DE2159168A1 - Aluminiumoxid-Trägerkatalysatoren mit einer Beladung von Nickel und Molybdän sowie Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Aluminiumoxid-Trägerkatalysatoren mit einer Beladung von Nickel und Molybdän sowie Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
"Aluminiumoxid-Trägerkatalysator-en mit einer Beladung von Nickel
und Molybdän sowie Verfahren zu ihrer Herstellung"
Priorität: 30. November 1970 /Großbritannien Anmeldenummer: 56802/70
Die Erfindung betrifft Nickel-Molybdän-Katalysatoren mit einem Aluminiumoxidträger sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.
Außerdem betrifft die Erfindung die Verwendung dieser Katalysatoren
bei der katalytischer! Umwandlung von Kohlenwasserstofffraktionen,
insbesondere die Verwendung als Katalysator für die erste Stufe eines zweistufigen Hydrocrackverfahrens zwecks Erzeugung
leichter Kohlenwasserstoffraktionen aus schweren Kohlenwasserstof
fraktionen.
209823/1051
BAD
Zweistufige Hydrocrackverfahren schwerer KohlenwasserstofTraktionen,
wie z.B. schwerer Gasöle, zwecks Erzeugung leichter Kohlenwasserstof
frakt ionen, wie z.B. Schwerbenzinj werden z.B. in den
Vereinigten Staaten im kommerziellen Maßstab angewandt. Zur Herstellung derartiger leichter Fraktionen wird die schwere Kohlenwasserstoffraktion
in einer ersten Stufe einem Hydrocrackverfahren unterworfen und das dabei erhaltene Produkt durch Destillation in
eine Reihe leichter Kohlenwasserstoffraktionen, deren schwerste
Schwerbenzin bzw. ein Kraftstoff ist, und einen Rückstand aufgetrennt. Der Rückstand wird dann in einer zweiten Stufe aufs Neue einem Hydrocrackverfahren unterworfen und aus dem Produkt dieser zweiten Stufe werden wiederum eine Reihe leichter Kohlenwasserstofffra,ktionen, deren schwerste die gewünschte Schwerbenzinfraktion
ist, durch Destillation abgetrennt. In der ersten Stufe des oben beschriebenen zweistufigen Hydrocrackverfahrens wird der Anteil an Stickstoffverbindungen und polyaromatischen Bestandteilen der
schweren Kohlenwasserstoffbeschickung durch Cracken und Hydrieren vermindert. Außerdem werden auch andere, in der schweren Kohlenwasserstoffbeschickung enthaltene Verbindungen, wie aliphatische und naphthenische Kohlenwasserstoffe sowie Schwefelverbindungen, durch Cracken und Hydrieren in dieser ersten Stufe urngewandeIt.
Die Eignung der Katalysatoren zur Verwendung in der ersten Stufe des Hydrocrackverfahrens hängt von ihrer Wirksamkeit bei der Umwandlung der Stickstoff- und polyaromatischen Verbindungen ab.
Je größer die Wirksamkeit von Katalysatoren bei der Umwandlung
von Stickstoff- und polyaromatischen Verbindungen ist^ desto besser eignen sie sich als Katalysatoren für die erste Stufe des Hydro-
Schwerbenzin bzw. ein Kraftstoff ist, und einen Rückstand aufgetrennt. Der Rückstand wird dann in einer zweiten Stufe aufs Neue einem Hydrocrackverfahren unterworfen und aus dem Produkt dieser zweiten Stufe werden wiederum eine Reihe leichter Kohlenwasserstofffra,ktionen, deren schwerste die gewünschte Schwerbenzinfraktion
ist, durch Destillation abgetrennt. In der ersten Stufe des oben beschriebenen zweistufigen Hydrocrackverfahrens wird der Anteil an Stickstoffverbindungen und polyaromatischen Bestandteilen der
schweren Kohlenwasserstoffbeschickung durch Cracken und Hydrieren vermindert. Außerdem werden auch andere, in der schweren Kohlenwasserstoffbeschickung enthaltene Verbindungen, wie aliphatische und naphthenische Kohlenwasserstoffe sowie Schwefelverbindungen, durch Cracken und Hydrieren in dieser ersten Stufe urngewandeIt.
Die Eignung der Katalysatoren zur Verwendung in der ersten Stufe des Hydrocrackverfahrens hängt von ihrer Wirksamkeit bei der Umwandlung der Stickstoff- und polyaromatischen Verbindungen ab.
Je größer die Wirksamkeit von Katalysatoren bei der Umwandlung
von Stickstoff- und polyaromatischen Verbindungen ist^ desto besser eignen sie sich als Katalysatoren für die erste Stufe des Hydro-
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.— "Z .M
crackverfahrens.
Bisher wurden bereits eine große Anzahl von Katalysatoren für die erste Stufe des Hydrocraekverfahrens empfohlen. In der Regel bestehen
sie aus einem oder mehreren Metallen der Gruppen VIB,
VIIB und/oder VIII des Periodensystems der Elemente oder deren Sulfiden, bzw. Oxiden, die auf einem amorphen, hitzebeständigen
anorganischen Oxid von Elementen der Gruppen II, III und IV des Periodensystems oder Gemischen der genannten anorganischen Oxide
niedergeschlagen sind. Diese Katalysatoren können außerdem Phosphor und ein Halogen, z.B. Chlor oder Fluor, enthalten.
Eine eingehende Untersuchung hinsichtlich der Wirksamkeit der
Katalysatoren des oben beschriebenen Typs für die erste Stufe des
Hydrocraekverfahrens ergab, daß ihre Eignung für diesen Zweck zu
einem sehr großen Teil von folgenden Eigenschaften abhängt:-
a) Typ und Menge der auf dem Träger niedergeschlagenen Metalle«
b) Typ"des Trägers, und
c) Anwesenheit von Halogen und Typ des anwesenden Halogens.
Eine Anzahl von Katalysatoren des oben beschriebenen Typs erwiesen ™
sich als für die erste Stufe des Hydrocraekverfahrens völlig ungeeignet,
weil ihre Wirksamkeit bei der Umwandlung der polyaromatischen Verbindungen bei weitem zu niedrig ist.
Die meisten Katalysatoren zeigten zwar eine mäßige Eignung als Katalysatoren für die erste Stufe des Hydrocraekverfahrens. Aber
sowohl ihre Wirksamkeit" bei"der Umwandlung von Stickstoffverbindungen
wie bei der Umwandlung von pplyarqmatischen Verbindungen
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reicht für eine optimale Katalysatorleistung nicht aus. Nur eine
kleine Gruppe von Katalysatoren des oben genannten Typs zeigt'
ein ausgezeichnetes Verhalten bei Verwendung in der ersten Stufe des Hydrocrackverfahrens. Die Wirksamkeit dieser Katalysatoren
sowohl bei der-Umwandlung der Stickstoff-, wie der polyaromatischen
Verbindungen ist sehr hoch. Weitere Untersuchungen auf dem Gebiet der Katalysatoren des oben genannten Typs für die erste Stufe des
Hydrocrackverfahrens zeigten, daß der Katalysator mit höchstem
Wirkungsgrad folgende Eigenschaften aufweisen sollte:
a) Nickel und Molybdän sollen auf dem Träger in einer Menge von mindestens 7 bzw. 20 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des
Trägers vorhanden sein;
b) das Atomverhältnis von Nickel zu Molybdän soll sich im Bereich von 0,1 : 1 bis O375 : 1 bewegen;
c) der Träger soll Aluminiumoxid, sein, und
d) der Katalysator soll eine bestimmte Menge Fluor enthalten.
Solche Katalysatoren mit höchstem Wirkungsgrad für die erste Stufe
des Hydrocrackverfahrens sind neuartige Zusammensetzungen.
Demgemäß betrifft die Erfindung Aluminiumoxid - Trägerkatalysatoren
mit einem Gehalt an Fluor, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie mindestens 7 Gewichtsteile Nickel und mindestens 20 Gewichtsteile.
Molybdän pro 100 Gewichtsteile Aluminiumoxid und ein Nickel-Molybdän-Atomverhältnis im Bereich von 0,1:1 bis zu
0,75:1 aufweisen.
Die Erfindung betrifft" ferner die Verwendung dieser Katalysatoren
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zur katalytischem Umwandlung von Kohlenwasserstoffraktionen, insbesondere
die Verwendung dieser Katalysatoren für die erste Stufe eines zweistufigen Hydrocrackverfahrens zwecks Herstellung leichter
Kohlenwasserstoffraktionen aus schweren Kohlenwasserstoff·* fraktionen.
Es ist unbedingt erforderlich, daß die Katalysatoren erfindungsgeluäß
mindestens 7 Gewicht steile Nickel und mindestens 20 Geviichtsteile
Molybdän pro 100 Gewichtsteile Aluminiumoxid enthalten und daß das Nickel-Molybdän-Atomverhältnis im Bereich zwischen 0,1:1
bis zu 0,75:1 liegt. Vorzugsweise sollen die Katalysatoren jedoch 8 bis 20 Gewichtsteile Nickel und 25 bis 75 Gewichtsteile Molybdän
pro 100 Gewichtsteile Aluminiumoxid enthalten und das Atomverhältnis
von Nickel zu Molybdän liegt bevorzugt im Bereich zwischen 0,3:1 und 0,6:1.
Weiter ist es im Rahmen der Erfindung unbedingt erforderlich, daß der Katalysator Fluor enthält. Vorzugsweise soll der Pluorgeha.lt
des Katalysators 0,5 bis 15 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile
Aluminiumoxid betragen und der Aluminiumoxid-Träger soll ein Porenvolumen von 0,4 bis zu 1,0 ml/g und eine spezifische Oberfläche
von 150 bis 35O m /g aufweisen. Jede ins Gewicht fallende Abweichung
von dieser erfindungsgemäß besten Katalysatorzusammensetzung
führt zu Katalysatoren mit geringerer Wirksamkeit bei der Umwandlung von Stickstoffverbindungen und/oder polyaromatischen
Verbindungen und somit zu Katalysatoren, die sich weniger· für die
erste Stufe eines zweistufigen Hydrocrackverfahrens zwecks Herstellung leichter Kohlenwasserstoffraktionen aus schweren Kohlen-
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wasserstoffraktionen eignen.
Die erfindungsgemäßen Katalysatoren lassen sich durch ein beliebiges
an sich bekanntes Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Komponenten bestehenden Katalysatoren darstellen. Die Katalysatoren
werden vorzugsweise durch gleichzeitiges Imprägnieren von Aluminiumoxid mit einer Lösung aus Nickel- und Molybdänsalzen hergestellt.
Wegen des hohen Metallgehaltes des Katalysators sind
für gewöhnlich zwei oder mehrere Imprägnierungen erforderlich. Bei einer solchen Ausführungsform ist es vorzuziehen, das Trägermaterial
jeweils zwischen zwei Imprägnierungen zu trocknen und zu calcinieren.
Der Pluorzusatz zu diesem Katalysator kann in beliebiger, an sich bekannter Weise erfolgen, wie z.B. durch Fluorierung "in situ"
bzw. durch Fluorierung mittels Imprägnieren.
Nickel und Molybdän können auf dem Katalysator'als Metall, Metallsulfid
oder als Metalloxide vorliegen. Vorzugsweise werden die Katalysatoren in ihrer sulfidischen Form angewandt. Die überführung
der erfindungsgemäßen Katalysatoren in die Sulfidform kann ebenfalls durch jedes an sich bekannte Verfahren erfolgen. Die
Überführung in die Sulfidform kann z.B. durchgeführt werden, indem
man die Katalysatoren mit einem Schwefel enthaltendem Gas kontaktiert, wie z.B. einem Gemisch aus Wasserstoff und Schwefelwasserstoff,
einem Gemisch aus Wasserstoff und Schwefelkohlenstoff oder einem Gemisch aus Viasserstoff und einem Mercaptan, wie z.B.
Butylmercaptan. Die überführung in die Sulfidform kann außerdem
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durch Kontaktieren der Katalysatoren mit einem Schwefel enthaltenden
Kohlenwasserstoff-Öl j wie z.B. Schwefel enthaltendem
Kerosin oder Gasöl, vorgenommen werden.
Die erfindungsgemäßen Katalysatoren sind von besonderer Bedeutung,
sie
wenn/für die erste Stufe eines zweistufigen Hydrocraekverfahrens zur Herstellung leichter Kohlenwasserst of fraktionell, wie z.B. Benzin und Schwerbenzin., aus schweren Kohlenwasserstoffen, wie gewöhnlichen und schweren Flash-Destillaten, schweren Gasölen und/ oder Kreislauföl.verwendet werden. Das zweistufige Hydrocracken schwerer Kohlenwasserstoffe zwecks Herstellung leichter Kohlenwasserstoffe, wie Benzin und Schwerbenzine, wird erfindungsgemäß durch Kontaktieren der schweren Kohlenwasserstoffraktionen bei höherer Temperatur und höherem Druck und in Anwesenheit von Wasserstoff in einer ersten Hydrocrackstufe mit einem erfingungsgemäßen Katalysator und durch anschließendes Kontaktieren des Abstromes des Reaktors der ersten Stufe - nach Entfernung der leichten Bestandteile - in einer zweiten Hydroerackstufe, wiederum in Anwesenheit von Wasserstoff bei höherer Temperatur und höherem Druck ^ mit einem für die zweite Hydrocrackstufe geeigneten Katalysator durchgeführt. Geeignete Hydrocrackbedingungen sowohl für die erste als auch für die zweite Stufe sind eine Temperatur von 250 bis 45O°C und ein Druck von 50 bis 200 kg/cm2, ein Wasserstoffeinspeisungsverhältnis von 250 bis 4000 Nl Wasserstoff pro kg Beschickung und eine Raumgeschwindigkeit von 0,2 bis 5,0 Liter Beschickung pro Liter Katalysator pro Stunde. Für das zweistufige Hydrocracken schwerer Kohlenwasserstoffraktionen werden vorzugsweise folgende Bedingungen· angewendet:
wenn/für die erste Stufe eines zweistufigen Hydrocraekverfahrens zur Herstellung leichter Kohlenwasserst of fraktionell, wie z.B. Benzin und Schwerbenzin., aus schweren Kohlenwasserstoffen, wie gewöhnlichen und schweren Flash-Destillaten, schweren Gasölen und/ oder Kreislauföl.verwendet werden. Das zweistufige Hydrocracken schwerer Kohlenwasserstoffe zwecks Herstellung leichter Kohlenwasserstoffe, wie Benzin und Schwerbenzine, wird erfindungsgemäß durch Kontaktieren der schweren Kohlenwasserstoffraktionen bei höherer Temperatur und höherem Druck und in Anwesenheit von Wasserstoff in einer ersten Hydrocrackstufe mit einem erfingungsgemäßen Katalysator und durch anschließendes Kontaktieren des Abstromes des Reaktors der ersten Stufe - nach Entfernung der leichten Bestandteile - in einer zweiten Hydroerackstufe, wiederum in Anwesenheit von Wasserstoff bei höherer Temperatur und höherem Druck ^ mit einem für die zweite Hydrocrackstufe geeigneten Katalysator durchgeführt. Geeignete Hydrocrackbedingungen sowohl für die erste als auch für die zweite Stufe sind eine Temperatur von 250 bis 45O°C und ein Druck von 50 bis 200 kg/cm2, ein Wasserstoffeinspeisungsverhältnis von 250 bis 4000 Nl Wasserstoff pro kg Beschickung und eine Raumgeschwindigkeit von 0,2 bis 5,0 Liter Beschickung pro Liter Katalysator pro Stunde. Für das zweistufige Hydrocracken schwerer Kohlenwasserstoffraktionen werden vorzugsweise folgende Bedingungen· angewendet:
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Eine Temperatur von 300 bis 400°C, ein Druck von 75'bis 175 kg/cm ,
ein ,Wasserstoffeinspeisungsverhältnis von 750 bis 2500 Nl Wasserstoff
pro kg Beschickung und eine Raumgeschwindigkeit von 0,5 bis 3,0 Liter Beschickung, pro Liter Katalysator pro Stunde.
Als Katalysator für die zweite Stufe kann jeder an sich bekannte Hydrocrackkatalysator verwendet werden. Ein Beispiel für einen
besonders geeigneten Katalysator für die zweite Stufe, der in Kombination mit einem erfindungsgemäßen Katalysator in der ersten
Stufe verwendet werden kann, ist ein Katalysator, der Nickelsulfid,
Wolframsulfid und Fluor auf einem Siliziumoxid-Aluminiumoxid-Träger enthält. Außer für die Anwendung in der ersten Stufe
eines zweistufigen Hydrocrackverfahrens sind erfindungsgemäße Katalysatoren auch für die Verwendung in einem einstufigen Hydrocrackverfahren
außerordentlich geeignet, wie'z.B. für ein einstufiges Hydrocrackverfahren zwecks Herstellung von Mitteldestillaten
aus schweren Kohlenwasserstoffraktionell.
Das Hydrocracken schwerer Kohlenwässersto'ffraktionen zwecks Herstellung
mittlerer und leichter Kohlenwasserst of fraktionell kann in der Gasphase, in der flüssigen Phase bzw. teilweise in der Gasphase
und teilweise in der flüssigen Phase durchgeführt werden. Vorzugsweise wird ein festes Katalysatorbett benutzt. Eine für
das Hydrocracken von schweren Kohlenwasserstoffraktionen sehr
geeignete Ausführungsform besteht darin, die vol]kommen oder
teilweise als Flüssigkeit vorliegende Beschickung umzuwandeln," indem sie durch ein festes Katalysatorbett geträufelt wird.
209823/1051 BAD ORIGINAL
Außer zu ihrer Verwendung als Katalysatoren in Hydrocrackverfahren
zwecks Herstellung mittlerer und leichter Kohlenwasserstoffraktionen aus schweren Kohlenwasserstoffraktionen sind erfindungsgemäße
Katalysatoren auch zur Verwendung bei anderen Umwandlungsverfahren von Kohlenwasserstoffen anwendbar, insbesondere
bei Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Wasserstoff.
Sehr günstige Ergebnisse erhält man durch die Verwendung erfindungsgemäßer
Katalysatoren bei der Herstellung von HVI und VHVI-Schmierölen aus schweren Kohlenwasserstoffraktionen, wie z.B.
Vakuumdestillaten und entasphaltierten Destillationsrückständen, durch Hydrocracken und bei Verwendung erfindungsgemäßer Katalysatoren
zur Verbesserung des Rauchpunktes von Kerosinen durch Hydrieren der darin enthaltenen aromatischen Bestandteile. Die
Herstellung von HVl und VHVI-Schmierölen durch Hydrocracken schwerer
Kohlenwasserstoffraktionen oder die Hydrierung von Kerosinen zwecks Verbesserung des Rauchpunktes wird erfindungsgemäß durch
Kontaktieren der jeweiligen Beschickung in Gegenwart von Wasserstoff bei höherer Temperatur und höherem Druck mit einem Katalysator
gemäß, der vorliegenden Erfindung durchgeführt.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert:
Herstellung des Katalysators
Entweder Nickel und Molybdän oder Nickel und Wolfram enthaltende Aluminiumoxid-Trägerkatalysatoren werden durch gleichzeitige,
mindestens einmal erfolgende Imprägnierung eines Trägermaterials
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mit einer Lösung hergestellt, die entweder Nickelformiat und
Amrnoniumheptamolybdat oder Nickelformiat und Ammoniummetawolframat
in einem Gemisch von Monoäthanolamin und Wasser enthält. Nach jeder Imprägnierung wird das Material getrocknet und
anschließend bei 5000C drei Stunden lang calciniert. In denjenigen
Fällen, in denen dem Katalysator Fluor zugesetzt wird, geschieht das, nachdem sich die Metalle auf dem Trägermaterial
niedergeschlagen haben.
Die Überführung in d: e -SuIf id form geschieht, indem man den Katalysator
16 Stunden lang mit einem Gemisch aus Wasserstoff und Schwefelwasserstoff mit einem Volumenverhältnxs von 7:1 bei einex1
Temperatur von 45O°C bei einem Druck von 10 kg/cm in Berührung
bringt. Die Eigenschaften des verwendeten Trägers sind in der nachstehenden Tabelle I aufgezeigt:
Träger Träger- Poren- Spezifische Natrium- Silizium- Sulfat- Calcium-Nr
material volumen Oberfläche gehalt gehalt gehalt gehalt ml/g +) m2/g Gew./S Gew.% Gew.% Gew.$
0,24 0,35 1,86 0/2.1 < 0,01 < 0,01 < 0,01 <
0,04
< 0,01 < 0,08 1,02 < 0,03 0,24 0,37 1,53 0,19
| 1 | Aluminium | 0,62 | 219 |
| oxid | |||
| 2 | ti | 0,48 | 181 |
| 3 | Il | 0,60 | 270 |
| 4 | Il | 0,55 | 255 |
| 5 | Il | 0,45 | 288 |
| 6 | ti | 0,65 | 257 |
| 7 | SiO2- | 1,17 | 354 |
* Bestimmt mit Stickstoff-Adsorption/Desorption nach dem B.E.T.~
Verfahren.
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0>Ό3 ml/g des PorenVolumens des Trägern 1 und O3O35 ml/g des
Porenvolumens des Trägers 6 liegen in Form von Poren mit einem Durchmesser von 150 bis 4000 ft vor.
Die Zusammensetzung der Katalysatoren wird in Tabelle II gezeigt»
Die Katalysatoren I bis XII sind erfindungsgemäße Katalysatoren.
Die Katalysatoren A - N werden nicht durch die Erfindung gedeckti sie sind zum Zweck des Vergleichs mit in die
Tabelle aufgenommen worden.
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Kata- Träger Nickel- Molybdän- Pluorge- Atom- Anzahl Poren-
lysator
Nr.
gehalt
'Gewicht s-
• teile pro 100 Gewichtsteile Träger
oder
Wolframgehalt/ Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile Träger
halt, verGewichts- hältteile pro nis 100 Ge- Ni/Mo wichtsteile
Träger
Träger
der
Irnprägnierungsstuf'en während der Herstellung
des Katalysators
volu" men + ml/g
Spezifische Oberfläche
7g+)
| I | 1 | 8,6 · | 37,3 | 12,0 | 0,38 | 2 | 0,31 | 130 |
| II | 1 | 8,2 | 25,6 | 4,8 | 0,52 | ■2 | 0,32 | 135 |
| III | 1 | 8,8 | 32,6 | 5,0 | o;44 | 2 | 0,30 | 129 |
| IV | 1 | 10,3 | 39,6 | 6,2 | 0,43 | 4 | 0,25 | 109 |
| V | 1 | 12,3 | 46,1 | 6,0 | 0,44 | 4 | 0,25 | 113 |
| VI | 1 | 11,2 | 48,9 | 6,0 | 0,37 | 3 | 0,25 | 109 |
| VII | 1 | 9,4 | 33,0 | 4,2 | 0,47 | 3 | 0,31 | 116 |
| VIII | 1. | 8,8 | 32,6 | 8,9 | 0,44 | 2 ' | 0,42 | 163 |
| IX | 1 | 10,5 | 39,5 | . 5,0 | 0,43 | 3 | 0,27 | 116 |
| X | 1 | ■13,2- | 48,9 | 1,5 | 0,44 | 4 | 0,2 5 | 113 |
| XI | 1 | 10,3 | 39,6 | 10,0 | 0,43 | 4 | 0,25 | 109 |
| XII | 2 | 8,0 | 31,0 | 3,3 | 0,42 | 4 | 0,21 | 209 |
| A | 3 | 4,4 | 16,3 | 8,9 | 0,44 | 1 | 0,29 | 151 |
| B | 1 | 11,9 | 20,2 | 5,0 | 0,96 . | 2 | 0,35 | 130 |
| C | 4 | 3,9 | 16,3 ' | 5,0. | 0,39 | 1 | 0,41 | 162 |
| D | 5 | 1,4 | 8,8++) | 8,0 | - | 1 | 0,40 | 210 |
| E | 7 | 2,0 | 16,0 | - | 0,20 | 1 | 0,77 | 259' |
| P | 7 | 8,8 | 32,6 | - | 0,44 | 2 | 0,38 | 191 |
| G | 2 | 2,4 | 29,4++) | 2,5 | - | 1 | 0,32 | 12 3 |
| H | 2 | 2,4 | 15,4 | 2,5 | 0,25 | 1 | 0,36 | 144 |
| J | 6 | 4,4 | 16,3 | 8,9 | 0,44 | 1 | 0,47 | 178 |
| K | 6 | 4,4 | 16,3 | 11,0 | 0,44 | 1 | 0,30 | 154 |
| L- | 1 | 4,4 | 16,3 | - | 0,44 | 1 | •0,35 | 160 |
| M | 1 | 4,4 | 31,2++) | 8,9 | - | 1 | 0,42 | 150 |
| N | 1 | 11,9 | 20,2 | 2,5 | 0,96 | 6 | 0,35 | 130 |
'Bestimmt durch Stickstoff-Adsorption/Desorption nach dem B.
.Verfahren
'Wolframgehalt des Katalysators
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Der Wirkungsgrad bei der Umwandlung von Stickstoffverbindungen und polyaromatischen Verbindungen einer Anzahl der in Tabelle II
aufgeführten Katalysatoren wird in einem Versuch miteinander verglichen,
der unter folgenden Bedingungen durchgeführt wird:
Beschickung: Flash-Destillat aus einem .Mittelost-Rohöl; anfänglicher
Siedepunkt:. 3000C; Endsiedepunkt: -5000C; Stickstoffgehalt:
700 TpM; Gehalt an polyaromatischen Stoffen: 60 mMol/lOOg
| Temperatur: 375 C | 1 Liter . |
| Druck: I30 kg/crn"' | Stunde"1 |
| Flüssige Raumgeschwindigkeit: | |
| 2000 Nl . | |
| Wasserstoff- | |
| Einspeisungsverhältnis: | |
| Rücklaufverhältnis | 75 1 . l"1 |
| (Flüssiges Produkt:frische | |
| Beschickung) : | |
-1 Liter Katalysator
1 Beschickung
Katalysatorteilchendurchmesser: 1,5 mm
Bei diesem Versuch soll ein Katalysator mit hohem Wirkungsgrad mindestens 97% bzw. 9Q# der Stickstoff- bzw. der polyaromatischen
Verbindungen umwandeln.
Die Ergebnisse dieses Versuchs sind in nachstehender Tabelle III zusammengefaßt:
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| Tabelle III | Umwandlung von Stickstoffver bindungen in % |
| Geprüfter Katalysator |
97,7 |
| I | 97,7 |
| II | 97,7 |
| III | 97,9 |
| IV | 97,3 |
| V | 97,7 |
| VI | 97,7 |
| VII | 97,0 ■ |
| XII | 95,0 |
| A | 95,7 |
| B | 97,1 |
| C | |
Umwandlung von polyaromatischen Verbindungen in %
92
93
91,5
93
92
92
91,5
90,5
90,5
91
89
Die in Tabelle III aufgeführten Zahlen bestätigen, daß der erfindungsgemäße
Katalysator beiden Erfordernissen für einen Katalysator mit hohem Wirkungsgrad für die erste Hydrocrackstufe genügt,
während die Katalysatoren A, B und C entweder eine oder beide Erfordernisse nicht erfüllen.
Die Wirksamkeit einer Reihe der in Tabelle II aufgeführten Katalysatoren
bei der Umwandlung von Stickstoffverbindungen wird weiter in einem Versuch geprüft, der unter folgenden Bedingungen durchgeführt
wird:
Beschickung: Das gleiche Flash-Destillat, wie beim vorigen
Versuch
ρ Druck: 100 kg/cm
209823/1051
Flüssige Raumgesehwindigkeit
Wasserstoff-Einspeisungsverhältnis:
Rücklaufverhältnis (Flüssiges Produkt:frische
Beschickung) :
Katalysatorteilchendurchmesser:
Liter . Liter Katalysator Stunde
Nl . 1 Beschickung
—· "i
-75 1 . 1
0,2 bis 0,6 mm
Die Ergebnisse dieses Versuchs sind nachstehend in Tabelle IV zusammengefaßt:
Geprüfter Katalysator
Umwandlung von Stickstoff- verbindungen in %
A D E F G H.
J K
99,0 96,3 97,7 98SH
95,0 96,4
Die in Tabelle IV aufgeführten Zahlen zeigen ζΐ/ar, daß von allen
in der Tabelle aufgeführten Katalysatoren der Katalysator A die höchste Wirksamkeit bei der Umwandlung von Stickstoffverbindungen
aufweist. Wie aus Tabelle III ersichtlich, reicht die Wirksamkeit von Katalysator A aber nicht für die erste Hydrocrackstufe aus.
Entsprechend reicht auch die Wirksamkeit der anderen in Tabelle IV
209823/1051
- ιβ -
aufgeführten Katalysatoren nicht für die erste Hydrocraekstufe aus,
Der Wirkungsgrad einer Anzahl der in Tabelle II aufgeführten Katalysatoren
in bezug auf die Umwandlung von Benzol wurde in einem Versuch miteinander verglichen, der unter folgenden Bedingungen
durchgeführt wurde:
Beschickung: Ein Gemisch aus 75 Gewichtsprozent Benzol und
25 Gewichtsprozent Thiophan
Temperatur: 400°C
ρ
Druck: 48 kg/cm
Druck: 48 kg/cm
— 1 Flüssige Raumgeschwindigkeit: variiert zwischen 1 und 8 1 . 1
— 1
Stunde , um eine Benzolumwandlung von 10 bis 15% zu erzielen.
MolVerhältnis
Wasserstoff : Benzol 35 : i
Katalysatorteilchendurchmesser: 0,2 bis 0,6 mm
Der Wirkungsgrad der Katalysatoren bei' der Umwandlung von Benzol
(k) wird mit der Formel
k = (flüssige Raumgeschwindigkeit) χ log -^—
tl
berechnet, wobei die flüssige Raumgeschwindigkeit die Dimension ml . ml . h~ besitzt.
C ist die Benzolkonzentration zum Zeitpunkt t = 0 und
C, die Benzolkonzentration zum Zeitpunkt t = tA .
x> x.
Katalysatoren, die einen hohen Wirkungsgrad bei der Umwandlung
von Benzol aufweisen, zeigen auch eine große Wirksamkeit bei der
209823/105 1
Umwandlung polyaromatischer Verbindungen.
Bei diesem Versuch sollte ein hochwirksamer Katalysator für die
erste Hydrocrackstufe in bezug' auf die Umwandlung von Benzol einen
— 1 -1 Wirkungsgrad von mindestens 0,75 ml.ml . h haben.
Die Ergebnisse dieses Versuches sind nachstehend in Tabelle V aufgeführt.
-1 -1 Geprüfter Katalysator k, ml.ml .h
VIII 1,03
IX 0,82
A O,.69
D 0,66
E 0,49
P · 0,72
G 0,55
H 0,35
J - 0,72
K 0,21
L . 0,61
N 0,55
Die in Tabelle V aufgeführten Zahlen werden zeigen, daß die erfindungsgemäßen
Katalysatoren VIII und IX die Anforderungen an einen hochwirksamen Katalysator für die erste Hydrocrackstufe
in bezug auf die Umwandlung von Benzol erfüllen, während die Katalysatoren A bis N diesen Anforderungen nicht genügen.
209 823/1051
Um die Eignung der erfindungsgemäßen Katalysatoren zur Erzeugung von VHVI-Schmierölen aus schweren Kohlenwasserstoffraktionen
durch Hydrocracken aufzuzeigen, wurde mit Katalysator X ein Versuch unter folgenden Bedingungen durchgeführt: ,
Beschickung: entasphaltierter kurzer Rückstand aus einem
Mittelost-Rohöl (VI des entasphaltierten Öls nach dem Entwachsen: 78)
Temperatur: 370 bis 42O°C
Druck: 150 kg/cm
-1 -1
Flüssige RaumgeschwiiidigKeit: 1 Liter . Liter Katalysator . h
Wasserstoff-
-1 Emspeisungsverhältnis:
2000 Nl . 1 Beschickung
Katalysatorteilchendurchmesser: 0,5 bis 1,4 mm
Der Versuch wurde gemäß der Träufeltechnik durchgeführt. Die Ergebnisse sind nachstehend in Tabelle VI aufgeführt.
Hydrocracktemperatur 0C 405 415
Eigenschaften der entwachsten,
über 400°C siedenden Schmieröle
über 400°C siedenden Schmieröle
Ausbeute in % 4l 30
Vk 98,9OC, cS 11,3 8,3
pour point C -20 -l8
VI 120 135
209823/10 51
Um die Eignung der erfindungsgemäßen Katalysatoren zur Hydrierung
der in Kerosinen enthaltenen aromatischen Kohlenwasserstoffe zu zeigen j wurde ein Versuch mit Katalysator XI unter folgenden Bedingungen durchgeführt: .
Beschickung: 15 Volumenprozent Aromaten enthaltendes Kerosin Temperatur: 250 bis 325°C
2
Druck: 75 km/cm
Druck: 75 km/cm
— 1 — 1
Flüssige Raumgeschwindigkeit: 1 Liter . Liter Katalysator . h
Wasserstoff-
Einspeisungsverhältnis: 1500 Nl . 1 Beschickung Rücklaufverhältnis
(flüssiges Produkt : frische Beschickung) 25
Katalysatorteilchendurchmesser: Ij5 mm
Der Versuch wurde im Aufstrom durchgeführt. Die Ergebnisse dieses
Versuchs sind nachstehend in Tabelle VII aufgezeigt:
Hydrierungstemperatur 0C 275 300
-%
hydrierte aromatische Kohlenwasserstoffe in % 81 88
209823/105 1
Claims (1)
- PATEKTAN S P R Ü C H E1) Aluminium-Trägerkatalysator mit einem Gehalt an Fluor, dadurch gekennzeichnet,, daß er mindestens7 Gewichtstelle Nickel und mindestens 20 Gewichtsteile Molybdän pro 100 Gewichtstelle Aluminiumoxid und ein Niekel-Molybdän-Atomverhältnis Im Bereich von 0,1:1 bis Q,-75:l aufweist.2). Katalysator nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet , daß er8 bis 20 Gewichtstelle Nickel pro 100 Gewlehtsteile Aluminiumoxid enthält.3) Katalysator nach Anspruch 1 und 2} dadurch gekennzeichnet, daß er 25 bis 75 Gewlehtsteile Molybdän pro 100 Gewlehtsteile Aluminiumoxid enthält.4) Katalysator nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Nickel-Molybdän-Atomverhältnls im Bereich von 0,3:1 bis 0,6:1 aufweist.ά 5) Katalysator nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er 0,5 bis 15 tfewichtsteile Fluor pro 100 Gewichtsteile Aluminiumoxid enthält.6) Katalysator nach Anspruch 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminiumoxidträger ein Porenvolumen von 0,4 bis 1,0 ml/g hat.7) Katalysator nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminiumoxidträger eine spezifische Oberfläche von 150 bis350 m2/g hat.209823/10518) Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren gemäß den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aluminiumoxidträger gleichzeitig mit einer Lösung von Nickel- und Molybdänsalζen imprägniert wird.9) Verfahren zur katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwandlung in Gegenwart eines Katalysators gemäß den Ansprüchen 1 bis 8 durchgeführt wird.10) Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die . Umwandlung in Gegenwart von Wasserstoff durchgeführt wird.11) Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator in· der Sulfidform verwendet wird.12) Verfahren nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,daß es die erste Stufe eines zweistufigen Hydrocrackverfahrens zwecks Erzeugung leichter Kohlenwasserstoffraktionen aus schweren Kohlenwasserstoffraktionell darstellt.13) Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dasHydrocrackverfahren bei einer Temperatur von 250 bis 45Q0C,einem Dx1UCk von 50 bis 200 kg/cm , einem Wasserstoffein-Speisungsverhältnis von 250 bis 4000 Nl Wasserstoff pro kg Beschickung und einer flüssigen Raumgeschwindigkeit von 0,2 bis 5,0 Liter Beschickung pro Liter Katalysator pro Stunde durchgeführt wird.Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß es bei einer Temperatur· von 300 bis JJOO0C, einem Druck von 75 bis 175 kg/cm , einem Wasserstoffeinspeisungsverhältnis von 750 bis 2500 Nl Wasserstoff pro kg Beschickung und einer209823/105 1M OO —flüssigen Raumgeschwindigkeit von 0,5 bis 33O Liter Beschickung pro Liter Katalysator pro Stunde durchgeführt wird.15) Verfahren nach Anspruch 12 bi's lh, dadurch gekennzeichnet, daß die umzuwandelnde Beschickung sich vollkommen oder teil-, v/eise in flüssiger Phase befindet und daß man nach der Träufeltechnik arbeitet.16) Verfahren nach Anspruch 9 bis 11,dadurch gekennzeichnet, daß schwere Kohlemvasserstoffraktionen, insbesondere Vakuumdestillate oder entasphaltierte Destillat?onn^ückstände, durch Hydrocracken in HVI und/oder VHVI Schmieröle umgewandelt werden.17) Verfahren nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Kerosine mit verbessertem Rauchpunkt durch Hydrieren der darin enthaltenen Aromaten hergestellt werden.209823/1051
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- 1970-11-30 GB GB5680270A patent/GB1379202A/en not_active Expired
-
1971
- 1971-11-23 BE BE775695A patent/BE775695A/xx unknown
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Patent Citations (1)
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| BE775695A (fr) | 1972-05-23 |
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