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DE174466C - - Google Patents

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Publication number
DE174466C
DE174466C DENDAT174466D DE174466DA DE174466C DE 174466 C DE174466 C DE 174466C DE NDAT174466 D DENDAT174466 D DE NDAT174466D DE 174466D A DE174466D A DE 174466DA DE 174466 C DE174466 C DE 174466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
working
control
space
hydraulic fluid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT174466D
Other languages
English (en)
Publication of DE174466C publication Critical patent/DE174466C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C4/00Oscillating-piston engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
" --M 174466 KLASSE 88 ö. GRUPPE
JAC. HÄNY in MEILEN, Schweiz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1904 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Steuerung von Kraftmaschinen mit im Kreise schwingendem Kolben für nicht expansible Druckflüssigkeit, bei welcher der Kolben in seinen Totpunktlagen das Steuerorgan mit dem Druckflüssigkeitseinlauf verbindet. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß eine innerhalb der die Bewegung des Arbeitskolbens nach außen übertragenden ίο Teile angeordnete Leitung mit dem Druckflüssigkeitseinlauf in steter Verbindung steht . und in den Totpunktstellungen des Arbeits-. kolbens dessen Aussparung mit dem Steuerorgan in Verbindung setzt. Hierdurch wird ein großer Hub des Arbeitskolbens ermöglicht.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt:
Fig. ι seine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt nach der Linie A-B der,Fig. 2,
Fig. 2 einen Grundriß mit Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. i,
Fig. 4 eine Steuerungsabänderung im Schnitt. Der Arbeitskolben 1 (Fig. 1 bis 3) sitzt an einem scheibenförmigen Teil einer Achse 2 und ist in einem ringförmigen Arbeitsraum angeordnet, der in einem zweiteiligen Gehäuse 3 gebildet ist. Im Arbeitsraum ist eine Querwand 4 angebracht, an deren beiden Seiten die Kanäle 5 münden. Der Arbeitskolben ι ist sattelförmig gebildet, wobei die dadurch geschaffene Aussparung durch die Bohrung 7 mit dem Druckflüssigkeitseinlauf 8 beständig in Verbindung steht.
Die Steuerung der Maschine ist eine Kolbenschiebersteuerung und besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 12, in welchem ein Kolbenschieber angeordnet ist. In die Wandung des Zylinders I2 sind ringförmige Räume 8, 13, 14, 15, 16 eingedreht. Die Räume 15 und 16 sind durch den Kanal 30 mit dem Auslauf 31 verbunden; die Räume 13 und 14 stehen je mit einem Kanal 5 in Verbindung, während der Raum 8 den Einlauf bildet. Der Kolbenschieber hat einen mittleren Steuerkolben 17, zwei weitere zu beiden Seiten von 17 angeordnete Steuerkolben 18, 19 und zwei Endkolben 20, 21 von größerem Durchmesser, welche mit den Kolben 18 und 19 Dift'erentialkolben bilden. Durch den Kolben wird der Zylinder in die Räume 22, 23, 24, 25, 26, 27 geteilt. Die Räume 24 und 25 sind je durch ein Rohr 28 mit je einem Kanal 5 verbunden; die Räume 26 und 27 sind je durch ein Rohr 29 mit dem Arbeitsraum des Kolbens 2 verbunden.
Die Wirkungsweise dieser Steuerung ist folgende:
Durch den Arbeitskolben im Verein mit der Querwand 4 sind im Arbeitsraum zwei Räume 32, 33 gebildet, von denen bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Totpunktlage der eine durch einen Kanal 5 und die Räume 13 und 22 mit dem Einlauf 8 in Verbindung steht, während der andere durch
den anderen Kanal 5 und die Räume 14, 23 und 15 mit dem Auslauf 31 verbunden ist. Der Kolben 2 bewegt sich nun im Sinne des eingezeichneten Pfeiles im Kreise und teilt seine Bewegung der im Mittelpunkt dieses Kreises liegenden Achse 2 mit. Gelangt der Arbeitskolben in seine andere Totpunktlage, so wird die Kolbenaussparung 6 durch das eine Rohr 29 mit dem Raum 27 verbunden und es kann Druckflüssigkeit in diesen eintreten. Die Räume 24 und 26 hinter und vor dem Kolben 20 stehen bei der gezeichneten Lage des Kolbenschiebers während der erwähnten Bewegung des Arbeitskolbens beständig mit dem Einlauf in Verbindung. Es heben sich also die Drucke in den Räumen 26 und 27 auf, während der noch im Raum 24 herrschende Druck den Kolbenschieber nach links bewegt. Schließt der Steuerkolben 17 den Raum 22 vom Einlaufe 8 ab, so ist der Überdruck in den Räumen 24, 26 und 32 aufgehoben. Der Kolbenschieber bewegt sich nun durch den im Raum 27 herrschenden Druck weiter nach links, [drückt das im Raum 26 befindliche Wasser hinter dem Arbeitskolben in die Kammer 32 und bewegt so den Arbeitskolben noch ein wenig weiter, bis der Steuerkolben 17 den Einlauf 8 mit dem Raum 23 verbindet und so Druckflüssigkeit auf die andere Seite des Arbeitskolbens 2 in den Raum 33 gelangen kann. Zu gleicher Zeit wird der Raum 15 durch den Steuerkolben 19 abgeschlossen, während der Raum 22 durch den Steuerkolben 18 mit dem Raum 16 und dadurch mit dem Auslauf 31 verbunden wird, damit die Druckflüssigkeit aus dem Raum 32 bei der nunmehr erfolgenden Bewegung des Arbeitskolbens im entgegengesetzten Sinne herausgedrückt wird.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Steuerung ist der Kolben 17 des Kolbenschiebers als Ventil ausgebildet, welches bei der Bewegung einmal den Raum 22, das andere Mal den Raum 23 mit dem Einlauf 8 verbindet. Die Kolben 18 und 19 bilden ebenfalls Ventile; die Wirkungsweise ist aber eine ähnliche wie die vorher beschriebene.
Die Verlegung der Leitung innerhalb der die Bewegung des Arbeitskolbens nach außen übertragenden Teile ermöglicht es, eine kleine Bauweise mit möglichst großem Hube zu erzielen, wie solche besonders bei nicht ortsfesten Maschinen von Wichtigkeit ist.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Steuerung von Kraftmaschinen mit im Kreise schwingendem Kolben für nicht expansible Druckflüssigkeit, bei welcher der Arbeitskolben in seinen Totpunktlagen das Steuerorgan mit dem Druckflüssigkeitseinlauf verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß eine innerhalb der die Bewegung des Arbeitskolbens nach außen übertragenden Teile angeordnete Leitung mit dem Druckflüssigkeitseinlauf in steter Verbindung steht und in den Totpunktlagen des Arbeitskolbens dessen Aussparung mit dem Steuerorgan in Verbindung setzt.
2. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben durch Stulpe abgedichtet ist, welche durch die der Aussparung im Kolben stetig durch die Leitung zufließende Druckflüssigkeit gegen die Wandung des Arbeitsraumes gepreßt werden.
3. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 1 mit Kolbenschiebern, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan zu seiner Bewegung an den Enden Differentialkolben aufweist, wobei der Raum vor den Differentialkolben mit dem Arbeitsraum des Arbeitskolbens an den vom Arbeitskolben in seinen Totpunktlagen eingenommenen Stellen in Verbindung steht, während der Raum hinter den Differentialkolben mit dem Ein- bezw. Auslaß verbunden ist.
4. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Kolbenschieber zur Steuerung des Ein- und Auslasses der nicht expansiblen Druckflüssigkeit Ventile angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT174466D Active DE174466C (de)

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