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DE2165218A1 - Elektrophotographisches Kopiergerät - Google Patents

Elektrophotographisches Kopiergerät

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Publication number
DE2165218A1
DE2165218A1 DE19712165218 DE2165218A DE2165218A1 DE 2165218 A1 DE2165218 A1 DE 2165218A1 DE 19712165218 DE19712165218 DE 19712165218 DE 2165218 A DE2165218 A DE 2165218A DE 2165218 A1 DE2165218 A1 DE 2165218A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
copy sheet
photosensitive
conveyor
original
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712165218
Other languages
English (en)
Inventor
Susumu Sakai; Enoguchi Yuji Higashio; Osaka; Iizaka Isao Toyokawa Aichi; Tanaka (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minolta Co Ltd
Original Assignee
Minolta Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minolta Co Ltd filed Critical Minolta Co Ltd
Publication of DE2165218A1 publication Critical patent/DE2165218A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning
    • G03G15/283Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning using a reusable recording medium in form of a band
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/14Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base
    • G03G15/18Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base of a charge pattern

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)

Description

  • Elektrophotographisches Kopiergerät Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät, das in Anwendung des Karson'schen Verfahrens eine Kopie einer Buchseite oder eines Originals großer Dicke ermöglicht, insbesondere ein elektrophotographisches Kopiergerät, bei dem ein dielektrisch beschichtetes Papier für die Übertragung dicht an eine ein dem Spiegelbild des Originalbildes entsprechendes elektrostatisches latentes Bild tragende lichtempfindliche Platte gelegt wird und das übertragene elektrostatische latente Bild auf dem dielektrisch beschichteten Papier mittels Flüssigkeit entwickelt, fixiert und getrocknet wird.
  • Bekannte Kopiergeräte, die viel verwendet werden, sind das Xerographie-Kopiergerät und das Elektrofax-Kopiergerät.
  • Nach dem Xerographie-Verfahren können schnell zahlreiche Kopien hergestellt werden und außerdem wird für die Kopien ein leichtes, dielektrisch gemachtes Papier verwendet, so daß sich dieses Kopierverfahren für die Praxis als sehr zweckmäßig erwiesen hat. Der Nachteil dieser Kopiergeräte besteht darin, daß das lichtempfindliche Material auf die Oberfläche der Trommel aufgebracht ist, so daß das lichtempfindliche Material bei Verschleiß oder Verschlechterung mit der Trommel zusammen ausgewechselt werden muß. Da die Trommel selbst daher ein Verbrauchsartikel wird, wird die Erneuerung des lichtempfindlichen Materials kostspielig. Ferner wird bei diesen Kopiergeräten die Bildbelichtung durch Bewegen des das Originalbild projizierenden optischen Systems, des das Originalbild beleuchtenden Systems und der Projizierlinse in Beziehung zur Umfangsgeschwindigkeit des trommelartigen lichtempfindlichen Materials vorgenommen und die Länge des Lichtwegs zwischen dem Originalbild und dem lichtempfindlichen Material infolgedessen geändert, so daß keine klare Kopie zu erwarten ist. Ferner erfolgen bei diesem Verfahren die physikalischen Vorgänge wie Kaskadenentwicklung, Übertragung und Reinigung direkt auf dem lichtempfindlichen Material, so daß durch Beschädigungen und Abnutzungserscheinungen die Qualität des Bildes beeinträchtigt wird. Außerdem ist das Kopiergerät durch das gewählte Bilderzeugungsverfahren und des trommelartigen Aufbaus des lichtempfindlichen Materials außerordentlich groß.
  • Beim Elektrofaxverfahren ist das Kopiergerät infolge der Vereinfachung des Bilderzeugungsverfahrens und der Verwendung von blattartigem lichtempfindlichen Papier klein; ferner ist die Herstellungsgeschwindigkeit der ersten Kopie groß und die erhaltene Kopie im Vergleich zur Kopie die nach dem Xerographieverfahren hergestellt wird, klar.
  • Jedoch besteht die Kopie aus lichtempfindlichem Papier, das nachteiligerweise nicht wie dielektrisch beschichtetes Papier behandelt werden kann.
  • Obgleich beide Typen von Kopiergeräten in gewisser Hinsicht vorteilhaft sind und deshalb auch weithin Verwendung finden, können sie jedoch infolge ihrer beschriebenen Nachteile nicht als zufriedenstellend angesehen werden.
  • Das Bilderzeugungsverfahren, bei dem das auf dem lichtempfindlichen Material erzeugte elektrostatische latente Abbild auf ein dielektrisch beschichtetes Papier übertragen und entwickelt wird, wird gewöhnlich als TESI-Verfahren bezeichnet. Die einfachste Methode zur Durchführung dieses TESI-Verfahrens ist die, bei der das dielektrisch beschichtete Papier dicht an das lichtempfindliche Material, auf dem das elektrostatische latente Bild erzeugt ist, angelegt und beide Basen des dielektrisch beschichteten Papiers und das lichtempfindlichen Materials geerdet werden und wobei danach das dielektrisch beschichtete Papier vom lichtempfindlichen Material getrennt wird. Nach dieser Methode ist es nicht nötig, zur Ubertragung des elektrostatischen latenten Bildes auf das lichtempfindliche Material auf letzteres mit einem physikalischen Vorgang einzuwirken.
  • Bisher ist jedoch ein Kopiergerät, das diese Methode anwendet, nicht bekannt geworden. Der Kontrast der Kopie ist bei dem bisherigen licht empfindlichen Material zu gering, und es ist wegen der Vorbelichtungswirkung schwierig, bei der wiederholten Anwendung derselben lichtempfindlichen Platte eine klare Kopie zu schaffen, ferner kann diese Methode im Hinblick auf die Kopiergeschwindigkeit nicht praktisch angewendet werden.
  • Eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein elektrophotographisches Kopiergerät zu schaffen, bei dem das das Originalbild projizierende optische System stillsteht, damit die Länge des Lichtwegs zwischen dem Originalbild und der lichtempfindlichen Platte nicht durch die relative Bewegung zwischen dem Original und der licht empfindlichen Platte geändert wird, und ein aus dem Spiegelbild des Originals bestehendes elektrostatisches latentes Bild erzeugt und dieses Bild auf das Kopierblatt übertragen wird, um auf diese Weise eine klare Kopie zu Cerzeugen.
  • Gemäss der Erfindung wird ein Kopiergerät vorgeschlagen, das durch eine hin- und herbewegbare Förderplatte auf dem Kopiergerätgehäuse mit einer durchsichtigen Trägerplatte zur Auflage des Originals gekennzeichnet ist; einer Belichtungsvorrichtung unter dem vorderen Ende der Förderplatte; einem das Original zum Belichtungsfenster abbildenden Projektionssystem; einem blattförmigen lichtempfindlichen Material, das im Bereich der Abbildfläche des Projektionssystems auf einer parallel zur Förderplatte angeordneten Förderbahn bewegbar ist; einer Aufladevorrichtung an dieser Förderbahn vor dem Belichtungsfenster; einer mit der Halbleiterschicht der lichtempfindlichen Platte in Berührung stehenden Ubertragungsrolle; einer Ablösevorrichtung, die das Kopierblatt von dem lichtempfindlichen Material löst; einem Kopierblatt-reservoir, einer dazukehörigen Führungsplatte sowie einem Antriebsglied für das Kopierblatt zu dem lichtempfindlichen Material zwischen der Übertragungsrolle und dem Belichtungsfenster; Antriebsglieder für die Hin- und Herbewegung des lichtempfindlichen Materials sowie Transportglieder für das Kopierblatt zur Entwicklungsvorrichtung, wobei das lichtempfindliche Material, wenn es durch das bzw. die Antriebsglieder von der Ausgangsstellung bewegt wird, durch die Aufladevorrichtung gleichmässig aufgeladen ist und bei Vorbeibewegung an dem Belichtungsfenster über das Projektionssystem mit dem Spiegelbild des auf der synchron bewegten Trägerplatte aufgelegten Originals belichtet wird, dessen elektrostatisches latentes Bild auf der Halbleiterschicht mit hohem Widerstand erzeugt und durch die Ubertragungsrolle auf das Kopierblatt übertragen wird, worauf das lichtempfindliche Material von dem Kopierblatt gelöst und der Entwicklungsvorrichtung zugeführt wird.
  • Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemässen Kopiergerätes sowie des zu verwendenden lichtempfindlichen Materials sind in den Zeichnungen dargestellt und werden anhand dieser beschrieben, Dabei zeigen: Fig. 1 (a) (b) (c) (d) (e) im Schnitt den Aufbau der bei der ersten Ausführung des erfindungsgemäßen elektrophotographischen Kopiergerätes verwendeten lichte empfindlichen Plätte, Fig. 2 den Aufbau des gleichfalls bei der ersten Ausführung des erfindungsgemäßen Kopiergeräts verwendeten Kopierblattes im Schnitt, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäl3en Kopiergeräts nach der ersten Ausführung, Fig. 4 das erfindungsgemäße Kopiergerät nach der ersten Ausführung im Vertikalschnitt, Fig. 5 teilweise perspektivisch die das Original tragende und fördernde Platte und den Antriebsmechanismus der lichtempfindlichen Platte nach der ersten Ausführung, Fig. 6 teilweise perspektivisch die das Kopierblatt nach der Übertragung von der lichtempfindlichen Platte ablösende Vorrichtung nach der ersten Ausführung, Fig. 7 die Entwicklungsvorrichtung und die Fixiervorrichtung nach der ersten Ausführung, teilweise im Schnitt, Fig. 8 den elektrischen Stromkreis nach der ersten Ausführung, Fig. 9 das erfindungsgemäße Kopiergerät nach der zweien Ausführung im Schnitt.
  • Die bei der Erfindung angewendete lichtempfindliche Platte ist von dem bei den bisher gängigen -Kopiergeräten angewendeten lichtempfindlichen 0Material im Aufbau und der Lichtempfindlichkeit verschieden. Bei der erfindungsgemäss angewendeten lichtempfindlichen Platte P ist, wie;in Fig. 1 gezeigt, eine dünne Al-Membran B als Elektrode auf der flexiblen Polyesterfilmbasis A (Lumirror) von 75 g aufgedampft, daruber ist die sehr dünne aufgedampfte Membran G aus Nichtkristalloid Se (dieses ichtkristalloid Te kann unter 7 % Gewichtsverhältnis enthalten) geschichtet, und diese ist mit einer Membran D eines organischen Halbleiters aus Polyvinylcarbazol (PVK), Diphenyltrichlorid als Weichmacher und Monochlorbenzol als Lösungsmittel bedeckt.
  • (Dieser Halbleiter kann Silikon in einer Menge enthalten, die auf die Bilderzeugung keinen Einfluss hat, während Diphenyltrichlorid nicht enthalten sein darf.) Bei dem in Fig. ia gezeigten Aufbau dient die oberste PVK-Membran D zur Haltung der ladung und Durchgang der Defektelektronen, während die dünne Se-Membran G das Licht absorbiert und zur Erzeugung der ladungsträger dient. Die dünne Al-Membran B bildet an der Grenzfläche zur Se-Membran e eine hohe Gleichrichterbarriere und verhindert vollständig das Eindringen der Defektelektronen in die Se-Membran C. Wird negative ladung auf die Oberfläche der lichtempfindlichen Platte gebracht und die lichtempfindliche Platte dann belichtet, so treten die in der dünnen Se-Membran C erzeugten Defektelektronen in die PVK-Membran D ein und bewegen sich an die Oberfläche, um die Oberflächenladung zu neutralisieren.
  • ein der Belichtungsmenge entsprechendes elektrostatisches latentes Bild erzeugt wird. Bei einer solchen lichtempfindlichen Platte werden die Konzentration des Bildes und dessen Kontrast erhöht, was diese lichtempfindliche Platte für den praktischen Gebrauch gut geeignet macht. Wenn ferner eine dünne aufgedampfte Membran E aus einer Se-Te Legierung, wie in Fig ib gezeigt, zwischen die PXK-Membran D und die dünne Se-Membran C gelegt wird, absorbiert die dünne S6-Membran C kein licht, bildet an der Grenzfläche eine hohe Gleichrichterbarriere und verhindert-das Eindringen der Defektelektronen. In der Membran E aus der Se-Te Begierung kann in das Selenium (Se) Eine Menge Tellur (Te) im Gewichtsverhältnis von ungefähr 10 % bis zu etwa 60 % gemischt werden. Auf diese Weise wird eine lichtempfindliche Platte mit merklich erhöhter Empfindlichkeit geschaffen. Wenn ferner die dünne aufgedampfte Membran E aus der Se-Te Legierung, wie in Fig. ic gezeigt, in Anwendung eines Hochmaschenschirms, wie eines Drahtnetzes von 200 bis 400 Maschen mosaikartig oder netzwerkpunktartig aufgebracht, oder ferner eine dünne Se-Membran C, wie in Fig. id gezeigt, gleichfalls mosaikartig oder netzwerkpunktartig gebildet und zwischen die PVK-Membran und die dünne aufgedampfte Membran E aus Se-Te Legierung gelegt wird, wird eine Maschenauflösungswirkung durch den Unterschied der Photodampfungscharakteristik zwischen der dünnen Se-Meinbran und der dünnen aufgedampften Membran E aus Se-Te Legierung erzeugt, die durch die unterschiedliche Lichtempfindlichkeit verursacht ist. Eine lichtempfindliche Platte mit hoher Bildauflösung und guter Wiedergabe der Tönung wird somit geschaffen.
  • Bei einer solchen lichtempfindlichen Platte sind die Se-Membran und die Membran aus der Se-Te Legierung dünne Membranen von weniger als i 1yt Dicke, und die PVK-Membran ist aus makromolekularem Material gebildet. Ferner werden die Al-Membran B und die Se-Membran C in feste Haftung miteinander gebracht in der Weise, dass die Al-Membran zuerst die Glimmentladung ausgesetzt und dann durch Ionenbeschuss zur Oxydation gezwungen wird. Darauf wird das Selenium im Vakuum aufgedampft, um eine starke Bindung zu erzielen. Wenn z.B. die lichtempfindliche Platte bandförmig ausgebildet und zwischen zwei Rollen von 30 mm mit einer Geschwindigkeit von 1 m pro Sekunde 1000 Stunden lang gedreht wird, erfolgt keine Trennung der Al-Membran von der Se-Membran. Eine solche lichtempfindliche Platte ist als bandförmig lichtempfindliche Platte geeignet.
  • Wenn ferner die flexible Filmbasis A, wie in Fig. le gezeigt, aus einer Metallplatte wie Al-Platte gebildet wird, kann ebenfalls eine lichtempfindliche Platte, die bei der Ubertragung sehr gut geerdet wird, geschaffen werden, obgleich die Biegsamkeit verloren wird.
  • Wird ferner das Kopierblatt T aus einem, wie in Fig. 2 gezeigt, elektrisch leitend gemachten Papier G von 25 bis 150 Asc Dicke auf das eine Harzmembran aus einem hoch dielektrischen Material wie z.B. Polyäthylen, Wachs, Alkylharz, Zelluloseazetat, Epoxyd-Äthoxylenharz oder Vinylchlorid-Vinylazetat KopZolymer von 2 bis 10t Dicke aufgestrichen ist, nach der Erzeugung des elektrostatischen latenten Bildes auf der lichtempfindlichen Platte P durch Aufladung und Bildbelichtung an diese lichtempfindliche Platte dicht und fest angelegt und nach Ausübung von Druck von der Rückseite mittels einer geerdeten Rolle in einer Flüssigkeit entwickelt, so kann eine bessere Kopie als die bisherige mit dem Xerographieverfahren oder Elektrofaxverfahren Erhaltene geschaffen werden. Bei der in Fig.1 b gezeigten licht empfindlichen Platte P wird bei einer Aufladung über - 1000 V und einer Bildprojektion von einigen Bux-Sek. ein sehr klares sichtbares Bild mit hohem Auflösungsvermögen (50 Linien/mm) bei hohem Kontrast und ohne Verunreinigungen auf dem Kopierblatt T geschaffen.
  • Ferner wurde bestätigt, dass bei der in Fig. 1 (c) (d) gezeigten lichtempfindlichen Platte, ein in der Tönungswiedergabe getreues klares Bild ohne Verunreinigungen bei einer Aufladung von -800 bis - 1000 V auf dieser lichtempfindlichen Platte und einer Projektion eines Bildes mit Zwischentönen von 3 bis 10 Iux-sek. auf dem Kopierblatt T geschaffen wird.
  • Das erfindungsgemässe Kopiergerät ist für die Erzeugung eines elektrostatischen latenten Bildes und die elektrostatische Ubertragung dieses elektrostatischen latenten Bildes auf das Kopierblatt bei Anwendung dz zuvor beschriebenen lichtempfindlichen Platte geeignet und ermöglicht eine gute IeStungsfähigkeit.
  • In Fig. 3 und Fig. 4 ist der gesamte Aufbau des erfindungsgemässen Kopiergeräts gemäss einem Ausführungsbeispiel gezeigt. An der Oberseite des Kopiergerätgehäuses 50 ist die das Original tragende und fördernde Platte 51, auf der die aus der durchsichtigen Platte bestehende Originalplatte 52 befestigt ist, um die Breite dieser Originalplatte 52 gleitbar angeordnet. Die Aufnahmefläche des von der Originalplatte 52 getragenen Originals 0 wird von der innerhalb des Gehäuses 50 unter der Originalplatte 52 befestigten Lichtquelle 53 mit dem reflektierenden Schirm beleuchtet. Für diese Lichtquelle ist eine Jodlampe, die fast eine Linienlichttuelle darstellt geeignet.
  • Mit 54 ist ein optisches Projektionssystem für die Erzeugung eines Spiegelbildes tekennzeichnet, das aus dem ersten Reflexspiegel M1, für die Ablenkung des an der Originalfläche reflektierten Lichts, der Projektionelinse L und den zweiten, dritten und vierten Reflexspiegel S , M3, M4 besteht.
  • In der Nähe von der Bodenfläche des Gehäuses 50 sina entlang dieser Bodenfläche parallel zum Originalträger 521 der aus einem weichen Filz oder dgl. bestehende Reiniger 55 für die Beseitigung des Staubs auf der Oberfläche der blattartigen licht empfindlichen Platte P, die aus der Koronaentladungsvorrichtung bestehende Ladungsvorrichtung 56, das Belichtungsfenster 54a des optischen Projektionssystems 54 für die Erzeugung des Spiegelbildes und die Rolle 67 der nachher ausführlich beschriebenen das elektrostatische latente Bild übertragenden Vorrichtung nebeneinander angeordnet.
  • Die lichtempfindliche Platte P ist plattenförmig ausgebildet, bei der z.B. wie in Fig. 1 e gezeigt, auf der Basis der Al-Platte P' von 3 mm Dicke die aus der sehr dünnen aufgedampften Membran C aus Nichtkristalloid-Ge und der organischen halbleitenden Membran D bestehende lichtempfindliche Schicht P" angeordnet ist, und besitzt eine lichtempfindliche Fläche in mit dem Originalträger 54 gleicher Grösse. Die lichtempfindliche Platte P wird unter den oben erwähnten Geräten,die benachbart der Bodenfläche des Gehäuses vorgesehen sind, angeordnet und so geführt, dass die beiden Seitenränder mittels der Führungsschiene 70 zum Originalträger 52 parallel bewegt werden. Ferner sind die Antriebsrollen 58, 59 für die Förderung der'lichtempfindlichen Platte P vorgesehen.
  • Die Kopierblätter T werden von einer Rolle im Gehäuse abgenommen. Die Papierspeisevorrichtung 40 besteht aus der das Kopierblatt zur Ubertragungsrolle 67 fördernden Spannrolle 60, der Führungsrolle 61 für die Regelung der Förderstellung, der Führungsplatte 62, der Papierförderrollen 63, dem das Kopierblatt in der dem Original entsprechenden länge abschneidende Schneider 64, der Rolle 65 und der Führungsplatte 66, die nacheinander angeordnet sind.
  • Die Papierföraerrolle 63 und die Rolle 65 sind so ausgebildet, dass sie durch die Leistung des in Fig. 8 gezeigten Stromquellenkreises der elektromagnetischen Kupplung DS2, DSl angetrieben werden.
  • Fig. 6 zeigt die Führungsplatten 66, die das Kopierblatt T so führen, dass es auf die lichtempfindliche Platte P aufgelegt wird, und die Übertragungsrolle 67. Ferner ist der Ubertragungsrolle 67 eine Ablösevorriohtung 57 für die Trennung des Kopierblattes T von der lichtempfindlichen Platte nach dem Kopieren zugeordnet. Zu dieser Ablösevorrichtung 57 gehört eine Platte 57a, die um die Achse 41 drehbar gelagert ist und die durch die Schneckenfeder 42 die Neigung hat, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen. Die Ablösevorrichtung liegt an der in Fig. 4 sowie Fig. 6 gezeigten Haltestange 44 an. An beiden Seiten dieser Führungsplatte 57a sind die Rollen 43 vorgesehen, deren Kreisbogen gegenüber dem Rand etwas vorspringen.
  • Der Führungsteil 68 für die Führung des getrennten Kopierblattes T zu der Entwicklungsvorrichtung besteht aus einer oberen und einer unteren Führungsplatte 68a, 68b, die mit Abstand zueinander angeordnet sind. Wenn die Führungsplatte 57a die Stellung~einnimmt, in der sie an der Haltestange 44 anliegt, schliesst die untere Führungsplatte 68b sich an die Führungaplatte 57a an. An der unteren Fuhrungsplatte 68b sind für die Führung des Kopierblattes T, bei dem das latente Bild auf der nach unten liegenden Seite erzeugt ist, die Rippen 68 ausgebildet und viele keine Löcher 68" gebohrt, damit das Kopierblatt T durch ein von einem Luftgebläse erzeugten Luftstrom von unten gehoben und dessen vorderes Ende zur Förderrolle 69 gefördert wird.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt,ist vor dem Gehäuse 50 in Richtung der Verlängerung der Führungsschiene 70 der Halter 72 für die lichtempfindliche Platte angeordnet, der durch den Arm 73 am Gehäuse gehalten ist. Dieser Halter 72 nimmt das Ende der lichtempfindlichen Platte P auf, das in den Führungen 71 verläuft. Bei der das Original tra-genden und fördernden Platte 51 ist der Einstellknopf 77 zur Grössenbestimmung an der Seite des Originalträgers 52 angeordnet, der einen gsserhalb des Gerätes manuell entlang dem Führungsstab/gleitbaren Vorsprung 78 besitzt. Dieser Knopf 77 bemisst die länge der Hin-und Herbewegung des Originalträgers 52 sowie der lichtempfindlichen --Platte P und gleichzeitig stellt er eine der Länge des Originals 0 entsprechende Länge für das Kopierblatt ein. Mit 75 sind die Anschläge für die Hin- und Herbewegung des Originalträgers i; bezeichnet und mit 74 die Auslassplatte des Kopierblattes T.
  • Im folgenden wird die Hin- und Herbewegung der lichtempfindlichen Platte P und des Originalträgers 52 anhand der Fig. 5 beschrieben. Mit 80 ist der Hauptmotor angedeutet, der, wie aus dem Schaltbild in Fig. 8 ersichtlich, durch das Schliessen des Stromquellenschalters SM eingeschaltet wird.
  • Das Zahnrad 81 ist an der Drehachse des Motors 80 befestigt und steht mit dem Eahnrad 83, das am linken Ende der gerade darunter befindlichen ttbertragungswelle 82-angeordnet ist, in Eingriff. Am rechten Ende der Ubertragungswelle 82 ist das mit den Zahnrädern86 und 91 in Eingriff stehende Zahnrad 84 befestigt.
  • Das Zahnrad 86 ist über eine elektromagnetische Kupplung 85 mit der Achse 106 verbunden und am rechten Ende der Achse 106 ist das Zahnrad 87 befestigt.
  • Das Zahnrad 91 ist über eine elektromagnetische Kupplung 90 mit der Achse 107 verbunden. An der Achse 107 sind das Zahnrad 92 und das Zahnrad 88 befestigt.
  • Die elektromagnetische Kupplung 85 wird, wie aus dem Schaltbild der Fig. 8 ersichtlich, betätigt, wenn der Stromquellenschalter SM und die Kontaktscheibe des Relais RYl geschlossen werden. Die elektromagnetische Kupplung 90 wird betätigt, wenn der Stromquellenschalter SM, die Kontaktscheibe des Relais RYl sowie der Mikroschalter M56 oder MS7 geschlossen werden.
  • Die Drehungen des Zahnrads 93, das mit dem Zahnrad 92 in Eingriff steht, sowie des mit diesem in einem Körper verbundenen Zahnrad 89, das mit 88 in Eingriff steht, werden über die Welle 108 ins Kettenrad 94 übertragen.
  • Die Drehung des Kettenrads 94 wird durch die Kette auf die Kettenräder 58a, 59a der Antriebsrollen 58, 59 der lichtempfindlichen Platte P sowie auf das Kettenrad 67a der Ubertragungsrolle 67 übertragen.
  • Das ins rechte Ende der Welle 108 eingesetzte Zahnrad 97 steht mit dem Zahnrad 98 in Eingriff, das über die elektromagnetische Kupplung 96 mit der Welle 108 verbunden und über das Zahnrad 99 mit der Rolle 100 befestigt ist.
  • Die elektromagnetische Kupplung 96 ist so ausgebildet, dass sie betätigt wird, wenn der Stromquellenschalter SM, die Kontaktscheibe des Relais RY1, die Kontaktscheibe des Mikroschalters MS8 oder MS5 und die KOntaktscheibe des Relais RY2 geschlossen werden.
  • Um die Rolle 100 ist der Draht 101für die Handhabung des am Vorsprung 51a der Trägerplatte 51 des Originalträgers 52 gewickelt. Durch die Drehung der Rolle 100 wird der Draht 101 in einer Richtung aufgewickelts und nach der entgegengesetzten Richtung gelöst, wodurch die Trägerplatte 51 bewegt wird.
  • Die in den Stromkreis in Fig. 8 eingeschalteten; Mikroschalter MSl, MS2, MS3, MS4, MS5, MS6, MS7, MS8, und MS9 sind, wie in Fig. 4 gezeigt, im Gerät angeordnet und geben die Bewegung jedes Gliedes des Gerätes frei oder halten sie an.
  • Die neben den Förderrollen 69 des Kopierblatts T angeordnete Entwicklungsvorrichtung 38 und Trockenfixiervorrichtung 39 sind in Fig. 7 gezeigt. In Fig. 7 ist das netzartige Förderband 17, das durch die Rollen 2, 3, 4 in der Pfeilrichtung gedreht wird, im oberen Teil des die Pumpe 9 für den Umlauf enthaltenden Entwicklungsbad 25 angeordnet. Das wie vorher beschrieben von der Förderrolle 69 geförderte Kopierblatt T wird auf das Förderband 17 getragen, wobei die das elektrostatische Bild übertragende Fläche unten liegt, und zu den An pressroilen 6, 6t gefördert. Gerade unter dem netzartigen Förderband 17 zwischen den Rollen 2 und 3 ist der Teller 13 befestigt, der die Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 für die Entwicklung des auf der unteren Fläche des Kopierblatts T übertragenen elektrostatischen latenten Bildes bildet. Der Entwicklungsflüssigkeitsteller 13 ist an seiner einen Seite mit der Entwicklungsflüssigkeitszuflussöffnung 11 versehen durch die die Pumpe 9 über das Rohr 10 Blüssigkeit in die Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 liefert. Am Boden ist eine Ausflussöffnung 12 vorgesehen, durch die die Flüssigkeit austritt und in den Behälter gelangt, ton dem sie die Pumpe ansaugt. Oberhalb des Tellers 13 ist eine sehr nahe an dem netzartigen Förderband 17 angeordnete Elektrodenplatte 15 vorgesehen. In diese Elektrodenplatte 15 sind viele kleine Löcher oder Schlitze für die Lieferung der Entwldaungsflüssigkeit zu der das latente Bild tragenden Fläche des Kopierblatts T auf dem Band 17 gebohrt und die Entwicklungsflüssigkeit wird von der Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 gleichmässig auf die Elektrodenplatte 15 geliefert.
  • Mit 16 ist die Führungsplatte des Kopierblatts T bezeichnet.
  • Das Auffüllen des Entwicklungsflüssigkeitsbades 25 mit Entwicklungsflüssigkeit erfolgt über einen Vorratstank 18 mit dem Speiserohr 19, das mit einer Sperrklinke 20 versehen ist. Am unteren Teil des Entwicklungsbades 25 ist der Auslass 24 vorgesehen.
  • Das fertig entwickelte Kopierblatt wird über die Rolle 5 zwischen die sich berührenden Anpressrollen 6, 6' gefördert.
  • Dadurch, dass die Drehgeschwindigkeit der Führungsrolle 5 von der Fördergeschwindigkeit des Bands 17 ein wenig verschieden bemessen wird, kann die überflüssige Entwicklungsflüssigkeit an der das Bild tragenden Fläche abgenommen werden.
  • An der mit der das Bild tragenden Fläche in Berührung stehenden Rolle 6' ist ein Reiniger 22 mit dem Reinigungsmaterial 23 vorgesehen, damit das Bild nicht auf diese Rolle und von dort aus weiter übertragen wird. Mit der anderen Anpressrolle 6 steht die Rolle 7 in Berührung, die mit einem hygroskopischen Material beschichtet oder umwickelt ist. Diese Rolle 7 steht einem, einen Reflexschirm 26 besitzenden Heizgerät 27 für das Trocknen des Kopierblatts T und der Schlitzöffnung 29 für eine Kopierblattvorheizvorrichtung mit durchscheinender Führungsfläche gegenüber. Anstelle dieses Aufbaues kann die Anpressrolle 6 selbst als hygroskopische Rolle ausgebildet sein.
  • Das durch die Anpressrollen 6, 6' kommende Kopierblatt T wird durch die Trockenfiriervorrichtung erhitzt und danach beim Durchtritt durch die hygroskopischen Rollen 8, 8' vollkommen getrocknet. Unter der hygroskopischen Rolle 8 ist der Trockner angeordnet, der mittels des Gebläses 35 erhitzte Zuluft von der Lichtquelle 53 oder von einer anderen Wärmequelle durch die Rohrleitung 32 mit dem Auslass 31 in die Trockenkammer sbhickt. Die obere Fläche dieser Trockenkammer bildet die Führungsfläche 33 des Kopierblatts T aus und weist unmittelbar unter der Rolle 8 eine Öffnung 34 auf, damit die untere hygroskopische Rolle 8', die sich in der Trockenkammer 30 befindet zur Anlage an die obere Rolle 8 gebracht werden kann.
  • Die Erfindung ist wie oben beschrieben aufgebaut. Wird der Stromquellenschalter SM (Fig. 8 und Fig 3) geschlossen, werden die Papierförderrollen 63 und die Förderrolle 65 durch die Bewegungen der elektromagnetischen Kupplungen DS2 und D51 gedreht, da der Mikroschalter MS1 geschlossen ist. Das vordere Ende des Kopierblatts T wird also aus der Walze durch die Papierförderrolle 63, den Schneider 64 und die Rolle 65 zum Mikroschalter MS 1 gefördert und öffnet diesen Schalter MS1, so dass die elektromagnetischen Kupplungen DS1, DS2 in Fig. 8 ausgeschaltet werden. Das Kopierblatt T kommt dann, wenn dessen vorderes Ende den Mikroschalter M51 öffnet, zum Stillstand.
  • Andererseits wird die lichtempfindliche Platte P vom Eingang des Halters 72 bis zu einer bestimmten Stellung gerade vor dem Mikroschalter MS6 in die Führung 71 eingesteckt. Wird die lichtempfindliche Platte zu weit eingeschoben, so dass sie an den Mikroschalter stösst, werden wie in Fig. 8 gezeigt, die Kontaktscheibe des Mikroschalters MS6 und der Bewegungsstromkreis der elektromagnetischen Kupplung 90 geschlossen und die Antriebsrollen 58, 59 der lichtempfindlichen Platte P werden wie aus Fig. 5 ersichtlich, über das mit dem Hauptmotor 80 zusammenwirkende Zahnrad 84, das Zahnrad 91, die elektromagnetische Kupplung 90, die Welle 107, das Zahnrad 92, das Zahnrad 93, die Welle 108, das Kettenrad 94 und die Kette 95 rückwärts gedreht, (vorausgesetzt, dass sie vorwärts gedreht werden, wenn die elektromagnetische Kupplung 85 betätigt wird). Das vordere Ende der lichtempfindlichen Platte P wird hierauf gerade vor dem Mikroschalter MS6 zurückgedrückt und die lichtempfindliche Platte P wird angehalten, da der Mikroschalter MS6 ausgeschaltet wird.
  • In dieser Stellung der lichtempfindlichen Platte wird das Original 0 auf den Originalträger 52 gelegt. Im Fall, dass die Länge des Originals 0 mit der Länge des Orignalträgers 52 übereinstimmt, wird der Knopf 77 ans rechte Ende in Fig. 4 geschoben. Im anderen Fall wird der Knopf 77 bis zum Ende des Originals gebracht. Damit ist die Vorbereitung für das Kopieren beendet.
  • Zuerst wird der Druckknopf Pb in Fig. 3 gedrückt. Somit wird das Relais RYl in Fig. 8 betätigt und jede Relaiskontaktscheibe wird umgeschaltet.
  • Die Lichtquelle 53 wird also angezündet und zu-gleich wird die elektromagnetische Kupplung 85 betätigt. Die Drehung des in Fig. 5 gezeigten mit dem Hauptmotor 80 zusammenwirkenden Zahnrads 84 wird über das Zahnrad 86, die elektromagnetische Kupplung 85, die Welle 106, das Zahnrad 87, das Zahnrad 88, das Zahnrad 89, die Welle 108, das Kettenrad 94 und die Kette 95 übertragen und drehen die Antriebsrollen 58, 59 vorwärts. Die lichtempfindliche Platte P wird nach rechts gefördert. Der Staub auf der Oberfläche dieser lichtempfindlichen Platte P wird weggenommen, wenn die lichtsie empfindliche Platte P den Reiniger 55 streift. Kommt/an der Ladungsvorrichtung 56 vorbei, so wird die Oberfläche der lichtempfindlichen Platte P durch die Koronaentladung gleichmässig aufgeladen. Dann stösst sir gen Mikroschalter MS2. Das Relais RY2 wird hierauf über die Kontaktscheibe des Mikroschalters MS5 in Fig. 8 betätigt und gleichzeitig mit dem Umschalten der Kontaktscheibe selbst gehalten. Gleichzeitig wird die elektromagnetische Kupplung 96 betätigt und wie in Fig. 5 gezeigt1 werden das Kettenrad 94, die Welle 108, die elektromagnetische Kupplung 96, das Zahnrad 97, das Zwischenzahnrad 98 und das mit der Rolle 100 in einem Körper angeordnete Zahnrad 99 miteinander verbunden, worauf die
    Dh lr fs
    Drehra f t
    der Antriebsrollen 58, 59 auf die Rolle 100 übertragen wird.
  • Der Originalträger 52 beginnt somit seine Bewegung. Durch die Lichtqualle;53 wird das Original O Teil für Teil projiziert und die lichtempfindliche Platte P, die unter dem Belichtungsfenster 54a in der zum Original 0 entgegengesetzten Richtung gefördert wird, wird dementsprechend belichtet. Das elektrostatische latente Bild des Originals wird hierdurch auf der lichtempfindlichen Platte P erzeugt. Bei Beginn der Bewegung des Originalträgers 52 löst sich das hintere Ende der Förderplatte 51 vom Mikroschalter MS8 und die Kontaktscheibe des Mikroschalters MS8 wird geschlossen.
  • Stösst die lichtempfindliche Platte P gegen den Mikroschalter MS3, so wird der Mikroschalter MS 3 geschlossen. Ber Mikroschalter MS1 ist bereits durch die Berührung des vorderen Endes des Kopierblatta T geöffnet. Die bisher nicht betätigten elektromagnetischen Kupplungen DS1 und DS2 werden also wieder betätigt und die Papierförderrolle 63 sowie die Förderrolle 65 werden eingeschaltet und das Kopierblatt T wird gefördert.
  • Entsprechend der Anordnung des Mikroschalters MS3 wird zuerst das vordere Ende des Kopierblatts T gerade unter die Ubertragungsrolle 67 gefördert. Etwas später als das Kopierblatt kommt die lichtempfindliche Platte P gerade unter die Ubertragungsrolle 67. Wenn die beiden bei der Ubertragungsrolle 67 vorbeigehen, wird das elektrostatische latente Bild auf der lichtempfindlichen Platte P auf das Kopierblatt T übertragen. Das vordere Ende des an der Übertragungsrolle 67 vorbeigehenden Kopierblatts T besitzt also einen>Vorlauf gegenüber dem vorderen Ende der lichtempfindlichen Platte P, so dass das vordere Ende des Kopierblatts T von der angehobenen Ablöseplatte 57 nach oben geführt (s.Fig. 6) und zwischen die zur Entwicklungsvorrichtung führenden Platten 68a und 68b geleitet. Gleichzeitig drückt das vordere Ende der lichtempfindlichen Platte gegen die Rolle 43 und dreht die Ablöseplatte 57 gegen die Feder 42 im Uhrzeigersinn.
  • Die lichtempfindliche Platte setzt ihre Bewegung fort und drückt gegen den Mikroschalter MS7, worauf dessen Kontaktscheibe geschlossen wird.
  • Bei Bewegung des Originalträgers 52 nach links betätigt gleichzeitig der Vorsprung 78 des an der Förderplatte 51 vorgesehenen Knopfs 77 die nebeneinander angeordneten Mikroschalter MQ4,und MS9. Durch das Schliessen des Schalters MS4 wird das Schneidgerät 64 betätigt und das Kopierblatt T wird in der bestimmten Länge, die mit der Länge des Originals übereinstimmt, abgeschnitten. Durch das Schliessen des Schalters MS9 wird das Relais RY3 betätigt und die Koftaktscheibe wird umgeschaltet. Die elektromagnetische Kupplung DS2 wird ausgeschältet und die Papierförderrollen 63 werden angehalten. Dann stösst der Vorsprung 78 gegen den Mikroschalter MS5, so dass die Kontaktscheibe umgeschaltet wird.
  • Die Selbsthaltung des Relais RY2 wird ausgelöst und die elektromagnetische Kupplung 96 wird ausgeschaltet. Die Bewegung des Originalträgers kommt hierauf zum Ende. Gleichzeitig beginnt der auf eine beliebige Zeit eingestellte Zeitschalter 105 in Fig. 8 seine Tätigkeit und betätigt nach dem Verlauf einer bestimmten Zeit, nämlich nach dem Vorbeigehen des hinteren Endes der lichtempfindlichen Platte, an der Ubertragungsrolle 67 das Relais RY4 und schaltet den mit dem Zeitschalter 105 zusammenwirkenden Schalter SW2 aus. Das Relais RYl wird also ausgeschaltet und dessen Kontaktscheibe umgeschaltet. Die Bewegung der lichtempfindlichen Platte P wird hierauf gesperrt. Die Aufladevorrichtung 56 wird angehalten und die Lichtquelle 53 wird gelöscht. Wenn die Kontaktscheibe vollständig umgeschaltet ist, wird die elektromagnetische Kupplung 90 betätigt und die Antriebsrollen 58,59 werden rückwärts gedreht. Die lichtempfindliche Platte P bewegt sich zu ihrer Ausgangsstellung zurück. Gleichzeitig wird das Relais RY2 durch den geschlossenen Mikroschalter MS8 betätigt und die elektromagnetische Kupplung 96 wird leitend, so dass der Originalträger 52 auch mit der Rückwärtsbewegung beginnt. Ferner wird, wie aus Fig. 5 ersichtlich, in diesem Fall das Zwischenrad 88 im Vergleich mit dem Fall bei Hinbewegung des Originalträgers und der lichtempfindlichen Platte P ausgeschlossen, so dass die Drehung des Zahnrads 89 umgekehrt wird und die Drehzahl im Verhältnis des Zahnrads 9; zum Zahnrad 92 vergrössert wird.
  • Gelangt der Originalträger in seine Äusgangsstellung, betätigt das Ende der Förderplatte 51 den Mikrosohalter M58 und öffnet dessen Kontaktscheibe, worauf der Originalträger 52 angehalten wird. Andererseits, wenn das hintere Ende der lichtempfindlichen Platte P am Mikroschalter MS6 vorbeigeht und die lichtempfindliche Platte P in die Ausgangsstellung kommt, öffnet sie den Mikroschalter MS6. Die lichtempfindliche Platte wird in dieser Stellung angehalten.
  • Das das elektrostatische latente Bild tragende Kopierblatt T wird wie vorher beschrieben durch die Ablöseplatte 57a zwischen die zur Entwicklungsvorrichtung führenden Führungsplatten 68a und 68b geleitet und mittels der Rollen 69 in die Entwicklungsvorrichtung gefördert. Bei dem durch die Rollen 69 auf das elektrostatische latente Bild tragende Seite unten, so dass nur diese das elektrostatische latente Bild tragende Seite von der die Elektrode 15 sowie das Förderband 17 durchdringenden Entwicklungsflüssigkeit in der Entwicklungsflüssigkeitskammer 14 besprüht wird und die Rückseite nicht nass wird.
  • Zwischen der Elektrode 15 und der das elektrostatische latente Bild tragenden Seite des Kopierblatts T liegt nur das Förder- bzw. Entwicklungsband 17 und die beiden sind sehr nahe angeordnet, so dass die Entwicklung schnell vorgenommen wird. Das Kopierblatt T wird von der Entwicklungsvorrichtung 98 über die Führungsrolle 5 zwischen die Anpressrollen 6, 61 eingesteckt und die Entwicklungsflüssigkeit am Kopierblatt T wird entfernt.
  • Das Kopierblatt T wird ferner beim Vorbeigehen an der Führungsfläche 33, der oberen Fläche der Trockenkammer 30, vom Heizgerät 27 der Fixiervorrichtung und der Trockenkammer 30 erhitzt und beim Durchgang zwischen die hygroskopisch wirkenda8ollen 8, 8' vollkommen getrocknet und auf die Auslassplatte 74 ausgelassen.
  • Bei der Erfindung wird wie oben beschrieben das latente Bild durch den hin--und herbewegbaren Originalträger 52 und die ebenso hin- und herbewegbarer blattartige lichtemfifindliche Platte P bei deren Hinbewegung erzeugt, wobei die das latente Bild tragende Seite des Eopierblatts T unten liegt, wenn die Übertragung auf das Kopierblatt T vorgenommen wird.
  • Durch die Verwendung einer lichtempfindlichen Platte wird im Vergleich zu den lichtempfindlichen Trommeln effektiv weniger Raum gebraucht, so dass das Kopiergerät verkleinert wird. Ferner liegt die das latente Bild tragende Seite des Kopierblatts T sehr nahe an der Elektrode der Entwicklungsvorrichtung un kann ohne Störungen mit der Efitwicklungsflüssigkeit in Beruhrung kommen, so dass schnell entwickelt werden kann, während die Rückseite des Kopierblattes nicht mit der Entwicklungsflüssigkeit in Beruhrung kommt so dass das Kopierblatt schnell getrocknet wird und viel3 Kopien schnell hintereinander gemacht werden können. Da bei der lichtempfindlichen Platte die EmpCindlichkeit und der Kontrast sehr hoch sind und Zwischentöne wiedergegeben werden können, ist das auf das Kopierblatt erzeugte Bild klar und originalgetreu. Die lichtempfindliche Platte ist sehr dauerhaft, also für wiederholte Anwendung brauchbar.
  • Ausserdem kann sie ins Kopiergerät leicht eingesetzt und aus dem Kopiergerät leicht entnommen werden.
  • Ferner ist das Kopierblatt nicht lichtempfindlich, so dass einfach mit diesem Papier umgegangen werden kann.
  • In Fig. 9 ist ein anderes Ausführungsbeispiel nach der Erfindung gezeigt. Die Basis des lichtempfindlichen Materials besteht dabei aus einem flexiblen Film, so dass das lichtempfindliche Material nicht auf der geraden Linie hin und her bewegt zu werden braucht.
  • De lichtempfindliche Film oder das lichtempfindliche Band befindet sich in seiner Ausgangsstellung entlang der bogenförmigen Führungsplatte 114 und wird durch das Band 112 angetrieben. Das Band oder der Film wird durch die Öffnung 111 an dem oberen vorderen Ende des Gerätes 110 eingesetzt, so dass das Kopiergerät weiter verkleinert werden kann. Aber, da die lichtempfindliche Platte wegen ihrer Basis nicht geerdet werden kann, ist es nötig, die Führungsplatte 115 aus e einem mit einer mit Al belegten Membran B in rührung kommenden Leiter zu bilden. Ferner brauch die Übertragungsrolle 67 eine das lichtempfindliche Material fassende Gegenrolle 116.
  • Im übrigen entspricht der Aufbau dem des ersten Ausführungsbeispiels.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    Ö. Elektrophotographisches Kopiergerät, das ein lichtempfindliches Material aus einer Isolierstoffbasis, einer darauf angeordneten leitenden Schicht, einer photoleitenden Schicht und einer darauffolgenden Halbleiterschicht hohen Widerstands verwendet, g e k e n n z e i c hn e t d u r c h eine hin- und herbewegbare Förderplatte (51) auf dem Kopiergerätgehäuse (50) mit einer durchsichtigen Trägerplatte (52) zur Auflage des Originals (O); einer Belichtungsvorrichtung (53) unter dem vorderen Ende der Förderplatte (51); einem das Original (O) zum Belichtungsfenster (54) abbildenden Projektionssystem (54a); einem blattförmigen lichtempfindlichen Material (P), das im Bereich der Abbildfläche des Projektionssystems (54) auf einer parallel zur Förderplatte (51) angeordneten Förderbahn bewegbar ist; einer Aufladevorrichtung (56) an dieser Förderbahn vor dem Belichtungsfenster C54a); einer mit der Halbleiterschicht der lichtempfindlichen Platte (P) in Berührung stehenden Ubertragungsrolle (67); einer Ablösevorrichtung (57), die das Kopierblatt (T) von dem lichtempfindlichen Material (P) löst; einem Kopierblattreservoir, einer dazugehörigen Fuhrungsplatte (62) sowie einem Antriebsglied (63) für das Kopierblatt zu dem lichtempfindlichen Material (P) zwischen der Ubertragungsrolle (67) und dem Belichtungsfenster (54a); Antriebsglieder (58,59) für die Hin- und Herbewegung des lichterapfindlichen Materials sowie Transportglieder 16. 6') für das Kopierblatt tT) iur Entwicklengstorrichtung (38).
  2. 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, gekennz ei ohne t durch ein mit dem Motor (80) verbundenes Antriebsgetriebe, ein erstes Kupplungsglied (85) zur tibertragung der Drehung des Getriebes auf die Antriebswelle (108), um diese in einer Richtung anzutreiben, ein zweites Kupplungsglied (90) zur Ubertragung der Drehung des Getriebes auf die Antriebswelle (108), um diese in der entgegengesetzten Richtung anzutreiben, ein Antriebsglied, das über ein drittes Kupplungsglied (96) mit der genannten Antriebswelle verbunden ist, um die Förderpiatte (51) korrespondierend mit der Drehrichtung der Antriebswelle hin- und herzubewegen sowie Schaltglieder (SM, RY1; SM, RYl, MS6, MS7, SM, RY MS8+ MS5,-RY2) in dem Steuerstromkreis zur Betätigung der vorgenannten Kupplungsglieder (85, 90, 96).
  3. 3. Kopiergerät nach Anspruch 2, d a d u r o h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Förderplatte (51) mit einem Knopf (77) zur Einstellung der Breite bzw. Länge des Originals (O) versehen ist, wobei dieser Knopf (77) die Schaltglieder (MS4, MS9) zur Betätigung des Kopierblattschneidegeräts (64) sowie des Anhaltens der Förderrollen (63) betätigt sowie das die Betätigung des dritten Kupplungsgliedes (96) auslösende Schaltglied (MS5) betätigt.
  4. 4. Kopiergerät nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch ein am Gehäuse (50) angeordneter manuell zu betätigender Stromquellenschalter (SM), ein ebenso am Gehäuse (50) angeordneter Druckschalter (Pb), ein Schaltglied (MS6) für die Betätigung des zweiten Kupplungsgliedes (90), das das in der Förderbahn befindliche lichtempfindliche Material (P) beim Schliessen des Stromquellenschalters (SM) in die Ausgangsstellung bringt, auf der Förderbahn angeordnet und durch das lichtempfindliche Material betätigt wird, und ein Relaisschalter (RYl), der durch Schliessen des Druckschalters (Pb) den das zweite Kupplungsglied (90) betätigenden Stromkreis öffnet und den das erste Kupplungsglied (85) betätigenden Stromkreis shILesst.
  5. 5. Kopiergerät nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine sich an die Förderbahn anschliessende, gebogene vorzugsweise nach oben gerichtete Pffhrungsplatte (114) zur Fbrung des lichtempfindlichen Materials (P) in die Ausgangsstellung.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2348887A1 (de) * 1972-09-29 1974-04-04 Canon Kk Kopiergeraet

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DE2348887A1 (de) * 1972-09-29 1974-04-04 Canon Kk Kopiergeraet

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