DE2163169C3 - Vorrichtung zur Aufnahme und Weitergabe von Spulenhülsen - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme und Weitergabe von SpulenhülsenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufnahme von Spulenhülsen und zu deren
Weitergabe an das sich horizontal bewegende obere Trumm eines mit Aufsleckzapfen versehenen Förderers
einer automatischen Abzugs- und Aufsteckeinrichtung für Spinnmaschinen od. dgl.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der französischen
Patentschrift 1 498 137 bekanntgeworden. Bei der bekannten Vorrichtung sind die Spulenhülsen,
waagerecht liegend, in einem Behälter aufgenommen, der unten teilweise offen ist. Ein hin und her bewegbarer
Schieber sorgt dafür, daß die Spulenhülsen einzeln freigegeben werden. Sie fallen über eine gekrümmte
Führungsfläche nach unten und richten sich hierbei von der waagerechter in die senkrechte
Lage auf. In senkrechter Lage fallen sie aus der Führung heraus und gelangen auf die Aufsteckzapfen des
unter der Führung vorbcilaul'cnden Förderers.
Die Freigabe der einzelnen, waagerecht liegenden
Spulenhülsen oberhalb der Fuhrung, in der »e in ihre
senkrechte Lage gehen, erfolgt in der Weise, daß der durcheine ^schaltvorrichtung betätigte Schieber
immer dann eine Spulenhülse freigibt, wenn sich ein Aufsteckzapfen des Förderers, genauer gesagt jeder
zweite Aufsteckzapfen des Förderers der Fuhrung nähert Der betreffende Aufsteckzapfen muß ^ch
genau unter der Führung befinden, wenn eine Spule
infolge ihres Eigengewichtes das untere Ende der Führung erreicht hat und aus dieser herausfallt.
Die zeitlich gesteuerte Bewegung des Schiebers zur Freigabe der Spulenhülsen gegenüber dem Lauf des
Förderers erfordert an sich schon einen beträchtlichen technischen Aufwand. Trotzdem treten in der
Praxis oftmals Störungen auf, weil nicht alle Spulenhülsen gleichmäßig schnell durch die Fuhrung nach
unten fallen, was darauf zurückgeht, daß die Spulenhülsen von der gekrümmten Fläche der Führung verschieden
stark zurückgehalten werden. Man iruß hierbei berücksichtigen, daß im praktischen Betrieb
neue und bereits stark abgenutzte, gegebener.!;^ verkratzte Spulenhülsen zum Einsatz komn^-n.
Manche Spulenhülsen sind außerdem außen mit R,ppen versehen. Alle diese Faktoren führen dazu. ,'..;>
die einzelnen Spulenhülsen unterschiedliche K.i bungskoeffizienten besitzen und sich in der Fühn:ng
verschieden schnell nach unten bewegen. Naturi.oh
is! hierdurch das ordnungsgemäße Bestücken jciic
zweiten Aufsteckzapfens des Förderers mit c;-..,-Spulenhülse
in Frage gestellt.
Die aus der französischen Patentschrift 1 498 / bekanntgewordene Vorrichtung ist daher mit el·.-,-.
den Gesanuaufbau verteuernden Tast- und Anzeigevorrichtung
versehen, die wirksam wird, wenn >:.!
eine Spulenhülse zum vorgesehenen Zeitpunkt nir!,i im unteren Endabschnitt der Führung befindet.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung, die du Gegenstand der deutschen OffenlegungsschnH
2 043 089 bildet, ist ein an einem Schwenkarm ai ^erbrachte:
Hiilsenkäfig zur Aufnahme jeweils ο>:,α
Spulenhülse vorgesehen, der zwischen einer neben dem Förderer gelegenen Hülsenaufnahmestellung
und einer direkt über dem Förderer gelegenen Hülsenabgabestellung verschwenkbar ist. Der Hülsenkiifig
ist oben und an einer Seite offen, wobei die offene Seite durch eine unter Federkraft stehende, seitlieh
angelenkte Klappe teilweise abgedeckt ist, so daß die Spulenhülse, die sich während der Überführung au!
zwei seitlichen Bodenabschnitten des Hülsenkäfigs abstützt, nicht seitlich 'Herausfallen kann.
Die Schwenkbewegung des Hülsenkäfigs und der Lauf des I ördeiers sind mechanisch koordiniert. Auf
diese Weise ist sichergestellt, daß sich der Hülsenkäfig in der Hülsenabgabestellung genau über jedem
zweiten Aufsteckzapfen des horizontal laufenden Förderers befindet.
Der Nachteil der bekannten Vorrichtung liegt
darin, daß sie nur dann funktionsfähig ist, wenn sie sich an derjenigen Stelle bei' ndet. an welcher das
obere Trumm des Förderer von der zugeordneten Umlenkiolle abläuft. Die Anordnung ist nämlich so
getroffen, daß in der 1 lülsenabgabestollung jeder zweite
Aufsteckzapfcn des von der Umlenkiolle ablaufenden Förderers zwischen der seitlichen Bodenabschniltcn
de:, Hülsenkiifigs hindurch von unten in die Spulenhülse greift und diese seillich aus dem Hülsenkäfig
heraus/ich;, wobei di; seitlich angelenkte Klappe gegen die Kraft der sie in der Schließstellung
haltenden Feder verschwenkt wird. Die nunmehr freigegebene Hülse fällt noch ein kurzes Stück nach
unten und zentriert sich hierbei gegenüber dem betreffenden Aufsteckzapfen des Förderers.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung
der zuvor beschriebenen Art in der Weise zu verbessern, daß sie sich, um funktionsfähig zu
sein, nicht unbedingt im Bereich einer Umlenkrolle des Förderers befinden muß, sondern an jedem beüe-
Besonders günstig ist die Verwendung der Vorrichtung
in Verbindung mit einem automatischen Spulenwechsler nach der USA.-Patentschrift
3 370 411 und einer Vorrichtung zum Ausrichten
5 von Spulenhülsen nach der USA.-Patentschrift 3 531016.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Darstellung einen Hül-
bigen Längenabschnitt des Förderers angebracht sein io senkäfig mit seitlich angelenkter Klappe, welcher
kann. Darüber hinaus soll für eine zuverlässige Ab- zwischen einer Hülsenaufnahmestellung und einer
gäbe der Spulenhülsen an den Förderer gesorgt sein, Hülsenabgabestellung verschwenkbar ist,
ohne daß hierzu, wie es bei bekannten Vorrichtungen F i g. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie 2-2
der Fall ist, aufwendige Tast- und Anzeigeeinrich- der F i g. 1 durch den Hülsenkäfig während seiner
tungen vorhanden sein müssen, welche die Anwesen- 15 Schwenkbewegung und
heit einer Spulenhülse unmittelbar oberhalb des For- Fig. 3 den Hülsenkäfig, ebenfalls nach der Linie
derers feststellen. 2-2 der Fig. 1 geschnitten, in der Hülsenabgabestel-
Dic Erfindung geht aus von einer Vorrichtung der lung.
zuvor erwähnten Art, d.h. von einer Vorrichtung zur Die Fig. 1 zeigt einen sich waagerecht bewegen-
Aufnahme von Spulenhülsen und zu deren Weiter- ao den Endlosförderer 10 zum Wegleiten von aufrecht
jisbe an das sich horizontal bewegende obere Trumm stehenden Spulenhülsen 12 mittels der mit Abstand
eines mit Aufsteckzapfen versehenen Förderers einer angeordneten Aufsteckzapfen 14. Der Förderer JO
luiiomatischen Abzugs- und Aufsteckeinrichtung für geht unter dem insgesamt mit 16 bezeichneten Hül-Spinnmaschinen
od. dgl., mit einem an einem senkäfig vorbei, welcher einen der boten einer Spu-Schwenkarm
angebrachten, zumindest oben und an 25 lenhülse 12 angepaßten Hülsenaufnehmer 18 aufciiicr
Seite offenen Hülsenkäfig, der zwischen einer weist, der zum Einführen einer Spulenhülse 12 oben
\o>n Förderer entfernten Hülsenaufnahmestellung offen und auch unten offen ist, um die Spulenhülse
und einer Hülsenabgabestellung bewegbar ist, die an den Förderer 12 bzw. an einen der Aufsteckzapisich
oberhalb des Förderers befindet, wobei die of- fen 14 abzugeben. Der Hülsenaufnehmer 18 ist
fene Seite des Hülsenkäfigs während der Hülsen- 30 außerdem an einer Seite offen, wobei die offene Seite
weitergäbe durch eine seitlich angelenkte, durch eine oben zumindest teilweise von einem Führungsorgan
Feder in der Schließstellung gehaltene Klappe teil- 21 für die Spulenhülsen überbrückt wird, welches die
wcinc verschlossen ist. Spulenhülse 12 während ihrer Überführung seitlich
Zur Losung der Aufgabe sieht die Erfindung vor, abstützt. Die Schwenkbewegung des Hülsenaufnehdaß
die klappe einen dem Hülsenkäfig union zumin- 35 mers 18 geschieht durch einen Schwenkarm 35 mit
tlest te;!.v?ise verschließenden Bodenabschnitt sowie Lagerhülse 34, die ihrerseits den verdrehbaren
einen seitlich abstehenden Vorsprung aufweist und Schwenkzapfen 32 umschließt und an diesem befeda.3
mi Schwenkweg des Hülsenkäfigs ein stationärer stigt ist. Der Schwenkzapfen 32 gehört zu einer
Anschlag angeordnet ist, der beim Verschwenken des Schwenkeinrichtung, welche ihn in Übereinstimmung
Hülsenkäfigs in die Hülsenabgabestellung den von 40 mit der Bewegung des Förderers 10 in der Weise um
der Klappe abstehenden Vorsprung zurückhält und seine Achse verdreht, daß sich der Hülsenaufnehmer
die Klappe gegen die Kraft der ihr zuiieordneten Fe- 18 in der Hülsenabgabestellung unmittelbar über
der in ihre Öffnungsstellung gehen läßt! dem Förderer 10 befindet, und zwar an einer Stelle.
Dadurch, daß die Klappe einen den Hülsenkäfig unter welcher gerade ein Aufsteckzapfen 14 vorbeiunten
teilweise verschließenden Bedenabschnitt auf- 45 läuft. Der Schwenkzapfen 32 und der mit ihm verweist,
führt ein Verschwenken der Klappe dazu, daß bundene Hülsenkäfig 16 sind mittels einer Konsole
die Spulenhülse ihre Abstützung verliert und inner- 30 an der Wandung 28 eines nicht näher dargestellhalb
des Hülsenkäfigs frei nach unten fallen kann. Na- ten Gestells angebracht.
türlich kann dies an jeder beliebigen Stelle des For- Der Hülsenkäfig 16 ist mit einer Klappe 20 verse-
dcrcrs geschehen, so daß die Vorrichtung dort auge- 50 hen, welche in ihrer in den F i g. 1 und 2 dargestellten
bracht werden kann, wo sie sich am besten in den Schließstellung die offene Seite des Hülsenaufneh-Gesamtaufbau
einfügt. Da sich der Bodenabschnitt mers 18 teilweise verschließt, um wahrend der Überdes
Hülsenkäfigs unmittelbar über dem Förderer be- führung eine Spulenhülse im Hülsenkäfig fcMzuhalfindet,
fällt die Spulenhülse nur ein kurzes Stück ten. Die Klappe 20 ist mit einem Bodenabschnitt 22
nach unten, wobei die Reibungsverhältnisse zwischen 55 versehen, welcher unter den Hülsenkäfig greift und
Hülse und Hülsenkärig selbstverständlich keine Rolle spielen.
Ferner wird dadurch, daß die mit drm Bodenabschnitl versehene Klappe einen seitlich abstehenden
während der Überführung und Weiurgabc einer Spulenhülse
12 deren Herausfallen \ erhindert. Der Bodtnabschnitt
22 hat etwa die Form eines Dreiecks. Wie aus den I- i g. 2 und 3 hervorgeht, streckt sich
Vorsprung aufweist, der mit einem im Schwenkweg 6u von der Klappe 20 ein seitlicher Vorsprung 24 ab,
des Hülsenkäfigs liegenden stationären Anschlag zusammenwirkt, der HüNcnkäfig an seiner Unterseite
rein mechanisch immer dann geöffnet, wenn er die
Hülsenabgabestellung erreicht. Somit ist auf sehr cin-
rein mechanisch immer dann geöffnet, wenn er die
Hülsenabgabestellung erreicht. Somit ist auf sehr cin-
n Ausführimgsbeispiel mit der Klappe 20 einen
el VD11 1KI einschließt. Wie weiter unten im
der im
Winkt
einzelnen beschrieben, kommt beim Verschwenken
_e__ _..c _... des Hülsenkäfigs 16 in die Hülsenabgabestellung der
fache WeTsc ein zuverlässiges Bestücken des Förde- 65 herausstellende Vorsprung 14 an einem ortsfesten
rers mit Spulenhülsen sichergestellt. Anschlag zur Anlage und veranlaßt, daß sich gemäß
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Fig. 3 die Klappe 20 öffnet, wobei der Bodenabsciinitt
22 die Unterseite des Hülsenaufnehmers 18
freigibt, so daß die Spulenhülse 12 nach unten fällt und von einem der Aufsteckzapfen 14 des Förderbandes
10 aus der offenen Seite des Hülsenaufnehmers 18 herausbewegt und einer Beschickungsvorrichtung
od. dgl. zugeleitet wird.
Während der übrigen Zeit der Schwenkbewegung des Hülsenkäfigs liegt der Vorsprung 24 dagegen
nicht am ortsfesten Anschlag an. Dies ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Klappe 20 ist zusammen
mit dem Bodenabschnitt 22 und dem Vorsprung 24 an einer Seite des Hülsenaufnehmers 18 angelenkt
und in eine Öffnungs- und eine Schließstellung verschwenkbar,
wobei der Bodenabschp'tt 22 die offene Unterseite des Hülsenaufnehmers 18 freigibt bzw.
verschließt. Die Klappe 20 ist mittels eines Scharniers 26 an einer Seite des Hülsenaufnehmers 18 befestigt.
Der eine Schenkel des Scharniers 26 (der linke Schenkel in den Fig. 2 und 3) ist mit Schrauben
und Muttern gegen eine Seite des Hülsenaufnehmers 18 festgezogen, während der andere Schenkel
an der Klappe 20 befestigt ist, wobei die Klappe 20 durch eine nicht dargestellte, axial gerichtete Torsionsfeder
normalerweise in die Schließstellung bewegt wird. Der ortsfeste Anschlag, mit welchem gemäß
F i g. 1 der Vorsprung 24 zusammenwirkt, besteht aus einer an der Wandung 28 angebrachten, mit
Schlitzen 42 versehenen Konsole 36. In den Schlitzen 42 ist mittels Schrauben 40 eine gebogene Anschlagzunge
38 einstellbar befestigt. Die Anschlagzunge 38 kann demzufolge verstellt werden, um den ortsfesten
Anschlag zu verlängern oder zu verkürzen und somit den Zeitpunkt zu verändern, zu welchem der Vorsprung
24 während der Schwenkbewegung des Hülsenkäfigs 16 zur Anlage kommt und hierbei das öffnen
und Schließen der Klappe 20 und ihres Bodenabschnittes 22 veranlaßt.
Im Betrieb der Vorrichtung wird der Hülsenkäfig 16 durch Verdrehen des Schwenkzapfens 32 im Uhrzeigersinn
in die Hülsenaufnahmestellung verschwenkt. Hier tritt von oben eine Spulenhülse 12 ein, die sich
auf dem Bodenabschnitt 22 abstützt. Seitlich wird die Spulenhülse von der geschlossenen Klappe 20 und
dem Führungsorgan 21 in Stellung gehalten. Danach wird der Schwenkzapfen 32 gemäß F i g. 1 gegen den
Uhrzeigersinn verdreht, wodurch der Hülsenkäfig 16 in die in F i g. 3 wiedergegebene Hülsenabgabestellung
geht, in welcher er sich direkt über dem laufenden Förderer 10 befindet, und zwar immer dann,
wenn gerade ein Aufsteckzapfen 14 unter dem Hülsenkäfig 16 vorbeigeht. Während der Schwenkbewegung,
wenn sich der Hülsenkäfig dem Förderer 10 nähert, wird der Vorsprung 24 an die ortsfeste Anschlagzungc
38 heranbewegt. Bei Fortsetzung der Schwenkbewegung des Hülsenkäfigs 16 werden der
Vorsprung 24 und mit ihm die Klappe 20 und der Bodenabschnitt 22 gegen die Kraft der am Scharnier
26 angreifenden Feder nach hinten gedrückt, um sowohl die offene Seite als auch die Unterseite des
ίο Hülsenaufnehmerb 18 zunehmend freizugeben. Nach erfolgtem Hinschwenken des Hülsenkäfigs in die
Hülsenabgabestellung nach Fig. 3 hat der an der ortsfesten Anschlagzunge 38 anliegende Vorsprung
24 die vollständige Freigabe der offenen Seite und is des offenen Bodens des Hülsenaufnehmers 18 vei anlaßt,
so daß die Spulenhülse 12 ungehindert nach unten auf den vorbeilaufenden Aufsteckzanfen 14 fällt,
welcher sie nunmehr aus der offenen Seite des Hülsenaufnehmers 18 herausbewegt und auf dem Förderer
10 wegleitet.
Während bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Vorsprung 24 der Klappe seitlich absteht
und mit einem ortsfesten Anschlag zusammenwirkt, kann er natürlich auch in anderer Weise an der
as Klappe befestigt sein und/oder sich in einer anderen
Richtung von dieser abstrecken, um zum vorgeschriebenen Zeitpunkt mit einem festen Anschlag ii.
Berührung bzw. von diesem freizukommen. Auch braucht der feste Anschlag im Gegensatz zur dargcstellten
und beschriebenen Ausführungsform nicht unbedingt an einer Stützwandung angebracht zu sein,
sondern kann auch an einem anderen ortsfesten Vorrichtungsteil befestigt sein, um mit dem Vorsprung
der Klappe in Eingriff oder außer Eingriff zu kommen.
Während es in deT Praxis angebracht ist. die Verdrehung
des Schwenkzapfens 32 automatisch vorzunehmen und zwischen dem Schwenkzapfen 32 und
dem Förderer 10 entsprechende Antriebsübertragungstcilc vorzusehen, um die Bewegung des Hülsenkäfigs
16 in die Hülsenabgabestellung der Beweguni: der Aufsteckzapfen 14 des Förderers anzupassen,
was beispielsweise durch entsprechende Getriebe Kupplungen und Tasteinrichtungen geschehen kanu
so ist es natürlich ebenso möglich, eine auf den Lau des Förderers abgestimmte Schwenkbewegung de?
Hülsenkäfigs 16 von Hand zu erzielen, indem de. Schwenkzapfen 32 mittels einer aufgesteckten Kurbe
verdreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Aufnahme von Spulenhülsen und zu deren Weitergabe an das sich horizontal
bewegende obere Trumm eines mit Aufsteckzapfen versehenen Förderers einer automatischen
Abzugs- und Aufsteckeinrichtung für Spinnmaschinen od. dgl. mit einem an einem Schwenkarm
angebrachten, zumindest oben und an einer Seite offenen Hülsenkäfig, der zwischen einer vom
Förderer entfernten Hülsenaufnahmestellung und einer Hülsenabgabestellung bewegbar ist, die sich
oberhalb des Förderers befindet, wobei die offene Seite des Hülsenkäfigs während der Hülsenweitergäbe
durch eine seitlich angelenkte, durch eine Feder in der Schließstellung gehaltene
Klappe teilweise verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (20)
einen den Hülsenkäfig (16) unten zumindest teilweise verschließenden Bodenschnitt (22) sowie
einen seitlich abstehenden Vorsprung (24) aufweist, und daß im Schwenkweg des Hülsenkäfigs
(16) ein stationärer Anschlag (36, 38) angeordnet ist, der beim Verschwenken des Hülsenkäfigs
(16) in die Hülsenabgabestellung den von der Klappe (20) abstehenden Vorsprung (24) zurückhält
und die Klappe (26) gegen die Kraft der ihr zugeordneten Feder in ihre Öffnungsstellung gehen
läßt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stationäre Anschlag (36)
eine längs verschiebbare und einstellbare Anschlagzunge (38) aufweist
3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenabschnitt (22) der
Klappe (20) etwa die Form eines Dreiecks hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerecht laufende Förderer
(10) und der Schwenkarm (35) für den Hülsenkäfig (16) über Verstellteile in der Weise
miteinande-i gekuppelt sind, daß sich der Hülsenkäfig
(16) in der Hülsenabgabestellung jeweils senkrecht über einem Aufsteckzapfen (14) des
Förderers (10) befindet.
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