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DE2158065A1 - Einrichtung zur waermebehandlung von textilen faeden - Google Patents

Einrichtung zur waermebehandlung von textilen faeden

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Publication number
DE2158065A1
DE2158065A1 DE19712158065 DE2158065A DE2158065A1 DE 2158065 A1 DE2158065 A1 DE 2158065A1 DE 19712158065 DE19712158065 DE 19712158065 DE 2158065 A DE2158065 A DE 2158065A DE 2158065 A1 DE2158065 A1 DE 2158065A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiator
heating
heating element
heating surface
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712158065
Other languages
English (en)
Other versions
DE2158065B2 (de
DE2158065C3 (de
Inventor
Erich Bucher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
Priority to DE19712158065 priority Critical patent/DE2158065C3/de
Publication of DE2158065A1 publication Critical patent/DE2158065A1/de
Publication of DE2158065B2 publication Critical patent/DE2158065B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2158065C3 publication Critical patent/DE2158065C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
    • D02J13/003Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass by contact with at least one stationary surface, e.g. a plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Wärmebehandlung von textilen Fäden Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Wärmebehandlung von kontinuierlich bewegten textilen Fäden mit einem ersten Heizkörper und mindestens einem zweiten Heizkörper , wobei diese Heizkörper der thermischen Behandlung mindestens eines textilen Fadens dienen und die Arbeitstemperatur der Heizfläche des ersten Heizkörpers höher als die Arbeitstemperatur der Heizfläche des oder der zweiten Heizkörper ist.
  • Bei der Herstellung, Texturierung oder sonstigen Behandlungen von textilen Fäden ergibt sich häufig an den betreffenden Textilmaschinen die Notwendigkeit, den oder die Fäden zu erwärmen. Dies ergibt sich insbesondere häufig bei Fäden aus thermoslastischrm Kunststoff, insbesondere bei sogenannten Endlosgarnen oder Filamenten. Die Erfindung ist hierauf jedoch nicht beschränkt, sondern bezieht sich auf Fäden aller Art.
  • Häufig tritt zum Beispiel der Fall auf, dass ein an einer Textllmesschine kontinuierlich bewegter Faden aufeinanderfolgend zwet oder mehr mobehandlungen bei unterschiedlichen Temperaturen unterworfen wird, beispielsweise beim Falschzwirnen und anschliessenden Setten von Fäden, beim Strecken von Endlos fäden oder bei sonstigen Behandlungsvorgängen. Oder es tritt der Fall auf, dass zwei oder mehr Fäden, die an der betreffenden Maschine miteinander zu verzwirnen sind, vor ihrer Verzwirnung auf unterschiedlich hohe Temperaturen erhitzt werden, beispielsweise dann, wenn die betreffenden Fäden thermisch geschrumpft werden und aus unterschiedlichen thermoplastischen Materialien bestehen.
  • Wenn man bisher an einer Textilmaschine einen Faden aufeinanderfolgend mit unterschiedlichen Temperaturen beheizte oder mehrere Fäden, die miteinander zu verzwirnen sind, vor dem Verzwirnen auf unterschiedliche Temperaturen erwärmte, so ging man bisher stets so vor, dass man zur Erzeugung jeder Arbeitstemperatur eine gesonderte Heizvorrichtung vorsah, beispielsweise eine elektrisch beheizte Heizplatte oder ein elektrisch beheiztes Heizrohr. Da derartige Textilmaschinen im allgemeinen eine relativ grosse Anzahl von Arbeitsstellen haben, an denen Fäden gleichzeitig in sich entsprechender Weise thermisch behandelt werden, musste eine solche Maschine eine sehr grosse Anzahl derartiger Heizvorrichtungen erhalten. Wenn die Maschine beispielsweise 200 Behandlungsstellen hat und jeder Behandlungsstelle zwei oder drei Heizvorrichtungen unterschiedlicher Arbeitstemperatur zugeordnet sind, so ergaben sich entsprechend für die betreffende Maschine 400 bzw. 600 gesonderte Heizvorrichtungen. Der hierfür benötigte wirtschaftliche und technische Aufwand ist sehr gross und verteuert die betreffende Maschine erheblich.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist erfindungsgemäß bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass der zweite Heizkörpers mittels des ersten Heizkörpers beheizbar ist.
  • Indem der oder die zweiten Heizkörper von dem ersten Heizkörper beheizt werden, benötigt man nur noch eine der Beheizung des ersten Heizkörpers dienende Wärmequelle. Die zweiten Heizkörper benötigen keine gesonderten Wärmequellen mehr, da die sie beheizende Wärmequelle der erste Heizkörper ist, welcher sowieso vorhanden ist. Es wird deshalb durch die Erfindung mindestens die halbe Anzahl der bisher bei derartigen Einrichtungen erforderlichen Heizvorrichtungen eingespart.
  • Die den ersten Heizkörper beheizende Wärmequelle kann von irgendeiner üblichen Art sein, beispielsweise kann es sich um eine elektr'sche Widerstandsheizung, eine Durchlaufheizung mit einem umlaufenden Wärmeträgermittel, z.B. Ö1, sein, oder dergleichen.
  • Der erste Heizkörper kann im allgemeinen zweckmäßig eine Heizplatte sein, deren Arbeitstemperatur geregelt oder gesteuert werden kann. Auch der oder die zweiten Heizkörper können im allgemeinen mit Vorteil plattenartig ausgebildet sein, vorzugsweise massive Platten sein, die-jedoch nicht durch eigene Wärmequellen erhitzt werden, sondern erfindungsgemäß von dem ersten Heizkörper beheizt werden. Auch andere Ausbildungen des zweiten Heizkörpers sind möglich. So kann beispielsweise in manchen Fällen vorgesehen sein, dass der zweite Heizkörper ein metallisches, zweckmäßig aufklappbares Rohr ist, dessen Aussenseite durch den ersten Heizkörper erwärmt wird und durch dessen Innenraum der oder die zu behandelnden Fäden hindurchgeleitet werden.
  • Die Temperatur der Heizfläche des ersten Heizkörpers kann in üblicher Weise auf gewünschte Werte geregelt oder auf sonstige Weise einstellbar sein.
  • Die Temperatur der Heizfläche des zweiten Heizkörpers 4 st abhängig von der Temperatur des ersten Heizkörpers. Es können jedoch Maßnahmen vorgesehen sein, mittels denen die sich zwischen' den Heizflächen des ersten und zweiten Heizkörpers ergebende Temperaturdifferenz auf gewünschte Werte eingestellt oder geregelt oder die Temperatur der Heizfläche des zweiten Heizkörpers im Sinne der Einhaltung einer konstanten Temperatur der zweiten Heizfläche geregelt werden kann. Hierbei kann mit Vorteil vorgesehen sein, den zweiten Heizkörper im Abstand von dem ersten Heizkörper anzuordnen und den Abstand zwischen den beiden Heizkörpern zur Einstellung der Temperatur der Heizfläche des zweiten Heizkörpers zu verändern oder ggfs. mittels einer Regelvorrichtung selbsttätig zu verändern, dass die Temperatur der Heizfläche des zweiten Heizkörpers auf einem gewünschten, konstanten Wert gehalten wird. Letzteres kann beispielsweise mittels eines Bimetallreglers erfolgen.
  • Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der erste Heizkörper eine von einer Wärmequelle beheizbare Heizplatte ist und der zweite Heizkörpers der Heizfläche des ersten Heizkörpers im Abstand durch einen Luftzwischenraum getrennt gegenüber steht.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung kann der zweite Heizkörper ganz oder im wesentl4chen aus einem metallischen, vorzugsweise massiven Körper bestehen, welcher eine solch grosse Wärmekapazität hat, dass er keine raschen Temperaturschwankungen ausführen kann. Hierdurch wird u.a. die Temperaturkonstanz der Heizfläche dieses Heizkörpers verbessert.
  • Als zweckmäßig hat es sich in vielen Fällen erwiesen, wenn die Heizfläche des zweiten Heizkörpers auf der von dem ersten Heizkörper abgewendeten Seite des zweiten Heizkörpers ist. In manchen Fällen kann mit Vorteil jedoch auch vorgesehen sein, dass die Heizfläche des zweiten Heizkörpers dem ersten Heizkörper zugewandt ist. Auch andere Anordnungen der Heizfläche des zweiten Heizkörpers relativ zur Heizfläche des ersten Heizkörpers sind selbstverständlich denkbar.
  • Es versteht sich, dass in manchen Fällen auch vorgesehen sein kann, mittels des zweiten Heizkörpers einen dritten Heizkörper in im Prinzip gieicher Weise wie den zweiten Heizkörper durch den ersten Heizkörper zu beheizen, wobei die Heizfläche des dritten Heizkörpers eine niedrigere Temperatur als die Heizfläche des zweiten Heizkörpers hat. Die Erfindung ist deshalb nicht darauf beschränkt, dass nur erste und zweite Heizkörper vorhanden sind, sondern kann entsprechend auch auf Einrichtungen der vorliegenden Art ist weiteren Heizkörpern angewandt werden, die direkt oder über weitere Temperaturstufen von dem oder den zweiten Heizkörpern beheizt werden.
  • Wenn der erste und der zweite Heizkörper durch einen Luftzwischenraum voneinander getrennt sind, so erfolgt die Beheizung des zweiten Heizkörpers von dem ersten Heizkörper aus durch Strahlung und ggfs. Luftkonvektion.
  • Es ist jedoch auch möglich, die Einrichtung so zu treffen, dass der zweite Heizkörper von dem ersten Heizkörper ganz oder im wesentlichen mittels Wärmeleitung beheizt wird. Zu diesem Zweck kann vorgesehen sein, dass der erste und der zweite Heizkörper über eine wärmeleitende Brücke miteinander verbunden sind und die Heizfläche des zweiten Heizkörpers zumindest im wesentlichen durch die vom ersten Heizkörper aus über die wärmeleitende Brücke in den zweiten Heizkörper einströmende Wärme erwärmt wird. Im einfachsten Fall kann die Brücke metallisch und einstückig mit den die Heizflächen aufweisenden Bereichen des ersten und zweiten Heizkörpers sein. Je nach der Grösse des gewünschten Temperaturunterschiedes zwischen den Temperaturen der Heizflächen des ersten und zweiten Heizkörpers kann die metallische Brücke mehr oder weniger lang sein und/ oder sie kann auch im Querschnitt eingeschnürt sein, wodurch ebenfalls der in ihr auftretende Temperaturabfall beeinflusst werden kann.
  • Noch grössere Temperaturdifferenzen in der Brücke kann man erzielen, indem man sie aus einem die Wärme schlecht leitenden Werkstoff macht, vorzugsweise aus einem anderen Material als den ersten und/oder zweiten Heizkörper. Das Material der Brücke kann vorteilhaft hierbei eine geringere Wärmeleitfähigkeit als das Material des ersten bzw. zweiten Heizkörpers haben. Beispielsweise kann die Brücke aus einem Metall geringer Wärmeleitfähig keit oder aus Keramik oder dergleichen bestehen und der erste und zweite Heizkörper aus gut wärmeleitendem Metall.
  • Wenn der erste und der zweite Heizkörper über eine Brücke in wärmeleitender Verbindung stehen, ist es zweckmäßig, die den ersten Heizkörper beheizende Wärmequelle auf der Seite des ersten Heizkörpers vorzusehen, die von dem zweiten Heizkörper abgewendet ist. Doch können ggfs. auch andere Anordnungen der Wärmequelle des ersten Heizkörpers vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Einrichtung zum Kräuseln und Setten eines thermoplastischen Fadens, Fig. 2 eine Ansicht der beiden Heizkörper der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles A, Fig. 3 eine Variante der Fig. 2, Fig. 4 eine Variante der Fig. 3, Fig. 5 eine weitere Variante der Fig. 2, Fig. 6 eine weitere Variante der Fig. 2, Fig. 7 eine Vorderansicht einer Heizeinrichtung zum gleichzeitigen Beheizen von drei Fäden mit unterschiedlichen Temperaturen, Fig. 8 eine Variante der Fig. 7.
  • In der Zeichnung sind sich entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung dient dem Kräuseln eines thermoplastischen Fadens durch Falschzwirnen, wobei der Faden nach dem Falschzwirnen noch einer Set-Behandlung unterworfen wird. Unter Setten versteht man eine thermische Nachbehandlung des Fadens, durch die seine vor dem Setten sehr hohe Elastizität reduziert wird.
  • Der Faden wird von einer nicht dargestellten Vorratsspule mittels eines angetriebenen Walzenpaares 10 mit konstanter Geschwindigkeit abgezogen und in ein Feld geleitet, in welchem ihm ein falscher Zwirn mittels eines mit hoher Drehzahl rotierenden Drehröhrchens 11 (Falschdrahtspindel) erteilt wird. In Laufrichtung des Fadens ist dem Drehröhrchen vorgeschaltet eine Drallstopvorrichtung 12, die ein Hinauswandern des Dralls des Fadens aus dem Drallfeld verhindert, sowie eine einen ersten Heizkörper bildende Heizplatte 13, die mittels einer elektrischen Heizung 14 so beheizbar ist, dass ihre der Anlage des Fadens 15 dienende Heizfläche 16 im Betrieb eine konstante, relativ hohe Arbeitstemperatur aufweist, beispielsweise eine Temperatur von 220 bis 240°C.
  • Der dem Faden in dem Drallfeld erteilte falsche Drall wird durch die mittels des ersten Heizkörpers erfolgende Erwärmung thermisch fixiert. Der Faden, welchen man auch als Garn bezeichnen kann, wird aus dem Drallfeld mittels eines Walzenpaares 17 abgezogen und durchläuft dann ein Set-Feld, in welchem er erneut erhitzt wird und um einen vorbestimmten Prozentsatz schrumpfen kann und aus welchem er mittels des angetriebenen Walzenpaares 19 abgezogen und zu einer nicht dargestellten Aufwindespule weitergeleitet wird.
  • In dem Set-Feld ist ein zweiter Heizkörper 20 angeordnet, über dessen Heizfläche 21 der Faden 15 an dieser anliegend läuft.
  • Diese zweite Heizfläche 21 hat eine erheblich geringere Temperatur als die Heizfläche 16. Beispielsweise kann die Heizfläche 21 eine Temperatur von 160 bis 180°C haben.
  • Der aus einer massiven metallischen Platte bestehende zweite Heizkörper 20 ist von dem ersten Heizkörper 13 durch einen Luftzwischenraum getrennt und so angeordnet, dass seine Rückseite der Heizfläche 16 des ersten Heizkörpers 13 parallel gegenüber steht und ferner die Heizfläche 21 des zweiten Heizkörpers 20 von dem ersten Heizkörper 13 abgewendet ist. Der zweite Heizkörper ur 20 wird/von dem ersten Heizkörper 13 durch Wärmestrahlung und ggfs. auch durch Luftkonvektion beheizt. Der Abstand zwischen dem zweiten Heizkörper 20 und dem ersten Heizkörper 13 ist so getroffen, dass sich die für die Set-Behandlung erforderliche Temperatur der Heizfläche 21 des zweiten Heizkörpers 20 einstellt.
  • Durch die Beheizung des Fadens 15 mittels des zweiten Heizkörpers 20 wird seine Elastizität in bekannter Weise verringert.
  • Gemäß Fig. 2 entspricht in diesem Ausfu.hrungsbeispiel die Breite des zweiten Heizkörpers 20 der Breite des ersten Heizkörpers 13.
  • Wie jedoch in Fig. 3 an einem Beispiel dargestellt ist, kann in vielen Fällen mit Vorteil die Breite des zweiten Heizkörpers 20a unterschiedlich - grösser oder kleiner - als die des ersten Heizkörpers 13 sein. In Fig. 3 ist die Breite des zweiten Heizkörpers 20a erheblich kleiner als die Breite des ersten Heizkörpers 13. Mit besonderem Vorteil kann hierbei der Faden 15 auf der Heizfläche 16 des ersten Heizkörpers 13 so geführt werden, dass er sich im Abstand seitlich des zweiten Heizkörpers 20a befindet, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. In Fig. 3 ist ferner eine der.Verstellung der Temperatur der Heizfläche 21a des zweiten Heizkörpers 20a dienende manuelle Einstellbarkeit des Abstandes des zweiten Heizkörpers 20a von dem ersten Heizkörper 13 vorgesehen, indem der zweite Heizkörper 20a mittels eines mit ihm fest verbundenen Armes 22 an eine an der betreffenden Maschine stationäre Stütze 23 schwenkbar angelenkt ist und die Winkelstellung des Armes 22 mittels einer Stellschraube 24 gegen die Wirkung einer Druckfeder 25 verstellbar ist. Infolge dieser Schwenkbarkeit können auch Stellungen des zweiten Heizkörpers 20a eingestellt werden, bei welchen seine Rückseite nicht genau parallel zur Heizfläche 16 des ersten Heizkörpers 13 ist. Dies wirkt sich jedoch nicht störend auf die Temperaturgleichmäßigkeit der Heizfläche 21a des zweiten Heizkörpers 20a aus, da die relativ grosse metallische Masse des zweiten Heizkörpers 20a seine Temperatur vergleichmäßigt und sich auch seine Heizfläche 21a auf der von dem ersten Heizkörper 13 abgewandten Seite des zweiten Heizkörpers befindet. Falls dagegen als Heizfläche des zweiten Heizkörpers 20a die der Heizfläche 16 des ersten Heizkörpers 13 gegenüberliegende Fläche des zweiten Heizkörpers 20a dienen soll, ist es zweckmäßig, den zweiten Heizkörper 20a mittels einer Parallelführung oder Geradführung so zu führen, dass seine Heizfläche zu der Heizfläche 16 des ersten Heizkörpers 13 stets parallel bleibt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 dadurch, dass der zweite Heizkörper 20a mittels eines geraden Bimetallstreifens 26 an einer stationären Stütze 23 wie dargestellt gehalten ist, so dass sich der Abstand des zweiten Heizkörpers 20a von dem ersten Heizkörper 13 in Abhängigkeit der Temperatur des Bimetallstreifens 26 durch entsprechendes Biegen des Bimetallstreifens ändert. Der Bimetallstreifen 26 ist hierbei so angeordnet und ausgebildet, dass sich der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Heizkörper mit abnehmender Temperatur des Bimetallstreifens 26 und damit mit abnehmender Temperatur der Heizfläche 21a des zweiten Heizkörpers 20a verringert und umgekehrt, so dass sich eine Regelung der Temperatur der Heizfläche 21a auf einen ungefähr konstant bleibenden Temperaturwert ergibt. Der Bimetallstreifen 26 steht in wärmeleitender Verbindung mit dem Metall des zweiten Heizkörpers 20a und nimmt so ungefähr dessen Temperatur an. Ggfs. kann der Bimetallstreifen 26 gegenüber der Umgebungsluft wärmeisoliert sein, damit seine Eigentemperatur möglichst genau der Eigentemperatur des zweiten Heizkörpers 20a entspricht.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 stehen dem ersten Heizkörper 13 zwei durch unterschiedlich grosse Luftzwischenräume getrennte zweite Heizkörper 20a und 20b gegenüber, deren Heizflächen 21a und 21b unterschiedliche Temperaturen annehmen, wobei diese plattenförmigen Heizkörper 20a und 20b allein von der Heizplatte 13 durch Strahlung und Luftkonvektion erwärmt werden. Der Faden 15 wird in nicht näher dargestellter Weise zuerst über die Heizfläche 16, dann über die Heizfläche 20a und dann über die Heizfläche 20b geleitet oder es kann sich um drei unterschiedliche Fäden handeln.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der zweite Heizkörper 20c als metallisches Rohr ausgebildet, welches durch die Heizfläche 16 des ersten Heizkörpers 13 durch Strahlung und ggfs. Luftkonvektion erwärmt wird. Der in diesem Rohr 20c beispielsweise zwecks Settens zu beheizende Faden 15 - der vorangehend oder nachfolgend über die Heizfläche 16 läuft - durchläuft das Rohr 20c ungefähr in dessen geometrischer Längsachse.
  • Dieses Rohr 20c kann mit Vorteil aus möglichst gut wärmeleitendem Metall, beispielsweise Aluminium oder Kupfer hergestellt sein.
  • Die Heizvorrichtung nach Fig. 7 weist eine metallische Platte 27 des dargestellten Querschnittprofiles auf, welche sich senkrecht zur Bildebene mit konstant bleibendem Querschnittsprofil erstreckt. An ihrer einen Längsseite weist sie einen sich über ihre ganze Länge erstreckenden Randwulst 29 ungefähr kreisringförmigen Querschnittes auf, der eine mittige, zylindrische Bohrung aufweist, in welcher ein elektrisches Heizelement 30 angeordnet ist.
  • Der gleichdicke einstückige Bereich 31 dieser Platte 27 entspricht im Sinne der vorliegenden Erfindung drei Heizkörpern 13a, 20e und 20f, die durch Brücken 32 miteinander verbunden sind, indem drei Heizflächen 16a, 21e und 21f unterschiedlicher Betriebstemperatur zur Beheizung des oder der Fäden 15 vorhanden sind.
  • Bei diesen Fäden 15 kann es sich beispielsweise um gesonderte Einzelfäden handeln, die nach der Wärmebehandlung miteinander zu verzwirnen sind oder es kann ein einziger Faden sein, der aufeinanderfolgend über die drei Heizflächen 16a, 21e und-21f eitet. Wichtig ist, dass diese drei Heizflächen an den Stellen, an denen der oder die Fäden 15 an ihnen anliegen, unterschiedliche Temperaturen aufweisen, derart, dass die erste Heizfläche 16a die höchste Temperatur und die dritte Heizfläche 21f die niedrigste Temperatur hat.
  • Die Platte 27 kann zweckmäßig aus einem Metall relativ schlechter Wärmeleitfähigkeit bestehen, beispielsweise Stahl. Indem das Heizelement 30 auf der von der zweiten und dritten Heizfläche 20e und 20f abgewandten Seite der ersten Heizfläche 16a angeordnet ist, ergibt sich eine Wärmefluss, welcher die erwähnten unterschiedlichen Temperaturen der ersten, zweiten und dritten Heizfläche bewirkt. Die Temperaturunterschiede sind von den - falls erwünscht veränderbaren - Abständen zwischen den Stellen, an denen der oder die Fäden 15 gleiten und der Wärmeleitfähigkeit der Platte 27 abhängig un aucn aurch irgendwelche anderen geeignete Maßnahmen beeinflusst und auf bestimmte Werte eingestellt werden, beispielsweise indem man gemäß Fig. 8 die Querschnitte der die Heizflächen verbindenden Brücken 32 durch Einschnitte 33 einschnürt oder indem man, wie in Fig. 7 strichpunktiert angedeutet ist, die die Heizflächen 16a, 20e und 20f aufweisenden Bereiche durch Brücken 32 anderen Materials voneinander trennt, das eine geringere Wärmeleitfähigkeit als die die Heizflächen aufweisenden Bereiche der Platte 27 hat.
  • Durch geeignete Wahl des Werkstoffes für die Brücken und/oder Wahl der Querschnitte und/oder wirksamen, falls erwünscht auch verstellbaren Längen der Brücken können folglich ebenfalls gewünschte Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Heizflächen eingestellt werden. Auch andere Maßnahmen sind zu diesem Zweck selbstverständlich denkbar.
  • Die Heizflächen der Heizkörper können an sich bekannte Gestaltungen aufweisen, beispielsweise in Fadentransportrichtung schwach konvex gewebt sein. Die Heizflächen können die jeweils erforderlichen Längen haben, und je nach Erfordernis gleiche oder ungleiche Längen haben.

Claims (10)

Patentansprüche
1. Einrichtung zur Wärmebehandlung von kontinuierlich bewegten textilen Fäden mit einem ersten Heizkörper und mindestens einem zweiten Heizkörper, wobei diese Heizkörper der thermischen Behandlung mindestens eines textilen Fadens dienen und die Arbeitstemperatur der Heizfläche des ersten Heizkörpers höher als die Arbeitstemperatur der Heizfläche des oder der zweiten Heizkörper ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, dass der zweite Heizkörper (20; 20a 20b; 20c; 20e) mittels des ersten Heizkörpers (13; 13a) beheizbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Heizkörper plattenförmig ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Heizkörper ein metallisches Rohr (20c) aufweist, dessen Aussenseite von den ersten Heizkörper (13) beheizbar ist und durch dessen Innenraum der oder die zu erwärmenden Fäden (15) hindurchleitbar sind.
4.Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Heizkörper (13) eine von einerWärmequelle (14) beheizbare Heizplatte ist und der zweite Heizkörper der Heizfläche des ersten Heizkörpers im Abstand durch einen Luftzwischenraum getrennt gegenübersteht (Fig. 1 - 6).
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizfläche des zweiten Heizkörpers (20) auf der von der Heizfläche (16) des ersten Heizkörpers (13) abgewendeten Seite des zweiten Heizkörpers sich befindet.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Heizkörper (13a, 20e) über eine wärmeleitende Brücke (32) miteinander verbunden sind und die Heizfläche des zweiten Heizkörpers zumindest im wesentlichen durch die vom ersten Heizkörper aus über die wärmeleitende Brücke in den zweiten Heizkörper einströmende Wärme erwärmt wird und dass vorzugsweise die Länge der Brücken verstellbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Heizkörper einstückig miteinander verbunden sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Brücke aus einem Material besteht, welches eine geringere Wärmeleitfähigkeit als das Material des zweiten Heizkörpers hat.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Heizkörper einstellbar ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Heizkörper im Sinne der Regelung einer konstanten Temperatur der Heizfläche des zweiten Heizkörper selbsttätig verstellbar ist.
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