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DE2164917A1 - Modacrylfaeden und -fasern, die beim kontakt mit heissem wasser glaenzend und transparent bleiben, sowie verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Modacrylfaeden und -fasern, die beim kontakt mit heissem wasser glaenzend und transparent bleiben, sowie verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE2164917A1
DE2164917A1 DE19712164917 DE2164917A DE2164917A1 DE 2164917 A1 DE2164917 A1 DE 2164917A1 DE 19712164917 DE19712164917 DE 19712164917 DE 2164917 A DE2164917 A DE 2164917A DE 2164917 A1 DE2164917 A1 DE 2164917A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polymer
solvent
fibers
threads
baths
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19712164917
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English (en)
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DE2164917B2 (de
Inventor
Ernst-August Dipl Chem Albers
Walter Dipl Chem Dr Fester
Bernd Dipl Phys Sassenrath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE793403D priority Critical patent/BE793403A/xx
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DE19712164917 priority patent/DE2164917B2/de
Priority to CH1866672A priority patent/CH574509A5/xx
Priority to IT3352272A priority patent/IT972865B/it
Priority to NL7217533A priority patent/NL7217533A/xx
Priority to ES409948A priority patent/ES409948A1/es
Priority to JP12968172A priority patent/JPS4875819A/ja
Priority to SE1698672A priority patent/SE390425B/xx
Priority to DD16801672A priority patent/DD100981A5/xx
Priority to AT1103772A priority patent/AT336169B/de
Priority to CA159,946A priority patent/CA1019121A/en
Priority to GB5970272A priority patent/GB1402619A/en
Priority to LU66749A priority patent/LU66749A1/xx
Priority to FR7246604A priority patent/FR2166120B1/fr
Publication of DE2164917A1 publication Critical patent/DE2164917A1/de
Priority to US05/661,116 priority patent/US4056516A/en
Publication of DE2164917B2 publication Critical patent/DE2164917B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F6/00Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof
    • D01F6/28Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from copolymers obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D01F6/40Modacrylic fibres, i.e. containing 35 to 85% acrylonitrile

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

FARBWERKE HOECHST AG. vormals Meister Lucius & Brüning Aktenzeichen: - HOE 71/F 346 2164917
Datum: 27. Dezember 1971 - Dr. FK/GB
Modacrylfäden und -fasern, die beim Kontakt mit heißem Wasser glänzend und transparent bleiben, sowie Verfahren zu ihrer Herstellxmg
Die Erfindung betrifft Modacrylfäden und -fasern, die im Kontakt mit Wasser von mehr als 800C glänzend und transparent bleiben, aus in Aceton unlöslichen hochmolekularen Copolymeren, die durch Copolymerisation von Acrylnitril mit 20 bis 45 Gew.% Vinylidenchlorid und gegebenenfalls mit bis zu 1,5 Gew,% an ungesättigten organischen Sulfonsäuren und mit gegebenenfalls bis zu 10 Gew.% anderen üblichen Comonomeren erhalten werden und K-Werte nach Fikentscher von etwa 60 bis etwa 90 aufweisen, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung. Entsprechende Modacrylfäden und -fasern können durch Verspinnen einer Spinnlösung, die neben dem Polymeren und einem üblichen Lösungsmittel auch ein Nichtlösungsmittel für das Polymere enthält, unter Verwendung von drei oder mehr Fällbädern mit abnehmendem Gehalt an Polymerlösungsmittel erhalten werden, wobei die erhaltenen Spinnkabel in wenigstens einem dieser Bäder auf ein Mehrfaches ihrer Länge verstreckt werden und mindestens eine weitere Verstreckung an den praktisch lösungsmxttelfrexen Kabeln vorgenommen wird.
Unter Modacrylfäden und -fasern werden nach den Bezeichnungsregeln der Federal Trade Commission der USA Fäden und Fasern verstanden, deren faserbildende Substanz aus einem Polymer besteht, das weniger als 85 Gew.%, aber mehr als 35 Gew.% Acrylnitril eathält.
Nach bekannten Verfahren werden aus Copolymeren von Acrylnitx'.il mit Vinylidenchlorid im genannten Gewichtsverhältnis Modacrylfäden und -fasern erhalten, die zwar frei von unter dem Mikroskop sichtbaren Hohlräumen sind, die aber den Nachteil besit-
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zen, daß sie in heißem, insbesondere kochendem Wasser opak werden. Als Opakwerden wird hier die Erscheinung des Glanzloswerdens infolge diffuser Lichtstreuung bezeichnet. Sie beruht auf der Bildung von Hohlräumen bei einem Kontakt mit heißem Wasser. Diese Hohlräume weisen Durchmesser auf, die in der Nähe des Wellenlängenbereichs des sichtbaren Lichtes liegen. Fäden und Fasern aus diesen Polymeren, die erfindungsgemäß hergestellt werden, sind kochstabil und hohlraumfrei. Als "kochstabil" werden diejenigen Fäden und Fasern bezeichnet, die bei Kontakt mit heißem, insbesondere kochendem Wasser transparent und glänzend bleiben.
P Es ist bekannt, daß Acrylnitril-Vinylidenchlorid-Copolymere,
z. B. aus Lösungen in Dimethylformamid, mittels eines Naßspinnverfahrens versponnen werden können. Die so hergestellten Modacrylfäden und -fasern besitzen gegenüber entsprechendem Material aus Polyacrylnitril flammhemmende Eigenschaften, sie verlieren jedoch beim Kontakt mit Wasser von mehr als etwa 8O0C ihren Glanz und werden trüb und undurchsichtig. Beim Ex'hitzen in trockener Luft von mehr als 100 ° C oder durch Behandlung mit konzentrierten Salzlösungen kann diese Trübung beseitigt werden. Bei erneutem Kontakt mit heißem Wasser tritt diese Trübung in gleichem Maße wieder auf. Nicht kochstabile Fäden und Fasern erfordern daher, insbesondere beim Färben in wäßrigen
t Flotten bei erhöhter Temperatur, besondere Vorsxchtsmaßnabmen (vgl. R. K. Kennedy in "Man-Made Fibers", Band 3, Verlag Interscience Publishers (1968), S. 227).
Infolge der fehlenden Kochstabilität werden glanzlose Färbungen erhalten, und für die gleiche Farbtiefe wird mehr Farbstoff benötigt als bei kochstabilen Fäden oder Fasern. Ferner ist die Lichtbeständigkeit der Färbung auf getrübten Materialien geringer. Es ist daher erforderlich, durch eine geeignete Nachbehandlung den Glanz und die Transparenz der Fäden oder Fasern wiederherzustellen. Dies bedingt einen zusätzlichen Arbeitsgang, und es besteht die Gefahr· von Ungleichmäßigkeiten, da die Reversibilität der Trübung nicht gleichmäßig ausgeprägt
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ist. Bei einem späteren Kontakt mit heißem Wasser "besteht bei diesen Materialien die Gefahr erneuter Trübung und Veränderung der Farbtiefe.
Nach der Britischen Patentschrift Nr. 1 102 576 ist es bekannt, daß kochstabile Fäden und Fasern aus in Aceton löslichen Copolymeren des Acrylnitrils mit Vinylidenchlorid durch Naßverspinnen aus Lösungen in Aceton hergestellt werden können. Copolymere mit weniger als 45 Gew.% Vinylidenchlorid und die daraus hergestellten Fäden und Fasern sind in Aceton unlöslich. Nach dem in der zitierten Patentschrift beschriebenen Verfahren werden Fasern und Fäden erhalten, die viele große Hohlräume enthalten und daher schon aus diesem Grunde für eine Reihe von textlien Einsatzgebieten keine Anwendung finden können. Die Kochstabilität dieser Textilmaterialien kann nur durch eine meist mehrtägige Lagerung der Spinnfäden in Wasser und eine anschließende Verstrekkung erreicht werden.
Es ist ferner bekannt,- daß bei einigen Verfahren Lösungen von Acrylnitril- bzw. Modacryl-Polymeren mit erhöhtem Wassergehalt anfallen. Vor ihrem Einsatz als Spinnlösungen wird jedoch in jedem Fall der Wassergehalt in einem besonderen Verfahrensschritt weitgehend abgesenkt. Die beispielsweise durch Einsatz von Dünnschichtverdampfern entwässerte Spinnlösung ergibt bei Anwendung der üblichen Spinnverfahren keine kochstabilen Fäden.
Modacrylfäden und -fasern aus in Aceton unlöslichen Acrylnitril-Vinylidenchlorid-Copolymeren mit 20 bis 45 Gew.% Vinylidenchlorid sowie bis zu 11,5 Gew.% weiterer copolymerisierbarer Verbindungen können nun gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch erhalten werden, daß man diese Copolymere mit K-Werten nach Fikentscher (Definition s. Cellulosechemie 13^, 58 (1932)) von etwa 60 bis etwa 90 in einem Gemisch aus üblichen Lösungsmitteln für Acrylnitrilpolymere, wie z. B. Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxyd oder Ä'thylencarbonat, und einem Nichtlösungsmittel für das Polymere löst und die Polymerlösungen nach einem speziellen Naßspinnprozeß verspinnt.
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Dieser Prozeß ist dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, wenigstens drei, Fällbäder mit abnehmendem Gehalt an Polymerlösungsmittel verwendet werden, in wenigstens einem diesel* Bäder die Fäden auf ein Mehrfaches ihrer Länge verstreckt und mindestens eine weitere Verstreckung an den praktisch lösungsmittelfreien Fäden vorgenommen wird.
Die angegebenen K-Werte nach Fikentscher grenzen dabei den technisch besonders interessanten Bereich mittlerer Molekulargewichte der Copolymeren ab, die üblicherweise zur Herstellung von Fäden und Fasern eingesetzt werden. Wird der angegebene Bereich unterschritten, so können nun noch Fäden erhalten werden mit verminderten physikalischen und textiltechnologischen Eigenschaften. Mit zunehmendem K-Wert der eingesetzten Polymerisate steigt die Viskosität der Spinnlösungen bei gleicher Konzentration stark an. Um in einem optimalen Bereich der Spinnviskosität zu liegen, muß die Polymerkonzentration der Spinnlösung entsprechend abgesenkt werden. Bei K-Werten über etwa 90 sind aus diesem Grunde nur noch relativ niedrige Polymerkonzentrationen möglich, die bei der Herstellung üblicher Modacrylfäden und -fasern zu einer geringeren Leistung der eingesetzten Spinneinrichtungen führen.
Als Rohstoffe für die beanspruchten kochstabilen Fäden und Fasern eignen sich in Aceton unlösliche Copolymere des Acrylnitrils mit 20 bis 45 Gew.% Vinylidenchlorid und gegebenenfalls noch mit bis zu 1,5 Gew.% an ungesättigten organischen Sulfonsäuren wie Vinylsulfonsäure, Allylsulfonsäure, Methallylsulfonsäure, Styrolsulfansäure und deren Salzen und ggf. mit bis zu 10 Gew.% eines oder mehrerer weiterer copolymerisierbarer Monomere, wie z. B. Acrylsäure, Methacrylsäure,ÖL-Chloracrylsäure, Acrylsäureester wie Methylacrylat, Ä'thylacrylat, Butylacrylat, Methoxymethylacrylat, /3-Chloräthylacrylat und entsprechende Ester der Methacrylsäure und Cl-Chlor acrylsäure, Methacrylsäurenitril, Acrylamid, Methacrylamid und& -Chloracrylamid, oder deren N-Alkyl- und N,N-Dialkylderivate, Vinylcarboxylate wie Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylstearat, Trichloressigsäure-
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vinylester, Phosphonsäuren wie Vinylphosphonsäure, Allylphosphonsäure und deren Ester und Salze, tertiäre Amine wie 2-Vinylpyridin, 4-Yinylpyridin, 2-Methyl-5-vinylpyridin, Vinylpiperidin, 2-Dimethylaminoäthylmethacrylat, ungesättigte Dicarbonsäuren und deren Derivate wie Maleinsäure, Citraconsäure, Maleinsäureester, N-Alkyl- und N-Arylmaleinimide, Styrol, Vinylnaphthalin, Vinylchlorid, Vinylbromid, Vinylfluorid, Vinylidenfluorid, Vinylidenbromid, l-Chlor-l-brom-äthylen und andere monoolefinisch ungesättigte mischpolymerisierbare Monomere. Die Copolymeren können in beliebiger Weise hergestellt worden sein, z. B. durch diskontinuierliche oder kontinuierliche Emulsions- oder Suspensionspolymerisation.
Zur Verbesserung der färberischen Eigenschaften von Acrylnitril-Vinylidenchlorid-Copolymerisatfäden oder -fasern werden bei der Copolymerisation bevorzugt solche Monomere zusätzlich eingesetzt, die eine größere sterische Hinderung als die Nitrilgruppe bewirken und/oder solche, die saure oder basische Gruppen im Molekül aufweisen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren enthalten die Spinnlösungen außer dem Lösungsmittel für das Polymere auch wenigstens ein Nichtlösungsmittel. Als Nichtlösungsmittel für das Polymere können alle mit dem eingesetzten Polymerlösungsmittel mischbaren Verbindungen oder Mischungen dieser Verbindungen benutzt werden, die in höheren Konzentrationen zum Ausfällen des Polymeren führen, z. B. Wasser, alipbatische Alkohole wie Methanol, Äthanol, Isopropanol, tertiäres Butanol, mehrwertige Alkohole wie Ä'thylenglykol, Glyzerin, aromatische Kohlenwasserstoffe, Halogenkohlenwasserstoffe, Carbonsäureester, Äther, Polyglykole usw.. Die Menge an Nichtlösungsmittel für das Polymere wird durch die Natur dieses Nichtlösers, die Konzentration an Polymeren in der Lösung, die Polymerzusammensetzung, das Molekulargewicht des Polymeren sowie die ICoagulationsbedingungen bestimmt; erfindungsgemäß v/erden 3O bis 80 %, vorzugsweise 40 bis 70 %, der Menge an Nichtlösungsmittel zugesetzt, die bei der Spinntemperatur zum Gelieren der Lösung führt. Bei der Ver-
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wendung von Wasser als Nichtlosungsmittel für das Polymere ergibt sich darüber hinaus der Vorteil, daß das Polymere bei der Herstellung durch eine Suspensions-Fällungs-Polymerisation nicht, wie üblich, völlig getrocknet werden muß, sondern eine gewisse Restfeuchte enthalten darf. Es ist vorteilhaft, über die Restfeuchte des Polymers einen gewünschten Wassergehalt in der Spinnlösung einzustellen. Wird beispielsweise Dimethylformamid als Lösungsmittel und Wasser als Nichtlosungsmittel verwandt, ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Wassergehalt von wenigstens 5 Gew.% erforderlich, um kochstabile Produkte zu erhalten.
^ Die Spinnlösungen werden beispielsweise so hergestellt, daß man das pulverförmige Copolymere bei Temperaturen unterhalb 5 C in einer Mischung aus Dimethylformamid und Wasser suspendiert und unter Rühren bei Zimmertemperatur löst; falls nötig, wird die Lösung erwärmt. Die Polymer konzentrat ion wird bevorzugt so gewählt, daß die Spinnlösung eine Viskosität von 1OO bis 500 Poise bei der gewünschten Spinntemperatur besitzt. Diese Lösungen können weiterhin Stabilisatoren, optische Aufheller, Farbstoffe und Mattierungsmittel enthalten.
Die beispielsweise so erhaltene homogene Spinnlösung wird in geeigneter Weise entgast und durch eine Spinndüse in ein erstes k Fällbad gepreßt. Dieses besitzt eine Temperatur zwischen 0 und 70 ° C, bevorzugt 20 bis 40 ° C, und enthält ein Gemisch aus einem Lösungsmittel und einem Nichtlosungsmittel für das Polymere. Das frisch gesponnene Kabel wird im Anschluß an das erste Fällbad einem zweiten Fällbad zugeführt, das im gleichen Temperaturbereich wie das erste gehalten wird. Auch dieses zweite Fällbad besteht aus einer Mischung aus Lösungsmittel und Nichtlosungsmittel für das Polymere. Der Gehalt an Polymerlösungsmittel im ersten Fällbad beträgt ca. das 1,2- bis 2,0-fache, bevorzugt das 1,4- bis 1,8-fache, des Gehaltes im zweiten Fällbad.
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Die Zusammensetzung der Fällbäder wird bestimmt durch die Art des Lösungsmittels und des Nichtlösungsmittels sowie durch die gewünschte Koagulationsgeschwindigkeit; sie beträgt z. B. für das erste Fällbad 50 bis 70 Gew.% Dimethylformamid in Wasser oder 30 bis 50 Gew.% Dimethylformamid in Methanol. Die ersponnenen Kabel werden im allgemeinen mit einer Geschwindigkeit aus dem Fällbad abgezogen, die kleiner ist als die Austrittsgeschwindigkeit der Spinnlösung aus der Düse. Das Kabel wird nach Verlassen des zweiten Spinnbades einem dritten Fällbad zugeführt, das einen um den Faktor 1,2 bis 3 gegenüber dem zweiten Fällbad herabgesetzten Lösungsmittelgehalt und eine Temperatur von 20 bis 90 ° C, bevorzugt 40 bis 80 ° C, aufweist. Das Kabel kann dann weiteren Fällbädern zugeführt werden, die Temperaturen des dritten Fällbades aufweisen, deren Konzentration an Polymerlösungsmittel jeweils um den Faktor 1,2 bis 3 herabgesetzt ist. Wenigstens in einem dieser Bäder wird das Kabel auf insgesamt das Zwei— bis Sechsfache seiner Länge verstreckt. Sodann wird der Faden durch intensives Vaschen axif einen Lösungsmittelgehalt unter etwa 0,2 Gew.% gebracht und danach einer weiteren Verstrekkung auf das 1,1- bis Zweifache seiner Länge unterworfen. Diese zweite Verstreckung kann in heißem Nichtlösungsmittel, heißem Dampf, heißer Luft, auf einem Bügeleisen oder mit Hilfe einer heizbaren Galette erfolgen, gegebenenfalls kann diese Verstrekkung in mehreren Stufen durchgeführt werden.
Die Nachbehandlung der erhaltenen Spinnkabel wird in üblicher V/eise durchgeführt, z. B. durch Aufbringen einer geeigneten Präparation und eine anschließende Trocknung. Durch Fixieren der Fäden, bevorzugt bei freiem Schrumpf, werden die textilen Eigenschaften weiter verbessert. Bei der Herstellung von Stapelfasern können die letztgenannten Verfahrensschritte vor oder nach dem Schneiden der Spinnkabel erfolgen.
Die Kochstabilität wurde auf zweierlei Weise beurteilt. Erstens erfolgte ein mikroskopischer Vergleich bei ca. l20~facher Vergrößerung der in Wasser gekochten und bei 600C getrockneten Proben mit unbehandeltem Material. Bei kochstabilen Fäden oder
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Fasern können dabei keine Unterschiede festgestellt werden, bei nicht kochstabilen Produkten erscheinen dagegen die mit kochendem Wasser behandelten Fäden oder Fasern im Durchlicht grau bis schwarz.
Weiterhin wurde das Remissionsvermögen bei 4200 A von Proben verglichen, die zwei Stunden bei Kochtemperatur mit 5 % Remacrylblau RL (C. I. Basic Blue 22) gefärbt wurden, von denen eine bei 60 C und die andere bei 125 C getrocknet wurde. Als kochstabil werden solche Fasern und Fäden bezeichnet, bei denen die relative Differenz im Remissionsvermögen 3 % nicht überschreitet. Bei nicht kochstabilen Produkten besitzt die bei 125 ° C getrocknete Probe ein geringeres Remissionsvermögen als die bei 600C getrocknete, da die Trübung des Materials durch die Trocknung bei 125
bleibt.
bei 125 C rückgängig gemacht wird, bei 600C jedoch erhalten
Die folgenden Beispiele sollen das beanspruchte Verfahren verdeutlichen. Alle Mengenangaben in Prozenten in diesen Beispielen beziehen sich auf Gewichtsprozente.
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Beispiel 1
Es wird eine 23 %ige Spinnlösung eines durch Suspensionsfälltmgspolymerisation hergestellten Copolymers aus 60 % Acrylnitril und 40 % Vinylidenchlorid mit einem K-Wert von 86 hergestellt durch Einsatz eines Lösungsmittelgemisches, das ,zu 92 % aus Dimethylformamid und zu 8 % aus Wasser besteht. Die entgaste Spinnlösung wird durch eine Düse mit 100 Loch und einem Lochdurchmesser von 70 μχα mit einer Förderung von 3,3 cm /min in ein erstes Fällbad gedruckt, das eine Länge von 60 cm aufweist. Dieses Fällbad besitzt eine Temperatur von 25 ° C und enthält eine Mischung aus 65 % Dimethylformamid und 35 % Wasser. .Das erhaltene Spinnkabel wird ohne Zwischenschaltung einer besonderen Fördereinrichtung dem zweiten Fällbad zugeführt, das ebenfalls eine Länge von 60 cm aufweist. Dieses Bad enthält 40 % Dimethylformamid und 60 % Wasser, ebenfalls bei 25 ° C. Im Anschluß daran wird das Spinnkabel über eine Abzugswalze mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 4 m/min aus dem zweiten Fällbad herausgezogen und'in ein drittes Bad mit 20 % Dimethylformamid und 80 % Wasser von 60 ° C geführt und mit Hilfe einer nachgeschalteten weiteren Abzugswalze um das Dreifache seiner Länge verstreckt, mit Wasser von 90 C gewaschen, getrocknet und auf einem Walzenpaar bei 120 ° C um das Zweifache verstreckt. Der so erhaltene Faden wird bei freiem Schrumpf 15 Mi-
nuten bei 110 C in Wasserdampf gedämpft und hat dann die folgenden Eigenschaften:
Titer: 363 dtex
Reißfestigkeit: 3,5 p/dtex Reißdehnung: 25 %
Die erhaltenen Fäden besitzen einen sehr guten Weißgrady hohen Glanz und völlige Transparenz. Bei 120-facher Vergrößerung zeigt ein in Wasser eine Stunde gekochtes Material beim Vergleich mit ungekochtem Material keinerlei Unterschied. Beide Proben sind transparent und frei von Hohlräumen, Bei Kochtemperatur mit Remacrylblau RL gefärbtes und bei 60 ° C getrock-
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netes Material zeigt bei 4200 8 ein Remissionsvermögen von 33,3 %, bei 125 ° C getrocknetes Material zeigt unter diesen Bedingungen einen Wert von 33,1 %. Die erhaltenen Fäden sind also kochstabil.
Vergleichsbeispiel A
Eine Spinnlösung entsprechend Beispiel 1) wird unter sonst gleichen Bedingungen in ein Fällbad gesponnen, das zu 65 % aus Dimethylformamid und zu 35 % aus Wasser besteht, jedoch nach 20 cm Fällbadstrecke aus dein Fällbad herausgeführt und in einem Verstreckbad mit ebenfalls 65 % Dimethylformamid und 35 % Wasser | verstreckt. Die weiteren Bedingungen entsprechen dem Beispiel 1). Die erhaltenen Fäden besitzen die folgenden Eigenschaften:
Titer: 367 dtex
Reißfestigkeit: 2,5 p/dtex Reißdehnung: 19 %
Die erhaltenen Fäden sind transparent und glänzend, unter dem Mikroskop zeigen sich bei 120-facher Vergrößerung keinerlei Hohlräume. Beim Kochen in Wasser werden diese Fäden jedoch glanzlos und opak. Unter dem Mikroskop erscheint ein so behandelter Faden im Durchlicht schwarz. Bei mit Remacrylblau RL geb färbten und bei 60 und 125 ° C getrockneten Proben findet man die folgenden Remissionswerte:
60°C getrocknet: 44,0 % 125°C getrocknet: 36,3 %
Die erhaltenen Fäden sind nicht kochstabil, Vergleichsbeispiel· B
Man stellt eine 23 %ige Spinnlösung des bereits in Beispiel 1) eingesetzten Copolymers unter Verwendung von reinem Dimethylformamid her und verspinnt diese Lösung entsprechend Beispiel 1)
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Es werden Fäden mit den folgenden Eigenschaften erhalten:
Titer: 365 dtex
Reißfestigkeit: 1,3 p/dtex
Reißdehnung: 17 %
Die erhaltenen Fäden sind transparent und glänzend, werden jedoch beim Kochen mit Wasser trüb und verlieren ihren Glanz.
Nicht mit heißem Wasser in Berührung gekommene Fäden zeigen unter dem Mikroskop bei 120-facher Vergrößerung keinerlei Hohlräume und Poren. In kochendem Wasser behandelte Fäden erscheinen dagegen unter dem Mikroskop im Durchlicht schwarz. Für das Remissionsvermögen von mit Remacrylblau RL gefärbten und unterschiedlich getrockneten Proben wurden die folgenden Werte gemessen:
60°C getrocknet: 41,4 %
125°C getrocknet: 35,2 %
Die erhaltenen Fäden sind nicht kochstabil.
Beispiel 2
Man löst ein Copolymer aus 60 % Acrylnitril und 40 % Vinylidenchlorid mit einem K-Wert von 65 in einer Mischung aus 89 % Dimethylformamid und 11 % Wasser zu einer 30 %igen Spinnlösung.
Die entgaste Spinnlösung wird entsprechend Beispiel 1) versponnen, die erhaltenen Fäden sind transparent, hohlraumfrei und
kochstabil und zeigen folgende Eigenschaften:
Titer: 474 dtex
N Reißfestigkeit: 2,5 p/dtex
Reißdehnung: 25 %
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Remissionsvermögen von mit Remacrylblau RL gefärbten Proben:
6O0C getrocknet: 32,8 % 125°C getrocknet: 32,6 %
Beispiel 3
Ein Copolymer entsprechend Beispiel 1) wird in einer Mischung aus 75 % Dimethylformamid und 25 % Methanol zu einer 23 %igen Spinnlösung gelöst. Man verspinnt diese Lösung durch eine Düse mit 60 Loch und einem Lochdurchmesser von 80^m in ein erstes Fällbad mit einer Länge von 8O cm bei einer Temperatur von 40 C, Das Fällbad enthält 35 % Dimethylformamid und 65 % Methanol. Die erhaltenen Fäden werden in ein zweites Spinnbad geführt von 40 cm Länge, das 25 % Dimethylformamid und 75 % Methanol bei 400C enthält. Die Fäden werden nach dem zweiten Fällbad über eine Abzugswalze mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 5 m/min geführt und in ein drittes Fällbad mit 15 % Dimethylformamid und 85 % Methanol geleitet. Auch dieses Bad weist eine Temperatur von 40 ° C auf. Das erhaltene Spinnkabel wird in diesem Bad auf das 4,8-fache seiner ursprünglichen Länge verstreckt und nach dem Passieren weiterer Transportexnrxchtungen mit Wasser von 90 C gewaschen und ebenfalls in Wasser von 900C nochmals das 1,25-fache seiner Länge verstreckt, anschließend getrocknet und auf >
streckt.
90 C gewaschen und ebenfalls in Wasser von 900C nochmals auf
br*
und auf einem Bügeleisen von 14O ° C nochmals um 6,5 % ver-
Nach dem Dämpfen (15 Minuten bei HO ° C) erhält man glänzende, transparente, hohlraumfreie und kochstabile Fäden mit den folgenden Eigenschaften:
Titer: 625 dtex
Reißfestigkeit: 2,3 p/dtex Reißdehnung: 3O %
Remissionsvermögen von mit Remacrylblau RL gefärbten Proben:
309828/0354 ■
60°C getrocknet: 27,7% 125°C getrocknet: 27,5%
Beispiel 4
Man löst ein Copolymer aus 74,2 % Acrylnitril, 20,0 % Vinylidenchlorid, 5,0 % Acrylsäuremethylester und 0,8 % Natriummethallylsulfonat mit einem K-Wert von 84 in einer Mischung, die aus 93 % Dimethylformamid und 7 % Wasser .besteht, zu einer 24 %igen Spinnlösung und verspinnt diese nach dem Entgasen entsprechend Beispiel 1). Es werden glänzende, transparente, hohlraumfreie Fäden mit sehr gutem Weißgrad und den folgenden Eigenschaften erhalten:
Titer: 361 dtex
- Reißfestigkeit: 2,6 p/dtex
Reißdehnung: 28 %
Remissionsvermögen von mit Remacrylblau RL gefärbten Proben:
600C getrocknet: 37,4 % 125°C getrocknet: 37,5 %
Die erhaltenen Fäden sind kqchstabil.
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Claims (5)

216491V PATENTANSPRÜCHE
1. Modacrylfäden und -fasern, die beim Kontakt mit Wasser über 80 C glänzend und transparent bleiben, aus in Aceton unlöslichen Copolymeren des Acrylnitrils mit 20 bis 45 Gew.% Vinylidenchlorid, 0 bis 1,5 Gew.% ungesättigten organischen Sulfonsäuren oder ihren Salzen und 0 bis 10 Gew.% an weiteren copolymerisierbaren Verbindungen bestehen und einen K-Wert nach Fikentscher von etwa 6O bis etwa 90 aufweisen, " *'
2. Verfahren zur Herstellung von Modacrylfäden und -fasern
" nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß die Copolymeren in Mischungen aus einem üblichen Lösungsmittel und einem Nichtlösungsmittel für das Polymere gelöst werden, wobei die Menge an zugesetztem Nichtlösungsmittel etwa 30 bis 80 %, vorzugsweise 40 bis 70 %, der Menge an Nichtlösungsmittel ausmacht, die bei der Spinntemperatur zum Gelieren der Spinnlösung führen würde, die so erhaltenen Spinnlösungen durch Düsen in ein erstes Fällbad gepreßt werden, dem wenigstens zwei weitere Fällbäder nachgeschaltet sind, wobei diese Bäder aus Mischungen des Polymerlö~ sungsmittels und wenigstens einem Nichtlösungsmittel für das Polymere bestehen, die Konzentration an Polymerlösungsmittel im ersten Fällbad etwa das 1,2- bis 2,0-fache, vorzugsweise das 1,4- bis 1,8-fache, des zweiten Fällbades beträgt, weitere anschließende Fällbäder eine jeweils um den Faktor 1,2 bis 3 herabgesetzte Konzentration an dem Polymerlösungsmittel aufweisen, die Temperaturen im ersten und zweiten Fällbad 0 bis 70 ° C, vorzugsweise 20 bis 4O ° C, im dritten und den folgenden Fällbädern 20 bis 9O ° C, vox'-zugsweise 40 bis 80 C betragen, die erhaltenen Spinnkabel in wenigstens einem dieser Bäder auf ein Mehrfaches ihrer Länge verstreckt, nach weitgehender Entfernung des Lösungsmittels mindestens einer weiteren Verstreckung und den Üblichen Weiterbehandlungen unterworfen werden.
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3. Verfahren nach Anspruch 2), dadurch gekennzeichnet, daß insgesamt drei Fällbäder verwendet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2) und 3), dadurch gekennzeichnet, daß als Polymerlösungsmittel Dimethylformamid und als Nichtlösungsmittel für das Polymere Wasser verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2) und 3), dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel für das Polymere Dimethylformamid und als Nichtlösungsmittel Methanol verwendet wird.
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DE19712164917 1971-12-28 1971-12-28 Modacrylfäden und -fasern, die beim Kontakt mit Wasser über 80 Grad C glänzend und transparent bleiben, sowie Verfahren zu ihrer Herstellung Withdrawn DE2164917B2 (de)

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