DE2101695A1 - Textile edge reinforcement - to prevent edge fraying in clothing cut-outs - Google Patents
Textile edge reinforcement - to prevent edge fraying in clothing cut-outsInfo
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Description
- Verfahren zur Sicherung der Schnittkanten gegen Ausfransen eines Kleidungs- bzw.
- Wäsche stückes Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sicherung der Schnittkanten gegen Ausfransen eines Kleidungs-bzw. Wäschestückes wie Hose, Schürze oder dgl., das aus einem oder mehreren Zuschnitten textilen Materials gefertigt ist, wobei bedarfsweise nahe der Randzone ein gummielastischer Zug aus einem mit Thermoplasten versehenen Gummifaden unter Wärme- und Druckeinwirkung punktweise oder auf der gesamten Länge auf das nicht selbst schweißfähige Material aufgebracht und gegebenenfalls mit einem Abdeckstreifen versehen ist.
- Aus dem Gebrauchsmuster 6 902 037 ist ein Wäschestück bekannt geworden, welches einen gummielastischen Zug aufweist, der aus einem mit Thermoplasten versehenen Gummizug besteht. Bei der Verarbeitung wird der Gummi zug unter Wärme- und Druckeinwirkung punktweise oder auf der gesamten Länge nahe der Randzonen der Zuschnitte aufgebracht. Um das Aussehen des Wäschestückes zu verbessern ist weiter vorgesehen, den Gummizug mit einem streifenförmigen Abschluß zu bedecken. Hierbei muß jedoch der mit dem Grundmaterial zu verschweißende Gummifaden im Abstand von den Schnittkanten angeordnet werden. Dieser Umstand ist bei Verarbeitung von Papier, Vlies stoffen oder dgl. nicht weiter störend. Schwierigkeiten treten jedoch auf, falls das Grundmaterial aus Textilien besteht. In diesem Falle franst der Stoff bis zur punktweisen oder durchlaufenden Schweißnaht auf, so daß die Randzone des Wäschestückes unansehnlich wird.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Sicherung der Schnittkanten gegen Ausfransen bei einem Wäsche- oder Kleidungsstück zu schaffen, wobei insbesondere die gegenüber dem Nähver£ahren billigere Fertigung beibehalten werden soll.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß im Bereich der Randzonen der Zuschnitte nahe der Schnittkanten ein aus Thermoplasten bestehender Streifen zur Sicherung der Schnittkanten auf das nicht selbst schweißfähige Material aufgebracht wird. Hierbei können die thermoplastischen Bestandteile mit Hilfe eines Trägers oder auch für sich allein z.B. durch Aufsprühen aufgebracht werden.
- Nach der Erfindung kann der thermoplastische Streifen mit Hilfe eines mit thermoplastischen Bestandteilen versehenen Textil- oder Gummifadens unter Druck- und Wärmeeinwirkung punktweise oder auf der gesamten Länge auf das nicht selbst schweißfähige Material aufgebracht werden, wobei bedarfsweise der nicht thermoplastische Bestandteil nach dem Verbindungsvorgang entfernt wird. Dieser mit thermoplastischen Bestandteilen versehene Paden kann hierbei in vorteilhafter Weise gleichzeitig z.B. beim Herstellen des gummielastischen Zuges aufgebracht werden.
- Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch den thermoplastischen Streifen, der nahe der Schnittkanten der Zuschnitte liegt, ein Ausfransen des Stoffes nur in geringem Umfang möglich ist, so daß das Aussehen der Erzeugnisse nicht leidet. Durch die gleichen Verarbeitungsmethoden beim Herstellen des gummielastischen Zuges und beim Aufbringen des zusätzlichen Schweißfadens kann, insbesondere wenn die einzelnen Verfahrensschritte automatischevorgenommen werden, eine preiswerte Fertigung erzielt werden.
- In der Zeichnung soll anhand eines Ausführungsbeispieles das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert werden. Hierbei zeigen: Fig. 1 einen Zuschnitt in perspektiver Teilansicht Fig. 2 die Draufsicht auf die Randzone.
- Ein Zuschnitt 1 eines Wäschestückes z.B. der einer Hose ist an seiner Randzone 2 z.B. dem Bein- oder Bundabschluß mit einem gummielastischen Zug 3 versehen, dessen Herstellung wie folgt abläuft: Ein Gummifaden 4, der an seiner Mantelfläche mit thermoplastischen Bestandteilen (z.B. durch Verspinnen) versehen ist, wird auf den Zuschnitt 1 aufgelegt und mit einem Abdeckstreifen 5 bedeckt. Sodann erfolgt unter Wärme- und Druckeinwirkung das Verschweißen der thermoplastischen Bestandteile des Gummifadens 4 mit dem textilen Material des Zuschnittes 1 und dem Abdeckstreifen 5. Das Verschweißen kann hierbei je nach den Erfordernissen punktweise oder auf der gesamten Länge erfolgen. Gleichzeitig oder getrennt von diesem Verfahrensschritt wird vorzugsweise automatisch parallel zur Schnittkante 6 bei möglichst geringem Abstand ein thermoplastischer Streifen 7 aufgebracht. Dies kann mit Hilfe eines Trägermaterials für die thermoplastischen Bestandteile oder durch Aufbringen z.B. Aufsprühen der thermoplastischen Bestandteile 6 vorgenommen werden. Auch die Verwendung eines reinen thermoplastischen Bandes oder Streifens ist möglich, sodaß das Trägermaterial entfallen kann. In diesem Falle kann das bandförmige Gebilde gemäß Fig. 1 auch bis unter den Gummifaden 4 gezogen werden und damit die Fixierung des Gummifadens verbessern.
- Bei Verwendung eines Trägermaterials kann z.B. ein Schweißfaden 8 aus textilem oder elastischem Grundmaterial mit thermoplastischen Bestandteilen auf das nicht selbst schweißfähige Material unter Wärme- und Druckeinwirkung aufgebracht werden. Bedarfsweise kann der textile Bestandteil des Schweißfadens 8 nach dem Verbindungsvorgang abgezogen werden.
- Bei dem Fixieren des thermoplastischen Streifens 7 entlang der Schnittkante 6 kann gleichzeitig oder anschließend auch eine Beschneidung des Randes erfolgen, falls dies gewünscht ist. Dies läßt sich gegebenenfalls unter Verwendung eines mit der Schweißeinrichtung kombinierten Abschneiders bewerkstelligen, was insbesondere wichtig ist, wenn die Schnittkante zusammengefügter Teile nicht einheitlich verlaufen oder auf ein gleiches Maß gegenüber dem Randstreifen gebracht werden müssen.
- Aus der Draufsicht (Fig.2) ist ersichtlich, daß das Ausfransen des textilen Materials des Zuschnittes 1 von der Schnittkante 6 her nur bis zum Schweißfaden 8 erfolgen kann, sodaß das Aussehen des Erzeugnisses nicht beeinträchtigt wird.
Claims (5)
- P a t e n't a n s p r ü c h eVerfahren zur Sicherung der Schnittkanten gegen Ausfransen eines Kleidungs- bzw. Wäschestückes wie Hose, Schürze oder dgl., das aus einem oder mehreren Zuschnitten textilen Materials gefertigt ist, wobei bedarfsweise nahe der Randzone ein gummielastischer Zug aus einem mit Thermoplasten versehenen Gummifaden unter Wärme- und Druckeinwirkung punktweise oder auf der gesamten Länge auf das nicht selbst schweißfähige Material aufgebracht und gegebenenfalls mit einem Abdeckstreifen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Randzonen (2) der Zuschnitte (1) nahe der Schnittkanten ein aus Thermoplasten bestehender Streifen (7) zur Sicherung der Schnittkanten (6) auf das nicht selbst schweißfähige Material (1) aufgebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des thermoplastischen Streifens (7) ein mit thermoplastischen Bestandteilen versehener Textil- oder Gummifaden (8) unter Druck-und Wärmeeinwirkung punktweise oder auf der gesamten Länge auf das nicht selbst schweißfähige Material (1) aufgebracht und der nicht thermoplastische Bestandteil bedarfsweise nach dem Verbindungsvorgang entfernt wird.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der weitere mit thermoplastischen Bestandteilen versehene Textil- oder Gummifaden (8) gemeinsam oder getrennt mit dem gummielastischen Zug (3) unter Druck-oder Wärmeeinwirkung punktweise oder auf der gesamten Länge mit dem selbst nicht schweißfähigen Material (1) verschweißt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der aus Thermoplasten bestehende Streifen(7) bis in den Bereich des Gummifadens (4) geführt ist.
- 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß gleichzeitig mit dem Aufbringen des thermoplastischen Streifens eine Beschneidung der Schnittkante (6) durchgeführt wird.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE2101695A1 true DE2101695A1 (en) | 1972-07-20 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2101695A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2532337A1 (fr) * | 1982-08-25 | 1984-03-02 | Dispovet | Article comportant une bande froncee elastique, procede et dispositif pour sa fabrication |
| FR2574017A1 (fr) * | 1984-12-03 | 1986-06-06 | Branson Ultrasonics Corp | Procede et appareil de coupe et de fixation par ultrasons, en particulier pour materiau textile en feuille |
| FR2806267A1 (fr) * | 2000-05-29 | 2001-09-21 | Georges Lucien Altounian | Procede de finition d'un bord de piece de vetement ou d'un vetement |
| FR2828071A1 (fr) * | 2001-08-02 | 2003-02-07 | Jean Jacques Behar | Stabilisation et assemblage, sans couture, d'un panneau textile decoupe a cru |
-
1971
- 1971-01-15 DE DE19712101695 patent/DE2101695A1/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2532337A1 (fr) * | 1982-08-25 | 1984-03-02 | Dispovet | Article comportant une bande froncee elastique, procede et dispositif pour sa fabrication |
| FR2574017A1 (fr) * | 1984-12-03 | 1986-06-06 | Branson Ultrasonics Corp | Procede et appareil de coupe et de fixation par ultrasons, en particulier pour materiau textile en feuille |
| FR2806267A1 (fr) * | 2000-05-29 | 2001-09-21 | Georges Lucien Altounian | Procede de finition d'un bord de piece de vetement ou d'un vetement |
| FR2828071A1 (fr) * | 2001-08-02 | 2003-02-07 | Jean Jacques Behar | Stabilisation et assemblage, sans couture, d'un panneau textile decoupe a cru |
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