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DE2165288A1 - Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche formate - Google Patents

Rotationsdruckmaschine fuer veraenderliche formate

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Publication number
DE2165288A1
DE2165288A1 DE19712165288 DE2165288A DE2165288A1 DE 2165288 A1 DE2165288 A1 DE 2165288A1 DE 19712165288 DE19712165288 DE 19712165288 DE 2165288 A DE2165288 A DE 2165288A DE 2165288 A1 DE2165288 A1 DE 2165288A1
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DE
Germany
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perforating
marking
registration marks
printing machine
main
Prior art date
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Application number
DE19712165288
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DE2165288B2 (de
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Otto Staamann
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Automatic Druckmaschinenfabrik Dr WH Hinniger und Soehne
Original Assignee
Automatic Druckmaschinenfabrik Dr WH Hinniger und Soehne
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Publication date
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Priority to FR7242364A priority patent/FR2159145A6/fr
Priority to GB5912772A priority patent/GB1396800A/en
Publication of DE2165288A1 publication Critical patent/DE2165288A1/de
Publication of DE2165288B2 publication Critical patent/DE2165288B2/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/02Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing books or manifolding sets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
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Description

AUTOMATIC DRUCKMASCHINENFABRIK Dr. W. Hinniger und Söhne, 1 Berlin 21, Klarenbachstr. 5-7
Rotationsdruckmaschine für veränderliche Formate
Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 21 55 711. 9)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rotationsdruckmaschine für veränderliche Formate von Druckgut, insbesondere von Querstrichperforierungen aufweisenden Endlosformularen und ist eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes.
Nach dem Hauptpatent sind an den Druckplatten auf Anfang und auf Ende der Formatlänge stehende mitdruckende Passmarken vorhanden, ferner ist ein Tastkopf zum Abtasten der auf die Papierbahn gedruckten Passmarken in Durchlaufrichtung dicht hinter den Druckwerken
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über der Papierbahn angeordnet, der einen mit der Hauptvorzugeinrichtung in Verbindung stehenden Stellmotor steuert und die Hauptvorzugeinrichtung auf deckungsgleiche Lage der gedruckten Passmarken aufeinanderfolgender Formate einregelt, wobei die deckungsgleiche Lage der gedruckten Passmarken auch die mit diesen übereinstimmende Lage der Querstrichperforierungen durch Einstellung der Perforiervorrichtung bestimmt.
Nach dem Hauptpatent werden die im Augenblick des Drückens mitgedruckten Passmarken auf der Papierbahn massgeblich gemacht für die Einhaltung und Lage der Formatlänge und deren Begrenzung durch die Querstrichperforierungen. Die Lage der Querstrichperforierungen ist dann genau eingehalten, wenn die am Anfang und am Ende stehenden mitgedruckten Passmarken genau zueinander deckungsgleich sind und die Perforiervorrichtung auf sie eingestellt ist. Die Einstellung erfolgt durch eine Einstellung des Perforierwerkzeuges auf die deckungsgleiche Lage der gedruckten Passmarken. Eine derartige Einstellung läuft auf eine Justierung der Perforiervorrichtung hinaus, die man zunächst nur für ein und dieselbe Formatlänge einmal vornimmt.
In weiterer Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes bezweckt es d* e vorliegende Erfindung, die Formatgenauigkeit der Querstrichperforierungen zu erhöhen und ihre passgenaue Lage ständig zu überwachen und falls erforderlich durch einen selbsttätig erfolgenden Regelvorgang nachzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Perforiervorrichtung ein an sich bekanntes Längenregister für die Führung der Papierbahn aufweist und eine Steuerleitung das Längenregister mit der Steuerung der Hauptvorzugvorrichtung verbindet
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und das Längsregister gleichzeitig und gleichlaufend mit der Hauptvorzugvorrichtung um gleiche Beträge wie diese nach Massgabe der Passmarken verstellbar ist. Bei auftretenden Abweichungen der sonst vorhandenen Koinzidenz der gedruckten Passmarken wird die in der Perforiervorrichtung auftretende Längendifferenz durch die durch den Regelvorgang eingeleitete Verstellbewegung des Längenregisters sofort wieder kompensiert. Die Perforierung wird somit selbsttätig auf die übereinstimmende Lage der gedruckien Passmarken ausgerichtet und in dieser Einstellung von Perforation zu Perforation mit selbsttätig nachregulierter hoher Genauigkeit hergestellt.
Falls sich das Längenverhalten der Papierbahn nach dem Durchgang durch die Haupt Vorzug vor richtung bis zu dem Messer der Perforier- j vorrichtung durch die vorerwähnten Beeinflussungen ändern sollte, !
so kann eine Nachjustierung noch unmittelbar vor der Perforier- j
ι vorrichtung durch das vorerwähnte Längenregister erfolgen, wozu wiederum die auf die Papierbahn gedruckten Passmarken dienen können.
Zu diesem Zweck kann nämlich die Perforiervorrichtung zwei weitere Tastköpfe aufweisen, von denen der erste Tastkopf auf die Passmarken ; der Papierbahn und der zweite Tastkopf auf eine einem Perforierwerkzeug zugeordnete Markierung gerichtet sind, wobei beide Tastköpfe mit dem Stellmotor des Längenregisters durch v/eitere Steuerleitungen in Verbindung stehen tind die Papierbahn auf die überein«· ;
stimmende Lage der Passmarken mit der Markierung einregeln, Es j genügt, wenn der erste Tastkopf in der Wirkungslinie einer Markierung, beispielsweise der äusseren, steht und im Vorbeigang der Markierungen jeweils diese äussere Markierung abtastet. Da die auf der Papierbahn j gedrückten Markierungen die Hauptvorzugvorrichtung deckungsgleich verlassen, könnte auch die innere Markierung abgetastet werden.
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Die Abtastung erfolgt, wie bereits erwähnt, im Vorbeigang der Passmarken und selbstverständlich jeweils phasengleich mit der dem Perforierwerkzeug zugeordneten Markierung bei der entsprechenden Stellung des zweiten Tastkopf.es. Um nicht die Markierung des Perforierwerkzeuges und die mit der Passmarke übereinstimmende, ihr zugehörige Perforation abtasten zu müssen, kann die zu einer bestimmten Stellung des Perforierwerkzeuges stehende Markierung durch den zweiten Tastkopf im gleichen Augenblick wie die in gleichphasiger Stellung befindliche Passmarke der in Durchlaufrichtung nachfolgenden Passmarke abgetastet werden, was P konstruktiv leichter durchführbar ist. Man erreicht dadurch einen
räumlichen Versatz beider Tastköpfe und erzielt trotzdem eine funktionell gleichwirkende Nachregelung auf die Koinzidenzstellung des im Schnitt befindlichen Perforierwerkzeuges mit der Lage der Passmarke der Papierbahn. Bei Nichtübereinstimmung beider wird die Papierbahn durch das zur Perforiervorrichtung gehörende Längenregister um die durch die beiden Tastköpfe festgestellte Längendifferenz nachgestellt und damit die übereinstimmende Lage der Passmarken mit der Markierung wieder hergestellt.
Zur lagegenauen Perforierung genügt im allgemeinen die funktioneile P Verbindung der Hauptvorzugvorrichtung mit der Perforiervorrichtung
durch die vorerwähnte Steuerleitung. Durch sie ist es.möglich, die in der Hauptvorzugeinrichtung nachgestellten Längendifferenzen schon von vornherein auf die Perforiervorrichtung zu übertragen ' und sie synchron mitder Hauptvorzugeinrichtung einzustellen, so dass die Nachregulierung mit Hilfe der beiden Tastköpfe auf kleinste Beträge beschrankt bleibt.
Falls eine andere Formatlänge in die Hauptvorzugeinrichtung eingegeben wird, wird zugleich mit der Verstellung der Hauptvorzug-
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einrichtung auch die Perforiervorrichtung übereinstimmend durch eine entsprechende Verstellbewegung des Längenregisters eingestellt.
i Das Längenregister könnte mit Hilfe der Steuerung durch die beiden Tastköpfe die Passmarken der Papierbahn auch für sich auf Koinzidenz mit der durch das Perforierwerkzeug hergestellten Perforierung einregeln. In diesem Falle wären aber auch die Regelvorgänge mit durchzuführen, die sonst durch das Vorhandensein der die Hauptvorzugvorrichtung mit dem Längenregister verbindenden Steuerleitung schon vorher erfolgt wären. Meistens genügen bereits diese synchron mit der Hauptvorzugvorrichtung erfolgenden Einregelungen der Papierbahn. Die Steuerleitung zwischen beiden stellt das einfachste Mittel dar, das in den weitaus meisten Fällen eine Nachregelung mit Hilfe der erwähnten beiden Tastköpfe unnötig macht. Eine durch die beiden Tastköpfe erfolgende Nachregelung der Papierbahn gibt jedoch noch höhere Genauigkeiten hinsichtlich der herzustellenden Perforationen.
Bei einer rotativ arbeitenden Perforiervorrichtung, die mit Messern versehene Walzen aufweist, kann an der Perforierwalze eine den Messern zugeordnete Markierung vorhanden sein. Zu diesem Zweck kann an der Perforier walze stirnseitig ein die Markierung tragender Einstellring angeordnet sein. Es ist aber auch möglich, die Schneide des Messers selbst als Markierung zu benutzen.
Bei einer mit Stanzmessern arbeitenden Perforiervorrichtung, die von einem Kniehebel in Verbindung mit einer Kurvenscheibe angetrieben wird, kann die Kurvenscheibe die Markierung tragen. Es ist auch möglich, an der Kurvenscheibe einen Einstellring mit der Markierung anzuordnen.
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Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer auf veränderliche Formate einstellbaren Rotationsdruckmaschine mit zwei Druckwerken, einer Hauptvorzugeinrichtung und einer Perforiervorrichtung,
Fig. 2 die Aufsicht auf einen Teil der Papierbahn mit Querstrichperforierungen und Passmarken, von denen eine Reihe derselben durch einen der Perforiervorrichtung zugeordneten Tastkopf abgetastet wird,
Fig. 3 ein rotierendes Perforierwerkzeug mit einem der Werkzeugschneide zugeordneten Tastkopf in Ansicht,
Fig. 4 ein rotierendes Perforierwerkzeug mit Einstellring und einem dessen Markierung zugeordneten Tastkopf in Ansicht,
Fig. 5 einen Querschnitt des Perforierwerkzeuges mit Einstellring nach Fig. 4, *
Fig. 6 eine Seitenansicht des Längenregisters der Fig. 1, teilweise geschnitten und
Fig. 7 eine Stanzperforiervorrichtung anstelle der rotierenden nach Fig. 1.
Für diejenigen Teile, die bereits im Hauptpatent (Patentanmeldung P 21 55 711.9) beschrieben und zeichnerisch dargestellt sind, sind dieselben Bezugszeichen beibehalten worden.
Es bedeuten 1 die Papierbahn, 2 deren Rolle, 3 ein Abzugwerk, 4 eine Vorratsschleife, 5 die Hauptvorzugeinrichtung, 6 und 7 Umlenkwalzen, 8 den Papierausgleichwagen, 9 dessen untere Walze, 10 und 11 weitere Umlenkwalzen, 12 und 13 die beiden Druckwerke, die als Offsetdruckwerke dargestellt sind und dement-
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SAD ORiGINAL
sprechend je einen Plattenzylinder 14, 14', je einen Übertragungszylinder 15, 15' und je einen Gegendruckzylinder 16, 16* aufweisen. Auf den Plattenzylindern sind die Druckplatten 17, 17' festgespannt, von denen eine die mitdruckenden Passmarken 35 und 36 trägt, welche am Anfang und am Ende der Formatlänge stehen und diese begrenzen. Die durch diese Passmarken auf der Papierbahn 1 gedruckten Passmarken sind mit 35a und 36a bezeichnet. Sie stehen auf der zu perforierenden Papierbahn 1 in zwei in Abständen voneinander angeordneten Ebenen 37 und 38 und in Richtung der herzustellenden Perforation 28 in übereinstimmender Lage zu dieser. Diese Übereinstimmung ist nach dem Hauptpatent durch den zwei- ■ äugigen Tastkopf 29 in Zusammenwirken mit der elektronischen Steuereinrichtung 31 hergestellt, welche mit dem Tastkopf durch die Mehrfachsteuerleitung 32 und durch eine weitere Steuerleitung mit dem Schrittmotor 34 der Hauptvorzugeinrichtung 5 in Verbindung steht. Bezüglich der weiteren Einzelheiten derselben wird auf das Hauptpatent verwiesen. Durch die dort beschriebenen Mittel wird die in bezug auf die herzustellende Perforation deckungsgleiche Lage der gedruckten Passmarken aufeinanderfolgender Formatlängen eingeregelt, welche auch die mit diesen übereinstimmende Lage der Querstrichperforierungen 28 durch Einstellung der Perforiervorrichtung 26 bestimmt.
Die Perforiervorrichtung 26 erhält ihren Antrieb von der ständig umlaufenden Welle 59 der Hauptvorzugeinrichtung 5. Zu diesem Zweck ist auf der Welle 59 ein Zahnrad 100 befestigt, das mit dem Gegenzahnrad 101 in ständigem Zahneingriff ist. Das Gegenzahnrad 101 ist auf der Welle 102 befestigt, die die Messerwalze 103 der Perforiervorrichtung im Verhältnis 1 : 1 zu der Hauptvorzugeinrichtung 5 antreibt. Das bedeutet, dass die Messerwalze einen vollen Umlauf ausführt, während die Hauptvorzugeinrichtung 5 einen
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Arbeitshub in Vorzugrichtung der Papierbahn 1 ausführt. Die Messerwalze 103 ist demzufolge mit einem einzigen Messer 27 als Perforierwerkzeug versehen. Die Gegenwalze 104 hat eine , zu dem Perforationsmesser 27 phasengleiche harte Gegenanlage 27a. Beide kommen nur im Augenblick des Perforierens in Arbeitsstellung zueinander. Die Gegenwalze 104 wird im Gleichlauf im Verhältnis 1 : 1 zur Messerwalze 103 drehangetrieben.
Die dürfen die Perforiervorrichtung 26 hindurchgeführte Papier- ψ bahn 1 steht unter der Zugwirkung der beiden Vorschubwalzen 105,
106, von denen die untere Vorschubwalze 105 synchronen Drehantrieb von der Hauptvorzug walze 23 her durch den Zahnriemen 107 hat. Die Hauptvorzug walze 23 und die Vorschubwalze 105 haben gleiche Abmessungen. Die obere Vorschubwalze 106 wird von der unteren Vorschubwalze 105 her drehangetrieben und hat die gleichen Abmessungen wie die Gegendruckwalze 25 der Hauptvorzugeinrichtung. Dadurch sind die Umfangsgeschwindigkeiten der Vorschubwalzen 105 und 106 die gleichen. Ihre Vorschubgeschwindigkeit ist die gleiche wie diejenige der Hauptvorzugeinrichtung.
ψ Der Perforiervorrichtung 26 ist ein Längenregister 108 zugeordnet.
Das Längenregister ist als solches bekannt. Es besitzt einen Stellmotor 109, der vorzugsweise ein Schrittmotor ist. Dieser Stellmotor treibt über ein Untersetzungsgetriebe 110 auf eine Schraubenspindel 111. Die Kegisterwalze 112 ist in Lagerblöcken 113 frei drehbar gelagert, die ihrerseits ein Muttergewinde 114 aufweisen, in welchem die Gewindeteile der Schraubenspindel Hl schrauben. Die Lagerblöcke 113 haben Führungen 115 für gestellfeste Gegenführungen 116, welche an den Gestellpfosten 117 sitzen. Die beiden Spindeln 111 sind getrieblich durch eine Zwischenwelle 118 über Kegelräder 119, 120 miteinander getrieblich verbunden und
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werden im Verhältnis 1 : 1 angetrieben. Die Registerwalze 112
führt eine entsprechende Auf- und Abbewegung in Richtung des
Doppelpfeiles 121 aus.
Die Papierbahn 1 umschlingt die Registerwalze zur Hälfte und ist j
über die beiden Umlenkwalzen 122 und 123 geführt. Die gebildete I
Schleife ist massgebend für die Einstellung der Passmarken zum .
Perforierwerkzeug. j
Der Stellmotor 109 des Längenregisters 108 steht durch die Steuer- | leitung 124 in Verbindung mit der elektronischen Steuereinrichtung 31
der Hauptvorzugeinrichtung. Unter der Voraussetzung, dass der |
Stellmotor 34 und der Stellmotor 109 gleich ausgebildet sind und , bei St eue rungs impuls en gleiche Stellwege ausführen, wird bei einer
Verstellung der Hauptvorzugeinrichtung auch das Längenregister j
gleichsinnig und um gleiche Beträge verstellt. Korrekturen bezüglich j der deckungsgleichen Einstellung der Passmarken 35a und 36a
bewirken die gleiche Korrektur in der Hauptvorzugeinrichtung und im j
Längenregister. ι
Zur Feinstkorrektur sind zwei weitere Tastköpfe 125 und 126 der j
Perforiervorrichtung zugehörig, von denen der erste Tastkopf 125 !
auf die Passmarken 35a der Papierbahn 1 und der zweite Tastkopf 126 . auf eine dem Perforierwerkzeug zugeordnete Markierung 127 i
gerichtet sind. Beide Tastköpfe sind über Steuerleitungen 128, 129 i
und 130 über eine elektronische Steuereinrichtung 131 mit dem Stell- \ motor 109 verbunden. In dieser elektronischen Steuereinrichtung 131
erfolgt der Soll-Ist-Vergleich zwischen der Passmarke 35a bzw. 36a
und der Stellung des Perforierwerkzeuges. Bei nicht völliger Übereinstimmung beider wird die die Passmarke tragende Papierbahn 1 ; nachgestellt und damit die Koinzidenz zwischen der Passmarke und
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der Perforierung 28 wieder hergestellt. ' !
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 steht der Tastkopf j
126 über der Perforierwalze, deren Perforiermesser 27 zugleich *
die Markierung 127 darstellt.
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist die Markie- '
rung 127 an einem Einstellring 132 angeordnet, der durch Klemm- · schrauben 133 feststellbar ist. ι
i Anstelle der drehangetriebenen und mit Messern versehene Walzen !
aufweisenden Perforiervorrichtung kann auch eine Stanzperforier- > vorrichtung gemäss Fig. 7 verwendet werden.
In der Fig. 7 sind gleiche oder gleichwirkende Teile mit den bisher j für'diese verwendeten Bezugszeichen versehen. Die Stanzperforier- j vorrichtung ist allgemein mit 26a bezeichnet. Das Messer 27 führt ! eine auf und ab gehende Bewegung aus,' die durch einen Knie- ■
hebel 134, der um die feste Achse 135 schwingt, betätigbar ist. .
Der Kniehebel steht mit einer Schubstange 136 in Verbindung, die ι
W an ihrem freien Ende eine frei umlaufende Tastrolle 137 trägt.
Die Tastrolle läuft am Umfang einer Kurvenscheibe 138 ab, welche
entweder selbst die Markierung 127 trägt oder einen Einstellring
132a mit der Markierung aufweist, der in Fig. 7 gestrichelt eingezeichnet ist. Der zweite Tastkopf 126 ist auf diese Markierung 127
gerichtet. Die Kurvenscheibe 138 macht je Formatlänge eine j
Umdrehung. Der Augenblick des Schnittes des Stanzwerkzeuges
zur Herstellung der Perforierung 28 und der Augenblick der Abtastung der Markierung 127 durch den Tastkopf 126 sind phasengleich.
Die Perforierung erfolgt im Augenblick einea Stillstandes der Papierbahn 1 und ist damit in Übereinstimmung mit der Hauptvorzugein-
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BAD ORIGINAL
- ϊΐ -
Patentansprüche:
richtung 5, die den zeitweiligen Stillstand der Papierbahn bewirkt. Die dem Messer 27 gegenüberstehende feste Auflage ist analog zu Fig. 1 mit 27a bezeichnet.
In Fig. 1 sind im Anschluss an die Perforiervorrichtung 26 noch weitere Arbeitsstationen 139 und 140 dargestellt, die entweder weitere Querstrichperforationen herstellten oder Stanzungen oder Eindrucke vornehmen können. Die Stationen 139 und 140 wären, wenn sie vorhanden sind, im Gleichlauf mit der Perforiervorrichtung 26, also getrieblich mit dieser verbunden. Indirekt erfolgt ihre Steuerung ebenfalls durch die Passmarken 35a und ■ j 36a. i
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Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    ^ Rotationsdruckmaschine für veränderliche Formate von Druckgut, insbesondere von Querstrichperforierungen aufweisenden Endlosformularen, mit Druckwerken, deren Plattenzylinder sich über einen Teil ihres Umfanges erstreckende Druckplatten tragen, mit einem das aus einer Vorrats schleife absatzweise zugeführte bahnförmige Druckgut der Umfangsgeschwindigkeit der Plattenzylinder anpassen-
    ' den, während der Druckpause zurückgehenden Aus gleich wag en, der
    vom Druckgut umschlungene Walzen trägt, und mit einer auf die Formatlänge einstellbaren Hauptvorzugeinrichtung mit einer in Vorzugrichtung absatzweise angetriebenen Haupt vor zug walze und Gegendruckwalzen, bei welcher auf Anfang und auf Ende der Formatlänge stehende und mitdruckende Passmarken vorhanden sind und ein Tastkopf zum Abtasten der gedruckten Passmarken in Durchlaufrichtung dicht hinter den Druckwerken über der Papierbahn angeordnet ist und ein von dem Tastkopf steuerbarer Stellmotor mit der Hauptvorzugeinrichtung in Verbindung steht und diese auf deckungsgleiche Lage der gedruckten Passmarken aufeinanderfolgender
    ™ Formate einregelt, und bei welcher die deckungsgleiche Lage der mitgedruckten Passmarken auch die mit diesen übereinstimmende Lage der Querstrichperforierungen durch Einstellung der Perforiervorrichtung bestimmt, nach Patent (Patentanmeldung
    P 21 55 711. 9), dadurch gekennzeichnet, dass die Perforiervorrichtung (26) ein an sich bekanntes Längenregister (108) für die Führung der Papierbahn (1) aufweist und eine Steuerleitung (124) das Längenregister (108) mit der Steuerung (31) der Hauptvorzugeinrichtung (5) verbindet und das Längenregister gleichzeitig und gleichlaufend mit der Hauptvorzugeinrichtung um gleiche Beträge
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    wie diese nach Massgabe der Passmarken (35a bzw. 36a) verstellbar ist.
  2. 2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass zu der Perforiervorrichtung (26) zwei weitere Tastköpfe (125,
    126) gehören, von denen der erste Tastkopf (125) auf die Passmarken (35a) der Papierbahn (1) und der zweite Tastkopf (126) auf
    eine einem Perforierwerkzeug zugeordnete Markierung (127)
    gerichtet sind, und dass beide Tastköpfe mit dem Stellmotor (109)
    des Längenregisters (108) durch weitere Steuerleitungen (128, 129,130) über eine elektronische Steuervorrichtung (131) in Verbindung stehen !
    j und die Papierbahn auf die übereinstimmende Lage der Passmarken j
    (35a, 36a) mit der Markierung (127) einregeln. !
  3. 3. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1 mit einer drehange- j triebene mit Messern versehene Walzen aufweisenden Perforier- ·
    vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an der Perforier-
    walze (103) eine der Stellung des Messers (27) zugeordnete j
    Markierung (127) angeordnet ist. j
  4. 4. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, i
    dass an der Perforierwalze (103) stirnseitig ein die Markierung (127) · tragender Einstellring (132) angeordnet ist.
  5. 5. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Schneide des Messers (27) selbst die Markierung ist.
  6. 6. Rotationsdruckmaschine nach Anspruchs mit einer von einem
    Kniehebel betätigbaren und mit Stanzmesser arbeitenden und von
    einer Kurvenscheibe angetriebenen Perforiervorrichtung, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (138) die Markierung (127) trägt. i
  7. 7. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet dass an der Kurvenscheibe (138) ein Einstellring (132a) mit der Markierung (127) angeordnet ist.
    Leerseite
DE19712165288 1971-11-05 1971-12-23 Einrichtung zum absatzweisen Fördern von zu bedruckenden Bahnen von Querstrichperforierungen aufweisenden Endlosformularen in Rotationsdruckmaschinen für veränderliche Formate Expired DE2165288C3 (de)

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