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Elektrophotographisches Kopiergerät Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät,
das in Anwendung des Karson'schen Verfahrens eine Kopie einer Buchseite oder eines
Originals großer Dicke ermöglicht, insbesondere ein elektrophotographisches Kopiergerät,
bei dem ein dielektrisch beschichtetes Papier für die Übertragung dicht an eine
ein dem Spiegelbild des Originalbildes entsprechendes elektrostatisches latentes
Bild tragende lichtempfindliche Platte gelegt wird und das übertragene elektrostatische
latente Bild auf dem dielektrisch beschichteten Papier mittels Flüssigkeit entwickelt,
fixiert und getrocknet wird.
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Bekannte Kopiergeräte, die viel verwendet werden, sind das Xerographie-Kopiergerät
und das Elektrofax-Kopiergerät.
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Nach dem Xerographie-Verfahren können schnell zahlreiche Kopien hergestellt
werden und außerdem wird für die Kopien ein leichtes, dielektrisch gemachtes Papier
verwendet, so daß sich dieses Kopierverfahren für die Praxis als sehr zweckmäßig
erwiesen hat. Der Nachteil dieser
Kopiergeräte besteht darin, daß
das lichtempfindliche Material auf die Oberfläche der Trommel aufgebracht ist, so
daß das lichtempfindliche Material bei Verschleiß oder Verschlechterung mit der
Trommel zusammen ausgewechselt werden muß. Da die Trommel selbst daher ein Verbrauchsartikel
wird, wird die Erneuerung des lichtempfindlichen Materials kostspielig. Ferner wird
bei diesen Kopiergeräten die Bildbelichtung durch Bewegen des das Originalbild projizierenden
optischen Systems, des das Originalbild beleuchtenden Systems und der Projizierlinse
in Beziehung zur Umfangsgeschwindigkeit des trommelartigen lichtempfindlichen Materials
vorgenommen und die Länge des Lichtwegs zwischen dem Originalbild und dem lichtempfindlichen
Material infolgedessen geändert, so daß keine klare Kopie zu erwarten ist. Ferner
erfolgen bei diesem Verfahren die physikalischen Vorgänge wie Kaskadenentwicklung,
Übertragung und Reinigung direkt auf dem lichtempfindlichen Material, so daß durch
Beschädigungen und Abnutzungserscheinungen die Qualität des Bildes beeinträchtigt
wird. Außerdem ist das Kopiergerät durch das gewählte Bilderzeugungsverfahren und
des trommelartigen Aufbaus des lichtempfindlichen Materials außerordentlich groß.
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Beim Elektrofaxverfahren ist das Kopiergerät infolge der Vereinfachung
des Bilderzeugungsverfahrens und der Verwendung von blattartigem lichtempfindlichen
Papier klein; ferner ist die Herstellungsgeschwindigkeit der ersten Kopie groß und
die erhaltene Kopie im Vergleich zur Kopie die nach dem Xerographieverfahren hergestellt
wird, klar.
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Jedoch besteht die Kopie aus lichtempfindlichem Papier, das nachteiligerweise
nicht wie dielektrisch beschichtetes Papier behandelt werden kann.
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Obgleich beide Typen von Kopiergeräten in gewisser Hinsicht vorteilhaft
sind und deshalb auch weithin Verwendung finden, können sie jedoch infolge ihrer
beschriebenen Nachteile nicht als zufriedenstellend angesehen werden.
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Das Bilderzeugungsverfahren, bei dem das auf dem lichtempfindlichen
Material erzeugte elektrostatische latente Abbild auf ein dielektrisch beschichtetes
Papier übertragen und entwickelt wird, wird gewöhnlich als TESI-Verfahren bezeichnet.
Die einfachste Methode zur Durchführung dieses TESI-Verfahrens ist die, bei der
das dielektrisch beschichtete Papier dicht an das lichtempfindliche Material, auf
dem das elektrostatische latente Bild erzeugt ist, angelegt und beide Basen des
dielektrisch beschichteten Papiers und das lichtempfindlichen Materials geerdet
werden und wobei danach das dielektrisch beschichtete Papier vom lichtempfindlichen
Material getrennt wird. Nach dieser Methode ist es nicht nötig, zur Ubertragung
des elektrostatischen latenten Bildes auf das lichtempfindliche Material auf letzteres
mit einem physikalischen Vorgang einzuwirken.
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Bisher ist jedoch ein Kopiergerät, das diese Methode anwendet, nicht
bekannt geworden. Der Kontrast der Kopie ist bei dem bisherigen licht empfindlichen
Material zu gering, und es ist wegen der Vorbelichtungswirkung schwierig, bei der
wiederholten Anwendung derselben lichtempfindlichen Platte eine klare Kopie zu schaffen,
ferner kann diese Methode im Hinblick auf die Kopiergeschwindigkeit nicht praktisch
angewendet werden.
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Eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein elektrophotographisches
Kopiergerät zu schaffen, bei dem das das Originalbild projizierende optische System
stillsteht, damit die Länge des Lichtwegs zwischen dem Originalbild und der lichtempfindlichen
Platte nicht durch die relative Bewegung zwischen dem Original und der licht empfindlichen
Platte geändert wird, und ein aus dem Spiegelbild des Originals bestehendes elektrostatisches
latentes Bild erzeugt und dieses Bild auf das Kopierblatt übertragen wird, um auf
diese Weise eine klare Kopie zu Cerzeugen.
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Gemäss der Erfindung wird ein Kopiergerät vorgeschlagen, das durch
eine hin- und herbewegbare Förderplatte auf dem Kopiergerätgehäuse mit einer durchsichtigen
Trägerplatte zur Auflage des Originals gekennzeichnet ist; einer Belichtungsvorrichtung
unter dem vorderen Ende der Förderplatte; einem das Original zum Belichtungsfenster
abbildenden Projektionssystem; einem blattförmigen lichtempfindlichen Material,
das im Bereich
der Abbildfläche des Projektionssystems auf einer
parallel zur Förderplatte angeordneten Förderbahn bewegbar ist; einer Aufladevorrichtung
an dieser Förderbahn vor dem Belichtungsfenster; einer mit der Halbleiterschicht
der lichtempfindlichen Platte in Berührung stehenden Ubertragungsrolle; einer Ablösevorrichtung,
die das Kopierblatt von dem lichtempfindlichen Material löst; einem Kopierblatt-reservoir,
einer dazukehörigen Führungsplatte sowie einem Antriebsglied für das Kopierblatt
zu dem lichtempfindlichen Material zwischen der Übertragungsrolle und dem Belichtungsfenster;
Antriebsglieder für die Hin- und Herbewegung des lichtempfindlichen Materials sowie
Transportglieder für das Kopierblatt zur Entwicklungsvorrichtung, wobei das lichtempfindliche
Material, wenn es durch das bzw. die Antriebsglieder von der Ausgangsstellung bewegt
wird, durch die Aufladevorrichtung gleichmässig aufgeladen ist und bei Vorbeibewegung
an dem Belichtungsfenster über das Projektionssystem mit dem Spiegelbild des auf
der synchron bewegten Trägerplatte aufgelegten Originals belichtet wird, dessen
elektrostatisches latentes Bild auf der Halbleiterschicht mit hohem Widerstand erzeugt
und durch die Ubertragungsrolle auf das Kopierblatt übertragen wird, worauf das
lichtempfindliche Material von dem Kopierblatt gelöst und der Entwicklungsvorrichtung
zugeführt wird.
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Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemässen Kopiergerätes sowie
des zu verwendenden lichtempfindlichen Materials sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden anhand dieser beschrieben, Dabei zeigen:
Fig. 1 (a) (b)
(c) (d) (e) im Schnitt den Aufbau der bei der ersten Ausführung des erfindungsgemäßen
elektrophotographischen Kopiergerätes verwendeten lichte empfindlichen Plätte, Fig.
2 den Aufbau des gleichfalls bei der ersten Ausführung des erfindungsgemäßen Kopiergeräts
verwendeten Kopierblattes im Schnitt, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäl3en
Kopiergeräts nach der ersten Ausführung, Fig. 4 das erfindungsgemäße Kopiergerät
nach der ersten Ausführung im Vertikalschnitt, Fig. 5 teilweise perspektivisch die
das Original tragende und fördernde Platte und den Antriebsmechanismus der lichtempfindlichen
Platte nach der ersten Ausführung, Fig. 6 teilweise perspektivisch die das Kopierblatt
nach der Übertragung von der lichtempfindlichen Platte ablösende Vorrichtung nach
der ersten Ausführung, Fig. 7 die Entwicklungsvorrichtung und die Fixiervorrichtung
nach der ersten Ausführung, teilweise im Schnitt, Fig. 8 den elektrischen Stromkreis
nach der ersten Ausführung, Fig. 9 das erfindungsgemäße Kopiergerät nach der zweien
Ausführung im Schnitt.
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Die bei der Erfindung angewendete lichtempfindliche Platte ist von
dem bei den bisher gängigen -Kopiergeräten angewendeten lichtempfindlichen 0Material
im Aufbau und der Lichtempfindlichkeit verschieden. Bei der erfindungsgemäss angewendeten
lichtempfindlichen Platte P ist, wie;in Fig. 1 gezeigt, eine dünne Al-Membran B
als Elektrode auf der flexiblen Polyesterfilmbasis A (Lumirror) von 75 g aufgedampft,
daruber ist die sehr dünne aufgedampfte Membran G aus Nichtkristalloid Se (dieses
ichtkristalloid Te kann unter 7 % Gewichtsverhältnis enthalten) geschichtet, und
diese ist mit einer Membran D eines organischen Halbleiters aus Polyvinylcarbazol
(PVK), Diphenyltrichlorid als Weichmacher und Monochlorbenzol als Lösungsmittel
bedeckt.
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(Dieser Halbleiter kann Silikon in einer Menge enthalten, die auf
die Bilderzeugung keinen Einfluss hat, während Diphenyltrichlorid nicht enthalten
sein darf.) Bei dem in Fig. ia gezeigten Aufbau dient die oberste PVK-Membran D
zur Haltung der ladung und Durchgang der Defektelektronen, während die dünne Se-Membran
G das Licht absorbiert und zur Erzeugung der ladungsträger dient. Die dünne Al-Membran
B bildet an der Grenzfläche zur Se-Membran e eine hohe Gleichrichterbarriere und
verhindert vollständig das Eindringen der Defektelektronen in die Se-Membran C.
Wird negative ladung auf die Oberfläche der lichtempfindlichen Platte gebracht und
die lichtempfindliche Platte dann belichtet, so treten die in der dünnen Se-Membran
C erzeugten Defektelektronen in die PVK-Membran D ein und bewegen sich an die Oberfläche,
um die Oberflächenladung zu neutralisieren.
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ein der Belichtungsmenge entsprechendes elektrostatisches latentes
Bild erzeugt wird. Bei einer solchen lichtempfindlichen Platte werden die Konzentration
des Bildes und dessen Kontrast erhöht, was diese lichtempfindliche Platte für den
praktischen Gebrauch gut geeignet macht. Wenn ferner eine dünne aufgedampfte Membran
E aus einer Se-Te Legierung, wie in Fig ib gezeigt, zwischen die PXK-Membran D und
die dünne Se-Membran C gelegt wird, absorbiert die dünne S6-Membran C kein licht,
bildet an der Grenzfläche eine hohe Gleichrichterbarriere und verhindert-das Eindringen
der Defektelektronen. In der Membran E aus der Se-Te Begierung kann in das Selenium
(Se) Eine Menge Tellur (Te) im Gewichtsverhältnis von ungefähr 10 % bis zu etwa
60 % gemischt werden. Auf diese Weise wird eine lichtempfindliche Platte mit merklich
erhöhter Empfindlichkeit geschaffen. Wenn ferner die dünne aufgedampfte Membran
E aus der Se-Te Legierung, wie in Fig. ic gezeigt, in Anwendung eines Hochmaschenschirms,
wie eines Drahtnetzes von 200 bis 400 Maschen mosaikartig oder netzwerkpunktartig
aufgebracht, oder ferner eine dünne Se-Membran C, wie in Fig. id gezeigt, gleichfalls
mosaikartig oder netzwerkpunktartig gebildet und zwischen die PVK-Membran und die
dünne aufgedampfte Membran E aus Se-Te Legierung gelegt wird, wird eine Maschenauflösungswirkung
durch den Unterschied der Photodampfungscharakteristik zwischen der dünnen Se-Meinbran
und der dünnen aufgedampften Membran E aus Se-Te Legierung erzeugt, die durch die
unterschiedliche Lichtempfindlichkeit verursacht ist. Eine lichtempfindliche Platte
mit hoher Bildauflösung und guter Wiedergabe der Tönung wird somit geschaffen.
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Bei einer solchen lichtempfindlichen Platte sind die Se-Membran und
die Membran aus der Se-Te Legierung dünne Membranen von weniger als i 1yt Dicke,
und die PVK-Membran ist aus makromolekularem Material gebildet. Ferner werden die
Al-Membran B und die Se-Membran C in feste Haftung miteinander gebracht in der Weise,
dass die Al-Membran zuerst die Glimmentladung ausgesetzt und dann durch Ionenbeschuss
zur Oxydation gezwungen wird. Darauf wird das Selenium im Vakuum aufgedampft, um
eine starke Bindung zu erzielen. Wenn z.B. die lichtempfindliche Platte bandförmig
ausgebildet und zwischen zwei Rollen von 30 mm mit einer Geschwindigkeit von 1 m
pro Sekunde 1000 Stunden lang gedreht wird, erfolgt keine Trennung der Al-Membran
von der Se-Membran. Eine solche lichtempfindliche Platte ist als bandförmig lichtempfindliche
Platte geeignet.
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Wenn ferner die flexible Filmbasis A, wie in Fig. le gezeigt, aus
einer Metallplatte wie Al-Platte gebildet wird, kann ebenfalls eine lichtempfindliche
Platte, die bei der Ubertragung sehr gut geerdet wird, geschaffen werden, obgleich
die Biegsamkeit verloren wird.
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Wird ferner das Kopierblatt T aus einem, wie in Fig. 2 gezeigt, elektrisch
leitend gemachten Papier G von 25 bis 150 Asc Dicke auf das eine Harzmembran aus
einem hoch dielektrischen Material wie z.B. Polyäthylen, Wachs, Alkylharz, Zelluloseazetat,
Epoxyd-Äthoxylenharz oder Vinylchlorid-Vinylazetat KopZolymer von 2 bis 10t Dicke
aufgestrichen ist, nach der Erzeugung des elektrostatischen
latenten
Bildes auf der lichtempfindlichen Platte P durch Aufladung und Bildbelichtung an
diese lichtempfindliche Platte dicht und fest angelegt und nach Ausübung von Druck
von der Rückseite mittels einer geerdeten Rolle in einer Flüssigkeit entwickelt,
so kann eine bessere Kopie als die bisherige mit dem Xerographieverfahren oder Elektrofaxverfahren
Erhaltene geschaffen werden. Bei der in Fig.1 b gezeigten licht empfindlichen Platte
P wird bei einer Aufladung über - 1000 V und einer Bildprojektion von einigen Bux-Sek.
ein sehr klares sichtbares Bild mit hohem Auflösungsvermögen (50 Linien/mm) bei
hohem Kontrast und ohne Verunreinigungen auf dem Kopierblatt T geschaffen.
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Ferner wurde bestätigt, dass bei der in Fig. 1 (c) (d) gezeigten lichtempfindlichen
Platte, ein in der Tönungswiedergabe getreues klares Bild ohne Verunreinigungen
bei einer Aufladung von -800 bis - 1000 V auf dieser lichtempfindlichen Platte und
einer Projektion eines Bildes mit Zwischentönen von 3 bis 10 Iux-sek. auf dem Kopierblatt
T geschaffen wird.
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Das erfindungsgemässe Kopiergerät ist für die Erzeugung eines elektrostatischen
latenten Bildes und die elektrostatische Ubertragung dieses elektrostatischen latenten
Bildes auf das Kopierblatt bei Anwendung dz zuvor beschriebenen lichtempfindlichen
Platte geeignet und ermöglicht eine gute IeStungsfähigkeit.
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In Fig. 3 und Fig. 4 ist der gesamte Aufbau des erfindungsgemässen
Kopiergeräts gemäss einem Ausführungsbeispiel gezeigt. An der Oberseite des Kopiergerätgehäuses
50 ist die das Original tragende und fördernde Platte 51, auf der die aus der durchsichtigen
Platte bestehende Originalplatte 52 befestigt ist, um die Breite dieser Originalplatte
52 gleitbar angeordnet. Die Aufnahmefläche des von der Originalplatte 52 getragenen
Originals 0 wird von der innerhalb des Gehäuses 50 unter der Originalplatte 52 befestigten
Lichtquelle 53 mit dem reflektierenden Schirm beleuchtet. Für diese Lichtquelle
ist eine Jodlampe, die fast eine Linienlichttuelle darstellt geeignet.
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Mit 54 ist ein optisches Projektionssystem für die Erzeugung eines
Spiegelbildes tekennzeichnet, das aus dem ersten Reflexspiegel M1, für die Ablenkung
des an der Originalfläche reflektierten Lichts, der Projektionelinse L und den zweiten,
dritten und vierten Reflexspiegel S , M3, M4 besteht.
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In der Nähe von der Bodenfläche des Gehäuses 50 sina entlang dieser
Bodenfläche parallel zum Originalträger 521 der aus einem weichen Filz oder dgl.
bestehende Reiniger 55 für die Beseitigung des Staubs auf der Oberfläche der blattartigen
licht empfindlichen Platte P, die aus der Koronaentladungsvorrichtung bestehende
Ladungsvorrichtung 56, das Belichtungsfenster 54a des optischen Projektionssystems
54 für die
Erzeugung des Spiegelbildes und die Rolle 67 der nachher
ausführlich beschriebenen das elektrostatische latente Bild übertragenden Vorrichtung
nebeneinander angeordnet.
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Die lichtempfindliche Platte P ist plattenförmig ausgebildet, bei
der z.B. wie in Fig. 1 e gezeigt, auf der Basis der Al-Platte P' von 3 mm Dicke
die aus der sehr dünnen aufgedampften Membran C aus Nichtkristalloid-Ge und der
organischen halbleitenden Membran D bestehende lichtempfindliche Schicht P" angeordnet
ist, und besitzt eine lichtempfindliche Fläche in mit dem Originalträger 54 gleicher
Grösse. Die lichtempfindliche Platte P wird unter den oben erwähnten Geräten,die
benachbart der Bodenfläche des Gehäuses vorgesehen sind, angeordnet und so geführt,
dass die beiden Seitenränder mittels der Führungsschiene 70 zum Originalträger 52
parallel bewegt werden. Ferner sind die Antriebsrollen 58, 59 für die Förderung
der'lichtempfindlichen Platte P vorgesehen.
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Die Kopierblätter T werden von einer Rolle im Gehäuse abgenommen.
Die Papierspeisevorrichtung 40 besteht aus der das Kopierblatt zur Ubertragungsrolle
67 fördernden Spannrolle 60, der Führungsrolle 61 für die Regelung der Förderstellung,
der Führungsplatte 62, der Papierförderrollen 63, dem das Kopierblatt in der dem
Original entsprechenden länge abschneidende Schneider 64, der Rolle 65 und der Führungsplatte
66, die nacheinander angeordnet sind.
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Die Papierföraerrolle 63 und die Rolle 65 sind so ausgebildet, dass
sie durch die Leistung des in Fig. 8 gezeigten Stromquellenkreises der elektromagnetischen
Kupplung DS2, DSl angetrieben werden.
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Fig. 6 zeigt die Führungsplatten 66, die das Kopierblatt T so führen,
dass es auf die lichtempfindliche Platte P aufgelegt wird, und die Übertragungsrolle
67. Ferner ist der Ubertragungsrolle 67 eine Ablösevorriohtung 57 für die Trennung
des Kopierblattes T von der lichtempfindlichen Platte nach dem Kopieren zugeordnet.
Zu dieser Ablösevorrichtung 57 gehört eine Platte 57a, die um die Achse 41 drehbar
gelagert ist und die durch die Schneckenfeder 42 die Neigung hat, sich entgegen
dem Uhrzeigersinn zu drehen. Die Ablösevorrichtung liegt an der in Fig. 4 sowie
Fig. 6 gezeigten Haltestange 44 an. An beiden Seiten dieser Führungsplatte 57a sind
die Rollen 43 vorgesehen, deren Kreisbogen gegenüber dem Rand etwas vorspringen.
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Der Führungsteil 68 für die Führung des getrennten Kopierblattes T
zu der Entwicklungsvorrichtung besteht aus einer oberen und einer unteren Führungsplatte
68a, 68b, die mit Abstand zueinander angeordnet sind. Wenn die Führungsplatte 57a
die Stellung~einnimmt, in der sie an der Haltestange 44 anliegt, schliesst die untere
Führungsplatte 68b sich an die Führungaplatte 57a an. An der unteren Fuhrungsplatte
68b sind für die Führung des Kopierblattes T, bei dem das latente Bild
auf
der nach unten liegenden Seite erzeugt ist, die Rippen 68 ausgebildet und viele
keine Löcher 68" gebohrt, damit das Kopierblatt T durch ein von einem Luftgebläse
erzeugten Luftstrom von unten gehoben und dessen vorderes Ende zur Förderrolle 69
gefördert wird.
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Wie in Fig. 4 gezeigt,ist vor dem Gehäuse 50 in Richtung der Verlängerung
der Führungsschiene 70 der Halter 72 für die lichtempfindliche Platte angeordnet,
der durch den Arm 73 am Gehäuse gehalten ist. Dieser Halter 72 nimmt das Ende der
lichtempfindlichen Platte P auf, das in den Führungen 71 verläuft. Bei der das Original
tra-genden und fördernden Platte 51 ist der Einstellknopf 77 zur Grössenbestimmung
an der Seite des Originalträgers 52 angeordnet, der einen gsserhalb des Gerätes
manuell entlang dem Führungsstab/gleitbaren Vorsprung 78 besitzt. Dieser Knopf 77
bemisst die länge der Hin-und Herbewegung des Originalträgers 52 sowie der lichtempfindlichen
--Platte P und gleichzeitig stellt er eine der Länge des Originals 0 entsprechende
Länge für das Kopierblatt ein. Mit 75 sind die Anschläge für die Hin- und Herbewegung
des Originalträgers i; bezeichnet und mit 74 die Auslassplatte des Kopierblattes
T.
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Im folgenden wird die Hin- und Herbewegung der lichtempfindlichen
Platte P und des Originalträgers 52 anhand der Fig. 5 beschrieben. Mit 80 ist der
Hauptmotor angedeutet, der, wie aus dem Schaltbild in Fig. 8 ersichtlich, durch
das Schliessen des Stromquellenschalters SM eingeschaltet wird.
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Das Zahnrad 81 ist an der Drehachse des Motors 80 befestigt und steht
mit dem Eahnrad 83, das am linken Ende der gerade darunter befindlichen ttbertragungswelle
82-angeordnet ist, in Eingriff. Am rechten Ende der Ubertragungswelle 82 ist das
mit den Zahnrädern86 und 91 in Eingriff stehende Zahnrad 84 befestigt.
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Das Zahnrad 86 ist über eine elektromagnetische Kupplung 85 mit der
Achse 106 verbunden und am rechten Ende der Achse 106 ist das Zahnrad 87 befestigt.
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Das Zahnrad 91 ist über eine elektromagnetische Kupplung 90 mit der
Achse 107 verbunden. An der Achse 107 sind das Zahnrad 92 und das Zahnrad 88 befestigt.
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Die elektromagnetische Kupplung 85 wird, wie aus dem Schaltbild der
Fig. 8 ersichtlich, betätigt, wenn der Stromquellenschalter SM und die Kontaktscheibe
des Relais RYl geschlossen werden. Die elektromagnetische Kupplung 90 wird betätigt,
wenn der Stromquellenschalter SM, die Kontaktscheibe des Relais RYl sowie der Mikroschalter
M56 oder MS7 geschlossen werden.
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Die Drehungen des Zahnrads 93, das mit dem Zahnrad 92 in Eingriff
steht, sowie des mit diesem in einem Körper verbundenen Zahnrad 89, das mit 88 in
Eingriff steht, werden über die Welle 108 ins Kettenrad 94 übertragen.
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Die Drehung des Kettenrads 94 wird durch die Kette auf die Kettenräder
58a, 59a der Antriebsrollen 58, 59 der lichtempfindlichen Platte P sowie auf das
Kettenrad 67a der Ubertragungsrolle 67 übertragen.
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Das ins rechte Ende der Welle 108 eingesetzte Zahnrad 97 steht mit
dem Zahnrad 98 in Eingriff, das über die elektromagnetische Kupplung 96 mit der
Welle 108 verbunden und über das Zahnrad 99 mit der Rolle 100 befestigt ist.
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Die elektromagnetische Kupplung 96 ist so ausgebildet, dass sie betätigt
wird, wenn der Stromquellenschalter SM, die Kontaktscheibe des Relais RY1, die Kontaktscheibe
des Mikroschalters MS8 oder MS5 und die KOntaktscheibe des Relais RY2 geschlossen
werden.
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Um die Rolle 100 ist der Draht 101für die Handhabung des am Vorsprung
51a der Trägerplatte 51 des Originalträgers 52 gewickelt. Durch die Drehung der
Rolle 100 wird der Draht 101 in einer Richtung aufgewickelts und nach der entgegengesetzten
Richtung gelöst, wodurch die Trägerplatte 51 bewegt wird.
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Die in den Stromkreis in Fig. 8 eingeschalteten; Mikroschalter MSl,
MS2, MS3, MS4, MS5, MS6, MS7, MS8, und MS9 sind, wie in Fig. 4 gezeigt, im Gerät
angeordnet und geben die Bewegung jedes Gliedes des Gerätes frei oder halten sie
an.
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Die neben den Förderrollen 69 des Kopierblatts T angeordnete Entwicklungsvorrichtung
38 und Trockenfixiervorrichtung 39 sind in Fig. 7 gezeigt. In Fig. 7 ist das netzartige
Förderband 17, das durch die Rollen 2, 3, 4 in der Pfeilrichtung gedreht wird, im
oberen Teil des die Pumpe 9 für den Umlauf enthaltenden Entwicklungsbad 25 angeordnet.
Das wie vorher beschrieben von der Förderrolle 69 geförderte Kopierblatt T wird
auf das Förderband 17 getragen, wobei die das elektrostatische Bild übertragende
Fläche unten liegt, und zu den An pressroilen 6, 6t gefördert. Gerade unter dem
netzartigen Förderband 17 zwischen den Rollen 2 und 3 ist der Teller 13 befestigt,
der die Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 für die Entwicklung des auf der unteren
Fläche des Kopierblatts T übertragenen elektrostatischen latenten Bildes bildet.
Der Entwicklungsflüssigkeitsteller 13 ist an seiner einen Seite mit der Entwicklungsflüssigkeitszuflussöffnung
11 versehen durch die die Pumpe 9 über das Rohr 10 Blüssigkeit in die Entwicklungsflüssigkeitskammer
14 liefert. Am Boden ist eine Ausflussöffnung 12 vorgesehen, durch die die Flüssigkeit
austritt und in den Behälter gelangt, ton dem sie die Pumpe ansaugt. Oberhalb des
Tellers 13 ist eine sehr nahe an dem netzartigen Förderband 17 angeordnete Elektrodenplatte
15 vorgesehen. In diese Elektrodenplatte 15 sind viele kleine Löcher oder Schlitze
für die Lieferung der Entwldaungsflüssigkeit zu der das latente Bild tragenden Fläche
des Kopierblatts T auf dem Band 17 gebohrt und die Entwicklungsflüssigkeit wird
von der Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 gleichmässig auf die Elektrodenplatte
15 geliefert.
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Mit 16 ist die Führungsplatte des Kopierblatts T bezeichnet.
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Das Auffüllen des Entwicklungsflüssigkeitsbades 25 mit Entwicklungsflüssigkeit
erfolgt über einen Vorratstank 18 mit dem Speiserohr 19, das mit einer Sperrklinke
20 versehen ist. Am unteren Teil des Entwicklungsbades 25 ist der Auslass 24 vorgesehen.
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Das fertig entwickelte Kopierblatt wird über die Rolle 5 zwischen
die sich berührenden Anpressrollen 6, 6' gefördert.
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Dadurch, dass die Drehgeschwindigkeit der Führungsrolle 5 von der
Fördergeschwindigkeit des Bands 17 ein wenig verschieden bemessen wird, kann die
überflüssige Entwicklungsflüssigkeit an der das Bild tragenden Fläche abgenommen
werden.
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An der mit der das Bild tragenden Fläche in Berührung stehenden Rolle
6' ist ein Reiniger 22 mit dem Reinigungsmaterial 23 vorgesehen, damit das Bild
nicht auf diese Rolle und von dort aus weiter übertragen wird. Mit der anderen Anpressrolle
6 steht die Rolle 7 in Berührung, die mit einem hygroskopischen Material beschichtet
oder umwickelt ist. Diese Rolle 7 steht einem, einen Reflexschirm 26 besitzenden
Heizgerät 27 für das Trocknen des Kopierblatts T und der Schlitzöffnung 29 für eine
Kopierblattvorheizvorrichtung mit durchscheinender Führungsfläche gegenüber. Anstelle
dieses Aufbaues kann die Anpressrolle 6 selbst als hygroskopische Rolle ausgebildet
sein.
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Das durch die Anpressrollen 6, 6' kommende Kopierblatt T wird durch
die Trockenfiriervorrichtung erhitzt und danach
beim Durchtritt
durch die hygroskopischen Rollen 8, 8' vollkommen getrocknet. Unter der hygroskopischen
Rolle 8 ist der Trockner angeordnet, der mittels des Gebläses 35 erhitzte Zuluft
von der Lichtquelle 53 oder von einer anderen Wärmequelle durch die Rohrleitung
32 mit dem Auslass 31 in die Trockenkammer sbhickt. Die obere Fläche dieser Trockenkammer
bildet die Führungsfläche 33 des Kopierblatts T aus und weist unmittelbar unter
der Rolle 8 eine Öffnung 34 auf, damit die untere hygroskopische Rolle 8', die sich
in der Trockenkammer 30 befindet zur Anlage an die obere Rolle 8 gebracht werden
kann.
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Die Erfindung ist wie oben beschrieben aufgebaut. Wird der Stromquellenschalter
SM (Fig. 8 und Fig 3) geschlossen, werden die Papierförderrollen 63 und die Förderrolle
65 durch die Bewegungen der elektromagnetischen Kupplungen DS2 und D51 gedreht,
da der Mikroschalter MS1 geschlossen ist. Das vordere Ende des Kopierblatts T wird
also aus der Walze durch die Papierförderrolle 63, den Schneider 64 und die Rolle
65 zum Mikroschalter MS 1 gefördert und öffnet diesen Schalter MS1, so dass die
elektromagnetischen Kupplungen DS1, DS2 in Fig. 8 ausgeschaltet werden. Das Kopierblatt
T kommt dann, wenn dessen vorderes Ende den Mikroschalter M51 öffnet, zum Stillstand.
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Andererseits wird die lichtempfindliche Platte P vom Eingang des Halters
72 bis zu einer bestimmten Stellung gerade vor
dem Mikroschalter
MS6 in die Führung 71 eingesteckt. Wird die lichtempfindliche Platte zu weit eingeschoben,
so dass sie an den Mikroschalter stösst, werden wie in Fig. 8 gezeigt, die Kontaktscheibe
des Mikroschalters MS6 und der Bewegungsstromkreis der elektromagnetischen Kupplung
90 geschlossen und die Antriebsrollen 58, 59 der lichtempfindlichen Platte P werden
wie aus Fig. 5 ersichtlich, über das mit dem Hauptmotor 80 zusammenwirkende Zahnrad
84, das Zahnrad 91, die elektromagnetische Kupplung 90, die Welle 107, das Zahnrad
92, das Zahnrad 93, die Welle 108, das Kettenrad 94 und die Kette 95 rückwärts gedreht,
(vorausgesetzt, dass sie vorwärts gedreht werden, wenn die elektromagnetische Kupplung
85 betätigt wird). Das vordere Ende der lichtempfindlichen Platte P wird hierauf
gerade vor dem Mikroschalter MS6 zurückgedrückt und die lichtempfindliche Platte
P wird angehalten, da der Mikroschalter MS6 ausgeschaltet wird.
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In dieser Stellung der lichtempfindlichen Platte wird das Original
0 auf den Originalträger 52 gelegt. Im Fall, dass die Länge des Originals 0 mit
der Länge des Orignalträgers 52 übereinstimmt, wird der Knopf 77 ans rechte Ende
in Fig. 4 geschoben. Im anderen Fall wird der Knopf 77 bis zum Ende des Originals
gebracht. Damit ist die Vorbereitung für das Kopieren beendet.
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Zuerst wird der Druckknopf Pb in Fig. 3 gedrückt. Somit wird das Relais
RYl in Fig. 8 betätigt und jede Relaiskontaktscheibe wird umgeschaltet.
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Die Lichtquelle 53 wird also angezündet und zu-gleich wird die elektromagnetische
Kupplung 85 betätigt. Die Drehung des in Fig. 5 gezeigten mit dem Hauptmotor 80
zusammenwirkenden Zahnrads 84 wird über das Zahnrad 86, die elektromagnetische Kupplung
85, die Welle 106, das Zahnrad 87, das Zahnrad 88, das Zahnrad 89, die Welle 108,
das Kettenrad 94 und die Kette 95 übertragen und drehen die Antriebsrollen 58, 59
vorwärts. Die lichtempfindliche Platte P wird nach rechts gefördert. Der Staub auf
der Oberfläche dieser lichtempfindlichen Platte P wird weggenommen, wenn die lichtsie
empfindliche Platte P den Reiniger 55 streift. Kommt/an der Ladungsvorrichtung 56
vorbei, so wird die Oberfläche der lichtempfindlichen Platte P durch die Koronaentladung
gleichmässig aufgeladen. Dann stösst sir gen Mikroschalter MS2. Das Relais RY2 wird
hierauf über die Kontaktscheibe des Mikroschalters MS5 in Fig. 8 betätigt und gleichzeitig
mit dem Umschalten der Kontaktscheibe selbst gehalten. Gleichzeitig wird die elektromagnetische
Kupplung 96 betätigt und wie in Fig. 5 gezeigt1 werden das Kettenrad 94, die Welle
108, die elektromagnetische Kupplung 96, das Zahnrad 97, das Zwischenzahnrad 98
und das mit der Rolle 100 in einem Körper angeordnete Zahnrad 99 miteinander verbunden,
worauf die
der Antriebsrollen 58, 59 auf die Rolle 100 übertragen wird.
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Der Originalträger 52 beginnt somit seine Bewegung. Durch die Lichtqualle;53
wird das Original O Teil für Teil projiziert und die lichtempfindliche Platte P,
die unter dem Belichtungsfenster 54a in der zum Original 0 entgegengesetzten Richtung
gefördert
wird, wird dementsprechend belichtet. Das elektrostatische latente Bild des Originals
wird hierdurch auf der lichtempfindlichen Platte P erzeugt. Bei Beginn der Bewegung
des Originalträgers 52 löst sich das hintere Ende der Förderplatte 51 vom Mikroschalter
MS8 und die Kontaktscheibe des Mikroschalters MS8 wird geschlossen.
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Stösst die lichtempfindliche Platte P gegen den Mikroschalter MS3,
so wird der Mikroschalter MS 3 geschlossen. Ber Mikroschalter MS1 ist bereits durch
die Berührung des vorderen Endes des Kopierblatta T geöffnet. Die bisher nicht betätigten
elektromagnetischen Kupplungen DS1 und DS2 werden also wieder betätigt und die Papierförderrolle
63 sowie die Förderrolle 65 werden eingeschaltet und das Kopierblatt T wird gefördert.
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Entsprechend der Anordnung des Mikroschalters MS3 wird zuerst das
vordere Ende des Kopierblatts T gerade unter die Ubertragungsrolle 67 gefördert.
Etwas später als das Kopierblatt kommt die lichtempfindliche Platte P gerade unter
die Ubertragungsrolle 67. Wenn die beiden bei der Ubertragungsrolle 67 vorbeigehen,
wird das elektrostatische latente Bild auf der lichtempfindlichen Platte P auf das
Kopierblatt T übertragen. Das vordere Ende des an der Übertragungsrolle 67 vorbeigehenden
Kopierblatts T besitzt also einen>Vorlauf gegenüber dem vorderen Ende der lichtempfindlichen
Platte P, so dass das vordere Ende des Kopierblatts T von der angehobenen Ablöseplatte
57 nach oben geführt (s.Fig. 6) und
zwischen die zur Entwicklungsvorrichtung
führenden Platten 68a und 68b geleitet. Gleichzeitig drückt das vordere Ende der
lichtempfindlichen Platte gegen die Rolle 43 und dreht die Ablöseplatte 57 gegen
die Feder 42 im Uhrzeigersinn.
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Die lichtempfindliche Platte setzt ihre Bewegung fort und drückt gegen
den Mikroschalter MS7, worauf dessen Kontaktscheibe geschlossen wird.
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Bei Bewegung des Originalträgers 52 nach links betätigt gleichzeitig
der Vorsprung 78 des an der Förderplatte 51 vorgesehenen Knopfs 77 die nebeneinander
angeordneten Mikroschalter MQ4,und MS9. Durch das Schliessen des Schalters MS4 wird
das Schneidgerät 64 betätigt und das Kopierblatt T wird in der bestimmten Länge,
die mit der Länge des Originals übereinstimmt, abgeschnitten. Durch das Schliessen
des Schalters MS9 wird das Relais RY3 betätigt und die Koftaktscheibe wird umgeschaltet.
Die elektromagnetische Kupplung DS2 wird ausgeschältet und die Papierförderrollen
63 werden angehalten. Dann stösst der Vorsprung 78 gegen den Mikroschalter MS5,
so dass die Kontaktscheibe umgeschaltet wird.
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Die Selbsthaltung des Relais RY2 wird ausgelöst und die elektromagnetische
Kupplung 96 wird ausgeschaltet. Die Bewegung des Originalträgers kommt hierauf zum
Ende. Gleichzeitig beginnt der auf eine beliebige Zeit eingestellte Zeitschalter
105 in Fig. 8 seine Tätigkeit und betätigt
nach dem Verlauf einer
bestimmten Zeit, nämlich nach dem Vorbeigehen des hinteren Endes der lichtempfindlichen
Platte, an der Ubertragungsrolle 67 das Relais RY4 und schaltet den mit dem Zeitschalter
105 zusammenwirkenden Schalter SW2 aus. Das Relais RYl wird also ausgeschaltet und
dessen Kontaktscheibe umgeschaltet. Die Bewegung der lichtempfindlichen Platte P
wird hierauf gesperrt. Die Aufladevorrichtung 56 wird angehalten und die Lichtquelle
53 wird gelöscht. Wenn die Kontaktscheibe vollständig umgeschaltet ist, wird die
elektromagnetische Kupplung 90 betätigt und die Antriebsrollen 58,59 werden rückwärts
gedreht. Die lichtempfindliche Platte P bewegt sich zu ihrer Ausgangsstellung zurück.
Gleichzeitig wird das Relais RY2 durch den geschlossenen Mikroschalter MS8 betätigt
und die elektromagnetische Kupplung 96 wird leitend, so dass der Originalträger
52 auch mit der Rückwärtsbewegung beginnt. Ferner wird, wie aus Fig. 5 ersichtlich,
in diesem Fall das Zwischenrad 88 im Vergleich mit dem Fall bei Hinbewegung des
Originalträgers und der lichtempfindlichen Platte P ausgeschlossen, so dass die
Drehung des Zahnrads 89 umgekehrt wird und die Drehzahl im Verhältnis des Zahnrads
9; zum Zahnrad 92 vergrössert wird.
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Gelangt der Originalträger in seine Äusgangsstellung, betätigt das
Ende der Förderplatte 51 den Mikrosohalter M58 und
öffnet dessen
Kontaktscheibe, worauf der Originalträger 52 angehalten wird. Andererseits, wenn
das hintere Ende der lichtempfindlichen Platte P am Mikroschalter MS6 vorbeigeht
und die lichtempfindliche Platte P in die Ausgangsstellung kommt, öffnet sie den
Mikroschalter MS6. Die lichtempfindliche Platte wird in dieser Stellung angehalten.
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Das das elektrostatische latente Bild tragende Kopierblatt T wird
wie vorher beschrieben durch die Ablöseplatte 57a zwischen die zur Entwicklungsvorrichtung
führenden Führungsplatten 68a und 68b geleitet und mittels der Rollen 69 in die
Entwicklungsvorrichtung gefördert. Bei dem durch die Rollen 69 auf das elektrostatische
latente Bild tragende Seite unten, so dass nur diese das elektrostatische latente
Bild tragende Seite von der die Elektrode 15 sowie das Förderband 17 durchdringenden
Entwicklungsflüssigkeit in der Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 besprüht wird und
die Rückseite nicht nass wird.
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Zwischen der Elektrode 15 und der das elektrostatische latente Bild
tragenden Seite des Kopierblatts T liegt nur das Förder- bzw. Entwicklungsband 17
und die beiden sind sehr nahe angeordnet, so dass die Entwicklung schnell vorgenommen
wird. Das Kopierblatt T wird von der Entwicklungsvorrichtung 98 über die Führungsrolle
5 zwischen die Anpressrollen 6, 61 eingesteckt und die Entwicklungsflüssigkeit am
Kopierblatt T wird entfernt.
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Das Kopierblatt T wird ferner beim Vorbeigehen an der Führungsfläche
33, der oberen Fläche der Trockenkammer 30, vom Heizgerät 27 der Fixiervorrichtung
und der Trockenkammer 30 erhitzt und beim Durchgang zwischen die hygroskopisch wirkenda8ollen
8, 8' vollkommen getrocknet und auf die Auslassplatte 74 ausgelassen.
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Bei der Erfindung wird wie oben beschrieben das latente Bild durch
den hin--und herbewegbaren Originalträger 52 und die ebenso hin- und herbewegbarer
blattartige lichtemfifindliche Platte P bei deren Hinbewegung erzeugt, wobei die
das latente Bild tragende Seite des Eopierblatts T unten liegt, wenn die Übertragung
auf das Kopierblatt T vorgenommen wird.
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Durch die Verwendung einer lichtempfindlichen Platte wird im Vergleich
zu den lichtempfindlichen Trommeln effektiv weniger Raum gebraucht, so dass das
Kopiergerät verkleinert wird. Ferner liegt die das latente Bild tragende Seite des
Kopierblatts T sehr nahe an der Elektrode der Entwicklungsvorrichtung un kann ohne
Störungen mit der Efitwicklungsflüssigkeit in Beruhrung kommen, so dass schnell
entwickelt werden kann, während die Rückseite des Kopierblattes nicht mit der Entwicklungsflüssigkeit
in Beruhrung kommt so dass das Kopierblatt schnell getrocknet wird und viel3 Kopien
schnell hintereinander gemacht werden können. Da bei der lichtempfindlichen Platte
die EmpCindlichkeit und der Kontrast sehr hoch sind und Zwischentöne wiedergegeben
werden können,
ist das auf das Kopierblatt erzeugte Bild klar und
originalgetreu. Die lichtempfindliche Platte ist sehr dauerhaft, also für wiederholte
Anwendung brauchbar.
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Ausserdem kann sie ins Kopiergerät leicht eingesetzt und aus dem Kopiergerät
leicht entnommen werden.
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Ferner ist das Kopierblatt nicht lichtempfindlich, so dass einfach
mit diesem Papier umgegangen werden kann.
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In Fig. 9 ist ein anderes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gezeigt.
Die Basis des lichtempfindlichen Materials besteht dabei aus einem flexiblen Film,
so dass das lichtempfindliche Material nicht auf der geraden Linie hin und her bewegt
zu werden braucht.
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De lichtempfindliche Film oder das lichtempfindliche Band befindet
sich in seiner Ausgangsstellung entlang der bogenförmigen Führungsplatte 114 und
wird durch das Band 112 angetrieben. Das Band oder der Film wird durch die Öffnung
111 an dem oberen vorderen Ende des Gerätes 110 eingesetzt, so dass das Kopiergerät
weiter verkleinert werden kann. Aber, da die lichtempfindliche Platte wegen ihrer
Basis nicht geerdet werden kann, ist es nötig, die Führungsplatte 115 aus e einem
mit einer mit Al belegten Membran B in rührung kommenden Leiter zu bilden. Ferner
brauch die Übertragungsrolle 67 eine das lichtempfindliche Material fassende Gegenrolle
116.
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Im übrigen entspricht der Aufbau dem des ersten Ausführungsbeispiels.