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DE69420487T2 - Vorrichtung zur thermischen Behandlung von laufenden Garnen - Google Patents

Vorrichtung zur thermischen Behandlung von laufenden Garnen

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DE69420487T2
DE69420487T2 DE69420487T DE69420487T DE69420487T2 DE 69420487 T2 DE69420487 T2 DE 69420487T2 DE 69420487 T DE69420487 T DE 69420487T DE 69420487 T DE69420487 T DE 69420487T DE 69420487 T2 DE69420487 T2 DE 69420487T2
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DE
Germany
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yarn
zone
contact
heating block
temperature
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DE69420487T
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Carlos Matas Gabalda
Pierre Mirabel
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ICBT Yarn SA
Original Assignee
ICBT Yarn SA
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
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  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für Vorrichtungen zur thermischen Behandlung von laufenden Garnen, insbesondere zur thermischen Behandlung von Garnen, um ihnen gewisse Eigenschaften der Schrumpfung und/oder Bauschigkeit und/oder Elastizität zu verleihen. Diese Vorrichtung ist aus der Schrift DE-A-40 18 200 bekannt.
  • In allen Verfahren zur Umformung von Garnen, die eine thermische Behandlung verlangen, besteht das Hauptproblem in der schnellen Wärmeübertragung, bei der die Wärme bis in den Kern regelmäßig und auf der ganzen Länge des Fadens in gleicher Weise ansteigen muß. Bekanntlich haben nämlich die Temperatur der Behandlung und ihre Regelmäßigkeit einen großen Einfluß auf die Eigenschaften der Garne.
  • Es ist bekannt, daß die thermische Behandlung sich in Abhängigkeit von dem behandelten Material, dem Titer des Garns und seiner Durchlaufgeschwindigkeit im Ofen ändert. So erreicht man natürlich den Kern eines dünnen Garns schneller als den eines hohen Titers. Ebenso weiß man, daß man ein Garn nicht über eine bestimmte Grenztemperatur erhitzen darf, da es sonst beschädigt wird. Für dieses Problem des Wärmeaustauschs, das im Bereich der Texturierung von großer Bedeutung ist, wurden bereits zahlreiche Lösungen vorgeschlagen, die auf drei Grundprinzipien des Wärmeaustausches beruhen, nämlich Konvektion, Strahlung und Leitung (direkter Kontakt mit der Heizfläche).
  • Abgesehen von diesem Problem der richtigen Wärmeübertragung stellt sich auch das Problem, daß das Garn unter einer bestimmten Spannung gehalten werden muß, die von der durchgeführten Behandlung abhängig ist. So ist es beispielsweise im Fall eines Streckvorgangs, der ggf. mit einem Texturiervorgang kombiniert ist, erforderlich, daß das Garn unter einer Höchstspannung gehalten wird, während die Spannung verringert werden muß, wenn eine Kontraktion des Garns vorgenommen werden soll. Ein weiteres Problem ergibt sich durch die Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit auf einer Textilmaschine, die vor etwa 30 Jahren einige 10 m/min betrug und heute auf 1000 m/min und mehr angestiegen ist, was zu sehr großen Anlagen führte, da die Öfen immer länger wurden und bis zu zwei Meter erreichen können.
  • Von den verschiedenen Lösungen, die vorgeschlagen wurden, um eine sehr regelmäßige Wärmeübertragung zu erreichen und um auch die Probleme der Regulierung der Temperatur von Position zu Position auf einer Maschine zu erleichtern, damit die gesamte Produktion homogen wird, wurde vor langer Zeit schon vorgeschlagen, Wärmebehandlungen vorzunehmen, die mit "sequentiell" bezeichnet werden können, und zwar mit Hilfe von Öfen, auf deren Länge mehrere verschiedene thermische Behandlungszonen aufeinanderfolgen. Von diesen Lösungen ist eine zu nennen, die Gegenstand des französischen Patents Nr. 1 204 634 ist (entspricht dem Patent US 3 015 872), in dem im Inneren ein und desselben Ofens zwei aufeinanderfolgende Behandlungen vorgenommen werden, und zwar eine, bei der das Garn einer Temperatur ausgesetzt wird, die beträchtlich höher als die normale Temperatur ist, auf die es gebracht werden muß, und zwar während einer solchen Zeit, daß es nicht beschädigt wird, wobei auf diese erste Phase eine Ausgleichsbehandlung mit einer Temperatur folgt, durch die das Garn auf eine herkömmliche Temperatur gebracht wird.
  • Eine solche Lösung, die industriell seit 1953 auf den von der Firma HOBOURN AERO COMPONENTS Ltd. unter der Bezeichnung "HOBOURN - E.P.1" vertriebenen Maschinen verwendet wird und die bestechend ist, da sie eine beträchtliche Reduzierung der Länge der Öfen bei einer gegebenen Laufgeschwindigkeit gestattet, wurde jedoch von den Textilanlagenherstellern seit langem schon wieder aufgegeben, was sich damit erklären läßt, daß diese Lösung Geräte erfordert, deren Herstellung schwierig ist und die einen komplexen Aufbau haben.
  • Nun hat man - und das ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung - einen neuen Ofentyp mit besonders einfachem Aufbau gefunden, der nicht nur die Durchführung solcher "sequentiellen" thermischen Behandlungen gestattet, sondern auch die Besonderheit hat, ohne Schwierigkeit angepaßt werden zu können, indem je nach den durchzuführenden Behandlungen und der Beschaffenheit der zu behandelnden Garne aufeinanderfolgende Zonen geschaffen werden, in denen die Übertragung der Wärme auf die Garne vorgenommen werden kann; hierbei werden auf der Länge des Ofens Zonen kombiniert, in denen die verschiedenen Wärmeaustauschprinzipien stattfinden, und zwar insbesondere aufeinanderfolgende Zonen, in denen die Wärmeübertragung durch Strahlung oder durch Leitung vor sich geht.
  • Eine solche Auslegung gestattet auch die praktisch vollständige Ausschaltung der Gefahr von Schwingungen, die Unregelmäßigkeiten in der Garnproduktion mit sich bringen können, und ermöglicht hohe Produktionsgeschwindigkeiten, wobei man gleichzeitig über eine besonders kompakte Heizeinheit verfügt.
  • Der neue erfindungsgemäße Ofentyp zur thermischen Behandlung eines Garns beispielsweise bei einem Strecktexturiervorgang besteht allgemein aus einer isolierenden Hülle, die einen Heizblock umgibt, mit welchem sie einen "Kanal" bildet, der nach außen offen sein kann und durch den das zu behandelnde Garn hindurchläuft, wobei Einrichtungen zur Führung des Garns vorgesehen sind, um es im Inneren dieses Ofens zu positionieren, und in der man das laufende Garn zwei aufeinanderfolgenden Behandlungen unterzieht, wobei bei der einen die Temperatur höher als die normale Temperatur ist, auf die es gebracht werden muß, und zwar während einer solchen Zeit, daß es nicht beschädigt wird, wobei auf die erste Phase eine Ausgleichsbehandlung bei einer Temperatur folgt, die den Faden auf eine gebräuchliche Temperatur bringt, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß diese aufeinanderfolgenden Phasen mit Hilfe eines Heizblocks erhalten werden, der aus einer zylindrischen Einheit mit zwei Heizzonen besteht, zu beiden Seiten von denen Führungseinrichtungen für das Garn vorgesehen sind und die durch zwei Widerstände erhalten werden, die in das Innere der zylindrischen Einheit eingelassen sind, parallel angeordnet sind, auf der Länge des Blocks gegeneinander versetzt sind und jeweils einem Thermoelement zugeordnet sind, das eine genaue Regelung der Temperatur gestattet,
  • - daß der Heizblock auf seiner Länge mindestens eine Zone mit großem Durchmesser aufweist, die aus einer Muffe besteht, deren Oberfläche das Garn tangiert und die eine Heizung durch Kontakt gestattet, welcher eine Zone vorhergeht und/oder folgt, in der das Garn durch Strahlung erhitzt wird.
  • Durch eine solche Anordnung erhält man zwei verschiedene Heizzonen, deren eine von einer hohen Temperatur sein kann, während die andere von niedrigerer Temperatur ist, so daß man einen schnellen Temperaturanstieg des Garns auf einen seiner optimalen Behandlungstemperatur nahen Wert erhält, auf den eine Phase der Stabilisierung bei dieser optimalen Behandlungstemperatur des Garns folgt.
  • Ein solcher Ofen gestattet ferner eine Kombination von zwei thermischen Behandlungstypen durch Konvektion und Leitung und zwar gemäß der Lehre des europäischen Patents 524 111 im Namen der Anmelderin.
  • Gemäß einer Abwandlung sind dem zylindrischen Heizblock zwei in einem Abstand voneinander angeordnete Muffen mit demselben Durchmesser zugeordnet, wobei das Garn die Oberflächen dieser Muffen vorzugsweise schraubenförmig tangiert, so daß man einen Wärmeaustausch durch Kontakt (Leitung) erhält, wobei diese Muffen durch eine Zone voneinander getrennt sind, in der das Garn durch Strahlung erhitzt wird.
  • Wenn die Widerstände ihre Wärmeleistung direkt auf die Blöcke übertragen können, in deren Innerem sie montiert sind, könnte man zur Herstellung der Heizung vorsehen, die Widerstände in einer zweiten Hülle anzuordnen, die eine "DOWTERM"-Flüssigkeit enthält.
  • In praktischer Hinsicht besteht der Heizblock gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform aus einem Zylinder aus Keramik oder aus rostfreiem Stahl, wobei die beiden elektrischen Widerstände in das Innere dieses Zylinders eingelassen sind und jeweils einem Thermoelement zugeordnet sind, wobei die elektrische Versor gung und die Anschlüsse der Thermoelemente auf einer gemeinsamen Seite angeordnet sind.
  • Ein solcher Ofen, der nur zur Behandlung eines einzigen Garns verwendet werden kann, kann ferner auch so ausgelegt sein, daß man gleichzeitig zwei Garne behandeln kann, wobei die beiden Garne im Inneren des Ofens entweder mit Hilfe von geeigneten Führungselementen oder ggf. in Nuten auf der Oberfläche selbst der Muffe/n der Zonen, in der/denen die Wärmeübertragung durch Kontakt stattfindet, voneinander getrennt gehalten werden.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung und ihrer Vorteile folgt eine Beschreibung von Ausführungsbeispielen, in der auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. In dieser zeigen:
  • Fig. 1 und 2 schematische Darstellungen in Seitenansicht bzw. im Schnitt eines erfindungsgemäß ausgeführten Heizblocks, mit dem zwei auf der Länge des eigentlichen Ofens aufeinanderfolgende Temperaturzonen gebildet werden können,
  • Fig. 3 und 4 eine perspektivische Ansicht bzw. eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Heizblocks, der zur Bildung eines Ofens verwendet wird, wie er im europäischen Patent Nr. 0 524 111 der Anmelderin beschrieben wird,
  • Fig. 5 und 6 eine perspektivische Ansicht bzw. eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform eines Ofens mit einem erfindungsgemäßen Heizblock, in dem die Wärmebehandlung durch zwei Kontaktzonen stattfindet, die durch eine Strahlungszone voneinander getrennt sind,
  • Fig. 7 eine Abwandlung eines Ofens mit zwei durch eine Strahlungszone voneinander getrennten Kontaktheizzonen, der die gleichzeitige Behandlung von zwei Garnen und ihre automatische Führung ohne Beigabe von zusätzlichen Führungselementen auf seiner Länge gestattet,
  • Fig. 8 eine abgewandelte Ausführungsform der Heizung.
  • Die Fig. 1 und 2 zeigen den Aufbau des Heizblocks, der die Bildung des neuen erfindungsgemäßen Ofentyps gestattet und der im wesentlichen aus einem allgemein mit A bezeichneten zylindrischen Kern aus einem nicht wärmeleitenden Werkstoff wie beispielsweise Stahl besteht. Die Erhitzung dieses Blocks A erhält man erfindungsge mäß durch zwei Widerstände R1, R2, die jeweils einem Thermoelement TC1, TC2 zugeordnet sind, parallel angeordnet bzw. geschaltet sind und auf der Länge dieses Blocks B versetzt angeordnet sind. Diese beiden Widerstände R1, R2 gestatten es, auf der Länge des Blocks zwei verschiedene Temperaturzonen zu schaffen, die die Möglichkeit der Durchführung einer "sequentiellen" thermischen Behandlung bieten.
  • Mit Hilfe der beiden Widerstände R1, R2 können also auf der Länge des Blocks A zwei Zonen A, B geschaffen werden, die verschiedene Temperaturen haben können, wobei die Zone A dem Widerstand R1 und die Zone B dem Widerstand R2 entspricht. Jeder Widerstand hat einen Aufbau, der so berechnet ist, daß der Block in der Zone A auf hohe Temperatur (zwischen 400 und 700ºC) und in der Zone B auf eine niedrige Temperatur gebracht wird, die der optimalen Behandlungstemperatur eines synthetischen Garns entspricht (zwischen 150 und 250ºC). Diese Widerstände R1 und R2 können ferner entweder einen solchen Aufbau haben, daß sie eine Leistung regelmäßig auf ihrer ganzen Länge abgeben, oder, wie aus Fig. 1 hervorgeht, so beschaffen sein, daß der Widerstand auf seiner Länge eine veränderliche Leistung abstrahlt, die beispielsweise in einem ersten Teil niedriger und in der Endphase höher ist.
  • Beispielsweise ein Widerstand R1 von 600 Watt, der dazu ausgelegt ist, auf seiner Länge R1 eine Leistung von 3, 3 Watt pro Quadratzentimeter abzustrahlen, und ein Widerstand R2 von 400 Watt, der dafür ausgelegt ist, auf seiner Länge einerseits eine Leistung von 1,2 Watt pro cm² in einer ersten Zone und andererseits eine Leistung von 2,4 Watt pro cm² in seiner Endzone abzustrahlen, eignen sich für alle Anwendungen.
  • Je nach der dargestellten Ausführungsform sind die Thermoelemente TC1, TC2 im Inneren eines Kanals angeordnet, der sich über die ganze Länge des Heizblocks 1 erstreckt. Auf diese Weise kann man ggf. eine Überprüfung der Temperatur im Inneren eines Überwachungsthermoelements durchführen, das man über das freie Ende der Kanäle einführt. Je nach der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind ferner die elektrischen Anschlüsse und die Ausgängen der Thermoelemente auf einer gemeinsamen Seite angeordnet.
  • Ein solcher Heizblocktyp gestattet eine einfache Bildung der Öfen, die auf die zu behandelnden Garne angepaßt werden können, wie in den nachfolgenden konkreten Beispielen dargelegt wird, bei denen die Isolierhülle der aus einem solchen Heizblock gebildeten Öfen der Einfachheit halber nicht dargestellt ist.
  • Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind dem Block die Elemente zur Führung des Garns zugeordnet, die aus Ringen 2, 3, 4 bestehen, die am Eintritt, in der Mitte und am Austritt des Ofens angeordnet sind. Auf der Länge der dem Widerstand R2 entsprechenden Zone B ist eine zylindrische Muffe D aus Keramik oder aus oberflächenbehandeltem Stahl angeordnet. Die Führungselemente 2, 3, 4 sind so ausgebildet, daß das Garn F in der Zone A vom Heizblock 1 entfernt gehalten wird und damit durch Strahlung erhitzt wird, während dieses Garn F in der Zone B die Oberfläche der Muffe D tangiert und damit durch Kontakt erhitzt wird; diese Behandlung findet also ähnlich der Lehre des europäischen Patents 524 111 statt, wobei man jedoch in der Zone A einen Temperaturanstieg des Garns bis auf einen seiner optimalen Behandlungstemperatur nahen Wert erhält, worauf in der Zone B eine Phase der Stabilisierung auf dieser optimalen Behandlungstemperatur des Garns folgt.
  • Fig. 5 und 6 zeigt einen anderen Ofentyp, der aus einem erfindungsgemäßen Heizblock gebildet wird, der eine zweite Muffe D 1 aufweist, die auf dem Heizblock angeordnet ist und sich auf der der Zone A des Widerstands R1 entsprechenden Länge erstreckt. Man erhält auf diese Weise einen Ofen, in dem der Temperaturanstieg in der Eintrittszone D1 durch Kontakt stattfindet und nicht wie im vorhergehenden Beispiel durch Konvektion, worauf eine Strahlungsheizone C, deren Länge veränderlich sein kann, und eine Zone der Stabilisierung durch Kontakt (Zone B) folgt.
  • Bei dieser Ausführungsform sind die Führungsringe 2, 3, 4 so angeordnet, daß das Garn F die beiden Flächen D1, D schraubenförmig tangiert, wodurch ein einwandfreier Kontakt gewährleistet wird und Schwingungserscheinungen vermieden werden.
  • Statt der Führung des Garns im Ofen durch Ringe gemäß dem vorhergehenden Beispiel kann man auch andere Mittel verwenden und beispielsweise, wie in Fig. 7, in der Ober fläche der auf dem eigentlichen Heizblock angebrachten Muffen selbst in der Tiefe schraubenförmige Nuten herstellen.
  • Die beiden Temperaturzonen auf der Länge des Ofens können auch auf andere Weise geschaffen werden, und zwar beispielsweise indem man, wie in Fig. 8 dargestellt ist, jeden Widerstand R1, R2 im Inneren einer zusätzlichen Hülle anordnet, die die "DOWTERM"-Fliissigkeit enthält.
  • Ein derartiger Heizelementaufbau ist besonders zur Bildung von Öfen von Texturiermaschinen, insbesondere FalschzwirnTexturiermaschinen geeignet, welche kompakte Öfen sind, die die Behandlung aller Arten von synthetischen Garnen wie Polyamid, Polyester u. s. w. gestatten. In derartigen Öfen können die beiden Behandlungszonen A, B gleiche oder verschiedene Längen haben. Beispielsweise in Öfen mit einer Länge von einem Meter können die Sektionen A, B eine Länge von 350 mm bzw. 450 mm haben.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur thermischen Behandlung eines laufenden Garns beispielsweise bei einem Strecktexturiervorgang, die aus einer isolierenden Hülle besteht, die einen Heizblock umgibt, mit welchem sie einen "Kanal" bildet, der nach außen offen sein kann und durch den das zu behandelnde Garn hindurchläuft, wobei Einrichtungen zur Führung des Garns vorgesehen sind, um es im Inneren dieses Ofens zu positionieren, und in der man das laufende Garn zwei aufeinanderfolgenden Behandlungen unterzieht, wobei bei der einen die Temperatur höher als die normale Temperatur ist, auf die es gebracht werden muß, und zwar während einer solchen Zeit, daß es nicht beschädigt wird, wobei auf die erste Phase eine Ausgleichsbehandlung bei einer Temperatur folgt, die das Garn auf eine gewöhnliche Temperatur bringt, wobei diese aufeinanderfolgenden Phasen mit Hilfe eines Heizblocks (1) erhalten werden, der aus einer zylindrischen Einheit mit zwei Heizzonen (A, B) besteht, zu beiden Seiten von denen Führungseinrichtungen für das Garn vorgesehen sind und die durch zwei Widerstände (R1, R2) gebildet werden, die in das Innere der zylindrischen Einheit eingelassen sind, parallel angeordnet sind, auf der Länge des Blocks gegeneinander versetzt sind und jeweils einem Thermoelement (TC1, TC2) zugeordnet sind, das eine genaue Regelung der Temperatur gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizblock auf seiner Länge mindestens eine Zone mit großem Durchmesser aufweist, die aus einer Muffe besteht, deren Oberfläche das Garn tangiert und die eine Heizung durch Kontakt gestattet, welcher eine Zone vorhergeht und/oder folgt, in der das Garn durch Strahlung erhitzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem zylindrischen Heizblock zwei in einem Abstand voneinander angeordnete Muffen (D, D1) mit demselben Durchmesser zugeordnet sind, die die Bildung von zwei Kontakt-Wärmeaustauschzonen gestatten, die durch eine Zone voneinander getrennt sind, in der das Garn durch Strahlung erhitzt wird.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Heizblock aus einem Zylinder (C) aus Keramik oder rostfreiem Stahl besteht, wobei die beiden Widerstände (R1, R2) in das Innere dieses Zylinders eingelassen sind und jeweils einem Thermoelement zugeordnet sind, wobei die elektrische Versorgung und die Anschlüsse der Thermoelemente auf einer gemeinsamen Seite angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie so ausgelegt ist, daß gleichzeitig zwei Garne (F) behandelt werden können, wobei die beiden Garne im Inneren des Ofens entweder mit Hilfe von geeigneten Führungselementen voneinander getrennt gehalten werden oder ggf. in Nuten auf der Oberfläche selbst der Muffe/n der Zonen, in der bzw. in denen die Wärmeübertragung durch Kontakt stattfindet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Garn mit der bzw. den Zonen mit großem Durchmessers entlang einem schraubenförmigen Weg in Kontakt ist.
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