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DE920197C - Waermefuehler, insbesondere fuer die Temperaturregelung in Fahrzeugen - Google Patents

Waermefuehler, insbesondere fuer die Temperaturregelung in Fahrzeugen

Info

Publication number
DE920197C
DE920197C DEA10666D DEA0010666D DE920197C DE 920197 C DE920197 C DE 920197C DE A10666 D DEA10666 D DE A10666D DE A0010666 D DEA0010666 D DE A0010666D DE 920197 C DE920197 C DE 920197C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
heat sensor
sensor according
contact carrier
bimetal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA10666D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA10666D priority Critical patent/DE920197C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE920197C publication Critical patent/DE920197C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/60Means for producing snap action

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Wärmefühler, insbesondere für die Temperaturregelung in Fahrzeugen Die zur Temperaturregelung benutzten Wärmefühler mit Bimetall als Wärmeauslöser arbeiten nur dann mit augenblicklicher Ab- und Zuschaltung, wenn die schleichende Bewegung des Bimetalls infolge der Wärmedehnung eine plötzlich wirkende Schaltkraft auslöst. Dabei wird von einer gewissen Verbiegung des Bimetalls an auf die Schaltfeder die Anziehungskraft eines Magneten oder Elektromagneten ausgeübt, der die plötzliche Anziehung an den Kontakt bewirkt. Beim Ausschalten sinkt der Kontaktdruck allmählich, bis das Abreißen beim Kontaktdruck Null stattfindet. Auch beim Einschalten erhöht sich der Kontaktdruck im Verlauf der Wärmebiegung des Bimetalls vom Kontaktschluß an allmählich bis zum Kontaktdruck im Beharrungszustand der Einschaltstellung. Wenn der Wärmefühler, z. B. auf Fahrzeugen, Erschütterungen ausgesetzt ist, wirkt sich ein derartiger Verlauf der Kontaktdrücke jedoch ungünstig aus. Dann kommt es oft zum Zittern des Kontaktes, der in raschem Wechsel schließt und öffnet und hierbei durch Funkenbildung so verschleißt, daß die Temperaturempfindlichkeit sinkt. Außerdem muß infolgedessen die Schaltleistung des Wärmefühlers herabgesetzt werden.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden. Unter Verwendung des bekannten Prinzips, die auslösenden Bimetallstreifen kraftschlüssig auf einen mechanisch vorgespannten Kontaktträger, vorzugsweise eine Blattfeder, wirken zu lassen, ist die erfindungsgemäße Anordnung so getroffen, daß die Bimetallstreifen parallel mit einander entgegengesetzten Wärmebiegungen an einem Ende auf einer gemeinsamen Lagerplatte befestigt sind. Die Bimetallstreifen halten am anderen Ende in Schneidenlagern einen Hebel, dessen Drehachse in der Symmetrieebene der Bimetallstreifen liegt. Die weiteren Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung des in den Abb. i bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiels des Erfindungsgedankens zu entnehmen.
  • Abb. i veranschaulicht einen Grundriß des Wärmefühlers mit teilweisem Schnitt nach III-III in Abb. 2; Abb. 2 veranschaulicht einen Aufriß mit Schnitt nach II-II in Abb. q. und Abb. 3 einen Seitenriß des Wärmefühlers; Abb. q. stellt einen Schnitt I-I in Abb. 2 dar; schließlich sind aus Abb. 5 schematisch die verschiedenen Lagen der Blattfeder des Wärmefühlers zu erkennen.
  • In den Zeichnungen ist mit i eine Grundplatte und mit 2 ein ein Schneidenlager 3 aufweisender Lagerbock bezeichnet. Ein zweiter Lagerbock q. weist ein gleichartiges Schneidenlager 5 auf. Die Lager liegen in der Achse der Blattfeder 6, deren schneidenförmige Enden 7 und 8 spielfrei in den Schneidenlagern 3 und 5 abgestützt sind. Die Blattfeder 6 trägt an einer dem Schneidenlager 3 nahe gelegenen Stelle beidseitig je einen Kontakt 9 und io, die über eine hochbiegsame Litze 1i an eine Klemme 12 gemeinsam angeschlossen sind. Den Kontakten 9 und io gegenüber stehen auf der Grundplatte i einstellbare Kontaktschrauben 9 ; 10', die zusammen mit der Klemme 12 und der Litze i i als Zu- und Ableitungen für den durch den Wärmefühler zu schaltenden Stromkreis dienen.
  • An einer dem Scbneidenlager 5 nahen Stelle hat die Blattfeder 6 beiderseits je eine körnerförmige Vertiefung 13, in der spielfrei, aber leicht beweglich, je ein truppenförmiges Ende 1q., 15 eines symmetrischen zangenförmigen Hebels 16 liegt (vgl. Abb. 4 und 5). Dieser Hebel 16 hat an seinem anderen Ende zwei Einkerbungen 17, 18, die als Schneidemager dienen und senkrecht zur Symmetrieachse des Hebels 16 einander gegenüberliegen. Auf dem Lagerbock 2 ist eine Lagerplatte 1g um einen Bolzen 2o drehbar gelagert. Die Achse des Bolzens 20 liegt parallel zur Achse der Blattfeder 6. Die Lagerplatte z9 wird auf ihrem Sitz einerseits durch eine Schraube 21 und Druckfeder 22, andererseits durch die Einstellschraube 23 festgehalten. Auf der Lagerplatte 1g sind zwei Bimetallstreifen 24. und 25 parallel zueinander und zur Achse der Blattfeder 6 angeordnet. Hierbei zieht die sich durch Erwärmung verkürzende Seite des einen Streifens nach oben, die des anderen Streifens nach unten. Die freien Enden der Bimetallstreifen 24., 25 tragen an den einander zugekehrten Innenkanten schlitzförmige Aussparungen 26 und 27, deren Grund 26', 27' schneidenartig zugeschärft ist. Zwischen diesen Schneiden ist der Hebel 16 in seinen Schneidenlagern 17, 18 spielfrei so gelagert, daß er senkrecht zu den Ebenen der Bimetallstreifen und der Blattfeder 6 steht, wenn diese nicht durchgebogen sind. Die freien Enden der Bimetallstreifen 24. und 25 ragen in einen Schlitz 28 des Lagerbocks 4 hinein, der so weit ist, daß er die Ausbiegung der Bimetallstreifen auf ein zulässiges Maß begrenzt.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Wärmefühlers ist die folgende: Die Blattfeder 6 ist, wie aus der Abb. $ hervorgeht, zwischen den Schneidenlagern 3, 5 etwas vorgespannt, so daß sie sich nach einer Seite leicht ausbaucht und sich der Kontakt 9 an die Kontaktschraube: g' anlegt. Zur Einhaltung dieser Anfangslage wird die Stellschraube 23 gedreht, so daß hierdurch die Lagerplatte 1g um den Bolzen 2o geschwenkt wird. Dies hat ein Drehen der Ebene. der Bimetallstreifen 2q., 25 und auch des Hebels 16 zur Folge, so daß die Anfangslage der truppenförmigen Hebelenden 14, 15 verstellt wird. Die Anfangslage wird z. B. so gewählt, daß die Kontakte g, 9' geschlossen sind, wenn die Raumtemperatur niedrig ist und die Bimetallstreifen kalt sind. Diese Kontakte schließen den Stromkreis, der die Raumerwärmung einschaltet. Durch diese verbiegen sich die Bimetallstreifen so, daß der eine nach oben, der andere nach unten drückt. Auf den Hebel 17 wird ein Drehmoment ausgeübt, das so gerichtet ist, daß es über die Hebelenden 1q., 15 die Blattfeder 6 aus der ausgebauchten Lage zurückzubiegen sucht. Dadurch nimmt die Blattfeder eine S-förmige Form an, wie die gestrichelte Lage in Abb.5 zeigt. Durch weitere Erwärmung und Verbiegung der Bimetallstreifen wandert der Wendepunkt der S-förmig verbogenen Mittellinie der Blattfeder 6 gegen das Lager 3 zu, und zwar so lange, bis die mechanische Spannung die Feder in die einseitig ausgebauchte, in Abb. 5 strichpunktierte Lage nach der anderen Seite hinüberschnellen läßt. Hierbei ist die ganze Zeit über der Kontaktdruck zwischen g und 9' größer als in der Anfangslage, da die freie Durchbiegungslänge der Blattfeder 6 durch das Angreifen des Hebels 16 kleiner wird, aber die Gesamtlänge der Feder unverändert bleibt. Dasselbe Spiel in umgekehrter Richtung tritt bei Abkühlung der Streifen ein.
  • Die Vorteile des erfindungsgemäßen Wärmefühlers sind hohe Empfindlichkeit und augenblickliche Umschaltung aus einer Endlage des Kontaktträgers in die andere. Dabei bleiben die Schaltwege vorteilhaft lang, und der Kontaktdruck steigt bis zum Augenblick des Umschaltens, so daß höhere Schaltleistungen als bisher erreicht werden. Dadurch, daß die Biegungsebene der Bimetallstreifen senkrecht zur Biegungsebene der Blattfeder steht, werden weiterhin Erschütterungsschwingungen der Bimetallstreifen von der Blattfeder und hiermit von der Kontaktgabe ferngehalten. Die Kontakte öffnen und schließen daher, ohne zu zittern.
  • Die Blattfeder selbst wird zur Erzielung kleiner Maße aus einem elastischen, leichten Werkstoff, z. B. aus Kunststoff (Kunstharz), hergestellt, soweit dieser Werkstoff sich für die zu regelnde Raumtemperatur als beständig erweist. Die Bimetallstreifen sind kurz, da der durch die Wärmedehnung verursachte Ausschlag mittels Hebelübersetzung im Verhältnis der Hebelarme des Hebels 16 vergrößert wird. Die Abmessungen, das Gewicht und der Preis der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind wesentlich geringer als diejenigen der bekannten Wärmefühler gleicher Schaltleistung und Empfindlichkeit.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wärmefühler, insbesondere für die Temperaturregelung in Fahrzeugen, bei welchem die auslösenden Bimetallstreifen (24, 25), kraftschlüssig auf einen mechanisch vorgespannten Kontaktträger, vorzugsweise eine Blattfeder (6) wirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallstreifen (24, 25) parallel, mit einander entgegengesetzten Wärmebiegungen an einem Ende auf einer gemeinsamen Lagerplatte (19) befestigt sind und am anderen Ende zwischen einander in Schneidenlagern (26', 27') einen Hebel (16) spielfrei halten, dessen Drehachse in der Symmetrieebene der Bimetallstreifen (24, 25) liegt.
  2. 2. Wärmefühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (6) in seiner Endlage ausgeknickt in Schneiden (3, 5) gelagert oder fest eingespannt ist.
  3. 3. Wärmefühler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (6) in seinen Endlagen die Form eines ausgeknickten Stabes einnimmt, während der Übergang von einer Endlage in die andere durch eine S-förmige Verbiegung erfolgt.
  4. 4. Wärmefühler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Kontaktträger (6) ein leichter Kunststoffstreifen mit niedrigem spezifischem Gewicht und kleinem Elastizitätsmodul verwendet wird.
  5. 5. Wärmefühler nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des einen Endes des Kontaktträgers (6) die stromführenden Kontakte (9, 9', io, iö) angeordnet sind und in der Nähe des anderen Endes der die Wärmebewegung der Bimetallstreifen (14, 15) übertragende Hebel (16) angreift.
  6. 6. Wärmefühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Lagerplatte (i9) der Bimetallstreifen (24, 25) um eine Lagerung (20, 2) drehbar und feststellbar ist, deren Achse parallel zur Achse der Streifen liegt.
  7. 7. Wärmefühler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Bimetallstreifen in einen Schlitz (28) des anderen Lagerbocks (4) hineinragen, dessen Weite so gewählt ist, daß er nur eine bestimmte Verbiegung der Bimetallstreifen zuläßt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 525 853.
DEA10666D 1940-06-25 1940-06-25 Waermefuehler, insbesondere fuer die Temperaturregelung in Fahrzeugen Expired DE920197C (de)

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DEA10666D DE920197C (de) 1940-06-25 1940-06-25 Waermefuehler, insbesondere fuer die Temperaturregelung in Fahrzeugen

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DEA10666D DE920197C (de) 1940-06-25 1940-06-25 Waermefuehler, insbesondere fuer die Temperaturregelung in Fahrzeugen

Publications (1)

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DE920197C true DE920197C (de) 1954-12-13

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ID=6922085

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA10666D Expired DE920197C (de) 1940-06-25 1940-06-25 Waermefuehler, insbesondere fuer die Temperaturregelung in Fahrzeugen

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DE (1) DE920197C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297927B (de) * 1962-01-22 1969-06-19 G V Controls Inc Bimetalltemperaturfuehler fuer Thermostate

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE525853C (de) * 1929-10-07 1931-05-29 Aeg Mechanischer Arbeitsspeicher, insbesondere fuer Schalterantriebe

Patent Citations (1)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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