[go: up one dir, main page]

DE2101881A1 - Urinsammeieinrichtung - Google Patents

Urinsammeieinrichtung

Info

Publication number
DE2101881A1
DE2101881A1 DE19712101881 DE2101881A DE2101881A1 DE 2101881 A1 DE2101881 A1 DE 2101881A1 DE 19712101881 DE19712101881 DE 19712101881 DE 2101881 A DE2101881 A DE 2101881A DE 2101881 A1 DE2101881 A1 DE 2101881A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
condom
sleeve
conical sleeve
bag
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712101881
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Lindgren, Knut David, Lmkoping (Schweden)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from SE797/70A external-priority patent/SE342982B/xx
Priority claimed from SE13351/70A external-priority patent/SE344678B/xx
Application filed by Lindgren, Knut David, Lmkoping (Schweden) filed Critical Lindgren, Knut David, Lmkoping (Schweden)
Publication of DE2101881A1 publication Critical patent/DE2101881A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G9/00Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
    • A61G9/006Urinals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/44Devices worn by the patient for reception of urine, faeces, catamenial or other discharge; Colostomy devices
    • A61F5/451Genital or anal receptacles
    • A61F5/453Genital or anal receptacles for collecting urine or other discharge from male member

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Reproductive Health (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Skogslyckegatan 9, 582 56 LINKÖPING, Schweden
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Urinsammeleinrichtung fur Männer mit Harnfluß, die ein an seinem unteren Ende offenes Kondom, eine mit dem Kondom zu seiner Anbringung am Penis lösbar verbundene Befestigungseinrichtung, ein Verbindungsstück, welches das Kondom mit einem zu einem Urinsam|plbeutel führenden Rohr verbindet, und ein Rückstromsperrventil aufweist, das ein Rückströmen des Urins aus dem SammelfeSutel verhindert.
Bei den vorbekannten Urinsamme!einrichtungen hat vor allem das Verbindungsstück eine Anzahl Nachteile gehabt, die beim Benut-•zer ein beträchtliches Unbehagen verursachten, insbesondere
109832/1124
0RiGlNAL INSPECTgD 2 -
_ 2 —
venn er nicht bettlägerig war. Das Kondom zeigt nämlich infolge der Form des Verbindungsstückes und seiner Verbindung mit dem Kondom eine Tendenz zur Verdrehung, so daß sich die obere öffnung des Verbindungsstückes durch das vervnmdene Kondom blockierte.
Ein anderer Nachteil bestand darin, daß der Querschnitt des Durchlaßkanals im Verbindungsstück infolge einer besonderen Anordnung seiner Verbindungen mit dem Kondom und der Röhre klein sein mußte, was dann zur Bildung von Luftbläschen führen konnte, welche den Durchfluß beeinträchtigen.
Es sind Versuche gemacht worden, das Verdrehen bzw. Verwinden des Kondoms dadurch zu vermeiden, daß an seinem unteren Ende ein Polster aus weichem Schaumkunststoff vorgesehen wurde. Dadurch wird das Verdrehen verringert, aber nicht vollständig verhindert. Das Bilden von luftbläschen findet auch bei dieser Konstruktion statt und hat zur Folge, daß der Urin seinen Weg n#ch außen zwischen dem Penis und dem Kondom erzwingt, was beträchtliche Unannehmlichkeiten verursacht. Darüberhinaus nimmt der Schaumkunststoff Urin auf, was in hygienischer Hinsicht sehr nachteilig ist.
Erfindungsgemäß werden bei einer Urinsammeieinrichtung der eingangs erwähnten Art die oben erwähnten Nachteile vollständig beseitigt, indem das Verbindungsstück in Form einer konischen Muffe ausgebildet ist, an deren kleinerem Ende das Rohr befestigt ist, während ihr größeres Ende mit einem Querschnitt gleicher Größenordnung wie das Kondom mit der öffnung in dessen unterem Ende abdichtend verbunden ist.
109832/1124
In der Pz'axis hat Gich erwiesen, daß bei diesem Aufbau ein Verdrehen des Kondoms sowie das Bilden der oben erwähnten Luftbläschen vollständig beseitigt ist und zwar infolge der Tatsache, daß im Gegensatz zur vorherigen Praxis ein Verbindungsstück verwendet wird, das eine große Durchflußöffnung hat.
Darüberhinaus war bei den bisherigen Urinsamme!einrichtungen das Rückstromsperrventil an dem Ende des Verbindungsrohres vorgesehen, das innerhalb des Sammelbeutels mündet. Der vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte Sammelbeutel konnte sich jedoch leicht kräuseln und falte"n, so daß die Wandung des Beutels das Rückstromsperrventil blockierte und daran hinderte, Urin in den Beutel abfließen zu lassen. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dieser Nachteil beseitigt, indem das Ruckstromsperrventil außerhalb des Sammelbeutels in Verbindung mit dem Verbindungsstück angeordnet ist.
Bisher war es ferner üblich gewesen, als Befestigungsmittel ein Haft- oder Klebeband zu verwenden und einige Windungen J
um den Übergang zwischen der oberen Kante des Kondoms und dem Penis herum aufzuwickeln, um das Kondom zu befestigen.
Ein derartiges Haftband führt in der Praxis häufig zu großen Unannehmlichkeiten für den Benutzer, da es Hautentzündung verursacht und an dem Haftband auch die dort befindlichen Haare leicht festkleben. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird hier eine Befestigungseinrichtung verwendet, die einen elastischen Ring aufweist, der an seinem am Kondom anliegenden Ende wenigstens einen mit dem kreisringförmigen Wulst am oberen Ende des Kondoms zusammenwirkenden Anschlag
109832/1124
Es hat sich schließlich herausgestellt, daß die oben erwähnte Tendenz des Samme!beuteIs, sich zu kräuseln und zu falten, Unannehmlichkeiten und Nachteile für den Benutzer sogar dann verursachen kann, wenn das Ruckstromsperrventil außerhalb des Beutels angeordnet ist. Obwohl das Problem der Blockierung des Rückstromsperrventils auf die oben beschriebene Weise an sich überwunden wurde, hat der Benutzer infolge des einen unstabilen Eindruck hervorrufenden Plastikbeutels ein unbehagliches Gefühl.
Nach einer weiteren Ausführungsform kann dieser Nachteil vollständig beseitigt werden durch Verwendung eines Sammelbeutels, der in an sich bekannter Weise entlang seinen Seitenkanten nach innen gerichtete Falten aufweist, welche die Form des Beutels gegen Kräuseln und Verdrehen stabilisieren.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine auseinandergezogene Schnittansicht einer Ausführungsform eines konischen Verbindungsstückes zum Verbinden eines Kondoms mit einem zu einem Sammelbeutel führenden Rohr,
Fig. 2 eine auseinandergezogene Schnittansicht einer Abwandlung eines dem in Fig. 1 dargestellten ähnlichen Verbindungsstükkes mit einem darin befindlichen Rückstromsperrventil ,
109832/1124
Pig. 3 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines ähnlichen Verbindungsstückes mit einem Rückstromsperrventil,
Fig. 4- eine Schnittansicht einer anderen
Ausführungsform eines Verbindungs-. Stückes mit einem Rückstromsperrventil,
Fig. 5 eine schematisierte Schnittansicht einer Befestigungseinrichtung für das Kondom einer erfindungsgemäßen Urinsamme!einrichtung,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Sammelbeutels zur Verwendung bei der erfindungsgemäßen ürinsammeleinrichtung und
F;Lg. 7 einen Schnitt entsprechend der Linie VII-VII in Fig. 6. '
Bei der nachfolgenden Beschreibung sind in den verschiedenen Figuren gleichartige Teile mit gleichen Beaugszeichen hen.
Eine kurze Verbindungsmuffe, die allgemein mit 2 bezeichnet ist, weist an einem Ende einen eich nach außen erstreckenden Flansch 4 und kurze Kreisumfangsrippen 6 auf. Ein Kondom 8,
108832/1124
wovon in Fig. 1 nur der Mundstückteil gezeigt ist, hat an diesem eine Öffnung, die auf der Muffe 2 mit Klemmpassung sitzen kann und von einem Wulst 10 in Form eines O-Ringes umgeben ist.
Ein konisches Verbindungsstück, das in Fig. 1 allgemein mit 12 bezeichnet ist, weist an seinem großen Ende einen Flansch 14 und an der Innenseite seines oberen Teils, der mit dem Flansch 14 verbunden ist, seichte Uinfangsnuten 16 auf, die den Hippen 6 der Verbindungsmuffe 2 entsprechen. An seinem schmalen Ende ist das konische Verbindungsstück 12 als Stutzen für ein Eohr 18 ausgebildet, das an seinem entgegengesetzten Ende mit einem (in Fig. 1 nicht gezeigten) Sammelbeutel abgedichtet verbunden ist.
Beim Gebrauch wird der kreisringförmige Wulst 10 des Kondoms 8 zwischen die Flansche 4 und 14 der Verbindungsmuffe 2 bzw. des Verbindungsstückes 12 abdichtend festgeklemmt und das Kondom wird auf dem Penis in einer unter Bezugnahme auf Fig. 5 nachstehend beschriebenen Weise angeordnet« Der Sammelbeutel wird auf der Bettseite angeordnet oder kann in einem Hosenbein hängen»
Zur Beseitigung des Nachteils eines im Sammelbeutel vorgesehenen Eückstroiasperrventils ist das Ventil der erfindungsgemäßen Ürinsammeleinrichtung in Verbindung mit den Verbindungsstücken 2, 12 zwischen dem Kondom 8 und dem Sammelbeutel angeordnet. Bas Bückströmsperrventil, dessen Einzelheiten in Fig. 2 nicht gezeigt sind, ist darin mit dem Bezugszeichen bezeichnet·
1QS832/1124
Fig. 2 zeigt im einzelnen, wie ein solches Rückstromsperrventil 20 ausgebildet und im Verbindungsstück angeordnet sein kann. Bei dieser Ausführungsform ist ein den Elementen 2, bei der vorherigen Ausführungsform entsprechender Auffangtrichter in einen oberen trichterförmigen Teil 22 und einen unteren, im allgemeinen röhrenförmigen Teil 24 geteilt. Der Teil 22 weist an seinem unteren Ende eine zylindrische Ausnehmung 24- auf, die durch eine zu ihr koaxiale Schulter 28 begrenzt ist, aus welcher ein kurzer Durchgang 50 zum sich ausdehnenden Teil des Elements 22 führt. Der röhrenförmige Teil 24 kann in der Ausnehmung 26 dichtend mit Preß- oder | Klemmpassung sitzen, wobei seine obere Kante mit der Schulter 28 in Anlage steht. Der röhrenförmige Teil 24· besteht vorzugsweise aus einem elastischen Hartkunststoff und hat einen Außendurchmesser, der etwas größer ist als der Innendurchmesser der Ausnehmung 26.
Zusätzlich wird beim Gebrauch das Jsna Pamme!beutel führende Verbindungsrohr vorzugsweise sowohl über das Bohr 24- als auch über den unteren Teil des Elements 22 geradeaus nach oben zum ausgedehnten Teil zum Erhalt einer ausreichenden Abdichtung unter Beseitigung des Risikos geführt, daß der Urin seinen Weg nach außen erzwingt. Zwischen der Schulter 28 und dem oberen Ende des röhrenförmigen Teils 24- befindet sich ein Teil einer dünnen membranförmigen Wand 52» die am Ende des Rohres 24· befestigt ist. Ein anderer Teil 54- der dünnen membranartigen.Wand 52 kann normalerweise bzw. in "der Ruhestellung eine Lage in derselben Ebene wie der Best der Wand 52 einnehmen und dann gleichfalls mit einem entsprechenden Teil der Schulter 28 in Anlage kommen. Bei ei*- nem Druck von oben infolge des Einströmens von Flüssigkeit kann sich jedoch der Wandabschnitt oder -teil 54- elastisch
109832/1124
nacht unten biegen, d.h. die Flüssigkeit kann in Richtung auf den Beutel durchfließen. Sobald die Flüssigkeitsströmung beendet ist, bewirkt die Elastizität dieser Wand, daß der Teil 34 zu seiner Ausgangsstellung'in Anlage mit der Schulter 28 zurückkehrt und somit eine Rückströmung der Flüssigkeit in Richtung vom Beutel her verhindert, falls eine solche Strömung stattfindet. Bei einer derartigen Tendenz zur Rückströmung wird selbstverständlich der Vandteil JA- durch die Flüssigkeit an die Schulter 28 angedrückt, wodurch eine Abdichtung hergestellt wird. In der Ausführungsform nach Fig. 2 kann die öffnung im unteren Ende des Kondoms über das obere Ende des trichterförmig ausgebildeten Teils 22 geführt und dort auf geeignete Weise befestigt werden, z.B. mittels eines elastischen Streifens.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform eines Verbindungsstückes entspricht eine im wesentlichen konische Muffe 12' allgemein der Muffe 12 von Fig. 1. Ein Element 2' ist ferner vorgesehen, das teilweise dieselbe Funktion wie die kurze Muffe 2 in Fig. 1 hat. Der kreisringförmige Wulst 10 des Kondoms 8 ist also zwischen de*h Flanschen 4 und 14 der Elemente 2' bzw. 12' festgeklemmt, wodurch die genuteten Oberflächen 6 bzw. 16 der Elemente 2' bzw. 12' in Anlage miteinander kommen bzw. ineinandergreifen.
Im Gegensatz zur Ausführungsform der Fig. 1 ist das Rückstromsperrventil jedoch nicht am Ende der konischen Muffe 12', sondern an einer konischen Verlängerung 40 der kurzen Muffe 2* vorgesehen, die innerhalb der Muffe 12» angeordnet ist. Teil40 ist elastisch und seine Wandung wird in Richtung der nach unten gerichteten Spitze zunehmend sehr viel dünner. Als Rück-
109832/1124
Stromsperrventil dienende Schlitze 42 sind in der Spitze vorges.ehen, die, falls Teil 40 infolge eines von oben ausgeübten Flüssigkeitsdruckes ausgedehnt wird, wie mit gestrichelten Linien 44 gezeigt, eine durchgehende öffnung in Richtung auf den Samme!beutel bilden, aber sonst das Spitzenende des Teils 40 schließen. Teil 40 bildet ein wirkungsvolles Rückstromsperrventil gegen ein Rückströmen von Urin in der von dem Samme!beutel ausgehenden Richtung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist eine konische Muffe 12" entsprechend den Muffen 12 und 12' sowie eine den Muffen 2 und 2' entsprechende kurze Muffe 2" vorgesehen. Wie bei der Ausführungsform der Fig. 3 weist die Muffe 2" eine innerhalb der konischen Muffe 12" befindliche konische Verlängerung 50 auf. Teil 50 ist jedoch an seiner Spitze 52 in der Ebene der Zeichnung abgeflacht und weist dort eine längliche öffnung 54 auf. Wie im Fall der Fig. 1 und 3 ist bei der Ausführungsform der Fig. 4 die Wandung des Kondoms 8 zwischen den Flanschen 4 und 14 eingeklemmt. In diesem Fall jedoch ers,treckt sich das Kondom nach unten in die äußere konische I Muffe 12" in einer Distanz am Ende 52 des Maffenteils 50 v$£- ' bei. Die öffnung im unteren Ende des Kondoms ist in Form ein©3? Anzahl Schlitze 56 gebildet, die normalerweise geschlossen sind, sich jedoch auf Druck im Ende des Kondoms infolge einfür Einströmung von Flüssigkeit durch die öffnung 54 ansprechettd ausdehnen und die Flüssigkeit nach unten in das Rohr 18 fließen lassen. Befindet sich die in Fig. 4 gezeigte und oben &#- schriebene Einheit in horizontaler Lage oder sind die öffnuügen der konischen Teile 12" und 50 mehr oder weniger nach oben gerichtet, so liegt die Wandung des zwischen den Raffen angeordneten Kondoms 8 dichtend über der öffnung 54. Hierbei ist
109832/tm
- ίο -
auch zu beachten, daß der unterhalb des Endes 52 befindliche Teil des Kondoms 8 normalerweise eher locker ist, wobei, wenn kein Durchfluß vorhanden ist, seine Wände aneinander haften, wodurch die Abdichtung weiter verbessert wird. Ein gemeinsames Merkmal der Ausführungsformen der Fig. 3 und 4 besteht auch darin, daß die "wirklichen" Rückstromsperrventile 42 bzw. 56 verhältnismäßig selten einen Abdichtungsvorgang ausführen müssen, da normalerweise rückwärts strömender Urin zwischen den Wänden des Teils 40 und der Muffe 12' oder zwischen den Wänden des Teils 50 und der Muffe 12" aufgefangen wird und danach wieder nach unten in das Rohr 18 strömt, sobald die Verbindungsstücke in eine normalere, mehr oder weniger senkrechte Lage gebracht worden sind.
Pig. 5 zeigt eine Befestigungseinrichtung zum Befestigen des Kondoms 8 am Penis, dessen Außenseite in Fig. 5 das Bezugszeichen 60 hat. An seinem oberen offenen Ende weist Jedes Kondom einen in Fig. 5 mit dem Bezugszeichen 62 versehenen, kreisringförmigen Wulst auf. Die Befestigungseinrichtung hat ed-ne kreisringförmige Außenwand 64, die an einem Ende einen kräftigen, nach innen gerichteten Flansch 66 besitzt, der hinter dem Wulst 62 des Kondoms 8 eingreifen kann. An seinem anderen Ende weist der Ring 64 einen inneren dicken Ring 68 aus einem Schaumkunststoff auf, dessen Innenumfang den Penis umschließen kann. Die Wand 64 hat bei 70 ediie tftafangsfalte, welche die Ausdehnung der Befestigungseinrichtung in die gezeichnete Lage aus einer Stellung erleichtert, in welcher die Wand 64 im allgemeinen zylindrisch ist, wenn die Befestigungseinrichtung nicht im Gebrauch ist. Die Befestigungseinrichtung ist somit recht deitnbar, verformbar und elastisch. Sie umschließt bei Gebrauh den Penis eng auf harmlose Weise und hält das Kondom gleichmäßig fest.
Schließlich zeigt Fig. 6 einen Sammelbeutel 80 zur Verwendung bei der erfindungsgemäßen TJrlnsamme!einrichtung, wobei das Rohr 18 mit einem Ende des Beutels dichtend verbunden
ist. Wie aus Fig. 7 ersichtlich, ist der Beutel 80 in an
sich bekannter Weise mit nach innen gerichteten Falten 82
an seinen Seitenkanten versehen. Die Falten 82 dienen zur
Stabilisierung der Form bzw. zum Formschluß des Beutels,
wenn er z.B. in einem Hosenbein in leerem oder im wesentlichen leerem Zustand hängt. Die Beutel der herkömmlichen
Urinsammeieinrichtungen, die nicht mit derartigen, nach
innen gerichteten Falten versehen worden sind, zeigten eine Tendenz in diesem Zustand, sich zu falten und zu verdrehen, so daß sie dem Benutzer Unannehmlichkeiten bereiteten. Dieser Fachteil ist durch die in Flg. 6 und 7 gezeigten Beutel vollständig beseitigt.
- 12 109832/1124

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1 .J Urinsammeleinrichtung für männliche Personen mit Urinfluß, die ein an seinem unteren Ende offenes Kondom, eine mit dem Kondom zu seiner Anbringung am Penis lösbar verbundene Befestigungseinrichtung, ein Verbindungsstück, welches das Kondom mit einem zu einem Urineammelbeutel führenden Rohr verbindet, und ein Rückstromsperrventil aufweist, das ein Rückströmen des Urins aus dem Sammelbeutel verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück in Form einer konischen Muffe (12) ausgebildet ist, an deren kleinerem Ende das Rohr (18) befestigt ist, während ihr größeres Ende mit einem Querschnitt gleicher Größenordnung wie das Kondom (8) mit der Öffnung in dessen unterem Ende dichtend verbunden ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnung am unteren Ende des Kondoms (8) über einen kurzen, nach außen ragenden Flansch (4) an einem Ende einer kurzen Muffe (2) aufgestülpt ist, deren Außenquerschnitt im wesentlichen dem Innenquerschnitt am größeren Ende der konischen Muffe (12) entspricht, und daß die Öffnungskante am unteren Ende des Kondoms (8) zwischen dem Flansch (4·) der
    10-9832/1124
    - 13 -
    kurzen Muffe (2) und einem ähnlichen,am größeren Ende der konischen Muffe (12) nach außen ragenden Plansch (14) festklemmbar ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnung am unteren Ende des Kondoms (8) von einem als O-Eing ausgebildeten .Wulst (10) umgeben ist.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» d adurch gekennzeichnet, daß das Rückstromsperrventil (20) außerhalb des Sammelbeutels in Verbindung mit dem Verbindungsstück (2 bzw. 12) angeordnet ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennz eiehnet , daß das Rückstromsperrventil (20) in der konischen Muffe (12) angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5* dadurch gekennzeichnet, daß das Bückstromsperrventil (20) zum Sperren des Durchflußkanals in der konischen Muffe (12) eine Membran (52, 34) aufweist, die so biegsam ist, daß sie den Durchflußkanal in Richtung auf den Beutel freigibt, die jedoch durch eine Flüssigkeitsströmung in entgegengesetzter Richtung gegen eine innere Abdichtungsfläche (28) dichtend anpreßbar ist, um eine Rückströmung durch die konische Muffe (12) zu verhindern.
    109832/1124
    7· Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet , daß die konische Muffe (121) eine innere konische Muffe (40) umschließt, deren eines Ende mit dem Kondom (8) dichtend verbunden und ferner an die Wand der äußeren konischen Muffe (12') dichtend angeschlossen ist, und daß die Wand der inneren Muffe (40) sonst von der Wand der äußeren konischen Muffe (12') im Abstand verläuft und an ihrem auf den Beutel zu gerichteten Ende mit einer Spitze endet, in welcher eine Durchflußöffnung (42) vorgesehen ist, mit der das Rückstromsperrventil (20) in Verbindung steht.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet , daß die innere konische Muffe (50) zumindest neben ihrer Spitze (52) elastisch ist und daß in der Spitze (52) angeordnete Schlitze (56) als ßückstromsperrventil dienen, indem sie in ausgedehntem Zustand die Durchflußöffnung (54) bilden, aber sonst die Spitze der Muffe (50) schließen.
    9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß die innere konische Muffe (40, 50) in der öffnung am unteren Ende des Kondoms (8) angeordnet ist, dessen Öffnungskante wiederum zwischen der äußeren (121, 12") und der inneren Muffe (40, 50) neben ihren Enden festgeklemmt ist.
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Kondoms (8) zwischen der äußeren konischen Muffe (12',12")
    109832/1124
    - 15 -
    und der inneren konischen Muffe (40, 50) dichtend festgeklemmt ist, wobei das in Richtung auf den Sammelbeutel gerichtete Ende des Kondoms (8) in die äußere konische Muffe (121, 12") in einem Abstand an der Spitze der inneren konischen Muife (40, 50) vorbei in Richtung auf den Sammelbeutel zu verläuft und Schlitze (42, 56) am Ende des Kondoms das Rückstromsperrventil bilden.
    11·. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß der Konus der inneren konischen Muffe (40, 50) in Richtung auf die Spitze abgeflacht ist und daß sich zumindest im wesentlichen entlang der abgeflachten Spitze an ihrem äußersten Ende eine längliche öffnung erstreckt (Fig. 3 bzw. 4).
    12. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung einen elastischen Ring (64)
    aufweist, der an seinem am Kondom (8) anliegenden Ende ι
    wenigstens einen mit dem kreisförmigen Wulst (62) am obe- ™ ren Ende des Kondoms (8) zusammenwirkenden Anschlag (66)
    13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß der Ring (64) an seinem anderen Ende mit einer Schicht (68) aus Schaumkunststoff auf der Innenseite der Wand des Ringes (64) versehen ist.
    - 16 -109832/1124
    14. Einrichtung nach. Anspruch 12 oder 13? dadurch gekennzeichnet , daß die Wand des Ringes (64) zumindest eine balgförmige Falte (70) aufweist.
    15· Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbeutel (80) in an sich bekannter Weise entlang seinen Seitenkanten nach innen gerichtete Falten (82) aufweist, welche die Form des Beutels (80) gegen Kräuseln und Verdrehen stabilisieren.
    109837/11?/«
DE19712101881 1970-01-23 1971-01-15 Urinsammeieinrichtung Pending DE2101881A1 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE797/70A SE342982B (de) 1970-01-23 1970-01-23
SE1318970 1970-09-29
SE13351/70A SE344678B (de) 1970-10-01 1970-10-01
SE1562370 1970-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2101881A1 true DE2101881A1 (de) 1971-08-05

Family

ID=27484466

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712101881 Pending DE2101881A1 (de) 1970-01-23 1971-01-15 Urinsammeieinrichtung

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH518715A (de)
DE (1) DE2101881A1 (de)
FR (1) FR2076932A5 (de)
NL (1) NL7100417A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4904248A (en) * 1986-02-18 1990-02-27 Sherwood Medical Company Female incontinent urine collection device

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE378356B (de) * 1973-02-20 1975-09-01 S I Persson
FR2486389A1 (fr) * 1980-07-08 1982-01-15 Craig Med Prod Ltd Dispositif d'incontinence urinaire pour hommes
GB2206169B (en) * 1987-06-18 1991-01-09 Craig Med Prod Ltd Securing an outlet pipe or tap to a liquid-containing bag

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4904248A (en) * 1986-02-18 1990-02-27 Sherwood Medical Company Female incontinent urine collection device

Also Published As

Publication number Publication date
CH518715A (de) 1972-02-15
NL7100417A (de) 1971-07-27
FR2076932A5 (de) 1971-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2605802C2 (de)
DE2511815C3 (de) Vorrichtung zum Spülen des Darmes durch eine Bauchöffnung eines Ostomie-Patienten hindurch
DE69010896T2 (de) Kugelventil.
DE8536508U1 (de) Mit Ventil versehene Verbindungsvorrichtung
DE3634569A1 (de) Kondomkatheter, ein harnroehrenkatheter zur verhinderung von aufsteigenden infektionen
CH672363A5 (de)
DE2408138C2 (de) Wegwerf-Urinbehälter
EP0163979B1 (de) Anus-praeter-Versorgungssystem
DE19633605A1 (de) Vorrichtung zur Ableitung von unkontrolliertem Harnabgang
EP2291164B1 (de) Saugnippel
DE3403874A1 (de) Aus einem sterilen behaelter und einem einlassrohr bestehende einrichtung zur aufnahme einer koerperfluessigkeit eines patienten
DE2101881A1 (de) Urinsammeieinrichtung
DE2643700A1 (de) Katheter fuer den mastdarm
DE2830428C2 (de)
DE2618718C2 (de) Schließelement für ein Rückschlagventil und damit versehenes Rückschlagventil für eine Urinsammelvorrichtung
DE10056858B4 (de) Mobile Not- oder Ersatztoilette
DE2208810A1 (de) Vorrichtung zur benutzung bei urininkontinenz
DE3152035C2 (de)
DE4208963C2 (de) Urinauffangeinrichtung für männliche Personen
DE1491230A1 (de) Einrichtung fuer das Nichthaltenkoennen natuerlicher Entleerungen
DE9112982U1 (de) Vorrichtung zum Einbringen von Spülflüssigkeit in Körperhöhlungen (Prinzip Dr. Pluta)
DE2727916B2 (de) Urinal für den Tages- und Nachtgebrauch
DE3004796C2 (de)
DE2447642A1 (de) Fuer weibliche personen geeignete vorrichtung zum auffangen von urin
DE284002C (de)