinken der
abgeschrägten Betätigungsfläche 34 der Arrclierscheibc 33 durch die Kraft der Feder 38 im Uhrzeigersinn, so
daß der eingeschnittene Teil 45 mit der vorspringenden Anhaltescheibe 28 des den nachlaufenden Schirm 11
anhaltenden Sperrhebels 22 in Eingriff kommt. Der den nachlaufenden Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22
wird hiermit, wie in F i g. 3 gezeigt, doppelt gesperrt.
Nachdem die den vorauslaufenden Schirm anhaltende Scheibe 7 in ihrer Bewegung freigegeben ist, wird der
vorauslaufende Schirm 1 aufgewickelt; zugleich wird der Zeitschalter S2 geöffnet. Der Öffnungsvorgang des
Verschlusses ist eingeleitet. Dann wird der Elektromagncl
M, wie bereits beschrieben, nach Ablauf der mit Hilfe des regelbaren Widerstandes bestimmten Verzögerungszeit
von etwa Viooo see bis '/500 see entmagnetisiert.
Da der den nachlaufenden Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22 in seiner Drehbewegung durch den
Hemmhebel 36 arretiert ist und so der Eingriff der Anhaitcklinke 24 mit der Anhalteschcibc 18 erhalten
bleibt, kann der nachlaufende Schirm 11 noch nicht aufgewickelt werden und der Verschluß bleibt geöffnet.
Läßt man die Auslösestange 29 nach der bestimmten Belichtungszeit in ihre Ausgangsstellung zurückkehren,
so steigt die Arretierscheibe 33 mit der Auslösestange 29 gemeinsam auf. Die schräge Betätigungsfläche 34
dreht den Hemmhebel 36 gegen die Kraft der Feder 38 und entgegen dem Uhrzeigersinn und läßt den
eingeschnittenen Teil 45 der vorspringenden Anhaltescheibe 38 ausweichen, so daß der den nachlaufenden
Schirm 11 anhaltende Sperrhebel 22 durch die Kraft der Feder 25 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Der Eingriff
der Anhalteklinke 24 mit der Anhaltescheibe 18 wird damit gelöst. Hierauf wird der nachlaufende Schirm 11
durch die Bewegung des Antriebszahnrades "J5 aufgewickelt
und so der Schließvorgang des Verschlusses eingeleitet. Die Ballbelichtung wird also nach kurzer
Betätigung des elektrischen Steuerstromkreises mechanisch vorgenommen.
Bei der beschriebenen Ausführung der Erfindung ist die Arretierscheibe 33 durch die Verbindungsstange 32
unmittelbar mit der Auslösestange 29 verbunden. Es ist aber auch möglich, die Arretierscheibe 33 so anzuordnen,
daß sie mit dem bekannten, durch die Auslösestange 29 betätigten Glied zur Drehung des Reflexspiegels
in der einäugigen Reflexkamera oder dem automatischen Vorwahlglied zusammenwirkt und der Hemmhebel
beim Auslöseverfahren durch ein solches Glied betätigt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:t. Photographische Kamera mit elektrisch betätigtem Verschlußmechanismus mit einem Auslöser, mit einer Steuerschaltung mit einstellbarer Konstante zur Beaufschlagung eines Elektromagneten, mit einem Sperrhebel für das Verschlußschließglied, der von dem Elektromagneten steuerbar ist und mit einem Belichtungszeiteinstellorgan, mit dem die Konstante eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellorgans (42) auf Ballaufnahme mit dem Betätigen des Auslösers (29) der Magnet »M« gar nicht oder nur während einer kurzen Zeitspanne erregt wird, nach deren Ende der entmagnetisierte Magnet »M« den Sperrhebel (22) freigibt und nur noch eine zweite Sperrung des Sperrhebels mittels e:ines Hemmhebels (36) aufrechterhalten wird, bis dieser unter Einwirkung des in die Ausgangsstellung zurückkehrenden Auslösers ebenfalls den Sperrhebel und dieser seinerseits das Verschlußschließglied (15) freigibt.
- 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drücken des Auslösers (29) ein Schalter ('S,) der Steuerschaltung (CR. C, T,, T2) geschlossen wird und daß die Schaltung so ausgelegt ist, daß in der Stellung des Belichtungszeiteinstellorgans (42) auf Ballaufnahme mit der Schließung des Schalters (S\) nur eine kurzzeitige Erregung des Magneten »M« erfolgt, die ausreicht, den Hemmhebel (36) in den kurzzeitig angezogenen Sperrhebel (22) einschnappen zu lassen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1969078321U JPS4835785Y1 (de) | 1969-08-18 | 1969-08-18 | |
| JP7832169 | 1969-08-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2040068A1 DE2040068A1 (de) | 1971-03-18 |
| DE2040068B2 DE2040068B2 (de) | 1977-03-03 |
| DE2040068C3 true DE2040068C3 (de) | 1977-10-20 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1291616B (de) | Photographische Kamera mit selbsttaetiger, lichtgesteuerter Blenden- und Zeiteinstellung | |
| DE2010370B2 (de) | Vorrichtung zum Spannen und Auslösen eines elektrischen Verschlusses | |
| DE1259697B (de) | Photographische Kamera mit elektronischer sowie beleuchtungsabhaengig steuerbarer Zeitbildungseinrichtung | |
| DE1214534B (de) | Photographischer Verschluss mit elektronisch gesteuerter Zeitbildungseinrichtung | |
| DE2040068C3 (de) | Photographische Kamera mit elektrisch betätigtem Verschlußmechanismus | |
| DE1253041B (de) | Photographischer Selbstspannverschluss mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung | |
| DE2160277B2 (de) | Elektromotorisch angetriebene Laufbildkamera | |
| DE2030705A1 (de) | Photographische Kamera | |
| DE2326569A1 (de) | Elektronischer verschluss fuer eine kamera | |
| DE2040068B2 (de) | Photographische kamera mit elektrisch betaetigtem verschlussmechanismus | |
| DE2040727B2 (de) | Ueberblendungsautomatik fuer kino-aufnahmekameras | |
| DE1229837B (de) | Fotografischer Blendenverschluss | |
| DE2717118A1 (de) | Elektrischer verschluss fuer eine fotografische kamera | |
| DE2531062C3 (de) | Elektromagnetisches Steuersystem für eine Kamera | |
| AT252725B (de) | Photographische Kamera mit elektronischer sowie beleuchtungsabhängig steuerbarer Zeitbildungseinrichtung | |
| AT259359B (de) | Photographischer Selbstspannverschluß | |
| DE2108668A1 (de) | Laufbildkamera für Moment- und Langzeitaufnahmen | |
| DE1597349C3 (de) | KameraverschluB mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung | |
| DE1522200C (de) | ||
| AT269637B (de) | Kameraverschluß mit elektronischer Zeitbildungseinrichtung | |
| DE1801885C (de) | Belichtungssteuervorrichtung für photographische Apparate | |
| DE2020883C (de) | Elektronischher Verschluß für photographische Kameras | |
| DE1930898C3 (de) | Programmierter Blendenverschluß | |
| DE2056121B2 (de) | Elektronischer verschluss | |
| DE2203904A1 (de) | Kameraverschluß |