[go: up one dir, main page]

DE2184C - Abänderungen an CHRISTOPH's Zerkleinerungsapparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide- und Mais-Körner (Zusatz zu Patent Nr. 1047) - Google Patents

Abänderungen an CHRISTOPH's Zerkleinerungsapparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide- und Mais-Körner (Zusatz zu Patent Nr. 1047)

Info

Publication number
DE2184C
DE2184C DENDAT2184D DE2184DA DE2184C DE 2184 C DE2184 C DE 2184C DE NDAT2184 D DENDAT2184 D DE NDAT2184D DE 2184D A DE2184D A DE 2184DA DE 2184 C DE2184 C DE 2184C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
malt
grain
christoph
potatoes
addendum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2184D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. E. CHRISTOPH, Kupferwaaren- und Maschinenfabrikant, in Niesky
Publication of DE2184C publication Critical patent/DE2184C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/10Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
    • B02C4/12Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a plate
    • B02C4/16Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a plate specially adapted for milling grain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

1877.
Klasse 50.
J. E. CHRISTOPH in NIESKY.
Abänderungen an Christoph's Zerkleinerungs-Apparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide
und Maiskörner.
Zusatz-Patent zu No. 1047 vom 6. Juli 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1J. December 1877 ab. Längste Dauer: 5. Juli 1892.
Der Apparat besteht aus einem gufseisernen cylindrischen Gehäuse a, welches, ähnlich wie ein Dampfcylinder, an beiden Enden offen ist, ausgebohrt wird und durch zwei Deckel geschlossen wird.
Das Gehäuse η ist in der in der Patentschrift No. 1047 dargestellten Construction zweitheilig hergestellt, so dafs man behufs leichterer Reinigung den um ein Rohr b scharnierartig beweglichen Gehäusedeckel aufklappen konnte. Die Praxis hat aber gezeigt, dafs das Gehäuse und die Trommel schon in ausgezeichneter Weise gereinigt werden, wenn man nach dem Kartoffelausblasen etwas Wasser in den Henze'schen Apparat läfst und dieses mit Dampf durch den Apparat drückt; dafs daher ein Oeffnen des Gehäuses ganz unnöthig ist und man die den Apparat unnütz vertheuernde Einrichtung des Deckels fallen lassen kann, ohne die Zuverlässigkeit des Apparates zu beeinträchtigen. Um das Gehäuse ausbohren und die Trommel bequem anbringen zu können, mufste nun das Gehäuse mit zwei Deckeln versehen werden.
Im Boden des Gehäuses befindet sich ein Ausschnitt, in welchem sich ein aus Stahl hergestelltes Reibekissen d mittelst einer Excenterwelle e auf- und niederstellen läfst; eine gufseiserne, mit Stahlmessern // armirte Trommel g ist über diesem Kissen in stopfbüchsenartigen Lagern h der Gehäusedeckel gelagert und wird durch die Riemscheibe i in schnelle Bewegung versetzt. Bei w ist noch ein schmiedeiserner Bügel angebracht, um auf demselben und dem Rand 1W1 des Schiebergehäuses η einen mit Rohmalz gefüllten Kasten auflegen zu können, wenn Malzmilch bereitet wird.
Damit durch den seitlichen Zug des Betriebriemens ein frühzeitiges Ausarbeiten der Lager h vermieden werde, ist die Trommel hinter der Riemscheibe i in /S1 noch einmal gelagert.
Die gedämpften Kartoffeln bezw. Körner werden dem Apparat durch den Kanal b zugeführt, welcher durch ein Rohr mit dem Ausblaseschieber des Henze'schen Apparates in Verbindung steht. Unmittelbar zwischen diesem Rohr und dem Ausblaseschieber ist jedoch ein Dreiweghahn eingeschaltet, welcher es ermöglicht, die Kartoffeln entweder durch den Zerkleinerungs-Apparat oder durch ein besonderes Rohr ohne Berührung des Apparates dem Maischbottich zuzuführen, da es bei gesunden Kartoffeln nicht unbedingt nothwendig ist, eine besondere Zerkleinerung vorzunehmen. Aufserdem hat diese Einrichtung den Vortheil, den Apparat während des Betriebes bei irgend einem vorkommenden Hindernifs so lange auszuschalten, bis letzteres beseitigt ist.
Mit dem Wegfall des in der Patentschrift No. 1047 erwähnten Deckels «, und seines Scharnierbolzenrohres b war auch eine Vereinfachung des Zuführungskanales b, sowie eine Tieferlegung des Ein- wie auch Ausströmungskanales verknüpft, da sich aufserdem herausgestellt hat, dafs ein Steigen des zerkleinerten Maischgutes hinter der Trommel ganz unnöthig ist und der Apparat noch leichter arbeitet, wenn die Kanäle b und k in der unteren Tangente der Trommel liegen.
Dem Kanal b gegenüber befindet sich der Ausgangskanal k für das gemahlene Maischgut, welcher in einem Schieber / mündet. Mit diesem Schieber vermag man:
1. bei tiefster Stellung den Ausgangskanal k abzuschliefsen, so dafs das Mahlgut (Malzmilch) das Gehäuse nicht verlassen kann, his es fein genug ist, oder aber auch das Reinigungswasser, bis der Apparat gereinigt ist;
2. bei mittlerer Stellung den Ausgangskanal k mit dem Rohr I1 zu verbinden, wenn Kartoffeln, Körner etc. durch den Apparat in den Maischbottich geblasen werden sollen;
3. bei höchster Stellung den Ausgangskanal mit dem Ablauf m zu verbinden, wenn die Malzmilch aus dem Apparat ablaufen soll.
Der in der Patentschrift No. 1047 mit / bezeichnete Dreiweghahn ist jetzt durch einen einfachen Schieber / mit Hebelbewegung ersetzt, welcher dieselben Functionen wie der Hahn verrichtet, nicht aber dessen schwierigere Aus-
führung und gröfsere Gefahr zum Undichtwerden und Festsetzen theilt.
Ueber dem Eingangskanal b ist ein festes Reibekissen dx eingeschoben und oberhalb desselben mündet der Malzkanal s, durch welchen bei der Malzmilchbereitung das in dem über Kanal ί angebrachten Trichter / mit Wasser angefeuchtete Malz in das Gehäuse eingelassen wird. Die Scheidewand Z1 im Trichter dient dazu, das Wasser durch einen feinen Schlitz am Boden auf der ganzen Bodenfläche zu vertheilen und die in t befindlichen Malzkörner gleichmäfsig anzufeuchten.
Die beiden Kanäle b und j werden durch einen verticalen Metallschieber η derartig überdeckt, dafs immer nur einer von beiden Kanälen geöffnet sein kann. Die Bewegung dieses Schiebers geschieht durch einen Winkelhebel o.
Der obere Kanal r in der früheren Construction ist hier weggelassen, weil die Zerkleinerung des Malzes erfahrungsmäfsig durch das beim neuen Apparat oben eingeschobene feste Reibekissen di und das untere verstellbare Kissen d gleichzeitig vor sich geht und mit einem Durchgang des Malzes genügend ist, so dafs die früher angewendete Circulation der Malzmilch behufs seiner Zerkleinerung ganz unnöthig geworden ist, der Apparat also durch die hierzu nöthige Einrichtung nicht vertheuert zu werden braucht. Aus demselben Grunde ist auch die excentrische Lage der Trommel im Gehäuse in Wegfall gekommen.
Beim Zerkleinern der Kartoffeln, Getreide und Maiskörner etc. wird der Schieber η mittelst Hebels ο heruntergedrückt, so dafs Kanal b offen und s geschlossen ist; das Reibekissen d mittelst der Excenterwelle e heruntergelassen, so dafs zwischen den Schnittflächen des Kissens und der Trommel ein Zwischenraum von circa 5 mm entsteht und der Schieber / in die mittlere Stellung gerückt, so dafs das Gehäuse direct mit dem Ausblaserohr I1 verbunden ist. Nunmehr setzt man die Trommel in Bewegung, welche beiläufig 600 Touren pro Minute macht und das Aublasen aus dem Henze'schen Apparat kann beginnen.
Charakteristisch bei diesem Zerkleinerungsapparat ist der Umstand, dafs das Maischgut durch den Dampfdruck im Henze'schen Apparat gezwungen ist, die Messer zu passiren, entgegen den Apparaten anderer Fabrikanten, bei welchen gröfsere Kartoffelstücke etc. im Maischbottich sein können, ohne den betreffenden Apparat jemals zu passiren. Die Wirksamkeit ist gerade deshalb eine gröfsere und bessere, als bei allen bisher construirten Maischmühlen, weil vermöge der Stellung zwischen dem Henze'schen Apparat und Maischbottich nichts in den letzteren gelangen kann, ohne erst durch den Apparat zerkleinert zu sein.
Bei Bereitung der Malzmilch drückt man durch Hebel 0 den Schieber η hinauf, so dafs b geschlossen ist und ί offen, stellt das Reibekissen d ganz dicht gegen die Trommel, so dafs die an beiden Enden der Trommel angebrachten Sicherheitsringe das Kissen fast berühren und zieht den Schieber I in seine höchste Stellung, so dafs die aus dem Kanal k kommende Malzmilch durch den Ablauf 1/1 einem untergestellten Gefäfs zufliefsen kann, um von hier aus nach Bedarf in den Maischbottich gethan zu werden. Ist der Maischbottich auch zugleich Kühlbottich, so kann man durch mittlere Stellung des Schiebers / die Malzmilch auch sofort in den Maischbottich fliefsen lassen, wodurch das untere Gefäfs und das Umfüllen in den Bottich vermieden ist.
Das mit Wasser angefeuchtete Malz wird durch den Kanal ί der Walze zugeführt, durch das Reibekissen J1 von der Trommel durchgerissen und vorgebrochen, um dann beim Durchgang über dem unteren stellbaren Reibekissen d vollkommen zerkleinert als Malzmilch dem Ausgangskanal k und m zuzufliefsen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung der Kanäle b, s und k in Verbindung mit den Schiebern η und /, sowie die Anwendung der Reibekissen d und dy behufs Malzmilchbereitung bei einmaligem Durchgang.
2. Die universelle Anwendbarkeit des Apparates zur Zerkleinerung von Kartoffeln, Getreide, Mais und Malz, resultirend aus der Anordnung der Zu- und Abführungskanäle und der bequemen Stellbarkeit des unteren Reibekissens d.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT2184D Abänderungen an CHRISTOPH's Zerkleinerungsapparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide- und Mais-Körner (Zusatz zu Patent Nr. 1047) Active DE2184C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2184C true DE2184C (de)

Family

ID=281552

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2184D Active DE2184C (de) Abänderungen an CHRISTOPH's Zerkleinerungsapparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide- und Mais-Körner (Zusatz zu Patent Nr. 1047)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2184C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011014219A1 (de) Vorrichtung zur Aufbereitung und Förderung von Biomassematerialien
DE2184C (de) Abänderungen an CHRISTOPH's Zerkleinerungsapparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide- und Mais-Körner (Zusatz zu Patent Nr. 1047)
DE2128106B2 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Altpapier
DE2926911A1 (de) Vorrichtung zum zerkleinern von abfall und verfahren zum betrieb der vorrichtung
EP0037538A2 (de) Vorrichtung zum Vermahlen feststoffhaltiger flüssiger Dispersionen
DE2424192C2 (de) Schlägermühle zum Zerkleinern harter Feldfrüchte
DE1047C (de) Universal - Zerkleinerungs - Apparat für Malz, gedämpfte Kartoffeln, Getreide- und Maiskörner
DE922200C (de) Hammermuehle zum Zerkleinern von faserigen, zaehen und weichen landwirtschaftlichen Produkten
DE893441C (de) Zellstoffkocher
DE50333C (de) Ununterbrochen wirkende Schleudermaschine
DE1757953B2 (de) Rührwerksmühle
LU505110B1 (de) Eine zerkleinerungsvorrichtung für das recycling und die wiederverwendung von festen abfällen
DE620276C (de) Brecher fuer Erze und aehnliche Stoffe
AT251944B (de) Motorgetriebener Mähdrescher mit Staubschutz für seinen Fahrstand
AT211640B (de) Motorisch angetriebene Mühle, insbesondere für Kaffee
DE692601C (de) Schleudermuehle
DE75391C (de) Mahlstuhl mit Walze und Gegenschale
DE853882C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Erzen od. dgl.
DE306225C (de)
DE11988C (de) Apparat zum Mahlen und Reinigen von Getreide und ähnlichen Stoffen
AT157124B (de) Schlagmühle.
DE378024C (de) Muehle, bestehend aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche, deren eine Quetschwalze auf der Laeufersteinwelle sitzt
DE480980C (de) Vorrichtung zum Wegschaffen der Asche und Schlacken aus Feuerungen mit bewegten Rosten
DE2749374C2 (de) Schlägermühle zur Zerkleinerung von Feldfrüchten
DE515567C (de) Kartoffelzerkleinerungsmaschine