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DE2033578A1 - Drehzahlsteuergestange fur Spinn , Spul und Zwirnmaschinen - Google Patents

Drehzahlsteuergestange fur Spinn , Spul und Zwirnmaschinen

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Publication number
DE2033578A1
DE2033578A1 DE19702033578 DE2033578A DE2033578A1 DE 2033578 A1 DE2033578 A1 DE 2033578A1 DE 19702033578 DE19702033578 DE 19702033578 DE 2033578 A DE2033578 A DE 2033578A DE 2033578 A1 DE2033578 A1 DE 2033578A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
lever
spinning
twisting machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702033578
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann 1000 Berlin Vorlander Volker 5630 Remscheid Grein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority to DE19702033578 priority Critical patent/DE2033578A1/de
Priority to US00159418A priority patent/US3779471A/en
Priority to FR7124723A priority patent/FR2100319A5/fr
Publication of DE2033578A1 publication Critical patent/DE2033578A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/40Arrangements for rotating packages
    • B65H54/44Arrangements for rotating packages in which the package, core, or former is engaged with, or secured to, a driven member rotatable about the axis of the package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine mit einem Drehzahländerungsgetriebe im Antrieb der .Aufwickelstelle,, das durch in Abhängigkeit vom Anwachsen des Wicke* ldur chines se rs auswandernde bzw. ausschwenkende Teile der Aufwickelstelle über ein Gestänge verstellbar ist.
Beim Aufwinden-von. Fäden u.dgl., die mit konstanter Geschwindigkeit der Aufwickelotelle zugeführt werden, muß auch die Ablagegeschwindigkeit des Fadens auf der Wickel.ob.erfläche während des gesamten Aufwickelvorganges konstant sein. Um dies zu erreichen, läßt nan bekanntlich die Drehzahl der Spule mit dem Anwachsen des V?ickeldurchriiessers abnehmen.
Um die Spulendrahzahl dementsprechend zu steuern, ist es bekannt, die Spule am Viickeluiufang durch eine mit konstanter Drehzahl umlaufende Treibwalze anzutreiben, wobei, sich die Spule nur eh zahl dann entsprechend der konstanten Umfangsgeschwindigkeit fortlaufend selbsttätig einstellt.
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Bei cillein an ihrer Zichse angetriebener Auf wick el f.-pt:-3 ε ist. di.·-:- se Drehzahlsteuerung dagegen nicht möglich«Man mitst in diesen Fällen die Auswandsrungsbewegung der »Spule oder -· bei ort ■-fest angeordneter Spul·« - der an der Wickeloberf 1-Jche anliegenden Tastrolle aus, um über ein Hebelgestänge den Spulenantrieb«- motor unmittelbar oder bei Zwischenschaltung eines: Drehzahl-" derungsgetriebes das Getriebe im Sinne einer Drehzahlverrlagerung zu verstellen.
Diese Getriebe sind zumeist als stufenlos verstellbare Reibgetriebe ausgebildet. Bei Stillstand der Maschine läßt sich solch ein Getriebe infolge seiner Haftreibung jedoch nicht ohne v?siteres-verstellen. Die Folge hiervon ist, daß das Abschranken der. Spulenträgers oder der Tastrolle von dem ortsfest gelagerten cinderen Teil der Au fv/i ekel stelle beispielsweise zum Auswechseln einer Spule oder zum Wiederanknüpfen eines gebrochenen Fadens wegen des üblichen formschlüssig angelenkten Getriebeverscellge-stänges nicht möglich ist. Diese Bewegungen gelingen nur dann, wenn zuvor das Reibgetriebe vom Verstellgestänge bzw» das Verstellgestänge vom auswandernden Teil der Aufwickelstelle mechanisch getrennt worden sind. Eine derartige Maschinenbedienung ist jedoch umständlich und seitraubend.
Zweck der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beheben und eine leichte und schnelle Maschinenbedienung zu ermöglichen.
Die technische Aufgabe besteht darin, die beschriebenen. Bewegungen des auswanderbaren Teiles der Aufwickelstelle auch bei stillstehendem Getriebe und ohne mechanisches Lösen des Verstellgestänges zu ermöglichen. .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst» daß im Getrie-
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beverEtGllgestänge eine nachgiebige Vorfoindungsstelle vorgeschon xv-t-t die eine Auslenkung des auswandernden bzw. aus*- schv;cnk enden Teiles der Aüfwickelstelle gegenüber dem blockiertenStellorgan des Getriebes gestattet. Bei Übe3:windung des eine teilbaren- Widerstandes der nachgiebigen Verbindungsstelle gegen ihre Deformation, der größer sein muß als die zur Verstellung 'des. umlaufenden Getriebes erforderliche Kraft? läßt sich nunmehr auch bei stillstehender Maschine ohne zusätzliche Maßnahmen und Handgriffe der Wickelträger von der Tastrolle oder umgekehrt abheben und nach z.B. Spulenwechsel wieder zurückführen.
Die nachgiebige Verbindungsstelle im Getriebeverstellgestänge kann aus einer Rutschkupplung bestehen, deren rutschende Schiebe- oder Drehbewegung längs einer Stange oder dgl. bzw. um eine Achse in einer von beiden Richtungen durch einen ggf. einstellbaren Anschlag begrenzt ist. Beim Abheben des Wickels oder der Tastrolle wird ihr Träger in eine beliebige Lage geschwenkt, wobei die Rutschkupplung entsprechend nachgibt. Das Rückstellen des Trägers muß dann bis zum Anschlag der Rutschkupplung erfolgen, damit der Wickel- oder Tastrollenträger wieder in die vorgeschriebene Ausgangslage gelangt.
Wenn nan Wert darauf legt, daß die Ausgangslage nach der Auslenkung des Wickelträgers automatisch wieder eingenommen wird, dann ist es vorteilhaft, als nachgiebige Verbindungsstelle im Getriebeverstellgestänge eine um einen ortsfesten Drehpunkt schwenkbare Hebelverbindung vorzusehen, bei welcher beide Hebelarme gegeneinander schwenkbar angeordnet und mittels ggf. verstellbarem Anschlag und Feder gegeneinander verspannt sind. Der Spulen- bzw. Tastrollentragarm läßt sich auf diese Weise nach Überwindung der FederSpannkraft aus seiner Anlage auslenken, so daß ein leichter Spulenwechsel bzw. Anknotvorgang möglich ist, und kehrt bei Nachlassen der AU3lenkkraft unter dem
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Einfluß der Federkraft wieder in seine Ausgangs lage, zurück c Die beide Hebelarme der federnden Hebelverbindung miteinander verbindende Schwenkachse kann zugleich die ortsfeste Drehachse der Hebelverbindung als solcher sein,, Es ist aber ebenso gut möglich, beide Achsen getrennt auszubilden und den einen eier beiden Hebelarme auf dem anderen anzulenkeru
Die Verbindung zwischen der nachgiebigen Gestängestelle mit dem Stellorgan des Getriebes kann über eine Koppelstange -hergestellt v/erden. Hierbei ist dann die Rutschkupplung Vorzugs·» weise auf der Koppelstange angeordnet bzw* die in sich nachgiebige (federgespannte) Hebelverbindung an der Koppelstange angelenkt.
Die Rutschkupplung kann auch auf die Schwenkachse des Spülenoder Tastrollentragarmes verlegt sein, so daß sie diesen mit einem Schwenkhebel nachgiebig verbinden kann, der an seinem anderen Ende in die Führungsbahn eines ortsfest schwenkbar gelagerten Kulissenhebels eingreift, der mit seiner Kulisse das Stellorgan des Getriebes führt. Bei Bevorzugung der um einen ortsfesten Drehpunkt schwenkbaren elastischen Hebelverbindung kann der eine der beiden Hebelarme mit einer Kulisse ausgestattet sein, die das Stellorgan des Getriebes führt.
Die Kulisse kann als einschienige Kontur und auch als zweischieniger Schlitz ausgebildet sein. Bei einschieniger Ausbildung der Kulisse erfolgt die nachgiebige Auslenkung des Spulen- oder Tastrollentragarmes gegenüber dem vom blockierten Stellorgan stillgesetzten Kulissenhebel. Der Rückführung des Spulen- oder Tastrollentragarmes steht keine Gegenschiene entgegen. Sie ist somit, ohne weiteres bis zur Anlage von Spulhülse und Tastrolle möglich. Die Rückführung des Getriebeverstellorgans in die Anfangslage muß. dabei durch eine Feder gewährleistet sein, damit das Getriebeverstellorgan in Kontakt mit
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der Führungsschiene der Kulisse tritt bzw. bleibt, sobald die Maschina wieder eingesehaltet wird.
■ Bei zweischieniger Ausbildung der Kulisse wird das Stellorgan des Getriebes stets beidseitig geführt, kann somit nur durch die Bewegung der Kulisse verstellt werden und gestattet seinerseits nur bei umlaufendem Getriebe eine Verstellung des. Kulissenhebels. Infolgedessen kann sich nach Spulenwechsel an einer stillstehenden Maschine noch kein Kontakt zwischen Spulhülse und Tastrolle einstellen. Sobald jedoch die Maschine läuft, drückt das Gegengewicht des Spulentragarmes oder die Zugfeder des Stellorgans das Getriebe und den Spulentragarm in die Ausgangsstellung. "
Dia Führungsbahn der Kulisse kann auf ihrer ganzen Länge so ausgebildet sein, daß schon vom Aufwickelbeginn an eine vorgesehene Minderung der Spulendrehzahl eintritt. Es kann aber au3 Anlaufgründen, beispielsweise zur Erreichung einer gewünschten Aufwickelgeschwindigkeit bzw. Abzugsgeschwindigkeit von der Lieferspule oder zur Erzeugung fester Fadenlagen auf der Aufwickelhülse als stabile Grundlage für den Aufbau des weiteren Wickelkörpers, auch zweckmäßig sein, die Aufwickeldrehzahl zu Beginn des Aufwickelvorganges bis zu einem bestimmten Spulendurchmesser nicht oder nur ganz geringfügig zu verändern und erst danach mit der Herabsteuerung der Spulendrehzahl zu begin- Λ nen. Man erreicht dies erfindungsgemäß dadurch, daß die Führungsbahn der Kulisse für das Stellorgan des Getriebes an ihrem dem Aufwickelbeginn zugeordneten Führungsbereich einen mit dem Schwenkradius dieses Kulissenbereiches identischen Krümmungsradius besitzt bzw. tangential oder sekantial zu diesem Schwenkkreis liegt. Beim Durchfahren dieses Führungsbereiches wird dann ein kleiner Teil des entstehenden Wickels mit einer in Abhängigkeit vom Anwachsen des Wickeldurchmessers steigenden Aufwickelgeschwlndigkeit gebildet.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand einiger Ausführungsbe:ispiele näher erläutert.
Es seigen:
Fig._J^ eine verschiebbare Rutschkupplung als nachgiebige Verbindungsstelle im Verstallgestänje,
Fig« 2 eine verdrehbare Rutschkupplung als nachgiebige Verbindungsstelle,
Fig. 3 einen aus zwei gegeneinander verspannten Hebeln gebildeten Winkelhebel als nachgiebige Verbindungsstelle,
Fig. 4 einen mit einer Kulisse ausgerüsteten verspann-
ten Winkelhebel als nachgiebige Verbindungsstelle,
Fig. 5 eine Ausbildung der Kulissenführungsbahn,
In den Figuren 1 bis 4 ist eine Aufwickelstelle von Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschinen dargestellt. Der Wickelantrieb erfolgt in allen Fällen vom Motor 1 über Kette, Riemen oder Schnur 2 auf das stufenlos verstellbare Reibgetriebe 3 und weiter über Riemen usw. 4, Umlenkrollen 5, Riemen usw. 6 auf den Spulenhalter 7, auf den die den Wickel 8 aufnehmende Spulenhülse 9 aufgesteckt ist.
Der Spulenhalter 7 wird von einem auf der ortsfesten Achse IO schwenkbar gelagerten Tragarm 11 getragen, der gewichtlich so eingerichtet ist, daß sich die leere Spulenhülse 9 bzw. der entstehende Wickel 8 stets an die ortsfest gelagerte Stützrolle anlehnt, auf die der von einem nicht dargestellten Fadenführer
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hin- und herbewegte Faden 13 aufläuft, bevor er auf dor Wickel» oberfläche abgelegt wird.
Zwischen dem Tragarm 11 und dem Stellhebel 14 des Getriebes 3
ist das er£indungs gernäß mit einer nachgiebigen Verbindungsstelle ausgerüstete GeLrieheverstellgestänge gelegen. Gemäß Fig. 1 besteht dieses aus eiern am Tragarm 11 starr befestigten'Schwenkhebel 15 und der an» Stellhebel 14 angelenkten Koppelstange 16 mit Anschlag 17, auf der eine im einfachsten Fall aus Buchse 18 und Feder 19 bestehende und gegen Widerstand verschiebbare Rutschkupplung gelagert ist, die bei 20 mit dem anderen Ende des
Schwenkhebels 15 gelenkig verbunden ist» Eine am Stellhebel 14
angreifende Zugfeder 21 belastet den Stellhebel des Drehsahländerungsgetriebes 3 im Sinne einer Verstellung zur Drehzahlerhöhung, so daß auch von Seiten des Getriebes 3 stets eine Anlage
rle?s Wickels 8 bzw« der Hülse 9 an die Stützrolle 12 erzielt
wird.--Die Klemmwirkung der Rutschkupplung 16, 18, 19 ist größer zu wählen als der Verschiebeeinfluß der Feder 21 auf die Koppelstange 16, damit während des Aufwickeins keine Drehzahlverfälschung durch Kupplungsschlupf eintritt* Zum Spulenwechsel oder
zum Anknoten eines gerissenen Fadens läßt sich nun trotz unbeweglichen Stellhebels 14 bei stillstehendem Motor der Spulentragarm 11 durch Nachgeben der Rutschkupplung von der Stützrolle 12 abschwenken, ohne daß eine mechanische Trennung im Drehzahlverstellgestänge erforderlich ist. Nach Beendigung des Spulenwechsel- oder Anknotvorganges wird der Schwenkarm 11 soweit zurückgedrückt,bis die Rutschkupplung den Anschlag 17 wieder berührt. Eine frisch aufgesetzte leere Spulenhülse legt sich zu dieser
Zeit an die Stützrolle 12 noch nicht an, da der blockierte Stellhebel 14 ein weiteres Zurückschwenken des Tragarmes 11 verhindert« Mit Anlaufen des Motors 1 wird aber die Blockierung des Getriebestellhebels 14 aufgehoben, so daß sich nun der Tragarm 11 unter dem Einfluß seines Gewichts und der Zugfeder 14 entgegen dem-Uhrzeigersinn bis zur Anlage der Hülse 9 an die Stützrolle 12 drehen kann.
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Fig. 2 soigt dllstelle der Verschiebe-Rutschkupplung- von Fig, 1 eine Verdreh-Ru.tschkupp3.ung 22, die auf der ortsfesten Achse 10 zwischen dem Tragarm 11 und dem" Schwenkhebel 15 wirksam istund in übliches: Weise durch axiale elastische Verspannung- von kreisringförmigen Reibflächen gebildet ist. Die Konstruktion derartiger Kupplungen als solche 1st bekannt und wird daher nicht mehr gesondert beschrieben. Der Schwenkhebel 1-5 greift mit seinem anderen Ende in eine nut- oder schiitsartige Füh-^ rungsbahn 23 eines bei 24 ortsfest schwenkbar gelagerten Kulissenhebels 25 ein, dessen Ftihrungsschlitz 26 den Stellhebel 14 des Getriebes 3 entgegen der Wirkung der Zugfeder 21 bei Anwachsen des Wickeldurchmessers im Sinne einer Verringerung der Spulendrehzahl verstellt. Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung entspricht der zu Fig. 1 beschriebenen. Auch hier muß nach erfolgtem Spulenwechsel bzw. Anknotvorgang der Tragarm 11 bis zum Anliegen des Anschlags 27 an den Schwenkhebel 15 zurückgedreht werden.
In den Fig. 3 und 4 ist die nachgiebige Verbindungsstelle im Gegensatz zu den Rutschkupplungen der Fig. 1 Und 2 aus einem federnden Winkelhebel gebildet. Wie in Fig. 1 ist auch in den Fig. 3 und 4 der Schwenkhebel 15 starr an dem um die ortsfeste Achse 10 schwenkbaren Spulentragarm 11 befestigt. Auf einer ortsfesten Achse 28 sind die Hebel 29 und 30 schwenkbar gelagert. Eine mit ihren Enden an diesen beiden Hebeln angeschlossene Zugfeder 31 preßt den Hebel 29 ständig an den auf Hebel sitzenden Anschlag 32. Hebel 29 besitzt an seinem anderen Ende einen Schlitz oder eine Nut 33, in welche der Schwenkhebel 15 gleitend eingreift. Hebel 30 ist an seinem anderen Ende gemäß Fig.. 3 über die Koppelstange 16 oder gemäß Fig. 4 über die Kulisse 34 mit dem Stellhebel 14 des Reibgetriebes 3 verbunden. Die zugfeder 21 greift in beiden Figuren am Stellhebel 14 im Sinne einer Drehzahlerhöhung bzw. einer Schwenkung des Spulen.-·
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tragarmes 11 zur Stützrolle 12 hin an· Feder 31 ist so stark dimensioniert, daß die Ilebel 29 und 30 ihre gegenseitige Anschlagstellung unter den von Feder 21 in das GetriebeverstGllgestänge geleiteten Kräften nicht verlassen können. Durch diese Verbindung wird für den Verlauf des AufwickeIvorgangas eine einwandfreie Führung des Stellhebels 14 gewährleistet, während iia Stillstand des Reibgetriebes 3 der Spulentragarm 11 gegen die Zugkraft der Feder 31 von der Stützrolle 12 fortbewegt werden kann, Ohne durch den blockierten Stellhebel 14 behindert su sein. Der Spulentragarm 11 kann in der Abhebesteilung durch eine nicht dargestellte Sperre arretiert werden, ura dem Bedienungspersonal die Arbeit des Spülenwechsels oder Fadenanknüpfens zu erleichtern. Nach Lösen der Sperre zieht die Feder 31 den Spulentragarm 11 wieder in seine Ausgangslage zurück.
Bei der Ausbildung der Lagerung der beiden Hebel 29 und 30 ist auch die Lösung denkbar, daß nur der Ilebel 30 auf der ortsfesten Achse 28 gelagert und der Hebel 29 am Hebel 30 angelenkt ist. Eine Umkehrung dieser Lagerung, nämlich Hebel 29 auf Achse 28 und Hebel 30 angelenkt an Hebel 29, ist zumindest denkbar bei einer Vorrichtung mit Koppelstange 16 gemäß Fig. 3,
Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstab den Krümmungsverlauf einer Kulissenf ührungsJcante, die an ihrem dem Aufwickelbeginn zugeordneten Ende 35 einen Krümmungsradius r besitzt, der etwa identisch ist mit dem Schwenkradius dieses Führungskantenbereiches um die ortsfeste Achse 28. Man erreicht dadurch, daß im Anfang des Aufwickelvorganges trotz des ersten Anwachsens des Spulendurchmessers und entsprechenden Ausschwenkens der Kulisse noch keine Diehzahlveränderung eintritt, so daß der Faden in diesem Aufwickelstadium mit wachsender Geschwindigkeit auf der Spule aufgewickelt wird. Wenn die gewünschte Aufwickelgeschwlndigkeit
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erreicht iat oder die erforderlichen Grundfadenlagen auf der Hülse verlegt sind, geht der Stellhebel 14 aus dem genannten einf3.uß losen Führungskantenbereich 35 der Kulisse 3 4 in ihren wirksamen Steuerbereich über, der dann die Verminderung der Spiilendrehzahl bewirkt.
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Claims (1)

  1. - 11 -■.'-. Bag. 702 *
    Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine mit einem Drehzahl-' ■'änderungsgetriebe ira Antrieb der Aufwickelstelle, das durch in Abhängigkeit vom wachsenden Wickclduirchmeaser auswandernde bzw. ausschwenkende Teile der Aufwickelstelle über ein Gestänge verstellbar ist, dadurch ge~ kennzeichnet, daß im Getriebeverstellgestänge eine nachgiebige Verbindungsstelle (16,18,19j22?29,30,31) vorgesehen ist, die eine Auslenkung dee auswandernden *
    bzw. ausschwenkenden Teiles (7) der Aufwickelstelle gegenüber dem blockierten Stellorgan (14) des Getriebes (3) gestattet· '
    2, Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Verbindungsstelle durch eine Rutschkupplung (18,19;22) gebildet ist, deren rutschende Schiebe- oder Drehbewegung längs einer Stange (16) oder dgl, bzw. um eine Achse (10) in. einer von beiden Richtungen durch einen ggf. einstellbaren Anschlag (17,27) begrenzt ist. (Fig. 1 und 2)
    3, Spinn-, Spul— oder Zwirnmaschine nach Anspruch !,.dadurch gekennzeichnet, daß als nachgiebige Verbindungsstelle eine um einen ortsfesten Drehpunkt (28) schwenkbare Hebelverbindung (beispielsweise Winkelhebel) (29,3O)' vorgesehen ist, bei welcher beide Hebelarme gegeneinander schwenkbar angeordnet und mittels ggf. verstellbarem Anschlag (32) und Feder (31) gegeneinander verspannt sind. (Fig. 3 und 4)
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    4. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Hebelarme der Hebelverbindung miteinander verbindende Schwenkachse zugleich die ortsfeste Drehachse (28) der Hebelverbindung ist« (Fig. 3 und 4)
    5. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung auf einer Koppelstange (16) angeordnet bzw. die in sich nachgiebige Hebelverbindung an einer Koppelstange (16) angeschlossen ist, die am Stellhebel (14) des Getriebes (3) angelenkt ist, (Fig. 1 und 3)
    6. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschkupplung (22) auf der Schwenkachse (10) des Spülen- oder Tastrollentragarmes (11) angeordnet 1st und diesen mit einem Schwenkhebel (15) verbindet, der an seinem anderen Ende in die Führungsbahn (23) eines ortsfest schwenkbar gelagerten Kulissenhebels (25) eingreift, der mit seiner Kulisse (26) das Stellorgan (14) des Getriebes (3) führt* (Fig. 2)
    7. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der (30) eine der beiden Hebelarme der um einen ortsfesten Drehpunkt (28) schwenkbaren Hebelverbindung mit einer Kulisse (34) versehen ist, die das Stellorgan (14) des Getriebes (3) führt. (Fig. 4)
    8. Spinn-, Spul- oder Zwirnmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn der Kulisse (34) für den Stellhebel des Getriebes an ihrem dem Aufwickelbeginn zugeordneten Führungsbereich (35) einen mit dem Schwenkradius (r) dieses Kulissenbereiches identischen Krümmungsradius besitzt bzw. tangential oder sekantial zu diesem Schwenkkreis liegt. (Fig. 5)
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DE19702033578 1970-07-07 1970-07-07 Drehzahlsteuergestange fur Spinn , Spul und Zwirnmaschinen Pending DE2033578A1 (de)

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US00159418A US3779471A (en) 1970-07-07 1971-07-02 Speed control linkage means for winding bobbins
FR7124723A FR2100319A5 (de) 1970-07-07 1971-07-06

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