DE2159530A1 - Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, Halbleiteranordnung und metallenes Leitergitter zur Anwendung bei der Herstellung einer Halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, Halbleiteranordnung und metallenes Leitergitter zur Anwendung bei der Herstellung einer HalbleiteranordnungInfo
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Description
PHN'. 53 2
Patentassessor
Anmelder: N. V. PHILIPS' GLOEILAMPENFABRIEKEN
Akte, PHN- 5324
"Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, Halbleiteranordnung und metallenes Leitergitter zur Anwendung bei der
Herstellung einer Halbleiteranordnung."
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, wobei ein aus einem
Metallstreifen gebildetes Leitergitter verwendet wird, dessen
Leiter an einem Ende in ein Unterstützungselement aufgenommen
sind und am anderen Ende mittels Drähte mit Kontaktfliehen
eines auf einem Träger befestigten Halbleiterkörpers verbunden werden, wonach eine Kunststoffhülle angebracht wird.
Beim Herstellen von Halbleiteranordnungen mit einer Kunststoffhülle und einem Halbleiterkörper, wie einer inte«
grierten Schaltung, wird das Leitergitter meistens aus einem Metallstreifen geätzt. Diese Herstellungstechnik ermöglicht
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eine verhältnisrnSssig grosse Feinheit des Leitermusters.
Di·.Leiterbreite und der Abstand zwischen den Leitern liegt dabei in der Grossanordnung der Materialstärke, beispielsweise in der Grössenordnung von einigen hundert Mikron.
Der Nachteil des Aetzverfahrens ist, dass die Herstellungskosten verhHltnisraässig hoch sind.
Eine wesentlich billigere Herstellungstechnik für die Leitergitter ist das Stanzen aus einem Metallstreiren·
Bei einem feinen Leitermuster ist die Stanztechnik fUr
Massenfertigung Jedoch nicht anwendbar und· zwar wegen des starken Verschleissea des ftusseret klein bemessenen Stanzwerkzeugs·
Die Anforderungen an ein Leitergitter sind u.a.: Ii ein möglichst kurzer Abstand »wischen den Leiterenden und
den Halbleiterkörper. Dabei ist ein möglichst kurzer Verbindungsdraht zwisohen den Leiterenden und den Kontaktstellen
auf dem Halbleiterkörper verwirklichbar. Dies hält den Preis der goldenen Verbindungsdruhte niedrig, es vereinfacht .die
Herstellung der Halbleiteranordnung und vermeidet die Gefahr eines Kurzschlusses der Drähte untereinander beim Anbringen ·
der Kunststoffhüll·.
b ein verbreitertes Leiterende. Die verbreiterten Leiterenden bilden eine Verankerung im Kunststoff, wodurch eine Verschiebung der Leiterenden untereinander bei thermischer Belastung
der Halbleiteranordnung vermieden wird. Dieses Verschieben kann infolge der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten
der Leiter und de· Kunststoffes der Hülle auftreten und kann
•in Loareisaen d«r Drahtverbindung an den LeIt«renden verur-
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- 3 - · PHN.532*».
8aclien. Andererseits ist ein verbreitertes Leiterende zum
Befestigen der Drähte auf* diesen Enden günstig. C^ ein verhiiltnismässig grosser Abstand zwischen den Leitern.
Dabei lässt sich ein billiges Gitter erhalten, da die Herstellung einfach ist. Das Stanzen in Massenfertigung ist dabei
beispielsweise durchaus durchführbar.
Bisher hat es sich als unmOglich erwiesen, allen obenstehenden Anforderungen zu entsprechen. Anforderung a_
lässt eich nur bei einer groesen Feinheit des Leitergitters
erfüllen. Die Anforderungen Ib und c_ sind bei einem feinen
Gitter jedoch nicht erfüllbar.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren zum Herstellen
einer Halbleiteranordnung zu schaffen, wobei die
Herstellung verhHltnismässig billig ist, kurze Verbindungsdrähte
verwendbar sind, ein stark verbreitertes Leiterende erhalten werden kann und der Abstand zwischen den Leitern
dennoch verhältnismäselg gross ist. Dazu bleiben nach der Erfindung bei der Bildung des Leitergitters die vom Unterstutzungselement
abgewandten Enden wenigstens einer Anzahl nebeneinander liegender Leiter mittels eines Verbindungsstreifens miteinander verbunden, wBhrend der Verbindungsstreifen zwischen nebeneinander liegenden Leitern durchgeschnitten
und die nebeneinander liegenden Teile der Verbindungsstreifen
β während oder nach dem Durchschneiden gegeneinander
elektrisch isoliert werden. Vorzugsweise wird der Träger ale intgrierender Teil des Gitters gebildet.
Das erfindungsgemäsae Verfahren führt zu einer
Iialblei teranordming, die durch das Herstβ 1 lungsverfahren
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- k - ΡΗΝΤ. 5324.
des Gitters gross« Vorteile bietet. Die voneinander losgeschnittenen
Teile des Verbindungsstreifens bilden stark verbreiterte Enden der Leiter. Diese verbreiterten Enden
sorgen für eine sehr gute Verankerung der Leiterenden im Kunststoff der Hülle. Veiter ist die Befestigung der Drähte
an diesen breiten Leiterenden einfach. Obschon die Leiterenden breit sind gibt es dennoch einen verhältnismässig
grossen Abstand zwischen den Leitern. Dies ermöglicht eine
Herstellung durch ein Stanzverfahren in Massenfertigung,
da das Stanzwerkzeug ausreichend gross bemessen sein kann, so dass ein starker Verschleiss vermieden wird. Auch können
die Leiter alle bis nahe an den Träger reichen, da die verbreiterte Form der freien Enden der Leiter durch das Durchschneiden
erhalten wird. Das Durchschneiden soll in diesem Zusammenhang nicht mi eng aufgefasst werden, es kann bei»
spielsweise Schneiden aber auch Trennen in einer anderen
Art und Weise, beispielsweise mit Hilfe eines Laserstrahls sein. Zur elektrischen Isolierung der Leiterenden können die
nebeneinander liegenden verbreiterten Leiterenden auf einen unterschiedlichen Pegel gebracht werden. Dies kann beispielsweise
dadurch erfolgen, dass einer von zwei nebeneinander liegenden Leitern aus der Ebene des Gitters abgewinkelt
wird. Auch ist es beispielsweise möglich die Leiter derart gegenübereinander zu tordieren, dass nebeneinander liegende
Schnittflächen auf einem unterschiedlichen Pegel liegen. Es ist»weiter möglich für den Schnitt eine geringe, für
elektrische Isolierung jedoch ausreichende Breite zu .wählen.
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5 - PHN.5324.
Die· könnte beispielsweise mit Hilfe eines Laserstrahles
erfolgen. Vor sowie nach der Befestigung des HalbleiterkBrpers auf dem Träger und bevor sowie nachdem die VerbindungsdrShte des Halbleiterkörpers zu den Leiterenden
angeordnet sind, kSnnen die verbreiterton Leiterenden auf
einen unterschiedlichen Pegel gebracht werden.
Halbleiteranordnung mit einem Träger, auf dem ein Halbleiter-IcBr ρ er befestigt ist, mit Leitern, deren eines Ende zum
Halbleiterkörper gerichtet ist, von welchen Enden wenigstens eine Anzahl verbreitert ausgebildet ist, mit Verbindungsdr Sh ten zwischen den Kontaktstellen auf dem Halbleiterkörper
und den genannten Leitern und mit einer Kunststoffhülle.
Nach der Erfindung wird die Halbleiteranordnung dadurch gekennzeichnet, dass zueinander gerichtete Verbreiterungen
nebeneinander liegender Leiterenden in einer Richtung senkrecht zur Haupteben· des Halbleiterkörper« gesehen fast bis aneinander ragen, wobei die verbreiterten Leiterenden aua
durchgeschnittenen Teilen eines metallenen Verbindungsstreifens bestehen. Eine derartige Halbleiteranordnung funktioniert
betriebssicher und lasst sich auf-einfache Weise herstellen.
Veiter bezieht sich die Erfindung auf ein metallenes Leitergitter zum Gebrauch bei der Herstellung einer
Halbleiteranordnung, wobei die Leiter mit einem Ende in ein Unterstutzungselement aufgenommen sind« Nach der Erfindung
sind wenigstens eine Anzahl der vom UnterstUtzungselement
abgewandten Enden der Leiter mittels eines Verbindungentreifens
■itβinander verbunden.
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- 6 - ' VHS.532h.
■ Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der
Verbindungsstreifen als geschlossener Rahmen ausgebildet.
Das Leitergitter kann auch mit mindestens zwei Verbindimgsstreifen
versehen sein, die zusammen einen ununterbrochenen Rahmen bilden. Dabei wird auch das Unters tut zungseletnent
rabnenfurmig sein, wobei die Leiter mindestens an zwei einander
gegenüber liegenden Seiten in den Rahmen übergehen. Ea ist natürlich auch möglich, für das Gitter eine andere
W Form zu wählen, beispielsweise die eines Kammes. Die Leiterenden
werden dann im allgemeinen mittels eines geraden Verbindungsstreifens
verbunden sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungeform eines Gitters,
Fig. 2 einen Schnitt geraäss der Linie II-II in Fig.
Fig« 3 eine Seitenansicht eines aus dem Leiter-■*
gitter abgewickelten Leiters,
Pig. k eine Ansicht von drei nebeneinander liegenden
Leiterenden, wobei die Leiter in derselben Richtung tordiert sind,
Fig. 5 eine weitere AusfUhrungsfona eines Gitters,
Fig. 6 ein· echaubildliche Aneicht einer erfindungsg»mässen
Halbleiteranordnung,
Pig· 7 ein Leitergitter mit einem gesondert gebildeten
Träger.
Fig. 1 seigt ein Leitergitter für eine integrierte
Schaltung, das aus einem Streifen Metall, beispielsweise
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einer Eisen-Nickel-Kobaltlegierung gebildet ist. Das Leitergitter enthält einen Träger 1, auf dem ein Halbleiterkörper
befestigt werden kann. Der Träger wird mit Hilfe von Bändern von einem Unterstützungseleraerifc 3 festgehalten, das in diesem
Aueführungsbeispiel die Form eines die Leiter umgebenden Rahmens hat. Die Leiter 4-7 sind mit einem Ιϊτχάβ mit dem
Rahmen 3 verbunden. Die zum Träger 1 gerichteten Enden der Leiter sind alle mittels eines rahmenfiJrmig ausgebildeten
Verbindungsstreifens 8 miteinander verbunden« Die Grosse
der später anzubringenden Kunststoffhülle i'st gestrichelt
angegeben.
Ein derartiges Gitter kann durch Stanzen sowie durch Aetzen hergestellt werden. Das Stanzen kann jedoch
bei Massenherstellung erhebliche Preisvorteile bieten. Beim Stanzen des Gitters müssen jedoch die Stempel eine ausreichende
Stärke aufweisen, damit ein schneller Verschleiss
vermieden wird. Die Stempel dürfen bei Massenherstellung des Gittere daher nicht all zu klein ausgebildet sein,
Mindestabmessungen anderthalb Mal der Streifendicke mue«
versucht werden beizubehalten. Bei bekannten Leitergittern ist es dann jedoch unmöglich, die zum Träger gerichteten
Leiterenden, die eine sehr feine Form haben und sehr nahe beieinander liegen, auch noch mit einer Verbreiterung zu
versehen, und die Leiter auaaerdem dem Träger dicht annähern
zu lassen. Die Verbreiterung ist dazu erforderlich, die freien Enden der Leiter fest in der noch anzubringenden
Kunststoffliülle zu verankern. Eine mechanische Verankerung
der Leiter in dem Kunststoff lässt sich verschiedenartig
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realisieren. Die Verankerung· der Leiterenden und dann insbesondere
derjenigen Leiterenden, die über eine verhSltnismSssig grosse Länge in der Kunststofffhülle liepen, hat jedoch
einen sehr wesentlichen weiteren Zweck. Bei thermischer Belastung der Halbleiteranordnung werden sich die Leiterenden
dann nSmlich nicht gegenüber dem Kunststoff bewegen können, trotz der unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten. Auf
diese Weise wird vermieden, dass bei thermischer Belastung
Drähte, welche die Leiterenden mit Kontaktstellen auf dem
Halbleiterkörper verbinden, von den Leiterenden losgerissen werden. Durch die Verbreiterung wird zugleich eine grosse
Befestigungsfische für di· DrShte erhalten, so dass das Anbringen der DrShte vereinfacht wird. Die Leiterenden müssen nahe beim Trfiger liegen, damit kurze DrShte verwendbar sind.
diese Weise wird vermieden, dass bei thermischer Belastung
Drähte, welche die Leiterenden mit Kontaktstellen auf dem
Halbleiterkörper verbinden, von den Leiterenden losgerissen werden. Durch die Verbreiterung wird zugleich eine grosse
Befestigungsfische für di· DrShte erhalten, so dass das Anbringen der DrShte vereinfacht wird. Die Leiterenden müssen nahe beim Trfiger liegen, damit kurze DrShte verwendbar sind.
Beim dargestellten Gitter werden die nahe beim
TrSger liegend«! Verbreiterungen der Leiter auf interessante Weise gebildet. Die gewünschte Pom und Grosse wird dadurch erhalten, dass der Verbindungsetreifen 8 an den Stellen A-A durchgeschnitten wird, beispielsweise mit Hilfe eines
Schnittwerkzeug«. Die Leiterenden befinden sich dann nahe
beim Träger und haben zugleich eine Verbreiterung maximaler GrSsae, Auf diese Welse kann eine sehr günstige Verankerung in der Kunststoffliülie erreicht werden, während eine grosse BefestigungsflSche für die DrShte vorhanden 1st. Damit die
Leiter mit absoluter Gewissheit gegeneinander isoliert
werden, werden nun beispielsweise die freien Enden der
Leiter 5 und 7 gegenüber der Ebene des Gitters über einen
TrSger liegend«! Verbreiterungen der Leiter auf interessante Weise gebildet. Die gewünschte Pom und Grosse wird dadurch erhalten, dass der Verbindungsetreifen 8 an den Stellen A-A durchgeschnitten wird, beispielsweise mit Hilfe eines
Schnittwerkzeug«. Die Leiterenden befinden sich dann nahe
beim Träger und haben zugleich eine Verbreiterung maximaler GrSsae, Auf diese Welse kann eine sehr günstige Verankerung in der Kunststoffliülie erreicht werden, während eine grosse BefestigungsflSche für die DrShte vorhanden 1st. Damit die
Leiter mit absoluter Gewissheit gegeneinander isoliert
werden, werden nun beispielsweise die freien Enden der
Leiter 5 und 7 gegenüber der Ebene des Gitters über einen
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PHX. r}2k.
geringen Abstand nac- oben, bzw, nach unten abgewinkelt.
Die Isolierung gegenüber dem Rahmen 3 erfolgt auf übliche
Weise und zwar dadurch, dass nach der ganzen Herstellung der Halbleiteranordnung die Leiter in der Nähe des Rahmens
losgeachnitten werden. Auf billige und einfache Weise wird
so ein Leitergitter erhalten, das allen zu stellenden Anforderungen entspricht.
Es ist selbstverständlich auch möglich, die Enden
der Leiter 4 und 6 auf ein anderes Niveau zu bringen als die Ebene des Leitergitters oder beispielsweise die Leiterenden wechselweise in einer anderen Richtung abzuwinkein.
Wenn die Leiter k und 6 beispielsweise nach oben abgewinkelt
werden, muss auch noch der Teil des Verbindungsstreifens auf den Bändern 2 gegen die Leiter 7 isoliert werden. Dies
bereitet in der Praxis jedoch keine Schwierigkeiten. Es ist nämlich üblich iur Vereinfachung der Befestigung der Drähte
an den Kontaktstellen des HalbleiterkSrpers und an den
Leitern den Träger etwas unter die Ebene des Leitergitters BU bringen, so dass die obere Fläche des auf dem Träger zu
befestigenden Halbleiterkörpers niedriger liegt als die
Ebene des Leitergitters. Dieses Versenken kann beispielsweise über die Linien B-B erfolgen, wobei die Bänder 2 dann
automatisch gegen die Leiter 7 isoliert sind. Fig. 2 zeigt
ein Beispiel dieser Aueführungsform, wobei ein Schnitt gemäss der Linie II-II aus Fig. 1 dargestellt wird. Die Leiter
können auch auf eine andere Art und Welse abgewinkelt werden, wie dies vom Leiter 6 in Fig, J dargestellt wird.
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gegeneinander isoliert werden. So können beispielsweise zwei nebeneinander liegende Leiter in derselben Richtung
verschränkt werden, wobei von den aufeinander gerichteten Schnittflächen der Verbreiterungen jeweils eine nach unten
und οine nach oben dreht» Fig. h zeigt eine andere Ansicht
dreier nebeneinander liegender Leiterenden, deren Leiter verschränkt sind. Die Drähte zwischen dem Halbleiterkörper
und den Leitern können sowohl bevor als auch nachdem die Verbreiterungen auf ein anderes Niveau gebracht worden sind,
befestigt werden. Es ist einfacher die Drähte vorher zu befestigen. Die Isolierung kann weiter mit Hilfe anderer
Mittel erhalten werden. So kann ein Streifen geringer Breite aus dem Verbindungsstreifen weggenommen werden, beispielsweise
mit Hilf· eines Laserstrahls oder auf eine andere Art und Weise.
braucht nicht als geschlossener Rahmen ausgebildet zu werden.
Wesentlich 1st, dass dl· Leiter bis dicht an den Träger reichen und dass wenigstens diejenigen Leiter, die mit
einer grossen Länge in den Kunststoff eingebettet sind, an
ihrem freien Ende sehr gut verankert sind.
Ein Beispiel eines Leitergitters, bei dem der Verblndungsstreifen aus unterschiedlichen Teilen besteht,
ist in Fig. 5 dargestellt. Der Träger 11 ist durch Bänder
mit einem Unterstutzuhgaelement 13 in Form eines Rahmens verbunden. Die Leiter 1U-I7 sind mit einem Ende in den
Rahwen 13 aufgenommen, ihr anderes Ende mündet in einen.
Verbindungestreifen 18 bzw. 19. Der Verbindungsstreifen
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- ,11 - Pin;.532*.
bestellt hier· also aus zwei Teilen. Die Stellen, wo der
Vei%bindungsstreifen durchgeschnitten ist, sind wieder gestrichelt
dargestellt. Die Isolierung der Verbreiterungen der Leiter gegeneinander lässt sich auf die obenstehend
beschriebene Art und Weise durchführen. Wenn beispielsweise das Isolieren auf ähnliche Weise wie in Fig. 2 in bezug auf
das Gitter aus dem ersten Ausführungsbeispiel dargestellt ist, durchgeführt wird, wird der Träger 11 dadurch versenkt,
dass die Bänder 12 geknickt und die Verbreiterungen der.
Leiter Ik und 16 nach oben ebgewinkelt werden.
In Fig. 6 ist eine Halbleiteranordnung dargestellt, in der das Gitter nach Fig. 1 verwendet worden ist. Die Form
der verbreiterten Leiterenden und die Art und Weise der Isolierung
gegeneinander ist deutlich dargestellt. Der auf dem Träger 1 angeordnete Halbleiterkörper 21 hat Kontaktstellen 22,
die mittels Drähte 23 mit den Leiterenden elektrisch verbunden sind. Die Kunstatoffhülle ist durch Zk angedeutet. Die aus
der Hülle Zk herausragenden Leiterteile sind auf übliche ^
Weise in zwei parallele Reihen abgewinkelt.
Die dargestellten Gitter eignen sich für einen Halbleiterkörper der eine integrierte Schaltung enthält.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf integrierte Schaltungen· Auch bei der. Herstellung eines Transistors ist die
Erfindung beispielsweise anwendbar.
Der Träger ist in den beschriebenen Figuren als integrierender Teil des Leitergitters dargestellt. Auch
dies ist nicht notwendig. Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch ein Leitergitter, wobei ein gesondert hergestellter Träger
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- 12 _ PHN.5324,
mit Befestigungsstreifen 33 mit Bändern 32 ist verschweis?t.
Das Leitergitter 1 entspricht dabei was den Aufbau anbelangt dem Gitter nach Fig. 1 aber die Bänder 32 erstrecken sich
nicht bis zum Verbindungsstreifen 38» Auf diese Weise ist
in Fig. 7 noch ein Teil des Leiters 37 sichtbar. Ein derartiger Aufbau kann wesentliche Vorteile bieten. Nur der
Träger braucht nun aus der verhältnismässig teuren Eisen-Nickel-Kobaltlegierung
hergestellt zu werden. Das Leitergitter kann beispielsweise au· einer billigeren Eisen-Nickellegierung
oder aus Kupfer bestehen. Veiter kann nun das Leitergitter weniger stark vergoldet werden als der Träger, was kostensparend
ist.
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Claims (1)
- - 13 - PfTN'.5324.PATENTANSPRUEC HE:1.I Verfahren zum Herstellen einer Halbleiteranordnung, wobei ein aus einem Metallstreifen gebildetes Leitergitter verwendet wird, dessen Leiter an einem Ende in ein Unterstützung^ element aufgenommen sind und am anderen .Cnde mittels Drähte mit Kontaktflächen eines auf einem Träger befestigten Halbleiterkörpers verbunden werden, wonach eine Hülle aus Kunststoff angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bildung des Leitergitters die vom Unterstützungeelement abgewandten Enden wenigstens einer Anzahl von nebeneinander liegender Leiter mittels eines Verbindungsstreifen· miteinander verbunden bleiben, dass der Verbindungsstreifen zwischen nebeneinander liegender«. Leitern durchgeschnitten und die nebeneinander liegenden Teil· des Verbindungsatreifens bei oder nach dem Durchschneiden elektrisch gegeneinander isoliert werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da·· beim Herstellen des Leitergitters der Träger für den Halbleiterkörper als integrierender Teil des Leitergitters aus dem Metallstreifen gebildet wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Durchschneiden des Verbindungsetreifens wenigstens die Schnittflächen nebeneinander liegender Teile de· Verbindungsstreifens auf ein untereinander verschiedenes Niveau gebracht werden.k. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende jeweils eines nebeneinander liegender Leiter aus der Ebene des .Leitergitters abgewinkel-t wird»209829/08635, Halbleiteranordnung mit einem Träger, auf dem ein Halbleiterkörper befestigt ist, mit Leitern, die mii: einem Ende zum Halbleiterkörper gerichtet sind, von welchen Enden wenigstens eine Anzahl verbreitert ausgeführt ist, mit Verbindungsdrähten zwischen Kontaktstellen auf dem Halbleiterkörper und den genannten Leiterenden und mit einer Kunststoffhülle, dadurch gekennzeichnet, dass nacheinander gerichtete Verbreiterungen nebeneinander liegender Leiterenden in einer Richtung senkrecht zur Häuptebene des Halbleiterktfrpere gesehen, fast bis gegeneinander reichen, wobei die verbreiterten Leiterenden aus durchgeschnittenen. Teilen eines metallenen yerbindungsStreifens bestehen.6. Halbleiteranordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Ränder der nacheinander gerichteten Verbreiterungen sich gegenüber einander auf einem unterschiedlichen Niveau befinden.7· Halbleiteranordnung nach Anspruch 6« dadurch gekennzeichnet, dass von zwei nebeneinader liegenden Leitern mit verbreiterten Enden Jeweils ein verbreitertes Ende sich ausserhalb der Ebene der Leiter befindet.8. Metallenes Leitergitter zum Gebrauch bei der Herstellung einer Halbleiteranordnung, wobei die Leiter am einen Ende in ein Unterstiitzungselement aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Anzahl der vom Unterstützungselement abgewandten Enden der Leiter mittels eines Verbindungsstreifena miteinander verbunden sind.·9. Leitergitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstreifen als geschlossener Rahmen aus—209829/0863- 15 - FHV. ; 32·gebildet ist.10. Leitergitter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Verbindungsstreifen vorhanden sind, die zusammen einen ununterbrochenen Rahmen bilden.209829/0863L e e r s e i t e
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