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DE2101195C - Elektrischer Schnappschalter - Google Patents

Elektrischer Schnappschalter

Info

Publication number
DE2101195C
DE2101195C DE19712101195 DE2101195A DE2101195C DE 2101195 C DE2101195 C DE 2101195C DE 19712101195 DE19712101195 DE 19712101195 DE 2101195 A DE2101195 A DE 2101195A DE 2101195 C DE2101195 C DE 2101195C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
force
snap
switch according
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712101195
Other languages
English (en)
Other versions
DE2101195B2 (de
DE2101195A1 (de
Inventor
Jens Nicolai Nordborg Andresen (Danemark)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss AS filed Critical Danfoss AS
Priority to DE19712101195 priority Critical patent/DE2101195C/de
Priority to CH1797371A priority patent/CH536547A/de
Priority to IT71118/71A priority patent/IT943280B/it
Priority to US00215488A priority patent/US3735069A/en
Priority to GB84172A priority patent/GB1369512A/en
Priority to FR7200974A priority patent/FR2121794B1/fr
Priority to DK13772AA priority patent/DK126884B/da
Publication of DE2101195A1 publication Critical patent/DE2101195A1/de
Publication of DE2101195B2 publication Critical patent/DE2101195B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2101195C publication Critical patent/DE2101195C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

45
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schnappschalter mit kraftproportionalem Schnappsystem, das einen zwischen zwei Anschlägen beweglichen Betätigungshebel und eine Schnappfeder aufweist, wobei der Betätigungshebel von einer Stellkraft betätigt wird.
Die kraftproportionale Steuerung steht im Gegensatz zu df 1 fast durchwegs verwendeten wegproportionalPü Steuerung. Sie beruht darauf, daß die Schnappfeder eine Kraftkomponente in Richtung der Stellkraft erzeugt und eine negative Federcharakteristik hat. Normalerweise wird der Betätigungshebel durch die Summe der Stellkraft und der Kraftkomponente der Schnappfeder gegen den Anschlag gedruckt. Das System bleibt in dieser Stellung, bis die Stellkraft die Kraftkomponente der Schnappfeder unterschreitet. Dann erfolgt das Umschnappen in die durch den zweiten Anschlag vorgegebene andere Endlage. In der Regel benötigt man für ein kraftproportionales Schnappsystem nur zwei Teile, nämlieh den Betätigungshebel und die Schnappfeder. Dies ergibt einen sehr einfachen Aufbau und eine leichte Montage. Auch die zu bewegenden Massen sind verhältnismäßig klein. Trennt maa außerdem den zu betätigenden Kontaktsatz vom Betätigungshebel, ergeben sich außerordentlich geringe Prellzeiten.
In vielen Fällen ist es erwünscht, einen Fehler im Steuerungssystem einer Anlage anzuzeigen. Ein typisches Beispiel sind Verdampfthermostaten bei Kühl- oder Gefrierschränken, bei denen ein von der Verdampfertemperatur abhängiges Arbeitselement ge°en die Kraft einer Sollwertfeder auf einen elektrischen Schnappschalter wirkt. Übersteigt die Innentemperatur des Kühl- oder Gefrierraumes einen oberen Grenzwert, so ist dies ein Fehler, der angezeigt werden sollte. Wird das Arbeitselement undicht, so arbeitet der Kühl- oder Gefrierschrank im Dauerbetrieb; auch dies ist ein Fehler, der angezeigt werden sollte. Bisher machte es erhebliche Schwierigkeiten, derartige Zusatzanzeigen vorzunehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Schaltsystem anzugeben, bei dem auf einfache Weise nicht nur die normale Steuerung erfolgt, sondern auch Grenzwert-Überschreitungen auf einfache Weise angezeigt werden können.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von dem eingangs beschriebenen Schnappschalter mit kraftproportionalem Schnappsystem, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens einer der Anschläge gegen die Kraft einer Zusatzfeder aus seiner Ruhelage vom Betätigungshebel bewegbar ist, wenn die Stellkraft einen vorgegebenen Grenzwert über- bzw. unterschreitet, und daß durch die Anschlagbewegung ein Signal auslösbar ist.
•Bei dieser Konstruktion wird davon ausgegangen, daß sich ein großer Teil der auftretenden Fehler durch eine anormale Vergrößerung und/oder Verkleinerung der Stellkraft bemerkbar macht. Diese Folge wird ausgenutzt, um mindestens einen der Anschläge, der während des üblichen Betriebes als gehäusefest anzusehen ist, gegen die Kraft der Zusatzfeder zu verschieben und dadurch das Signal auszulösen.
Beispielsweise kann der Anschlag mit einem Signal-Schaltkontakt gekuppelt sein. Das Signal wird dann auf elektrischem Wege weitergegeben. Bei alledem wird aber der normale Betrieb des Schnappschalters nicht gestört.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein den Anschag tragendes Element in der Ruhelage durch die Zusatzfeder gegen ein Widerlager gedrückt. Auf diese Weise ist die Lage des Anschlags genau definiert. Sie wird nur dann überschritten, wenn die Kraft der Zusatzfeder von den im Schnappsystem auftretenden Kräften überschritten wird.
Des weiteren kann ein Element beide Anschläge tragen und zwischen zwei gegeneinander wirkenden Zusatzfedern gehalten sein, von denen zumindest einer Zusatzfeder eine gehäusefeste Endbegrenzung zugeordnet ist. Wenn die beiden Zusatzfedern unterschiedliche Stärke haben, sollte die Endbegrenzung dieser stärkeren Zusatzfeder zugeordnet sein.
Eine besonders einfache, platzsparende Konstruktion ergibt sich, wenn die Zusatzfeder als Blattfeder ausgebildet ist und sich etwa parallel zum Betätigungshebel erstreckt
Des weiteren kann der Signal-Schaltkontakt durch das freie Ende der Blattfeder betätigbar sein.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, das den elektrischen
Schnappschalter eines Verdampferthermostaten für einen Gefrierschrank darstellt.
Der Schnappschalter weist ein Schnappsystem auf, das aus einem Betätigungshebel 1 und einer Schnappfeder 2, die omegaförmig gebogen ist, besteht. Diese Teile ruhen in zwei festen Lagern 3 und 4 u.id sind über ein bewegliches Lager 5 miteinander gekuppelt.
Am Betätigungshebel 1 sitzt ein Mitnehmer 6, der einen Umschalter 7 betätigt. Der Umschalter besteht aus einem festen Doppelkontakt 8 und zwei beweglichen Kontakten 9,10, die an Kontaktfedern 11,12 sitzen. An den freien Enden dieser Kontaktfedern 11 und 12 greift der Mitnehmer 6 an.
Der Betätigungshebel 1 ist zwischen zwei Anschlägen 13 und 14 bewegbar. Er wird einerseits durch ein Arbeitselement 15, das über ein Kanillarrohr mit einem die Verdampfertemperatur messenden Fühler verbunden ist, und andererseits von einer Sollwertfeder 16 belastet, die mit Hilfe eines Drehknopfes 17 einstellbar ist. In der veranschaulichten Stellung ist die Kraft der Sollwertfeder 16 festgelegt. Außeidem hat die Schnappfeder 2 eine bestimmte, nach oben gerichtete Kraftkomponente. Lediglich die vom Arbeitselement 15 ausgeübte Kraft ist variabel. Zur Verlagerung des Betätigungselements 1 genügt es nicht, wenn die vom Arbeitselement 15 ausgeübte Kraft diejenige der Sollwertfeder 16 unterschreitet. Vielmehr muß eine nach unten gerichtete Kraftdiffeienz erreicht werden, die die nach oben gerichtete Kraftkomponente der Schnappfeder 2 übersteigt (berechnet auf das Gelenk 5). Dann aber schnappt das System wegen der negativen Kennlinie der Schnappfeder 2 schlagartig in die untere Endlage um. Das Kontaktpaar 8, 9 schließt und das Kontaktpaar 8,10 öffnet. Die beiden Anschläge 13 und 14.sind an einem verschiebbaren Element 18 angebracht, das am oberen Ende von einer Blattfeder 19 und am unleren Ende von einer Blattfeder 20 belastet ist. Die Ruhestellung des Elements 18 ist durch zwei Endbegrenzungen 21 und 22 für die Blattfeder 19 und 20 definiert. Der Blattfeder 19 ist ein fester Kontakt 23 und ein beweglicher Kontakt 24, der an einer Kontaktfeder 25 sitzt, zugeordnet. Der Blattfeder 20 ist ein an einer
„erden durch
'sind.tSsind U gehäusefeste n 29 und 30 vorgesenen ehe eine über
Kaktöaar 23,24 schließt, um em entsprechendes X5 Signal ζΐgeben Wenn das Arbeitselement 15 undicht ist so daß die Sollwertfeder 16 allem wirksam ist, geht der Betätigungshebel 1 nicht nur .n d.e durch d Aschlag 14 vorgegebene Stellung über sondern
i^Ua^rdemVEIemeni«S^^ der Feder 20. so daß sich das Kontaktpaar 26, 27 schließt, um ein entsprechendes Signal »f ben. ,„ beiden Fällen können die Kontaktfedern U und 1-nachgeben, so daß die Zusa.zfunkt.on nicht bee.n-
a5 wenn aie Schnappfeder 2 in den durch die Begrenzungen 29 und 30 bestimmter.. End agen noch jm negativen Zweig ihrer Kennlinie arbextet, kann der Betätigungshebel 1 nicht bei Ruckkehr der Stellkraft in den Normalbereich kontinuierlich in die zuvor
eingenommene Ruhestellung zurückkehren. Vielmehr muß die Stellkraft eine durch die entsprechende Kraftkomponente der Schnappfeder 2 Begebene Kraft unter-bzw. überschreiten. Alsdann geht sprungartig das Anschlagelement 18 in die Normalstellung
zurück und der Hebel 1 legt sich am gegenüberliegenden Anschlag an.
Selbstverständlich läßt sich dieser Schnappschalter auch für andere Anwendungszwecke gebrauchen, ζ R für einen Raumthermostaten, bei dem der Beta-
ÜRungshebel 1 durch einen Bimetallstreifen gebildet ist, bei einem Pressostaten oder bei irgendeinem anderen Steuergerät, bei dem der Betätigungshebel 1 durch eine Stellkraft beaufschlagt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Schnappschalter mit kraftproportionalem Schnappsystem, das einen zwisehen zwei Anschlägen beweglichen Betätigungshebel und eine Schnappfeder aufweist, wobei der Betätigungshebel von einer Stellkraft betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Anschläge (13, 14) gegen die Kraft einer Zusatzfeder (19, 20) aus seiner Ruhelage vom Betätigungshebel (1) bewegbar ist, wenn die Stellkraft einen vorgegebenen Grenzwert über- bzw. unterschreitet, und daß durch die Anschlagbewegung ein Signal auslösbar ist.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13, 14) mit einem Signal-Schaltkontakt (23,24; 26,27) gekuppelt ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Anschlag (13,14) tragendes Element (18) in der Ruhelage durch die Zusatzfeder (19) gegen ein Widerlager (20) gedruckt ist.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Element (18) as beide Anschläge (13,14) trägt und zwischen zwei gegeneinander wirkenden Zusatzfedern (19,20) gehalten ist, von denen zumindest einer Zusatzfeder eine gehäusefeste Endbegrenzung (21, 22) zugeordnet ist.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzfeder (19, 20) als Blattfeder ausgebildet ist und sich etwa parallel zum Betätigungshebel (1) erstreckt.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Signal-Schaltkontakt (23, 24; 26, 27) durch das freie Ende der Blattfeder (19, 20) betätigbar ist.
DE19712101195 1971-01-12 1971-01-12 Elektrischer Schnappschalter Expired DE2101195C (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712101195 DE2101195C (de) 1971-01-12 Elektrischer Schnappschalter
CH1797371A CH536547A (de) 1971-01-12 1971-12-08 Elektrischer Schnappschalter
IT71118/71A IT943280B (it) 1971-01-12 1971-12-16 Interruttore elettrico a scatto
US00215488A US3735069A (en) 1971-01-12 1972-01-05 Snap-action electric switch
GB84172A GB1369512A (en) 1971-01-12 1972-01-07 Snap-action switch
FR7200974A FR2121794B1 (de) 1971-01-12 1972-01-12
DK13772AA DK126884B (da) 1971-01-12 1972-01-12 Elektrisk snapafbryder.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712101195 DE2101195C (de) 1971-01-12 Elektrischer Schnappschalter

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2101195A1 DE2101195A1 (de) 1972-07-27
DE2101195B2 DE2101195B2 (de) 1972-11-30
DE2101195C true DE2101195C (de) 1973-06-14

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3414274A1 (de) * 1983-07-08 1985-01-17 Eta Cerkno Tovarna elektrotermičnih aparatov n.sol.o., Cerkno Kuehlschrankthermostat mit konstanter einschalt- und einstellbarer ausschalttemperatur

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3414274A1 (de) * 1983-07-08 1985-01-17 Eta Cerkno Tovarna elektrotermičnih aparatov n.sol.o., Cerkno Kuehlschrankthermostat mit konstanter einschalt- und einstellbarer ausschalttemperatur

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