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DE2359792A1 - Elektrostatische kopiervorrichtung - Google Patents

Elektrostatische kopiervorrichtung

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Publication number
DE2359792A1
DE2359792A1 DE2359792A DE2359792A DE2359792A1 DE 2359792 A1 DE2359792 A1 DE 2359792A1 DE 2359792 A DE2359792 A DE 2359792A DE 2359792 A DE2359792 A DE 2359792A DE 2359792 A1 DE2359792 A1 DE 2359792A1
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DE
Germany
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image
rotary drum
release paper
area
copying
Prior art date
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Ceased
Application number
DE2359792A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2359792B2 (de
Inventor
Tatsuo Aizawa
Takaji Washio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kyocera Mita Industrial Co Ltd
Original Assignee
Mita Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mita Industrial Co Ltd filed Critical Mita Industrial Co Ltd
Publication of DE2359792A1 publication Critical patent/DE2359792A1/de
Publication of DE2359792B2 publication Critical patent/DE2359792B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/28Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning
    • G03G15/30Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning in which projection is formed on a drum
    • G03G15/307Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which projection is obtained by line scanning in which projection is formed on a drum with more than one photoconductor revolution for each copying cycle

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  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)
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  • Electrophotography Configuration And Component (AREA)
  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)
  • Discharging, Photosensitive Material Shape In Electrophotography (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrostatische Kopiervorrichtung, die insbesondere einen solchen Aufbau hat, daß sich bei der Durchführung eines Kopierzyklus eine .mit einem lichtempfindlichen Element ausgerüstete Drehtrommel zweimal dreht.
Die herkömmlichen, mit einer Drehtrommel ausgerüsteten elektrostatischen Kopiervorrichtungen sind so aufgebaut, daß ein Kopierzyklus während einer Umdrehung der Drehtrommel ausgeführt wird. Bei einer derartigen elektrostatischen Kopiervorrichtung sind ein Bildbereich zur Ausbildung eines Bildes auf der Drehtrommel und ein Übertragungsbereich zum Übertragen des auf der Drehtrommel ausgebildeten Bildes auf ein Abziehpapier entlang , des Außenumfangs der Drehtrommel angeordnet. Der Kopiervorgang beginnt dann, wenn der vordere Endpunkt des Flächenbereichs der lichtempfindlichen Trommel, auf der ein Bild ausgebildet werden soll:jfVsich:ian\i-eäMer bestimmten Stelle oberhalb des Bildbereiches
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befindet und endet nach einer Umdrehung der Drehtrommel. Zu diesem Zeitpunkt ist es notwendig, daß das hintere Ende der Bildfläche der Drehtrommel durch den Übertragungsbereich läuft, wenn der Kopievorgang beendet ist. Aus diesem Grunde kann die Umfangsfläche der Drehtrommel nur in einem Bereich als Bildfläche verwandt werden, der einer Länge entspricht, die gleich dem Abstand zwischen dem unterhalb liegenden Ende des Übertragungsbereiches und der oben genannten Normallage oberhalb des Bildbereiches in Drehrichtung der Drehtrommel ist. Mit anderen Worten kann der Flächenbereich auf der Umfangsfläche, dessen Länge dem Abstand zwischen der Normallage oberhalb des Bildbereiches und dem unterhalb liegenden Ende des Übertragungsbereiches in Drehrichtung der Drehtrommel entspricht, nicht als Bildfläche, verwandt werden. Somit ist bei einer solchen Kopiervorrichtung ein lichtempfindliches Element auf der Drehtrommel angebracht, das etwa die Hälfte der Umfangslänge der Trommel überdeckt und den Bildfläche liefert. Aus diesem Grunde muß eine Drehtrommel mit großen Durchmesser verwandt werden, um die gewünschte maximale Kopierlänge (Länge der Bildfläche) zu erreichen. Die Verwendung einer solchen Trommel mit großem Durchmesser macht es jedoch unmöglich, die Kopiervorrichtung kompakt zu gestalten. .
Bei dem Versuch, diese Mangel zu beseitigen, kann ein System in Betracht gezogen werden, bei dem eine endlose, lichtempfindliche Schicht auf der gesamten Oberfläche der Drehtrommel vorgesehen ist und die Drehung der Drehtrommel von irgendeiner gewünschten Winkelstellung aus und um einen Winkel erfolgt, der der gewünschten Kopierlänge entspricht. Bei diesem Verfahren jedoch sind die Winkelstellung der Drehtrommel zu Beginn des Kopiervorganges und die Winkelstellung der Drehtrommel beim Ende des Kopiervorganges nicht konstant, sondern ändern sich wahllos. Daher Wird die Steuerung für den Beginn der Lieferung des Abziehpapiere s und für das Schneiden des Papieres sowie für die Belichtung des Originals, Vorgänge, die alle synchron mit der
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Drehtrommel erfolgen müssen, sehr kompliziert. Weiterhin ist es im allgemeinen teuer, eine endlose, lichtempfindliche Schicht ohne Verbindungsstelle auf der Drehtrommel vorzusehen.
Es ist das Ziel der Erfindung, eine elektrostatische Kopiervorrichtung zu liefern, bei der die einzelnen Einrichtungen derart gesteuert werden, daß ein Kopiezyklus vollendet wird, während sich eine mit einem lichtempfindlichen Element auf ihrer Umfangsflache versehene Drehtrommel zweimal dreht und bei der als Bildfläche ein Flächenbereich auf der Oberfläche der Drehtrommel benutzt vrerden kann, der eine größere Länge als der Abstand vom -unterhalb liegenden Ende des Übertragungsbereiches zur Normallage oberhalb des Bildbereiches in Drehrichtung der Drehtrommel .aufweist..
Die erfindungsgemäße Kopiervorrichtung soll eine kompakte Vorrichtung sein, bei der eine Drehtrommel mit einem sehr kleinen Durchmesser- verwandt werden kann, ohne daß die maximale Kopierlänge im Vergleich mit herkömmlichen elektrostatischen Kopiervorrichtungen kleiner wird, bei denen ein Kopierzyklus bei einer Umdrehung der Drehtrommel erfolgt.
Weiterhin soll es bei der erfindungsgemäßen elektrostatischen Abziehkopiervorrichtung möglich sein, nicht nur ein endloses, sondern auch ein nicht endloses, lichtempfindliches Element zu verwenden.
Die erfindungsgemäße elektrostatischen Kopiervorrichtung soll mit einer Steuerung von relativ einfachem Aufbau ausgerüstet sein, durch die die Lieferung des Abziehpapieres der Drehung der Trommel entsprechend gesteuert wird und die Drehtrommel mit dem Abziehpapier synchronisiert ist. Weiterhin soll eine Einrichtung vorgesehen sein, eine Abziehpapierrolle genau auf die gewünschte ■ Kopierlänge zu schneiden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann weiterhin mit einer Steuerung von relativ einfachem Aufbau ausge-
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rüstet sein, bei der die Belichtung des Originals dann beginnt, wenn.das vordere Ende der Bildfläche bei ihrer ersten Drehung eine Belichtungsöffnung.erreicht hat, die um die Drehtrommel herum vorgesehen ist. Es kann weiterhin eine Steuerung von relativ einfachem Aufbau vorgesehen sein, die die Drehtrommel nach genau zwei Umdrehungen anhält.
Dazu enthält die erfindungsgemäße elektrostatische Kopiervorrichtung eine mit einem elektrostatischen, lichtempfindlichen Element wenigstens auf.einem Teil ihrer Umfangsfläche ausgerüstete Drehtrommel, einen Bildbereich, der entlang des Umfangs der Drehtrommel angeordnet ist, um auf dem lichtempfindlichen Element ein latentes, elektrostatisches Bild, das einem Original entspricht, oder ein entwickeltes Bild, das dem latenten elektrostatischen Bild entspricht, auszubilden, eine optische Einrichtung zum Projizieren des Bildes des Originals durch eine im Bildbereich enthaltene Belichtungsöffnung auf das lichtempfindliche Element, eine Bildübertragungseinrichtung, die unterhalb der Bildausbildungseinrichtung entlang der Umfangsfläche der Drehtrommel angeordnet ist, und eine Fördereinrichtung zum Befördern des Abziehpapiers zur Bildübertragungseinrichtung, und ist durch eine Steuerung gekennzeichnet, die die Einrichtungen derart steuert, daß bei jedem Kopierzyklus die Drehung der Drehtrommel von einer Winkelstellung beginnt, bei der der vordere Endpunkt einer Bildfläche auf ihrer Umfangsfläche mit einer bestimmten Normallage oberhalb des Bildbereiches übereinstimmt, und daß ein Kopierzyklus während zwei Umdrehungen der Drehtrommel vollendet wird, wobei die Länge vom vorderen Endpunkt der Bildfläche zum hinteren Endpunkt dieser Fläche größer als der Abstand zwischen dem unteren Endpunkt des Überttfagungsbereiches zur Normallage in Drehrichtung der Drehtrommel ist, und damit die maximale kopierbare Länge größer als der Abstand zwischen dem Punkt zur Normallage in Drehrichtung der Drehtrommel ist.
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Die Erfindung kann bei elektrostatischen Kopiervorrichtungen jedes Typs verwirklieht werden, die eine Drehtrommel enthalten, bei äenen das Abziehpapier von einer Abziehpapierrolle abgewickelt und in Berührung mit' der Drehtrommel gebracht wird und das resultierende Bild von der Drehtrommel auf das Abziehpapier übertragen wird. Beispielsweise kann die vorliegende. Erfindung bei einer Kopiervorrichtiing von; einem Typ, bei dem sich das Original auf einer transparenten Platte befindet, die bewegbar in der Vorrichtung vorgesehen ist und das. optische System in der· Vorrichtung ortsfest angebracht ist, oder bei einer Kopiervorrichtung von einem Typ verwirklicht werden,, bei .dem sich das Original auf einer ortsfest in der Vorrichtung vorgesehenen Platte befindet und'die Belichtung durch eine Blende erfolgt, während sich das optische System bewegt. Die: Erfindung kann ebenfalls bei einer elektrostatischen Bildübertragungskopiervorrichtung, bei der ein elektrostatisches Bild auf der Oberfläche eines lichtempfindlichen Elementes auf einer Drehtrommel ausgebildet und auf ein Abzdehpapier übertragen wird und dieses Bild dann in ein sichtbares Bild umgewandelt wird, oder bei Toner-Bildübert^ragungskopiervorric;htMPgen verwirklicht werden,bei denen ein elektrostatisches Bild auf der Oberfläche einer Drehtrommel a^gj^ldet^ anschließend mit einem Toner entwickelt, auf ein. Abziehpapier übertragen und - falls erforderlich fixiert wird. . y :
Die Erfindung kann, ebejifalis· bei anderen Köpiervorrichtungstypen verwirklicht werden, bei deneii daa Papier automatisch dadurch zugffiüirt wird, daß/ein Kasten oder eine Kassette, der bzw. die an ein, Blaisij des Abzdehpapieres angepaßt isi>, an einer Endwandj der. Vorrichtung amgebraQh^ isty oder bei deneji ein Blatt: des; ybertragungspapi:eres mit der, !land in die, Vorrichtung eingeführt und einem Durchgang zur Beförderung des Abziehpapieres, geliefert wfird.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen. Zeichnung eine,
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beispielsweise, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben, die bei einer Kopiervorrichtung, bei der das Original auf einer transparenten.bewegbaren Platte angeordnet wird und das optische System ortsfest'angebracht ist, und bei einer Toner-Bildübertragungskopiervorrichtung verwirklicht ist.
Fig. 1 zeigt den Aufbau einer Ausführuhgsform der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung in einer Seitenansicht.
Fig. 2A, 2B und 2C erläutern den technischen Grundgedanken der Erfindung.
Fig. 3 und 4 zeigen zur Erläuterung des technischen Grundgedankens den Aufbau einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 5A und 5B zeigen die Anordnung der Steuerung, die bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung vorgesehen ist,
Fig. 6 zeigt in einer seitlichen Schnittansicht im vergrößerten Maßstab das optische System und den Bildbereich der in Fig. 1 dargestellten Kopiervorrichtung.
Fig. 7 zeigt in einer seitlichen Schnittansicht im vergrößerten Maßstab die Entwicklungseinrichtung der in Fig. 1 dargestellten Kopiervorrichtung.
Fig. 8 erläutert den Aufbau und die Arbeitsweise einer magnetischen Vorrichtung, die bei der in Fig. 7 dargestellten Entwicklungseinrichtung verwandt wird.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform der Fixiereinrichtung.
Fig. 10 zeigt eine Einrichtung zum Anbringen und Abnehmen des lichtempfindlichen Elementes auf die und von der Drehtrommel.
Fig. 11A zeigt den Aufbau des Antriebs, der bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwandt wird. Fig. 11B zeigt in einer Schnittansicht einen Antrieb für einen beweglichen Rahmen.
Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Bremsvorrichtung für den beweglichen Rahmen.
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Fig. 13 zeigt das Schaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung. ·
In Fig. 1 ist in einer Seitenansicht der gesamte Aufbau einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen elektrostatischen Kopiervorrichtung dargestellt, b£i der eine transparente Platte 2 im oberen Bereich eines Gehäuses 1 angebracht ist und ein zu ko- . pierendes Original a trägt. Diese transparente Platte 2 wird von einem bewegbaren Rahmen 3 gehalten, der sich in horizontale Richtung hin und her bewegen kann. Eine flexible, das Original andrückende Platte 4 ist am bewegbaren Rahmen so angebracht, daß sie die -transparente Platte 2 überdecken kann.
Im Innern des Gehäuses 1 ist drehbar eine Drehtrommel 6 angebracht, auf deren Außenfläche ein elektrostatisches, lichtempfindliches Element 5 vorgesehen ist. Dieses lichtempfindliche Element 5 kann eine einschichtige, lichtempfindliche Platte, die dadurch gebildet ist», daß ein anorganischer Photoleiter, wie Selen, Zinkoxyd, Cadmiumsulfid oder Cadmiumselenit oder ein -organischer Photoleiter, wie Polyvinylcarbazol, wahlweise'mit einem Bindemittel auf ein Substrat, wie eine Metallplatte oder ein elektrisch leitend gemachtes Papier aufgebracht ist, eine mehrschichtige, lichtempfindliche Platte, die durch ein Übereinander schichten einer Anzahl photoleitender Schichten ausgebildet ist, oder eine mehrschichtige, lichtempfindliche Platte mit einem mehrlagigen Auf bau-se in, die dadurch gebildet ist, daß eine Photoleiterschicht zwischen eine isolierschicht und eine leitende Schicht eingefügt ist.„ ,
Ein Bildbereieh 8, in dem eine Einrichtung zum Ausbilden eines Bildes angeordnet wird, und.ein Übertragungsbereich 9, in dem eine Übertragungseinrichtung angeordnet wird, sind entlang des ümfanges der Drehtrommel 6 vorgesehen. Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform ist für ein System geeignet, bei dem das lichtempfindliche Element 3 aus einer photoleitenden Schicht
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bestellt und eine elektrisch leitende Schicht auf der Drehtrommel 6 vorgesehen ist und ein Toner-Bild darauf ausgebildet und dann auf ein Abziehpapier übertragen wird. Der Bildbereich 8 besteht aus einer Ladeeinrichtung zum Aufladen der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes 5 in einer bestimmten Polarität, aus einem Bereich 12, in dem das elektrostatische Bild ausgebildet wird, der eine Belichtungsöffnung 11 zum Belichten eines Bildes auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes 5 enthält, und aus einem Entwicklungsbereich 12', in dem eine Entwicklungseinrichtung 13 angeordnet ist, um ein latentes, elektrostatisches, auf dem lichtempfindlichen Element ausgebildetes Bild mit einem Toner-Pulver zu entwickeln. Die Ladeeinrichtung 10 enthält einen Corona-Draht, an den ein hohes Potential angelegt werden kann, und das lichtempfindliche Element 5 wird von dessen Elektrode durch eine Corona-Entladung aufgeladen. Die Belichtungsöffnung 1 1 ist mit einer Einrichtung zum Einstellen der Lichtmenge (Abschwächungseinrichtung) versehen, um die Breite des optischen Weges 14 vom optischen System 16 einzustellen.
Wenn anstelle des oben genannten einschichtigen, lichtempfindlichen Elementes ein mehrschichtiges, lichtempfindliches Element verwandt wird, das aus einer Isolierschicht 3 einer photoleitenden Schicht und einer elektrisch leitenden Schicht besteht, besteht der oben genannte Bereich 12 zur Ausbildung des latenten elektrostatischen Bildes aus einer Vorladeeinrichtung zum Löschen der Restladung auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes, aus einer primären Ladeeinrichtung zum Aufladen der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes in einer bestimmten Polarität, einer sekundären Lade- und gleichzeitig .Belichtungseinrichtung, um das primär aufgeladene lichtempfindliche Element sekundär aufzuladen, während es mit einem Bild belichtet wird, und aus einer Einrichtung, die gesamte Oberfläche des "sekundär aufgeladenen und durch ein Bild belichteten lichtempfindlichen Elementes zu belichten. Das Potential, das an den Corona-Draht der sekundären und gleichzeitigen Belichtungseinrichtung angelegt werden muß,
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kann entweder ein Gleichstrompotential mit einer Polarität, die der der primären Aufladung entgegengesetzt ist, oder ein Wechselstrompotential oder ein asymmetrisches Wechselstrompotential sein.
Erfindungsgemäß kann irgendeine gewünschte "^ Behändlungseinrichiurg zur Ausbildung des elektrostatischen Bildes verwandt werden,dig. aus verschiedenen Kombinationen von Ladeeinrichtungen und BiIdbelichtungseinrichfcingen besteht, die der Art des lichtempfindlichen Elementes entsprechen. ·
Weiterhin kann wahlweise irgendein Typ einer Toner-^Entwicklungseinrichtung 13, beispielsweise ein Magnetbürstentyp, ein Kaskadentyp oder ein Pulverwolkentyp, verwandt werden. Wenn das latente elektrostatische Bild auf dem lichtempfindlichen Element 5 direkt auf ein Abziehpapier übertragen wird, ist es nicht notwendig, auf der Umfangsflache der Drehtrommel 6 eine Entwick-lungseinrichtung 13 vorzusehen.
Ein allgemein mit 16 bezeichnetes optisches System ist dazu vorgesehen, ein Bild des Originals a, das von der transparenten Platte 2 getragen wird, auf das lichtempfindliche Element 5 im obengenannten Bildbereich zu projizieren. Dieses optische System 16 weist eine Öffnung 17, die sich im oberen Bereich des Gehäuses 1 befindet, um das Original dem Licht auszusetzen, eine Lichtquelle 18, um das zu kopierende Original a anzuleuchten, eine das lichtempfindliche Element belichtende Öffnung 19 in der Nähe des lichtempfindlichen Elementes 5 auf der Drehtrommel im Bildbereich 8 und eine Gruppe von Reflektoren 20,21 und eine nach innen reflektierende Linse 22 auf, die dazu vorgesehen ist, die ursprüngliche Belichtungsöffnung 17 mit der Beleuchtungsöffnung 19 für das lichtempfindliche Elemerit zu verbinden und ein Umkehrbild des Originals a zu liefern, das auf das lichtempfindliche. Element 5 kopiert wird.
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Am Umfang der Drehtrommel 6 entlang ist auf den Bildbereich 8 folgend der Übertragungsbereich 9 vorgesehen. Im Gehäuse 1 ist ein Durchgang für das Abziehpapier b, der insgesamt mit 23 bezeichnet ist, so vorgesehen, daß er im Übertragungsbereich 9 von der Drehtrommel 6 abgegrenzt wird. An dem oberen Ende des Durchgangs 23 für das Abziehpapier ist eine Fördereinrichtung für das Abziehpapier angeordnet. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist beispielsweise ein Rollenständer 25, der schwenkbar " vom Maschinengehäuse mit Hilfe eines Gelenkes 24 gehalten wird, am oben liegenden Ende des Durchgangs für das Abziehpapier 23 angebracht,, und eine Achse 28 eines Rades 27 ist abnehmbar und drehbar in einer Einführöffnung. 26 angebracht, die am oberen Ende dieses Rollenstanders 25 ausgebildet ist.
Unterhalb des Rades 27 sind eine Führungsrolle 29 und zwei Antriebsrollen 30, 30' mit einer Papierrollenförderkupplung vorgesehen, um das Abziehpapier von der Abziehpapierrolle b1, die auf die Achse des Rades 27 gewickelt ist, in die Vorrichtung einzuleiten. Zwei Abziehpapier-Transportrollen 31» 31'» die in herkömmlicher Weise angetrieben werden, sind zwischen den Förderrollen 30,30· und dem Übertragungsbereich 9 angeordnet, und eine das Abziehpapier schneidende Vorrichtung 32 befindet sich zwischen den Förderrollen 30,30' und den Transportrollen 31,31' für das Abzxehpapier.
Diese Einrichtung 32 zum Schneiden des Abziehpapiers enthält ein ortsfestes Messer 33 und ein Drehmesser 34. Das Drehmesser 34 wird durch die Erregung einer Magnetspule L^ der Schneideinrichtung gedreht und schneidet das Abziehpapier b, das durch das ortsfeste Messer 33 und das Drehmesser 34 läuft. Dementsprechend ist die Stelle P2 in den Figuren 1 und 7 zur Betätigung der Schneidvorrichtung für das Abziehpapier diejenige Stelle, an der sich die Oberkante des ortsfesten Messers 33 befindet. Im nicht betätigten Zustand befindet sich das Drehmesser 34 auf der Oberseite des Durchgangs für das Abziehpapier
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zwischen den Förderrollen 30,30' und den Transportrollen 31»31% so daß es den Durchlaß für das Förderpapier nicht durchkreuzt. Wie es später im einzelnen beschrieben wird, werden erfindüngsgemäß die Lage der Führungskante des Abziehpapieres zu Beginn der Förderung und die Lage der Führungskante des rollenförmigen Abziehpapierschnittes beim Anhalten und im bereitstehenden Zustand auf die Stelle P^ zur Betätigung der Schneidvorrichtung für das Abziehpapier festgelegt, Dazu sind obere und untere Führungsplatten 35a und 35'a zwischen der Schneidvorrichtung 32 und den Förderrollen 30,30' und weitere obere und untere Führungsplatten· 35b und 35'b zwischen der Schneidvorrichtung 32 und den Transportrollen 31,31r vorgesehen, wobei die unteren Führungsplatten 35fa und 35'\b nahezu in einer geraden Linie mit der oberen Kante des ortsfesten Messrs 33 und die oberen Führungsplatten 35a und 35b nahezu in gerader Linie mit der Unterkante des Drehmessers 34 im^nicht betätigten Zustand angeordnet sind. Durch den oben beschriebenen Aufbau ist es möglich, den Transport und das Anhalten.des Abziehpapieres glatt ohne ein Festklemmen des Papieres oder andere Schwierigkeiten durchzuführen« Unterhalb der auf herkömmliche Weise angetriebenen Tränsportrollen 31,31' sind obere und untere Führungsplatten 350,35C1, auf gewöhnliche Weise angetriebene Hollen 36,36' und obere und untere Führungsplatten 35d und 35d* vorgesehen, um das Abziehpapier b in den Übertragüngsbereich 9 zu befördern.
Bei der in Fig. i dargestellten Aüsführungsförm der. Kopiervorrichtung ist eine Papierfördereinrichtung unabhängig von der Papierfördereinrichtung zum Befördern des rollenförmigen Abziehpapieres vorgesehen, um in einzelnen Blättern vorliegendes Abziehpapier b" zu befördern. Im einzelnen ist ein zu öffnender Papierfördertisch 51 am Ende des Maschinengehäuses 1 am oberhalb liegenden Ende des Transpoftdurchlasses 23 für das Abziehpapier abnehmbar vorgesehen, um ein in einzelnen Blättern vorliegendes Abziehpapier b" zu befördern, und an der Spitze des Papierfördertisches befinden sich eine Förderöffnung 52 für die Papierblätter
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und obere und untere Führungsplatten 35e,35e', die mit dieser Öffnung 52 in Verbindung stehen. Zwei die Papierblätter befördernde Antriebsrollen 53 und 53'> die mit einer Förderkupplung
Cr- versehen sind, sind unterhalb der oberen und unteren Füh-5
rungsplatten 35e, 35e· angebracht.
Zwischen den Förderrollen 53»53* für die einzelnen Papierblätter und den oben genannten Transportrollen 31131' für das Papier befinden sich obere und untere Führungsplatten 35f und 35ff, um das blattförmige Abziehpapier b1.1 zu den Rollen 31,31* zu befördern.
Bei der in der "Fig. 1 dargestellten Kopiervorrichtung wird der oben genannte Transportdurchgang 23 für das Abziehpapier von der Drehtrommel 6 im Übertragungsbeieich 9 begrenzt und bildet nahezu eine Ebene, die von der Transporteinrichtung 53,53' für die Papierblätter zum Fixierbereich 47 führt. Dieser Durchgang 23 zum Befördern des rollenförmigen Abziehpapiers b' trifft auf den Durchgang 23' zum Befördern des aus einzelnen Blättern bestehenden Abziehpapiers b" an der* Stelle der Transportrollen 31» 31', die oberhalb des Übertragungsbereiches 9 angeordnet sind, und das Abziehpapier wird dann durch einen gemeinsamen Transportdurchgang 23 für das Abziehpapier befördert, der in einer geraden Linie verläuft. Wenn der Durchgang zum Transportieren des blattförmigen Abziehpapieres derart in einer geraden Linie im Maschinengehäuse angeordnet ist und von der Drehtrommel 6 im Übertragungsbereich 9 begrenzt wird, kann selbst dann die Möglichkeit eines Verklemmens des Papieres stark verringert werden, und der Kopiervorgang kann äußerst störungsfrei durchgeführt werden, wenn ein sehr dünnes oder weiches Papier,ein Gewebe, ein Film oder eine Folie als blattförmiges Abziehpapier b" verwandt wird.
Sollte jedoch ein Verklemmen des Papieres im Transpox'tdurchgang
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für das Abziehpapier in der Kopiervorrichtung auftreten, kann das verklemmte Papier leicht entfernt werden, da alle Bauteile, die sich im Transportdurchgang befinden, außer einigen Transportrollenpaären, so angeordnet sind.,, daß sie geöffnet oder ausgebaut werden können. Beispielsweise sind die Schneidvorrichtung 32 für das rollenförmige Abziehpapier und die Führungsplatten 35a, 35'a, 35b, 35'b, die sich zwischen den Förderrollen 30,30' für das rollenförmige Papier und den Transportrollen 31, 31« befinden, und die Führungsplatten 35f,35f!, die sich zwischen den Transportrollen 53,53' und den Transportrollen 31, 31' befinden, in einem Stück an einem Stützrahmen 54 angebracht, der am Rahmen des Maschinengehäuses 1 abnehmbar angebracht ist. Damit kann die Vorrichtung bei einem Verklemmen des Päpieres leicht nachgesehen werden, indem die oben genannten Bauteile zusammen mit dem Stützrahmen 54 abgenommen werden. In ähnlicher Weise sind die Führungsplatten 350,351C, die sich zwischen den Transportrollen 31,31' und den Förderrollen 36,36' befinden, in einem Stück am Stützrahmen 55 angebracht, der abnehmbar am Rahmen des Maschinengehäuses 1befestigt ist, so daß diese Platten, zusammen mit dem Stützrahmen 55 vom Maschinengehäuse abgenommen werden können. Der oben beschriebene Aufbau macht es leicht möglich nachzusehen, ob das Abziehpapier sich im Transportdurchgang verklemmt hat.
Im Übertragungsbereich 9 befindet sich eine Übertragungsvorrichtung 37, um das Abziehpapier b mit dem lichtempfindlichen Material 5 auf der Drehtrommel 6 in Berührung zu bringen und damit das Bild auf das Abziehpapier zu übertragen. Diese Übertragungsvorrichtung 37 besteht nur. aus einer Übertragungsrolle oder aus einer derartigen Rolle zusammen mit einer Corona-Entladeeinrichtung. Wenn beispielsweise das zu'übertragende Bild ein elektrostatisches Bild ist, kann es lediglich dadurch auf das Abziehpapier übertragen werden, daß dieses mit der das elektrostatische Bild tragenden Drehtrommel mit Hilfe einer Rolle inBerührung gebracht wird. Natürlich kann in diesem Fall
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die Übertragung des elektrostatischen Bildes zweckmäßig dadurch erfolgen, daß ein elektrisches Feld zwischen der Übertragungsrolle lind dem Substrat der Drehtrommel erzeugt wird, oder daß eine Corona-Entladung von der rückwärtigen Fläche des Abziehpapieres aus hervorgerufen wird. Wenn das zu übertragende Bild ein Toner-Bild ist, kann es dadurch auf das Abziehpapier übertragen werden, daß dieses mit der das Toner-Bild tragenden Drehtrommel mit Hilfe einer Übertragungsrolle oder einer statischen Kraft in Berührung gebracht wird und ein elektrisches Feld zwischen der Übertragungsrolle und dem Substrat der Drehtrommel erzeugt oder eine Corona-Entladung von der rückwärtigen Fläche des Abziehpapieres hervorgerufen wird«
Der Transportdurchgang für das Abziehpapier, der insgesamt mit 23 bezeichnet ist, verläuft zu einem Punkt unterhalb des Übertragungsbereiches 9. An der Auslaufseite des Übertragungsbereiches und in der Nähe der Drehtrommel 6 ist eine Ablöseeinrichtung 38 vorgesehen, um das Abziehpapier b vom lichtempfindlichen Material 5 der Drehtrommel 6 zu entfernen und es zum Transportdurchgang zu führen. Die Ablöseeinrichtung 38 weist einen Ablösestift 39 auf, der so angeordnet ist, daß sein Ende mit dem lichtempfindlichen Material 5 der Drehtrommel 6 in Berührung gebracht wird,· und der Ablösestift 39 die Führungskante des Abziehpapieres b von der Oberfläche des lichtempfindlichen Materials ablöst und es zum Transportdurchgang für das Abziepapier leitet. Zur Unterstützung des Ablösens des Abziehpapieres b von der Oberfläche des lichtempfindlichen Materials und des Einleitens des Abziehpapieres b in den Transportdurchgang und zur stabilen und funktionssicheren Durchführung dieser Arbeitsvorgänge ist ein Gebläse 41 mit einer vorspringenden Düse 40 vorgesehen, die auf den Ablösestift 39 gerichtet ist.
An einer Stelle im Abstand von dieser Ablöseeinrichtung 37 in Drehrichtung der Drehtrommel 6 körnen zur einheitlichen Belichtung eine Lichtquelle CL, die die Restladung auf dem lichtempfindlichen Element löscht, und eine Säuberungseinrichtung 42
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vorgesehen sein, um das lichtempfindliche Material 5 der Trommel 6 dadurch zu säubern, daß der Toner von seiner Oberfläche entfernt wird. Diese Säuberungseinrichtung 42 weist eine Rolle 43 mit einer gummierten oder bürstenförmigen Oberfläche auf, die in Berührung mit dem lichtempfindlichen Material auf der Trommel 6 gedreht wird. Im Falle der Übertragung eines elektrostatischen Bildes ist es natürlich nicht notwendig, eine solche Säuberungseinrichtung vorzusehen.
Der Transportdurchgang 23 für das Abziehpapier, der zu einer Stelle unterhalb des Übertragungsböreiches 9 verläuft, ist mit einigen Antriebsrollenpaaren oder einem oder mehreren endlosen Förderbändern versehen und transportiert das Abziehpapier durch einen sich anschließenden Behandlungsbereich. Dieser Behandlungsbereich kann im Falle der Übertragung eines Toner-Bildes ein Bildfixierbereich und im Falle der Übertragung eines statischen Bildes ein Entwicklungs- und Fixierbereich sein. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist ein endloses Förderband 46, das von einer Antriebsriemenscheibe 44 und Riemen-.scheiben 45*Λ51 gehalten und angetrieben wird, so angebracht, daß es die Unterseite des Transportdurchganges 23 für das Abziehpapier bildet. An der Oberseite dieses Transportdurchganges 23 für das Abziehpapier ist eine Fixiereinrichtung 47 angeordnet-, um das Toner-Bild auf dem Abziehpapier b zu fixieren. Diese Fixiereinrichtung 4? enthält eine Infrarotlampe oder eine elektrische Heizung 48. Das Fixieren des Toner-Bildes erfolgt dadurch,.daß es durch die Ausbildung einer Schmelzverbindung mit Hilfe der Heizung 40 mit dem Abziehpapier verbunden wird. Um, eine direkte Berührung des Abzlehpapieres mit. der Fixiereinrichtung zu,vermeiden, ist es möglich, an der Oberseite des Transportdurchganges 23 für das Abziehpapier einen weiteren, nicht dargestellten Führungsriemen anzubringen, der von nicht dargestellten Antriebs- und Folgescheiben angetrieben und gehalten wird. Es ist ebenfalls möglich, die Riemenscheiben 45V und 49, die den Riemen 46 halten, in der Nähe des Auslaufs und
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derart anzuordnen, daß die Riemenscheiben 45' und 49 durch den Riemen in Berührung miteinander stehen, wodurch das Abziehpapier, auf dem das Bild ausgebildet ist, störungsfrei vom Fixierbereich abgegeben werden kann. Weiterhin kann an der Unterseite des Transportdurchganges 23 für das Abziehpapier eine Saugeinrichtung 50 vorgesehen sein, um das Abziehpapier durch das endlose Förderband 46 anzusaugen, wodurch das Abziehpapier dicht und fest auf dem endlosen Förderband 46 haften kann. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, den Führungsriemen an der oberen Seite vorzusehen. Statt einer Kombination der Infrarotlampe oder der elektrischen Heizung mit den Förderriemen für das Abziehpapier kann - wie es später im einzelnen beschrieben wird - eine Kombination einer Eisen- und einer Druckwalze als Fixiereinrichtung 46 ohne jeden Nachteil verwandt werden.
Im folgenden wird der Flächenbereich der Drehtrommel beschrieben, auf dem das Bild ausgebildet wird.
Ein wesentliches Merkmal ist darin zu sehen, daß nahezu die gesamte Oberfläche der Drehtrommel als Flächenbereich zum Ausbilden des Bildes verwandt werden kann. In den Fig. 2A,2B und 2C ist die Beziehung zwischen der Drehung der Drehtrommel und dem lichtempfindlichen Element 5 dargestellt, das den Flächenbereich der Drehtrommel bildet, auf dem das Bild ausgebildet wird. In Fig. 2A fällt der vordere Endpunkt des lichtempfindlichen Elementes 5, d.h. der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes, mit der Normallage PQ beim Beginn des Kopierens zusammen, der in Drehrichtung der Trommel etwas oberhalb von der Stelle P7 liegt, an der sich das oberhalb liegende Ende der Einrichtung zur Ausbildung des Bildes befindet. Die Länge des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes kann in diesem Zustand so gewählt werden, daß der hintere Endpunkt des lichtempfindlichen Elementes 5, d.h. der hintere Endpunkt F des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes, an irgendeiner gewünschten Stellung zwischen der Normallage PQ und dem unterhalb
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liegenden Ende P^ der Übertragungseinrichtung in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn liegt. Da es im allgemeinen wünschenswert ist, die größtmögliche Kopierlänge im. Vergleich zum Durchmesser der Drehtrommel'zu erhalten, sollte der Flächenbereich zur Ausbildung des Bildes, d.h. das lichtempfindliche Element 5, nahezu die gesamte Umfangsflache der Drehtrommel 6 überdecken. In Fig. 2A wird die Drehtrommel 6 von einem lichtempfindlichen Element 5 über etwa 290° ihre Umfangs überdeckt.
Wenn der Kopiervorgang beginnt, beginnt die Drehung der Drehtrommel 6 aus der in Fig..·'2A dargestellten Lage, und die Drehtrommel 6 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn. Der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes erreicht die unterhalb liegende Endlage Pjj der Übertragungsein- ■ richtung über die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes und die , Übertragungseinrichtung. Die Drehtrommel 6 setzt ihre Drehung fort, während das im Flächenbereich 5 ausgebildete Bild auf das Abziehpapier b übertragen wird. Wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden, des Bildes mit der Normallage P. nach Vollendung der ersten Umdrehung der Drehtrommel -zusammenfällt, hat der hintere Teil des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes die Stelle P^ des unterhalb: liegenden Endes der Übertragungseinrichtung noch nicht passiert, und die Übertragung des Bildes ist in diesem Teil noch nicht vollendet. Wenn sich die Drehtrommel 6 weiterdreht und der hintere Endpunkt F des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes mit der Stelle P,, des unterhalb liegenden Endes der Übertragungseinrichtung zusammenfällt, ist die Übertragung des Bildes auf das Abziehpapier vollendet. Die Drehtrommel 6 dreht sich noch weiter und hält dann an, wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes wieder mit·der Normallage P zusammenfällt. Damit ist ein Kopierzyklus beendet. l " ■
Bei der in den Fig. 2A, 2B und 2C dargestellten Ausführungsform beträgt der Winkel zwischen der Normallage PQ und der Stelle P^
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des unterhalb liegenden Endes der Übertragungseinrichtung in eine Richtung entgegen der Drehrichtung der Drehtrommel etwa 135°.· Es ist offensichtlich, daß ein Kopierzyklus selbst dann auf ganz ähnliche Weise erfolgt, wenn dieser Winkel größer ist. Das bedeutet, daß selbst dann, wenn der Arbeitsbereich 7, der die Einrichtung zum Ausbilden eines Bildes und die Übertragungseinrichtung enthält, sich in einem größeren Winkel über den Umfang der Drehtrommel 6 erstreckt, die Länge des lichtempfindlichen Elements, das den Flächenbereich zum Ausbilden des Bildes bestimmt, nicht eingeschränkt ist.
Damit kann bei einer solchen Ausführungsform der erfindungsgemäßen elektrostatischen Kopiervorrichtung, bei der ein Kopierzyklus durchgeführt wird, während sich die Drehtrommel 6 zweimal dreht,nahezu die gesamte Oberfläche der Drehtrommel 6 als Flächenbereich 5 zum Ausbilden des Bildes verwandt werden. Darüberhinaus ist dieser Flächenbereich zum Ausbilden des Bildes nicht durch die Lage der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes oder der Übertragungseinrichtung beschränkt. Aus diesem Grunde wird das Verhältnis der maximalen kopierbaren Länge zum Durchmesser der Drehtrommel größer,und es kann eine Trommel mit einem relativ kleinen Durchmesser verwandt werden.
Anhand von Fig. 3 wird im folgenden die Steuerung der einzelnen Einrichtungen einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung beschrieben. Das Anfahren und Anhalten jeder dieser Einrichtungen in der Kopiervorrichtung wird durch die Winkelstellung der Drehtrommel 6 gesteuert.
Die von einer ersten Steuereinrichtung ausgeübte Steuerung bewirkt, daß der Kopierzyklus dann beginnt, wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes mit der Normallage PQ zusammenfällt, und daß die Drehtrommel 6 angehalten wird, wenn der vordere Endpunkt S mit der Normallage PQ nach zwei Umdrehungen wieder zusammenfällt.
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Eine zweite- Steuereinrichtung setzt diejenigen Einrichtungen (Ladeeinrichtung 10 und Lichtquelle 18), die zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes verwandt werden, dann in Betrieb, wenn der vordere Endpunkt S die Stelle P~ des oberhalb liegenden Endes des Flächenbereiches 12 zur Ausbildung des latenten elektrostatischen Bildes bei der ersten Umdrehung der Drehtrommel 6 erreicht hat, und. schaltet diese Einrichtungen dann aus, wenn der hintere Endpunkt F des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes die Stelle P_ ' des unterhalb liegenden Endes des Flächenbereiches 12 zum Ausbilden- des elektrostatischen Bildes passiert. Weiterhin setzt die zweite- Steuereinrichtung die Entwicklungseinrichtung 13 dann in Betrieb, wenn der vordere Endpunkt S die Stelle P- s des oberhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereiches 12' erreicht hat, und sie schaltet diese Einrichtung aus, wenn der hintere Endpunkt F den Punkt Ps des unterhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereiches 12' passiert hat. Statt die Einrichtungen im Bereich 12 zur Ausbildung eines latenten elektrostatischen Bildes und die Entwicklungseinrichtung aufeinanderfolgend in Betrieb zu setzen und auszuschalten t ist es auch möglich> eine solche Steuerung auszuüben, daß alle bei der Ausbildung des Bildes verwandten Einrichtungen gleichzeitig in Betrieb gesetzt werden. ·
Eine dritte Steuereinrichtung steuert einen-später beschriebenen Antrieb für den bewegbaren Rahmen 3 derart, daß dann, wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes der Drehtrommel 6 die Stelle P^ des oberhalb liegenden Endes der Belichtungsöffnung 11 erreicht hat, die im Bereich 8 zum Ausbilden des Bildes vorgesehen ist, das Bild des Originals a durch eine Blende belichtet und auf den Flächenbereich 5 zum Ausbilden des Bildes projiziert wird* .
Eine vierte Steuereinrichtung steuert eine Einrichtung zum Liefern des Abziehpapieres derart, daß dann, wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes den
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Punkt P^' des oberhalb liegenden Endes des Übertragungsbereiches 9 erreicht hat, gleichzeitig die Führungskante des Abziehpapieres b den Punkt P^· des oberhalb liegenden Endes des Abziehbereiches 9 erreicht.
Im folgenden wird die Liefer- und Schneidsteuerung für das Abziehpapier beschrieben. .
Die Lieferung des Abziehpapieres wird durch die . vierte Steuereinrichtung derart gesteuert, daß die Führungskante des Abziehpapieres mit der Führungskante des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes auf der Drehtrommel zusammentrifft.
In Fig. 4 sind die Schneidstelle für eine Abziehpapierrolle b1 mit Pp und die Stelle, in der die Drehtrommel 6 und das Abziehpapier in Berührung kommen, mit P^1 bezeichnet. Die Stelle P-*, die den Beginn der Papierlieferung anweist, ist an einer besonderen Stelle entlang des Umfangs der Drehtrommel und in einer Richtung entgegen der Drehrichtung in einem Abstand von der Berührungsstelle P^' vorgesehen, der dem Abstand I2 zwischen der Berührungsstelle P^ und der Schneidstelle P2 entspricht. Mit anderen Worten ist die Stelle P^, die die Lieferung des Papieres anweist, so festgelegt, daß der Abstand 1,. entlang des Umfangs der Drehtrommel zwischen der die Papierlieferung anweisenden Stelle P, und der Berührungsstelle P^' gleich dem Abstand I2 entlang dem Transportdurchganges für das Abziehpapier zwischen der Schneidstelle P2 und der Berührungsstelle P1 f ist.
Wie es später im einzelnen beschrieben wird, besteht die vierte Steuereinrichtung aus einer Nockenscheibe, die sich bei zwei Umdrehungen der Drehtrommel 6 einmal dreht und um die herum ein Schalter vorgesehen ist. Wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes, die den Beginn der Papierlieferung anweisende Stelle P, während der ersten Drehung der Drehtrommel erreicht, betätigt die vierte Steuereinrich-
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tung eine Kupplung C^ für■die Papierförderrollen 30,30'. Bei der zweiten Drehung jedoch betätigt die Steuereinrichtung die Kupplung 4 selbst dann nicht, wenn der vordere Endpunkt S die Stelle P^ erreicht (siehe Fig. 13A und 13b).
Die Umfangsgeschwindigkeit Vv der Drehtrommel 6 ist immer gleich der Laufgeschwindigkeit Vp ^e s Abziehpapieres b (V1=Vp), uni der Umfangsabstand 1.. von der Berührungs stelle P^' zum Übertragen des Bildes zur Stelle P, zum Anweisen des Beginns der Lieferung des Abziehpapieres ist gleich dem Abstand Io auf dem Transportdurchgang für das Abziehpapier von der Berührungsstelle P.-1 zum Übertragen des Bildes zur Stelle Po zum Beginn der Lieferung des Abziehpapieres. Wenn dementsprechend der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes auf der Trommel 6 die Stelle P, erreicht, wird die Lieferung des rollenförmigen Abziehpapiers durch eine Betätigung der Papierförderkupplung CV begonnen, wobei im Übertragungsbereich 9 der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zur Ausbildung des Bildes immer synchron die Führungskante des Abziehpapieres erfaßt.
Weiterhin ist eine Stelle P^ zum Anweisen des Schneidens des rollenförmigen Papieres so festgelegt, daß der Umfangsabstand-I1A zwischen der Stelle P^ und der Stelle P^ zum Anweisen des Beginns der Papierlieferung gleich der Länge IA des zu kopierenden Originals a ist. Es ist ein Schalter S^ vorgesehen, der die Ankunft des vorderen Endpunktes S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes an der Stelle P^ feststellt. Der Schalter S^1 betätigt die Schneideinrichtung 32 für das Abziehpapier, wenn der vordere Endpunkt S an der Stelle P^ während der ersten Drehung der Drehtrommel 6 angekommen ist. Das führt zum Schneiden des Abziehpapieres und zum Lösen der Kupplung C^, wodurch die Drehung der Papierförderrollen 30,30'angehalten wird. Als Folge davon wird die Führungskante des geschnittenen Abziehpapieres b' an der Schneidstelle P2 angehalten und
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dort festgehalten.
Wie es im einzelnen beschrieben wird, wird die Einrichtung 32 zum Schneiden des Abziehpapieres selbst dann nicht arbeiten, wenn der Schalter S11 während der zweiten Umdrehung der Drehtrommel 6 schaltet (siehe Fig. 13A und 13B).
Der Schalter S11 kann aus einem Bauteil, das am Maschinenrahmen befestigt ist,und einem Bauteil bestehen, das an der Seite der Drehtrommel 6 oder in der Nähe derart befestigt ist, daß es die Kopierlänge bestimmt. Es ist ebenfalls möglich, mehrere Bauteile zum Bestimmen der Schneidstellen vorzusehen, so daß mehrere, vorherbestimmte Kopierlängen schrittweise ausgewählt werden können. Vorzugsweise ist jedoch ein Schalter" vorgesehen, der die Stelle Ρλ zum Anweisen des Schneidens verstellen kann, so daß ein wahlweises Schneiden möglich ist.
In Fig. 4 ist eine Einrichtung zum Verstellen der Schneidstelle und zum Durchführen eines wahlweisen Schneidens dargestellt. Der Schalter S11 zum Bestimmen der Stelle P^ zum Anweisen des Schneidens befindet sich auf einer Halteplatte 92, die drehbar und koaxial mit der Achse 91 der Drehtrommel 6 vorgesehen ist.. Die Halteplatte 92 weist eine Länge auf, die fast gleich dem Radius der Trommel 6 ist, und steht in der Nähe des Umfangs der Trommel mit einem Draht 97 in Verbindung, der in Form einer Schleife durch Führungsscheiben 96,96' und 96" geführt ist. Auf einem Führungsteil 95 ist ein Einstellglied mit einer Anzeigeskala vorgesehen, das sich entlang des bewegbaren Rahmens 3 bewegen kann. Das Einstellglied steht mit dem Draht 97 in Verbindung, so daß die das Schneiden anweisende Stelle P^ (Schalter S11) mit der Stelle P^ zum Anweisen des Beginns der Papierlieferung übereinstimmt, wenn der Wert seiner Anzeigeskala 93 einer Bezugsstelle P1P entspricht. Dementsprechend bewegt sich die Halteplatte 92 entsprechend der Bewegung des Einstellgliedes 94 für die Schnittlänge und ist der Abstand 1A
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zwischen der Bezugsstelle-P.,2 und ^er Anzeigeskala 93 gleich dem. Umfangsabstand l'A zwischen der Stelle P, und P^. Damit kann"die Länge ,des Abziehpapieres in Übereinstimmung mit der gewünschten Länge eines Originals A gebracht werden, indem die Stelle des Einstellgliedes 94 bezüglich des zu kopierenden Originals a eingestellt wird.
Damit ist die Stelle P^ zum Anweisen des Beginns der Papierlief erung relativ zur Stelle P2 festgelegt, an der eine Abziehpapierrolle geschnitten wird und an-der das vordere Ende des Abziehpapieres angehalten und dort festgehalten wird, und ist die Stelle Ρλ bezüglich der gewünschten Kopierlänge bestimmt. Weiterhin sind ein erster Schalter S2_2 zum Bestimmen der Stelle P, und der Schalter S^ zum Bestimmen der Stelle P^ vorgesehen. Durch einen solchen relativ einfachen Aufbau wird die Steuerung der Lieferung und des Schneidens einer Abziehpapierrolle mit einem Minimum an Fühlerbewegungen und Steuerbewegungen erzielt, und die Wahrscheinlichkeit eines Verklemm'ens des Papieres kann merklich verringert werden. Mit anderen Worten kann die gesamte Steuerung der Lieferung und des Schneidens des Abziehpapieres mit Hilfe von zwei Vorgängen erfolgen, von denen der eine dazu dient, die Lieferung des Abziehpapiers von der Rolle durch die vierte Steuereinrichtung anzuweisen, und der andere das Schneiden des Abziehpapieres anzuweisen und die Papierlieferung durch den Schalter S^1 zu unterbrechen.
In Fig. 4 ist eine Einrichtung zum Steuern der Lieferung von einzelnen Abziehpapierblättern b" dargestellt. In der Nahe des Einlegendes für die einzelnen Abziehpapierblätter sind Synchronisierrollen 53 und 53* vorgesehen, die mit einer Kupplung Cc ausgerüstet sind. Ein Schalter S„ zum Bestimmen der Haltestellung P. für das Abziehpapier ist am Klemmpunkt der Synchronisierrollen 53 und 53' oder unmittelbar unterhalb davon vorgesehen. Der Sehalter S„ wird am vorderen Ende der eingelegten Abziehpapierblätter b" betätigt und hält die Rollen 53 und 53'
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durch ein Lösen der Kupplung Cc kurzzeitig an. Weiterhin ist die Stelle Pg zum Anweisen des Beginns der Lieferung der Abziehpapierblätter entlang der Drehtrommel 6 so bestimmt, daß der Abstand 1'^ entlang des Umfanges der Drehtrommel 6 zwischen der Stelle Pg und der Berührungsstelle P1^ gleich dem Abstand 1'2 zwischen der Haltestelle P^ für die Abziehpapierblätter und der Berührungsstelle P^f wird..Wie es im einzelnen anhand von Fig. 5B beschrieben wird, ist ein Schalter ^2-"\ zum Bestimmen der Stelle Pg zum Anweisen des Beginns der Lieferung der Abziehpapierblätter um eine· Nockenscheibe M1 herum vorgesehen. Der Schalter Sp-1 bewirkt ein Einschalten der Kupplung C,- und damit eine Wiederaufnahme der Drehung der Rollen 53 und 53'» wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes die Stelle Pg zum Anweisen des Beginns der Lieferung des Abziehpapiers erreicht hat. Folglich erreichen der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes auf der Drehtrommel 6 und die Führungskante der Abziehpapierblätter synchron den Übertragungsbereich 9.
Im folgenden werden die Steuereinrichtungen beschrieben, die entsprechend der. Drehung der Drehtrommel arbeiten.
Die vier oben beschriebenen Steuereinrichtungen steuern die Einrichtung der Kopiervorrichtung entsprechend der Winkelstellung der Drehtrommel, so daß ein Kopierzyklus abläuft, während sich die Drehtrommel 6 zweimal dreht. Bei der in den Fig. 5A·; und 5B dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht jede dieser Steuereinrichtungen aus einer oder mehreren Nockenscheiben,die sich einmal drehen, während sich die Drehtrommel 6 zweimal dreht, und aus einer Anzahl von Schaltern, die derart angeordnet sind, daß sie durch die Nockescheibe betätigt werden.
Wie es in Fig. 4 dargestellt ist, sind die Nockenscheiben M1. und Mp auf einer gemeinsamen Welle 99 im Maschinenkörper 1 vorgese-
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hen. An der Welle 99 ist ein Zahnrad oder eine Riemenscheibe 100 befestigt« Ein Zahnrad oder eine Riemenscheibe 101 ist ebenfalls" an der -Welle 91 der Drehtrommel 6 befestigto Eine Kette oder ein Draht· bzw» ein Riemen 102 ist über das Zahnrad oder die Riemenscheibe 1Ö1 und das Zahnrad oder die'Riemenscheibe geführt. Der Durchmesser des Zahnrades oder der Riemenscheibe 100 ist zweimal so groß wie der des Zahnrades oder der Riemenscheibe 101 ..Wenn sich die Trommel 6 zweimal drehtf drehen sich die Nockenscheiben Mj und.·M2 einmal. .
Wie es im einzelnen in der Fig. 5A dargestellt ist, sind um die Drehtrommel 6 herum die Normallage P_.zum Beginn des Kopiervorganges, die Stelle Pg zum Anweisen des Beginns der Lieferung der einzelnen Abziehpapierblätter, die Stelle P- zum Anweisen des Beginns der Lieferung des rollenförmigen Abziehpapiersf die Stelle Py des oberhalb liegenden Endes des Flächenbereiches zum Ausbilden eines latenten elektrostatischen Bildes, die Stelle P^^ des oberhalb liegenden Endes der Belichtungsöffnung' 11 j die Stelle P7 1 des oberhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereiches 121 oder die Stelle des unterhalb liegenden Endes des Flächenbereiches 12 zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes, die Stelle Pg des unterhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereiches 12' , die Stelle P,,' des oberhalb liegenden Endes des Übertragungsbereiches 9 und die Stelle P^ des unterhalb liegenden Endes des Übertragungsbereiches 9 festgelegt.
Um die Nockenscheibe M,, herum befinden sich ein Schalter S1 zum Anhalten der Drehtrommel, der der Normallage P entspricht, ein Schalter S2--, zum Beginn der Lieferung der einzelnen Abziehpapierblätter, der der Stelle Pg entspricht, ein Schalter S2-2 zum Beginn der Lieferung des rollenförmigen Abziehpapiers, der der Stelle P-, entspricht, und ein Schalter S» zum Beginn der Belichtung des Originals durch eine Blende,, der der Stelle P^1 entspricht. Die Schalter sind so angeordnet, daß die Winkel zwischen dem Schalter S^ und den Schaltern S2-γ, Sp ο und S-
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bezüglich der Mitte der Nockenscheite M^ halb so groß wie diejenigen Winkel zwischen der Normallage P und den Stellen Pg, P^ und P11 bezüglich der Mitte der Drehtrommel 6 sind. Die Nockenscheibe M1 enthält einen Vorsprung 103, der dem vorderen Endpunkt des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes auf der Drehtrommel 6 entspricht. Wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes auf der Drehtrommel 6 mit den Stellen P , P^, P, und P^1 zusammenfällt, drückt der Vorsprung 103 der Nockenscheibe M1 die Schalter S^, So--,, so_2 und S^ und schaltet sie nacheinander.
In den Fig. 5A und 5B dreht sich die Drehtrommel 6, wenn die Kupplung CL eingeschaltet ist und hält an, wenn die Kupplung C1 gelöst ist. Die Kupplung C1 steht, wie es in den Fig. 13-A und 13B dargestellt ist, mit einer elektrischen Energiequelle über einen gewöhnlich geschlossenen Kontakt S,. des Schalters S1 und einen gewöhnlich offenen Kontakt 1-2 in Verbindung, der kurzzeitig dann geschlossen wird, wenn der Kopierstartsehalter gedrückt wird. Wenn der gewöhnlich offene Kontakt 1-2 des Kopierstartschalters mit der Hand geschlossen ist, beginnt die Kupplung C1 zu arbeiten und beginnt sich die Drehtrommel 6 zu drehen, wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes mit der Normallage PQ zusammenfällt. Mit der Drehung der Drehtrommel 6 dreht sich auch die Nockaischeibe M1, und ihr Vorsprung 103 löst sich vom Schalter S1. Als Folge davon wird der gewöhnlich geschlossene Kontakt S^ · des Schal-
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ters S1 geschlossen. Selbst nachdem der gewöhnlich offene Kontakt 1-2 geöffnet ist, bleibt aus diesem Grunde die Kupplung C1 eingeschaltet. Wenn nach zwei Umdrehungen der Drehtrommel 6 der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes mit der Normallage P zusammenfällt, drückt der Vorsprung 103 der Nockenscheibe M1 den Schalter S1, was zur Folge hat, daß der gewöhnlich geschlossene Kontakt S1 geöffnet wird und die Kupplung C1 gelöst wird. Auf diese Weise wird die Drehtrommel 6 genau nach zwei Umdrehungen angehalten, wobei der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum·Ausbilden des
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Bildes mit der Normallage PQ zusammenfällt»
Wenn'während der ersten Drehung der Drehtrommel 6 der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes die Stelle Pg zum Anweisen des Beginns der Papierlieferung erreicht, wird der Schalter Sp^1 durch den Vorsprung 103 der Nockenscheibe 3YL betätigte Die Kupplung Cj- zum Liefern der Papierblätter ist, wie es in den Figo 13A und 13B dargestellt ist., in Reihe mit einem Relaiskontakt 5-1 und dem gewöhnlich geschlossenen Kontakt S7 des Schalters S7 geschaltet, die parallel geschaltet sindo Ein Relais Rc, das den Relaiskontakt 5-1 betätigt,,steht mit einer elektrischen Energiequelle über einen gewöhnlich offenen Kontakt des Schalters S7, einen gewöhnlich offenen Kontakt des Schalters S2-1 und einen gewöhnlich offenen Kontakt 3-1 in Verbindung. .Wenn ein blattförmiges Abziehpapier b" eingelegt ist, wird der gewöhnlich geschlossene Kontakt S7 des Schalters S7 geöffnet, und der gewöhnlich offene Kontakt S7^ wird geschlossen (siehe Fig, 4). Wenn der Vorsprung 103 der-Nockenscheibe M1 den Schalter S^1 betätigt, wird das Relais Rc erregt und der Relaiskontakt 5-1 geschlossen, um die Kupplung 5 einzuschalten.
Wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes die Stelle P-* bei der ersten Umdrehung der Drehtrommel 6 erreicht hat, wird der Schalter Sp-? ^1*0*1 ^en Vorsprung 103 der Nockenscheite M1 betätigt* Wie es in den Fig. 13A und 13B dargestellt ist, ist die Kupplung C^ zum Liefern des rollenförmigen Abziehpapieres in Reihe mit einem gewöhnlich offenen Kontakt b des Schalters S2-2 1^ ^em gewöhnlich ge- . schlossenen Kontakt S11 des Schalters S11 zum Anweisen des Schneidens der Papierrolle geschaltet* Die Kupplung CV beginnt zu arbeiten, wenn der gewöhnlich offene Kontakt b des Schalters {Ξ>2_2 geschlossen wird und bleibt infolge des selbsthaltenden Kreises, der aus einem Relais R^ und einem Relaiskontakt 61 besteht, selbst dann eingeschaltet, nachdem der gewöhnlich offe-
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ne Kontakt ^p-Zb Seöffnet ist. Die Kupplung C^ wird dann gelöst, wenn der gewöhnlich geschlossene Kontakt a des Schalters S* α geöffnet wird. Wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches 5 zum Ausbilden des Bildes die Stelle P^ des oberhalb liegenden Endes der Belichtungsöffnung 11 bei deijersten Umdrehung der Drehtrommel 6 erreicht, wird der Schalter S^ durch den Vorsprung 103 der Nockenscheibe M1 betätigt. Durch die Bewegung des beweglichen Rahmens 3 beginnt die Belichtung des Originals durch eine Blende. Die Bewegung des bewegbaren Rahmens 3 wird im einzelnen später beschrieben.
Um die Nockenscheibe M2 ^erum sind ein Schalter S^, der der Stelle P7 des oberhalb liegenden Endes des Flächenbereiches 12 zum Ausbilden des latenten elektrostatischen Bildes entspricht, und ein Schalter Sc vorgesehen, der der Stelle P«1 des oberhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereiches 12' entspricht. Bei dieser Ausführungsform ist der Winkel, der durch den Flächenbereich 12 zum Ausbilden des latenten elektrostatischen Bildes gebildet vird, gleich dem des Entwicklungsbereiches 12'. Die Nockenscheibe M2 weist einen bogenförmigen Vorsprung 104 auf, der einen solchen Winkel bildet, daß er dann, wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes auf der Drehtrommel 6 die Stelle P^ des oberhalb liegenden Endes des Flächenbereiches 12 zum Ausbilden eines latenten elektrostatischen Bildes während der ersten Drehung der Drehtrommel erreicht, den Schalter S-* drückt und dann, wenn der hintere Endpunkt F des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes den unterhalb liegenden Endpunkt P^1 des Flächenbereiches 12 zum Ausbilden des latenten elektrostatischen Bildes passiert hat, den Schalter S, freigibt. Der Winkel Θ, der durch den bogenförmigen Vorsprung 104 der Nockenscheibe M2 gebildet wird, kann durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
0 - 1/2 (O0 + O1) (1)
wobei θ der vom Flächenbereich zum Ausbilden des Bildes auf
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der Drehtrommel 6 gebildete Winkel, d.h. der Winkel, der durbh das lichtempfindliche Element 5 gebildet wird, und θ^ derjenige Winkel ist«, der durch den Flächenbereich 12 zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes gebildet wird.
Wenn während der ersten Umdrehung der Drehtrommel 6 der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes den Punkt P^! des oberhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereichs 12! erreicht, drückt das vordere Ende des.bogenförmigen Vorsprungs 104 der Nockenscheibe Mp des Schalter S-} und wenn der hintere Endpunkt F des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes die Stelle Pg des unterhalb liegenden Endes des Entwicklungsbereiches 1.2' erreicht, löst sich das hintere Ende des bogenförmigen Vorsprunges 104 der Nockenscheibe Mp vom Schalter S5.
Bei der in der Fig. 5B dargestellten Ausführungsform' ist der durch den Flächenbereich 12 zum Ausbilden des latenten elektrostatischen Bildes gebildete Winkel gleich dem durch den Entwicklungsbereich 12' gebildeten Winkel, und die Nockenscheibe Mp kann daher gemeinsam für die Schalter S^ und S5 verwandt werden. Wenn diese Winkel verschieden sind, kann für jeden der Schalter S-z und Sc ein Nocken verwandt werden. Es ist ebenfalls möglich, eine Nockenscheibe zu verwenden, die einen Vorsprung 104 aufweist, der einen Winkel θ der oben angeführten Gleichung 1 bildet, wenn der größere Winkel θ* ist. Bei einer weiteren Abänderung sind die Schalter S, und S- um die Nockenscheibe M^ angeordnet und werden durch den Vorsprung 103 der Nockenscheibe M^ betätigt und durch eine geeigre te Einrichtung selbst gehalten, wobei das Ein- und Abschalten jeder dieser Schalter durch eine andere geeignete Einrichtung* beispielsweise einen Zeitgeber, gesteuert werden kann.
Damit besteht bei der in den Fig. 5A und 5B ^dargestellten Ausführungsform die erste Steuereinrichtung aus der Nockenscheibe NL und dem Schalter Sp, die zweite Steuereinrichtung aus der
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nachträglich, geändert
Nockenscheibe MU und den Schaltern S-, und S^» die dritte Steuereinrichtung aus der Nockenscheibe M1 und dem Schalter S^ und die vierte Steuereinrichtung aus der A/^cksHethi^oßYi und den Schaltern S2-1 und &2.-Z'
Im folgenden wird die Steuerung der Bewegung des "bewegbaren Raiimens beschrieben.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt die Belichtung des Originals durch eine Blende als Folge der Bewegung des bewegbaren Rahmens 3 synchron mit der Drehung der Drehtrommel 6.
In Fig. 4 wird der bewegbare Rahmen 3 durch einen Antrieb für den Rahmen (siehe Fig. 11A und 11B) hin und her bewegt, der mit einer Kupplung C-z für den Belichtungsvorgang '(Bewegung in die Richtung nachreclrts) und einer Kupplung C2 für den vorbereitenden Rücklauf ^ (Bewegung in die Richtung nach links) ausgerüstet ist.
Wenn der Kopierstartschalter PB (Fig. 13A) beim Beginn des Kopiervorganges gedrückt wird, wird die Kupplung C2 eingeschaltet, und der bewegbare Rahmen 3 beginnt sieh in die Richtung nach links von einer Lage aus zu bewegen, in der der Bezugspunkt S
des bewegbaren Rahmens 3 mit der normalen Halte st ellung P1 ? zusammenfällt, wie es später im einzelnen beschrieben wird. Wenn der Bezugspunkt S^ des bewegbaren Rahmens 3 die Stelle Pn zum
a. y
Beginn des Belichtungszyklus erreicht hat, wird der'Schalter Sg durch den Vorsprung 116 betätigt, der an der Unterseite des bewegbaren Rahmens 3 vorgesehen ist, und die Kupplung Cp wird gelöst. Als Folge davon wird der bewegbare Rahmen 3 in dieser Lage, in der er für den nächsten Arbeitsvorgang bereit ist, angehalten.
Wenn der vordere Endpunkt S des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes die Stelle P11 des oberhalb liegenden Endes der Be-
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nachträglich geändert
lichtungsöffnung 11 (siehe Fig, 5A) während der ersten Umdrehung der Drehtrommel 6 erreicht, wird der Schalters^ durch den Vorsprung der Nockenscheibe M^ betätigt. Der Schalter S^ schaltet die Kupplung G^ ein,, vaß. der bewegbare Rahmen 3 beginnt sich für den BelichtungszykXiis nach rechts zu bewegen, Wenn der Bezugspunkt S_ des bewegbaren Rahmens 3 die Stelle P^0 erreicht hat, an der der Belicirfcimgszyklus endet, wird der Schalter S^0 durch ilen Vorsprung 11-6 betätigt, der an der Unterseite des bewegbaren Rahmens 3 vorgesehen ist und setzt der Schalter S^Q die Kupplung C-x zurück, so daß der Belichtungszyklus vollendet ist. Gleichzeitig mit dem Zurücksetzen der Kupplung S^ betätigt der Schalter S10 die Eupplüng C2 für den vorbereitenden Rückkehrzyklus, um eine Umkehr der Bewegung des bewegbaren Rahmens 3 zu verursachen. Wenn der Bezugspunkt Se des bewegbaren Rahmens 3 die normale Haltestellung P>o erreicht hat, wird der Schalter Sq duroh den Vorsprung 116 betätigt, der an der- Unterseite des bewegbaren Rahmens 3 vorgesehen ist, und die Kupplung C^ wird zurückgesetzt, um den bewegbaren Rahmen 3 anzuhalten. Der Abstand des Belichtungszyklus des bewegbaren Rahmens, d.h. der Abstand zwischen den Stellen Pq und P-I0* ist gleich der Summe der maximalen Länge des Originals, die kopiert werden soll, und der Breite ¥ der Belichtungsöffnüng.
Um den bewegbaren Rahmen 3 sicher anzuhalten, ist vorzugsweise eine Brems einrichtung an der Unterseite des bewegbaren Rahmens vorgesehen, wie es später im einzelnen beschrieben wird (siehe Fig. 12). ■
Das in Fig. 6 dargestellte optische System der Kopiervorrichtung enthält eine Lichtquelle 18 zum Belichten, eine Öffnung 17 zum Beleuchten des Originals, zwei Refleispfcionsspiegel 20,21 sowie eine Ruckspiegellinse 22 und eine Öffnung 19, um das lichtempfindliche Element 5 zu belichten. Diese Elemente sind an Unterteilungswänden 58;59 und 60 oder derart angebracht, daß sie wenigstens einen Teil dieser Unterteilungswände bilden. Die
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Öffnung 17 zum Beleuchten des Originals ist im oberen Teil des Maschinengehäuses 1 vorgesehen. Diese Öffnung 17 kann durch eine transparente Platte abgeschirmt sein. Die Lichtquelle 18 zum Belichten ist an der Unterteilungswand 60 vorgesehen, die im Abstand von der Unterteilungswand 58 und in der Nähe der zwischen diesen beiden Wänden vorgesehenen Öffnung 17 angeordnet ist.
Die Lichtquelle 18 kann auch an beiden Unterteilungsvränden 58 und 60 vorgesehen sein. Die Öffnung 19 zum Belichten des lichtempfindlichen Elementes ist in der Unterteilungswand 58 vorgesehen, die sich an einer Seite der Drehtrommel 6 befindet. Der erste Reflexionsspiegel 20 ist an der Unterteilungswand 58, die Rückspiegellinse 22 ist am unteren Abschnitt der Unterteilungswand 59 und der zweite Reflexionsspiegel 21 ist an der Unterteilungswand 60 vorgesehen. Der erste Reflexionsspiegel 20 verbindet die Öffnung 17 zum Beleuchten des Originals optisch mit dem zweiten Reflexionsspiegel 21. Dieser zweite Reflexionsspiegel 21 ist so angeordnet,;daß er den ersten Reflexionsspiegel 20 optisch mit der Rückspiegellinse 22 und. gleichzeitig die Rückspiegellinse 22 optisch mit der Öffnung 19 verbindet.
Bei dem optischen System 16 dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das von der Lichtquelle 18 ausgesandte und reflektierte Licht des Originals a durch den ersten Reflexionsspiegel 20 reflektiert und dann durch den zweiten Reflexionsspiegel 21 reflektiert. Es erreicht dann die Rückspiegellinse 22 und wird auf die Oberfläche des Spiegels reflektiert. Dann wird das Licht durch den zweiten Reflexionsspiegel 21 erneut reflektiert und bildet durch die- Öffnung 19 ein-Bild auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes 5. Wie es aus den obigen Ausführungen hervorgeht, kann bei diesem optischen System der zweite Reflexionsspiegel dadurch in doppelter Weise zur Reflexion und Übertragung des Lichtes verwandt werden, daß die beiden Reflexionsspiegel und die Rückspiegellinse in einer
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optischen Kammer so angeordnet werden, daß die spezielle,oben genannte, Beziehung zwischen der Lage dieser optischen Elemente erhalten wird. Als Folge davon kann ein vierfacher optischer Weg für das Umkehrbild durch eine minimale Kombinationseinheit der zwei Reflexionsspiegel und einer Rückspiegellinse erhalten" werden. Dadurch, daß ein solcher vierfächer optischer Weg vorgesehen ist, kann der Raum für das optische System stark verkleinert werden.' Da weiterhin die Anzahl der Elemente, die das optische System .bilden, sehr klein ist, kann die Winkelbestimmung dieser Elemente sehr leicht erfolgen,, Vorzugsweise ist die Rückspiegellinse 22 verstellbar an der Unterteilungswand angebracht, um den Brennpunkt des optischen Systemes leicht einstellen zu können. Durch diese Anordnung kann der Brennpunkt selbst dann durch ein Verstellen der Rückspiegellinse 22 eingestellt werden, wenn sich die Höhe der transparenten Platte 2 zum Halten eines zu kopierenden Originals oder die Lage des lichtempfindlichen Elementes auf der Oberfläche der Drehtrommel ändern. . ' ·
In der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform bildet das optische System 16 eine Kammer 61, die gegenüber dem Bereich 12 zum Ausbilden eines statischen Bildes und dem Entwicklungsbereich 12', die entlang des Durchgangs für die Bewegung des lichtempfindlichen Elementes 5 angeordnet sind, nahezu isoliert.ist. Jedes Element des optischen Systems'!6 ist innerhalb . der Unterteilungswände 58,59,60 oder an derartigen Unterteilungswänden so angebracht, daß es einen Teil der Unterteilungswand bildet. Die Öffnung 19 zum Belichten der lichtempfindlichen Schicht ist mit einer transparenten Platte 62, wie beispielsweise einer transparenten Glasplatte, überdeckt und wird an der Unterteilungswand 58 durch eine Dichtung 63 gehalten. Dementsprechend wird im Bereich der Öffnung 19 des optischen Systems 16 eine optische Verbindung mit dem zu belichtenden Bereich des lichtempfindlichen Elementes 5 erhalten, wobei' jedoch der Luftstrom von der Kammer 61 des optischen
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Systems unterbrochen ist. Andererseits kann in den Bereich 12 ■ zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes dadurch Luft geleitet werden, daß eine Auslaßöffnung einer Auslaßleitung 64 eines Gebläses 41' an der Seitenwand 1' des Maschinengehäuses so vorgesehen ist, daß sie dem Bereich 12 zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes gegenüberliegt.
Bei einer elektrostatischen Kopiervorrichtung, bei der die Entwicklung unter Verwendung eines Toner-Pulvers erfolgt, befindet sich der Entwicklungsbereich im allgemeinen direkt unter dem Bereich zur Ausbildung eines elektrostatischen Bildes durch Elektrisierung und Belichtung. Daher ergeben sich als Folge der Drehung der Entwicklungstrommel Schwierigkeiten beim Verteilen des Toner-Pulvers. Wenn die Seitenwand der Entwicklungskammer in dichtem Kontakt mit dem lichtempfindlichen Element steht, wird das auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes ausgebildete elektrostatische Bild durch Reibung beschädigt. Um diese unerwünschte Erscheinung zu vermeiden, sollte ein bestimmter Zwischenraum zwischen der Seitenwand der Entwicklungskammer und der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes eingehalten werden. Wenn jedoch ein solcher Zwischenraum ausgebildet ist, wird das feine Toner-Pulver durch diesen Zwischenraum verstreut und haftet an den Einrichtungen zum Elektrifizieren und Belichten des Bereiches zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes und verschmutzt diese Einrichtungen. Insbesondere im Bereich der Elektrifizierung erfolgt eine solche Verschmutzung leicht durch eine Adsorption des Toner-Pulvers unter dem Einfluß des statischen, elektrischen Feldes, das durch die Corona-Entladung erzeugt wird. Damit wird das Bild im optischen System durch verstreutes Toner-Pulver beschädigt und eine normale Entladung der Elektrifizierungseinrichtungen durch das verstreute Toner-Pulver behindert.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform ist das optische System 16, das Linsenspiegel und andere Bauelemente ent-
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hält* so aufgebaut, daß es eine Kammer bildet,und daß der Bereich- der Öffnung 19 zum Belichten des lichtempfindlichen Materials luftdicht durch die transparente Platte 62 gehalten wird. Daher kann ein Eindringen des Toner-Pulvers in das optische System wirkungsvoll verhindert werden«, Da ,weiterhin Luft in den Bereich 12 zum Ausbilden des statischen Bildes geblasen wirdj der die Einrichtungen zum Elektrifizieren und Belichten enthält und der Druck in diesem Bereich 12 auf einem höheren Wert gehalten werden kann, als in der Entwicklungszone 12', kann ein Verstreuen und Eindringen des Toner-Pulvers in den Bereich zur Ausbildung des elektrostatischen Bildes ebenfalls wirkungsvoll verhindert werden. Damit kann bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung die Häufigkeit der Reinigung des Bereiches zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes stark verringert werden,> und es können selbst dann klare Kopien erhalten werden, wenn die Kopiervorrichtung über einen großen Zeitraum arbeitet.
Die bei der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung verwandte Entwicklungseinrichtung weist einen Aufbau auf, der in den Fig. 7 'und 8 dargestellt ist. Die. in Fig. 7 dargestellte, allgemein mit 13 bezeichnete Entwicklungseinrichtung enthält einen Entwicklerbehälter 65, der den Entwickler enthält, ein Rührwerk 66, um den Entwickler umzurühren und eine magnetische Bürste 67» die im Entwicklerbehälter 65 vorgesehen ist. Der Entwickler kann aus einem Toner-Pulver und einem magnetischen Träger oder aus einem Toner mit magnetischen Eigenschaften bestehen. Wenn der Entwickler aus einem Toner-Pulver und einem magnetischen Träger besteht, wird das Toner-Pulver gerieben und durch das Rühren mit dem Rührwerk 66 elektrisch aufgeladen.
Wie es in. Fig. 8 dargestellt ist, enthält die magnetische Bürste 67 eine hohle Entwicklungshülse 68, die aus einem nicht magnetischen Material besteht, und ,eine magnetische Einrichtung 69, die ortsfest in der Entwicklungshülse 68 vorgesehen ist. Die magnetische Einrichtung 69 weist eine Anzahl von Magneten 70,71
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und eine magnetische Abschirmung 72 auf, die dazu vorgesehen ist, die folgenden Erfordernisse des Aufbaus und der Anordnung zu erfüllen. Der Magnet liefert ein magnetisches Feld, das ausreichend ist, um einen Entwickler an die Oberfläche der Hülse anzuziehen und ihn dort in einem Bereich festzuhalten, der in Drehrichtung der Hülse vom Bereich P zum Hochpumpen des Entwicklers bis zum Entwicklungsbereich P^ reicht. Die magnetische Abschirmung ist so angeordnet, daß sie das magnetische Feld wenigstens in einem Teil des Bereiches abschwächt, der in Drehrichtung der Hülse von dem Entwiclungsbereich P^ zum Bereich P zum Hochpumpen des Entwicklers reicht. Vorzugsweise weist das vom Magneten gelieferte elektrische Feld einen magnetischen Fluß f,j von beispielsweise 1000 Gauss, der zum Anziehen des Entwicklers C im Pumpbereich P unter der Hülse 68 ausreichend ist, einen Fluß f~ von etwa 700 Gauss, der nahezu radial von der Umfangsflache der Hülse im Entwicklungsbereich Pd verläuft, und einen konzentrierten Fluß f^ entlang der Umfangsfläche der Hülse auf, die von dem Pumpbereich P für den Entwickler zum Entwicklungsbereich Pd reicht.
Bei der Durchführung des Entwicklungsvorganges ist die Magnetanordnung 69 in dem in Fig. 4 dargestellten Zustand fest angeordnet, und wenn die Hülse 68 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der Entwickler c auf die Umfangsfläche der Hülse im Entwicklerpumpbereich gebracht, wodurch ein Pumpen des Entwicklers erreicht wird. Der Entwickler c wird auf der Umfangsfläche der Hülse zum Entwicklungsbereich P, transportiert. Im Entwicklungsbereich P^ wird eine magnetische Bürste hoher Dichtigkeit mit einheitlich vertikal zur Umfangsfläche der Hülse nach außen ragenden Bürstenhaaren ausgebildet, so daß ein enger Kontakt dieser magnetischen Bürste mit dem lichtempfindlichen Element 5 sichergestellt werden kann, das das elektrostatische Bild trägt. Auf diese Weise wird das elektrostatische Bild auf dem lichtempfindlichen Element mit dem aufgeladenen Toner entwickelt, der von dem magnetischen Träger gehalten wird. Der Entwickler wird nach Beendigung des Entwicklungsvorganges auf
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dem Umfang der Hülse vom Entwicklungsbereich P^ entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und zu einer Stelle P^ transportiert, an der der Träger abgelöst wird, die sich an der dem Entwicklungsbereich P^ gegenüberliegenden Seite befindet. An. dieser Stelle p£, an der der Träger abgelöst wird, ist die magnetische Flußdichte an der Umfangsflache der >Hülse erheblich geringer,. so daß der Entwickler c', der auf der Umfangsflache der Hülse transportiert wird, infolge seines Eigengewichtes und der Zentrifugalkraft abgelöst wird und auf den Boden des Entwicklerbehälters 65 herunterfallen kann«, An der Stelle, an der der Entwickler c1 herunterfällt, ist ein Rührwerk 66 vorgesehen, ■das sich in einer Richtung entgegen der Drehrichtung der Hülse, nämlich im Uhrzeigersinn, dreht. Das Rührwerk 66 ist zu dem Zweck angebracht, den Entwickler c1 mit einer geringeren Konzentration an Toner-Pulver mit frisch nachgeliefertem Toner-Pulver zusammen-zu-rühren und frischen Entwickler dem Entwicklerpumpbereich nach Einstellung der Toner-Konzentration nachzuliefern. Bei der Entwicklungseinrichtung dieser Ausführungsform mit dem oben beschriebenen Aufbau ist es möglich, selbst nach einem lang andauernden Betrieb betriebssicher ein klares Toner-Bild auszubilden. ·
Die Oberfläche der Entwicklungshülse 68 kann glatt oder ein Rillenmuster, beispielsweise ein paralleles Rillenmuster, aufweisen, um den Entwickler darauf sicher und leicht zu halten.
Weiterhin kann die magnetische Abschirmung 72 oder eine Kombination einer magnetischen Abschirmung72 aus einem nicht magnetischen Material, z.B. Aluminium, als Magnetstützglied, an der Seitenwand des Entwicklerbehälters so vorgesehen sein, daß der Winkel der Magneteinrichtung verstellbar ist.
Bei der in den Fig. 7 uiid 8 dargestellten Entwicklingsvorrichtung ist eine Einrichtung 74zum Verstellen der Bürstenlänge in der Nähe der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche
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der magnetischen Bürsteneinrichtung 67» d.h. in der Nähe der Oberfläche der Entwicklungshülse 68, zwischen dem Entwicklerpumpbereich der magnetischen Bürsteneinrichtung und dem Entwicklungsbereich P, vorgesehen, inpem die magnetische Bürste mit der Oberfläche 5, die das elektrostatische Bild trägt, in Berührung gebracht wird. Diese Einrichtung 74 zum Verstellen der Bürstenlänge weist eine scharfe Spitze 75 und ein Gleitteil 77 auf, das entlang der Bodenfläche des Entwicklerbehälters 65 oder entlang eines Tragsitzes 67 bewegbar angeordnet ist, der auf der Bodenfläche des Behälters 65 vorgesehen ist.
Dieses Gleitteil 77 weist beispielsweise langgestreckte Bohrungen 78 auf, die in einer Richtung im rechten Winkel zur Achse der magnetischen Bürsteneinrichtung 67 gebildet sind. Schrauben 79 sind durch die langgestreckten Bohrungen 78 in den Tragsitz 76 geschraubt, wodurch die Einrichtung 74 zum Verstellen der Bürstenlänge in der gewünschten Lage festgelegt werden kann. Zusätzlich zu dieser Einstelleinrichtung kann wahlweise irgendeine bekannte Einrichtung verwandt werden, um die Lage der Spitze 75 der Einrichtung zum Verstellen der Bürstenlänge einzustellen.
Das Einstellen der Lage dieser Einrichtung 74 zum Verstellen der Bürstenlänge erfolgt auf die folgende Weise mit Hilfe der oben genannten Einstelleinrichtung.
(a) Der Abstand d^ zwischen der Spitze 75 der Einrichtung 74 zum Verstellen der Bürstenlange und der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche (Oberfläche der Hülse 68) wird kürzer als der Abstand dp zwischen der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche und der Bodenfläche des Entwicklerbehälters im Entwicklerpumpbereich P gemacht.
(b) Der Abstand d^ zwischen der Oberfläche 5, die das elektrostatische Bild trägt,und der die magnetische Bürste tra-
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genden Oberfläche im Entwicklungsbereich P^ wird etwas kürzer als der Abstand d., zwischen der Spitze 75 der •Einrichtung zum Verstellen der Bürstenlänge und der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche gemacht.
Der Abstand d^ zwischen der Oberfläche 5, die das elektrostatische Bild trägtjund der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche ändert sich beträchtlich in Abhängigkeit von der Art des Elementes, das das elektrostatische Bild trägt. Beispielsweise wird dann ein gutes Bild erhalten, wenn im Falle eines lichtempfindlichen Elementes aus Zinkoxyd der Abstand d-z etwa 4 mm und im Falle eines lichtempfindlichen Elementes aus Cadmiumsulfid etwa 2 mm beträgt. Der Abstand d, kann leicht nach Wunsch eingestellt werden, beispielsweise dadurch, daß die gesamte Entwicklungseinrichtung oder das magnetische Bürstenteil bezüglich der lichtempfindlichen Trommel bewegbar vorgesehen ist. Der Abstand d2 zwischen der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche und.der Bodenfläche des Entwicklerbehälters ist etwas langer als der Abstand d^ gewählt, so daß das Pumpen des Entwicklers im Entwieklerpump-'bereich P- in ausreichendem Maße erfolgen kann und frischer Entwickler zum Pumpbereich P_ in ausreichender Menge geliefert werden kann. Der Abstand d> zwischen der Spitze 75 der Vorrichtung-zum Verstellen der Bürstenlänge und der die magnetische Bürste tragenden Oberfläche ist etwas länger ausgebildet als der Abstand d^. Im einzelnen ist der Abstand d^ so festgelegt, daß der Wert für (d* - d·,) im allgemeinen 0 , bis 2" mim", insbesondere etwa 0,5 mm beträgt.
Wenn der Abstand d* zwischen. der Spitze 75 der Einrichtung zum Verstellen der Bürstenlänge und der die magnetische Bürste trägenden Oberfläche in der oben beschriebenen Weise eingestdlrtist, wird der im Entwicklerpumpbereich P^ gepumpte und y.on.dqrt transportierte Entwickler c in einen Gleitkonit ,der. Spitze 75 der Einrichtung zum Verstellen der
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Bürstenlänge gebracht, und der Entwicklerüberschuß wird entfernt. Folglich wird ein magnetischer Toner, der eine magnetische Bürste mit einheitlicher Dichte und einheitlicher Länge im Entwicklungsbereich P, bildet, und eine geeignete Menge an Entwicklungstoner zu jeder Zeit zum Entwicklungsbereich P, transportiert, wobei die Menge an Entwicklungstoner nicht so groß ist, daß sie eine übermäßige Anwendung des Toners auf die das elektrostatische Bild tragende Fläche bewirkt und nicht so knapp bemessen ist, daß sie eine unzureichende Anwendung des Toners auf die das elektrostatische Bild tragende Oberfläche bewirkt. Durch die Einstellung des oben genannten Abstandes d. in einem bestimmten Bereich bezüglich des Zwischenraumes d^ im Entwicklungsbereich P^ kann weiterhin ein leichter, sicherer und einheitlicher Kontakt zwischen der magnetischen Bürste und der das elektrostatische Bild tragenden Oberfläche im Entwicklungsbereich P^ erzielt werden, wodurch das elektrostatische Bild wiedergabegerecht entwickelt werden kann.
Vorzugsweise wird bei der magnetischen Bürsteneinrichtung 67 eine im wesentlichen vertikale magnetische Bürste im oben genannten Entwicklungsbereich P^ ausgebildet. Entsprechend der magnetischen Bürste kann in diesem Fall das Toner-Pulver eng und einheitlich mit der das elektrostatische Bild tragenden Oberfläche 5 in Berührung gebracht werden. Um das zu erreichen, kann ein nicht dargestellter Entwicklungsgegenpol nahezu ortsfest in der Nähe der Innenfläche des Teiles der Drehtrommel 6 angeordnet sein, der der magnetischen Bürsteneinrichtung 67 gegenüberliegt.
Im folgenden wird die Lieferung des Entwicklungstoners anhand von Fig. 3 beschrieben.
Im oberen Abschnitt des Entwicklerbehälters 65, der einen Raum bildet, ist ein Einlaß 82 (siehe Fig. 3) in der Seitenwand 80 des Entwicklerbehälters vorgesehen, so daß eine zylindrische
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Patrone 81 zum Liefern des Toners eingeführt werden kann. Ein Stützteil 83 ist an der Kammer 85 zum Liefern· des Toners vorgesellen, das drehbar die vom Einlaß 82 eingeführte Patrone 81 hält. Diese Kammer 85 zum Liefern des Toners· ist durch Unterteilungswände 86 abgetrennt,und in der unteren Unterteilungswand ist eine Öffnung 84 vorgesehen.
Die Patrone 81 zum Liefern des Toners besteht beispielsweise aus einem Zylinder, dessen beide Stirnseiten geschlossen sind und der mit einer abdichtbaren und zu öffnenden Öffnung entlang nahezu der gesamten Länge des Zylinders versehen ist. Ein Toner-Pulver ist in dem Zylinder enthalten.
Zum Einfüllen eines Toners in die Kammer 85 zum Liefern des Toners weist die Öffnung der Patrone 89 nach oben und ist in diesem Zustand die^ Öffnung nicht dicht verschlossen. Während' die.Patrone in diesem Zustand gehalten wird, wird sie in das Innere der Kammer 85 zum Liefern des Toners durch den Einlaß 82 eingeführt, der in der Seitenwand 80 des Entwicklerbehälters vorgesehen ist, und die Patrone 81 wird um einen Winkel von 180° gedreht, so daß die Öffnung der Patrone nach unten zeigt, und die notwendige Menge an Toner in die Kammer 85 zum Liefern des Toners eingefüllt wird.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Äusführungsform ist an der Stelle der Öffnung 84, die im unteren Abschnitt der Kammer 85 zum. Liefern des Toners vorgesehen ist, eine Toner-Lieferwalze 88 drehbar "angebracht, die auf ihrer Oberfläche Rillen 87 aufweist. Am unteren Endabschnitt der Unterteilungswände 83 und 86 sind elastische' Teile 89 aus einem flexiblen Material, beispielsweise einem Mylar-Film (Polyesterfilm aus Äthylenglykol und Terephthalsäure) so. angebracht, das ihre anderen Enden mit,der Umfangsflache der Toner-Lieferwalze 88 in Berührung stehen. ■
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Wenn die Toner-Lieferwalze 88 angehalten wird, sind die Toner-Lieferkammer 85 und ein Entwicklungsraum 90 geschlossen. Wenn die Toner-Lieferwalze 88 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der in" den Zwischenräumen der Rillen auf der Oberfläche der Walze enthaltene Toner in den Entwicklungsraum 90 befördert. Das oben genannte Rührwerk 66 ist unter der Toner-Lieferwalze 88 angeordnet und lädt den frisch gelieferten Toner mit Reibungsladung auf, während es ihn mit dem magnetischen Träger vermischt. Die resultierende Entwicklermischung wird zum Entwicklerpumpbereich der magnetischen Bürsteneinrichtung 67 mit Hilfe dieses Rührwerks 66 befördert.
In der oben beschriebenen Weise wird In der in Fig. 3 dargestellten Toner-Liefereinrichtung eine geeignete Menge an Toner-Pulver dadurch frisch rachgeliefert, daß die Toner-Lieferwalze 88 mit der Hand oder automatisch gedreht wird, nachdem eine bestimmte-Anzahl von Kopie'1 erhalten wurden. Der Vorteil liegt aber darin, daß es bei"dieser Ausführungsform erreicht'werden konnte, daß die Toner-Lieferung ohne eine Herausnahme der Entwicklungseinrichtung 13 aus dem Maschinengehäuse erfolgen kann.
Im folgenden werden andere Ausführungsformen der Fixiereinrichtung beschrieben.
Anstelle der aus einer Kombination eines endlosen Förderbandes 46 und einer Heizeinrichtung 48 bestehenden Fixiereinrichtung, die in Fig. 1 dargestellt ist, kann eine Kombination einer Heizwalze 301 und einer Andruckwalze 305 verwandt werden, die in Fig. 9 dargestellt ist.
Gemäß Fig. 9 ist die Heizwalze 301 drehbar in nicht dargestellte Lager gepaßt, die im Maschinenrahmen befestigt sind. Die Umfangsfläche der Heizwalze 301 ist mit einem Material 302 überzogen, das eine hohe Dehnbarkeit, Abstreifbarkeit, hohe Hitzebeständigkeit und eine hohe Abriebfestigkeit aufweist und
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elastisch deformierbar ist (beispielsweise IT 68S, ein unter
diesem Handelsnamen verkauftes Produkt der Moehida Shoko Company). Die Heizwalze 301 enthält weiterhin im Inneren eine Heizung 303, die unabhängig von der Heizwalze 301 so am Maschinenrahmen befestigt ist, daß sie mit der Innenfläche der Heizwalze 301 nicht in Kontakt steht. Unter der Heizwalze 301 ist eine Andruckwalze 305 aus einem Metall guter Wärmeleitfähigkeit vorgesehen. Die Walze 305 ist drehbar an einem Zwischenrahmen 307 angebracht, der schwenkbar um eine Achse 306 am Maschinenrahmen vorgesehen ist. Der Zwischenrahmen 307 steht mit einer Platte 309 an seinem unteren Ende über einen Stift 3O8 in Verbindung. Die Platte 309 steht an ihrem einen Ende mit einer Magnetspule 310 und an ihrem anderen Ende mit einer Feder 311 in Verbindung.
Wenn kein Abziehpapier geliefert wird, d.h. wenn die Fixiereinrichtung sich nicht in Betrieb befindet, ist die Magnetspule 310 entregt und befindet sich der Zwischenrahmen 307 durch die Wirkung der Feder 311 in der durch eine strichpunk-. tierte Linie dargestellten Lage. In dieser Lage sind die Andruckwalze 305 und eine Abstreifeinrichtung 312 in einem kurzen Abstand von der Heizwalze 301. angeordnet. Wenn das Abziehpapier entlang des Durchganges 304 geliefert wird und eine bestimmte Stelle.etwas oberhalb der Heizwalze 301 erreicht, wird die Magnetspule 310 durch einen nicht dargestellten geeigneten Detektor erregt, und der Zwisehenrahmen 307 wird um die Achse 3O6 in die Richtung des Pfeiles a in die durch eine ausgezogene Linie dargestellte Lage gedreht. Als Folge davon kommen die Andruckwalze 305 und die Abstreifeinrichtung 312, die am Zwischenrahmen 307 vorgesehen sind, mit der Heizwalze 301 in Kontakt. .
Während das Abziehpapier zwischen der Heizwalze 301 und der Andruckwalze 305 durchläuft, wird das Toner-Bild auf dem Abziehpapier durch die Heizwalze 301 erwärmt, geschmolzen und
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auf dem Abziehpapier fixiert. Wenn die hintere Kante des Abziehpapieres zwischen der Heizwalze 301 und der Andruckwalze 305 durchgelaufen ist, wird die Magnetspule 310 durch einen nicht dargestellten, geeigneten Detektor entregt und der Zwischenrahmen 307 wieder in die durch eine strichpunktierte Linie dargestellte Lage zurückbewegt.
Dadurch, daß die Andruckwalze 305 von der Heizwalze 301 getrennt ist, während keine Fixierung erfolgt, kann eine unerwünschte Deformation der Heizwalze 301 vermieden werden.
Im folgenden wird die Einbau- und Ausbaueinrichtung für das lichtempfindliche Element beschrieben.
Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung kann das lichtempfindliche Element 5 auf der Drehtrommel 6 auch dadurch gebildet werden, daß ein lichtempfindliches Material direkt auf die Trommel vakuumaufgedampft wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das lichtempfindliche Element 5 jedoch abnehmbar auf der Drehtrommel 6 angebracht.
Gemäß Fig. 10 ist auf der Umfangsflache der Drehtrommel 6 eine Aussparung 203 vorgesehen, in der ein Auslaßhebel 206 für das lichtempfindliche Element vorgesehen ist, der verschwenkbar auf einer Tragachse 205 angeordnet ist und an seinem einen Ende einen Anschlag 204 aufweist, um das lichtempfindliche Element dadurch in seine Lage zu bringen, daß er mit seinem Anschlag auf der Führungskante des Elementes 5 aufliegt. Das andere Ende des Auslaßhebels 206 ist schwenkbar mit Hilfe eines Stiftes 207 an einem Ende eines Zwischenhebels 208 angebracht. Das andere Ende des Zwischenhebels 208 ist an einen Auslaßauslösehebel 210 angelenkt, der schwenkbar an einer Tragachse 209 und einem Stift 211 vorgesehen ist. Durch eine Feder 212 wird immer eine Kraft entgegen dem Uhrzeigersinn auf den Auslaßbetätigungs-
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hebel 210 ausgeübt, sp daß diese Kraft den Anschlag 204 des Auslaßhebels 206 immer gegen die Umfangsfläche der Drehtrommel in der Aussparung 203 über den Zwischenhebel 208 drückt.
Ein Hebel 215 mit einer Druckplatte 213 zum Andrücken der Führungskante des lichtempfindlichen Elementes 5 an einem Ende und mit einem Stift 214 am anderen Ende ist schwenkbar an einer Tragachse" 217 befestigt, die an einer Seitenplatte 216 der Drehtrommel 6 angebracht ist. Durch eine Feder 218 wird immer eine Kraft entgegen dem Uhrzeigersinn auf den Hebel 215 ausgeübt. Weiterhin ist ein Betätigungshebel 223 drehbar an einer Achse 222 so angebracht, daß er mit dem Hebel 215 an seinem einen Ende in Berührung steht. Ein Rotor 219» der gegen die Umfangsfläche eines festen Nockens ■ 220 mit Hilf e einer Feder 22.1 gedrückt.wird, ist drehbar am anderen Ende des Betätigungshebels 223 angebracht. Der Betätigungshebel 223 weist weiterhin einen-nach innen vorragenden Stift 224 auf, der zwischen der Tragachse 222 und dem Rotor 219 befestigt ist. Der feste Nocken 220 ist am Maschinenrahmen (nicht dargestellt) gesichert und seine Umfangsfläche bildet eine kreisförmige, mit der Drehtrommel 6 konzentrische Fläche mit einem teilweise vorstehenden Abschnitt. . .
Wenn sich die Drehtrommel 6 entgegen dem Uhrzeiger dreht und der Rotor 219 vom unteren Abschnitt des festen Nockens 220 zum höher liegenden Abschnitt läuft, wird der Betätigungshebel 223 entgegen dem- Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 221 verschwenkt. Als Folge davon schwenkt der Hebel 215 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 218 und hält die Andruckplatte 213 am Ende des Hebels 215, die Führungskante des lichtempfindlichen Elementes 5 auf einem Ende des Auslaßhebels 206.
Um den Betätigungshebel 223 in dieser Lage zu halten, ist ein· Sperrhebel 227 schwenkbar an einer Achse 228 befestigt. Der Sperrhebel .227 weist an seiner Mitte eine Eingriffsfläche 226
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auf und ist durch die Feder 229 mit einer solchen Kraft beaufschlagt, daß er entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Wenn der Rotor 219 am Nocken 220 entlang läuft, dreht sich der Sperrhebel 227 leicht entgegen dem Uhrzeigersinn und kommt der Stift 224 des Betätigungshebels 223 mit der Eingriffsfläche 226 des Sperrhebels 227 in Eingriff, wodurch die Andruckplatte 213 des Hebels 215 an einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn durch die Feder 218 gehindert wird.
Um das hintere Ende des lichtempfindlichen Elementes 5 festzuhalten, ist eine Aussparung 230in"der mfangsfläche der Drehtrommel 6 vorgesehen. In einer Bohrung 236 in der Aussparung. 230 ist ein Hebel 233 vorgesehen, dessen Endabschnitt schwenkbar an einer Achse 2-32 angebracht ist, die drehbar am Maschinenrahmen vorgesehen ist. Der Hebel 233 weist Ziehstifte 231> deren Anzahl der Anza'nl von Löchern entspricht, die am hinteren Ende des lichtempfindlichen Elementes 5 vorgesehen sind, und ebenfalls einen Stift 234 auf, der von seiner Seitenfläche vorragt. Der Hebel 233 ist durch eine Feder 235 mit einer Kraft entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt«, Ein Betätigungshebel 240, dessen eines Ende an dem Stift 234 des Hebels 233 anliegt, ist schwenkbar an einer Achse 239 angebracht. Der Betätigungshebel 240 v/eist an seinem Ende einen Rotor 237 auf, der daran drehbar angebracht ist, und ein Stift 241 ragt zwischen dem Rotor 237 und der Achse 239 seitlich vor. Der Rotor 237 wird gegen die Umfangsfläche des festen Nockens gedrückt.
Wenn damit sich die Drehtrommel 6 entgegen dem Uhrzeiger dreht und das am hinteren Ende des lichtempfindlichen Elements vorgesehene Loch mit der Bohrung 236 der Aussparung 230 zusammenfällt, läuft der- Rotor 237 vom unteren Abschnitt zum oberen Abschnitt des festen Nockens 220, und der Betätigungshebel 240 schwenkt entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 238, so daß er den Ziehhebel 233 durch die Kraft der Feder 235
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im-Uhrzeigersinn dreht. Als Folge davon wird der Ziehstift 231 an einem Ende des Hebels 233 in das Loch des lichtempfindlichen Elementes· 5 eingeführt, um das hintere Ende des lichtempfindlichen Elementes 5 auf die Mitte der Trommel 6 zu zu ziehen und das lichtempfindliche Element 5 in engen Kontakt mit der Umfangsflache der Drehtrommel 6 zu bringen. Um den Betätigungshebel 40 in dieser Lage zu halten, ist ein Sperrhebel 243 schwenkbar an einer Achse 244 angebracht. Der Sperrhebel 243 weist in seiner Mitte eine Eingriffsfläche 242 auf, und durch eine Feder 245 wird e.ine Kraft ausgeübt, die den Hebel 243 entgegen dem Uhrzeigersirin dreht. Wenn der Rotor an- dem Nocken, entlangläuft, dreht sich der Sperrhebel 243 etwas entgegen dem Uhrzeigersinn,μηα der Stift 241 des Betätigungshebels 240 kommt in Eingriff mit der Eingriffsfläche 242 des Sperrhebels 243, wodurch eine Drehung des Hebels 233 im Uhrzeigersinn durch die Feder 245 verhindert wird.
In der Nähe der Drehtrommel 6 sind Rollen 246 und 246' vorgesehen, um das lichtempfindliche Element zu befördern» Diese .Rollen befördern das lichtempfindliche Element 5 so, daß seine Führungskante mit dem Ansehlag 204 synchron mit der Drehung der Drehtrommel in Kontakt kommt. Um das lichtempfindliche Element 5, dessen Führungskante vorn Anschlag 204 und der Andruckplatte 213 festgehalten wird, in engen und genauen Kontakt mit der Umfangsflache der Drehtrommel 6 zu bringen, ist eine Andruckwalze 247 in der Nähe der Umfangsflache der Drehtrommel 6 vorgesehen. Die Andruckwalze 247 ist drehbar an einem Ende eines Hebels 249' vorgesehen, der schwenkbar an einer Achse 248 angebracht ist* Die Andruckwalze 247 ist durch eine Feder 251, die am anderen Ende des Hebels 249 angebraucht ist, derart mit einer Kraft beaufschlagt, daß.sie gegen die Umfangsfläche der Drehtrommel 6 gedrückt wird. Vorzugsweise weist der Hebel 249 ein Andruckteil 250 auf, das sich über die Andruckwalze 247hinaus er streckt. Um die Lebensdauer des lichtempfindlichen Elements 5 zu verlängern, ist eine mechanische
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oder elektrische Einrichtung (nicht dargestellt) zum Drehen des Hebels 249 im Uhrzeigersinn vorgesehen, so daß nach Vollenden des Einbaus des lichtempfindlichen Elementes 5 die Walze 247 von der Umfangsflache der Drehtrommel 6 gelöst wird.
Um das lichtempfindliche Element 5 von der Drehtrommel 6 abzunehmen, ist eine Einrichtung 260 zum Lösen der Sperre in der Nähe der Umfangsfläche der Drehtrommel vorgesehen. Die Einrichtung 216 zum Lösen der Sperre besteht aus einem Hebel 255} der schwenkbar an einer Achse 253 angebracht ist, und aus einer Magnetspule SL, die mit einem Ende des Hebels 255 in Verbindung steht. Der·andere Endabschnitt 254 des Hebels 255 befindet sich gewöhnlich durch die Kraft einer Feder 252 in einer Lage im Abstand von der Bewegungsbahn des Auslaßbetätigungshebels 210 und der Sperrhebel 227 und 243. Wenn das lichtempfindliche Element 5 abgenommen werden soll, wird die Magnetspule SL erregt, so daß sie den Hebel 255 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Der Hebel 254 bewegt sich in die Bewegungsbahn der Hebel 210,227 und 243. Als Folge davon schlägt der Endabschnitt 254 des Hebels bei der Drehung der lichtempfindlichen Trommel 6 zunächst an den Sperrhebel 227 an, um die Ineingriffnahme zwischen der Eingriffsfläche 226 des Hebels und dem Stift 224 des Betätigungshebels 223 zu lösen, und um die Andruckplatte 213 vom lichtempfindlichen Element 5 zu trennen. Anschließend schlägt der Hebelendabschnitt 254 an den Auslaßbetätigungshebel 210 an, um ihn im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 212 zu drehen, und um den Anschlag 204 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 205 zu drehen, wodurch die Führungskante des lichtempfindlichen Elementes 5 zu einer nicht dargestellten Auslaßeinrichtung für das lichtempfindliche Element geführt wird. Wenn sich die Drehtrommel 6 weiterhin dreht und der Hebelendabschnitt 254 an den Sperrhebel 243 anschlägt, wird die Ineingriffnähme zwischen der Eingriffsfläche 242 des Hebels 243 und dem Stift 241 des Betätigungshebels gelöst, und der Betätigungshebel 240 wird durch die Kraft der
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Feder 238 im Uhrzeigersinn gedreht.' Der Hebel 233 wird durch den Endabschnitt des Betätigungshebels 240 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Folglich wird die Ineingriffnähme zwisehendem Ziehstift 231 und dem Loch am hinteren Ende des lichtempfindlichen Elementes 5 gelöst.
Im folgenden werden die weiteren Steuereinrichtungen beschrieben.
Wie es in Fig. 4 dargestellt ist, ist es wünschenswert, daß in der Nähe und oberhalb des oberhalb liegenden Endes P^' des Übertragungsbereiches 9 ein Schalter Sg zum Steuern des Anlegens eines elektrischen Potentials zwischen der Drehtrommel 6 und der Übertragungseinrichtung 37 vorgesehen ist. Der Schalter Sg steuert die Übertragungseinrichtung 37 derart, daß dann, wenn die Führungskante des Abziehpapieres das oberhalb liegende Ende P^' des Übertragungsbereiches 9 erreicht, das Anlegen des Potentials beginnt und dann aufhört, wenn das hintere Ende des Abziehpapieres das unterhalb liegende Ende P^ des Übertragungsbereiches passiert hat.
Ein Thermostat TH ist im oberen Abschnitt der Fixiereinrichtung 47 vorgesehen, wie es in Fig. 4 dargestellt ist. Der Thermostat TH enthält einen gewöhnlich geschlossenen Kontakt zum Steuern der Stromzufuhr zur Heizung 48, um die Heizung 48 auf einer bestimmte!Temperatur zu halten, und einen gewöhnlich offenen Kontakt, um einen Kopiervorgang zu verhindern, bis die Heizung die vorbestimmte Temperatur erreicht hat. .
Im folgenden wird der Antrieb, beschrieben.
Die Arbeit jeder Einrichtung der erfindungsgemäßen Kopiervorrichtung erfolgt über einen Antrieb^ der in den Fig. 11A und 11B dargestellt ist.
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In Fig. 11A werden die verschiedenen Riemen und Paare von Transportrollen, die im Transportdurchgang 23 für das Abziehpapier vorgesehen sind, außer einem Paar von Förderrollen für das rollenförmige Abziehpapier und einem Paar von Förderrollen für das blattförmige Abziehpapier fortlaufend über eine Kette 105 mit Hilfe eines Antriebsmotors DM angetrieben. Ein Paar von Förderrollen 30,30· für das rollenförmige Abziehpapier oder ein Paar von Förderrollen 53>53' für das blattförmige Abziehpapier werden über eine Kette 105 nur dann angetrieben, wenn die Förderkupplung C, für das rollenförmige Papier oder die Förderkupplung C,- für das blattförmige Papier eingeschaltet ist. Die Drehtrommel 6 wird über eine Antriebskette 109 nur dann angetrieben, wenn die Kupplung C, zum Bewegen der Trommel betätigt ist.
Die Hin- und Herbewegung des bewegbaren Rahmens 3 wird durch einen Antrieb für den bewegbaren Rahmen erreicht, der eine Kupplung C-, für die Bewegung im Belichtungszyklus (Bewegung nach rechts) und eine Kupplung C~ für den Rückkehrzyklus (Bewegung nach links) aufweist. Ein solcher Antrieb kann beispielsweise aus der Kombination einer Antriebstrommel, die in eine oder die entgegengesetzte Richtung durch ein Umschalten der Kupplungen C-X und- C2 angetrieben und gedreht wird, mit einem Draht oder aus einer Anzahl von Antriebsrotoren bestehen, die in die eine oder die umgekehrte Richtung durch ein Umschalten der Kupplungen C^ und C, angetrieben und gedreht werden.
Eine Ausführungsform eines Antriebs für den bewegbaren Rahmen ist in den Fig. 11A und 11B dargestellt.
Im einzelnen ist ein Draht 107 auf die Antriebstrommel 106 gewickelt,und ein Ende des Drahtes 107 ist an einem Drahtbefestigungspunkt 1071 des bewegbaren Rahmens 3 über e*in Rad 108 befestigt, das an einem Ende des Maschinengehäuses 1 drehbar angebracht ist, während das andere Ende des Drahtes 119 an einem
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Drahtbefestigungspunkt 121 des bewegbaren Rahmens 3über ein Rad 108' befestigt ist, das am anderen Ende des Mas.chinengehäuses 1 drehbar angebracht ist. Wie es in Fig. 11B dargestellt ist, sind elektromagnetische Kupplungen Cp und C^, die Zahnräder 110 und 110' jeweils enthalten, die fortlaufend durch eine Antriebskette 105 angetrieben werden, am Maschinehgehäuse 1 angebracht. Die Drehscheibe C^' der elektromagnetischen Kupplung Cp, die Antriebstrommel 106 und ein Zahnrad 111 sind auf einer Achse 112 und die Drehscheibe C,1 der elektromagnetischen Kupplung C-* und ein Zahnrad 113 sind auf einer Achse 112' angebracht. Eine Kette 114 ist derart auf die Zahnräder 111 und 113 gehängt,, daß beide Achsen 112 und 112' in dieselbe Richtung gedreht werden. Die Zahnräder 110 und 1Ί0' werden mit derselben ■Geschwindigkeit, jedoch in einander entgegengesetzte Richtungen gedreht. Wenn durch die Arbeit der Umschalteinrichtung die magnetische Kupplung Cp erregt wird, kommt die Drehscheibe Cp' mit "der Kupplungsscheibe 110' des Zahnrades 110 durch die magnetisehe Kraft in- Verbindung, und damit wird die Antriebstrommel in dieselbe Richtung wie das Zahnrad 110 gedreht, und der bewegbare Rahmen 3 wird über den Draht 107 im Belichtungsvorgang bewegt. Gleichzeitig wird die Achse 112' ebenfalls mit Hilfe der Zahnräder .111 und 113 und der Kette 114 gedreht, da jedoch die elektromagnetische Kupplung G^ nicht erregt ist, wird das Zahnrad 110 von der Achse 112' gelöst gehalten.Durch ein Umschalten der Umschalteinrichtung wird die elektromagnetische Kupplung C^ erregt und die elektromagnetische Kupplung Cp entregt. In diesem Fall werden das Zahnrad 110' und die Achse 112' durch eine magnetische Kraft miteinander verbunden, und die Drehtrommel 106 wird mit Hilfe-der Welle 112 des Zahnrades 111, der Kette 114 des Zahnrades 113 und der.Achse 112' in die der oben genannten Drehrichtung entgegengesetzte Richtung gedreht, wodurch der bewegbare Rahmen 3 durch den Draht 107 im Rückkehrzyklus bewegt wird. In diesem Fall wird das Zahnrad 110 bezüglich der Achse 112 im Leerlauf gehalten.
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Die Richtung der Hin- und Herbewegung des bewegbaren Rahmens 3 wird auf die oben beschriebene Weise geschaltet.
Es ist eine Bremseinrichtung vorgesehen, wie sie in Fig. 12 dargestellt ist, um den bewegbaren Rahmen 3 an seiner normalen Haltestelle anzuhalten, ohne daß er darüber hinwegläuft, wenn die Bewegung des Rückkehrzyklus beendet ist, und um den einmal abgebremsten, bewegbaren Rahmen daran zu hindern, sich auch dann noch frei zu bewegen, wenn die elektrische Energiequelle der Kopiervorrichtung abgeschaltet ist. Die Bremseinrichtung weist einen vorstehenden Hebel 116, der über die untere Kante
115 des bewegbaren Rahmens 3 hinausragt, und ein Sperrteil 118 auf, das eine- Nut 117 enthält, die mit dem vorstehenden Hebel
116 in Eingriff kommen.kann. Das Sperrteil 118 ist um eine Drehachse 119 schwenkbar an der Seitenwand des Maschinengehäuses 1 angebracht und wird durch eine Feder 120 auf den vorspringenden Hebel 116 zu gedrückt.
Zusammen mit der Bremseinrichtung ist ein Schalter So vorgesehen, um die Bewegung des bewegbaren Rahmens 3 durch ein Lösen der beiden Kupplungen C^ und CU anzuhalten. Dieser Schalter SQ ist in einer solchen Lage vorgesehen, daß er durch das vordere Ende 121 des vorspringenden Hebels 116 betätigt wird, wenn der vorspringende Hebel 116 sich mit der Nut 117 des Sperrteils 118 in Eingriff befindet. Ein Ende 123 des Sperrteils 118 steht mit einer Startmagnetspule I2 über einen Gelenkhebel 124 in Verbindung. Wie es später im einzelnen beschrieben wird, wird die Startmagnetspule Ig beim Drücken des Kopierstartschalters Pj5 (siehe Fig. 13) erregt, um die Ineingriffnähme zwischen dem vorspringenden Hebel 116 und der Nut 117 zu lösen. Bevor der bewegbare Rahmen 3 zurückgeführt ist, wird die elektrische Stromversorgung für die Startmägnetspule L·, unterbrochen. Als Folge davon wird der zurückgeführte bewegbare Rahmen 3 durch das Sperrteil 118 fest arretiert und gleichzeitig seine Bewegung durch den Schalter Sg angehalten.
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Weiterhin ist eine solche Anordnung vorgesehen, daß der Beginn der Bewegung des bewegbaren Rahmens 3 im Belichtungszyklus (Bewegung in die umgekehrte Richtung) vom Beginn der Erregung der Startmagnetspule L~ um einen bestimmten Zeitabschnitt verzögert wird, der dazu erforderlich ist, die Ineingriffnähme zwischen dem vorspringenden Hebel 116 des bewegbaren Rahmens 3 und der Nut 117 des Sperrteils 118vzu lösen.
Die oben beschriebenen Einrichtungen der Ausführungsform der erfindungsgemäßen elektrostatischen Kopiervorrichtung arbeiten auf die folgende Weise mit Hilfe der in den Fig. 13A und 13B dargestellten elektrischen Schaltung und der in Fig. 4 gezeigten Steuerung.
I.' Bei der automatischen Lieferung des Abziehpapiers von einer Rolle. ■
(1) Wenn der Hauptschalter MS geschlossen wird, werden der Antriebsmotor DM, ein Absaugmotor BM, ein zusätzlicher Motor SM und die Heizung 48 der Fixiereinrichtung 47 mit Energie versorgt. ' .
(2) Wenn die Temperatur der Heizung 48 der Fixiereinrichtung auf einen bestimmten Wert angestiegen ist, wird der gewöhnlich offene Kontakt TH2 des Thermostaten TH geschlossen,, so daß di'e Anzeigeleuchte FL aufleuciitet, woraus die Bedienungsperson erkennen kann, daß sich die Vorrichtung im betriebsbereiten Zustand befindet.
(3) Die Länge 1^, die zum Kopieren des Originals a erforderlich ist, wird dadurch eir^stellt, daß die Einrichtung 94 zum Bestimmen der Schnittlänge des Abziehpapieres bewegt wird, wodurch der Schalter 11 zum Anweisen des Schneidens des Abziehpapieres in die gewünschte Lage gebracht wird.
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(4) Der Kopierstartschalter Pb wird betätigt, um seinen gewöhnlich offenen Kontakt zu schließen. Dadurch wird das Relais R2 über den gewöhnlich offenen Kontakt des Schalters P^ und den gewöhnlich geschlossenen Kontakt des Schalters S10 erregt, der das Ende der Bewegung des bewegbaren Rahmens nach rechts feststellt. Weiterhin wird der gewöhnlich offene Kontakt 2-3 des Relais R2 geschlossen, so daß sich das Relais R2 selbst halten kann.
(4-1) Durch das Schließen des gewöhnlich offenen Kontaktes 2-1 wird das Relais R1 erregt und dadurch der folgende Arbeitsvorgang durchgeführt.
(4-1-1) Der gewöhnlich offene Kontakt 1-2 wird geschlossen, und die Kupplung C- wird betätigt. Das bewirkt eine Drehung der Drehtrommel 6 . ( Antrieb der Drehtrommel 6). Während der Drehung der Drehtrommel 6 ist der gewöhnlich geschlossene Kontakt a des Schalters S^ geschlossen und der gewöhnlich offene Kontakt b geöffnet. . ■
Weiterhin beginnt die Lichtquelle CL der Säuberungseinrichtung aufzuleuchten, und der Antriebsmotor CM für die Säuberungswalze 43 zu arbeiten (Beginn des Säuberungszyklus).
(4-1-2) Das Relais R3 wird durch das Schließen des gewöhnlich offenen Kontaktes 1-2 erregt. Wenn der gewöhnlich geschlossene Kontakt 3-2 geöffnet wird, wird die Anzeigeleuchte FL abgeschaltet. Der gewöhnlich offene Kontakt 3-1 wird geschlossen, wobei das Relais R5 jedoch nicht erregt ist.
(4-2) Der gewöhnlich offene Kontakt 2-2 wird geschlossen, ohne diesen Schaltkreis in Betrieb zu setzen.
(4-3) Der gewöhnlich offene Kontakt 2-4 wird geschlossen, ohne diesen Schaltkreis in Betrieb zu setzen.
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(4-4) Der gewöhnlich offene Kontakt 2-5 wird geschlossen und die Kupplung C2 für den Vqrbereitungs- und Rückkehrzyklus über den gewöhnlich geschlossenen Kontakt a des Schalters Sq und den gewöhnlich geschlossenen Kontakt 4-la des Relais R4 eingeschaltet. Das "bewirkt den Beginn der Bewegung des bewegbaren Rahmens 3 nach links als Vorbereitungszyklus.
Der Vorsprung 1-16 an der Unterseite des bewegbaren Rahmens 3 drückt den Schalter Sq, um den gewöhnlich geschlossenen Kontakt a des Schalters Sq zu öffnen und die Kupplung Cp abzuschalten.
Der bewegbare Rahmen 3 hält an und wartet mit seinem Bezugspunkt
S, an der Stelle PQ.
a y
(5) Die Drehtrommel 6 drehtfeich, und damit dreht·sich auch die Nockenscheibe M1, und der Vorsprung 103. drückt den Schalter S2_p für die Lieferung des Abziehpapiers von der Abziehpapierrolle.
(5-1) Das Relais R6 wird über den Kontakt 2-4, den Schalter
S2-2 unci ^en gewöhnlich geschlossenen Kontakt a des Schalters.S^.
-erregt. Der gewöhnlich offene Kontakt 6-1a wird geschlossen und das Relais R6 hält sich selbst.
(5-2) Die Kupplung C^ für die.-Lieferung des Abziehpapiers von der Abziehpapierrolle, die parallel·zu dem Relais Ro geschaltet ist, arbeitet über den gewöhnlich offenen Kontakt 2-4, den Schalter Sp ο un^· ^-en gewöhnlich geschlossenen Kontakt a des Schalters S11. Dadurch werden die Rollen 30,30' zum Fördern des Abziehpapiere s von der' Rolle angetrieben (Beginn der Förderung des Abziehpapieres von der Rolle).
(6) Die Drehtrommel und die Nockenscheibe setzen ihre Umdrehung fort und der'.bogenförmige Vorsprung 104 der Nockenscheibe M2 drückt den Aufladungs- und Belichtungsschalter S^. Dadurch leuchtet die Lichtquelle des Hochspannungsgenerators HV der Aufladungseinrichtung und der Belichtungseinrichtung auf.
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(7) Die Drehung der Drehtrommel und der Nockenscheibe wird fortgesetzt, und der Vorsprung 103 der Nockenscheibe M1 drückt den Startöchalter Sa für den·Belichtungszyklus.
Dadurch werden die folgenden Arbeitsvorgänge durchgeführt.
(7-1) Der gewöhnlich offene Kontakt a des Schalters S^ wird geschlossen, und das Relais R4 wird über den Kontakt 2-5, den Kontakt Sn, , den Kontakt S. und den Kontakt 2-2 erregt. Der Kontakt 4-2 wird geschlossen und das Relais R4 hält sich selbst.
(7-2) Der gewöhnlich offene Kontakt 4-1b wird geschlossen, und die Kupplung C, für den Belichtungszyklus wird über den Kontakt 4-3 und den Kontakt 4-1b eingeschaltet. Der bewegbare Rahmen beginnt sich nach rechts zu bewegen (Beginn der Belichtung).
(8) Die Drehtrommel und die Nockenscheibe drehen sich weiter. Das vordere Ende des bogenförmigen Vorsprungs 104 der Nockenscheibe M2 drückt den Entv/icklungsschalter S1-.
Der magnetische Bürstenmotor MM wird über den gewöhnlich offenen Kontakt b des Schalters S5 in Betrieb gesetzt (Beginn des Entwicklungszyklus).
(9) Das beförderte Abziehpapier b betätigt den Übertragungsschalter Sg. Der gewöhnlich offene Schalter Sg wird geschlossen und das Ein-Aus-Verzögerungsrelais R7 wird erregt. Dadurch wird der gewöhnlich offene Kontakt 7-1 mit einer Zeitverzögerung geschlossen und arbeitet die elektrische Hochspannungsquelle HV der Übertragungseinrichtung (Beginn der Arbeit der Übertragungseinrichtung).
(10) Yfenn die Drehtrommel 6 ihre Umdrehung fortsetzt, erreicht der vordere Endpunkt S die Stelle P/ zum Anweisen des Schneidvorganges, und der Schalter S^. wird zum Schneiden einer Abzieh-
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papierrolle betätigt. Das bewirkt ein Öffnen des gewöhnlich geschlossenen Kontaktes a des Schalters S^, ^ und ein Schließen des gewöhnlich offenen Kontaktes b des Schalters S^.
(10-1) Als Folge des Schließens des gewöhnlich offenen Kontaktes b des Schalters S^ wird die Schneidmagnetspule L1 über den Kontakt 6-1 und den Kontakt b des Schalters S^1 erregt und setzt die Schneideinrichtung 32 für das Abziehpapier in Betrieb (Schneiden einer Abziehpapierrolle).
Da das Relais R6 ein Ausschalt-Verzögerungsrelais ist, wird der Kontakt 6-1 verzögert und dann unterbrochen. Dementsprechend arbeitet die Schneidmagnetspule L1 impulsförmig, und die Schneideinrichtung 32 wird in die ursprüngliche Lage zurückbewegt.
Dadurch, daß der Schalter S^ in dieser Weise betätigt wird, wird das Selbsthalten des Relais R6 und des Kontaktes 6-1 gelöst. Daher arbeitet die Schneideinrichtung 32 nicht, wenn der Schalter S^ j, während der zweiten Umdrehung der Drehtrommel 6 betätigt wird.
(10-2) Durch das Öffnen des gewöhnlich geschlossenen Kontaktes a des Schalters S1^, wird die Kupplung C/ gelöst und der Antrieb der Rollen 30,30' beendet. Gleichzeitig hält der Führungskantenabschnitt des nach dem Schneiden verbleibenden Abziehpapieres an und wartet an der Arbeitsstelle Pp der Schneideeinrichtung 32 (Anhalten der Förderung des Abziehpapiers von der Rolle und Anhalten und Warten der restlichen Papierrolle an der Stelle Pp).
(ii) Der Startpunkt Sa des bewegbaren Rahmens J5. erreicht die
J5
Endstelle P^ der Bewegung für den Belichtungszyklus und drückt den Schalter S^Q. Dadurch wird der gewöhnlich offene Schalter S1o Seöffne"fc und das Relais" R 2 entregt.
Während der Bewegung des bewegbaren Rahmens nach rechts drückt der Vorsprung 116 den Schalter Sg, wobei jedoch das Relais R4
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und die bewegliche Kupplung für den bewegbaren Rahmen weiter eingeschaltet bleiben, da der gewöhnlich geschlossene Kontakt 2-5 geschlossen ist.
Das hintere Ende des bogenförmigen Vorsprungs 104 der Nockenscheibe M2 wird vom Schalter S^ synchron mit der Ankunft des Bezugspunktes S„ an der Stelle P,. gelöst.
a .... ίο
(11-1) Durch das Öffnen des gewöhnlich geschlossenen Schalters S^ wird der gewöhnlich offene Kontakt 2-3 geöffnet, und das Selbsthalten des Relais R2 wird gelöst.
(11-2) Der gewöhnlich offene Kontakt 2-2 wird geöffnet, und das Relais R4 fällt ab. Der gewöhnlich offene Seitenkontakt b des Relaiskontaktes 4-1 wird geöffnet, und die Kupplung C^ wird ausgeschaltet (Ende der Bewegung des bewegbaren Rahmens für den Belichtungszyklus).
Der gewöhnlich geschlossene Seitenkontakt a des Relaiskontakt.es 4-1 wird geschlossen, und die Kupplung C2 für den Rückkehrzyklus wird über den gewöhnlich geschlossenen Schalter Sq und den Kontakt 4-1 a eingeschaltet (Beginn des Rückkehrzyklus des bewegbaren Rahmens 3).
Üer gewöhnlich offene Kontakt 4-3, der parallel zum gewöhnlich geschlossenen Schalter Sg vorgesehen ist, wird geöffnet*
(11-3) Dadurch, daß der Vorsprung 104 der Nockenscheibe M2 weiterrückt, werden der Schalter S, und die Lichtquelle 18 abgeschaltet (Ende der bildweisen Belichtung). Zur gleichen Zeit stellt die elektrische Hochspannungsquelle HV ihren Betrieb ein (Ende der Aufladung des lichtempfindlichen Elementes).
(11-4) Der gewöhnlich offene Kontakt 2-1 wird geöffnet und dadurch die Arbeit der Startmagnetspule L2 beendet. Das Sperr-
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teil 118 der Bremseinrichtung wird zurückgeführt, wodurch es möglich wird, den vorspringenden Hebel-116 des bewegbaren Rahmens mit der Aussparung 117 in Eingriff zu bringen (Vorbereitung zum Arretieren des bewegbaren Rahmens 3). -
(11-5) Das Relais R1 wird durch ein Öffnen des gewöhnlich offenen Kontaktes 2-1 entregt» Dadurch wird der gewöhnlich offene Kontakt 1-2 geöffnet. Die Kupplung CL bleibt über den gewöhnlich geschlossenen Kontakt b des Schalters S. weiter in Betrieb. "'
(11-6) Der gewöhnlich offene Kontakt 2-4 wird geöffnet.
(12) Die Drehtrommel und die Nockenscheiben setzen ihre Umdrehung fort, und wenn der Vorsprung 104 der 'Nockenscheibe M2 sich vom Entwicklungsschalter Sc löst, wird der·gewöhnlich offene Schalter S1- geöffnet. Die Arbeit des Antriebsmotors MM. für die magnetische Bürste wird angehalten.
(13) Wenn das hintere Ende des Abziehpapieres die Stellung des Übertragungsschalters Sg passiert, wird der Übertragungsschalter S^ geöffnet. Dadurch wird" das Ausschalt-Verzögerungsrelais R7 enti?egt,;imd nach einer Verzögerung der gewöhnlich offene Kontakt 7-1 geöffnet. Die elektrische Hochspannungsquelle HV der Übertragungseinrichtung 37 wird abgeschaltet (Ende der Arbeit der Übertragungseinrichtung-37)·
Das Abziehpapier, auf das das Bild übertragen wurde, wird von der- Trommel 6 gelöst, und das. Bild wird durch ein Erwärmen mit Hilfe der Heizung 48 fixiert. Dann wird das Abziehpapier als Kopie aus der Vorrichtung geliefert.
(14) Der Bezugspunkt S& auf dem bewegbaren Rahmen 3 erreicht, die Stelle P^2 der normalen ,Haltestellung des bewegbaren Rahmens, und der Vorsprung 11.6 betätigt den Schalter Sq.
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Damit wird der gewöhnlich geschlossene Schalter Sg geöffnet und die Kupplung C2 zur Rückkehr gelöst. Zu diesem Zeitpunkt kommt der vorspringende Hebel 116 des bewegbaren Rahmens 3 mit der Aussparung 117 des Sperrteils 118 in Eingriff, um den bewegbaren Rahmen zu arretieren und anzuhalten (Ende der Bewegung des bewegbaren Rahmens während des Rückkehrzyklus und Anhalten und Arretieren des bewegbaren Rahmens).
(15) Die Drehtrommel 6 dreht sich zweimal, und damit dreht sich die Nockenscheibe einmal. Der Vorsprung 103 der Nockenscheibe M1 drückt den Schalter S^, der das Erreichen der normalen Haltestellung der Trommel feststellt.
Dadurch wird der gewöhnlich geschlossene Seitenkontakt a.des Schalters S^ geöffnet, und der gewöhnlich offene Seitenkontakt b des. Schalters S^ wird geschlossen.
(15-1) Durch das Öffnen des gewöhnlich geschlossenen Seitenkontaktes S^ wird die Kupplung C, zum Antreiben der Drehtrommel 6 gelöst, so daß die Drehtrommel 6 anhält (Anhalten der Drehtrommel).
(15-2) Durch das Öffnen des gewöhnlich geschlossenen Seitenkontaktes S,. erlischt die Anzeigeleuchte CL,und hält der Sau-ι a
berungsmotor CM an.
(15-3) Durch das Öffnen des gewöhnlich geschlossenen Kontaktes Sx. wird das Relais R3 entregt und der gewöhnlich geschlossene Kontakt 3-2 geschlossen. Die Anzeigeleuchte FL leuchtet auf um anzuzeigen, daß der nächste Kopiervorgang möglich ist. Der gewöhnlich offene Kontakt 3-1 öffnet sich.
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II. Beim Einlegen von blattförmigem Abziehpapier mit der Hand
In diesem Fall werden die folgenden Arbeitsvorgänge (3') und (5* ) anstelle der oben angeführten Arbeitsvorgänge (3)und (5)durchgeführt. Sonst erfolgt der .Kopiervorgang auf dieselbe Weise wie im Falle der automatischen Zuführung von rollenförmigem Abziehpapier.
(31) Die Kupplung C,- zum Fördern der Abziehpapierblätter wird gewöhnlich über den gewöhnlich geschlossenen "Seitenkontakt a des Schalters Sy eingeschaltet,und als Folge davon werden die Rollen 53,53' zum Befördern der Papierblatter in gewöhnlicher Weise angetrieben. · .
Wenn blattförmiges Abziehpapier von einer Öffnung eingelegt wird, wird dessen Führungskante durch zwei Rollen 53 und 53' eingeklemmt, wird der Schalter S7 geöffnet und der gewöhnlich offene Seitenkontakt b des Schalters S7 geschlossen.
Durch das Öffnen des gewöhnlidh geschlossenen Seitenkontakts Sy-J3 wird die Kupplung C1- für den Vorschub des Papieres außer Betrieb gesetzt, und die Förderrollen 53. und 53'für die Papierblätter werdaiangehalten (Anhalten und Warten des vorderen Teils des blattförmigen Abziehpapier).
(51) Die Drehtrommel 6 und die Nockenscheiben setzen ihre Drehung fort, und der Vorsprung 103 der Nockenscheibe M1 betätigt den Schalter Sp λ und schließt den gewöhnlich offenen ■ Schalter Sp-I. . '
(5'-i) Das Relais R5 wird über den gewöhnlich offenen Kontakt" Sy-. , den gewöhnlich off enen Schalter Sp^ und den gewöhnlich offenen Kontakt 3-1 erregt. Der gewöhnlich offene Kontakt 5-2 wird geschlossen und das Relais R5 hält sich selbst.
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(5'-2) Der gewöhnlich offene Kontakt 5-1 wird geschlossen und die Kupplung C1- zum Befördern der Papierblätter wird wieder in Betrieb gesetzt. Die Förderrollen 53 und 53' für die Papierblätter werden betrieben (Beginn der Beförderung der Papierblätter).
(5'-3) Der gewöhnlich geschlossene Kontakt 5-3 wird geöffnet, um die Stromversorgung der Kupplung C^ zum Antrieb der Rollen und der Schneidmagnetspule L1 zu unterbrechen.
(5'-4) Wenn das hintere Ende des blattförmigen Abziehpapieres die Stellung des Schalters Sy passiert, wird der gewöhnlich geschlossene Seitenkontakt a des Schalters S7 geschlossen.
Wenn die Schalter S2 * und S2_2'so angeordnet sind, daß sie von derselben Nockenscheibe betätigt werden P ist der Schalter S2-1 für den Beginn der Beförderung der Papierblätter an einer solchen Stelle vorgesehen, dab er durch die Nockenscheibe früher als der Schalter S2_2 gedrückt wird. (Siehe 5f-3).
III· Bei einem automatischen wiederholten Kopieren unter Verwendung einer Abziehpapierrolle
In diesem Falle werden die Arbeitsvorgänge(4') und (4") jeweils vor und nach dem oben beschriebenen Arbeitsvorgänge4)durchgeführt, und der Arbeitsvorgang (15 0 wird anstelle des Arbeitsvorganges (i5) durchgeführt. Sonst ist der Kopiervorgang der gleiche.
(4·) Kopierzähler schalter PC1 und PC2 v/erden auf eine ge- . wünschte Anzahl M zwischen 2 und unendlich eingestellt. Dadurch werden der gewöhnlich offene Kontakt b des Schalters PC1 und der gewöhnlich offene Kontakt b des Schalters PC2 beide geschlossen.
(4") Das Relais R1 hält sich selbst über den Kontakt b des
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Schalters PC1 und den gewöhnlich offenen Kontakt 1-3. Dementspreclien# arbeitet die Startmagnetspule L2 solange weiter, bis der Kontakt b des Schalters PCI geöffnet wird (andauerndes Auslösen des bewegbaren Rahmens), . .
In ähnlicher Weise sind die gewöhnlich offenen Kontakte 1-1 und 1-2 immer geschlossen, bis der Kontakt d des Schalters PC1 geöffnet wird.
Damit bleibt die Kupplung CI zum Antrieb der Drehtrommel weiter in Betrieb und setzt die Drehtrommel 3 ihre Umdrehung fort (Fortsetzung der Umdrehung der Drehtrommel).' .
(1"5!) Die Drehtrommel 6 dreht sich.zweimal, und damit dreht sich die Nockenscheibe einmal, um den Schalter S^ zu betätigen. Dadurch wird der gewöhnlich offene Seitenkontakt b des Schalters S1 geschlossen und das Relais 2 über die Kontakte Sv,, und 1-1 und den Schalter S1 _ erregt. Die auf den Arbeitsvorgang 4 folgenden Arbeitsvorgänge werden fortgesetzt.
Parallel zur Schneidmagnetspule L1 ist eine Zählerspule PC vorgesehen. Wenn ein Impuls .zum Betätigen der Schneidmagnetspule L1 gegeben wird, werden die Kopierzählerschalter PC1 und PC2 auf Null zurückgesetzt.
Wenn damit beide Kontakte b der Schalter PC1 und PC2 geöffnet sind, ist das wiederholte Kopieren, beendet.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    (/\j)Elektrostatische Kopiervorrichtung mit einer Drehtrommel, die mit einem elektrostatischen, lichtempfindlichen Element wenigstens auf einem Teil ihrer Umfangsfläche versehen ist, mit einer Einrichtung zum Ausbilden eines Bildes, die entlang des Umfanges der Drehtrommel angeordnet ist, um auf dem lichtempfindlichen Element ein latentes, elektrostatisches Bild, das einem Original entspricht, oder ein entwickeltes Bild, das dem latenten, elektrostatischen Bild entspricht, auszubilden, mit einer optischen Einrichtung zum Projizieren des Bildes des Originals· durch eine Belichtungsöffnung, die in der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes enthalten ist, auf das lichtempfindliche Element auf der Drehtrommel, mit einer Einrichtung zum Übertragen des Bildes, die unterhalb der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes entlang des Umfanges der Drehtrommel vorgesehen ist, und mit einer Fördereinrichtung zum Befördern des Abziehpapieres zur Einrichtung zum Übertragen des Bildes, da-
    durch gekennzeichnet, daß weiterhin eine solche Steuerung für die Einrichtungen vorgesehen ist, daß bei jedem Kopierzyklus die Drehung der Drehtrommel von einer Winkellage begonnen wird, in der der vordere Endpunkt $)des Flächenbereiches auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes, auf dem ein Bild ausgebildet werden soll, mit einer bestimmten Normallage (PQ) oberhalb der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes zusammenfällt, und daß ein Zyklus des Kopiervorganges durchgeführt wird, während sich die Drehtrommel zweimal dreht, und daß die Länge vom vorderen Endpunkt (S) des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes zum hinteren Endpunkt (F) dieses Flächenbereiches größer als der Abstand zwischen dem unterhalb liegenden
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    Endpunkt (P1) des Übertragungsbereiches und der Normallage (P ) in Drehrichtung ist, und damit die maximale Kopierlänge größer als der Abstand von der Stelle (P1) zur Normallage (P .) in Drehrichtung der Drehtrommel ist.
    2. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge vom vorderen Endpunkt (S) des lichtempfindlichen Elementes, der einen Flächenbereich begrenzt, in dem ein Bild ausgebildet werden soll, zum hinteren Endpunkt (F) größer als der Abstand zwischen dem unterhalb liegenden Endpunkt (P1) der Übertragungseinrichtung und der Normallage (P ) in Drehrichtung der Drehtrommel und kürzer als die Umfangslänge der Drehtrommel ist.
    3. Kopiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Element gesondert bandförmig ausgebildet ist und auf der Drehtrommel abnehmbar angebracht ist.
    4. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einer ersten Steuereinrichtung zum Einschalten der Drehung der Drehtrommel in einer Winkellage, in der der vordere Endpunkt (S) mit der Normallage (P ) zusammenfällt und zum Anhalten der Trommel, wenn sie •sich zweimal gedreht hat und der vordere Endpunkt. (S) mit der Normallage (P0) zusammenfällt, aus einer zweiten Steuereinrichtung zum Einschalten jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes bevor der vordere Endpunkt (S) auf der Drehtrommel eine Stelle oberhalb jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes bei der ersten Umdrehung erreicht, und zum anschließenden Abschalten jedes.Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes nachdem der hintere Endpunkt (F) das unterhalb liegende Ende jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes passiert hat, aus einer dritten Steuereinrichtung zum Steuern der optischen Einrich-
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    tung, damit dann, wenn der vordere Endpunkt (S) der Drehtrommel bei der ersten Umdrehung das oberhalb liegende Ende des Belichtungsbereiches erreicht hat, der in der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes enthalten ist, ein Bild des Originals auf das lichtempfindliche Element projiziert und das Original abgetastet wird, und aus einer .vierten Steuereinrichtung besteht zum Steuern der Einrichtung zum Befördern des Abziehpapieres, damit das Abziehpapier synchron mit der Ankunft des vorderen Endpunktes (S) an der Übertragungseinrichtung bei der ersten. Umdrehung in die Übertragungseinrichtung eingeführt wird.
    5. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung wenigstens eine Nockenscheibe, die sich mit der Drehtrommel dreht, und eine Anzahl von Schaltern enthält, die durch die Nockenscheibe betätigt werden können.
    6. Kopiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nockenscheibe einmal drehen kann, während sich die Drehtrommel zweimal dreht.
    7. Kopiervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe mit der Drehtrommel durch eine umgewickelte Verbindungseinrichtung gekoppelt ist und sich einmal drehen kann, während sich die Drehtrommel zweimal dreht.
    8. Elektrostatische Kopiervorrichtung mit einer Einrichtung zum Halten des Originals, die ein Rahmenteil mit einer transparenten Platte aufweist, auf der ein zu kopierendes Original angeordnet wird, mit einer drehbaren Drehtrommel, die wenigstens auf einem Teil ihrer Umfangsfläche ein lichtempfindliches Element aufweist, mit einer Einrichtung zum Ausbilden eines Bildes, die entlang des Umfangs der Drehtrommel vorgesehen ist, um ein latentes, elektrostatisches
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    Bild:, das dem Original entspricht, auf dem lichtempfindlichen Element oder ein entwickeltes Bild, das dem latenten, elektrostatischen Bild entspricht,* auszubilden, mit einer optischen Einrichtung zum Projizieren eines Bildes des Originals durch eine Belichtungsöffnung, die in der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes enthalten ist, auf die Ober-■fläche des-lichtempfindlichen Elementes auf der Drehtrommel, mit einer Bildübertragungseinrichtung, die unterhalb der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes entlang des Umfangs der Drehtrommel angeordnet ist, und mit einer Fördereinrichtung für ein Abziehpapier zum Fördern des Abziehpapieres' zur Bildübertragungseinrichtung und zum Fördern des Abziehpapieres, auf das das Bild übertragen wurde, zum Austragsende der Vorrichtung über eine gewählte Bearbeitungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine derartige Steuerung für die Einrichtungen vorgesehen ist, daß 'bei jedem Kopierzyklus die Drehtrommel sich von einer Winkelstellung zu drehen beginnt, in der der vordere Endpunkt (S) des Flächenbereiches auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes, auf den ein Bild ausgebildet werden soll, mit einer bestimmten Normallage (P ) oberhalb der Einricli-." tung zum Ausbilden des Bildes zusammenfällt, und daß ein Kopierzyklus vollendet wird, während sich die Drehtrommel zweimal" dreht., und daß die Länge vom vorderen Endpunkt (S) des Flächenbereiches zum Ausbilden des Bildes bis zum hinteren Endpunkt (F) dieses Flächenbereiches größer als der Abstand zwischen dem unteren Endpunkt (P-) des Übertragungsbereiches und. der Normallage (Pq) in Drehrichtung ist .und.damit die maximal kopierbare Länge größer als der Abstand von der Stelle (P^) zur Normallage (PQ) in Drehrichtung der Drehtrommel ist. . _■ " . ■ ".
    9. Kopiervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge vom vorderen Endpunkt (S) des lichtempfindlichen Elementes,der den Flächenbereich begrenzt, auf dem
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    ein Bild ausgebildet werden soll, bis zum hinteren Endpunkt (F) größer als der Abstand zwischen dem unterhalb liegenden Endpunkt der Übertragungseinrichtung und der Normallage (P*) in Drehrichtung der· Drehtrommel und kürzer als die Umfangslänge der Drehtrommel ist.
    10. Kopiervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtempfindliche Element in Form eines gesonderten Bandes ausgebildet und abnehmbar auf der Drehtrommel angebracht ist. ,
    11. Kopiervorrichtung nach Anspruch ,8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung aus einer ersten Steuereinrichtung zum Einschalten der Drehung der Drehtrommel in einer Winkelstellung, in der der vordere Endpunkt (S) mit der Normallage (P0) zusammenfällt und zum Anhalten der Trommel, nachdem sie sich zweimal gedreht hat, und der vordere Endpunkt (S) mit der Normallage (PQ) zusammenfällt, aus einer zweiten Steuereinrichtung zum Einschalten jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes, bevor der vordere Endpunkt (S) auf der Drehtrommel den oberhalb liegenden Bereich jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes während der ersten Umdrehung erreicht, und zum anschließenden Ausschalten jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes, nachdem der hintere Endpunkt (F) das unterhalb liegende Ende" jedes Teiles der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes passiert hat, aus einer dritten Steuereinrichtung zum Steuern der optischen Reihenrichtung, damit dann, wenn der vordere Endpunkt (S) der Drehtrommel während der ersten Umdrehung das oberhalb liegende Ende des Belichtungsbereiches erreicht hat, der in der. Einrichtung zum Ausbilden des Bildes enthalten ist, ein Bild des· Originales auf das lichtempfindliche Element projiziert und das Original abgetastet wird, und aus einer vierten Steuereinrichtung besteht zum Steuern der Fördereinrichtung für das Abziehpapier, damit das Äbziehpapier synchron mit der An-
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    kunft des vorderen Endpunktes (S) der Übertragungseinrich-• tung bei der ersten Umdrehung in die Übertragungseinrichtung eingeführt wird.
    Λο Kopiervorrichtung nach Anspruch 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung -wenigstens eine Nockenscheibe, die sich mit der. Drehtrommel dreht, und eine Anzahl von Schaltern aufweist, die durch die Nockenscheibe betätigbar sind. ■
    13. Kopiervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nockenscheibe einmal drehen kann, wenn sich die Drehtrommel zweimal dreht. ■
    14. Kopiervorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe mit der Drehtrommel durch eine darüber gewickelte Verbindungseinrichtung gekoppelt ist und sich einmal drehen kann, während sich die Drehtrommel zweimal dreht. ' " *
    15. Kopiervorrichtung nach Anspruch 8 bis 14, dadu? ch gekennzeichnet, daß sich die transparente Platte und das lichtempfindliche Element wenigstens relativ zur optischen Einrichtung bewegen können, und daß die optische Einrichtung aus einer Beleuchtungsöffnung zum Beleuchten des Originals, einer Belichtungsöffnung zum Belichten der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes, einem ersten und einem zweiten Reflexionsspiegel, einer Rückspiegellinse, einer optischen Kammer, die außer an der Belichtungs- und der Beleuchtungsöffnung nahezu optisch geschlossen ist, und einer Lichtquelle zum Beleuchten des zu kopierenden Originals besteht, wobei die Belichtungs- und die Beleuchtungsöffnung, der erste und der zweite Reflexionsspiegel und die Rückspiegellinse so angeordnet sind, daß das Licht vom zu kopierenden Original, das durch die Lichtquelle beleuchtet wird, den ersten Reflexionsspiegel durch die Beleuchtungs-
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    öffnung zum Beleuchten des Originals erreicht, vom ersten Reflexionsspiegel reflektiert wird und den zweiten Reflexionsspiegel erreicht, vom zweiten Reflexionsspiegel reflektiert wird und die Rückspiegellinse erreicht, von dem Spiegel der Rückspiegellinse reflektiert wird und wieder den zweiten Reflexionsspiegel erreicht und nochmals durch den zweiten Reflexionsspiegel reflektiert wird und durch die Belichtungsöffnung zum Belichten des licht- · empfindlichen Elementes gelangt, wodurch auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes ein vierfach umgekehrtes Bild der gewünschten Größe, die dem zu kopierenden Original entspricht, gebildet wird.
    16. Kopiervorrichtung nach Anspruch 15} dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Platte so vorgesehen ist, daß sie sich im oberen Abschnitt der Vorrichtung hin und her bewegen kann, daß die Beleuchtungsöffnung zum Beleuchten des Originals sich am oberen Abschnitt der optischen Kammer und in einer Lage befindet, daß sie wenigstens einem Teil der Bewegungsbahn der transparenten Platte gegenüberliegt, daß die Belichtungsöffnung zum Belichten der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes sich im Seitenabschnitt der optischen Kammer und an einer Stelle befindet, die wenigstens einem Teil der Umfangsfläche der Drehtrommel gegenüber liegt, daß der erste Reflexionsspiegel sich im Seitenabschnitt der optischen Kammer befindet, daß der zweite Reflexionsspiegel im Seitenteil dem Seitenteil des ersten Spiegels gegenüber angeordnet ist, und daß die Rückspiegellinse sich am Boden der optischen Kammer befindet.
    17. Kopiervorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß; der optische Abstand zwischen dem Original und der Rückspiegellinse gleich dem optischen Abstand zwischen der Rückspiegellinse und der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes ist.
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    18o Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 Ms 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes eine Entwicklungseinrichtung enthält, um das auf dem lichtempfindlichen Element ausgebildete latente, elektrostatische Bild unter Verwendung eines Toner-Pulvers zu entwickeln, und daß die optische Einrichtung Unterteilungswände aufweist, um ein Eindringen des Tonerpulvers von der Entwicklungseinrichtung zu vermeiden.
    19. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 "bis 1.7» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes eine Entwicklungseinrichtung enthält, urn das auf dem lichtempfindlichen Element ausgebildete, latente, elektrostatische Bild unter Verwendung eines Toner-Pulvers zu entwickeln, daß die optische Einrichtung eine Beleuchturgsöffnung für das OrJgmal,eine~Beliffihtungsöffnung zum' Belichten der Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes und eine optische Kammer enthält, die mit einem optischen Element zum Ausbilden eines Bildes auf der Oberfläche des licht-, empfindlichen Elementes, das dem Original entspricht, aus- " gerüstet ist, und daß· die optische Kammer eine Kammer bildet, die nahezu von der -Entwicklungseihrichtung getrennt ist, um ein Eindringen des Toner-Pulvers von der Entwicklungseinrichtung zu vermelden. .
    20. Kopiervorrichtung^nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß die optische Kammer außer .an der Belichtungs- und der Beleuchtungsöffnung durch Unterteilungen nahezu optisch
    . geschlossen ist, und daß die Belichtungsöffnung zürn Belichten der Oberfläche des;lichtempfindlichen Elementes eine transparente Platte enthält.
    ο Kopiervorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Platte über eine.Dichtung mit' der Unterteilungswänd in Verbindung steht.
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    22. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Einleiten von Luft •in die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes, um ein Eindrin^pn des Toner-Pulvers von der Entwicklungseinrichtung in den Abschnitt zum Ausbilden des elektrostatischen Bildes der Einrichtung zum Ausbilden des Bildes zu verhindern.
    23. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes eine Entwicklungseinrichtung enthält, die eine Entwicklungskammer, in. der ein Entwickler enthalten ist, ein rotierendes, magnetisches Bürstenteil, das in der Entwicklungskammer angeordnet ist, um den Entwickler von der Entwicklungskammer hochzupumpen und das latente, elektrostatische Bild zu entwicklen, eine Einrichtung zum Verstellen der BUrstenlänge zum Einstellen der Länge der magnetischen Bürste, die auf dem magnetischen Bürstenteil ausgebildet ist, eine Toner-Lieferkammer, die mit der Entwicklungskammer durch eine Öffnung in ihrem Boden in Verbindung steht, eine Einrichtung zum Liefern des Toner-Pulvers in die Toner-Lieferkammer, und durch ein Toner- ' Lieferelement, das an der Öffnung am Boden der Toner-Lieferkammer vorgesehen ist, um das Toner-Pulver, das in der Lieferkammer enthalten ist, zur Entwicklungskammer zu befördern, wenn dieses erforderlich ist.
    24. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes eine Entwicklungseinrichtung für das latente, elektrostatische Bild aufweist, die aus einer nicht magnetischen, hohlzylindrischen, drehbaren Hülse, die in einer Entwicklungskammer vorgesehen ist, die einen magnetischen Entwickler enthält, aus einem»ortsfesten Element, das ein Magnetfeld bildet, und in der Hülse angeordnet ist, und aus einem rotierenden, magnetischen-Bürstenteil besteht,
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    das den Zyklus des Hochpumpens des Entwicklers auf die Oberfläche der Hülse mit der Drehung der HUlSe3des Trans-
    "portierens des Entwicklers zur Oberflachei-vzum Ausbilden des latenten,elektrostatischen Bildes des lichtempfindlichen"EIe-."mentSj'des Entwickeins des latenten, elektrostatischen Bildes Bildes auf der Oberfläche und des anschließenden Entfernens d?s Überschusses ariEntwickler von der Oberfläche der Hülse, wiederholt, und daß das ortsfeste Teil, das das magnetische Feld ausbildet, einen Magneten und eine magnetische Abschirmung aus einem nicht magnetisierten, magnetischen Material umfaßt, wobei der Magnet so angeordnet ist,daß er ein zum Anziehen und Halten des Entwicklers in einem Bereich, der in Drehrichtung der Hülse von dem Bereich des Anpumpens des Entwicklers bis zum Entwicklungsbereich reicht, ausreichendes magnetisches Feld erzeugt, und wobei, die magnetische Abschirmung so angeordnet ist, daß sie das magnetische Feld in einem solchen Ausmaß schwächt, daß es nicht in der Lage ist, den Entwickler auf der Oberfläche der Hülse wenigstens an einem Teil des Flächenbereiches zu halten, der. in Drehrichtung der Hülse vom Entwicklungsbereich zum Entwickleranpumpbereich reicht.
    25. Kopiervorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,, daß ein Rührwerk in der Entwicklungskammer vorgesehen ist, um den von der Oberfläche der Hülse entfernten Entwickler zusammen mit dem Entwickler in der Entwicklungskammer zu verrühren.
    26. Kopiervorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein.Verstellelement für die Länge der magnetischen Bürste mit seinem vorderen Ende in der Nähe der Oberfläche der Hülse in einem Bereich vorgesehen ist,
    * der vom Entwickleranpumpbereich zum Entwicklungsbereich reicht, und" daß der Abstand zwischen der Oberfläche der Hülse und dem vorderen Ende des Verstellteils entsprechend der gewünschten Länge der magnetischen Bürste verstellbar . A09825/1019 . ; '
    ist.
    27. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ausbilden des Bildes eine Entwicklungseinrichtung für das latente,. elektrostatische Bild enthält, die eine rotierende, nicht' magnetische, hohlzylindrische Hülse,.die in einer Entwicklungskammer enthalten ist, die einen magnetischen Entwickler enthält, ein ortsfestes Teil in der Hülse, das ein. magnetisches Feld bildet, und ein sich drehendes magnetisches Bürstenteil aufweist, das den Zyklus des Hochpumpens des Entwicklers auf die Oberfläche der Hülse mit der Drehung der Hülse, des Transportierens des Entwicklers zur Oberfläche des lichtempfindlichen Elementes, die das latente,elektrostatische Bild bildet, des Entwicklens der Oberfläche, die das latente,elektrostatische Bild bildet und des anschließenden Entfernens eines Überschusses an Entwickler von der Oberfläche der Hülse wiederholt, und daß ein Verstellelement zum Verstellen der Länge der magnetischen Bürste mit seinem vorderen Ende in der Nähe der Oberfläche der Hülse in einem Flächenbereich vorgesehen ist, der vom Entwicklerpurapbereich bis zum Entwicklungsbereich reicht, wobei der Abstand zwischen der Oberfläche der Hülse und dem vorderen Ende des Verstellelementes entsprechend der gewünschten Länge der magnetischen Bürste verstellbar ist.
    28. Kopiervorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Oberfläche der Hülse des magnetischen Bürstenteils und der Oberflache, die das latente, elektrostatische Bild bildet, verstellbar ist.
    29. Kopiervorrichtung nach Anspruch 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschied zwischen dem Abstand (d.)
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    von der Hülsenoberflache zur Oberfläche, die das latente, elektrostatische Bild bildet, und dem Abstand (d2) von der Hülsenoberfläche zum Verstellelement für die Länge der magnetischen Bürste Cd1-U2) 0 bis 2 mm beträgt.
    30. Kopiervorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Abs tandsunte'r schied (d^-d2) 0,5 mm beträgt.
    31. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklungseinrichtung aus einer Toner-Lieferkammer und einem Toner-Lieferelement besteht, um ein Entwicklungstonerpulver von der Lieferkammer zur Entwicklungskammer zu liefern, wobei die Toner-Lieferkammer mit der Entwicklungskammer durch eine Toner-Lieferöffnung in ihrem'Boden in Verbindung steht, das Toner-Lieferteil drehbar an der Toner-Lieferäffnung so angeordnet ist, daß sich der obere Teil seiner Oberfläche in der Toner-Lieferkammer und der untere Teil seiner Obei*- flache in der Entwicklungskammer befindet, und aus einer Toner-Lieferwalze besteht, die eine Anzahl von RiI--len und biegbare Elemente aufweist, deren freie Kanten in. elastischem Kontakt mit der Oberfläche der Toner-Lieferwalze 'stehen, die in der Entwicklungskammer vorgesehen ist, und wobei die Toner-Lieferwalzen und die flexiblen Teile so zusammenarbeiten, daß sie die Toner-Lieferöffnung nahezu vollständig schließen und den Toner, der in.der Toner-Lieferkammer enthalten ist, durch die Drehung der Toner~£ieferwalze in die Entwicklungskammer befördern.
    32. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 31, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Bewegen des Rahmenteils mit einer Geschwindigkeit, die der Drehgeschwindigkeit der Drehtrommel .entspricht, und durch eine Schaltereinrichtung zum Feststellen der Ankunft des vorderen Endpunktes (S) der Drehtrommel am oberhalb liegenden End-·
    punkt der Belichtungsöffnung bei der ersten Umdrehung der 409 8 25/1 G1% ; . -. . "
    Trommel und zum Einschalten der Bewegungseinrichtung, um die Bewegung des Rahmenteils für den Belichtungsvorgang zu beginnen.
    33. Kopiervorrichtung nach Anspruch 32, gekennzeichnet durch eine zweite Schaltereinrichtung zum Bestimmen der-Endstellung der Bewegung während des Be1ichtungsvorganges, der sich entlang der Bewegungsbahn des Rahmensteiles befindet und die Bewegungseinrichtung veranlaßt, das Rahmenteil anzuhalten oder seine Bewegung umzukehren.
    34. Kopiervorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltereinrichtung so angeordnet ist, daß die Bewegungslänge des Rahmensteils während der Belichtung gleich der Summe der gewünschten, maximal kopierbaren Länge und der Länge der Beleuohtungsöffnung der optischen Einrichtung in Bewegungsrichtung des Rahmenteiles ist.
    35. Kopiervorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Befördern des Abziehpapieres eine Einrichtung zum Vorschieben einer kontinuierlichen Abziehpapierbahn und eine Schneideinriclrfcung enthält, daß die Übertragungseinrichtung eine Einrichtung enthält, das Abziehpapier mit der Drehtrommel in Berührung zu bringen, daß die Drehtrommel durch einen Antrieb mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die nahezu gleich der Fördergeschwindigkeit des Abziehpapieres ist, daß der Antrieb für die Drehtrommel und die Fördereinrichtung für das Abziehpapier mit Hilfe wenigstens eines ersten und eines zweiten Schalters zusammenarbeiten, wobei der erste Schalter die EinricSiung zum Fördern des Abziehpapieres in Betrieb setzt, wenn der vordere Endpunkt (S) der Drehtrommel die den Beginn der Papierförderung anweisende Stelle erreicht, die in einem Abstand von der Berührungsstelle zwischen der Drehtrommel und dem Abziehpapier entlang des Umfanges der Drehtrommel in einer Richtung entgegen der
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    Drehrichtung der Drehtrommel liegt, der gleich dem Abstand zwischen der Berührungsstelle und der Schneidstelle der ■Schneideinrichtung ist, und daß der zweite Schalter ein Verstellglied aufweist, das seine Stellung entsprechend einer gewünschten 'kopierbaren Länge verstellen kann, die dem zu kopierenden Original entspricht, und daß dieser zweite Schalter so arbeitet, daß er die Schneideinrichtung für das Abziehpapier der Einrichtung zum Befördern des Abziehpapieres in Betrieb setzt und simultan die Papiernachliefereinrichtung anhält, wenn der vordere Endpunkt (S) mit der Drehung der Drehtrommel um die gewünschte Kopierlänge, die dem Original entspricht, nach der Betätigung des ersten Schalters vor.gerückt ist.
    36. Kopiervorrichtung nach Anspruch 35» dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter ein Einsteilglied zum Verstellen seiner Lage enthält, das seine Lage so verstellen kann, daß der Winkel zwischen dem Betätigungspunkt des ersten Schalters und dem zweiten Schalter einem Abstand auf der Umfangsflache der Drehtrommel entspricht, der nahezu gleich einer gewünschten Kopierlänge OexS Originals ist, und daß der zweite Schalter die. Schneideinrichtung für das Abziehpapier betätigt' und gleichzeitig die Papiernachliefereinrichtung anhält, wenn nach Betätigung des ersten Schalters der Kopierstartpunkt mit der Drehung der Drehtrommel um die gewünscht© Kopierlänge des Originals vorgerückt und die Stelle erreicht hat, die dem Einstellglied für die Lage des zweiten Schalters entspricht.
    37. Kopiervorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Lageeinstellglied koaxial mit der,Drehtrommel und um diese drehbar angebracht ist.
    38. Kopiervorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Größe bezeichnendes Element entsprechend der
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    gewünschten Kopierlänge bewegbar am Maschinenrahmen der Kopiervorrichtung vorgesehen ist, und daß das Lageeinstellglied drehbar um die Achse der Drehtrommel vorgesehen ist, so daß es den Winkel bezüglich der Bewegung des die Größe bezeichnenden Elementes verstellen kann.
    39. Kopiervorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Größe bezeichnendes Element vorgesehen ist, das in der Lage ist, sich entsprechend der gewünschten Kopierlänge relativ zum zu kopierenden Original entlang des Bereiches bewegen kann, in dem das zu kopierende Bereich angeordnet wird.
    40. Kopiervorrichtung nach Anspruch 39, dadurch, gekennzeichnet, daß sich das die Größe "bezeichnende Element dazu bewegt, um das Lageeinstellglied um die Achse der Drehtrommel als Mittelpunkt mit Hilfe einer umgewickelten Verbindung um einen Winkel zu dreher. der einem Abstand entlang des Umfangs der Drehtrommel entspricht, der gleich der Bewegungslänge des die Größe bezeichnenden Elementes ist.
    41. Kopiervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Befördern des Abziehpapieres einen Einlaß zum Einlegen von einzelnen Abziehpapierblättern, Synchronisierförderrollen, die unterhalb des Einlasses .... .... vorgesehen sind, einen empfindlichen Papierdetektroschalter, der an der Andruckstelle der Beförderungsrollen oder unmittelbar unterhalb davon vorgesehen ist und eine Einrichtung enthält, das Abziehpapier mit der Drehtrommel im Übertragungsbereich in Berührung zu bringen, daß die Drehtrommel durch ein Trommelantriebssystem mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die nahezu gleich der Fördergeschwindigkeit des Abziehpapieres ist, und daß weiterhin ein Schalter vorgesehen ist, der die Ankunft des vorderen Endpunktes (S) der Drehtrommel bei der ersten Umdrehung
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    der Trommel an einer Stelle feststellt, die in einer Richtung entgegen der Drehrichtung der Drehtrommel ent-"iang des Umfänges der Drehtrommel um einen Abstand abseits von der Berührungsstelle zwischen der Drehtrommel und dem Abziehpapier, liegt, der gleich dem Abstand zwischen der Berührungsstelle und dem Detektorschalter für das Abziehpapier ist, und daß die synchronisierenden Beförde-' rungsrollen ihre Drehung beenden, .wenn die Führungskante des Abziehpapieres den Abziehpapierdetektroschalter berühr tjund die Drehung auf ein Signal von dem Schalter wieder aufnehmen, wodurch die Führungskante des Abziehpapieres den Übertragungsbereich synchron mit dem vorderen Endpunkt (S) der Drehtrommel erreicht.
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DE19732359792 1972-11-30 1973-11-30 Verfahren zum betreiben eines elektrophotographischen kopiergeraetes Ceased DE2359792B2 (de)

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