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DE2108161B2 - Schutzhelm - Google Patents

Schutzhelm

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Publication number
DE2108161B2
DE2108161B2 DE19712108161 DE2108161A DE2108161B2 DE 2108161 B2 DE2108161 B2 DE 2108161B2 DE 19712108161 DE19712108161 DE 19712108161 DE 2108161 A DE2108161 A DE 2108161A DE 2108161 B2 DE2108161 B2 DE 2108161B2
Authority
DE
Germany
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inflatable body
helmet
head
protective helmet
shell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712108161
Other languages
English (en)
Other versions
DE2108161A1 (de
Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Conroy, Robert E., Park Ride; Hauger, John H., Hillside; 111. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Conroy, Robert E., Park Ride; Hauger, John H., Hillside; 111. (V.St.A.) filed Critical Conroy, Robert E., Park Ride; Hauger, John H., Hillside; 111. (V.St.A.)
Publication of DE2108161A1 publication Critical patent/DE2108161A1/de
Publication of DE2108161B2 publication Critical patent/DE2108161B2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/10Linings
    • A42B3/12Cushioning devices
    • A42B3/121Cushioning devices with at least one layer or pad containing a fluid
    • A42B3/122Cushioning devices with at least one layer or pad containing a fluid inflatable

Landscapes

  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm, bestehend aus einer steifen Helmschale und einem darin angeordneten Polster in Form eines flachen, aufblasbaren Körpers, der sich bei aufgesetzter Kopfbedeckung mindestens rund um den Kopf unter Einschluß des Schläfenbereiches erstreckt.
Es sind Schutzhelme aus Kunststoff oder Metall bekannt, die zwar einen gewissen Schutz bieten, jedoch weniger wirksam bei Hieben und Stoßen sind, und bei denen zudem ein guter sicherer Sitz auf dem Kopf des Benutzers mangels Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Kopfformen nicht gewährleistet ist.
Bei manchen Sportarten, wie dem Rugby ähnlichen amerikanischen Fußball und beim Hockey können bei fehlender oder ungeeigneter Kopfbedeckung gefährliche und sogar tödliche Folgen durch Kopfverletzungen
auftreten. .
Es ist daher bereits bekannt, in steifen Schutzhelmen polsternde Mittel vorzusehen, beispielsweise ein innen in den Helm eingeklebtes Polster aus Elastomer 'US-PS 3248 738), oder ein luftgefüllter Einsatz, der nach Art einer Krone fest zwischen dem Kopf und dem Helm sitzt (US-PS 31 86 004. 34 62 763 und 32 54 883). Es ist auch bekannt, im Helm ein aufblasbares Polster vorzusehen, das sich in Form eines flachen Körpers bei aufgesetztem Helm mindestens rund um den Kopf einschließlich des Schläfenbereiches erstreckt (DT-Gbm 17 42 204, FR-PS 11 87 236).
Bei den zuletzt erwähnten Helmen sind die aufblasbaren Körper mit einem Ventil oder einem kurzen Lufteinfüllstutzen versehen, was bedeutet, daß die Luft vor dem Aufsetzen des Helmes eingefüllt werden muß. Hierdurch wird — sofern überhaupt diese Möglichkeit besteht — eine Anpassung des Helmes an unterschiedliche Kopfgrößen schwierig, denn es muß gegebenenfalls in mehrmaligen Versuchen Luft eingefüllt und wieder abgelassen werden, bis der Helm paßt. Außerdem haben die bekannten Schutzhelme den Nachteil, daß bei einer Beschädigung des aufblasbaren Körpers ein Ersatz mit Schwierigkeiten verbunden ist, weil zur Befestigung Nieten oder ähnliche Mittel verwendet werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutzhelm zu schaffen, der gegenüber den bekannten Schutzhelmen einen besseren Schutz gegen Stöße bietet, der eine einfache und schnelle Anpassung an Form und Größe des Kopfes ermöglicht und bei Beschädigung des aufblasbaren Körpers leicht repariert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Durch das DT-Gbm 69 37 721 ist es zwar bekannt, bei einer Badekappe im aufgesetzten Zustand einen Wulst am Rand über einen entsprechend langen Schlauch aufzublasen, jedoch besteht hier die Aufgabe, einen wasserdichten Abschluß am Kopf zu schaffen. Beim Gegenstand der Erfindung kommt es aber nicht darauf an, den Helmrand abzudichten, sondern es soll durch den aufblasbaren Körper eine doppelte Funktion ausgeübt werden, nämlich einmal die Bildung eines den Kopf schützenden Polsters und zum anderen die Anpassung der Kopfbedeckung an verschiedene Kopfgrößen.
Durch die abnehmbare Verschlußkappe und die Auslegung der Verbindung in der Weise, daß die Lösung bei einem Überdruck selbsttätig erfolgt, wird die Sicherheit des Schutzhelmes bei Auftreten plötzlicher und kräftiger Stöße erhöht, weil durch den dabei aufgebauten Druck die Verschlußkappe gelöst wird und eine kontrollierte Luftmenge durch den kleinen Durchmesser des Einfüllschlauches entweicht, wodurch ein Teil der Stoßenergie absorbiert wird. Ein Platzen des aufblasbaren Körpers bei Auftreten eines kräftigen Stoßes und dadurch der plötzliche Verlust eines wesentlichen Teils der Dämpfungswirkung wird auf diese Weise weitgehend vermieden.
Dadurch, daß der aufblasbare Körper in einer Hülle aus elastomerem Material angeordnet ist, die zumindest teilweise mit der Innenfläche des Helms verklebi ist, ergibt sich eine weitere Erhöhung des Schutzes, wei zwischen der harten Wand des Helms und dem aufblasbaren Körper noch eine weitere Schicht aus elastomerem Material vorhanden ist. Mit dieser Maßnahme verbunden ist aber auch eine Verbilligung der Herstellung
festen
und eine Vereinfachung bei einer Reparatur. Die Verbilligung der Herstellung ergibt sich einerseits dadurch, daß die Hülle und der aufblasbare Körper bereits vormontiert als Einheit am Helm befestigt werden kann, ohne daß Nieten zur Befestigung erforderlich sind Falls der aufblasbare Körper tatsächlich einmal ausgewechselt werden muß, so ist dies schnell und auf einfache Weise möglich, ohne daß wie bei bekannten Helmen Nieten gelöst werden müssen, was häufig zu einer Beschädigung des Helms führt.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von in der Zei:hnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines aufblasbaren Körpers,
F i g. 2 einen Teilschnitt durch den in F i g. 1 dargestellten Körper,
F i g. 3 eine Ansicht einer aus Elastomer aufgeschäumten Hülle, in die der Körper gemäß F i g. 1 einsetzbar ist,
F i g. 4 eine Sürnansicht der in F i g. 3 dargestellten Hülle.
F i g. 5 eine verkleinerte Darstellung der Hülle mit gestrichelt eingezeichnetem aufblasbarem Körper,
F i g. 6 eine Unteransicht der in einer, harten fe
Schutzhelm eingesetzten Polsteranordnung,
F i g. 7 eine Seitenansicht des auf den Kopf eines Benutzers aufgesetzten Helms mit betätigter Aufblasvorrichtung,
F i g. 8 eine perspektivische Ansicht des Helms auf dem Kopf eines Benutzers als Teilschnitt,
F i g. 9 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform des aufblasbaren Körpers,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie 10-10 in
F'g:9.
F i g. 11 eine Uiiteransicht eines Helms mit bekannten Befestigungsmitteln und dem aufblasbaren Teil gemäß F i g. 9 in einer elastomeren Hüile,
Fig. 12 einen Schnitt des in Fig. 11 dargestellten Helms,
F i g. 13 einen Teilschnitt des aufblasbaren Körpers der Hülle und des Helms in vergrößertem Maßstab,
F i g. 14 eine Ansicht einer dritten Ausführungsform eines aufblasbaren Körpers.
In F i g. 7 ist eine allgemein mit iO bezeichnete schütiende Kopfbedeckung dargestellt, wie sie beispielsweiie beim Hockeyspiel getragen wird. Die schützende Kopfbedeckung besteht aus einem weitgehend starren Helm, der auf beiden Seiten eine halbmondförmige Lüftungszone aufweist, die aus einer Reihe von Belüftungslöchern 14 besteht Die Belüftungslöcher werden durch die in der Ansicht von F i g. 6 allgemein mit 16 bezeichnete Polsteranordnung nicht versperrt.
Wie im einzelnen in F i g. 1 und 2 dargestellt ist, wird ein aufblasbarer T-förmiger Körper 18 vorgesehen, der aus zwei Seitenwänden 20 und 22 gebildet wird. Diese beiden Wände sind miteinander entlang einer fortlaufenden Randlinie 24 abdichtend verbunden. Die Rand- «bdichtung kann durch Heißversiegelung erfolgen, wenn der T-förmige Körper aus einem thermoplastisehen Material, z. B. Polyvinylchlorid, hergestellt ist.
Der vertikale Arm 25 des T-förmigen Körpers weist mehrere Kammern auf, die durch Kammerabdichtungslinien 26 gebildet werden. Diese Abdichtungslinien enden kurz vor den gegenüberliegenden Randabdichtungen, so daß auf beiden Seiten Durchlaßwege 28 entstehen. Der vertikale Arm 25 soll später nach der Montage in einem Helm od. dgl. mit dem mittleren Schädelteil des Kopfes in Berührung sein. Der horizontale Arm 29 des T-förmigen Körpers weist auf jeder Seite des vertikalen Arms ein zur Polsterung und Größenanpassung dienendes Teil auf, das nach der Montage im Helm an gegenüberliegendem Seiten des Kopfes im Schläfenbereich anliegen soll. Der horizontale Arm weist ebenfalls eine Reihe von Kammern auf, die durch Abdichtungslinien 30 gebildet werden, die jeweils kurz vor der Randabdichtung enden und dadurch einen verbindenden Durchlaß 32 zwischen jeweils dem Ende einer Abdichtungslinie 30 und dem benachbarten Rand des Körpers bilden. Die Abdichtungslinien 26 und 30 bilden Luftkammern von annähernd gleicher Größe. Die verbindenden Durchlässe 28 und 32 erlauben die Füllung aller Kammern mit Luft, wobei sich eine gleichmäßige Ausdehnung des Körpers mit kleineren Luftmengen erreichen läßt als ohne solche Kammern.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verläuft der obere Rand 34 und der entgegengesetzte untere Rand 35 schräg, so daß sich zu den Enden 36 hin eine konische Verjüngung ergibt. Diese konische Ausbildung ist vorteilhaft, weil die Enden des horizontalen Arms dann oberhalb der Ohren an den Schläfen anliegen, ohne daß sie sich in diesem begrenzten Bereich umbiegen, falten oder zusammenballen.
Als Mittel zur Einfüllung von Luft in den aufblasbaren Körper dient ein länglicher Lufteinfüllschlauch 38 dessen Ende in den Raum zwischen den Seitenwänden 20 und 22 des T-förmigen Körpers mündet. Das äußere Ende des Lufteinfüllschlauchs 38 ist mit einem Einlaß 42 versehen, das mit einer nachgiebigen Verschlußkappe 44 verschlossen werden kann. Der Lufteinfüllschlauch 38 ist so lang bemessen, daß das Einlaßende 42 bei aufgesetztem Helm bis zum Mund des Benutzers reicht.
Die Verschlußkappe 44 ist so eingerichtet, daß sie bis zu einem vorbestimmten Druck auf dem Einlaß verbleibt, so daß beim Auftreten ernster Stöße und Überschreiten eines vorgegebenen Druckes die Verschlußkappe 44 fortgeblasen wird und die Luft durch das Einlaßende 42 entweichen kann. Hierdurch wird der Stoßschutz der Helmeinlage erhöht, weil der Widerstand bei gefährlichen Stoßen od. dgl. sofort nachläßt.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt bei der paktischen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der aufblasbare Körper in einer Hülle mit geringer Übergröße angeordnet wird. Bei dem in den F i g. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine T-förmige Hülle 46 vorgesehen. Diese Hülle besteht aus elastomerem Material, z. B. aus Schaumgummi und wird aus zwei gleichen Teilen 48 und 50 gebildet, die durch Kleben, Heißversiegelung od. dgl. am äußeren Rand 52 verbunden sind. Die Seitenteile können eine unterschiedliche Dicke erhalten, jedoch hat es sich als nützlich erwiesen, die Abmessungen zwischen etwa 3 bis etwa 6 mm zu wählen. Die Randverbindung erstreckt sich um den vertikalen Arm 53 sowie um die Unterseite und die Enden des horizontalen Arms 54. An der Oberseite des horizontalen Arms ist die Verbindung unterbrochen, so daß durch die offene Oberseite 56 der aufblasbare Körper eingesetzt und herausgenommen werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das eine der Enden 62 mit einem Ausschnitt 63 für den Lufteinfüllschlauch versehen. In F i g. 5 ist der in diesem Ausschnitt sitzende Lufteinfüllschlauch 38 dargestellt. In dieser Abbildung ist durch gestrichelte Linien der in die Hülle 46 eingesetzte aufblasbare Körper angedeutet.
Die Anordnung aus aufblasbarem Körper und Hülle wird mit der Innenseite eines steifen, harten Helms durch Verkleben des Seitenteils 50 mit dem Helm an mehreren Klebstellen 64 verbunden. Der eine Seitenteil 50, der sowohl den horizontalen wie auch den vertikalen Arm bildet, folgt daher der inneren Krümmung 66 des Helms, während der andere Seitenteil 48 in Berührung mit dem Kopf des Benutzers ist.
Die Verwendung des aufblasbaren Körpers und der größerten Endkammer 98 g eiche Abmessungen in der Breite aufweist. Die Verliä igerung 99 der größeren Endkammer ist mit einem L.ufteinfüllschlauch 100 versehen. Dieser Schlauch entspricht dem früher beschriebenen Schlauch und weist wie dieser eine abnehmbare Verschlußkappe 102 auf. Das mit dem aufblasbaren Körper verbundene Ende 104 des Luftauffüllschlauches ist nach außen erweitert. Dieses erweiterte Ende ist mit einem der Seitenteile 106, 108 des aufblasbaren Kör-
Hülle in einem Helm zeigt F ig. 6 bis 8 am Beispiel io pers heißversiegelt (F i g. 10},
eines Hockeyhelms. Ein solcher Helm hat unten einen Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird der
aufblasbare Körper so in einer Hülle 110 angeordnet,
daß die Verlängerung 99 nach Befestigung im Helm oben aus der Hülle herausrigt. Die dargestellte Hülle
krummlinigen Rand 68, der bei 70 hinauf bis über das
Ohr verläuft und sich vor und hinter dem Ohr bei 72
bzw. 74 wieder nach unten erstreckt. Die Anordnung
aus aufblasbarem T-Körper und Hülle ist innerhalb des 15 besteht wie zuvor beschrieben aus Elastomer und wird Helms so getroffen, daß der vertikale Arm die Kopf- durch Zusammenfallen gebildet, so daß ein inneres Seitenteil 112 und ein äußeres Seitenteil 114 entsteht. Der aufblasbare Körper wird durch die obere Öffnung 115 in die Hülle eingeschoben. Der äußere Seitenteil 114
schmalen Spalt freilassen. Die Hülle wird innen am 20 der Hülle ist durch Kleben innen am Helm befestigt. Helm 12 so festgeklebt, daß die offene Oberseite 56 in Diese Verklebung ist in Fi g. 13 dargestellt, und es ist
~ zu erkennen, daß das innere Seitenteil 112 den Kontu
ren des Seitenteils 118 des iiufblasbaren Körpers folgt. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird durch
Ie geschoben wird. Darauf wird der horizontale Arm 29 25 die Anordnung von aufblasbarem Körper und Hülle des aufblasbaren Körpers in den horizontalen Arm 54 der Helm an die Schläfenteile des Kopfes angepaßt und
dort gepolstert, während die übliche Aufhängeanordnung lediglich die Oberseite des Kopfes auspolstert.
Eine weitere Ausführungsform eines aufblasbaren Körpers zeigt F i g. 14. Der Körper weist hier eine H-förmige Gestalt auf, wobei vertikale Längsarme 151 und 152 an den Enden eines horizontalen Querarmes 154 angeordnet sind. An einer Endkammer des vertikalen Längsarmes 152 ist ein Lufteinfüllschlauch 156 an-
und bequem an den Kopf an. Für die Größenauswahl 35 gebracht, der mit einer abnehmbaren Verschlußkappe können drei Grundgrößen wie «schmal«, »mittel« oder 158 versehen is{. Im Gebrauch verläuft der Längsarm »groß« vorgesehen werden. Nachdem der Helm in der 152 an der vorderen inneren Krümmung des Helmes gewünschten Weise angepaßt worden ist, schließt der um eine Anpassung und Polsterung von Stirn und Benutzer das Einlaßende 42 des Einfüllschlauchs 38 Schläfenbereichen des Kopfes zu bewirken. Der vertidurch Aufsetzen der Verschlußkappe 44. Der geschlos- 40 kale Längsarm 151 verläuft auf der rückwärtigen inne-
mitte bedeckt und sich wenigstens bis etwa zur Stirn erstreckt. Der horizontale Arm ist ausreichend lang, so daß seine Enden (»2 nur in der Mitte der Stirn einen
Richtung auf den gekrümmten Rand 68 weist Dann wird der aufblasbare Körper eingesetzt, indem zuerst der vertikale Arm 25 in den vertikalen Arm 53 der Hül-
der Hülle eingelegt. Der Lufteinfüllschlauch 38 wird in den Ausschnitt 63 eingeführt, und das Ende kann dann vom Benutzer gemäß F i g. 7 in den Mund gesteckt werden.
Der T-Körper 18 wird dann so weit aufgeblasen, bis der Helm bequem und sicher auf dem Kopf sitzt Die Anordnung aus T-Körper und Hülle paßt den zunächst nur ungefähr in der Größe ausgewählten Helm genau
sene Lufteinfüllschilauch kann dann gemäß F i g. 8 unter die Innenseite des Helms in Richtung auf das gegenüberliegende Ohr gesteckt werden.
Eine andere Ausführungsform des aufblasbaren Körpers ist in F i g. 9 bis 13 dargestellt. Gemäß F i g. 11 ist eine Helmschale 79 mit einer üblichen Polsterung 80 versehen. Die Anordnung besteht aus einem mittleren Teil, das von der Innenseite des Helms einen Abstand ren Krümmung des Helms, um den hinteren Teil des Kopfes einschließlich der Seiten anzupassen und zu polstern. Der horizontale Qterarm 154 folgt der Mittellinie der Schädeldecke.
Der aufblasbare Körper ist wie zuvor beschrieben ir einer Elastomerhülle angeordnet, und die Anordnung aus aufblasbarem Körper und Hülle kann auf verschiedene Weise nach den zuvor beschriebenen Vorbildern im Helm angeordnet werden. Zum Einfüllen von Lufi
aufweist und einen elastomeren Kern 82 enthält der in
einer Kapsel aus einer oberen Haut 84 und einer unte- 5° hängt der Schlauch vor dem Gesicht herunter. Nach
ren Haut 86 aus eiastomerem Material eingeschlossen dem Einfüllen wird die Verschlußkappe wieder auf ge
ist Der Kern besitzt Luftzwischenräume und besitzt eine geringere Dichte als die Außenhäute. Die untere Haut 86 ist mit einer Öffnung 88 versehen, so daß Luft setzt und der Schlauch in der zuvor beschriebener Weise zwischen Helm und Kopf gesteckt Der aufblasbare Körper weist mehrere miteinander verbundene
aus dem Kern durch diese Öffnung langsam entweichen 55 Kammern auf, die den Kammern der zuvor beschriebe kann, wenn ein Stoß erfolgt nen Ausführungsbeispiele ähneln. Auch bei diesem Aus
führungsbeispiel wird der Körper aus zwei Seitenteiler gebildet die an ihrem Außenrand abdichtend verbunden sind, wobei die Seitenteile entweder von gleichei
Die untere Haut 86 weist fluchtende Paare von Schlitzen 90 auf, durch die kräftige Haltebänder 92 gezogen sind. Die Haltebänder verlaufen jeweils durch
gegenüberliegende Schlitze, und ihren Enden sind am 60 oder unterschiedlicher Dickt: sind.
Helm durch Befestigungsmittel, beispielsweise mit Nie- Die Elastomerhülle besteht vorzugsweise
ten 94, verankert Eine solche Anordnung einschließlich ihrer Befestigung ist bekannt Eine solche Anordnung lallt sich mit Vorteil in Verbindung mit einem aufblas-
Schaumgummi, jedoch können auch andere Werkstoffe verwendet werden, die eine geringere Dichte als du Dichte des aufblasbaren Körpers aufweisen, der au;
baren Körper 96 verwenden. Der Körper 96 besteht 65 thermoplastischem Vinylmaierial hergestellt sein kann, au» einem einzelnen Arm, der mit Ausnahme einer ver-
Hierzo 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schutzhelm, bestehend aus einer steifen Helmschale und einem darin angeordneten Polster in Form eines flachen, aufblasbaren Körpers, der sich bei aufgesetzter Kopfbedeckung mindestens rund um den Kopf unter Einschluß des Schläfenbereiches erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lufteinfüllschlauch (38,100,156) für den aufblasbaren Körper (18, 96) vorgesehen ist, der mit einer abnehmbaren, bei Überschreiten eines vorgegebenen Druckes sich selbsttätig lösenden Verschlußkappe (44, 102, 158) versehen ist und in an sich bekannter Weise so lang bemessen ist, daß er bei aufgesetztem Schutzhelm (10) bis zum Mund des Benutzers reicht, und daß der aufblasbare Körper (18, 96) herausnehmbar in einer Hülle (46,110) angeordnet ist, die aus einem eJastomeren Material geringerer Dichte als das Material des aufblasbaren Körpers (18,96) besteht und zumindest teilweise mit der Innenfläche der Helmschale (12,79) verklebt ist.
2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper (18) T-förmig ausgebildet ist, dessen horizontaler Arm (29) sich vom Hinterkopf über die Schläfenbereiche erstreckt und dessen vertikaler Arm (25) vom Hinterkopf über die Mitte der Schädeldecke bis etwa zur Stirn verläuft.
3. Schutzhelm nach Anspruch 1, mit einer an der Schädeldecke anliegenden Polsterung, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper (96) aus einem an sich bekannten langgestreckten und im wesentlichen rechteckigen Teil besteht, an dessen Ende der Lufteinfüllschlauch (100) angebracht ist.
4. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aufblasbare Körper H-förmig ausgebildet ist, dessen beide Längsarme (151, 152) sich über Stirn, Schläfenbereiche und Hinterkopf erstrecken und dessen Querarm (154) über die Mitte der Schädeldecke verläuft, und daß der Lufteinfüllschlauch (156) am Ende eines Längsarmes (152) angeschlossen ist.
5. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (44, 102) als Reibungskörper ausgebildet ist, von dem ein Teil abdichtend in das offene Ende des Lufteinfüllschlauches (38,102) eingreift.
DE19712108161 1970-02-19 1971-02-17 Schutzhelm Granted DE2108161B2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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US1280570A 1970-02-19 1970-02-19
US5451370A 1970-07-13 1970-07-13

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2108161A1 DE2108161A1 (de) 1971-12-30
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CA955351A (en) 1974-10-01
JPS503709B1 (de) 1975-02-08
FR2078797A5 (de) 1971-11-05
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