DE2033578A1 - Drehzahlsteuergestange fur Spinn , Spul und Zwirnmaschinen - Google Patents
Drehzahlsteuergestange fur Spinn , Spul und ZwirnmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine mit
einem Drehzahländerungsgetriebe im Antrieb der .Aufwickelstelle,,
das durch in Abhängigkeit vom Anwachsen des Wicke* ldur chines se rs
auswandernde bzw. ausschwenkende Teile der Aufwickelstelle über ein Gestänge verstellbar ist.
Beim Aufwinden-von. Fäden u.dgl., die mit konstanter Geschwindigkeit der Aufwickelotelle zugeführt werden, muß auch die Ablagegeschwindigkeit
des Fadens auf der Wickel.ob.erfläche während des
gesamten Aufwickelvorganges konstant sein. Um dies zu erreichen,
läßt nan bekanntlich die Drehzahl der Spule mit dem Anwachsen
des V?ickeldurchriiessers abnehmen.
Um die Spulendrahzahl dementsprechend zu steuern, ist es bekannt,
die Spule am Viickeluiufang durch eine mit konstanter Drehzahl umlaufende
Treibwalze anzutreiben, wobei, sich die Spule nur eh zahl
dann entsprechend der konstanten Umfangsgeschwindigkeit fortlaufend selbsttätig einstellt.
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—'
-. 2 - -Viag- 7O2
Bei cillein an ihrer Zichse angetriebener Auf wick el f.-pt:-3 ε ist. di.·-:-
se Drehzahlsteuerung dagegen nicht möglich«Man mitst in diesen
Fällen die Auswandsrungsbewegung der »Spule oder -· bei ort ■-fest
angeordneter Spul·« - der an der Wickeloberf 1-Jche anliegenden
Tastrolle aus, um über ein Hebelgestänge den Spulenantrieb«-
motor unmittelbar oder bei Zwischenschaltung eines: Drehzahl-"
derungsgetriebes das Getriebe im Sinne einer Drehzahlverrlagerung
zu verstellen.
Diese Getriebe sind zumeist als stufenlos verstellbare Reibgetriebe
ausgebildet. Bei Stillstand der Maschine läßt sich solch ein Getriebe infolge seiner Haftreibung jedoch nicht ohne v?siteres-verstellen.
Die Folge hiervon ist, daß das Abschranken der.
Spulenträgers oder der Tastrolle von dem ortsfest gelagerten cinderen Teil der Au fv/i ekel stelle beispielsweise zum Auswechseln
einer Spule oder zum Wiederanknüpfen eines gebrochenen Fadens wegen des üblichen formschlüssig angelenkten Getriebeverscellge-stänges
nicht möglich ist. Diese Bewegungen gelingen nur dann, wenn zuvor das Reibgetriebe vom Verstellgestänge bzw» das Verstellgestänge
vom auswandernden Teil der Aufwickelstelle mechanisch getrennt worden sind. Eine derartige Maschinenbedienung
ist jedoch umständlich und seitraubend.
Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen
zu beheben und eine leichte und schnelle Maschinenbedienung zu ermöglichen.
Die technische Aufgabe besteht darin, die beschriebenen. Bewegungen
des auswanderbaren Teiles der Aufwickelstelle auch bei stillstehendem Getriebe und ohne mechanisches Lösen des Verstellgestänges
zu ermöglichen. .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst» daß im Getrie-
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■ - 3 ~ Bag, 702 '
beverEtGllgestänge eine nachgiebige Vorfoindungsstelle vorgeschon
xv-t-t die eine Auslenkung des auswandernden bzw. aus*-
schv;cnk enden Teiles der Aüfwickelstelle gegenüber dem blockiertenStellorgan
des Getriebes gestattet. Bei Übe3:windung des
eine teilbaren- Widerstandes der nachgiebigen Verbindungsstelle
gegen ihre Deformation, der größer sein muß als die zur Verstellung 'des. umlaufenden Getriebes erforderliche Kraft? läßt
sich nunmehr auch bei stillstehender Maschine ohne zusätzliche
Maßnahmen und Handgriffe der Wickelträger von der Tastrolle oder umgekehrt abheben und nach z.B. Spulenwechsel wieder zurückführen.
Die nachgiebige Verbindungsstelle im Getriebeverstellgestänge
kann aus einer Rutschkupplung bestehen, deren rutschende Schiebe-
oder Drehbewegung längs einer Stange oder dgl. bzw. um eine Achse in einer von beiden Richtungen durch einen ggf. einstellbaren
Anschlag begrenzt ist. Beim Abheben des Wickels oder der Tastrolle wird ihr Träger in eine beliebige Lage geschwenkt,
wobei die Rutschkupplung entsprechend nachgibt. Das Rückstellen
des Trägers muß dann bis zum Anschlag der Rutschkupplung erfolgen,
damit der Wickel- oder Tastrollenträger wieder in die vorgeschriebene Ausgangslage gelangt.
Wenn nan Wert darauf legt, daß die Ausgangslage nach der Auslenkung des Wickelträgers automatisch wieder eingenommen wird,
dann ist es vorteilhaft, als nachgiebige Verbindungsstelle im Getriebeverstellgestänge eine um einen ortsfesten Drehpunkt
schwenkbare Hebelverbindung vorzusehen, bei welcher beide Hebelarme gegeneinander schwenkbar angeordnet und mittels ggf.
verstellbarem Anschlag und Feder gegeneinander verspannt sind. Der Spulen- bzw. Tastrollentragarm läßt sich auf diese Weise
nach Überwindung der FederSpannkraft aus seiner Anlage auslenken,
so daß ein leichter Spulenwechsel bzw. Anknotvorgang möglich ist, und kehrt bei Nachlassen der AU3lenkkraft unter dem
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r . ι
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Einfluß der Federkraft wieder in seine Ausgangs lage, zurück c
Die beide Hebelarme der federnden Hebelverbindung miteinander
verbindende Schwenkachse kann zugleich die ortsfeste Drehachse der Hebelverbindung als solcher sein,, Es ist aber
ebenso gut möglich, beide Achsen getrennt auszubilden und den einen eier beiden Hebelarme auf dem anderen anzulenkeru
Die Verbindung zwischen der nachgiebigen Gestängestelle mit dem Stellorgan des Getriebes kann über eine Koppelstange -hergestellt
v/erden. Hierbei ist dann die Rutschkupplung Vorzugs·» weise auf der Koppelstange angeordnet bzw* die in sich nachgiebige
(federgespannte) Hebelverbindung an der Koppelstange angelenkt.
Die Rutschkupplung kann auch auf die Schwenkachse des Spülenoder
Tastrollentragarmes verlegt sein, so daß sie diesen mit einem Schwenkhebel nachgiebig verbinden kann, der an seinem
anderen Ende in die Führungsbahn eines ortsfest schwenkbar gelagerten
Kulissenhebels eingreift, der mit seiner Kulisse das Stellorgan des Getriebes führt. Bei Bevorzugung der um einen
ortsfesten Drehpunkt schwenkbaren elastischen Hebelverbindung kann der eine der beiden Hebelarme mit einer Kulisse ausgestattet sein, die das Stellorgan des Getriebes führt.
Die Kulisse kann als einschienige Kontur und auch als zweischieniger
Schlitz ausgebildet sein. Bei einschieniger Ausbildung der Kulisse erfolgt die nachgiebige Auslenkung des Spulen-
oder Tastrollentragarmes gegenüber dem vom blockierten Stellorgan stillgesetzten Kulissenhebel. Der Rückführung des
Spulen- oder Tastrollentragarmes steht keine Gegenschiene entgegen. Sie ist somit, ohne weiteres bis zur Anlage von Spulhülse
und Tastrolle möglich. Die Rückführung des Getriebeverstellorgans
in die Anfangslage muß. dabei durch eine Feder gewährleistet sein, damit das Getriebeverstellorgan in Kontakt mit
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der Führungsschiene der Kulisse tritt bzw. bleibt, sobald die
Maschina wieder eingesehaltet wird.
■ Bei zweischieniger Ausbildung der Kulisse wird das Stellorgan
des Getriebes stets beidseitig geführt, kann somit nur durch
die Bewegung der Kulisse verstellt werden und gestattet seinerseits
nur bei umlaufendem Getriebe eine Verstellung des. Kulissenhebels.
Infolgedessen kann sich nach Spulenwechsel an einer
stillstehenden Maschine noch kein Kontakt zwischen Spulhülse und Tastrolle einstellen. Sobald jedoch die Maschine läuft,
drückt das Gegengewicht des Spulentragarmes oder die Zugfeder des Stellorgans das Getriebe und den Spulentragarm in die Ausgangsstellung.
"
Dia Führungsbahn der Kulisse kann auf ihrer ganzen Länge so
ausgebildet sein, daß schon vom Aufwickelbeginn an eine vorgesehene
Minderung der Spulendrehzahl eintritt. Es kann aber au3
Anlaufgründen, beispielsweise zur Erreichung einer gewünschten
Aufwickelgeschwindigkeit bzw. Abzugsgeschwindigkeit von der
Lieferspule oder zur Erzeugung fester Fadenlagen auf der Aufwickelhülse
als stabile Grundlage für den Aufbau des weiteren Wickelkörpers, auch zweckmäßig sein, die Aufwickeldrehzahl zu
Beginn des Aufwickelvorganges bis zu einem bestimmten Spulendurchmesser
nicht oder nur ganz geringfügig zu verändern und erst danach mit der Herabsteuerung der Spulendrehzahl zu begin- Λ
nen. Man erreicht dies erfindungsgemäß dadurch, daß die Führungsbahn
der Kulisse für das Stellorgan des Getriebes an ihrem dem
Aufwickelbeginn zugeordneten Führungsbereich einen mit dem Schwenkradius dieses Kulissenbereiches identischen Krümmungsradius
besitzt bzw. tangential oder sekantial zu diesem Schwenkkreis liegt. Beim Durchfahren dieses Führungsbereiches wird dann
ein kleiner Teil des entstehenden Wickels mit einer in Abhängigkeit
vom Anwachsen des Wickeldurchmessers steigenden Aufwickelgeschwlndigkeit
gebildet.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand einiger Ausführungsbe:ispiele
näher erläutert.
Es seigen:
Fig._J^ eine verschiebbare Rutschkupplung als nachgiebige
Verbindungsstelle im Verstallgestänje,
Fig« 2 eine verdrehbare Rutschkupplung als nachgiebige
Verbindungsstelle,
Fig. 3 einen aus zwei gegeneinander verspannten Hebeln
gebildeten Winkelhebel als nachgiebige Verbindungsstelle,
Fig. 4 einen mit einer Kulisse ausgerüsteten verspann-
ten Winkelhebel als nachgiebige Verbindungsstelle,
Fig. 5 eine Ausbildung der Kulissenführungsbahn,
In den Figuren 1 bis 4 ist eine Aufwickelstelle von Spinn-,
Spul- oder Zwirnmaschinen dargestellt. Der Wickelantrieb erfolgt in allen Fällen vom Motor 1 über Kette, Riemen oder Schnur 2 auf
das stufenlos verstellbare Reibgetriebe 3 und weiter über Riemen usw. 4, Umlenkrollen 5, Riemen usw. 6 auf den Spulenhalter 7, auf
den die den Wickel 8 aufnehmende Spulenhülse 9 aufgesteckt ist.
Der Spulenhalter 7 wird von einem auf der ortsfesten Achse IO
schwenkbar gelagerten Tragarm 11 getragen, der gewichtlich so eingerichtet ist, daß sich die leere Spulenhülse 9 bzw. der entstehende
Wickel 8 stets an die ortsfest gelagerte Stützrolle
anlehnt, auf die der von einem nicht dargestellten Fadenführer
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hin- und herbewegte Faden 13 aufläuft, bevor er auf dor Wickel»
oberfläche abgelegt wird.
Zwischen dem Tragarm 11 und dem Stellhebel 14 des Getriebes 3
ist das er£indungs gernäß mit einer nachgiebigen Verbindungsstelle ausgerüstete GeLrieheverstellgestänge gelegen. Gemäß Fig. 1 besteht dieses aus eiern am Tragarm 11 starr befestigten'Schwenkhebel 15 und der an» Stellhebel 14 angelenkten Koppelstange 16 mit Anschlag 17, auf der eine im einfachsten Fall aus Buchse 18 und Feder 19 bestehende und gegen Widerstand verschiebbare Rutschkupplung gelagert ist, die bei 20 mit dem anderen Ende des
Schwenkhebels 15 gelenkig verbunden ist» Eine am Stellhebel 14
angreifende Zugfeder 21 belastet den Stellhebel des Drehsahländerungsgetriebes 3 im Sinne einer Verstellung zur Drehzahlerhöhung, so daß auch von Seiten des Getriebes 3 stets eine Anlage
rle?s Wickels 8 bzw« der Hülse 9 an die Stützrolle 12 erzielt
wird.--Die Klemmwirkung der Rutschkupplung 16, 18, 19 ist größer zu wählen als der Verschiebeeinfluß der Feder 21 auf die Koppelstange 16, damit während des Aufwickeins keine Drehzahlverfälschung durch Kupplungsschlupf eintritt* Zum Spulenwechsel oder
zum Anknoten eines gerissenen Fadens läßt sich nun trotz unbeweglichen Stellhebels 14 bei stillstehendem Motor der Spulentragarm 11 durch Nachgeben der Rutschkupplung von der Stützrolle 12 abschwenken, ohne daß eine mechanische Trennung im Drehzahlverstellgestänge erforderlich ist. Nach Beendigung des Spulenwechsel- oder Anknotvorganges wird der Schwenkarm 11 soweit zurückgedrückt,bis die Rutschkupplung den Anschlag 17 wieder berührt. Eine frisch aufgesetzte leere Spulenhülse legt sich zu dieser
Zeit an die Stützrolle 12 noch nicht an, da der blockierte Stellhebel 14 ein weiteres Zurückschwenken des Tragarmes 11 verhindert« Mit Anlaufen des Motors 1 wird aber die Blockierung des Getriebestellhebels 14 aufgehoben, so daß sich nun der Tragarm 11 unter dem Einfluß seines Gewichts und der Zugfeder 14 entgegen dem-Uhrzeigersinn bis zur Anlage der Hülse 9 an die Stützrolle 12 drehen kann.
ist das er£indungs gernäß mit einer nachgiebigen Verbindungsstelle ausgerüstete GeLrieheverstellgestänge gelegen. Gemäß Fig. 1 besteht dieses aus eiern am Tragarm 11 starr befestigten'Schwenkhebel 15 und der an» Stellhebel 14 angelenkten Koppelstange 16 mit Anschlag 17, auf der eine im einfachsten Fall aus Buchse 18 und Feder 19 bestehende und gegen Widerstand verschiebbare Rutschkupplung gelagert ist, die bei 20 mit dem anderen Ende des
Schwenkhebels 15 gelenkig verbunden ist» Eine am Stellhebel 14
angreifende Zugfeder 21 belastet den Stellhebel des Drehsahländerungsgetriebes 3 im Sinne einer Verstellung zur Drehzahlerhöhung, so daß auch von Seiten des Getriebes 3 stets eine Anlage
rle?s Wickels 8 bzw« der Hülse 9 an die Stützrolle 12 erzielt
wird.--Die Klemmwirkung der Rutschkupplung 16, 18, 19 ist größer zu wählen als der Verschiebeeinfluß der Feder 21 auf die Koppelstange 16, damit während des Aufwickeins keine Drehzahlverfälschung durch Kupplungsschlupf eintritt* Zum Spulenwechsel oder
zum Anknoten eines gerissenen Fadens läßt sich nun trotz unbeweglichen Stellhebels 14 bei stillstehendem Motor der Spulentragarm 11 durch Nachgeben der Rutschkupplung von der Stützrolle 12 abschwenken, ohne daß eine mechanische Trennung im Drehzahlverstellgestänge erforderlich ist. Nach Beendigung des Spulenwechsel- oder Anknotvorganges wird der Schwenkarm 11 soweit zurückgedrückt,bis die Rutschkupplung den Anschlag 17 wieder berührt. Eine frisch aufgesetzte leere Spulenhülse legt sich zu dieser
Zeit an die Stützrolle 12 noch nicht an, da der blockierte Stellhebel 14 ein weiteres Zurückschwenken des Tragarmes 11 verhindert« Mit Anlaufen des Motors 1 wird aber die Blockierung des Getriebestellhebels 14 aufgehoben, so daß sich nun der Tragarm 11 unter dem Einfluß seines Gewichts und der Zugfeder 14 entgegen dem-Uhrzeigersinn bis zur Anlage der Hülse 9 an die Stützrolle 12 drehen kann.
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Fig. 2 soigt dllstelle der Verschiebe-Rutschkupplung- von Fig, 1
eine Verdreh-Ru.tschkupp3.ung 22, die auf der ortsfesten Achse
10 zwischen dem Tragarm 11 und dem" Schwenkhebel 15 wirksam istund
in übliches: Weise durch axiale elastische Verspannung- von
kreisringförmigen Reibflächen gebildet ist. Die Konstruktion derartiger Kupplungen als solche 1st bekannt und wird daher
nicht mehr gesondert beschrieben. Der Schwenkhebel 1-5 greift mit seinem anderen Ende in eine nut- oder schiitsartige Füh-^
rungsbahn 23 eines bei 24 ortsfest schwenkbar gelagerten Kulissenhebels 25 ein, dessen Ftihrungsschlitz 26 den Stellhebel
14 des Getriebes 3 entgegen der Wirkung der Zugfeder 21 bei Anwachsen des Wickeldurchmessers im Sinne einer Verringerung
der Spulendrehzahl verstellt. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung
entspricht der zu Fig. 1 beschriebenen. Auch hier muß nach
erfolgtem Spulenwechsel bzw. Anknotvorgang der Tragarm 11 bis
zum Anliegen des Anschlags 27 an den Schwenkhebel 15 zurückgedreht werden.
In den Fig. 3 und 4 ist die nachgiebige Verbindungsstelle im
Gegensatz zu den Rutschkupplungen der Fig. 1 Und 2 aus einem federnden Winkelhebel gebildet. Wie in Fig. 1 ist auch in den
Fig. 3 und 4 der Schwenkhebel 15 starr an dem um die ortsfeste Achse 10 schwenkbaren Spulentragarm 11 befestigt. Auf einer
ortsfesten Achse 28 sind die Hebel 29 und 30 schwenkbar gelagert. Eine mit ihren Enden an diesen beiden Hebeln angeschlossene
Zugfeder 31 preßt den Hebel 29 ständig an den auf Hebel sitzenden Anschlag 32. Hebel 29 besitzt an seinem anderen Ende
einen Schlitz oder eine Nut 33, in welche der Schwenkhebel 15 gleitend eingreift. Hebel 30 ist an seinem anderen Ende gemäß
Fig.. 3 über die Koppelstange 16 oder gemäß Fig. 4 über die Kulisse
34 mit dem Stellhebel 14 des Reibgetriebes 3 verbunden.
Die zugfeder 21 greift in beiden Figuren am Stellhebel 14 im
Sinne einer Drehzahlerhöhung bzw. einer Schwenkung des Spulen.-·
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tragarmes 11 zur Stützrolle 12 hin an· Feder 31 ist so stark
dimensioniert, daß die Ilebel 29 und 30 ihre gegenseitige Anschlagstellung
unter den von Feder 21 in das GetriebeverstGllgestänge geleiteten Kräften nicht verlassen können. Durch diese Verbindung wird für den Verlauf des AufwickeIvorgangas eine
einwandfreie Führung des Stellhebels 14 gewährleistet, während iia Stillstand des Reibgetriebes 3 der Spulentragarm 11 gegen
die Zugkraft der Feder 31 von der Stützrolle 12 fortbewegt werden
kann, Ohne durch den blockierten Stellhebel 14 behindert su
sein. Der Spulentragarm 11 kann in der Abhebesteilung durch eine
nicht dargestellte Sperre arretiert werden, ura dem Bedienungspersonal
die Arbeit des Spülenwechsels oder Fadenanknüpfens zu
erleichtern. Nach Lösen der Sperre zieht die Feder 31 den Spulentragarm
11 wieder in seine Ausgangslage zurück.
Bei der Ausbildung der Lagerung der beiden Hebel 29 und 30 ist
auch die Lösung denkbar, daß nur der Ilebel 30 auf der ortsfesten Achse 28 gelagert und der Hebel 29 am Hebel 30 angelenkt ist.
Eine Umkehrung dieser Lagerung, nämlich Hebel 29 auf Achse 28 und Hebel 30 angelenkt an Hebel 29, ist zumindest denkbar bei
einer Vorrichtung mit Koppelstange 16 gemäß Fig. 3,
Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab den Krümmungsverlauf einer Kulissenf ührungsJcante, die an ihrem dem Aufwickelbeginn zugeordneten
Ende 35 einen Krümmungsradius r besitzt, der etwa identisch ist mit dem Schwenkradius dieses Führungskantenbereiches
um die ortsfeste Achse 28. Man erreicht dadurch, daß im Anfang
des Aufwickelvorganges trotz des ersten Anwachsens des Spulendurchmessers und entsprechenden Ausschwenkens der Kulisse noch
keine Diehzahlveränderung eintritt, so daß der Faden in diesem
Aufwickelstadium mit wachsender Geschwindigkeit auf der Spule
aufgewickelt wird. Wenn die gewünschte Aufwickelgeschwlndigkeit
- 10 -
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erreicht iat oder die erforderlichen Grundfadenlagen auf der
Hülse verlegt sind, geht der Stellhebel 14 aus dem genannten einf3.uß losen Führungskantenbereich 35 der Kulisse 3 4 in ihren
wirksamen Steuerbereich über, der dann die Verminderung der
Spiilendrehzahl bewirkt.
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L J
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BAD ORIGINAL
Claims (1)
- - 11 -■.'-. Bag. 702 *Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine mit einem Drehzahl-' ■'änderungsgetriebe ira Antrieb der Aufwickelstelle, das durch in Abhängigkeit vom wachsenden Wickclduirchmeaser auswandernde bzw. ausschwenkende Teile der Aufwickelstelle über ein Gestänge verstellbar ist, dadurch ge~ kennzeichnet, daß im Getriebeverstellgestänge eine nachgiebige Verbindungsstelle (16,18,19j22?29,30,31) vorgesehen ist, die eine Auslenkung dee auswandernden *bzw. ausschwenkenden Teiles (7) der Aufwickelstelle gegenüber dem blockierten Stellorgan (14) des Getriebes (3) gestattet· '2, Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindungsstelle durch eine Rutschkupplung (18,19;22) gebildet ist, deren rutschende Schiebe- oder Drehbewegung längs einer Stange (16) oder dgl, bzw. um eine Achse (10) in. einer von beiden Richtungen durch einen ggf. einstellbaren Anschlag (17,27) begrenzt ist. (Fig. 1 und 2)3, Spinn-, Spul— oder Zwirnmaschine nach Anspruch !,.dadurch gekennzeichnet, daß als nachgiebige Verbindungsstelle eine um einen ortsfesten Drehpunkt (28) schwenkbare Hebelverbindung (beispielsweise Winkelhebel) (29,3O)' vorgesehen ist, bei welcher beide Hebelarme gegeneinander schwenkbar angeordnet und mittels ggf. verstellbarem Anschlag (32) und Feder (31) gegeneinander verspannt sind. (Fig. 3 und 4)-12 -109885/0643 "™BADORlQiNAL- 12 - Bag. 702 *4. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Hebelarme der Hebelverbindung miteinander verbindende Schwenkachse zugleich die ortsfeste Drehachse (28) der Hebelverbindung ist« (Fig. 3 und 4)5. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung auf einer Koppelstange (16) angeordnet bzw. die in sich nachgiebige Hebelverbindung an einer Koppelstange (16) angeschlossen ist, die am Stellhebel (14) des Getriebes (3) angelenkt ist, (Fig. 1 und 3)6. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung (22) auf der Schwenkachse (10) des Spülen- oder Tastrollentragarmes (11) angeordnet 1st und diesen mit einem Schwenkhebel (15) verbindet, der an seinem anderen Ende in die Führungsbahn (23) eines ortsfest schwenkbar gelagerten Kulissenhebels (25) eingreift, der mit seiner Kulisse (26) das Stellorgan (14) des Getriebes (3) führt* (Fig. 2)7. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der (30) eine der beiden Hebelarme der um einen ortsfesten Drehpunkt (28) schwenkbaren Hebelverbindung mit einer Kulisse (34) versehen ist, die das Stellorgan (14) des Getriebes (3) führt. (Fig. 4)8. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn der Kulisse (34) für den Stellhebel des Getriebes an ihrem dem Aufwickelbeginn zugeordneten Führungsbereich (35) einen mit dem Schwenkradius (r) dieses Kulissenbereiches identischen Krümmungsradius besitzt bzw. tangential oder sekantial zu diesem Schwenkkreis liegt. (Fig. 5)109885/0643
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