DE2161116C3 - Gehäuseeinsatz für Exzenterschnekkenpumpen - Google Patents
Gehäuseeinsatz für ExzenterschnekkenpumpenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04C2/00—Rotary-piston machines or pumps
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- F04C2/1073—Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member with helical teeth the inner and outer member having a different number of threads and one of the two being made of elastic materials, e.g. Moineau type where one member is stationary while the other member rotates and orbits
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gehäuseeinsatz für Exzenicrschncckenpumpcn,
bestehend aus einer von Spannschellcn od. dgl. umgriffenen zylindrischen Stützhülse
mit einem darin angeordneten, vorzugsweise aufvulkanisierten Stator aus elastischem Material, beispielsweise
Gummi, dessen Innenkontur als zweigängige Schnecke ausgebildet ist.
Eine derartige Ausführungsform läßt sich beispielsweise dem deutschen Gebrauchsmuster I 970 854 entnehmen.
In einem derartigen Gehäuseeinsatz läuft eine eingängig ausgebildete Schnecke gleicher Steigung um,
so daß eine Verdrängerwirkung erzeugt wird. Mit derartigen Pumpen wird z. B. Gips, Putzmörtel od. dgl. mit
einer Sandkorngröße bis zu 7 mm gefördert, wobei Förderdrückc bis zu 50 atü und mehr erreicht werden.
Auf Grund der hohen Förderdrückc und des abrasiven Fördergutes ergeben sich im wesentlichen zwei Probleme:
a) Der an seinen beiden Stirnseiten offene Gehäuse einsatz muß abdichtend und drehfest in die Vorrichtung
eingebaut werden. Auf Grund des hohen Betriebsdruckes ist eine ausreichende Abdichtung
nur dann gewährlcistei. wenn cmc entsprechend hohe axiale Verspannung aufgebracht wird. Die
hierfür üblichen Mittel lassen sich z. Ii. dein DE-Gbm 7 105 311 entnehmen. Weist der Stator in
axialer Richtung keine ausreichende Festigkeit auf. führt die hohe axiale Verspannung zu einer axialen
Stauchung des Stators. Hierdurch werden aber Steigung und Exzentrizität und damit die Geometrie
des Stators verändert. Dies wirkt sich nachtei hg auf Förderleistung. Förderdruck sowie auf die
tanze f örderkennlinie aus
b) Die abrasiven Medien führen zu einem außerordentlich hohen Verschleiß des Stators. Verschleiß
aber bedeutet Leistungsabfall. Um die Lebensdauer des Stators zu erhöhen, ist es üblich, den
Stator auf seinem Umfang mit Hilfe von Spannmitteln zusammenzudrücken, um dadurch das
Doppclschneckenprofil des Stators zu verengen. Soll also ein Stator zur Vermeidung der iOrstehend
erläuterten axialen Stauchung eine große Steifigkeit aufweisen, so soll er andererseits zur
Erzielung eines möglichst großen Nachspannbereiches zum Ausgleich des Verschleißes kompressibel
sein.
Unter Berücksichtigung dieser Problemstellung wurden in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche Kompromißlösungen
entwickelt. Bei der oben erläuterten bekannten Vorrichtung sollen die Probleme dadi-rch gelöst
werden, daß die zylindrische Stützhülse durch ein Metallrohr gebildet wird, das auf seinem Umfang mit
l-ängsschlitzen versehen ist. Durch Anziehen der Spannschellen wird dann die geschlitzte Stützhülse zusammengepreßt,
so daß der im elastischen Material aufgetretene Verschleiß durch radiale Nachstellung
ausgeglichen werden kann.
Der wesentliche Nachteil dieser Ausführungsmöglichkeiten ist darin zu sehen, daß die Slützhülse spanabhebend
bearbeitet werden muß. Die Herstellung ist somit aufwendig und dementsprechend teuer und die
Nachstellung auf Grund des verwendeten starren Gehäusemantels ungleichmäßig.
Das DE-Gbm 7 044 830 zeigt einen aus Stahl bestehenden Stützmantcl, in den der elastische Stator einvulkanisiert
ist. Um das Problem gemäß der vorstehenden Ziffer b) lösen zu können, ist der Stützmantel in Längsrichtung
mit einem Schlitz versehen, wobei die Spannmittel beidseitig des Schlitzes an dem Stützmantcl
selbst angeschweißt sind. Der Längsschlitz ist im Innern des Stützmantels durch einen blechstreifen abgedeckt,
um ein Herausquellen und Einklemmen des elastischen .Statormaterials zu verhindern. Zumindest im
Bereich dieses Blcchstrcifcns besteht keine Verbindung zwischen Stützmantcl und elastischem Stator.
Da bei dieser vorbekannten Ausführungsform der Stützmantcl gleichzeitig als Spannschelle dient, der elastische
Stator jedoch nur über einen Teil des Umfanges des Stützmantels in diesen einvulkanisiert ist, kann ein
Anziehen der Spannmittel niemals zu einer über dem gesamten Umfang gleichen, radial nach innen gerichteten
Spannkraft führen. Auf Grund dieser unterschiede chen .Spannungsverhältnisse zwischen .Spannschlitz und
der angrenzenden fest anvulkanisierten Spannsehclle werden Steigung und Exzentrizität im Bereich des
Spannschlitzes verändert. Außerdem führt der einige Millimeter dicke Blechstreifen bereits zu einer Verzerrung
der Umfangskontur des elastischen Stators. Nachteilig ist ferner, daß nach dem Verschleiß des Stators
auch die anvulkanisierte Spannschclle unbrauchbar ist. Bei dem bereits obenerwähnten DE-Gbm 7 105 31 I
ist zwar das Problem der axialen Stauchung gelöst, jedoch ist es auch hier nicht gelungen, eine über den Uni
fang des elastischen Stators gleiche, radial nach innen
gerichtete Spannkraft aufzubringen. Da der eigentliche Stator aus verhältnismäßig elastischem Material besteht,
muß ein ungleichmäßiges radiales Nachspannen zwangiäufig ζ,ι einer Veränderung von Steigung und
lAzenirizität der Innenkontiir führen. Dabei läßt die
ForderleiMimi; nach, der Kraftaufwand des Antriebs
wird )>i olier und der Verschleiß höher.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
gleichmäßige Nachspannmöglichkeit für den Gehäuseeinsatz der eingangs genannten Art zu entwickeln, der
gleichzeitig möglichst einfach und preiswert herzustel- s len sein soll.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Stützhülse über ihren Umfang geschlossen
ausgebildet ist und eine glatte Manteloberfläche aufweist, während ihre Innenwandung mit über den
Umfang gleichmäßig angeordneten Erhöhungen bzw. Vertiefungen in Form dicht nebeneinander angeordneter
Nuten versehen ist.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Nuten parallel bzw. in Steigungsrichtung zur Achse der Stützhülse
verlaufen und im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet sind, wobei ihr Abstand voneinander vorzugsweise
etwa 10 Bogengrad beträgt.
In einer besonders preiswerten und technisch verbesserten
Ausführungsform kann die Slüuhülse aus einem
innen genuteten Kunststoffrohr bestehen.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform
der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 im Längsschnitt einen ungespannten Gehäuseeinsatz
für Exzenterschneckenpumpen. :><
F i g. 2 einen Querschnitt gemäß der Linie H-Il in Fig. I.
F i g. 3 eine Darstellung gemäß F i g. I bei einem gespannten Gehäuseeinsalz und
F i g. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie IV-IV in F i R. J.
Danach besteht ein Gehäuseeinsatz für Exzenterschneckenpumpen aus einer zylindrischen Stützhülse 1
in Form eines Kunststoffrohr. Die Innenwandung der Hülse ist von aufvulkanisiertem Gummi 2 abgedeckt,
dessen Innenkontur als zweigängige Schnecke 3 ausgebildet ist.
In die Innenwandung der Stützhülse 1 sind parallel
bzw. in Steigungsrichtung zu ihrer Achse 4 Nuten 5 eingearbeitet, die im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet
sind, wobei der Nutengrund einen Winkel von 90° einschließt. Der Abstand zwischen zwei Nuten beträgt
10 Bogengrad.
Die Stützhülse 1 wird von einer Spannschelle 6 umgriffen. Wird die Schelle angezogen, erfolgt auf Grund
der Ausbildung und Anordnung der Nuten 5 eine radial nach innen gerichtete Verformung der Stützhülse. Dabei
werden die zwischen den Nuten liegenden Stege in der· Raum geringeren Wandungsquerschnittes gedruckt.
Die dadurch entstehende Spannung wird über der elastischen Gummiwerkstoff .:i die Bohrung
weitergegeben, so daß dort eine Verenbung entsteht. Diese bildet sich gleichmäßig über die gesamte Länge
des Gehäuseeinsatzes, so daß dieser auch über seine ganze Länge gleichmäßig gespannt werden kann.
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Stützhülse kann die Lebensdauer einer Exzenterschneckenpumpe
um ein Vielfaches erhöht werden. Die Herstellung der neuen Stützhülse ist besonders einfach und somit
preiswert. Das Nachstellen ist unkompliziert, so daß die neue Pumpe insbesondere für den rauhen Betrieb
geeignet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Gehäuseeinsatz für Exzenterschneckenpumpen,
bestehend aus einer von Spannschellen od. dgl. umgriffenen zylindrischen Stützhülse mit einem darin
angeordneten, vorzugsweise aufvuikanisicrten Stator aus elastischem Material, beispielsweise
Gummi, dessen Innenkontur als zweigängige Schnecke ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützhülse (1) über ihren Umfang geschlossen ausgebildet ist und eine glatte
Manteloberfläche aufweist, während ihre Innenwandung mit über den Umfang gleichmäßig angeordneten
Erhöhungen bzw. Vertiefungen in Form dicht nebeneinander angeordneter Nuten versehen
ist.
2. Gehäuseeinsatz nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet
daß die Nuten parallel bzw. in Steigungsrichtung
zur Ach.se (4) der Stützhülse (!) verlaufen.
3. Gehäuseeinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (5) im Querschnitt
dreiecksförmig ausgebildet sind.
4. Gehäuseeinsatz nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
zwei Nuten (5) etwa IO Bogengrad beträgt.
5. Gehbuseeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stülzhülse (P aus einem innen genuteten Kunststoffrohr
besteht.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712161116 DE2161116C3 (de) | 1971-12-09 | 1971-12-09 | Gehäuseeinsatz für Exzenterschnekkenpumpen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19712161116 DE2161116C3 (de) | 1971-12-09 | 1971-12-09 | Gehäuseeinsatz für Exzenterschnekkenpumpen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2161116A1 DE2161116A1 (de) | 1973-06-14 |
| DE2161116B2 DE2161116B2 (de) | 1975-02-20 |
| DE2161116C3 true DE2161116C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=5827519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19712161116 Expired DE2161116C3 (de) | 1971-12-09 | 1971-12-09 | Gehäuseeinsatz für Exzenterschnekkenpumpen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2161116C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516717A1 (de) * | 1985-05-09 | 1986-11-13 | Kunststofftechnik Rodenberg GmbH & Co KG, 3054 Rodenberg | Nachstellbarer statormantel fuer exzenterschnecken |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2713468C3 (de) * | 1977-03-26 | 1982-09-02 | Allweiler Ag, 7760 Radolfzell | Stator für Exzenterschneckenpumpen |
| DE2907392C2 (de) * | 1979-02-26 | 1982-10-14 | Dietrich Dipl.-Ing. 6240 Königstein Maurer | Nachstellbarer Stator für Exzenterschneckenpumpen |
| HU181561B (en) * | 1980-07-17 | 1983-10-28 | Femmechanika | Stator for single-spindle screw pump |
-
1971
- 1971-12-09 DE DE19712161116 patent/DE2161116C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516717A1 (de) * | 1985-05-09 | 1986-11-13 | Kunststofftechnik Rodenberg GmbH & Co KG, 3054 Rodenberg | Nachstellbarer statormantel fuer exzenterschnecken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2161116B2 (de) | 1975-02-20 |
| DE2161116A1 (de) | 1973-06-14 |
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