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DE219604C - - Google Patents

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Publication number
DE219604C
DE219604C DENDAT219604D DE219604DA DE219604C DE 219604 C DE219604 C DE 219604C DE NDAT219604 D DENDAT219604 D DE NDAT219604D DE 219604D A DE219604D A DE 219604DA DE 219604 C DE219604 C DE 219604C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure medium
compressed air
channels
channel
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT219604D
Other languages
English (en)
Publication of DE219604C publication Critical patent/DE219604C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston
    • B25D9/16Valve arrangements therefor
    • B25D9/18Valve arrangements therefor involving a piston-type slide valve

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BIb. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Druckluftwerkzeug, bei dem die Umsteuerung beim Rückgange des Schlagbolzens durch von diesem nach Überschneiden eines Auspuffkanals zusammengepreßte Luft erfolgt, der nach der Umsteuerung mit zur Zuführung des Druckmittels dient. Bei derartigen Werkzeugen ist die Anordnung eines Steuerschiebers bekannt, der mit drei zur Steuerung von Kanälen dienenden Verdickungen oder Flanschen versehen ist, wobei der mittlere Flansch den zeitweilig auch als Auspuff dienenden Einströmkanal mit der Auspuffleitung außer Verbindung bringt. Um einen Schieber von gedrängtem Aufbau zu erhalten, wird gemäß vorliegender Erfindung das Ventil in beiden Richtungen in der angegebenen Weise durch zusammengepreßte Luft umgesteuert, und es wird der zusätzliche Druckmittelzuführungskanal zusammen mit dem Hauptzuführungskanal durch den vor dem Steuerventil befindlichen Raum mit der Einströmung verbunden.
Das neue Druckluftwerkzeug ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch das Werkzeug.
Fig. 2 ist ein gleicher Längsschnitt und stellt eine andere Stellung der Teile dar.
In dem Zylinder α ist der Kolben b verschiebbar, an dem die das Nietwerkzeug ο. dgl. tragende Kolbenstange c sitzt, während im Schiebergehäuse d eine zylindrische Büchse e befestigt ist, in welcher ein Steuerkolbenschieber m gleitet. Dieser Schieber m ist mit einer zwischen zwei Endflanschen des letzteren gelegenen Ringnut m! sowie mit zwei konischen Ansätzen n', o' versehen. In der rechten Endstellung (Fig. i) des Steuerschiebers m verschließt der Kegel o' den nach dem rechten Zylinderende führenden Hauptzuführungskanal 0, während der rechte zusätzliche Zuführungskanal i durch die Ringnut ml des Schiebers m mit dem Auspuffkanal h verbunden ist. Durch den links vor dem Schieber gelegenen Raum am Ende des Steuergehäuses sind andererseits der linke Hauptkanal η Und der linke zusätzliche Kanal g mit der Zuführungsleitung I verbunden, so daß das Druckmittel durch diese Kanäle nach dem linken Ende des Zylinders strömt und der Kolben b in der Pfeilrichtung nach Fig. 1 angetrieben wird. Das vorher verbrauchte Druckmittel entweicht einerseits durch die Bohrung q und andererseits durch die Kanäle *, h. Diese Kanäle gestatten auch nach der Uberdeckung der Bohrung q durch den Kolben b das Entweichen des Druckmittels bis kurz vor Beendigung des Hubes, so daß keine unnötige Dämpfung der Stoßwirkung des Werkzeugs eintritt. Kurz vor Beendigung des Hubes schließt der Kolben b den Kanal i ab, so daß die Luft am rechten Zylinderende verdichtet wird. Die verdichtete Luft wirkt durch den Kanal 0 auf den Schie-
ber M und steuert ihn um. Der Kolben j> wird jetzt nach dem linken Ende des Zylinders getrieben (Fig. 2), wobei die Zuführung der Druckluft durch die Kanäle ο und i erfolgt, während die verbrauchte Druckluft durch die Bohrung j> und die Kanäle g, h entweicht. Da die Kanäle g und i nicht nur zur Fortleitung der verbrauchten Druckluft, sondern auch zeitweilig zur Zuführung der frischen Druckluft dienen, steht auch der zuströmenden Druckluft ein großer Querschnitt zur Verfügung, so daß der Steuerungsschieber nur einen kleinen Durchmesser zu haben braucht. Dadurch, daß die zeitweilig als Auspuff dienenden Kanäle g und * durch Endflanschen des Schiebers m mit der Auspuffleitung h außer Verbindung und beide nach dem Zylinderende führenden Kanäle η und g bzw. 0 und i durch den bezüglichen, vor dem Schieber m gelegenen Raum am Ende des Steuergehäuses mit der Zuführungsleitung in Verbindung gebracht werden, kann der Steuerschieber m auch in achsialer Richtung einen gedrängten Aufbau erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckluftwerkzeug, bei dem die Umsteuerung beim Rückgange des Schlagbolzens durch von diesem nach Überschneiden eines Auspuffkanals zusammengepreßte Luft erfolgt, der nach der Umsteuerung mit zur Zuführung des Druckmittels dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil in beiden Richtungen in dieser Weise umgesteuert wird, und der zusätzliche Druckmittelzuführungskanal zusammen mit dem Hauptzuführungskanal durch den vor dem Steuerventil befindlichen Raum mit der Einströmung verbunden wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT219604D Active DE219604C (de)

Publications (1)

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DE219604C true DE219604C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE219604C (de)

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