DE2161116B2 - Gehäuseeinsatz für Exzenterschnekkenpumpen - Google Patents
Gehäuseeinsatz für ExzenterschnekkenpumpenInfo
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Classifications
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- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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Description
35
Die Erfindung betrifft einen Gehäuseeinsatz für Exzenterschneekenpumpen,
bestehend aus einer von Spannschellen od. dgl. umgi iffenen zylindrischen Stützhülse
mit einem darin angeordneten, vorzugsweise aufvulkanisierten Stator aus elastischem Material, beispielsweise
Gummi, dessen Innenkontur als zweigängige Schnecke ausgebildet ist.
Eine derartige Ausführungsform läßt sich beispielsweise dem deutschen Gebrauchsmuster 1 970 854 entnehmen.
In einem derartigen Gehäuseeinsatz läuft eine 4·, eingängig ausgebildete Schnecke gleicher Steigung um,
so daß eine Verdrängerwirkung erzeugt wird. Mit derartigen Pumpen wird z. B. Gips. Putzmörtel od. dgl. mit
einer Sandkorngröße bis zu 7 mm gefördert, wobei Förderdrücke bis zu 50 atü und mehr erreicht werden.
Auf Grund der hohen Förderdrücke und des abrasiven Fördergutes ergeben sich im wesentlichen zwei Probleme:
a) Der an seinen beiden Stirnseiten offene Gehäuseeinsatz muß abdichtend und drehfest in die Vorrichtung
eingebaut werden. Auf Grund des hohen Betriebsdruckes is, eine ausreichende Abdichtung
nur dann gewährleistet, wenn eine entsprechend hohe axiale Verspannung aufgebracht wird. Die
hierfür üblichen Mittel lassen sich z. B. dem DT-Gbm 7 105 311 entnehmen. Weist der Stator in
axialer Richtung keine ausreichende Festigkeit auf, führt die hohe axiale Verspannung zu einer axialen
Stauchung des Stators. Hierdurch werden aber Steigung und Exzentrizität und damit die Geometrie
des Stators verändert. Dies wirkt sich nachteilig auf Förderleistung, Förderdruck sowie auf die
ganze Förderkennlinie aus.
b) Die abrasiven Medien führen zu einem außerordentlich hohen Verschleiß des Stators. Verschleiß
aber bedeutet Leistungsabfall Um die Lebensdauer des Stators zu erhöhen, ist es üblich, den
Stator auf seinem Umfang mit Hilfe von Spannmitteln zusammenzudrücken, um dadurch das
Doppelschneckenprofil des Stators zu verengen. Soll also ein Stator zur Vermeidung der vorstehend
erläuterten axialen Stauchung eine große Steifigkeit aufweisen, so soll er andererseits zur
Erzielung eines möglichst großen Nachspannbereiches zum Ausgleich des Verschleißes kompressibel
sein.
Unter Berücksichtigung dieser Problemstellung wurden in den letzten zwanzig Jahren zahlreiche Kompromißlösungen
entwickelt Bei der oben erläuterten bekannten Vorrichtung sollen die Probleme dadurch gelöst
werden, daß die zylindrische Stützhülse durch ein Metallrohr gebildet wird, das auf seinem Umfang mit
Längsschlitzeii versehen ist Durch Anziehen der Spannschellen wird dann die geschlitzte Stützhülse zusammengepreßt,
so daß der im elastischen Material aufgetretene Verschleiß durch radiale Nachstellung
ausgeglichen werden kann.
Der wesentliche Nachteil dieser Ausführungsmöglichkeiten ist darin zu sehen, daß die Stützhülse spanabhebend
bearbeitet werden muß. Die Herstellung ist somii aufwendig und dementsprechend teuer und die
Nachstellung auf Grund des verwendeten starren Gehäusemantels ungleichmäßig.
Das DT-Gbm 7 044 830 zeigt einen aus Stahl besiehenden
Stützmantel, in den der elastische Stator einvulkanisiert ist. Um das Problem gemäß der vorstehenden
Ziffer b) lösen zu können, ist der Stützmantel in Längsrichtung mit einem Schlitz versehen, wobei die Spannmittel
beidseitig des Schlitzes an dem Stützmantel selbst angeschweißt sind. Der Längsschlitz ist im Innern
des Stützmantels durch einen Blechstreifen abgedeckt, um ein Herausquellen und Einklemmen des elastischen
Statormaterials zu verhindern. Zumindest im Bereich dieses Blechstreifens besteht keine Verbindung
zwischen Stützmantel und elastischem Stator.
Da bei dieser vorbekannten Ausführungsform der Stützmantel gleichzeitig als Spannschelle dient, der elastische
Stator jedoch nur über einen Teil des Umfanges des Stülzmantels in diesen einvuikanisiert ist, kann ein
Anziehen der Spannmittel niemals zu einer über dem gesamten Umfang gleichen, radial nach innen gerichteten
Spannkraft führen. Auf Grund dieser unterschiedlichen Spannungsverhältnisse zwischen Spannschlitz und
der angrenzenden fest anvulkanisierten Spannschelle werden Steigung und Exzentrizität im Bereich des
Spannschlitzes verändert. Außerdem führt der einige Millimeter dicke Blechstreifen bereits zu einer Verzerrung
der Umfangskontur des elastischen Stators. Nachteilig ist ferner, daß nach dem Verschleiß des Stators
auch die anvulkanisierte Spannschelle unbrauchbar ist.
Bei dem bereits obenerwähnten DT-Gbm 7 105 311 ist zwar das Problem der axialen Stauchung gelöst, jedoch
ist es auch hier nicht gelungen, eine über den Umfang des elastischen Stators gleiche, radial nach innen
gerichtete Spannkraft aufzubringen. Da der eigentliche Stator aus verhältnismäßig elastischem Material besteht,
muß ein ungleichmäßiges radiales Nachspannen zwangläufig zu einer Veränderung von Steigung und
Exzentrizität der Innenkontur führen. Dabei läßt die Förderleistung nach, der Kraftaufwand des Antriebs
wird größer und der Verschleiß höher.
Ausgehend von diesem Stand der Technik Hegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
gleichmäßige Nachspannmöglichkeit für den Gehäuseeinsatz der eingangs genannten Art zu entwickeln, der
gleichzeitig möglichst einfach und preiswert herzustel- s
len sein solL
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Stützhülse über ihren Umfang geschlossen
ausgebildet ist und eine glatte Mantelober Hache
aufweist, während ihre Innenwandung mit über den Umfang gleichmäßig angeordneten Erhöhungen bzw.
Vertiefungen in Form dicht nebeneinander angeordneter Nuten versehen ist
Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Nuten parallel bzw. in Steigungsrichtung zur Achse der Stützhülse
verlaufen und im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet
sind, wobei ihr Abstand voneinander vorzugsweise etwa 10 Bogengrad beträgt
In einer besonders preiswerten und technisch verbesserten
Ausführungsform kann die Stützhülse aus einem innen genuteten Kunststoffrohr bestehen.
In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform
der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 im Längsschnitt einen ungespannten Gehäuseeinsatz für Exzenterschneckenpumpen,
Fig.2 einen Querschnitt gemäß der Linie 11-11 in
Fig.l,
F i g. 3 eine Darstellung gemäß F i g. 1 bei einem gespannten Gehäuseeinsatz und
F i g. 4 einen Querschnitt gemäß der Linie !V-IV in Fig. 3.
Danach besteht ein Gehäuseeinsatz für Exzenterschneckenpumpen aus einer zylindrischen Stützhüise 1
in Form eines Kunststoffrohres. Dii Innenwandung der
Hülse ist von aufvulkanisiertem Gummi 2 abgedeckt, dessen Innenkontur als zweigängige Schnecke 3 ausgebildet
ist
In die Innenwandung der Stützhülse 1 sind parallel bzw. in Steigungsrichtung zu ihrer Achse 4 Nuten 5
eingearbeitet, die im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet sind, wobei der Nutengrund einen Winkel von
90° einschließt Der Abstand zwischen zwei Nuten beträgt 10 Bogengrad.
Die Stützhülse 1 wird von einer Spannschelle 6 umgriffen.
Wird die Schelle angezogen, erfolgt auf Grund der Ausbildung und Anordnung der Nuten 5 eine radial
nach innen gerichtete Verformung der Stützhülse. Dabei werden die zwischen den Nuten liegenden Stege in
den Raum geringeren Wandungsquerschnittes gedrückt Die dadurch entstehende Spannung wird über
den elastischen Gummiwerkstoff in die Bohrung weitergegeben, so daß dort eine Verengung entsteht.
Diese bildet sich gleichmäßig über die gesamte Länge des Gehäuseeinsatzes, so daß dieser auch über seine
ganz? Länge gleichmäßig gespannt werden kann.
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung der Stützhülse kann die Lebensdauer einer Exzenterschneckenpumpe
um ein Vielfaches erhöht werden. Die Herstellung der neuen Stützhülse ist besonders einfach und somit
preiswert. Das Nachstellen ist unkompliziert, so daß die neue Pumpe insbesondere für den rauhen Betrieb
geeignet ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Gehäuseeinsatz für Exzenterschneckenpumpen, bestehend aus einer von Spannschellen od. dgl.
umgriffenen zylindrischen Stützhülse mit einem darin angeordneten, vorzugsweise aufvulkanisierten
Stator aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, dessen Innenkontur als zweigängige
Schnecke ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützhülse (1) über ihren Umfang geschlossen ausgebildet ist und eine glatte
Manteloberfläche aufweist, während ihre Innenwandung mit über den Umfang gleichmäßig angeordneten
Erhöhungen bzw. Vertiefungen in Form dicht nebeneinander angeordneter Nuten versehen
ist
2. Gehäuseeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten parallel bzw. in Steigungsrichtung
zur Achse (4) der Stützhülse (1) verlaufen.
3. Gehäuseeinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (5) im Querschnitt
dreiecksförmig ausgebildet sind.
4. Gehäuseeinsatz nach Anspruch 1, 2 oder 3, da- 2s
durch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen zwei Nuten (S) etwa 10 Bogengrad beträgt
5. Gehäuseeinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützhülse (I) aus einem innen genuteten Kunststoffrohr besteht.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (3)
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|---|---|
| DE2161116A1 DE2161116A1 (de) | 1973-06-14 |
| DE2161116B2 true DE2161116B2 (de) | 1975-02-20 |
| DE2161116C3 DE2161116C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=5827519
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2161116C3 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2713468A1 (de) * | 1977-03-26 | 1978-09-28 | Allweiler Ag | Stator fuer exzenterschneckenpumpen |
| DE2907392A1 (de) * | 1979-02-26 | 1980-08-28 | Maurer Dietrich | Nachstellbarer stator fuer exzenterschneckenpumpen |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| HU181561B (en) * | 1980-07-17 | 1983-10-28 | Femmechanika | Stator for single-spindle screw pump |
| DE3516717A1 (de) * | 1985-05-09 | 1986-11-13 | Kunststofftechnik Rodenberg GmbH & Co KG, 3054 Rodenberg | Nachstellbarer statormantel fuer exzenterschnecken |
-
1971
- 1971-12-09 DE DE19712161116 patent/DE2161116C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2713468A1 (de) * | 1977-03-26 | 1978-09-28 | Allweiler Ag | Stator fuer exzenterschneckenpumpen |
| DE2907392A1 (de) * | 1979-02-26 | 1980-08-28 | Maurer Dietrich | Nachstellbarer stator fuer exzenterschneckenpumpen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2161116C3 (de) | 1979-09-06 |
| DE2161116A1 (de) | 1973-06-14 |
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