DE219868C - Füllfederhalter mit Spundverschluss und hindurchragendem Tintenzuführungkörper - Google Patents
Füllfederhalter mit Spundverschluss und hindurchragendem TintenzuführungkörperInfo
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- DE219868C DE219868C DE1909219868D DE219868DA DE219868C DE 219868 C DE219868 C DE 219868C DE 1909219868 D DE1909219868 D DE 1909219868D DE 219868D A DE219868D A DE 219868DA DE 219868 C DE219868 C DE 219868C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/18—Arrangements for feeding the ink to the nibs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219868 KLASSE 706. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Füllfederhalter, dessen Mittel zur Regelung des
Tintenflusses aus dem Vorratsbehälter zur Feder einfach und billig in der Herstellung sind.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, das Auslaufen der Tinte zu verhüten, wenn der
Federhalter nicht in Benutzung ist.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Federhalters, Fig. 2 ein Längsschnitt durch einen Teil des
Federhalters in der Schlußstellung, . Fig. 3 ein Längsschnitt durch den Federhalter
in geöffneter Stellung und
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
Der Tintenbehälter ist mit 10 bezeichnet. Derselbe ist an einem Ende durch einen Spund
11 verschlossen, welcher einen in das Ende des Tintenbehälters eingeschraubten Nippel 12
trägt und von dem Behälter abnehmbar ist, um die Füllung des letzteren zu ermöglichen. Der
Spund ist mit einem ringförmigen Flansch I2a
versehen, gegen welchen sich das Ende des Behälters anlegen kann, um die Längsbewegung
beider Teile zu begrenzen und eine Dichtung'
zur Verhütung des Entweichens der Tinte zu bilden. Der Spund ist von einer »(Öffnung durchsetzt,
durch welche der Zuführungskörper 13 hindurchragt, welcher die Tinte zur Feder leitet.
Dieser Zuführungskörper besitzt einen mit Außengewinde versehenen Teil 14, welcher in
das Ende des durch den Spund führenden Kanals hineinpaßt. Die Gewindegänge auf
diesem Teil 14 besitzen starke Steigung, so daß eine nur einen Teil einer vollen Umdrehung
umfassende Drehung des Zuführungskörpers und Spundes eine verhältnismäßig große Längsverschiebung
veranlaßt. An den Gewindeteil 14 schließt sich ein rohrförmiger Teil 15, welcher
durch den restlichen Teil des Spundes hindurchragt und in der Normalstellung innerhalb des
Behälters endet. Dieser rohrförmige Körper ist an seinem inneren Ende verschlossen und 4-5
ist gerade so lang, daß das geschlossene Ende in den Spund hineingezogen wird, wenn der
Zuführungskörper aus dem Spund herausgeschraubt wird, so daß er aus der Stellung
nach Fig. 3 in diejenige nach Fig. 2 gelangt. Der rohrförmige Körper 15 besitzt eine seitliche
Öffnung 16 unweit des geschlossenen Endes. Wenn die Teile des Federhalters die Lage nach
Fig. 3 haben, ist die Öffnung 16 offen und gestattet den Durchtritt der Tinte in das Innere
des Körpers 15 und von da zu der Feder. Wenn dagegen die Teile des Federhalters die Stellung
nach Fig. 2 einnehmen, ist die Öffnung 16 geschlossen, so daß Tinte nicht hindurchtreten
kann.
In dem Spunde ist eine hülsenförmige Packung 17 aus Kork angeordnet, in welche
die Öffnung 16 des Rohrkörpers 15 eintritt, wodurch die Tintenzufuhr abgeschlossen und
dadurch das unerwünschte Ausfließen von Tinte durch den Spund hindurch verhütet wird.
Die Packung 17 legt sich gegen einen Flansch am inneren Ende des Spundes und tritt zweckmäßig
mit dem Ende des Gewindeteiles 14 des Zuführungskörpers in Berührung, wenn der
letztere nach innen geschraubt wird. Der durch den Zuführungskörper führende Kanal endigt
außen in einen längeren Schlitz in der Oberseite des Zuführungskörpers. Dieser Schlitz
ist für gewöhnlich durch die Feder 18 abgedeckt. Um den Durchfluß der Tinte durch den Kanal
des Zuführungskörpers zu erleichtern, ist ein Silberdraht 23 angeordnet, der sich von der
öffnung 16 bis zur Feder 18 erstreckt.
Um die Feder jn Zusammenschluß mit dem Zuführungskörper zu erhalten, um ferner die
gegenseitige Drehung des Zuführungskörpers und des Spundes zu erleichtern und um diese
♦ gegenseitige Drehung zu begrenzen, ist eine Hülse 19 vorgesehen, die das untere Ende des
Tintenbehälters und den Spund 11 umschließt, aber mit beiden nicht verbunden ist. Das untere
Ende dieser Hülse . ist durch einen Pflock 20 verschlossen, der ständig damit verbunden ist.
Andererseits ist der Pflock auch mit dem Zuführungskörper verbunden, so daß Hülse,
Pflock und Zuführungskörper ein starres Ganzes bilden.
Die Feder 18 ist in eine Aussparung zwischen dem Pflock und dem Zuführungskörper eingepaßt
und wird durch Reibung festgehalten.
Durch Verdrehung der Hülse gegenüber dem Behälter kann der Spund gegen den Zuführungskörper verdreht werden, wodurch die Öffnungen
am inneren Ende des rohrförmigen Körpers 15 geöffnet oder geschlossen wird.
Bei Füllung des Behälters mit Tinte ist es wünschenswert, daß der Spund in der Hülse
verbleibt und daß der Behälter von der letzteren abgeschraubt wird. Um dies zu ermöglichen
und eine unerwünschte Lösung der Schraubenverbindung zwischen Behälter und Spund zu
verhüten, sind Mittel angeordnet, um die gegenseitige Drehung von Spund und Hülse zu begrenzen.
Diese Mittel bestehen vorzugsweise aus einem Anschlag 21, der am Spund befestigt
ist und sich längs desselben erstreckt, und einem Anschlag 22, der an der Innenfläche der
Hülse befestigt ist. Hierdurch wird nahezu eine volle gegenseitige Drehung zwischen Hülse
und Spund ermöglicht, eine fernere Drehung aber verhindert.
Wenn die Teile in der Stellung nach Fig. 3 sind; kann die Tinte frei aus dem Behälter durch
die Öffnung 16 und durch den Kanal im Zuführungskörper zur Feder fließen. Wird aber
die Hülse gegenüber dem. Behälter gedreht, dann wird der Spund gezwungen, sich längs
des stellen Gewindes des Gewindeteiles 14 rückwärts zu bewegen. Hierdurch kommen die
Teile in die Stellung nach Fig. 2, und die Öffnung 16 tritt in die sie verschließende Packung
17 ein. Solange der Federhalter in Benutzung ist, ist die Öffnung 16 geöffnet, sonst aber
wird das Auslaufen des Federhalters durch den Abschluß der öffnung 16 mittels Teildrehung
der Hülse und des Behälters verhindert.
Zwecks Nachfüllung des Behälters mit Tinte wird der Behälter gedreht, so daß sich die
Öffnung 16, wie in Fig. 2 angedeutet, schließt. Wird dann die Drehung des Behälters gegenüber der Hülse fortgesetzt, so wird der Behälter
von dem Spund abgeschraubt. Der Anschlag 22 begrenzt die Drehung des Spundes, so daß,
nachdem der Spund zwecks Abschlusses der Öffnung 16 gedreht worden ist, der Behälter
sich durch seine fernere Drehung von dem Spund ablösen muß. Für gewöhnlich wird ein
unerwünschtes Lösen der Schraubenverbindung zwischen Behälter und Spund durch die beim
Aufsetzen auf den Flansch 12 a sich entwickelnde'
Sperrkeilwirkung der Gewindegänge verhindert, wohingegen der Zuführungskörper sich gegen
die Weichpacküng legt, so daß die entsprechenden Gewindegänge sich nicht festziehen können.
Außerdem erleichtert die Differenz in der Steigung der Gewindegänge die Drehung des
Spundes gegenüber dem Zuführungskörper.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Füllfederhalter mit Spundverschluß und hindurchragendem Tintenzuführungskörper, bei dem der Durchfluß der Tinte durch gegenseitige Drehung des Spundes und Zuführungskörpers gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Zuführungs- go körper starr verbundene Hülse den Spund und einen Teil des Gefäßes umgibt und in ihrer Drehung gegenüber dem Spund durch Anschläge begrenzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US404928XA | 1909-06-12 | 1909-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219868C true DE219868C (de) | 1910-03-11 |
Family
ID=43587056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909219868D Expired DE219868C (de) | 1909-06-12 | 1909-07-11 | Füllfederhalter mit Spundverschluss und hindurchragendem Tintenzuführungkörper |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219868C (de) |
| FR (1) | FR404928A (de) |
-
1909
- 1909-07-09 FR FR404928D patent/FR404928A/fr not_active Expired
- 1909-07-11 DE DE1909219868D patent/DE219868C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR404928A (fr) | 1909-12-15 |
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