DE219604C - - Google Patents
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- DE219604C DE219604C DENDAT219604D DE219604DA DE219604C DE 219604 C DE219604 C DE 219604C DE NDAT219604 D DENDAT219604 D DE NDAT219604D DE 219604D A DE219604D A DE 219604DA DE 219604 C DE219604 C DE 219604C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/14—Control devices for the reciprocating piston
- B25D9/16—Valve arrangements therefor
- B25D9/18—Valve arrangements therefor involving a piston-type slide valve
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BIb. GRUPPE
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Druckluftwerkzeug, bei dem die Umsteuerung beim
Rückgange des Schlagbolzens durch von diesem nach Überschneiden eines Auspuffkanals zusammengepreßte
Luft erfolgt, der nach der Umsteuerung mit zur Zuführung des Druckmittels
dient. Bei derartigen Werkzeugen ist die Anordnung eines Steuerschiebers bekannt,
der mit drei zur Steuerung von Kanälen dienenden Verdickungen oder Flanschen versehen
ist, wobei der mittlere Flansch den zeitweilig auch als Auspuff dienenden Einströmkanal
mit der Auspuffleitung außer Verbindung bringt. Um einen Schieber von gedrängtem
Aufbau zu erhalten, wird gemäß vorliegender Erfindung das Ventil in beiden Richtungen
in der angegebenen Weise durch zusammengepreßte Luft umgesteuert, und es wird der
zusätzliche Druckmittelzuführungskanal zusammen mit dem Hauptzuführungskanal durch
den vor dem Steuerventil befindlichen Raum mit der Einströmung verbunden.
Das neue Druckluftwerkzeug ist auf der
Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch das Werkzeug.
Fig. 2 ist ein gleicher Längsschnitt und stellt eine andere Stellung der Teile dar.
In dem Zylinder α ist der Kolben b verschiebbar,
an dem die das Nietwerkzeug ο. dgl. tragende Kolbenstange c sitzt, während im
Schiebergehäuse d eine zylindrische Büchse e befestigt ist, in welcher ein Steuerkolbenschieber
m gleitet. Dieser Schieber m ist mit einer zwischen zwei Endflanschen des letzteren
gelegenen Ringnut m! sowie mit zwei konischen Ansätzen n', o' versehen. In der rechten
Endstellung (Fig. i) des Steuerschiebers m verschließt
der Kegel o' den nach dem rechten Zylinderende führenden Hauptzuführungskanal 0,
während der rechte zusätzliche Zuführungskanal i durch die Ringnut ml des Schiebers m
mit dem Auspuffkanal h verbunden ist. Durch den links vor dem Schieber gelegenen Raum
am Ende des Steuergehäuses sind andererseits der linke Hauptkanal η Und der linke zusätzliche
Kanal g mit der Zuführungsleitung I verbunden, so daß das Druckmittel durch diese
Kanäle nach dem linken Ende des Zylinders strömt und der Kolben b in der Pfeilrichtung
nach Fig. 1 angetrieben wird. Das vorher verbrauchte Druckmittel entweicht einerseits
durch die Bohrung q und andererseits durch die Kanäle *, h. Diese Kanäle gestatten auch
nach der Uberdeckung der Bohrung q durch den Kolben b das Entweichen des Druckmittels
bis kurz vor Beendigung des Hubes, so daß keine unnötige Dämpfung der Stoßwirkung
des Werkzeugs eintritt. Kurz vor Beendigung des Hubes schließt der Kolben b
den Kanal i ab, so daß die Luft am rechten Zylinderende verdichtet wird. Die verdichtete
Luft wirkt durch den Kanal 0 auf den Schie-
ber M und steuert ihn um. Der Kolben j>
wird jetzt nach dem linken Ende des Zylinders getrieben (Fig. 2), wobei die Zuführung
der Druckluft durch die Kanäle ο und i erfolgt, während die verbrauchte Druckluft durch
die Bohrung j> und die Kanäle g, h entweicht.
Da die Kanäle g und i nicht nur zur Fortleitung der verbrauchten Druckluft, sondern
auch zeitweilig zur Zuführung der frischen Druckluft dienen, steht auch der zuströmenden
Druckluft ein großer Querschnitt zur Verfügung, so daß der Steuerungsschieber nur
einen kleinen Durchmesser zu haben braucht. Dadurch, daß die zeitweilig als Auspuff dienenden
Kanäle g und * durch Endflanschen des Schiebers m mit der Auspuffleitung h
außer Verbindung und beide nach dem Zylinderende führenden Kanäle η und g bzw.
0 und i durch den bezüglichen, vor dem Schieber m gelegenen Raum am Ende des
Steuergehäuses mit der Zuführungsleitung in Verbindung gebracht werden, kann der Steuerschieber
m auch in achsialer Richtung einen gedrängten Aufbau erhalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckluftwerkzeug, bei dem die Umsteuerung beim Rückgange des Schlagbolzens durch von diesem nach Überschneiden eines Auspuffkanals zusammengepreßte Luft erfolgt, der nach der Umsteuerung mit zur Zuführung des Druckmittels dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil in beiden Richtungen in dieser Weise umgesteuert wird, und der zusätzliche Druckmittelzuführungskanal zusammen mit dem Hauptzuführungskanal durch den vor dem Steuerventil befindlichen Raum mit der Einströmung verbunden wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219604C true DE219604C (de) |
Family
ID=480725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219604D Active DE219604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219604C (de) |
-
0
- DE DENDAT219604D patent/DE219604C/de active Active
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