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DE2152165A1 - Leichtbaurahmen fuer nutzfahrzeuge oder dergleichen - Google Patents

Leichtbaurahmen fuer nutzfahrzeuge oder dergleichen

Info

Publication number
DE2152165A1
DE2152165A1 DE19712152165 DE2152165A DE2152165A1 DE 2152165 A1 DE2152165 A1 DE 2152165A1 DE 19712152165 DE19712152165 DE 19712152165 DE 2152165 A DE2152165 A DE 2152165A DE 2152165 A1 DE2152165 A1 DE 2152165A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
foam
lightweight
steel profiles
commercial vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712152165
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Hauser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712152165 priority Critical patent/DE2152165A1/de
Publication of DE2152165A1 publication Critical patent/DE2152165A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Leichtbaurahmen für Nutzfahrzeuge oder dergleichen Die Erfindung betrifft einen Leichtbaurahmen mit etwa rechteckigem Querschnitt für Nutzfahrzeuge oder dergleichen.
  • Es wurde verschiedentlich versucht, derartige Rahmen in Leichtbauweise herzustellen. Die Grundschwierigkeit dabei ist die Erzielung einer ausreichenden Stabilität bei möglichst geringen Gewicht. Es sind bei Rahmen für Nutzfahrzeuge oder dergleichen die verschiedensten Formen erforderlich, wobei insbesondere der Querschnitt dee Rahmens sich über seine Längserstreckung ändern und die Längsachse des Rahmens einfach oder mehrfach abgeknickt sein kann. Infolge dieser Schwierigkeiten wird überwiegend die sogenannte Kastenbauweise angewandet, wobei mehrere, sich gegenseitig versteifende Wandteile des Rahmens zusammengeschweißt werden. Insbesondere bei Querschnittsveränderungen müssen dabei viele Einzelstücke zusammengeschweißt werden, was bei Betrieb leicht zu Spannungsrissen führen kann. Die Gewichtsersparnis der bekannten Leichtbaurahmen ist außerdem gegenüber anderen Bauweisen nicht besonders groß.
  • Durch die Erfindung soll ein Leichtbaurohmen für Nutzfahrzeuge geschaffen werden, welche nicht nur wesentlich einfacher und billiger herstellbar, sondern such bei mindestens gleicher Stabilität und Tragfähigkeit wesentlich leichter ist als alle bekannten Rahmen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäße dadurch gelöst, daß der Rahmen aus zwei halbschalenförmigen Stahlprofilen besteht, welche längs der vertikalen Mittelebene des Rahmens miteinander verschweißt sind, und daß der von den Stahlprofilen gebildete Hohlraum mit zäh-hartem Schaumstoff ausgefüllt ist.
  • Infolge der vollständigen Ausfüllung mit dem zäh-harten Schaumstoff können die Stahlprofile verhältnismäßig dünnwandig ausgeführt werden und es ist zur Erzielung der erforderlichen Tragfähigkeit im allgemeinen keine weitere Versteifung nötig, da der Schaumstoffkörper selbst ein tragendes Element bildet. Die beiden Halbschalen können im wesentlichen über die ganze Rahmenlänge oder -breite aus einem Stück bestehen. Insbesondere Querschnittsänderungen oder Knicke der Rahmenlängsachs sind bei dieser Bauweise sehr leicht zu verwirklichen, indem die beiden Halbschalen, die an jeder Stelle einen etwa U-förmigen Querschnitt aufweisen, so vergeformt werden, daß sie genau den gewünschten Querschnittsänfderungen und Knicken entsprechen.
  • Der verwendete Schaumstoff hat vorzugsweise eine Biegefestigkeit von etwa 400 kg/cm².
  • Falls an Knickstellen oder besonders belasteten Stellen, besonders in Bereichen starker Querschnittsänderung des Rahmens, noch eine zusätzliche Versteifung für notwendig gehalten wird, können in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung in diesem Bereichen in Längsrichtung verlaufen de Stegbleche an ihren Stegen mit den Schweißnähten des Rahmens verschweißt und in den Schaumstoff eingebettet sein. Ein seitliches Ausknicken der verhältnismäßig dünnen Stegbleche wird durch den Hartschaumstoff sicher verhindert. Andererseits ergeben diese Stegbleche je nach Stärke jede gewünschte Versteifung.
  • Da die beiden halbschalenförmigen Stahlprofile in einfacher Weise durch spanlose Fermgebung hergestellt werden können.
  • ergibt aich die zusätzliche vorteilhafte Möglichkeit einer höheren Verkehrssicherheit durch Abrundung der Längskanten der Stahlprofile.
  • Auch die Unterbringung von elektriechen Kabeln oder dergleichen ist bei der erfindungsgemäßen Herstellungsweise sehr einfach, da mit sehr geringem Aufwand ein Rohr zur Aufnahme der kabel oder dargleichen in den Schaumstoff eingebettet werden kann. Das Rohr kann vor dem Zusammenscheweißen und Einfüllen des Schaumstoffs durch einfache Einrichtung an einer der Halbschalen befestugt werden.
  • Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform eines Rahmenteils, Fig. 2 eine Drauftsicht auf den in Fig. 1 gezeigten Rahmen teil und Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III - III in Fig. 1.
  • In den Figuren ist ein Teil 10 eines Rahmens dargestellt welcher mit ähnlichen Teilen zu einem vollständigen Rahmen zusammengesetzt werden kann, wobei die gegenseitige Versteifung entweder durch Verschweißung oder durch Anschweißen oder Anschrauben von Versteifungs- und Verstre bungsteilen erfolgen kann. Mit dem Ausdruck Rahmen coll jedoch hier durchwege ein solcher Bahmenteil gemein@@ sein, wie or in den Figuren dargestellt ist.
  • Der Rahmen 10 besteht aus einem Abschnitt 12 mit größerem Querschnitt und einem Abschnitt 14 mit kleinerem Quwerschnitt sowie einem Übergangsabschnitt 16 mit sich verjüngendem Querschnitt, wobei die Rahmenlängsachse am Anfang und Ende des Übergangsabschnitts 16 abdecknickt ist.
  • Der Rshmen 10 ist aus zwei halbschalenförmigen Stahlprofilen 18 und 20 zusammengesetzt, welche längs den in der vertikalen Mittelebene verlaufenden Schweißnähten 22 und 24 miteinander verschweißt sind. Der von diesen Stahlprofilen gebildete Hohlraum ist mit einen zäh-hartem Schaumstoff 26 derart ausgefüllt, daß die verhältnismäßig dünnwandigen Stahlprofile 18 und 20 durchgehend unterstützt werden.
  • Zur zusätzlichen Versteifung im Übergangsabschnitt 16 ist ein Stegblech 28 an seinen Steten 30 und 32 mit den Schweißnähten 22 und 24 verschweißt. Das Stegblech folgt den Konturen der Strahlprofile 18 und 20, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Es ist vollständig in dem Hartschaumstoff 66 eingebettet, so daß es auch bei starker Belastung nicht seitlich auskincken kann.
  • Durch diese Bauweise ergibt ein extrem leitcher Rahmen mit hoher Tragfähigkeit, dessen Längskasten 34 abgerundet sind. Diese Abrundung ergibt sich durch die Herstellung der Stahlprofile mittels spanloser Formgebung zwanglos und erhöht die Verkehrssicherheit durch Vermeidung scharfer Kanten.
  • Patentansprüche:

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Leichtbaurahmen mit etwa rechteckigem Querschnitt für Nutzfahrzeuge oder dargleichen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei halbschalenförmigen Stahlprofilen (18, 20) besteht, welche längs der vertikalen Mittelebene des Rahmens (10) miteinander verschweißt sind, und daß der von den Stahlprofilen gebildete Hohlraum mit zähhartem Schaumstoff (26) ausgefüllt ist.
  2. 2. Leichtbaurahmen ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoff (26) eine Biegefestigkeit von etwa 400 kg/cm² aufweist.
  3. 3. leichtbaurahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in besonders zu verstärkenden Bereichen in Längsrichtung verlaufende Stegbleche (28) an ihren Stegen (30, 32) mit den Schweißnähten (22, 248 des Rahmens (10) verschweißt und in den Schaumstoff (26) eingebettet sind.
    4o Leichtbaurahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche, daduroh gekennzeichnet, daß die beiden Stahlprofile (18, 20) abgerundete Längekanten (34) aufweisen-5. Leichtbaurahmen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr zur Aufnahme von Kabeln oder dergleichen in den Schaumstoff (26) eingebettet ist.
    L e e r s e i t e
DE19712152165 1971-10-20 1971-10-20 Leichtbaurahmen fuer nutzfahrzeuge oder dergleichen Pending DE2152165A1 (de)

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DE (1) DE2152165A1 (de)

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