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DE2164567A1 - Verfahren zur herstellung von perfluoralkyljodiden - Google Patents

Verfahren zur herstellung von perfluoralkyljodiden

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DE2164567A1
DE2164567A1 DE19712164567 DE2164567A DE2164567A1 DE 2164567 A1 DE2164567 A1 DE 2164567A1 DE 19712164567 DE19712164567 DE 19712164567 DE 2164567 A DE2164567 A DE 2164567A DE 2164567 A1 DE2164567 A1 DE 2164567A1
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DE
Germany
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tetrafluoroethylene
reaction
products
iodide
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DE19712164567
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Bernd Dr Felix
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Hoechst AG
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Hoechst AG
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C17/00Preparation of halogenated hydrocarbons
    • C07C17/26Preparation of halogenated hydrocarbons by reactions involving an increase in the number of carbon atoms in the skeleton
    • C07C17/272Preparation of halogenated hydrocarbons by reactions involving an increase in the number of carbon atoms in the skeleton by addition reactions
    • C07C17/278Preparation of halogenated hydrocarbons by reactions involving an increase in the number of carbon atoms in the skeleton by addition reactions of only halogenated hydrocarbons

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

FARBWERKE HOECHST AG. vormals Meister Lucius & Brüning Werk Gendorf .
Gendorf, den 21.12.1971 Gd
Aktenzeichen: · Dr. Br/HH
"Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkyljodiden"
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkyljodiden der allgemeinen Formel
C2F5(CF2-CF2)n J ,
wobei η = 1 bis 10 ist, durch Umsetzung von Perfluoralkyljodiden der allgemeinen Formel
C2F5(CF2-CF2)n J ,
wobei η = 0 bis 9 ist, mit Tetrafluoräthylen in Gegenwart von Radikale bildenden Katalysatoren, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man als Katalysatoren Perfluorcarbonsäureperoxide der allgemeinen Formel
<CmF2rn+1C00>2
worin m = 2 bis 10 bedeutet, verwendet und die Umsetzung bei Temperaturen von etwa 25 bis etwa 65° C.und Drücken zwischen etwa Normaldruck und etwa 8 atü durchgeführt wird.
Perfluoralkyljodide sind wertvolle organische Zwischenprodukte. Daraus hergestellte Tenside zeichnen sich durch hohe Oberflächenaktivität und Chemikalienresistenz aus. Sie bilden auch die Basis für perfluoralkylierte Verbindungen, die zur öl- und wasserabstossenden Ausrüstung von Geweben eingesetzt werden. Hierbei sind die Produkte mit η = 2 bis 5 besonders wertvoll.
-2-
3 0 9 8 2 7/1117
Die Herstellung telomerer Perfluoralkyljodide durch Umsetzung von ientafluorathyljodid mit Tetrafluoräthylen gemäss der Gleichung
C2F5J + η
2F5J + η C2F4
kann durch Erhitzen des Gemisches auf 200° C oder Bestrahlen mit UV-Licht unter Druck erfolgen (R.N. Haszeldine, J.'Chem. Soc. 1949, S. 2856; 1953. S. 3761 und "Nature" 167., S. 139 ]
Nachteilig wirken sich bei diesen Verfahren vor allem die ungünstigen Reaktionsbedingungen (hohe Temperatur bzw. UV-Licht unter Druck), insbesondere im Hinblick auf eine kontinuierliche Reaktionsweise, aus. Ausserdem ist es schwer, die Reaktion so zu führen, dass die für die Weiterverarbeitung interessantesten Telomeren mit η = 2 bis 5 in guter Ausbeute gebildet werden.
Die gemäss der US-Patentschrift 3 226 449 verwendeten peroxidischen Initiatoren wie Dibenzoylperoxid, Azo-bisisobutyronitril, Methylamylketonperoxid und Di-tert.-butylperoxid bewirken zwar, dass bereits bei Temperaturen von 80 bis 170° C und 14 bis 40 atü Druck Ausbeuten an C2F5(CF2CF2^nJ für η = 2 bis 5 von über 70 % erreicht werden; Druck und Temperatur sind aber noch verhältnismässig hoch, so dass die ' Beherrschung der exothermen Reaktion durchaus problematisch ist.
Das in der deutschen Patentschrift 1 915 395 als Katalysator beschriebene Perchloracrylsäureperoxid (CI2C^CCl-COO)2 erfordert für die gleiche Reaktion nur Temperaturen von 50 bis 80° C und Drücke von 6 bis 13 atü, um als Starter bei der Telomerisation wirksam zu sein. Gestartet wird die Telomerisation in diesem Fall nach folgender Gleichung:
(Cl2.C=C.Cl—COO)2 + 2C2F5J > 2 C^C=CCl J + 2 CO2 +
Vorteilhaft gegenüber den Katalysatoren der genannten US-Patentschrift erweist sich auch ihre gute Löslichkeit, in Pentafluoräthyljodid. Ihre Mindestkonzentration bei der Reaktion beträgt 0,05 %, wohingegen bei dem Verfahren der
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US-Patentschrift 3 226 449 weitaus grössere Katalysatormengen benötigt werden. Bei Erhöhung der Initiatorkonzentration kann zwar die Raum-Zeit-Ausbeute deutlich verbessert werden; Jedoch treten dann durch den Initiatorzerfall störende Nebenprodukte - wie beispielsweise Trichlorjodäthylen - auf. Diese können ihrerseits wieder mit Tetrafluoräthylen reagieren und damit die Ausbeute an den gewünschten Produkten verringern. Ausserdem stören diese Nebenprodukte die destillative Trennung der Telomeren infolge Bildung von Azeotropen erheblich. Andererseits kann durch Verringerung des Umsatzes die Telomerisation so gesteuert werden, dass nur ca. 1 bis 6 % an unerwünschten Telomeren mit η ^ 5 entstehen. Bei Verwendung voni Perchloracrylsäureperoxid in 0,7-^iger Lösung entstehen hierbei aber 20 bis 30 % Nebenprodukte, so dass man in diesem Fall von einer Steuerung der Kettönlänge durch Änderung des Umsatzes absehen muss.
Es wurde nun gefunden, dass Perfluorcarbonsäureperoxide der allgemeinen Formel (^m^Pm+i^^^1 νθΓ^η η = 2 bis 10 ist, ausgezeichnete Katalysatoren für die Umsetzung von Perfluoralkyljodiden mit Tetrafluoräthylen darstellen und gestatten, dass die Reaktion bei Temperaturen von 25 bis 65° C mit hoher Raum-Zeit-Ausbeute durchgeführt werden kann. Ein weiterer Vorteil dieser Katalysatoren besteht darin, dass bei ihrem Zerfall in Gegenwart von Pentafluoräthyljodid keine uner-. wünschten Nebenprodukte, sondern vielmehr PerfluoralkylJodide entstehen, die bei der beabsichtigten Telomerisation selbst gebildet werden oder - bei ungeradzahligem m - solche',Produkte, die ohne weiteres für die Folgeprodukte mit verwendet werden können.
Perfluoracylperoxide sind schon längere Zeit bekannt. Ihre Herstellung erfolgt beispielsweise gemäss der US-Patentschrift 2 559 630 durch Umsetzung von Perfluoracylhalogeniden mit anorganischen Peroxiden. Wegen ihrer guten Löslichkeit in Perflüoralkyijodiden ist eine Isolierung der Peroxide
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nach erfolgte Herstellung nicht erforderlich. Nach dem bekannten Verfahren werden Perfluoracylhalogenide in Perfluoralkyljodid gelöst, bei Temperaturen von -16 bis +2 C 10 bis 30 Minuten in wässriger Natriumperoxidlösung umgesetzt und der dabei gebildete Initiator mit dem Perfluoralkyljodid als Lösungsmittel ausgeschüttelt, das dann anschliessend mit Tetrafluoräthylen telomerisiert wird. Der Umgang mit den schwierig und gefährlich zu handhabenden festen Perfluoracy!peroxiden wird dadurch vermieden.
Geeignete Katalysatoren für das erfindungsgemässe Verfahren sind beispielsweise Perfluorpropionylperoxid, Perfluorheptanoylperoxid, Perfluoroctanoylperoxid oder Perfluorundecanoylperoxid.
Der Katalysatoranteil beträgt im allgemeinen etwa 0,02 bis etwa 0,7 %, bezogen auf eingesetztes Pentafluoräthyljodid. Wie schon erwähnt, gelangt der Katalysator in .Pentafluoräthyljodid gelöst zur Anwendung, was im Hinblick auf eine kontinuierliche Durchführung des Verfahrens von grossem Vorteil ist.
Die neuen Katalysatoren ermöglichen es, dass die bekannte Reaktion bei sehr niedrigen Temperaturen von etwa 25 bis etwa 65° C und parallel auch bei niedrigen Drücken von etwa 0 bis etwa 8 atü durchgeführt werden kann. Dieser niedrige Druck ermöglicht auch ein gefahrloseres Arbeiten mit Tetrafluoräthylen, das bei hohem Druck explosiv zerfallen kann. ^ Perfluorbutyljodid lässt sich bereits bei Normaldruck umsetzen. Auch der Aufwand an Katalysator ist gegenüber den älteren Verfahren wesentlich geringer. So lassen sich bereits bei Konzentrationen von 0,02 % merkliche Umsätze erzielen. Entscheidend aber ist, dass die im wesentlichen gebildeten Zerfallsprodukte der Katalysatoren mit Tetrafluoräthylen keine unerwünschten Nebenprodukte bilden können. Unvermeidlich sind nur ;jene Nebenprodukte, die dur^ch Kettenabbruch - beispielsweise gemäss der Reaktion 2 C2F^' ~-l· c4f-jq " entstehen.
-5-
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Beispiel 1
Ein 2-ltr. Chrom-Nickel-Stahl-Autoklav mit Hub-Schub-Rührer wird nach vorangegangenem Spülen mit Stickstoff mit 1220 g Pentafluoräthyljodid beschickt, in dem 0,2 Gewichts-% Perfluorheptansäureperoxid gelöst sind. Bei einer Temperatur von 45° C wird dann Tetrafluoräthylen in dem Maß gasförmig zudosiert, dass ein Druck von 6,5 atü -im Reaktionsgefäss aufrechterhalten wird. Nach 2 Stunden Reaktionsdauer wird ein Produktgemisch erhalten, das auf Grund der GC-Analyse (gaschromatographische Analyse) neben 1148 g unumgesetzen Pentafluoräthyljodids nachfolgende Zusammensetzung hat:.
49,7 g C4FqJ,
27,6 g C6F1 3j,
21,4 S C8F1 7j,
13,5 g C10F 21J»
9,1 g C12F 'J und
14,7 g höhere Telomere.
Daneben sind ca. 1,2 g unerwünschte Nebenprodukte, die auf Kettenabbruchreaktionen zurückzuführen sind, in dem Gemisch enthalten. Der Umsatz an Pentafluoräthyljodid beträgt 5,9 %.
Beispiel P.
In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 werden 750 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,2 Gewichts-% Perfluorpropionsäureperoxid gelöst sind, mit Tetrafluoräthylen bei 45° C und 6,7 atü 1 Stunde lang umgesetzt. Neben 617 g unumgesetzten Pentafluoräthyljodids wird folgendes Reaktionsgemisch erhalten:
74,3 g C4F9J,
53,0 g C6F13J,
49,1 g C8F17J,
36,5 g C10F21J,
24,5 g C12 F 2cJ und
25,9 g höhere Telomere.
Der Umsatz beträgt 17,7 %.
-6-
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2 1 6 4 ~ ?■
Beispiel 3
In gleicher Weise wie in Beispiel 1 lässt man 1205 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,2 Gewichts-% Perfluoroctansäureperoxid gelöst sind, bei 45° C und 6,7 atü Druck 1 Stunde mit
Tetrafluoräthylen reagieren. 11 42 g Pentafluoräthyljodid blei- g C4F9 J, und
ben unumgesetzt. Das Reaktionsprodukt enthält: g C6F1 3J'
53,6 g C8F1 7J,
20,4 g C10F 21J»
13,5 g C12F 25J
9,0
5,1
7,1 g höhere Telomere.
Daneben enthält das Gemisch 1,2 g an unerwünschten Nebenprodukten. Der Umsatz beträgt 5,2 %.
Beispiel 4
In der gleichen Versuchsanordnung wie bei Beispiel 1 werden 917 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,2 Gewichts-% Perfluorundecansäureperoxid gelöst sind, bei 45 C und 6,7 atü Druck 1 Stunde mit Tetrafluoräthylen behandelt. Erhalten werden neben 860 g unumgesetztem Pentafluoräthyljodid:
47,9 g C.FqJ,
17,6 g C6F1 3j. und
13,1 g C8F1 Telomere.
10,2 g C1QF 21J
6,2 g C12F 25J
4 1 ff höhere
Der Umsatz beträgt 6,2 %.
-7-
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~7~ 21.64537
BeisOiel 5
Wie in Beispiel- 1 werden 946 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,02 Gewichts-% Perfluorheptansäureperoxid gelöst sind, bei 45° C und 6,7 atü Druck 1 Stunde mit Tetrafluoräthylen umgesetzt. Dabei werden neben 938 g unumgesetztem Pentafluoräthyljodid erhalten:
7,8 g C4FqJ,
1,5 g fi TTl T
0,9 g C8F17J,
0,7 g C10F21J
0,5 g C12F25J
1,1 g höhere
Der Umsatz beträgt 0,7 %.
Beispiel 6
Wie in Beispiel 1 werden 8i7 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,7 Gewichts-% Perfluorheptansäureperoxid gelöst sind, bei 45° C und 6,7 atü Druck 1 Stunde mit Tetrafluoräthylen umgesetzt. Neben 709 g unumgesetztem Pentafluoräthyljodid werden erhalten:
74,1 g C.F0J,
41,6 g C6F1 3J· f und
30,7 g C8F1 7J, Telomere.
21,7 g C10F
14,1 g C12F
21,9 g höhere
Der Umsatz beträgt 13,2 %.
Beispiel 7 -
Wie in Beispiel 1 werden 1223 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,2 Gewichts-% Perfluorheptansäureperoxid gelöst sind, bei 25°C und 5,5 atü Druck'6 Stunden lang mit Tetrafluoräthylen umgesetzt. Neben IO76 g unumgesetztem Pentafluoräthyljodid werden erhalten:
-8-
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69,5 g C4F9J,
49,4 g C6F13J,
: 54,1 g C8F17J,
45,6 g C10F21J
34,5 g C12F25J
68,2 g höhere
■1,1 g unerwün
Der Umsatz beträgt 12,0 %
Beispiel 8
und
Wie in Beispiel 1 werden 1158 g Pentafluoräthyljodid, in dem 0,2 Gewichts-^ Perfluorheptansäureperoxid gelöst sind, mit Tetrafluoräthylen bei 55° C und 7,7 atü Druck 30 Minuten umgesetzt, Dabei werden neben 1082 g unumgesetztem Pentafluor- * äthyljodid erhalten: .
55,2 g C4F9J,-
28.7 g C6F13J, . ' 20,9 g C8F17J,
13.8 g C10F21J,
8,5 g C12F25J und
13.4 g höhere Telomere neben
1,1 g unerwünschten Nebenprodukten.
Der Umsatz beträgt 6,5' %» ·
Beispiel 9
k In einen Glaskolben mit Gaseinleitungsrohr und Rückflusskühler wird .-. bei Normaldruck bei 50° C in 399 g C4F9J, welches 0,2 Gewichts-% Perfluorheptansäureperoxid enthält, 90 Minuten lang Tetrafluoräthylen eingeleitet. Dabei werden neben 379 g unumgesetzten C4FgJ erhalten: ' '
27.5 g C6F13J
und 0,7 g C8F17J,- daneben
1,7 g unerwünschte Nebenprodukte.
Der Umsatz beträgt .5,0 %.
-9-
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Claims (3)

  1. Patentansprüche :
    1») Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkyljodiden'der allgemeinen Formel
    C2F5(CF2-CF2)n J ,
    wobei η = 1 bis 10 ist, durch Umsetzung von Perfluoralkyljodiden der allgemeinen Formel
    C2F5CCF2-CF2)n J ,
    wobei η = 0 bis 9 ist, mit Tetrafluorethylen in Gegenwart von Radikale bildenden Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysatoren Perfluorcarbonsäureperoxide der allgemeinen Formel ,.
    CCmF2m+1C00>2 ,
    worin m = 2 bis 10 bedeutet, verwendet und die Umsetzung bei Temperaturen von etwa 25 bis etwa 65° C und Drücken zwischen etwa 0 Und etwa 8 atü durchführt.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Katalysatoren in Mengen von etwa 0,02 bis etwa 0,7 %, bezogen auf eingesetztes Perfluoralkyljodid, verwendet, vorzugsweise 0,1 bis 0,2 %. ■
  3. 3.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Katalysatoren in einer Lösung von C2F5J, C^FqJ, CgF1^J oder Gemischen dieser Verbindungen verwendet, in der die Katalysatoren hergestellt werden.
    309827/1 117
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