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DE2108161A1 - Schützende Kopfbedeckung - Google Patents

Schützende Kopfbedeckung

Info

Publication number
DE2108161A1
DE2108161A1 DE19712108161 DE2108161A DE2108161A1 DE 2108161 A1 DE2108161 A1 DE 2108161A1 DE 19712108161 DE19712108161 DE 19712108161 DE 2108161 A DE2108161 A DE 2108161A DE 2108161 A1 DE2108161 A1 DE 2108161A1
Authority
DE
Germany
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helmet
inflatable body
head
arm
headgear according
Prior art date
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Granted
Application number
DE19712108161
Other languages
English (en)
Other versions
DE2108161B2 (de
Inventor
die Anmelder. D04h 18-00 sind
Original Assignee
Conroy, Robert E., Park Ride; Hauger, John H., Hillside; 111. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Conroy, Robert E., Park Ride; Hauger, John H., Hillside; 111. (V.St.A.) filed Critical Conroy, Robert E., Park Ride; Hauger, John H., Hillside; 111. (V.St.A.)
Publication of DE2108161A1 publication Critical patent/DE2108161A1/de
Publication of DE2108161B2 publication Critical patent/DE2108161B2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/10Linings
    • A42B3/12Cushioning devices
    • A42B3/121Cushioning devices with at least one layer or pad containing a fluid
    • A42B3/122Cushioning devices with at least one layer or pad containing a fluid inflatable

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

DR. KURT-RUDOLF EIKENBERG
PATENTANWALT
3 HANNOVER · SCHACKSTRASSE 1 · TELEFON (0511) 8140 88 ■ KABEL PATENTION HANNOVER
ROBERT E. GONROY und JOHN H. HAUGER 246/50
Schützende Kopfbedeckung
Die Erfindung betrifft eine, schützende Kopfbedeckung, bestehend aus einem steifen Helm und einem darin angeordneten Polster.
Es sind schützende Kopfbedeckungen in Form von Helmen aus Kunststoff oder Metall bekannt. Solche Helme bilden eine harte, schützende Barriere, jedoch bleiben, hierbei Probleme ungelöst. Solche Probleme bestehen in einem guten, sicheren
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Sitz der Kopfbedeckung auf dem Kopf des Benutzers und des: zusätzlichen Schutz des Kopfes gegen Hiebe, Stöße oder dergleichen.
Im Hinblick auf die verschiedenen, sich ständig ausbreitenden Sportarten bedürfen diese Probleme noch einer Lösung, zumal bei manchen Sportarten, wie dem Rugby ählichen amerikanischen Fußball und beim Hockey, häufig gefährliche und sogar tödliche Folgen durch Kopfverletzungen auftreten. Darüberhinaus ist noch zu berücksichtigen, daß sich gerade diese Sportarten bei Jugendlichen einer zunehmenden Popularität erfreuen.
Es ist bereits bekannt, in steifen Schutzhelmen polsternde Mittel vorzusehen. Beispielsweise hat man ELster aus Elastomer innen in den Helm eingeklebt (US-Patentschrift 3 24a 753). Diese Polstertechnik ist dann durch die Entwicklung von flüssigkeits- und gasgefüllten Einsätzen verfeinert worden (US-Patentschrift 3 039 109). Es sind auch andere luftgefüllte Einsätze entwickelt worden, die nach Art einer Krone fest zwischen Kopf und Helm aitzen sollen. Solche Anordnungen sind beispielsweise in den US-Patentschriften 3 186 004, 3 462 763 und 3 254 883 beschrieben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schützende Kopfbedeckung zu schaffen, die sicher gegen Stöße schützt, die einen einwandfreien Sitz gewährleistet die auf einfache Weise eine Anpassung an Form und Größe des Kopfes ermöglicht.
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Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Polster aus einem flachen, aufblasbaren Körper "besteht, dessen eines Seitenteil der Innenfläche des Helms und dessen anderes Seitenteil dem Kopf zugekehrt ist und der so ausgebildet und im Helm angeordnet ist, daß er sich zumindest an beiden Seiten des Kopfes über den Schläfenbereich bis etwa zur Stirnmitte erstreckt, und daß an dem Körper ein Lufteinfüllschlauch mit abnehmbarer Verschlußkappe angebracht ist, der so lang bemessen ist, daß er bei aufgesetzter Kopfbedeckung bis zum Mund des Benutzers reicht.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Polsters braucht der Benutzer den Helm nur noch aufzusetzen und dann Luft einzublasen, bis durch gleichmäßige Ausdehnung des aufblasbaren Körpers eine exakte Anpassung an die Kopfgröße erfolgt ist. Die Anordnung des aufblasbaren Körpers etwa rund um den Kopf im Schläfenbereich sorgt für einen guten Paßsitz im Gegensatz zu den bekannten Polstern, die sich nur über der Schadeldecke befinden oder aber ein unveränderbares Volumen aufweisen.
Der aufblasbare Körper kann so ausgebildet sein, aaJ sich ein Teil von ihm auch über(die Schädeldecke erstreckt. Dabei können zusätzliche Haltemittel vorgesehen werden, mit denen zwischen diesem Teil des Körpers und der Helminnenfläche ein Abstand eingehalten wird. Der Körper kann aber auch in Verbindung mit einer üblichen Polsteraui'hängung verwendet werden. Vorzugsweise wird der aufblasbare Körper in einer Hülle aus aufgeschäumtem Elastomer angeordnet, die ihrerseits innen am Helm verklebt wird.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung bedeuten:
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemätfen Ausführungsform für einen aufblasbaren Körper;
Pig. 2 einen Teilschnitt durch den in Pig. 1 darge-A stellten Körper;
Pig. 3 eine Ansicht einer aus Elastomer aufgeschäumten Hülle, in die der Körper gemäß Pig. 1 einsetzbar ist;
Pig. 4 eine Stirnansicht der in Pig. 3 dargestellten Hülle;'
Pig, 5 eine verkleinerte Darstellung der Hülle mit gestrichelt eingezeichnetem aufblasbarem Körper;
Pig. 6 eine Unteransicht der in einen harten festen Schutzhelm eingesetzten Polsteranordnung;
Pig. 7 eine Seitenansicht des auf den Kopf eines Benutzers aufgesetzten Helms mit betätigter Aufblasvorrichtung;
Pig. 8 eine perspektivische Ansicht des Helms auf dem Kopf eines Benutzers als Teilschnitt;
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it« · » · t ι t ·
Ii «
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Pig. 9 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform des
aufblasbaren Körpers;
Pig. 10 einen Schnitt entlang der Linie 10-10 in Pig. 9ί Ι
Pig. 11 eine Unteransicht eines Helms mit bekannten ! Befestigungsmitteln und dem aufblasbaren Teil gemäß Pig. 9 : in einer elastomeren Hülle;
Pig, 12 einen Schnitt des in Pig. 11 dargestellten '■
Helms; . ;
Pig. 13 einen Teilschnitt des aufblasbaren Körpers,
der Hülle und des Helms in vergrößertem Maßstab;
Pig. 14 eine Ansicht einer weiteren Ausführungeform : eines aufblasbaren Körpers; <
Pig. 15 einen Schnitt des vertikalen Arms des in Pig. 14 ' dargestellten Körpers in vergrößertem Maßstab;
Pig. 16 eine Unteransicht eines Helms mit dem aufblas- ! baren Körper gemäß Pig. 15 in einer elastomeren Hülle; '!■
Pig. 17 einen Schnitt durch den in Pig. 16 dargestellten ■
Helm; i ;
Pig. 1Θ einen Teilschnitt des in dem Helm befestigten j aufblasbaren Körpers gemäß Pig. 14'in vergrößertem Maßstab;
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Pig. 19 eine perspektivische Ansicht des aufblasbaren Körpers gemäß Pig. 14 entsprechend der späteren Anordnung in einem Helm und
Pig. 20 eine Ansicht.einer anderen Ausführungsform eines aufblasbaren Körpers.
In Pig. 7 ist eine allgemein mit 10 bezeichnete schützende Kopfbedeckung dargestellt, wie sie beispielsweise beim Hockeyspiel getragen wird. Die schützende Kopfbedeckung besteht aus einem weitgehend starren Helm,der auf beiden Seiten eine halbmondförmige lüftungszone aufweist, die aus einer Reihe von Belüftungslöchern 14 besteht. Die Belüftungslöcher werden durch die in der Ansicht von Pig. 6 allgemein mit 16 bezeichnete Polsteranordnung nicht versperrt.
Wie im einzelnen in Pig. 1 und 2 dargestellt ist, wird ein aufblasbarer T-förraiger Körper 18 vorgesehen, der aus zwei Seitenwänden 20 und 22 gebildet wird. Diese beiden Wände sind aneinander entlang einer fortlaufenden Randlinie 24 abdichtend verbunden. Die Randabdichtung kann durch Heißversiegelung erfolgen, wenn der I-förmige Körper aus einem thermoplastischen Material, z.B. Polyvinylchlorid,hergestellt ist.
Der vertikale Arm 25 des T-fÖrmigen Körpers weist mehrere Kammern auf, die durch Kammerabdichtungslinien 26 gebildet werden. Diese Abdichtungslinien enden kurz vor den gegenüberliegenden Randabdichtungen, so daß auf beiden Seiten
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Durchlaßwege 28 entstehen. Der vertikale Arm 25 soll später nach der Montage in einem Helm oder dergleichen mit dem mitfc- , leren Schädelteil des Kopfes in Berührung sein. Der horizon- i tale Arm 29 des I-förmigen Körpers weist auf jeder Seite des \ vertikalen Arms ein zur Polsterung und Größenanpassung dienen- '■ des Teil auf, das nach der Montage im Helm an gegenüberliegenden Seiten des Kopfes im Schläfenbereich anliegen soll. Der j horizontale Arm weist ebenfalls eine Reihe von Kammern auf, | die durch Abdichtungslinien 30 gebildet werden, die jeweils f j kurz vor der Randabdichtung enden und dadurch einen verbinden- f *
den.Durchlaß 32 zwischen jeweils dem Ende einer Abdichtungs- ' j linie 30 und dem benachbarten Rand des Körpers bilden. Die Abdichtungslinien 26 und 30 bilden Luftkammern von annähernd gleicher Größe. Die verbindenden Durchlässe 28 und 32 erlauben die Füllung aller Kammern mit Luft, wobei sich eine gleichmäßige Ausdehnung des Körpers mit kleineren Luftmengen erreichen läßt als ohne solche Kammern.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verlauf t der obere Rand 34 und der entgegengesetzte untere Rand 35 schräg, so daß sich zu den Enden 36 hin eine konische Verjüngung ergibt. Diese konische Ausbildung ist vorteilhaft, weil die Enden des horizontalen Arms dann oberhalb der Ohren an den Schläfen anliegen, ohne daß sie sich in diesem begrenzten Bereich umbiegen, falten oder zusammenballen.
Als Mittel zur Einfüllung von Luft in den aufblasbaren Körper dient ein länglicher 3?üllschlauch 38, dessen Ende in den Raum zwischen den Wänden 20 und 22 des T-förmigen Körpers
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• * * 11
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mündet. Das äußere Ende des Füllschlauchs 38 ist mit einem Einlaß 42 versehen, das mit einer nachgiebigen Kappe 44 verschlossen werden kann. Der Lufteinfüllschlauch 38 ist so lang bemessen, daß das Einlaßende 42 bei aufgesetztem Helm bis zum Mund des Benutzers reicht.
Vorzugsweise ist die Verschlußkappe 44 so eingerichtet,, daß sie bis zu einem vorbestimmten Druck auf dem Einlaß verbleibt, so daß beim Auftreten ernster Stöße und Überschreiten des vorgegebenen Druckes die Kappe 44 fortgeblasen wird sind die Luft durch das Einlaßende 42 entweichen kann. Hierdurch wird der Stoßschutz der Helmeinlage erhöht, weil der Widerstand bei ernsten Stößen oder dergleichen sofort nachläßt.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der praktischen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der aufblasbare Körper in einer Hülle mit geringer Übergröße angeordnet wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine T-förmige Hülle 46 vorgesehen. Diese Hülle besteht vorzugsweise aus elastomerem Material, z.B. aus Schaumgummi. Die Hülle wird aus zwei gleichen Teilen 48 und 50 gebildet, die durch Kleben, Heißversiegelung oder dergleichen am äußeren Rand 52 verbunden sind. Die Seitenteile können eine unterschiedliche Dicke erhalten, jedoch hat es sich als nützlich erwiesen, die Abmessungen zwischen etwa 3 bis etwa 6 mm zu wählen. Die Randverbindung erstreckt sich um den vertikalen Arm53 sowie um die Unterseite und die Enden des horizontalen Arms 54. An der Oberseite des horizontalen Arms ist die Verbindung unterbrochen, so daß durch die offene Oberseite 56 der aufblasbare Körper eingesetzt und herausgenommen werden kann. Bei dem dargestellten
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Ausführungstiei spiel ist das eine der Enden 62 mit einem Aus- j
schnitt 63 für den Lufteinführschlauch versehen. In Jig. 5 !
iat der in diesem Ausschnitt sitzende Schlauch 38 dargestellt. j
In dieser Abbildung ist durch gestrichelte Linien der in die j Hülle 46 eingesetzte aufblasbare Körper angedeutet.
Die Anordnung aus aufblasbarem Körper und Hülle wird j ■■ ]-
ait der Innenseite eines steifen, harten Helms beispielsweise ■ ' I
durch Verkleben des Seitenteils 50 mit dem Helm an mehreren ' ^
Klebstellen 64 verbunden. Der eine Seitenteil 50, der sowohl *
den horizontalen wie auch den vertikalen Arm bildet, folgt !
daher der inneren Krümmung 66 des Helms, während der andere f
Seitenteil 48 in Berührung mit dem Kopf des Benutzers ist. f
Die Verwendung des aufblasbaren Körpers und der Hülle ? in einem Helm zeigt Pig. 6 - 8 am Beispiel eines Hockeyhelme. ί . Ein solcher Helm hat unten einen krummlinigen Rand 68, der j bei 70 hinauf bis über das Ohr verläuft und sich vor und hinter dem Ohr bei 72 bzw. 74 wieder nach unten erstreckt. Die Anordnung aus aufblasbaremT-Körper und Hülle ist innerhalb des Helms so getroffen, daß der vertikale Arm die Kopfmitte [ \ bedeckt und sich wenigstens bis etwa zur Stirn erstreckt. Der i horizontale Arm ist ausreichend lang, so daß seine Enden 62 · j nur in der Mitte der Stirn einen schmalen Spalt freilassen. · Die Hülle kann zunächst innen am Helm 12 festgeklebt werden, wonach die offene Oberseite 56 in Richtung auf den gekrümmten Rand 68 weist. Dann wird der aufblasbare Körper hineingesetzt, in^dem zuerst der vertikale Arm 25 in den vertikalen Arm 53
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der Hülle geschoben wird. Darauf wird der horizontale Arm 29 des aufblasbaren Körpers in den horizontalen Arm 54 der Hülle eingelegt. Der lufteinfüllschlauch 38 wird in den Ausschnitt eingeführt, und das Ende kann dann vom Benutzer gemäß Pig. 7 in den Mund gesteckt werden.
Der T-Körper 18 wird dann soweit aufgeblasen, bis der Helm bequem und sicher auf dem Kopf sitzt. Die Anordnung aus T-Körper und Hülle paßt den zunächst nur ungefähr in der Größe ausgewählten Helm genau und bequem an den Kopf an. Für die Größenauswahl können drei Grundgrößen wie "schmal", "mittel" oder "groß" vorgesehen werden. Nachdem der Helm in der gewünschten Weise angepaßt worden ist, schließt der Benutzer das Einlaßende 42 des Einfüllsehlauchs 38 durch Aufsetzen der Verschlußkappe 44. Der geschlossene Püllschlauch kann dann gemäß Pig. 8 unter die Innenseite des Helms in Richtung auf das gegenüberliegende Ohr gesteckt werden.
Eine andere Ausführungsform des aufblasbaren Körpers ist in Fig. 9-13 dargestellt. Gemäß Pig. 11 ist ein Helm 79 mit einer üblichen Aufhängepolsterung 80 versehen. Die Anordnung besteht aus einem mittleren Teil, das von der Innenseite des Helms einen Abstand aufweist und einen elastomeren Kern 82 enthält, der in einer Kapsel aus einer oberen Haut 84 und einer unteren Haut 86 aus Elastomer eingeschlossen ist. Der Kern hat luftzwischenräume und besitzt eine geringere Dichte als die Außenhäute. Die untere Haut 86 ist mit einer Öffnung 88 versehen, so daß Luft aus dem Kern durch diese Öffnung langsam entweichen kann, wenn ein Stoß erfolgt.
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Die untere Haut 86 weist fluchtende Paare von Schlitzen
90 auf, durch die kräftige Haltebänder 92 gezogen sind. Die ■
Haltebänder verlaufen jeweils durch gegenüberliegende Schlitze, ;
und ihre Enden sind am Helm durch Befestigungsmittel, beispielsweise mit Nieten 94» verankert. Eine solche Anordnung
einschließlich ihrer Befestigung ist bekannt. Eine solche
Anordnung laut sich mit Vorteil in Verbindung mit einem auf- * blasbaren Körper 96 verwenden. Der Körper 96 besteht aus einem
einzelnen Arm, der mit Ausnahme einer vergrößerten Endkammer ι *
98 gleiche Abmessungen in der Breite aufweist. Die Verlängerung ?
99 der größeren Endkammer ist mit einem Lufteinfüllschlauch 100 ' versehen. Der Schlauch entspricht dem früher beschriebenen
Schlauch und weist wie dieser eine abnehmbare Verschlußkappe
102 auf. Das mit dem aufblasbaren Körper verbundene Ende 104 ? des Füllschlauches ist nach außen erweitert. Dieses erweiterte j Ende ist mit einem der Seitenteile 106, 108 des aufblasbaren j Körpers heißversiegelt (Fig. 10).
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der
aufblasbare körper so in einer Hülle 110 angeordnet, daß die
Verlängerung 99 nach Befestigung im Helm oben aus der Hülle !;
herausragt. Die dargestellte Hülle besteht wie zuvor beschrie- ! \
ben aus Elastomer und wird durch Zusammenfalten gebildet, so ·
daß ein inneres Seitenteil 112 und ein äußeres Seitenteil 114 I
entsteht. Der aufblasbare Körper wird durch die obere Öffnung ;
115 in die Hülle eingeschoben. Der äußere Seitenteil 114 der \
Hülle kann durch Kleben oder andere Mittel innen am Helm be- ;
festigt werden, und vorzugsweise wird der Seitenteil 108 des I
aufblasbaren Körpers mit dem inneren Seitenteil 112 der Hülle >
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!fill
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verklebt. Diese Verklebung ist in Fig. 13 dargestellt, und es ist zu erkennen, daß das innere Seitenteil 112 den Konturen des Seitenteils 118 des aufblasbaren Körpers folgt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird durch die Anordnung von aufblasbarem Körper und Hülle der Helm an die Schläfenteile des Kopfes angepaßt und dort gepolstert, während die übliche Aufhängeanordnung lediglich die Oberseite des Kopfes auspolstert.
^ In Fig. 14 - 19 ist ein spezieller aufblasbarer Körper ^ mit Mitteln zur Befestigung in einem Helm dargestellt. Auch dieser aufblasbare Körper besitzt die zuvor beschriebenen Eigenschaften bezüglich der Polsterung und Größenanpassung. Der aufblasbare Körper 116 ist im wesentlichen T-förmig, wobei der horizontale Arm 118 an einem Rand mit Befestigungslaschen 120 versehen ist. Die Befestigungslaschen 120 sind jeweils mit einem Befestigungsloch 121 versehen. Ferner sind Eckbefestigungslaschen 122 mit jeweils einem Befestigungsloch 123 vorgesehen. Am vertikalen Arm 124 ist eine Befestigungslasche 126 mit abgeschrägten Seiten und einem Befestigungsloch 128 angebracht. Ferner zweigen vom vertikalen Arm 124 strahlenförmig Streifen 130 ab. Jeder Streifen enthält am Ende eine Befesti-. gungslaeche 133 mit einem Befestigungeloch 134. Ein Lufteinfüllschlauch 136 ist an seinem freien Ende mit einer abnehmbaren Verschlußkappe 138 versehen. Das andere Ende des Füllschlauches ist mit der Endkammer des vertikalen Arms 124 verbunden. Das Schlauchende steht damit in Verbindung mit mehreren Kammern, die durch eine dicke Wand 140 und eine leichtere dehnbare Wand 142 gebildet werden. Das Ende des durch die Wand 142 verlaufenden Schlauches ist bei 144 verbreitert und vor-
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* t ί t t
zugsweise durch Heißversiegelung mit der Wand 142 verbunden. Die schwerere Rückwand 140 wird vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Wand 142 hergestellt, nämlich eines heiß versiegerbaren Kunststoff, wie z.B. Vinyl. Die Wand 140 ist um ein mehrfaches dicker als die dehnbare Wand 142 und dient in erster Linie der Halterung und nicht der Ausdehnung beim Aufblasen. Die Befestigungslaschen bestehen aus einer doppelten Schicht der Wand 140 und sind abdichtend mit der Wand 142 verbunden.
Gemäß i'ig. 16 - 18 ist der aufblasbare Körper in einem Helm 146 befestigt und befindet sich wiederum in einer gefalteten ELaötomerhül Ie. Der vertikale Arm verläuft entlang der Innenwölbung des Helms und folgt der Mittellinie der Kopfober-. seite. Der vertikale Arm weist in der Mitte einen Abstand von der Helminnenfläche auf, um eine hängende Befestigung zu ermöglichen. Diese Aufhängung erfolgt durch Befestigung der : Laschen 132 der Streifen 130 am Η·1ο mittels Doppelkopfnieten 147. Der tufblaibart Körper ist im HtIm übtrdit Laeohen 120, .122 und 128 zusammen mit den Laschen 132 der Streifen 130 mittels Doppelkopfnieten 147 befestigt.
Der aufblasbare Körper wird vorzugsweise in der dargestellten Welse in einer gefalteten Elastomerhülle in der zuvor beschriebenen Welse angebracht. Der vertikale und horizontale Arm liegt dadurch zwischen dem inntrtn Seitenteil 148 und dem äußeren Seitenteil 150 der Hülle. Das Ende des vertikalen An»· 124 kann aus der Hülle herauaragen, eo daß der Lufteinfüllschlauch 136 außerhalb oder innerhalb der Hülle befestigt
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werden kann. Bs ist zweckmäßig, daß die Laschen am horizontalen Arm und am vertikalen Arm sowie die Streifen aus der Hülle herausragen, damit die Befestigung am Helm erleichtert wird. Diese Befestigungslaschen erhalten eine zusätzliche Festigkeit dadurch, daß die ausdehnbare Wan,« an allen Stellen mit der dickeren Rückwand verklebt wird. Diese Konstruktion führt zu einer festeren Verankerung des aufblasbaren Körpers an dem Helm.
19 zeigt die Form, die der aufblasbare Körper in dem Helm einnimmt. Han sieht, daß der horizontale Arm sich in ei rar Lage befindet, in der er eine Polsterung und Anpassung im Schläfenbereich bewirkt, während der vertikale Arm 124 die Anpassung und Polsterung am Schädelteil des Kopfes übernimmt. Die Streifen 1*30 halten den vertikalen Arm 124 im Abstand zur Krümmung dti HtImI1 der in ditser Abbildung nicht dargestellt ist. Fig. 19 zeigt den Schlauch 136 in hängender Lage, so daß der Benutzer nach Entfernung der Verschlußkappe 138 den Körper aufblasen kann. In Fig« 16 ist der Schlauch in seiner inaktiven Lage innerhalb des Helms. Xn diese Lage wird der Schlauch nach dem Aufblasen des Körpers 116 während des Gebrauchs des Helms gebracht.
Eine weitere Ausführungsform eines aufblasbaren Körpers zeigt Fig. 20. Der Körper weist hier eine H-förmige Gestalt auf» wobei vertikale Arme 151 und 152 an den Enden eines horizontalen Arms 154 angeordnet sind. An einer Endkammer des vertikalen Arms 152 ist ein Lufteinfüllechlauch 156 angebracht, der mit einer abnehmbaren Verschlußkappe 158 versehen ist. Im Gebrauch verläuft der Arm 152 an der vorderen inneren Krümmung des Helmes,um eine Anpassung und Polsterung von Stirn
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und Schlafenbereiehen des Kopfes zu bewirken. Der vertikale Arm 151 verläeft auf der rückwärtigen inneren Krümmung des Helms, um den hinteren Teil des Kopfes einschließlich der Seiten anzupassen und zu polstern. Der horizontale Arm 154 folgt der Mittellinie der Schädeldecke.
Der aufblasbare Körper kann wie zuvor beschrieben in einer Elastomerhülle angeordnet werden, und die Anordnung aus aufblasbarem Körper und Hülle kann auf verschiedene Weise % nach den zuvor beschriebenen Vorbildern im Helm angeordnet ] werden. Zum Einfüllen von Luft hängt der Schlauch vor dem Gesicht herunter« !fach dem Einfüllen wird die Verschlußkappe wieder aufgesetzt w&ü der Schlauch in der zuvor beschriebenen Weise zwischen Helm und Kopf gesteckt. Der aufblasbare Körper weist mehrere miteinander verbundene Kammern auf, die den Kammern der zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele ähneln. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Körper aus zwei Seitenteilen gebildet, die an ihrem Außenrand abdichtend verbunden sind, wobei die Seitenteile entweder von gleicher Dicke sind oder wobei der eine Seitenteil als stärkere Wand entsprechend dem Ausfüfaxungsbeispiel in Fig. 14 - 19 ausgebildet | ist.
Der aufblasbare Körper gemäß der Erfindung wird vorzugsweise im Helm zusammen mit der Elastomerhülle zumindest an der Kopfseite des Körpers angebracht. Die Elastomerhülle besteht vorzugsweise aus Schaumgummi, jedoch können auch andere Werkstoffe verwendet werden, die eine geringere Dichte als die Dichte des aufblasbaren Körpers aufweisen, der aus thermoplas
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tiBchem Vinylmaterial hergestellt sein kann. Zumindest die Kopfseite der Hülle sollte aus Elastomer bestehen oder mit einem Elastomer abgedeckt'sein.
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Claims (11)

• t CCI - 17 - Patentansprüche ι
1. Schützende Kopfbedeckung, bestehend aus einem steifen Helm und einem darin angeordneten Polster, dadurch gekennzeichnet. daß das Polster aus einem flachen, aufblasbaren Körper besteht, dessen eines Seitenteil der Innenfläche des Helms und dessen anderes Seitenteil dem Kopf zugekehrt ist, und der so ausgebildet und im Helm angeordnet ist, daß er sich zumindest an beiden Seiten des Kopfes über den Schläfenbereich bi§ etwa zur Stirnmitte erstreckt, und daß am Körper ein lufteinfüllschlauch mit abnehmbarer Verschlußkappe angebracht ist, der so lang bemessen ist, daß er bei aufgesetzter Kopfbedeckung bis zum Mund des Benutzers reicht.
2. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet« daß für den aufblasbaren Körper eine elastomere Abdeckung von geringerer Dichte als das Material des aufblasbaren Körpers vorgesehen ist, daß die Abdeckung so ausgebildet ist, daß der Körper darin eingesetzt und wieder entfernt werden kann und daß die Abdeckung zumindest teilweise mit der Innenfläche des Helms verklebt is't.
3. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper mehrere miteinander durch Luftkanäle verbundene Kammern enthält.
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4. Kopfbedeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung eine Hülle mit leichter Übergröße ist, die einen Durchlaß für den Lufteinfüllschlauch enthält.
5« Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper T-förmig ausgebildet ist, wobei sich ein horizontaler Arm vom Hinterkopf über die Schläfenbereiche erstreckt, während ein vertikaler Arm vom Hinterkopf über die Mitte der Schädeldecke bis etwa zur Stirn verläuft.
6. Kopfbedeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper aus einem einzelnen Arm besteht, an dessen Ende der Lufteinfüllschlauch angebracht ist, wobei der Arm sioh über die Schläfenbereiche erstreckt und wobei gegebenenfalls ein übliches Polster für die Schädeldecke vorgesehen ist.
7. Kopfbedeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper H-förmig ausgebildet ist, wobei die beiden Längsarme sich über Stirn, Schläfenbereiche und Hinterkopf erstrecken, während der Querarm über die Mitte der Schädeldecke verläuft, und daß der Lufteinfüllschlauch an die Endkammer eines Längsarmes angeschlossen ist.
8. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper T-förmig ausgebildet und der eine Seitenteil dicker als der andere bemessen ist, wobei
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der dickere Teil als nicht dehnbarer Halteteil dient und nur der dünnere Teil ausdehnbar ist, und daß am Rand der Arme eine Reihe von Befestigungslaschen angeordnet ist, die durch Gegeneinanderverkleben der Seitenteile eine Doppelschicht bilden und am Helm befestigt sind.
9. Kopfbedeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem vertikalen Arm des T-förmigen Körpers Haltestreifen sowie Mittel zur Befestigung der Haltestreifen am Helm ver- i bunden sind, wobei die Länge der Haltestreifen so bemessen ist, daß der vertikale Arm im Abstand zur Innenfläche des Helms gehalten wird.
10. Kopfbedeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten neben dem übe^die Schädeldecke verlaufenden Arm des aufblasbaren Körpers Belüftungszonen im Helm vorgesehen sind.
11. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
daß die Verschlußkappe als Friktionskörper ausgebildet ist, i von dem ein Teil abdichtend in das offene Ende des Luft- j einfüllschlauches eingreift. "
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DE19712108161 1970-02-19 1971-02-17 Schutzhelm Granted DE2108161B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1280570A 1970-02-19 1970-02-19
US5451370A 1970-07-13 1970-07-13

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2108161A1 true DE2108161A1 (de) 1971-12-30
DE2108161B2 DE2108161B2 (de) 1976-06-24

Family

ID=26684024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712108161 Granted DE2108161B2 (de) 1970-02-19 1971-02-17 Schutzhelm

Country Status (4)

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JP (1) JPS503709B1 (de)
CA (1) CA955351A (de)
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