DE2108556A1 - Verfahren zum Aromatisieren von Lebens mitteln - Google Patents
Verfahren zum Aromatisieren von Lebens mittelnInfo
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Description
DR. E. WIEGAND DIPu-ING. W. NiEMANN
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT 2108556
MDN NUSSBAUMSTRASSE 10
telefon» 55547« 8000 MÜNCHEN is, 2 3. Feb. 1971
W. 4o 324/71 7/RS
Unilever Έ.Υ,
Rotterdam (Niederlande)
Rotterdam (Niederlande)
Verfahren zum Aromatisieren von Lebensmitteln
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Verfahren zur Bereitung von Lebensmitteln mit einem verbesserten Aroma«,
Insbesondere bezieht sich das Verfahren gemäß der Erfindung darauf, Lebensmitteln ein Aroma zu erteilen
oder ein Aroma zu verstärken, das an Hühner- bzw. Hühnerfleischaroma
erinnert.
Es ist bekannt, Lebensmitxel mit einem Hühneraroma herzustellen, indem man Geflügelfleisch verwendet.
Obwohl die Qualität der Zubereitung nicht zweifelhaft
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sein kann, wird das Aroma oft als zu flach oder zu schwach angesehen. Um dieser Beanstandung zu begegnen,
sind Produkte unter dem Namen "Hühneraroma" auf den Markt gebracht worden, deren Zusammensetzung meistens
. nicht offenbart worden ist. Unter diesen Produkten ist
keines gefunden worden, welches das obengenannte Problem löst. Eine bessere Annäherung wurde in der britischen
Patentschrift 1 o34 552 beschrieben, in der vorgeschlagen worden ist, Lebensmittel mit einem verbesserten,
wohlschmeckenden Aroma, insbesondere Geflügelaroma, herzustellen, indem man ihnen aliphatische Aldehyde mit
11 bis 17 Kohlenstoffatomen und 2 bis 4 Doppelbindungen einverleibt.
Es ist nun gefunden worden, daß 4cis-Decenal die bemerkenswerte Eigenschaft besitzt, das möglicherweise
in Lebensmitteln vorhandene Hühneraroma zu erhöhen; der Aldehyd kann als solcher einverleibt werden oder an Ort
und Stelle (in situ) gebildet werden.
Es ist insbesondere gefunden worden, daß eine beträchtliche Verbesserung dadurch erhalten wird, daß man
Lebensmitteln 4cis-Decenal und/oder einen Vorläufer davon zusätzlich zu den aus der angeführten britischen Patentschrift
bekannten Aldehyden und/oder Vorläufern von diesen einverleibt.
Unter einem Vorläufer eines Aromatisierungsmittels wird eine Verbindung verstanden, die, wenn sie dem Lebensmittel
einverleibt v/ird, in das Aromatisierungsmittel
unter den Bedingungen der Herstellung, Lagerung oder Zubereitung zum sofortigen Verzehr des Lebensmittels umgewandelt
wird. Ein Vorläufer wird verwendet, um Probleme""
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zu überwinden, die durch die Verwendung des Aromatisierungsmittels
selbst bedingt sind.
Die Erfindung bezieht sich daher auf ein Verfahren zur Herstellung von Lebensmittelprodukten mit einem verbesserten
Aroma, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man den Aldehyd 4cis-Decenal und/oder einen Vorläufer davon,
der, wenn er dem Lebensmittelprodukt einverleibt wird, unter den Bedingungen der Herstellung, Lagerung oder Zubereitung
zum sofortigen Verzehr des Lebensmittelprodukts in den genannten Aldehyd umgewandelt wird, dem Lebensmittelprodukt
zusätzlich zu einem oder mehreren Aldehyden mit 11 bis 17 Kohlenstoffatomen und 2 bis 4 Doppelbindungen
und/oder Vorläufern davon einverleibt.
Diese ungesättigten Aldehyde können zu der gleichen Zeit wie 4cis-Decenal oder einem Vorläufer davon einverleibt
werden, sie können jedoch auch in den Bestandteilen vorhanden sein, die für die Herstellung oder Zubereitung
des Lebensmittels verwendet werden sollen oder an Ort und Stelle (in situ) aus einem Vorläufer gebildet werden,
wie dies in der britischen Patentschrift 1 o34 352 beschrieben ist.
Zusätzlich zu diesen Aldehyden oder ihren Vorläufern können andere Aromatisierungsmittel dem Lebensmittelprodukt
je nach dem erforderlichen Zweck einverleibt werden.
Insbesondere werden zusätzlich zu 4cis-Decenal und/ oder einem Vorläufer davon die Aldehyde 2,4,7-Tridecatrienal
und/oder 2,6-Iodecadienal oder ein Vorläufer davon, vorzugsweise diejenigen Isomeren mit soviel cis-Doppel-
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bindungen wie möglich, nämlich 2trans,4cis,7cis-Trideeatrienal
und 2trans,6cis-Dodecadienal, angewendet.
Vorläufer von 4cis-Decenal sind z.B. funktioneile Derivate des Aldehyds, wie Acetale, insbesondere das
Diäthylacetal, die Acylate, insbesondere das Diacetat,
Enoläther, Enolester und Bisulfitverbindungen des 4cis-Decenals, und Thiazolidinderivate, die von 4cis-Decenal
durch Umsetzung des Aldehyds mit organischen Verbindungen mit einer -NH-G-ruppe und einer SH-Gruppe an benachbarten
Kohlenstoffatomen, insbesondere diejenigen, die durch Umsetzung des Aldehyds mit Cystein, ß-Lactoglobulin und
Glutathion gebildet sind, abgeleitet sind. Durch Umsetzung mit Cystein wird z.B. die neue Substanz 2-(3-cis-Nonenyl)-thiazolidin-4-carbonsäure
gebildet, die in ihre Salze oder Ester nach bekannten Verfahren umgewandelt werden
kann.
Die Lebensmittelprodukte, die gemäß der Erfindung aromatisiert werden können, sind insbesondere Suppen,
vorzugsweise Trockensuppen, fertige Mahlzeiten, Hühnersoßen und Hühnersuppenwürfel, Pasteten, Ragout, kleine
Imbisse (Snacks), Kroketten, Fleischbälle oder Fleischklöße,
Salate, Soßen mit Hühnerfleisch, Pflanzenproteinprodukte,
bei denen die Erteilung eines Hühneraromas erwünscht ist und in denen gewünschtenfalls Hühnerfleisch
einen Teil des Aromas liefert.
Die Aromatisierungsmittel gemäß der Erfindung können auch der Aromatisierungszusammensetzung einverleibt werden,
die für die Herstellung oder Zubereitung des Lebensmittelproduktes verwendet werden kann; eine Aromatisierung
szusammensetzung dieser Art umfaßt die Aromatisie-
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rungsmittel, die einem genießbaren Träger oder Verdünnungsmittel
einverleibt sind. Ein solcher Träger oder ein solches Verdünnungsmittel kann aus einem Bestandteil
oder einer Mischung von Bestandteilen des Lebensmittels bestehen und dann eine Menge von 4cis-Decenal
oder einem Vorläufer von 4cis-Decenal, die für das betreffende Lebensmittel eingestellt ist, enthalten. Vorzugsweise
wird 4-cis-Decenal oder sein Vorläufer zusammen
mit Aldehyden, wie sie aus der britischen Patentschrift 1 o34 552 bekanntgeworden sind, einverleibt.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung können auch konzentrierten, flüssigen oder festen Aromatisierungsmitteln
einverleibt werden, wie z.B. Streupulvern, die von dem Verbraucher zur Einstellung des Aromas von Mahlzeiten
entweder in der Küche oder an der Tafel Anwendung finden sollen.
Die Menge von 4cis-Decenal in dem zu dem Verzehr fertigen Lebensmittel kann zwischen o,oo3 und o,o3 mg/kg,
vorzugsweise zwischen ο,οοβ und o,ol5 mg/kg variieren; Vorläufer von 4cis-Decenal können dem Lebensmittel in
solcher Menge einverleibt werden, daß die Menge des in dem fertigen Lebensmittel gebildeten Aldehyds innerhalb
des obengenannten Bereichs liegt.
Die Mengen von 2trans,4cis,7cis-Tridecatrienal und 2trans,6cis-Dodecadienal, bezogen auf die Menge von
4cis-Decenal, können zwischen 1 und 6 Gewichtsteilen des 'i'ridecatrienalo und o,l bis o,5 Gewichtsteilen des Dodecadienals
je Gewichtsteil des Decenals, vorzugsweise zwischen
2 und 5 Gewichtsteilen bzw. o,2 und o,4 Gewichtsteilen variieren. In besonderen Fällen können auch größere
oder kleinere Mengen Anwendung finden.
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Die Menge des Aromatisierungsstoffes in einem konzentrierten Aromatisierungsmittel, wie z.B. einem Streupulver,
kann ebenfalls innerhalb weiter Grenzen variieren, die auch von anderen, dem Mittel einverleibten Substanzen
abhängig sind; eine geeignete Menge ist z.B. 22,5 mg/kg bei Streupulver.
Außer der Anwendung von Vorläufern' ist es auch möglich, das Problem der Erhaltbarkeit des Aldehyds zu lösen,
indem man den Aldehyd in stabilisierte Form durch Einkapseln oder Überziehen, z.B. mit Fett, Gelatine oder
Gummiarabicum, bringt. Eine sehr zufriedenstellende Form ist das Produkt, das durch geeignete Trocknung einer Lösung
der Aromatisierungsmittel gemäß der Erfindung in einer konzentrierten Lösung von Haitosedextrin, vorzugsweise
durch Gefriertrocknen oder Sprühtrocknen, erhalten wird.Die erhaltenen stabilisierten Formen, insbesondere
diejenigen in. Maltosedextrin, sind sehr geeignet zum Dosieren der Aromatisierungsmittel gemäß der Erfindung.
Die Menge des Aromatisierungsmittels in ihnen ist natürlich nicht an gewisse Grenzen gebunden; eine geeignete
Menge ist z.B. o,l bis Io mg/ g, es ist jedoch auch möglich,
größere oder kleinere Mengen anzuwenden..
Die obengenannten stabilisierten Formen können auch mit einem der zur Herstellung des Lebensmittels verwendeten
Bestandteile oder mit einem Anteil solcher Bestandteile oder mit einer Mischung von Bestandteilen gemischt
werden.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung können zusammen
mit anderen Substanzen, die für den gewünschten Zweck brauchbar sind, angewendet werden. So ist es möglich, eine
oder mehrere der Verbindungen, die zu einer oder mehreren der nachstehend angegebenen Klassen gehören, zu verwenden,
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obwohl die Wahl nicht auf diese Verbindungen beschränkt ist:
(a) Aminosäuren, welche durch jedes der üblichen Verfahren aus pflanzlichen oder tierischen Proteinen, wie Gluten,
Casein, Zein, Sojabohnenprotein od.dgl., erhalten
werden können;
(b) Peptide ähnlichen Ursprungs sowie Peptide, wie AIanylalanin,
Alanylphenylalanin, Alanylasparagin, Carnosin
und Anserin;
(c) Nucleotide, wie Adenosin, Guanosin, Inosin, Xanthosin, Uridin und Cytidin-5'-monophosphate sowie deren
Amide, Desoxyderivate, Salze od.dgl.;
(d) Monocarbonsäuren, wie gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren, z.B. diejenigen mit 2 bis 12 Kohlen-.
stoff atomen, Milchsäure, G-lykolsäure und ß-Hydroxybuttersäure
sowie Dicarbonsäuren, wie Bernsteinsäure und Glutarsäure;
(e) Pyrrolidoncarbonsäure und deren Vorläufer;
(f) natürliche Süßungsmittel, wie Mono- und Disaccharide, und künstliche Süßungsmittel, wie Saccharin und
Cyclamate;
(g) 4-Hydroxy-5-methyl-2,3-dihydrofuran-3-on und
4-Hydroxy-2,5-dimethyl-2,3-dihydrofuran-3-on;
(h) Produkte aus der Reaktion von Schwefel enthaltenden Aminosäuren oder Schwefelwasserstoff mit reduzierenden
Zuckern oder Ascorbinsäure, oder die unter (g) genannten Verbindungen oder nieder-aliphatische
Aldehyde und Ketone;
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(i) Schwefelverbindungen, wie Schwefelwasserstoff, Thiole,
Sulfide und Disulfide, 25.B. Dime thy lsulf id und Diallylsulfid
sowie 2-Acetylthiazol und 2-Acetyl-2-thiazolin;
(j) Guanidine, wie Creatin und Creatinin;
(k) Salze, wie Natriumchlorid und Mono-.und Dinatrium-
und Ammoniumphosphate j
(1) organische Phosphate, wie Phosphor enthaltende Aminosäuren;
(m) Stickstoffverbindungen, die vorstehend nicht erwähnt wurden, wie Ammoniak, Amine, Harnstoff, Indol und
Skatol;
(n) 4- und 5-Alkanolide sowie die Ester und Salze der
entsprechenden Eydroxysäuren, wie 5-Decanolid, 5-Dodecanolid, Uatrium-5-hydroxydecanoat, sowie die
Glyceride von 5-Hydroxyalkansäuren, wie das Produkt aus der Reaktion von 5-Alkanoliden mit Glycerin;
(0) Aldehyde, wie Äthanol, Propanol, 4-Heptenal;
(p) Ketone, wie Methylketone mit z.B. 5 bis 15 Kohlenstoffatomen, Biacetyl od.dgl.;
(q) Ester von 3-Oxoalkansäuren, wie die Glycerinester;
(r) Tricholomin- und Ibotensäure und deren Salze;
(s) Aromatisierungsverbindungen, wie o-Aminoacetophenon,
N-Acetonylpyrrol, Maltol, Isomaltol, Äthylraaltol,
Vanillin, Äthylvanillin, Cycloten (2-Hydro3cy-3-methyl-2-oyclopenten-l-on),
Bthon /1-(p-llethoxyphenyl)-lpenten-3-on7,
Oumarin, Äthoxymethylouiaarin od.dgl,;
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(t) Alkohole, wie Äthanol und Octanol;
(u) Farbstoffe, wie Gelbwurz (Curcuma) und Karamel}
(v) Verdickungsmittel, wie Gelatine und Stärke;
(w) Emulgatoren, wie die Monoglyceride von Diacetylweinsäure.
Die Menge dieser verwendeten Substanzen hängt von ( der Art des Lebensmittels und von der Art der anderen
zugesetzten Bestandteile, wie Kräutern und Gewürzen, ebenso wie von dem gewünschten Geruch oder Aroma ab.
Die Aromatisierungsmittel gemäß der Erfindung können
zusammen mit den vorstehend angeführten Aromatisierungssubstanzen in Maltosedextrin oder in einer anderen stabilisierten
Form einverleibt werden; sie können auch in einen der Bestandteile zur Zubereitung des Lebensmittels, wie
dies oben auseinandergesetzt ist, eingebracht werden.
4cis-Decenal kann durch partielle katalytisch^ Re- |
duktion von 4-Decynal oder durch Hydrolyse des Diäthylacetals, das durch Umwandlung von 3ois~Honeny!magnesiumbromide
mit Triäthoxymethan erhalten werden kann, hergestellt
werden; l,l-Diäthoxy~4cis-decen ist eine neue Verbindung.
Die Derivate des Aldehyds können auoh durch aus der Literatur bekannte Maßnahmen hergestellt werden.
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- Io -
298 j 6 g Hühnerfett wurden geschmolzen; zu dieser
Schmelze wurden 1,25 g Erdnußöl zugegeben, in welchem 2trans,4ois,7cis-Tridecatrienal (5»4 mg) und 2trans,
öcis-Dodecadienal (o,345 mg) gelöst worden waren. Zu
einer Hälfte des Hühnerfettes wurden. o,15 g Erdnußöl zugegeben, in welchem o,9 mg 4cis-Decenal gelöst worden
waren; zur anderen Hälfte wurde die gleiche Menge Erdnußöl ohne Zusatzstoffe zugegeben. Aus beiden Seilen
des Hühnerfettes wurde eine Trockensuppenmischung gemäß
der nachstehend angegebenen Zusammensetzung hergestellt.
| Gewichtsteile | |
| zerkleinertes Hühnerfett | 3,ο |
| gemahlenes Hühnerfleisch | 4,ο |
| Salz | 8,ο |
| Mononatriumglutamat | 6,ο |
| Dextrose | 3,ο |
| Zwiebelpulver | o,7 |
| enzymatisch hydrolysierte Hefe | o,5 |
| Ourcuma (G-elbwurz) | o,12 |
| Petersilie | oto4 |
| Salbei | o,öl |
| Nudeln | 32,ο |
Aus beiden Mischungen wurde eine Suppe hergestellt, indem 57 g mit 8oo ml \7asser Io Hinuten lang gekocht
wurden. Beide Suppen wurden in einem Dreiecksversuch
durch eine Prüfergruppe von 23 Personen verglichen.· Personen schmeckten richtig (Signifikanz ρ = ο,οοΐ);
9 dieser 16 Personen bevorzugten die Suppe, die 4cis-Decena'l enthielt (o,o225 mg/kg) (Signifikanz ρ = o,o5).
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Die Signifikanz wurde nach der Tabelle von K. Bengtsson, Wallerstein Laboratories,Comm. 16, 231 (1953) bestimmt.
4cis-Decenal wurde folgendermaßen hergestellt?
Aus der Magnesiumverbindung von 1-Heptyn (Kp 99j 5 bis
loo,5°C, n^° = I,4o84, Reinheit gemäß GLCs 96$, hergestellt
nach. Jenny and Meyer, Angew.Chem. 71/, 245-24-6 (1959) aus 1-Brompentan und Natriumacetylid in Dimethylformamid)
wurde 3-Konyl-l-ol durch Umsetzung mit Äthylenoxyd
nach Knight and Diamond, J.Org.Chem. 24,, 4oo- 4o3 (1959) ./ welches' nach Umwandlung in den Tetrahydropyranylether
durch Destillation gereinigt wurde.Das Honyl,
das nach der Zersetzung des Äthers durch Kochen mit Methanol und p-Toluolsulfonsäure nach Yan der Steen
et al,, Ree.Irav.Chim 82, Iol5-lo25 (1963) erhalten
wurde, hatte eine Reinheit(GLC) von 99$ (Kp Io8,5 bis
lo9°C/16 mm Hg, n^0 = 1,4559). Durch teilweise Hydrierung mit einem lo$ Lindlar-Katalysator und 4$ Chinolin
wurde 3cis-ffonen-1-öl erhalten(Kp Io3 bis lo40C/l5 mm Hg,
= 1,4488, Reinheit (GLC) 95$. Es wurde gemäß der
Arbeitsweise von Hunsdiecker, Ber. 7,5, 460-468 (1942) mit PBr^ in l-Brom-Scis-nonen umgewandelt (Kp 78 bis
81°C/5 mm Hg, n^0= 1,47ο7).
l-Brom-3cis-nonen (15,6 g = 0,076 Mol), gelöst in 5o ml Äther, wurde in üblicher V^eise mit 1,82 g = 0,076
Mol Kagnesium in die Kagnesiumverbindung übergeführt.
3>ie Lösung wurde auf +50C gekühlt und 12,4 g = 0,084 Mol
Triäthoxymethan schnell zugegeben. Anschließend wurde die Reaktionsmisehung 6 Stunden gekocht. 5o ml Wasser
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wurden zugegeben, gefolgt von einer solchen tlenge an
lo^iger Salzsäure, daß der pH-Wert 6,5 bis 7 betrug.
Die ätherische Schicht wurde abgetrennt und die Wasserschicht mit 5o ml Äther extrahiert. Nach dem' Trock
nen der ätherischen Lösung mit wasserfreiem MgSO, wurde
das Lösungsmittel abgedampft und der Rückstand, 1,1-Diäthoxy-4cis-decen,destilliert;
Kp 57,5 bis 67°C/o,o2 mm Hg, n^° = 1,4344, Ausbeute
Das Diäthylacetal wurde mit Oxalsäure in einer wäßrigen Acetonlösung nach der Arbeitsweise von Winter,
Helv.Chem.Acta _46, 1792-1797 (1963) hydrolysiert., Ausbeute
an 4cis-Decenal 82^; Kp 51 bis 52,5°C/o,9 mm Hg;
n^° = 1,4429, Reinheit (GLC) 94^. Infrarotabsorptionsbanden
der cis-Doppelbindung waren eindeutig zugegen, .während 'jene der trans-Doppe!bindung nicht auftraten.
Das 2,4-Dinitrophenylhydrazon, das in üblicher Weise
aus dem Aldehyd hergestellt wurde, schmolz bei 73,8 bis 74,4 O^und die Mikroelementaranalyse entsprach der
Bruttoformel.
o,o675 g 4cis-Decenal, o,27 g 2trans,4cis,7cis-Tridecatrienal
und o,ol73 g 2trans,6cis-Dodecadienal wurden in 5oo ml einer 5o^igen Llaltose-Dextrin-Losung
in Wasser gelöst und innig genischt. Die Lösung wurde lyophil gemacht. Das erhaltene Pulver enthielt o,27 mg
4cis-Decenal, 1,8 mg 2trans,4cis,7cis-Tridecatrienal
und 0,069 mg 2trans,6cis-Dodecadienal je g.
Eine Lösung von I80 mg 4cis-Docenal in 1 ml loo'fJ
Äthanol wurtl§~*zu einer Lösung von 134,2 mg Cystein in
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1 nil destilliertem Wasser zugegeben. Nach, kräftigem
Mischen wurde die Mischung Über Nacht bei O "bis 40G
stehengelassen. Die gebildete Masse wurde pulverisiert und mit 2 ml lockigem Äthanol gerührt. Der Niederschlag
wurde abzentrifugiert und die überstehende Flüssigkeit sorgfältig mit Hilfe einer Pipette entfernt. Nach dem
Trocknen des Peststoffes über Calciumchlorid wurden
132 mg (51$ der Theorie) 2-(3cis-Nonenyl)-thiazolidin-4-carbonsäure
erhalten. (Schmelzpunkt unter Zersetzung
133 bis 1370O). Das kernmagnetische Resonanzspektrum
(Lösungsmittel: deuteriertes Pyridin; interner Standard: Tetramethylsilan) zeigte Signale bei ο = ο,87 (deformiertes
Triplett), 1,ο3 bis 1,62 (komplex), 1,68 bis 2,56 (komplex), 2,99 bis 3,59 (komplex), 4,o5 bis 4,33 (doppeltes
Duplett), 4,69 bis 4,96(doppeltes Triplett) und 5,44
ppm (komplex).
Mit Hilfe einer ätherischen Diazomethanlösung wurde der Methylester hergestellt. Dieser Ester zeigte folgende
Absorxjtionssignale im Infrarotspektrum: 332o, 3q2o, 17o5,
1658, 1442, 1345, 123o, 12o5, 1182, Io3o, 825, 795 und 725 cm" ; das Massenspektrum des Methylesters zeigte ein
Molekülionensignal bei m/e 271 und weitere Signale bei m/e 224 (2o), 212 (23) und 149 (loo).- die relativen Intensitäten,
bezogen auf das Signal bei m/e 149, sind in Klammern angegeben.
Ein Hühnorragout wurde aus folgenden Bestandteilen
gebildet:
BAD OfHGINAL 109850/1793
Mehl 54
Margarine 54
Hühnersuppenfleisch (mit Knochen) 9o
Pilze 94
Salz 2,25
Pfeffer - o,o375
Proteinhydrolysat . o,o375 Maltose-Dextrinpulver, hergestellt
gemäß Beispiel 3 o,o75
Wasser 3oo
Aus dem Hühnersuppenf leisch und dem Wasser wurde durch einstündige Behandlung in einem Druckkocher eine
Bouillon gewonnen. Das gekochte Fleisch wurde aus der Bouillon entfernt und von den Knochen befreit. Dies ergab
etwa 56 g Fleisch. Die Bouillon wurde filtriert und auf 3oo ml aufgefüllt. Die Margarine wurde geschmolzen
und das Mehl und die Bouillon wurden abwechselnd in Teilen unter intensivem Rühren zugegeben,
um ein Anbrennen zu verhindern. Nachdem das gesamte Mehl und die gesamte Bouillon zugegeben worden waren,
wurden die anderen Bestandteile zugegeben. Anschließend wurde das Ganze 5 Minuten kochen gelassen.
In derselben Weise wurde ein Ragout mit unaromatisiertem
LIaItose-Dextrinpulver hergestellt und mit dem
aromatisieren Ragout verglichen. Da3 letztere hatte
ein reiches Aroma, das mehr dem von gekochtem Hühnerfleisch glich.
BAD QFBGJNAL
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Pastete wurde aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
| Thymian | Gewichtsteile | Maltose-Dextrinpulver, hergestellt | Wasser | o,o5 | |
| Schweineleber | Muskat | 25 | gemäß Beispiel 3 | 25o | |
| Hühnerfleisch | Mononatriumglutamat | 15o | |||
| Mehl | Zwiebelpulver | 4o | |||
| gehärtetes Fett (Schmelzpunkt | Pfeffer | ||||
| etwa 370C) | Salz | 25 | |||
| o,5 | |||||
| o,5 | |||||
| o,5 | |||||
| o,5 | |||||
| o,5 | |||||
| VJl |
Die Schweineleber wurde mit 15o Gewichtsteilen Wasser 3o Minuten gekocht. Anschließend wurde die leber
aus der Kochflüssigkeit genommen und nach dem Abtropfen in einer Zerkleinerungsmaschine fein gemahlen.
Das Hühnerfleisch, der Thymian und Muskat wurden 45 Minuten mit 5oo Gewichtsteilen Wasser gekocht. Das
Fleisch wurde aus der Kochflüssigkeit herausgenommen und nach dem Abtropfen ebenfalls in einer Zerkleinerungsmaschine
fein gemahlen.
Die gemahlene Leiber und das zerkleinerte Hühnerfleisch
wurden 8 Minuten lang in einem Mischer mit
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loo Gewichtsteilen Wasser und mit dem Salz, dem Mononatriumglutamat,
dem Zwiebelpulver, dem Pfeffer und dem Fett kräftig gemischt. Das Mehl wurde mit 15o Gewichtsteilen
Wasser gerührt, das aromatisi erte Maltose-Dextrinpulver
zugegeben und die Fleischmischung damit gemischt. Die gesamte Mischung wurde zum Kochen erhitzt,
bis sie eine erwünschte Dicke aufwies.
Die erhaltene Pastete zeigte das angenehme Aroma von Hühnerleberpastete.
Ein Trockensuppenprodukt wurde durch intensives Mischen aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
gefriergetrocknetes Hühnerfleisch 9,75 gehärtetes Fett (Schmelzpunkt
| etwa 37 C) | Zucker | 39 |
| Mischung aus dehydratisierter. Hühnerbouillon und Salz (1:1) |
17 | |
| oxydierte Kartoffelstärke | o,25 | |
| Fadennudeln | 7 | |
| Salz | 36o | |
| Pfefferessenz | 86 | |
| Thymianessenz | o,32 | |
| Gewürznelkenessenz | o,o2 | |
| Curcuma (Gelbwurz) | o,28 | |
| Selleriesalz (1:2) | o,35 | |
| Mononatriumglutamat | 2,25 | |
| Zwiebelpulver | 22 | |
| gefriergetrocknete Petersilie | 4 | |
| 0,8 |
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Gewichtsteile '
Malt ο s e-Dextrinpulver
(hergestellt gemäß Beispiel 3) o,33
Aus 55 g dieser Mischung wurde nach Rühren mit 1 Liter Y/asser und lo-minütigem Kochen eine Suppe erhalten,
die das angenehme Aroma von Hühnersuppe hatte.
Ein Streupulver wurde in üblicher Weise aus den folgenden Bestandteilen hergestellt:
| Gewichtsteile | |
| Mononatriumglutamat | .4 |
| Salz | 7 |
| Proteinhydrolysat, gepulvert | 4 |
| Pfeffer | o,o2 |
| gepulvertes . Lorbeerblatt | o,o2 |
| gepulverte Gewürznelken | o,o2 |
| gepulverte Zwiebel | 1 |
| Hefeextrakt | 1,5 |
| Maltose-Dextrinpulver | |
| (hergestellt gemäß Beispiel 3) | 2,44 |
Durch Zugabe von loo mg zu 1 Liter Hühnersuppe wurde eine Suppe mit einem reicheren und ausgeprägteren
Aroma erhalten.
Zu 398 g geschmolzenem Hühnerfett wurde Bine Lösung
von 2trans,4ci3,7eis-Tridecatrienal (4 mg) und
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2trans,6cis-Dodecadienal (ο,26 mg) in 2 g Erdnußöl
zugegeben und gut gemischt.
15 g Kartoffelstärke und 2-(3cis-Nonenyl)-thiazolidin-4-carbonsäure
(I5o mg) wurden kräftig gemischt.
Eine Trockensuppenmischung wurde aus diesen beiden Bestandteilen durch Mischen hergestellt:
G-ewichtsteile
| Aromatisiertes Huhnerfett | 4 |
| aromatisierte Kartoffelstärke | o,ool5 |
| zerkleinertes Hühnerfleisch | 3,1 ■ |
| Salz | 8,5 |
| Pfeffer | o,o32 |
| Thymian | o,oo25 |
| Gewürznelken | o,ol8 |
| Selleriesalz (1:2) | 0,226 |
| Zwiebelpulver | o,42 |
| Zucker | 1,7 |
| Fadennudeln | 32,o |
Durch Kochen von 5o g dieser Trockensuppenmischung mit 1 Liter Wasser vnihrend 7 Minuten wurde eine Suppe
mit einem Aroma erhalten, das mehr an gekochtes Hühnerfleisch erinnerte.
Eine Aromatisierungszusammensetzung wurde durch Mischen folgender Bestandteile hergestellt:
109 850/1793
| Gewichtsteile | |
| Salz | o,5 |
| Pfeffer | o,2 |
| Mononatriumglutamat | 1,5 |
| Proteinhydrolysat | 2,3 |
| Maltose-Dextrinpulver | |
| (hergestellt gemäß Beispiel | 3) 3,o |
Diese Zusammensetzung kann anstelle des aromatisierten
Maltose-Dextrinpulvers verwendet werden, wobei in den folgenden Beispielen die Mengen angegeben sind:
Beispiel 5 Menge: 2oo mg
Beispiel 6 15o-25o Gewichtsteile
Beispiel 7 loo Gewichtsteile
109850/ 1 793
Claims (25)
1. Verfahren zur Erteilung eines verbesserten Aromas an Lebensmittelprodukte, dadurch gekennzeichnet, daß man
den Aldehyd 4cis-Decenal und/oder einen Vorläufer davon, der den genannten Aldehyd in dem Lebensmittelprodukt während
der Herstellung, Lagerung oder Zubereitung zum Verzehr bildet, den Lebensmittelprodukten neben einem oder
mehreren Aldehyden mit 11 bis 17 Kohlenstoffatomen und 2 bis 4 Doppelbindungen und/oder einen Vorläufer davon
einverleibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man auch andere Aronatisierungsmittel dem Lebensmittelprodukt einverleibt.
3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorläufer ein funktionelles Derivat von
4cis-Decenal ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorläufer aus 2-(3cis-Eonenyl)-thia3olidin
oder einem Derivat davon besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorläufer aus 2-(pcis-Nonenyl)-thia3olidin-4-carbonsäure
oder einem funktioneilen Derivat davon besteht.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorläufer aus dem Reaktionsprodukt von 4cis-Decenal und ß-Lactoglobulin besteht.
7. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß man neben 4cis-Doconal ein 2,4,7-Trideoatrienal
1098 5 0/1793
und/oder ein 2,6-Dodecadienal oder einen Vorläufer davon
einverleibt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man neben 4cis-Decenal 2trans,4eis,7cis-Tridecatrienal
und 2trans,6cis-Dodecadienal oder einen Vorläufer davon einverleibt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einverleibte Menge von
4cis-Decenal und/oder eines Vorläufers davon derart bemessen ist, daß der Gehalt an 4cis-Decenal in dem Lebensmittelprodukt
nach der Herstellung zum Verzehr o,oo3 bis o,o3 mg/kg beträgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9} dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehalt ο,οοβ bis o,ol5 mg/kg beträgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis Io, dadurch
gekennzeichnet, daß man 4cis-Decenal und/oder einen Vorläufer davon dem Lebensmittelprodukt in einem genießbaren
Träger oder Verdünnungsmittel allein oder in Kombination mit anderen Aromatisierungsmittein einverleibt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der genießbare Träger aus einem Bestandteil oder
einer Mischung von Bestandteilen des Lebensmittels besteht
13· Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das 4cis-Decenal und/oder ein Vorläufer davon einem genießbaren rulver in einem Ausmaß einverleibt wird,
welches das Abmessen der gewünschten, dem Lebensmittel zuzusetzenden Menge erleichtert.
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14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß o,l bis Io mg 4cis-Decenal oder eine entsprechende
Menge eines Vorläufers davon je g genießbarem Pulver
einverleibt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14> dadurch gekennzeichnet,
daß 4cis-Decenal und/oder ein Vorläufer davon Maltosedextrin einverleibt werden, indem man die Verbindung
in einer konzentrierten wäßrigen lösung von ■Maltosedextrin dispergiert und das Yiasser aus der erhaltenen
Dispersion entfernt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser aus der Dispersion in Maltosedextrin
durch Gefriertrocknen entfernt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Y/asser aus der Dispersion in Maltosedextrin
durch Sprühtrocknen entfernt wird.
18. Verfahren zur Herstellung einer flüssigen oder festen konzentrierten Aromatisierungszusammensetaung, die
dazu verwendet werden kann, Lebensmitteln, die für den Verzehr fertig sind, ein verbessertes Aroma zu erteilen,
dadurch gekennzeichnet, daß man 4cis-Decenal neben anderen bekannten Aromati3ierungsmitteln einverleibt.
19. Lebensmittelprodukt mit einem Gehalt von o,oo3 bis o,o5 mg 4cis-Decenal je kg, wenn es für den Verzehr
fertig ist.
20. Bestandteil von Lebensmittelprodukten gemäß Anspruch
19, dadurch gekennzeichnet, daß er 4cis-Decenal und/oder einen Vorläufer davon enthält.
109850/1793
- 23 -
:
21. Aromatisierungszusammensetzung mit einem Gehalt
von 4cis-Decenal und/oder einem Vorläufer davon in einem Ausmaß, welches das Abmessen der gewünschten, dem Lebensmittelprodukt
zuzusetzenden Menge erleichtert.
22.. Aromatisierungszusammensetzung nach Anspruch 21, |j. dadurch gekennzeichnet, daß sie je g 0,1 bis 10 mg
ί 4cis-Decenal oder eine entsprechende Menge eines Vorläufers '■' davon enthält.
23. Flüssige oder feste konzentrierte Aromatisierungszusammensetzung,
die 4cis-Decenal neben anderen bekannten Aromatlsierungsmitteln enthält.
24. Verwendung der Verbindung l,l-Diäthoxy-4cisdecen
als Vorläufer des Aldehyds 4cis-Decenal ζ m Aromatisieren
von Lebensmitteln.
25. Verwendung der Verbindung 2-(3eis-Nonenyl)-thiazolidin-4-earbonsäure
als Vorläufer des Aldehyds 4cis-Decenal zum Aromatisieren von Lebensmitteln»
109850/1793
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