[go: up one dir, main page]

DE2129467B2 - Druckempfindliches Kopierpapier - Google Patents

Druckempfindliches Kopierpapier

Info

Publication number
DE2129467B2
DE2129467B2 DE2129467A DE2129467A DE2129467B2 DE 2129467 B2 DE2129467 B2 DE 2129467B2 DE 2129467 A DE2129467 A DE 2129467A DE 2129467 A DE2129467 A DE 2129467A DE 2129467 B2 DE2129467 B2 DE 2129467B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
weight
color former
developer
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2129467A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2129467C3 (de
DE2129467A1 (de
Inventor
Takao Hayashi
Sadao Ishige
Hiroharu Matsukawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP45051116A external-priority patent/JPS4843294B1/ja
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE2129467A1 publication Critical patent/DE2129467A1/de
Publication of DE2129467B2 publication Critical patent/DE2129467B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2129467C3 publication Critical patent/DE2129467C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/124Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using pressure to make a masked colour visible, e.g. to make a coloured support visible, to create an opaque or transparent pattern, or to form colour by uniting colour-forming components
    • B41M5/132Chemical colour-forming components; Additives or binders therefor
    • B41M5/136Organic colour formers, e.g. leuco dyes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/124Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein using pressure to make a masked colour visible, e.g. to make a coloured support visible, to create an opaque or transparent pattern, or to form colour by uniting colour-forming components
    • B41M5/132Chemical colour-forming components; Additives or binders therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Color Printing (AREA)

Description

%angsam-Farbbildner. Bisher wurde kein Farbbildner papiere auf Grund der gefärbten Verbindungen; den
mit guten Eigenschaften unter sämtlichen Bedingungen sogenannten Farbstoffderivaten, nicht geeignet -sind,
gefunden. Die ausreichende Menge des im Rahmen der Erfln-
Aus der deutschen Auslegeschrift 1065114 ist es dung eingesetzten Phenothiazins beträgt 10 bis bekannt, einen farblosen Farbbildner, ζ. B. Kristall- 5 200 Gewichtsprozent, bezogen auf die Gesamtmenge violettlacton, in einer Schicht von Mikrokapseln auf- der Farbbildner, oder 2 bis 10 Gewichtsprozent, bezubringen und gleichzeitig dem Farbbildner eine zogen auf den Entwickler.
Phenothiazinverbindung beizugeben. Bei diesen be- Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erkannten druckempfindlichen Kopierpapieren wirkt läuterung der erfindungsgemäßen druckempfindlichen das Phenothiazin als langsam reagierender Färb- io Kopierpapiere,
bildner. Die verwendeten Phenothiazinverbindungen R · - . ·,
weisen eine auxochome Gruppe auf, bcispielsweiese Beispiel
eine Amingruppe. Auch diese bekannten Kopier- 10 Gewichtsteile einer säurebehandelten Schweinepapiere weisen eine schlechte Lagerbeständigkeit auf hautgelatine und 10 Teile Gummiarabicum wurden und verändern insbesondere bei Einwirkung von 15 in 400 Gewichtsteilen Wasser bei 400C gelöst. Nach Sonnenlicht ihre Farbe. Zugabe von 0,2 Gewichtsteilen Türkischrotöl als
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaf- Emulgator wurden 40 Gewichtsteile eines Farbbildnerfung von druckempfindlichen Kopierpapieren, die Öles in der wäßrigen Lösung emulgiert. Das Farbsich gegenüber den bekannten Kopierpapieren durch bildneröl war durch Auflösung in einem öl aus 4 Geeine ausgezeichnete Lagerfähigkeit sowohl im Dunkeln zo wichtsteilen Chlordiphenyl und 1 GewicbtsteiJ Kerowie auch gegenüber der Einwirkung von Sonnenlicht sin einer Menge von 2 Gewichtsprozent, bezogen auf auszeichnen. das öl, an Kristallviolettlacton und anschließende
Die druckempfindlichen Kopierpapiere gemäß der Auflösung von 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das
Erfindung bestehen aus einem Träger mit einem darauf Öl, an Phenothiazon hergestellt worden. Nachdem
befindlichen Überzug aus einer Schicht von Mikro- 25 die Größe der öltröpfchen 5 Mikron durchschnittlich
kapseln, die einen praktisch farblosen Farbbildner, betrug, wurde die Emulgierung abgebrochen. Wasser
welcher zur Ausbildung einer ausgeprägten Farbe bei von 40°C wurde zur Einstellung der Gesamtmenge
der Kontaktierung mit einem sauren Entwickler auf 900 Gewichtsteile zugesetzt. Zu diesem Zeitpunkt
fähig ist, enthalten, und sind dadurch gekennzeichnet, wurde sorgfältig darauf geachtet, daß die Temperatur
daß die Mikrokapseln und/oder die diese enthaltende 30 nicht unter 400C abfiel. Dann wurde eine 10%ige
Schicht eine farblose, an den Ringkohlenstoffatomen wäßrige Essigsäurelösung zur Einstellung des pH-Wer-
keine substituierte oder unsubstituierte Aminogruppen tes der Flüssigkeit auf 4,0 zur Coacervierung gemäß
tragende Phenothiazinverbindung enthalten. der USA.-Patentschrift 2 800 457 zugesetzt. Unter
Diese Phenothiazinverbindung kann in das Lö- fortgesetztem Rühren wurde das Gemisch mit Eissungsmittel vor oder nach dem Auflösen des Färb- 35 wasser nach 20 Minuten zur Gelbildung des um die bildners in dem Lösungsmittel einverleibt werden, Öltröpfchen abgeschiedenen Coacervatfilms abgeworauf dann die erhaltene Lösung in die Mikrokapseln kühlt. Als die Temperatur der Flüssigkeit 20° C ereingekapselt wird, oder kann in dem Lösungsmittel reichte, wurden 7 Gewichtsteile an 37 %igem Formgelöst werden und dann in die Mikrokapseln einge- aldehyd zugegeben. Als die Temperatur 10cC betrug, kapselt werden. Im letzteren Fall werden die die 40 wurde eine 15°„ige wäßrige Lösung von Natrium-Phenothiazinverbindung enthaltenen Mikrokapseln hydrexyd zugegossen, um den pH-Wert: auf 9 einauf den Träger zusammen mit Mikrokapslen, die den zuregeln. Der Zusatz von Natriumhydroxyd erfolgte Kuppler enthalten, aufgebracht. mit größter Vorsicht. Anschließend wurde das Ge-
Die Phenothiazine, die gemäß der Erfindung ver- misch während 20 Minuten unter Rühren zur Erwendet werden können, umfassen Phenothiazin, 45 höhung der Temperatur auf 5O0C erhitzt. Nach 10 - Methylphenothiazin, 10 - Äthyl - phenothiazin, Erniedrigung der Temperatur auf 30cC wurde die 10 - Octadecyl - phenothiazin, 10 - Allylphenothiazin, erhaltene Kapsellösung auf ein Grundpapier mit 10 - Benzyl - phenothiazin, 10 - β - Cyanoäthylpheno- einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge thiazin, 10 - β - Hydroxyäthyl - phenothiazin, 10 - ß- von 6 g/m2 als Feststoff gehalt aufgezogen und ge-Chloräthyl - phenothiazin, 10 - β - Carbäthoxy - phe- 5° trocknet.
nothiazin, 10 - Acetyl - phenothiazin, 10 - Benzoyl- Beispiel 2
phenothiazin, 10 - Anisoyl-phenothiazin, 1 - Hydroxy-
phenothiazin, 1 - Methoxy - phenothiazin, 2 - Hy- Zu 40 Gewichtsteüen eines Farbbildneröles aus
droxy - phenothiazin, 2 - Methoxy - phenothiazin, 2 Gewichtsprozent Kristallviolettlacton, gelöst in einem
3 Hydroxy-phenothiazin, 3-Methoxy-phenothiazin, 55 Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und IGe-
4 -Methoxy-phenothiazin, 2 - Acetoxy - phenothiazin, wichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, be-2,7 - Dimethoxy - phenothiazin, 2 - Methoxy - 7 - chlo- zogen auf das Öl, an lO-Äthylphenothiazin-5-oxyd rophenothiazin, 1-Chlorphenothiazin, 2-Chlor-10-/?- zugesetzt und diese Materialien in Mikrokapseln in cyanoäthyl-phenothiazin, 3,10-Dimethyl-phenothiazin, der gleichen Weise wie im Beispiel 1 eingekapselt. Die lO-Methylphenothiazin-5-oxyd, 3-Nitrophenothiazin- 60 erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf ein Grund-5-oxyd, Phenothiazin-5-oxyd, 10-Äthylphenothiazin- papier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in 5-oxyd, 1,2-Benzophenothiazin, 10-/9-Dimethylamino- einer Menge von 6 g/m2 aufgezogen und getrocknet, phenothiazin-5-oxyd, 3-Methoxy-10-acetylphenothia- wodurch der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
zin und 3-Acetaminophenothiazin. Gefärbte Färb- R . . . ,
Stoffderivate, wie 3,7-Dimetbylaminophenothiazin und 65 e 1 s ρ 1 e
3,7-Dimethylamino-lO-benzoyl-phenothiazin sind je- Zu 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus
doch aus dem Rahmen der vorliegenden Erfindung 2 Gewichtsprozent Kristallviolettlacton, gelöst in einem
ausgeschlossen, da sie für druckempfindliche Kopier- Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Ge-
wichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezofen auf das öl, an 3-Methoxy-phenothiazin zugesetzt »nd diese Materialien in der Reichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt Die erhaltene Mikrokapseliösung wurde auf em Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40g/ms in einer Menge von 6 g/m* als Feststoffgehalt aufgezogen und getrocknet, so daß ein Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsbeispiel 1
Ein Farbbildneröl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin und 2 Gewichtsprozent Kristallviolettlacton wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapseliösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m4 in einer Menge von 6g/ma als Feststoffgehalt aufgezogen und getrocknet, wodurch der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsversuch 1
Jeder der in den Beispielen 1 bis 3 und Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen Farbbildnerbogen wurde auf einen Versuchsentwicklerbogen aufgelegt und ein Druck von 600 kg/cm2 hierauf zur Ausbildung einer Farbe angewandt. Der Testentwicklerbogen wurde nach dem folgenden Verfahren hergestellt: 8 Teile an 20%igem Natriumhydroxyd und eines Dispersionsmitteis wurden zu 300 Teilen Wasser zugesetzt, und unter Rühren wurden 100 Gewichtsteile saurer Ton allmählich zugegeben· Nach gründlichem Verrühren wurde das Rühren verlangsamt und 20 Gewichtsteile, berechnet als Feststoifgehalt, eines Styrol-Butadien-Latex allmählich zugesetzt. Die erhaltene Überzugslösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 10 g/m2 als
ίο Feststoffgehalt aufgetragen und getrocknet.
Nachdem das erhaltene Farbbild 1 Stunde im Dunkehi stehengelassen wurde, wurde die Absorptionsspektrumskurve (frische Dichte bezeichnet mit A) bei einer Wellenlänge im Bereich von 700 bis 380 πιμ bestimmt Die Absorptionsspektrumskurve des Farbbildners wurde ebenfalls nach einer Bestrahlung mit Sonnenlicht während 1 Stunde (Dichte mit B bezeichnet) und 3 Stunden (Dichte mit C bezeichnet) bestimmt Die gewonnenen Ergebnisse sind in F i g. 1,
so I bis IV5 dargestellt, worin I den Farbbildnerbogen gemäß Beispiel 1, II den Bogen gemäß Beispiel 2, III den Bogen gemäß Beispiel 3 und IV den Bogen gemäß Vergleichsbeispiel 1 bezeichnen. Die Bestimmung der Absorptionsspektrumskurven wurde mit einem Beckman-Spektrophotometer, Typ DB durchgeführt. Die Lichtbeständigkeit von Kristallviolettlacton wurde nach der folgenden Formel bestimmt; die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengefaßt:
T ' hth t" H" k t D'CDtee'm Absorptionsmaximum nach Sonnenlichtbestrahlung
Frische Dichte beim Absorptionsmaximum
100
Tabelle I
Lichtbeständigkeit von Kristallviolettlacton
beim Absorptionsmaximum
Beispiel 5
Bogen Sonnenlicht
bestrahlung
1 Stunde
Sonnenlicht
bestrahlung
3 Stunden
Beispiel 1
Beispiel 2
Beispiel 3
Vergleichsbeispiel 1
78,2%
77,3%
67,5%
46,4%
50,2%
45,2%
41,0%
21,6%
Aus diesen Ergebnissen zeigt sich, daß die Lichtbeständigkeit von Kristallviolettlacton bei Zusatz von Phenothiazin, 10 - Äthylphenothiazin - 5 - oxyd oder 3-Methoxyphenothiazin zunimmt.
Beispiel 4
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3-Methyl-2,2'-spirobi-(benzo-[f]-chromen), gelöst in einem öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Öl, an Phenothiazin gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapseliösung wurde auf Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, wobei der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3 -Methyl - 2,2' - sprirobi - (benzo-[f]-chromen), gelöst in einem Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und einem Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent lO-Äthylphenothiazin-5-oxyd gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapseliösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen und der Farbbildnerbogen hergestellt.
Beispiel 6
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 G ewichtsprozent 3 - Methyl - 2,2' - spirobi - (benzo - [f ]-chromen, gelöst in einem Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Öl, an 3-Methoxyphenothiazin gelöst, und diese Materialien in der gleic hen Weise wie im Beispiel 1 in den Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapseliösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsbeispiel 2
Ein Farbbildneröl aus 2 Gewichtsprozent 3-Methyl-2,2'-spirobi-(benzo-[f]-chromen), gelöst in einem Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil
Bogen
Beispiel 4
Beispiel S
Beispiel 6
Vergleichsbeispiel 2
Bestrahlung mit Sonnenlicht
!Stunde
93,8%
87,5%
91,5%
73,5%
Bestrahlung mit Sonnenlicht
? Stunden
86,8%
83,2%
83,3%
67,2%
Kerosin, wurde in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt.
Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß «in Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsversuch 2
Jeder der gemäß den Beispielen 4 bis 6 und dem Vergleichsbeispiel 2 erhaltenen Kupplerbögen wurde auf den im Vergleichsversuch 1 angegebenen Testentwicklerbogen aufgelegt und die Farbe durch Anwendung eines Druckes von 600 kg/cm* ausgebildet. Die Absbrptionsspektrumskurve des Farbbildners bei einer Wellenlänge im Bereich von 700 bis 380 ΐημ (frische Dichte mit A bezeichnet) wurde bestimmt, nachdem das Farbbild während 1 Stunde im Dunkeln stehengelassen wurde. Die Absorptionsspektrumskurve des Farbbildners wurde auch nach einer Bestrahlung mit Sonnenlicht während 1 Stunde (Dichte mit B bezeichnet) und 3 Stunden (Dichte mit C bezeichnet) bestimmt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in den F ι g. 2, I bis IV, dargestellt, wobei I bis III sich auf die gemäß den Beispielen 4 bis 6 erhaltenen Bögen und IV auf den gemäß Vergleichsbeispiel 2 erhaltenen Bogen beziehen. Die Lichtbeständigkeit der Farbbildner wurde in der gleichen Weise wie bei Vergleichsversuch 1 bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt:
Tabelle Il
Lkhtbeständigkeitswert von 3-Methyl-2,2'-spirobis-(benzo-[f]-chromen) beim Absorptionsmaximum
und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das öl, an 10-Äthylphenothiazin-5-oxyd gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoff gehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Beispiel 9
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3 - Diäthylaminofluoran - ρ - nitroanilinolactam, gelöst in einem öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das öl, an 3-Methoxyphenothiazin gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf
ao ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m* in einer Menge von 6 g/m* als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, se daß ein Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsbeispiel 3
40 Gewichtsteile eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3 - Diäthylaminofluoran - p- nitroanilinolactam, gelöst in einem Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden in dei gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde au! ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m* in einer Menge von 6 g/m* als Feststoffgehall aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß ein Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Tabelle HI
Lichtbeständigkeitswert von 3-Diäthylaminofluoran-p-nitroanilinolactam beim Absorptionsmaximum
Wie sich aus den vorstehenden Weiten zeigt, wird die Lichtbeständigkeit von 3-Methyl-2,2'-spirobi-(benzo-[f]-chromen) verbessert und dessen Farbänderung beträchtlich verhindert, wenn Phenothiazin oder dessen Derivate zugesetzt werden.
Beispiel 7
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3-Diäthylaminofluoren-p-nitroanilinolactam, gelöst in einem öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und einem Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das Öl, an Phenothiazin gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf ein Gnandpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m* als Feststoffgehalt aufgezogen und zur Trocknung stehengelassen, so daß der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Beispiel 8
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 2 - Diäthylaminofluoran - ρ - nitroanilid, gelöst in einem Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl
45 Beispiel 7 Bestrahlung mit Bestrahlung mit
U—M,-. Beispie! S Sonnenlicht Sonnenlicht
tsogen Beispiel 9 während während
VergJeichsbeispiel 3 1 Stunde 3 Stunden
82,5% 70,9%
90,1% 73,6%
85,2% 76,3%
70,6% 51.5%
Vergleichsversuch 3
Jeder der gemäß den Beispielen 7 bis 9 und Ver gleichsbeispiel 3 erhaltenen Farbbildnerbogen wurd< auf den im Vergleichsversuch 1 angegebenen Test entwicklerbogen aufgelegt und die Farbe durch An wendung eines Druckes von 600 kg/cm1 gebildet Nachdem das Farbbild während 1 Stunde im Dunkeh stehengelassen wurde, wurde die Absorptionsspek trumskurve (frische Dichte, bezeichnet mit A) de Farbbildners bei einer Wellenlänge im Bereich voi 700 bis 380 ιημ bestimmt. Die Absorptionsspektrums kurve des Farbbildners wurde auch bestimmt, nach dem dieser eine Bestrahlung mit Sonnenlicht währen« 1 Stunde (Dichte mit B bezeichnet) und 3 Stundet (Dichte mit C bezeichnet) unterworfen wurde. Dii Ergebnisse sind in F i g. 3,1 bis IV, angegeben, wovoi I bis III sich auf die in den Beispielen 7 bis 9 erhaltene!
65
Bögen und IV auf den Bogen gemäß Vergleichsbeispiel 3 beziehen. Die Lichtbeständigkeit des Farbbildners wurde in der gleichen Weise wie bei Vergleichsversuch 1 bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt.
Aus den vorstehenden Ergebnissen zeigt es sich, daß die Lichtbeständigkeit von 3-Diäthylaminofluoranp-nitroanilinolactam in gleicher Weise durch Zugabe von Phenothiazin und dessen Derivaten verbessert wird.
Beispiel IO
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbiidneröles aus 2 Gewichtsprozent 3-Dibenzylamino-7-diäthylaminofluoran, gelöst in einem öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das öl, an Phenothiazin gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Beispiel 11
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3 - Dibenzylamino - 7 - diäthylaminofluoran, gelöst in einem öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das öl, an 10-Äthylphenothiazin-5-oxyd gelöst und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 aufgezogen und der Trocknung überlassen, wobei der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Beispiel 12
In 40 Gewichtsteilen eines Farbbildneröles aus 5-Gewichtsprozent 3 - Dibenzylamino - 7 - diäthylaminofluoran, gelöst in einem öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das öl, an 7-Methoxyphenothiazin gelöst, und diese Materialien in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Milcrokapsellösrmg wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/'ni2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsbeispiel 4
40 Gewichtsteile eines Farbbildneröles aus 2 Gewichtsprozent 3 - Dibenzylamino - 7 - diäthylaminofluoran, gelöst in einem Öl aus 4 Gewichtsteilen Chlordiphenyl und 1 Gewichtsteil Kerosin, wurden in der gleichen Weise wie im Beispiel 1 in Mikrokapseln eingekapselt. Die erhaltene Mikrokapsellösung wurde auf ein Grundpapier mit einem Einheitsgewicht von 40 g/m2 in einer Menge von 6 g/m2 als Feststoffgehalt aufgezogen und der Trocknung überlassen, so daß der Farbbildnerbogen erhalten wurde.
Vergleichsversuch 4
Jeder der iö den Beispielen 10 bis 12 und Vergleichsbeispiel4 erhaltenen Farbbildnerbogen wurde auf den m Vergleichsversuch 1 angegebenen Versuchsentwicklerbogen aufgelegt und eine Farbe durch Anwendung eines Druckes von 600 kg/cm2 ausgebildet. Das Farbbild wurde während 1 Stunde im Dunkeln stehengelassen und die Absorptionsspektrumskurve des Farbbildes bei einer Wellenlänge im Bereich von 700 bis 380 ηιμ (frische Dichte, bezeichnet mit A) bestimmt. Die Absorptionsspektrumskurve des Farbbildners wurde auch bestimmt, nachdem dieser einer
ίο Bestrahlung mit Sonnenlicht während 1 Stunde (Dichte mit B bezeichnet) und 3 Stunden (Dichte mit C bezeichnet) unterworfen worden war. Die Ergebnisse sind in F i g. 4, 1 bis IV, angegeben, wovon I bis ΙΠ sich auf die gemäß den Beispielen 10 bis 12 erhaltenen Farbbildnerbogen und IV auf den gemäß Vergleichsbeispiel 4 erhaltenen Farbbildnerbogen beziehen. Die Lichtbeständigkeit der Farbbildner beim Absorptionsmaximum wurden in der gleichen Weise wie bei Vergleichsversuch 1 bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle IV zusammengefaßt.
Tabelle IV
Lichtbeständigkeitswerte von 3-Dibenzylaniino-
Bestrahlung mit Bestrahlung mit
Sonnenlicht Sonnenlicht
Bogen während während
1 Stunde 3 Stunden
30
Beispiel 10
94,8 ·.„ 86,7%
Beispiel 11 84,3% 76,0%
Beispiel 12 85,0% 77,1 %,
Vergleichsbeispiel 69,1 % 59,9%
Aus diesen Werten ergibt es sich, daß bei Anwendung von Phenothiazin und dessen Derivaten die Lichtbeständigkeit von 3-Dibenzylamino-7-diäthylaminofluoran bemerkenswert verbessert wird.
Die Verschiebung des Absorptionsmaximums A1 durch Sonnenlichtbestrahlung ist in Tabelle V auf der Basis der in F i g. 4 gezeigten Absorptionsspektrumskurven angegeben.
Tabelle V
Verschiebung des Absorptionsmaximunis /.,
von 3-Dibenzylamino-7-diäthyIaminofluoran
bei Bestrahlung mit Sonnenlicht
Bogen 55 Beispiel 10 Frischer Wert λ, nach Λ, nach
Beispiel 11 /.1 Besrahlung Bestrahlung
Beispiel 12 während während
6o Vergleichs 1 Scunde 3 Stunden
beispiel 4 mit Sonnen mit Sonnen
610 Πΐμ licht licht
610 Πΐμ
670 Γημ 590 ΐημ 550 Πΐμ
580 ΐημ 560 ηιμ
615 πιμ 560 ηιμ 545 ηιμ
545 ηιμ 505 ΐημ
Aus den erhaltenen Werten ergibt es sich, daß, wenn ein Phenothiazin verwendet wird, die Verschiebung des Absorptionsmaximums K1 durch Sonnenlicht gering ist.
Gleiche Ergebnisse sind auch hinsichtlich der anderen Phenothiazine erhältlich.

Claims (8)

_ . . . . ; 1 Wie aus den USA.-Patentschriften 2 712 507. mentansprucöe: 2 730 465, 2730457, 3418 250 bekannt ist, werden
1. Druckempfindliches Kopierpapier, bestehend druckempfindliche Kopierpapiere durch Verwendung , aus einem Träger mit einem darauf befindlichen von Mikrokapseln, welche eine Lösung einer praktisch
Überzug aus einer Schicht von Mikrokapseln, die 5 farblosen Verbindung, die nachfolgend als Farbbildner einen praktisch farblosen Farbbildner, welcher zur bezeichnet wird, und eines Materials, das nachAusbildung einer ausgeprägten Farbe bei der Kon- folgend als Entwickler bezeichnet wird, das in Kontaktierung mit einem sauren Entwickler fähig ist, takt mit dem Farbbildner unter Bildung einer ausenthalten, dadurch gekennzeichnet, geprägten Farbe reagiert, hergesteilt daß die Mikrokapseln und/oder die diese enthal- xo In der Praxis werden diese beiden Bestandteile auf tende Schicht eine farblose, an den Ringkohlen- den gleichen Träger oder auf unterschiedliche Träger Stoffatomen keine substituierte oder unsubstitu- aufgebracht.
ierte Aminogruppen tragende Phenothiazinverbin- Beispiele für Entwickler umfassen adsorbierende
dung enthalten. saure Substanzen, beispielsweise Tonmineralien, wie
2. Druckempfindliches Kopierpapier nach An- 15 saure Tone, Aktivtone, Attapulgit, Zeolit oder Benspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge tonit, organische Säuren, wie Bernsteinsäure, Tanninder Phenothiazinverbindung 10 bis 200 Gewichts- säure, Gallensäure oder Pentachlorphenol und Phenolprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Färb- harze. Als Farbbildner können dabei Malachitgrünbildners, beträgt. lacton, welches aus 3,3-Bis-(p-dimethylaminophenyl)-
3. Druckempfindliches Kopierpapier nach An- 20 phthaüd besteht, Benzoylleucomethylenblau, Kristall spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der violettlacton, welches aus 3,3-Bis-(p-dimethylaminofarblose Farbbildner aus Kristallviolettlacton, phenyl)-6-dimethylaminophthaUd besteht, Rhodamin-3-Methyl-2,2'-spirobi-(benzo-[f]-chromen), 3-Di- B-iaUam, 3-Dialkylamino-7-dialkylaminofluorane, äthylaminofluoran-p-nitroanilinolactam, 3-Diben- 3-Methyl-2,2'-SpIrObI-(benzo-ff]-chromen) und Gezylamino-7-diäthylaminofluoran oder Gemischen as mische derselben verwendet werden.
hiervon besteht. Unter einem druckempfindlichen Kopierpapier ge-
4. Druckempfindliches Kopierpapier nach einem maß der Erfindung wird nicht nur eine Kombination der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, von Farbbildnerbogen und Entwicklerbogen verdaß der Entwickler aus einer adsorbierenden sauren standen, sondern auch eine Kombination eines zuSubstanz besteht. 30 sammen auf einen Träger aufgebrachten Farbbildners
5. Druckempfindliches Kopierpapier, bestehend und Entwicklers.
aus einem Träger mit einer darauf befindlichen Die Lichtbeständigkeit einer durch Farbreaktion
Überzugsschicht aus Mikrokapseln von zwei zwischen einem Farbbildner und einem Entwickler
Arten, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mikro- erhaltenen Farbe hängt hauptsächlich von der Struktur
kapselart einen praktisch farblosen Farbbildner, 35 des Farbstoffs ab, jedoch wird die Lichtbeständigkeit
der zur Ausbildung einer ausgeprägten Farbe bei auch von dem Entwickler beeinflußt. Tone, wie saure
Kontaktierung mit einem Entwickler fähig ist, Tone, sind die üblicherweise verwendeten Entwickler,
und die andere eine farblose Phenothiazinverbin- Die Lichtbeständigkeit einer unter Anwendung eines
dung enthält. derartigen Entwicklers gebildeten Farbe variiert ent-
6. Druckempfindliches Kopierpapier nach An- 40 sprechend der Art des Farbbildners, ist jedoch im allspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge gemeinen schwach, mit Ausnahme derjenigen von der Phenothiazinverbindung 10 bis 200 Gewichts- Benzoylleucomethylenblau. Wenn demzufolge in lnnenprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des F^rb- räumen, in die Sonnenlicht gelangt, derartige Materibildners, beträgt. alien stehengelassen werden, wird die Dichte der ge-
7. Druckempfindliches Kopierpapier nach An- 45 bildeten Farbe verringert, und die Farbtönung derspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der selben ändert sich leicnt. Diese ErsLheinung ist äußerst farblose Farbbildner aus Kristallviolettlacton, unerwünscht.
3-Methyl-2,2'-spirobi-(benzo-[f j-chromen), 3-Di- Beispielsweise enthalten die mit Mikrokapseln über-
äthylaminofluoran-p-nitroanilinolactam, 3-Diben- zogenen Papiere Kristallviolettlacton und Benzoyl-
zylamino-7-diäthylaminofluoran oder Gemischen 50 leucomethylenblau als Farbbildner. Da Kristall-
hiervon besteht. violettlacton eine sehr schlechte Beständigkeit gegen-
8. Druckempfindliches Kopierpapier nach einem über Licht besitzt, verschwindet die erhaltene Farbe der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, leicht beim Stehenlassen in Innenräumen oder bei daß der Entwickler aus einer adsorbierenden Sonnenlicht. Infolgedessen wird das gebildete Farbsauren Substanz besteht. 55 bild hellblau auf Grund des Benzoylleucomethylen-
blaus, so daß der praktische Wert des gebildeter
Kopierpapieres stark verringert wird. Bei Kopierpapieren, die Schwarz und Grün bilden, wird 3-Dibenzylamino-7-diäthylaminofluoran als Farbbildnei
Die Erfindung bezieht sich auf ein druckempfind- 60 verwendet. Dadurch ergibt sich eine grüne odei liches Kopierpapier. Insbesondere bezieht sich die Er- schwarze Farbe in Kontakt mit sauren Tonen als Ent findung auf ein druckempfindliches Kopierpapier, wickler, die sich jedoch zu Rot ändert, wenn in Innen bestehend aus einem Träger mit einem darauf befind- räumen stehengelassen wird, so daß der technisch* liehen Überzug aus einer Schicht von Mikrokapseln, Wert stark verringert wird.
die einen praktisch farblosen Farbbildner, welcher zur 65 Sämtliche üblichen druckempfindlichen Kopier Ausbildung einer ausgeprägten Farbe bei der Kon- papiere zeigen die vorstehenden Nachteile, da Korn taktierung mit einem sauren Entwickler fähig ist, ent- binationen von Farbbildnern von zwei Arien ver halten. wendet werden; einem Schnell-Farbbildner und einen
DE2129467A 1970-06-13 1971-06-14 Druckempfindliches Kopierpapier Granted DE2129467B2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP45051116A JPS4843294B1 (de) 1970-06-13 1970-06-13
US15283171A 1971-06-14 1971-06-14
US378105A US3900217A (en) 1970-06-13 1973-07-11 Pressure-sensitive copying paper

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2129467A1 DE2129467A1 (de) 1971-12-23
DE2129467B2 true DE2129467B2 (de) 1974-08-15
DE2129467C3 DE2129467C3 (de) 1975-04-03

Family

ID=27294208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2129467A Granted DE2129467B2 (de) 1970-06-13 1971-06-14 Druckempfindliches Kopierpapier

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3900217A (de)
BE (1) BE768496A (de)
CA (1) CA944150A (de)
DE (1) DE2129467B2 (de)
FR (1) FR2096242A5 (de)
GB (1) GB1338784A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS593279B2 (ja) * 1976-02-04 1984-01-23 富士写真フイルム株式会社 記録材料
EP0036117B1 (de) * 1980-03-14 1986-02-05 Spezial-Papiermaschinenfabrik August Alfred Krupp GmbH & Co Druckempfindliches Aufzeichnungsmaterial
US4561001A (en) * 1984-07-31 1985-12-24 The Hilton-Davis Chemical Co. Electrochromic marking systems
US4549192A (en) * 1984-07-31 1985-10-22 The Hilton-Davis Chemical Co. Electrochromic marking systems
US4551740A (en) * 1984-07-31 1985-11-05 The Hilton-Davis Chemical Co. Electrochromic and marking systems
US4570171A (en) * 1984-07-31 1986-02-11 The Hilton-Davis Chemical Co. Electrochromic marking systems
GB201505874D0 (en) 2015-04-07 2015-05-20 Greener Bryan And Active Device Dev Ltd Pressure imaging and indicating materials and devices

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2915415A (en) * 1957-06-19 1959-12-01 Caribonum Ltd Leucauramine derivate of benzoyl leuco methylene blue and transfer sheet coated therewith
US3427180A (en) * 1965-03-31 1969-02-11 Ncr Co Pressure-sensitive record system and compositions
FR1553291A (de) * 1967-01-27 1969-01-10
US3509174A (en) * 1967-01-30 1970-04-28 Ncr Co 3-(indol-3-yl)-phthalides
US3649649A (en) * 1967-07-10 1972-03-14 Nisso Kako Co Ltd Fluoran derivatives and preparation thereof
JPS4833212B1 (de) * 1970-07-08 1973-10-12

Also Published As

Publication number Publication date
DE2129467C3 (de) 1975-04-03
BE768496A (fr) 1971-11-03
US3900217A (en) 1975-08-19
DE2129467A1 (de) 1971-12-23
CA944150A (en) 1974-03-26
GB1338784A (en) 1973-11-28
FR2096242A5 (de) 1972-02-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2153634C3 (de) Druckempfindliches Aufzeichnungspapier
DE2150106A1 (de) Farbbildende Massen
DE1671545B1 (de) Druckempfindliches kopierpapier
DE2163658C3 (de) 3-&lt;2-Alkoxy-4-amino-phenyl)-3-(3-indolyl)-phthalide sowie druckempfindliche Kopierpapiere, die diese enthalten
DE2025171A1 (de)
DE2618264C3 (de) Druckempfindliches Aufzeichnungsmaterial und farbbildende Lösung zur Verwendung darin
DE2820462B2 (de) Selbstaufzeichnendes druckempfindliches Papier
DE2147585A1 (de) Aufzeichnungsmaterial und Farbentwickler hierfür
DE2357828A1 (de) Aufzeichnungsmaterial
DE2129467B2 (de) Druckempfindliches Kopierpapier
DE2156371B2 (de) Organische ölige Farbbildnermasse für druckempfindliche Aufzeichnung
DE2457897A1 (de) Aufzeichnungsblatt
DE2128518A1 (de) Farbentwicklungsblatt fur druck empfindliche Kopierpapiere
DE1561748C3 (de) Aufzeichnungsmaterial
DE2237833C3 (de) Druckempfindliche Kopierpapiere, enthaltend Phenoxazinverbindungen
DE2344092A1 (de) Neue rhodaminlactam-derivate
DE2141194B2 (de) Druckempfindliches aufzeichnungspapier
DE2120920C3 (de) Sensibilisierter Bogen für druckempfindliche Aufzeichnungsmaterialien
DE2109654A1 (de) Aufzeichnungsmaterial
DE2022339C3 (de) Druckempfindliches Aufzeichnungsmaterial
DE2134114C3 (de) Druckempfindliche Aufzeichnungspapiere
DE2127852B2 (de) Farbentwicklerblatt fur druck empfindliches Kopierpapier
DE2402384A1 (de) Druckempfindliches kopiersystem und druckempfindliches kopierpapier dafuer
DE1671543C (de) Druckempfindliches Kopierpapier
DE1671542C (de) Druckempfindliches Kopiermaterial

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee