DE2151212A1 - Kragen fuer Oberhemden - Google Patents
Kragen fuer OberhemdenInfo
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Description
2151212 PATENTANWALT DIPL-PHYS. HEINRICH SEIDS
62 Wiesbaden · Rheinstraße 121 · Postfach 670 · Telefon 30 34 59
Postscheck Frankfurt/Main 181008 · Bank Deutsche Bank 3 956 372
Wiesbaden, den 27. Sept. 1971 Mein Zeichen: B 1019 S/dp
Sidney Daniel Blue
605 Park Avenue
New York, N.Y. 10021, V.St.A.
Kragen für Oberhemd
Priorität: USA-Patentanmeldung vom
10. Dezember 1970, IMr. 96 956
Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Konstruktion für Kragen, wie sie an Herren- und Knabenoberhemden angesetzt
werden und insbesondere für solche Kragen, deren Bund im Bereich der sich gegenüberliegenden Kragenenden halbsteife
Einlagen aufweist, die sich über die Oberkante des Kragenbundes hinaus erstrecken. Kragen dieser Art sind Gegenstand der
deutschen Patentschrift 1 262 177 des gleichen Anmelders.
Die vorliegende Erfindung bringt eine Verbesserung, die im Zusammenhang
mit der Kragenkonstruktion des oben genannten Patentes die Hauptursache der Unbequemlichkeit vermeidet, die den
derzeit konstruierten Hemdkragen anhaftet.
An ein Hemd angesetzte Kragen haben einen Halsbund und einen darum gelegten Oberkragen oder Umhang. Die untere Kante des
Halsbundes ist an der Halsöffnung des Hemdenkörpers befestigt. Anders als es der Gegenstand der deutschen Patentschriften
1 207 305 und 1 202 235 des gleichen Anmelders ist, haben Oberhemden, die zu Anzügen getragen werden, Halsbundabschnitte mit
solchen Enden, die auf der Vorderseite überlappen und gewöhnlich durch einen Knopf und ein Knopfloch aneinander befestigt sind.
209828/0029
Bei der Kragenkonstruktion die dem oben erwähnten deutschen
Patent 1 262 177 zugrunde liegt, befindet sich die Faltlinie
an der Vorderseite des Kragens oberhalb der normalen 3?altlinie, die entlang der Grenzlinie zwischen dem Kragenoberteil
und dem Halsbund verläuft. Entsprechend dieser Konstruktion ist ein Teil der Oberkanten der zusammentreffenden Enden des
Oberkragens auf einer kurzen Strecke einwärts und abwärts ge~»
faltet um eine aufwärtige Verlängerung der Oberkante des Halsbundes zu bilden. Die Verringerung der Höhe des tatsächlichen
Halsbundes entspricht dem Höhenzuwachs durch die einwärts abgebogene Oberkante des Kragenoberteiles. Diese Konstruktion
ergibt einen Kragen von normaler Höhe in seinem vorderen Bereich, die als Halsbund wirkt, obwohl dieser Teil des Halsbundes
zum Teil aus dem Kragenumhang und zum Teil aus dem Halsbund selbst gebildet wird. Weil die vorderen Enden des tatsächlichen
Halsbundes in ihrer Höhe reduziert sind, sind die oberen Kanten dieser Enden nicht mehr oberhalb des Krawattenknotens
sichtbar, wodurch ein häßlicher Effekt überwunden wird.
Erfahrungen bei der Benutzung dieser Konstruktion zeigten, daß sie neben diesem noch andere Vorteile hatte. Bei Hemden mit
überlappenden Halsbundenden brachte die verringerte Höhe der Halsbundenden beispielsweise eine größere Bequemlichkeit für
die das Hemd tragende Person. Als Folge hiervon wurde deutlich, daß eine weitere Steigerung der Bequemlichkeit erreicht werden
kann, wenn der Bereich der überlappenden Halsbundenden weiter reduziert wird. Zugleich würde eine derartige Konstruktion die
Abschnürungseinengung konventioneller Hemdkragen im wesentlichen vermeiden.
Entsprechend der Anatomie des durchschnittlichen Mannes liegt der empfindlichste Teil des Halses, nämlich der Bereich, der
den allgemein als "Adamsapfel" bekannten Schilddrüsenknorpel bedeckt, so,daß er üblicherweise durch den Halsbund des Kragens
umgeben wird, wobei die überlappenden Enden desselben direkt auf ihm ruhen oder gegen die Spitze oder zumindest gegen
den unteren Bereich des Adamsapfels drücken. Wenn somit
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der Kragen eines konventionellen Hemdes einlaufen oder der
Halsumfang des Trägers zunehmen sollte, würde der Träger ein unbequemes Würgegefühl empfinden, dem nur durch Aufknöpfen
des Knopfes begegnet werden kann. Solches Aufknöpfen vermindert natürlich das erwünschte Erscheinungsbild des Kragens.
Der übliche Durchschnittshalsbund ist so zugeschnitten, daß er eine stehende Vorderhöhe von ca. 2 bis 2,5 cm aufweist
wenn man dies vertikal durch den Verbindungspunkt von Knopf und Knopfloch mißt. Die horizontale Linie dieses Verbindungspunktes liegt üblicherweise im Mittelpunkt des Haisbundendes.
Das heißt daas jede seitliche oder Umfangsspannung an dem Punkt,
an welchem die überlappten Enden des Halsbundes miteinander befestigt sind, Widerstand findet. Da sich der Befestigungspunkt bezüglich der Seiten in der Mittellinie des Halsbundes
befindet, wirkt sich jede Spannung gleichmäßig auf die oberen und die unteren Randpartien des Halsbundes aus.
Der menschliche Hals ist im wesentlichen von konischer Gestalt und hat seinen größten Umfang an seiner Basis, wo die Muskeln
in die Schulter und den Brustbereich austreten.Uach oben zu
verjüngt sich der Hals und bei. einem durchschnittlichen Mann ist der Umfang an einem Punkt oder an einer Linie, welche der
Oberseite des Halsbundes entspricht, etwa 2,5 cm kleiner. Diese Linie wird üblicherweise benutzt um die Größe des Hemdes
zu bestimmen, die der Träger wählen sollte. Die an einem Hemd markierte Größe schließt üblicherweise ein, daß der Kragen in
flach ausgebreitetem Zustand entlang desjenigen Teiles der oberen Kante des Halsbundes gemessen wird, die sich von einem
Ende des Oberkragens bis zum anderen Ende erstreckt.Wenn man
gleichzeitig den Halsbund vom Mittelpunkt des Knopfes aus zum nächstgelegenen Ende des Knopfloches mißt, wird man finden,
daß diese Messung üblicherweise ca. 1 cm langer ausfällt als es der angegebenen Größe entspricht.
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Wenn der Halsbund um den Hals des Trägers gelegt und befestigt
wird nimmt er die Form eines stumpfen Kegels an, wobei seine Bodenpartie einen geringfügig größeren Umfang annimmt als es
der vorerwähnten 1 cm- Differenz entspricht, was jedoch nicht ausreicht um die Differenz von ca. 2,5 cm zu erreichen, die
der Halsumfang zwischen dem oberen und dem unteren Rand des Halsbundes hat. Wenn der Kragen zugeknöpft wird erfährt der
Yorderbereich des Halsbundes an der Knöpfstelle eine Drehung.
Zieht man den vorderen Teil des Kragens abwärts auf die Brust zu aus der vorherigen Ausrichtung heraus, so steigert diese
Drehbewegung den Winkel der konischen Formgebung des Halsbundes, was mehr verfügbaren Umfang an der Bodenkante des Bundes
und entsprechend weniger Umfang an der Oberkante desselben ergibt. Entsprechend beeinträchtigt Jede Bewegung des Vorderbereiches
des Bundes, welche die gewollte horizontale Achse des Vorderbereiches des Halsbundes stört, die Kontinuität
seiner Ausrichtung entlang der Vorderkante des Hemdes, wo es gewünscht ist, daß die Kante des Hemdenkörpers und die Endkante
des Halsbundes eine gerade vertikale Linie bilden. Wenn somit die Konfiguration zwischen dem Hals und der Brust des
Trägers den Kragen tiefer als bis zu einem bestimmten Winkel an der Vorderseite des Kragens herabrutschen läßt, tritt eine
Verdrehung in der vertikalen Ausrichtung zwischen der Kante des Hemdenkörpers und der Endkante des Halsbundes auf. Wenn
dies eintritt dreht sich das Ende des Halsbundes von der geknöpften
Befestigung aus abwärts, so daß die Endkante des Halsbundes eine Kragkraft ausübt. Dies bewirkt einen vertikalen
Abwärtsdruck auf die freie Kante des vorderen Hemdenkörpers mit der Folge daß er sich in unschöner Weise faltet
oder verwirft.
Frühere, weitgehend erfolglose Versuche einen Kragen so zu
konstruieren, daß die Unbequemlichkeit und das Faltenwerfen verhindert werden, sind in den USA- Patentschriften 1 243
und 1 453 144 sowie in der deutschen Patentschrift 362 038
enthalten. Von Interesse ist ferner eine andere erfolglose Konstruktion die in dem USA- Patent 2 308 369 beschrieben
ist und einen Halsbund zum Gegenstand hat, der eine V- förmige
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öffnung auf der Vorderseite hat aber auch eine stabile Befestigung
in der Mitte des Halsbundes aufweist. Eine solche Kragenkonstruktion bringt aber nicht das niedrige Hauptteil
und die weiche, sich anpassende Kreuzung des Adamsapfel-Bereiches, wie es für hohen Komfort wünschenswert ist.
Das Hemd der vorliegenden Erfindung hat ein Rumpfteil mit einer Halsöffnung und einen Kragen, der entlang einer oberen
Bandkante der Halsöffnung befestigt ist. Der Kragen umfasst einen Halsbundabschnitt, einen Umhangabschnitt, der
entlang einer oberen Bandkante des Bundabschnittes befestigt
und bezüglich des Bundes entlang einer Faltlinie abwärts gebogen ist, sowie ein erstes, längliches halbsteifes Teil,
das sich innerhalb des Umhangabschnittes befindet. Dieses
erste Teil versetzt die Faltlinie bezüglich zumindest eines Teiles des Halsbundes aufwärts, wobei der versetzte Abschnitt
der Faltlinie im we sentliehen mit einer oberen Bandkante des
ersten Teiles zusammenfällt. Die einander gegenüberliegenden Endteile des Halsbundes sind im wesentlichen von dreieckiger
Formgebung und haben eine obere Bandkante, die unter einem spitzen Winkel in gerader Linie auf den Hemdenkörper zu abfällt
bis zur Nullhöhe, wo sie an der vertikalen Kante des zugehörigen Hemdenvorderteiles endet. An einem Endabschnitt
des Halsbundes befindet sich ein Knopfloch in der Nähe der Verbindung mit dem Hemdenkörper, so daß die zugeordneten
Endabschnitte des Halsbundes nach dem Überlappen und gegenseitigen Befestigen eine im wesentlichen V- förmige Öffnung
bilden. Innerhalb der entsprechenden Endabschnitte des Halsbundes befinden sich ein zweites und ein drittes halbsteifes
Element. Dieses zweite und dieses dritte Element sind mit dem ersten halbsteifen Element, das sich im Umhangteil befindet,
verbunden um das Faltenwerfen des Halsbundes zu vermeiden wenn der Umhangteil bezüglich des Halsbundes abwärts
gefaltet wird und die Endabschnitte des Halsbundes einander überlappend aneinander befestigt sind.
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~ Ö ·"■
Die vorliegende Erfindung zeigt eine Kragenkonstruktion in welcher die Bodenkante des Halsbundes lang genug ist,
um sich bequem an den grösseren Durchmesser an der Halsbasis anpassen zu können und bei welcher der Durchmesser
an der Faltlinie des Kragenumhanges einen merklichen Unterschied gegenüber dem Durchmesser am Boden des Halsbundes
aufweist. Es wird angestrebt, daß sich dieser Unterschied sofort verändern kann um sich sowohl der Anatomie
des Trägers als auch dem Format seines Krawattenknotens anpassen zu können.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung werden die Befestigungsmittel für die überlappenden Halsbundenden an
der unteren Kante dieser Enden an einem Punkt befestigt, der sich in unmittelbarer Nähe des Randes der vorderen
Halsöffnung des Hemdes befindet und der mit der Knopf- und Knopflochlinie der Vorderseite des Hemdes ausgerichtet
ist.
Dieser Befestigungsbereich am Knopflochende des Halsbundes
umfasst eine einzelne Schicht der Basiseinlage und eine einzelne Lage sowohl von der inneren als auch von der äuss
er en Aus sens chi cht des Halsbundes. Als Folge hiervon sind die Kanten des Knopfloches recht flexibel und ergeben bereitwillig
eine Passage für den Knopf durch das Knopfloch zum Befestigen oder Lösen der Halsbundenden in ihrer überlappten
Stellung.
Die Anordnung des Knopfloches wäre am Halsbund eines konventionellen
Hemdes an dieser Stelle unbrauchbar und nicht funktionsfähig, weil das Knopfloch zumindest sechs Materialschichten
durchdringen müßte: zwei äußere und zwei innere Stoffschichten, eine einzelne Einlage der Hemdenvorderseite
und zumindest eine einzelne Schicht der Basiseinlage.Damit
nicht genug müßten sogar häufig sieben Materialschichten
durchdrungen werden, weil die meisten Hersteller einen schmalen Rand der Basiseinlage umzuschlagen pflegen. Eine derartige
Materialdicke würde eine Knopflochöffnung zur Folge
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haben, bei welcher zum Durchbringen eines Knopfes egal in
welcher Richtung erhebliche Kraft erforderlich wäre. Würde man ferner das Knopfloch eines konventionellen Halsbundes
unmittelbar an der Verbindung der Oberkante des Vorderhemdes mit dem Boden des Halsbundes anordnen, entweder oberhalb
oder unterhalb der Verbindungslinie, so würde der Krageffekt der vollen Höhe der Endkante des Halsbundes weiterhin
die Möglichkeit haben einen Druck auszuüben um das Erscheinungsbild des Vorderhemdes .'.u stören.
Bringt man die Befestigungsmittel an dem erfindungsgemäßen Ilalsbund in unmittelbarer Nähe der Verbindung zwischen Bund
und Vorderhemd an, so liegt die Umfangsbegrenzung an der Bodenkante des Bundes, während sich der Umfang an der FaItlinie
zwischen Bund- und Umhangteil entsprechend der Bequemlichkeit des Trägers und dem Erfordernis eines korrekten Erscheinungsbildes
anpassen kann. Bei dieser Anpassung tritt weder am Vorderhemd noch an den Oberteilen des Kragens eine
Verkrumpelung auf und das ordentliche Erscheinungsbild bleibt erhalten. Darüber hinaus macht es die Anordnung der Befestigungsmittel
am Boden des Halsbundes möglich, den Bereich der überlappenden Bundenden zu reduzieren. Erfindungsgemäß verlaufen
die oberen Kanten der Bundenden von der oberen Ecke des Vorderhemdes aus bis zu dem Punkt, in welchem die Oberkante
des Halsbundes und die Vorderkante des Kragenumhanges zusammentreffen, in gerader Linie geneigt. Wenn die Halsbundenden
in dieser Weise überlappen bildet sich im Bereich des Adamsapfels ein schmales, offenes "V" , das von jeglichem
Würggefühl befreit. Dieses V kann sich frei ausdehnen oder zusammenziehen um sich den Erfordernissen der Bequemlichkeit
und des Erscheinungsbildes anzupassen.
Wegen des geneigten Profiles der Halsbundenden ist die Höhe der Endkante des Halsbundes an der Stelle wo sie mit der oberen
Kante des Vorderhemdes zusammentrifft im wesentlichen null. Dieser Umstand vermeidet die Kragkraft, die normalerweise an
der Kante des Vorderhemdes entsteht. Dies vermeidet im
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Zusammenhang mit der Minimierung der seitlichen Fehlausrichtung
entlang der Bodenkante des Halsbundes durch die Anordnung des Befestigungsknopfes in unmittelbarer Nähe
der Auflagestelle der Bodenpartie des Halsbundes auf der Brust des Trägers solche Kräfte, die das weiche Anliegen
des Vorderhemdes stören könnten.
Durch die Ausgestaltung des Hals"bundes zur Vermeidung des
Zusammenziehens und des Faltenwerfens wird ein weiches,
druckfreies Kreuzen des Adamsapfel- Bereiches erreicht. Diese Konstruktion erfordert jedoch eine aufrechte Stützung
der Bundenden. Hierzu ist in o^äem der überlappenden
Bundenden ein halbsteifes Teil von allgemeiner Dreieckform vorgesehen. Dieses Teil wirkt auch als Versteifungsplatte
für den unteren Längsbereich des halbsteifen Teiles, welches in der deutschen Patentschrift 1 262 177 mit dem
Bezugszeichen 50 versehen ist. Der Bereich des vorerwähnten
halbsteifen Teiles, der sich innerhalb des Halsbundes befindet, trifft somit auf die Oberfläche des halbsteifen
Teiles, welches sich entsprechend der vorliegenden Erfindung in den Halsbundenden befindet. Wenn der das halbsteife
Teil beinhaltende Oberkragen um seine obere Längskante abwärts gefaltet wird, wird eine einwärts gerichtete Kippkraft
auf seine untere Kante übertragen. Dieser Kraft und ihrem Kippeffekt wird erfindungsgemäß durch das halbsteife
Teil im Bundende begegnet. Eine feste Lage der Gelenkwirkung des Oberkragens wird durch die Anbringung von Nähstichen
im Bereich oberhalb der Oberkante der halbsteifen Verstärkung erreicht.
So liefert die Erfindung einen Halsbund mit überlappenden Enden und einem niedrigen Vorderprofil, welches, wenn man
es im Zusammenhang mit der Faltlini envers et zung entsprechend der obengenannten Patentschrift 1 262 177 benutzt,
einen Kragen ergibt, der eine größere Bequemlichkeit in dem empfindlichen Bereich des Adamsapfels am Halse des
Trägers ergibt durch Vermeidung derjenigen Elemente, die
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bei den derzeit üblichen Hemdkonstruktionen die Begrenzung
und die Atschnürungsverengung bewirken. Der erfindungsgemäße Halsbund gestattet ferner dem Träger eine sofortige Anpassung
zur Erzielung einer vollen Bequemlichkeit und gestattet ihm zugleich bei Anspannung des Körpers oder bei einer Bewegung
des Halses ein ordentliches Kragenbild zu zeigen oder den Wunsch den Anforderungen der Mode hinsichtlich des Formates
des Krawattenknotens folgen zu können.
Einzelheiten der Erfindung mögen nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert sein:
Fig.1 ist eine abgebrochene Frontansicht des aufgesetzten
Hemdkragens wobei eine der Kragenspitzen aufwärts gebogen ist um die Anordnung der zum Vorderbereich
des Kragens gehörenden Teile zu zeigen;
Fig.2 ist eine Draufsicht auf die zusammengesetzten Teile
einer Einlage für den Umhang oder Oberkragen bei einem Kragen mit separat geschnittenem Bund und
Oberteil;
Fig.3 ist eine Draufsicht auf die Zusammensetzung der
Teile einer Einlage für einen Halsbund eines zweiteiligen Kragensj
Fig.4 ist eine Draufsicht, die den resultierenden Zusammenhang
der in den Fig.2 u. 3 gezeigten Einlagen nach ihrer Zusammenfügung zur Bildung eines
Kragens zeigt;
Fig.5 ist eine vergrößerte Ansicht des Knopflochendes
der Einlagenanordnung;
Fig.6 zeigt einen vergrößerten Querschnitt der abwärts
gebogenen Kragenspitze, der im wesentlichen entlang der Linie 6-6 der Fig.1 aufgenommen ist;
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Fig.7 zeigt einen Querschnitt der zusammengefassten Einlageteile,der im wesentlichen entlang der
Linie 7-7 der Fig.5 aufgenommen ist;
Fig.8 ist eine abgebrochene Frontansicht eines angesetzten
einstückigen Kragens, bei welchem eine der Kragenspitzen aufwärts weggebogen ist um
die gegenseitige Lage der Teile im Vorderbereich des Kragens zu zeigen;
Fig.9 ist die vergrößerte Ansicht des Knopflochendes
der Einlagenanordnung für einen einteiligen Kragen;
Fig.10 zeigt einen vergrößerten Querschnitt der abwärts
gebogenen Kragenspitze, der im wesentlichen entlang der Linie 10 - 10 der Fig.8 aufgenommen wurde;
Fig.11 zeigt einen Querschnitt durch die Einlagenanordnung,
der im wesentlichen entlang der Linie 11 - 11 der Fig.9 aufgenommen wurde.
Unter anfänglicher Bezugnahme auf Fig.1 ist ein Hemdkragen 24-der
erfindungsgemäßen Art an einem Hemd 26 befestigt, das ein erstes und ein zweites vorderes Rumpfteil 52 und 54- hat, deren
rückwärts umgeschlagene Kanten 52A und 5^-A überlappen und durch
eine Anzahl Knöpfe und Knopflöcher in üblicher Weise aneinander
gehalten sind. Die oberen Abschnitte der vorderen Rumpfteile
52 und 54- bilden die vordere Hälfte einer bogenförmigen
Halsöffnung 16, welche derart gestaltet ist, daß sie eine bequeme Anpassung an die Halsbasis des Trägers hat.
Der Kragen 24 hat einen stehenden Halsbundabschnitt 20 und
einen Oberkragen oder Umhangabschnitt 22. Durch Verbinden der unteren Kante des Halsbundes 20 entlang der Halsöffnuig 16 der
Vorderteile 52 und 54- und entlang der gebogenen Kante eines
Einsatzes (nicht gezeigt) der die Schulter bildet und der Oberkante des Rückenteiles des Hemdes 26 ist der Kragen 24
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mit dem Rumpfteil des Hemdes zusammengefasst. Die Vorkehrung einer Abschlußnaht 60 vervollständigt den Arbeitsgang des
Kragenaufsetζens.
Der Oberkragen 22 und der Halsbund 20 des Kragens 24 "beinhalten
die in den meisten Kragen verwendeten Grundelemente, nämlich die äußere Stoffseite, die innere oder untere Stoffseite
und eine zwischen die beiden Seiten gelegte Einlage. Der neue Gesichtspunkt der Erfindung liegt zum. Teil in der Formgebung
und der Anordnung der Beilageteile 30 und 32 der Einlage, die
an eine Basiseinlage 28 des Halsbundes angeschmolzen oder angeheftet
sind, wie es in den Zeichnungen dargestellt ist. Eine "X"- Strahl- Ansicht dieser Zusatzteile JO und 32 ist in Fig.3
dargestellt in den überlappenden Enden des Halsbundes 20. Der Oberkragen 22 zeigt die Aussenlinie eines angesetzten Stückes,
das aus der Stütze 40 des Kragenvorderteiles und seiner Spitze besteht, das mit dem Faltlinien- Abstandshalter 50 einteilig
ausgebildet ist, was Gegenstand des Patentes 1 262 177 des gleichen Anmelders ist.
Eine Oberkante oder Faltlinie 22A des Kragenoberteiles 22 wird durch den Einfluß der aufwärts vorstehenden Längskante
50 A des Faltlinien- Abstandhalters 50 von der normalen Faltlinie
aufwärts versetzt. Die normale Faltlinie des Kragens erscheint an der Grenzlinie zwischen Halsbund und Umhangteil.
In einem konventionellen, zweiteiligen Kragen mit separat geschnittenem Bund und Umhang erscheint diese Trennlinie an
der Verbindung zwischen den beiden Kragenabschnitten, d.h. im Bereich der Abschlußnaht 48.
Die oberfl Kantai18 der Halsbundenden sind unter spitzem Winkel
abwärts geschrägt. Dieses geneigte Profil, das dort wo es auf die Kante der Hemdenvorderseite ausläuft Nullhöhe erreicht,
entspricht dem der Einlageteile 30 und 32, die in die zugehörigen Halsbundenden eingelegt sind. Beim "überlappen kreuzen
die geneigten Kanten 18 einander an einem Punkt unterhalb der normalen Faltlinie, die bei 48 verläuft, und wesentlich unterhalb
der versetzten Faltlinie 22A, wodurch eine im wesentlichen
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V- förmige Öffnung entsteht, wo sich die Halsbundenden
oberhalb des Adamsapfelbereiches kreuzen.
Die vorliegende Konstruktion der Halsbundenden ermöglicht es, in der Nähe der Hals öffnung der Hemdenvorderseite ein Knopfloch
44 auf die Bodenseite des Halsbundes zu setzen. Diese niedrige Anordnung der Befestigung der überlappenden Bundenden
legt den Punkt der Umfangsbegrenzung ganz auf den Grund des Halsbundes, wo sie derart bemessen werden kann, daß der Umfang
dem Durchmesser des Halses an dieser Stelle bequem gerecht wird, wo er am größten ist. Wenn die Halsbundenden in dieser
Weise gegeneinander befestigt werden, wird der Befestigungspunkt zu einem Anlenkungspunkt und gestattet den zusammen—
treffenden Spitzen der Umhängenden 36A und 38A sich frei aufeinander
zu oder voneinander weg zu bewegen, wie es die Bequemlichkeit oder die Größe des Krawattenknotens erfordert. Die
niedrige Anordnung des Knopfloches 44- und das niedrige Profil der oberen Kanten 18 der überlappenden Halsbundenden lassen
auch die üblichen zusammenziehenden Elemente oberhalb des Adamsapfels wegfallen.
Der Umhangbereich 22 des Kragens weist eine Abschluß- oder
Obernaht 46 auf. Diese Naht ist häufig entsprechend der jeweiligen Mode in einem zugestandenen Abstand entlang der
zusammentreffenden Enden 36 und 38 und der Unterpartie des
Umhangteiles 22 angeordnet. Der Querschnittsaufbau der verschiedenen
Materialschichten einschließlich der Außenschichten 56,58,62 und 64 an der Knopflochseite des Kragens ist am
besten in Fig.6 zu sehen.
Der separat zugeschnittene Umhang 22 hat eine Basiseinlage 34, wie am besten aus Fig.2 zu sehen, die aus einem für diesen
Zweck üblichen Material besteht. Der Umhang 22 enthält ferner zwei Beilagen 40 und 42 aus speziell geformten, schmelzbaren
Teilen. Das in voller Länge ausgebildete Teil 42 hat Endbereiche, die entsprechend den Stützteilen 40 für die
Spitzen gestaltet sind und in der bevorzugten Ausgestaltung ein einstückig angeformtes Teil, dessen Formgebung derjenigen
des Faltlinien- Abstandshalters 50 ähnlich ist, der mit dem
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Stützteil 40 für die Spitzen kombiniert ist. Die schmelzbaren Teile 40 und 42 können aus gewebtem oder nicht gewebtem
Material sein, dem ein kontinuierlicher oder ein nicht kontinuierlicher "überzug aus einem thermoplastischen
Haftmittel, wie Polyäthylen oder anderem Material zugefügt wurde. Überzogene Materialien dieser Art können mit der
Basiseinlage oder auch mit sich selbst verschmolzen werden durch Anwendung von Wärme und Druck, zu welchem Zweck viele
Modelle und Typen von Pressen im Handel erhältlich sind.
Nach der Anschmelzung bilden die Beilagen und das Basismaterial
einen halbsteifen Bereich, der der Formgebung der Beilagen entspricht. Der Festigkeitsgrad wird durch das Gewicht
oder die Dichte des Überzugmaterials bestimmt sowie durch die Menge des verwendeten Haftüberzuges. Die Festigkeit
steigt bei Verwendung mehrerer Beilageschichten.
Fig.3 zeigt die gesamte Längsansicht einer Halsbund- Beilagenanordnung,
die aus einer Basiseinlage 28 und den Beilagen 30 und 32 für das Knopf- bzw. das Knopflochende besteht.
Eine Ausschneidung 32A entfernt die halbsteife Beilage 32
im Bereich des Knopfloch- Durchtrittes.
Fig.4- zeigt den Zusammenhang zwischen den Einlagen des
Halsbundes 20 und des Umhangteiles 22 innerhalb des vollständigen Kragens 24 nach ihrer Vereinigung entlang ihrer
entsprechenden Längsränder durch die Abschlußnaht 48. Wie bei Kragen mit separat geschnittenem Bund und Umhang üblich,
sind die freien Längsenden mit unterschiedlichen Bögen zugeschnitten, so daß der Halsbund nach der Zusammenfügung der
Teile die Form eines stumpfen Kegels annimmt, was der natürlichen Haltung des Halses entspricht. Die Materialfülle im
Umfang am Boden des Halsbundes 20 führt zu abgestuften Falten, wenn der Kragen flach ausgelegt wird, wie es in der
Zeichnung dargestellt ist.
209828/0029
Fig.5, welche eine vergrößerte Darstellung des Knopflochendes
der zusammengefügten Einlagen des Bundes 20 und des Umhangteiles 22 ist, zeigt klar die Zusammenwirkung der
halbfesten Beilagen. Die Teile 40 und 42 sind verschmolzen und bilden die Unterseite der Umhangeinlage 3^. Die
Teile 30 und 32 sind ebenfalls verschmolzen und bilden
die Außenseite der Einlage 28 des Halsbundes. Wenn die beiden Teile des Kragens entlang der Linie 48 verbunden
sind bemerkt man, daß die obere Längskante 5OA oberhalb
der Naht 48 verläuft und daß sich die untere Hälfte des Faltlinien- Abstandhalters 50 über die Oberkante des halbsteifen Elementes 30 bzw. 32 abwärts erstreckt. Da die Nahtlinie
48 oberhalb der Oberkanten der Teile 30 und 32 erscheint
wirkt dies in der gleichen Weise wie ein Stift in einer Angel. Wenn der Umhang 22 über den Kragenbund 20
abwärts gefaltet wird, wird ein auswärts wirkender Kippdruck auf die Kante 5OA ausgeübt und ein entsprechend
einwärts wirkender Kippdruck entsteht entlang der Boden-Längskante des Faltlinien- Abstandshalters 50. Ohne die
Anwesenheit der halbsteifen Teile 30 und 32 in den überlappten Niedrigprofil- Enden des Halsbundes würde der Kippdruck
den Halsbund nach vorne zur Vorderseite des Kragens rollen und einen unordentlichen Effekt hervorrufen. Die
Einfügung der halbsteifen Teile 30 und 32 in die Halsbundenden
erfolgt bei der vorliegenden Erfindung zur Bildung von Verstärkungsplatten um den einwärts kippenden Kräften
im vorderen Bereich des Kragens zu widerstehen, wo die Bodenlinie des Faltlinien- Abstandshalters 50 auf die halbsteife Fläche der Teile 30,32 trifft.
Im Hinblick auf das sehr niedrige Profil der Halsbundenden kann angenommen werden, daß die Halsbundenden beim Weglassen
eines großen Teiles des Materials, das sich in üblichen Kragen befindet und den Adamsapfelbereich bedeckt, in ihrer
vertikalen Ausrichtung praktisch nicht gestützt wären, wenn nicht die halbsteifen Teile 30,32 in die Enden des Halsbundes
eingeführt wären und daß der Kragen im Vorderbereich absinken würde wenn der Krawattenknoten gelöst wird. Der Querschnitt
des Kragens der Fig.5 ist in Fig.7 gezeigt.
209828/0029
Die Fig. 8,9*10 und 11 zeigen eine andere Ausgestaltung der
Erfindung an einer einteiligen Kragenkonstruktion in welcher beispielsweise die Basiseinlage, die schmelzbaren Teile sowie
das äußere und das untere Aussenmaterial alle in einem
Stück geschnitten sind um den Halsbund und den Umhangteil zusammenzufassen.
Die einzelnen Elemente sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 bis 7 versehen mit der Ausnahme, daß den
Bezugszeichen hier eine 1 vorangestellt ist und sie somit dreistellig sind.
Die strichpunktierte Linie 170 in Fig.9 zeigt wo die normale
Faltlinie erscheinen würde und der punktierte. Bereich I50
der halbsteifen Teile 1JO,132 entspricht dem Faltlinien-Versetzungcelement
50.
209828/0029
Claims (5)
- Patentansprüche ; L ' ° ' Λ '■Kragen für Oberhemden mit einem Rumpfteil mit überlappenden Vorderteilen und einer Halsöffnung, der entlang einer oberen Randkante der Halsöffnung an dem Rumpfteil befestigt ist und einen Halsbundteil, ein an der oberen Randkante desselben befestigtes und um eine Faltlinie abwärts gebogenes Umhangteil sowie ein erstes, längliches halbsteifes Element aufweist, das sich in dem Umhangteil befindet und die Faltlinie bezüglich zumindest eines Teiles des Halsbundes aufwärts versetzt, wobei der versetzte Teil der Faltlinie im wesentlichen mit der oberen Randkante des ersten Elementes zusammenfällt, dadurch gekennzeichnet,daß die sich gegenüberliegenden Endabschnitte des Halsbundes (20) im wesentlichen dreieckig ausgestaltet sind und eine obere Randkante (18) haben, die in gerader Linie unter spitzem Winkel im wesentlichen bis auf !füllhöhe abwärts verläuft, wo sie an der vertikalen Kante des zugehörigen Vorderteiles (52,54) des Hemdenkörpers endet,daß ein Endabschnitt des Halsbundes (20) ein Knopfloch (44) aufweist, das sich nahe der Verbindung mit dem Hemdenkörper befindet und die beiden Endabschnitte des Halsbundes nach dem Überlappen und gegenseitigen Fixieren eine im wesentlichen V- förmige Öffnung zeigen,daß ein zweites und ein drittes halbsteifes Element (30,32) in den zugeordneten Endabschnitten des Halsbundes eingesetzt sind und mit unteren Abschnitten des ersten halbsteifen Elementes (50), das sich in dem Umhangteil befindet, in Verbindung stehen um beim Abwärtsfalten des Umhangteiles bezüglich des Halsbundes ein Faltenwerfen des Halsbundes zu vermeiden unddaß die Endabschnitte des Halsbundes überlappend gegeneinander befestigt sind.209828/0029
- 2) Kragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das halbsteife Element (32) , das sich in dem Knopf lochende des Halsbundes (20) "befindet eine Ausschneidung (32A) aufweist, die das Durchführen eines Knopfes durch das Knopfloch (44) erleichtert.
- 3) Kragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein viertes und ein fünftes halbsteifes Element (40,42) in dem Umhangteil (22) angeordnet sind um die vorderen Spitzenbereiche des Umhangteiles zu stützen.
- 4) Kragen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daßdas vierte und das fünfte Element (40,42) mit dem ersten Element zusammen einteilig ausgebildet sind.
- 5) Kragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßder Halsbund (20) des Kragens (24) mit dem Uinhan^eil (22) zusammen einteilig ausgebildet ist.209828/0029
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