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DE2153945A1 - Polyesterdraehte zur herstellung von reissverschluessen - Google Patents

Polyesterdraehte zur herstellung von reissverschluessen

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Publication number
DE2153945A1
DE2153945A1 DE19712153945 DE2153945A DE2153945A1 DE 2153945 A1 DE2153945 A1 DE 2153945A1 DE 19712153945 DE19712153945 DE 19712153945 DE 2153945 A DE2153945 A DE 2153945A DE 2153945 A1 DE2153945 A1 DE 2153945A1
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DE
Germany
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intrinsic viscosity
width
angle
wire
crystallite
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DE19712153945
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DE2153945B2 (de
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Hans Dr Haimerl
Armin Dr Koehler
Klaus Dr Offermann
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Bayer AG
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Bayer AG
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Publication date
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Priority to IT3107772A priority patent/IT970040B/it
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Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/10Slide fasteners with a one-piece interlocking member on each stringer tape
    • A44B19/12Interlocking member in the shape of a continuous helix
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F6/00Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof
    • D01F6/58Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolycondensation products
    • D01F6/62Monocomponent artificial filaments or the like of synthetic polymers; Manufacture thereof from homopolycondensation products from polyesters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Artificial Filaments (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)

Description

FARBENFABRIKEN BAYER AG
LEVERKUSEN-Bayerwerk \ 8 OKT. 1971
Zentralbereich
Patente, Marken und Lizenzen
Ad/Wi.
Polyesterdrähte zur Herstellung von Reißverschlüssen
Die Erfindung betrifft dimensionsstabile Reißverschlüsse aus Polyestermonofilen.
Polyester lassen sich bekanntlich mittels Spinnaggregaten durch feine Düsen zu Fäden oder Drähten verspinnen. Dabei werden z.B. die Drähte in ein heißes Wasserbad abgesponnen und zur Verbesserung der mechanischen und textiltechnischen Eigenschaften anschließend auf das Mehrfache ihrer ursprünglichen Länge ausgezogen. Und zwar wird zur Erzielung der bestmöglichen Eigenschaften in einem bestimmten Verhältnis (etwa 1:3 bis 1:6) und in einem mehr oder weniger eng umgrenzten Temperaturbereich (zwischen 80 und 220 °C) verstreckt. Fäden werden meistens auf beheizten Platten oder heißen Galetten verstreckt, während man es vorzieht, die Drähte wegen der besseren Wärmeübertragung in heißem Wasser zu verstrecken. Die auf diese Art hergestellten Monofile haben je nach Streckverhältnis durchschnittliche Festigkeiten von 20 bis 40 Rkm bei 15 bis 30 % Dehnung. Um den hohen Kochschrumpf (gemessen nach 10 min in kochendem Wasser) von ca. 10 % dieser Drähte zu vermindern, wird anschließend noch entweder in heißem Wasser, auf beheizter Galette oder in heißer Luft fixiert. Dies kann sowohl unter Spannung als auch ohne Spannung erfolgen.
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Die erhaltenen Monofile können in verschiedenen Gebieten zum Einsatz kommen, wie zur Herstellung von Seilen und Tauen, von Filtern und Sieben oder von Reißverschlüssen.
Auf dem Reißverschlußsektor hat sich allerdings gezeigt, daß Monofile mit den oben genannten durchschnittlichen Eigenschaften nur bedingt einsatzfähig sind, weil es im Endeffekt auf Festigkeit und Dehnung gar nicht so genau ankommt, sondern daß andere Kriterien maßgebend sind.
Es wurde nunmehr gefunden, daß für die problemlose Verarbeitung von Polyesterdrähten zu Reißverschlüssen folgende Merkmale wichtig sind:
1. Das Molekulargewicht, für das die Grundviskosität oder Intrinsic-Viskosität J ein Maß ist (Bestimmung der Intrinsic-Viskosität vgl. W. N. Dawydoff: "Bestimmung, des Molekulargewichtes von Polyamiden", VEB Verlag Technik Berlin, 1959, S. 44). Monofile mit einer Intrinsic-Viskosität J = 0,80 - 1,07, vorzugsweise 0,82 - 0,92, lassen sich am besten zu Reißverschlüssen verarbeiten.
2. Die Kristallitorientierung in Richtung der Drahtachse, bestimmt aus Röntgenweitwinke!Untersuchungen und angegeben in Grad, muß zwischen 17 und 26 ° liegen.
Zwischen Intrinsic-Viskosität und Orientierungswinkel besteht ein numerischer Zusammenhang. Es lassen sich nur diejenigen Polyestermonofile problemlos zu Reißverschlüssen verarbeiten, für die gilt:
Orientierungswinkel =8(4xJ-1),
wobei die Gleichung als erfüllt angesehen wird, wenn der gemessene Winkel von dem durch die Gleichung vorgegebenen Wert nicht mehr als 2° nach oben oder unten abweicht.
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3. Die mittlere Kristallitbreite in Richtung quer zum Draht beträgt 80 bis 200 A.
4. Die mittlere Schwankung der Kristallitgröße in Drahtrichtung, zahlenmäßig angegeben durch die Halbwertsbreite des RöntgenkleinwinkeIreflexes, darf maximal 0,40 ° erreichen.
Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung dimensionsstabile Reißverschlüsse aus makromolekularen Polyesteroder Copolyesterdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß die Intrinsic-Viskosität J des Monofils 0,80 bis 1,07 beträgt, der Orientierungswinkel der Kristallite innerhalb des Mono- ( fils zwischen 17 ° und 26 ° liegt, zwischen der Intrinsic-Viskosität J und dem Orientierungswinkel der Kristallite die numerische Beziehung
Orientierungswinkel = 8 (4x J- 1)
gilt, wobei die Gleichung als erfüllt anzusehen ist, wenn der gemessene Winkel von dem durch die Gleichung vorgegebenen Wert nicht mehr als 2° nach oben oder unten abweicht, die mittlere Kristallitbreite in Richtung quer zum Draht 30 bis 200 A beträgt und die mittlere Schwankung der Kristallitgröße in Drahtrichtung, zahlenmäßig angegeben durch die Halbwertsbreite des RöntgenkleinwinkeIreflexes, ' maximal 0,40° erreicht.
Die Kristallitorientierung wird aus Röntgenweitwinkelmessungen bestimmt. Zu diesem Zweck wird auf einem handelsüblichen Zählrohrgoniometer die azimutale Intensitätsverteilung des (01O)-Reflexes (2 θ = 17,5°) gemessen. Nach Abtrennung des Streuuntergrundes der Glockenkurve durch eine Gerade wird die Breite der Verteilungskurve bei halber Maximalintensi-
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tat bestimmt, und in Winkelgrade umgerechnet (s. L. Alexander "X-Ray Diffraction Methods in Polymer Science", J. Wiley & Sons, Inc., New York, 1969, S. 198-279).
Die mittlere Breite der Kristallite in Richtung quer zum Draht wird ebenfalls aus einer Weitwinkelgoniometerkurve errechnet (vgl. H. Klug, L. Alexander "X-Ray Diffraction Procedures", Verlag J. Wiley & Sons, Inc., New York, 1954, S. 491-538). Die Kristallitbreite wird bestimmt nach der Gleichung
Kristallitbreite = ¥
0,01745 (D2- I2)1'2· cos 8,75 °
wobei W die Wellenlänge (A) der verwendeten Röntgenstrahlung, D (Grad) die Breite bei halber Reflexhöhe und I (Grad) die Reflexbreite in halber Höhe eines Reflexes eines metallischen Siliciumstandards bedeuten (Reflexverbreiterung durch das Instrument). Als günstigster Reflex bietet sich bei Polyester der (010)-Reflex an, dessen radiale Halbwertsbreite nach dem herkömmlichen Verfahren ermittelt wird.
Ein Maß für die Variation des SchwerpunktabStandes der kristallinen Bereiche in Drahtrichtung ist durch die Halbwertsbreite des Röntgenkleinwinkelmeridianreflexes gegeben. Zur Bestimmung dieser Halbwertsbereiche wurde eine Kratky-Kammer verwendet (vgl. H. Neff, "Grundlagen und Anwendung der Röntgenfeinstrukturanalyse", Verlag R. Oldenbourg, München, 1959, S. 321-325). Zu diesem Zweck wurde der Untergrund unter dem Streumaximum durch eine Gerade abgetrennt, die die Intensitäten bei 2 θ = 0,35° und 2 θ = 1,25° verbindet. Von dem verbleibenden Peak wurde wiederum die Reflexbreite bei halber Maximalintensität gemessen.
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Unter Polyester sind sowohl Homopolyester aus Äthylenglycol und Terephthalsäure als auch modifizierte Polyäthylenterephthalate zu verstehen, die z.B. als Glycolkomponente eine Verbindung der allgemeinen Formel
HO—4- CHg-)-OH
besitzen, wobei χ eine Zahl zwischen 2 und 8 bedeutet. Als Dicarbonsäure können neben Terephthalsäure auch Isophthalsäure, Phthalsäure oder Hexahydroterephthalsäure eingesetzt werden.
Monofile aus diesen Polyestern lassen sich z.B. zu dimensionsstabilen Reißverschlüssen verarbeiten, falls sie die erfindungsgemäßen Merkmale aufweisen. Die daraus resultierenden Vorteile werden im folgenden näher erläutert.
Die Herstellung von Reißverschlüssen aus synthetischen Monofilen ist seit langem bekannt. Dabei werden die Drähte in einem bestimmten Abstand durch eine Prägevorrichtung breitgepreßt oder breitgeschlagen· Der Draht kann nun z.B. in ein Gewebestück eingewebt werden. Zwei Gewebestücke mit endständigen breitgeprägten Monofilen können nun mittels eines Schiebers ineinander verhakt werden, so daß man einen Reißverschluß vorliegen hat. Der Draht mit den im bestimmten Abstand aufgeprägten Köpfen kann auch zu einer Wendel verformt werden. Zwei dieser Wendeln werden nun gegenseitig so ineinander verhakt, daß sie von den geprägten Köpfen zusammengehalten werden.
Verarbeitet man nun Polyester-Monofile, die nicht die oben geforderten, erfindungsgemäßen Merkmale aufweisen, zu Reißverschlüssen, so treten folgende Schwierigkeiten auf: Beim Prägen der Nocken erfährt der Draht eine sehr große Querbeanspruchung und platzt auf.
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Reißverschlüsse mit geplatzten Prägestellen sind selbstverständlich unbrauchbar. Man umgeht dies, indem man ein PoIyäthylenterephthalat mit einer Intrinsic-Viskosität J von 0,80 bis 1,07, vorzugsweise von 0,82 bis 0,92, einsetzt. Das bedeutet, daß mit zunehmendem Molekulargewicht die Querfestigkeit ansteigt, weil die langen Kettenmoleküle mit steigender Intrinsic-Viskosität immer schwieriger beim Verstrecken in Längsrichtung des Drahtes ausgerichtet werden können. Sie liegen z.T. noch quer zur Monofillängsachse und leisten mit zunehmendem Molekulargewicht einen steigenden Beitrag zur Querfestigkeit.
Darauf weist auch die Kristallitorientierung, gemessen in Winkelgrad, im Draht hin. Ein großer Winkel bei hoher Intrinsic-Viskosität bedeutet, daß weniger Kristallite in Längsrichtung liegen, während bei niedrigem Molekulargewicht ein relativ kleiner Winkel resultiert, der auf eine stärkere Vorzugsorientierung der Kristallite in Längsrichtung hindeutet.
Weiterhin hat sich gezeigt, daß Reißverschlüsse aus Polyesterdrähten mit einer Intrinsic-Viskosität von 0,80 bis 1,07, vorzugsweise 0,82 bis 0,92, besonders flexibel, geschmeidig und dimensionsstabil sind, wenn bei den Monofilen die mittlere Breite der Kristallite in Richtung quer zum Draht 80 bis 200 A beträgt und die mittlere Schwankung der Kristallitgröße in Drahtrichtung, zahlenmäßig ausgedrückt durch die Halbwertsbreite des RöntgenkleinwinkeIreflexes, 0,40° nicht übersteigt.
Reißverschlüsse aus solchen Polyesterdrähten zeigen ihre Flexibilität und Geschmeidigkeit dadurch, daß sie bei einer Biegebeanspruchung sofort wieder in ihre Ausgangslage zurückspringen. Die Dimensionsstabilität läßt sich durch einen Test in kochendem Wasser prüfen. Der Reißverschluß wird 10 min in kochendes Wasser gelegt, und dann wird der Schrumpf, angegeben
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in Prozent, gemessen. Gebrauchsfähige Reißverschlüsse dürfen weniger als 1 Prozent schrumpfen; denn bei den Reißverschlüssen mit einem größeren Kochschrumpf als 1 % verkleinern sich z.B. nach dem Färben, nach einer Heißwäsche oder nach dem Bügeln die breitgeschlagenen Nocken, so daß sich der Reißverschluß kaum noch verhakt und bei der geringsten Beanspruchung aufplatzt. Außerdem wirft das Kleidungsstück, in das der Reißverschluß eingenäht ist, nach dieser thermischen Behandlung Falten, weil der Reißverschluß kürzer geworden ist.
Beispiel 1
Ein Polyäthylenterephthalat mit einem Schmelzpunkt von 256 C und einer Intrinsic-Viskosität von 0,85 wird mit einem Schmelzextruder zu einem Draht versponnen. Anschließend wird in einem heißen Wasserbad von 95 0C auf das 4,6-fache der ursprünglichen Länge gestreckt. Es folgt dann eine Fixierung in heißer Luft, wobei die Monofile schrumpfen können. Sie zeigen folgende Eigenschaften (Durchmesser 0,50 cm):
Intrinsic-Viskosität , : 0,85
Kristallitorientierungswinkel : 20,00°
Mittlere Kristallite reite : 86 A
Kristallitgröße : 0,36° .
Ein Monofil mit diesen Charakteristiken läßt sich problemlos zu einem Reißverschluß verarbeiten, der völlig dimensionsstabil ist. Kochschrumpf nach 1o min in kochendem Wasser<1 %. Verwendet man dagegen ein Polyäthylenterephthalat mit einer Intrinsic-Viskosität von 0,65, so mißt man einen Kristallitorientierungswinkel von 13,4°, ein Wert, der rein rechnerisch durch die gefundene Formel
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ο, 65
13, 40°
89 A
ο, 39°
Orientierungswinkel =8 (4 χ J - 1) Orientierungswinkel für Intrinsic-Viskosität
= 0,65 = 12,8°
bestätigt wird. Dieser Winkel ist kleiner als erfindungsgemäß beansprucht. Obwohl die mittlere Kristallitbreite 89 A und die Kristallitgröße 0,39 ° betragen, lassen sich aus Polyäthylenterephthalat-Monofilen mit diesen Eigenschaften keine Reißverschlüsse herstellen, weil die Drähte bei der Verarbeitung laufend aufplatzen. Es wurden an 100 Prägestellen 30 Risse gezählt. Hier noch einmal zusammengefaßt die Eigenschaften dieser schlechten Monofile:
Intrinsic-Viskosität :
Kristallxtorientierungswinkel :
Mittlere Kristallitbreite :
Kristallitgröße * :
Will man ein Polyäthylenterephthalat mit einer Intrinsic-Viskosität von mehr als 1,07, z.B. 1,10, verspinnen, so läßt sich dies wegen seiner hohen Viskosität nicht mehr zu Drähten verarbeiten.
Beispiel 2
Ein Polyäthylenterephthalat mit einem Schmelzpunkt von 256 0C P und einer Intrinsic-Viskosität von 0,90 wird auf einem Schmelzextruder versponnen. Anschließend wird in einem heißen Wasserbad von 95 °C auf das 4,8-fache der ursprünglichen Länge gestreckt. Es folgt dann eine Fixierung in heißer Luft, wobei der Draht schrumpfen kann.
Folgende Eigenschaften wurden gemessen;
Intrinsic Viskosität : KristallitOrientierungswinkel : Mittlere Kristallitbreite : Kristallitgröße :
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o, 90
20, 60°
98 X
o, 35°
Ein Draht mit diesen Eigenschaften läßt sich problemlos zu einem Reißverschluß verarbeiten. Er zeigt keine Risse, ist sehr weich und geschmeidig und zeigt nach 10 min Verweilzeit in kochendem Wasser einen Schrumpf von <1 %.
Verwendet man dagegen Polyathylenterephthalatdrahte, die zwar eine Intrinsic-Viskosität von 0,90 besitzen, aber durch eine schlechte Verspinnung oder unsachgemäße Nachbehandlung die beanspruchten Eigenschaften nicht besitzen, so erhält man Reißverschlüsse, die nicht dimensionsstabil sind.
Es wurden z.B. folgende Eigenschaften gemessen:
Intrinsic-Viskosität : 0,90
Kristallitorientierungswinkel : 29,20°
Mittlere Kristallitbreite : 47 X
Kristallitgröße : 0,50°
Man stellt fest, daß die von uns gefundene Formel Orientierungswinkel =8(4xJ-i)
nicht erfüllt wird, denn dann müßte sich ein Kristallitorientierungswinkel von 20,8° ergeben. Außerdem ist die mittlere Kristallitbreite mit 47 A* zu klein und die mittlere Schwankung der Kristallitgröße, zahlenmäßig angegeben durch die Halbwertsbreite des RöntgenkleinwinkeIreflexes, mit 0,50° zu groß.
Ein Reißverschluß aus diesen Monofilen zeigt nach 10 min in kochendem Wasser einen Kochschrumpf von 5 %. Der Reißverschluß erweist sich als unbrauchbar, weil sich die Nocken beim Zuziehen nur noch z. T. verhaken und dann bei der geringsten Zugbeanspruchung aufplatzen.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Dimensionsstabile Reißverschlüsse aus makromolekularen Polyester- oder Copolyesterdrähten, dadurch gekennzeichnet, daß die Intrinsic-Viskosität J des Monofils 0,80 bis 1,07 beträgt, der Orientierungswinkel der Kristallite innerhalb des Monofils zwischen 17 ° und 26° liegt, zwischen der Intrinsic-Viskosität J und dem Orientierungswinkel der Kristallite die numerische Beziehung
    Orientierungswinkel = 8 (4x J- 1)
    gilt, wobei die Gleichung als erfüllt anzusehen ist, wenn der gemessene Winkel von dem durch die Gleichung vorgege- . benen Wert nicht mehr als 2° nach oben oder unten abweicht, die mittlere Kristallitbreite in Richtung quer zum Draht 80 bis 200 A* beträgt und die mittlere Schwankung der Kristallitgröße in Drahtrichtung, zahlenmäßig angegeben durch die Halbwertsbreite des RöntgenkleinwinkeIreflexes, maximal 0,40 ° erreicht.
    Dimensionsstabile Reißverschlüsse gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Intrinsic-Viskosität des Monofils 0,82 bis 0,92 beträgt.
    Dimensionsstabile Reißverschlüsse gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Monofile aus Polyäthylenterephthalat bestehen.
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DE19712153945 1971-10-29 1971-10-29 Polyesterdraehte zur herstellung von reissverschluessen Pending DE2153945B2 (de)

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