DE29821733U1 - Kragen ohne Knopf - Google Patents
Kragen ohne KnopfInfo
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- 239000004753 textile Substances 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
- A41B3/00—Collars
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Switches With Compound Operations (AREA)
Description
Walbusch Walter Busch GmbH & Co.
42646 Solingen
Die Erfindung betrifft einen Kragen ohne Knopf aus textilem Material für ein Kleidungsstück, insbesondere für ein Hemd
oder eine Bluse, mit einem Oberkragen, einem Oberkragensteg, der einen beidseitigen, sich in die Innenseite des Kleidungsstücks
hineinerstreckenden angeschnittenen Beleg aufweist, einem Unterkragen, einem Unterkragensteg und einer Einlage
zwischen Ober- und Unterkragen sowie einer Einlage zwischen Ober- und Unterkragensteg.
Die sogenannten Kragen ohne Knopf erfreuen sich insbesondere bei Herrenhemden großer Beliebtheit. Wenn man die Hemden mit
einer Krawatte trägt, so kann man durch mehr oder weniger starkes Strammziehen der Krawatte den Anpreßdruck des Stegs
gegen den Hals des Trägers beliebig einstellen. Ein solcher Kragen mit Krawatte vermittelt immer einen exakten Sitz. Beim
Kragen mit Knopf ist dagegen der Anpreßdruck des Stegs an den Hals des Trägers stets durch die Kragengröße vorgegeben.
Der Kragen ohne Knopf läßt sich auch ohne weiteres ohne Krawatte tragen, wobei der Kragen sich im oberen Bereich ein
wenig öffnet und dabei dennoch einen exakten, ordentlichen Sitz einnimmt.
Ein bekannter Kragen ohne Knopf der eingangs genannten Art ist aus drei Zuschnitten zusammengenäht. Dabei bestehen jeweils
• ··
der Oberkragen mit dem Oberkragensteg und der Unterkragen mit
dem Unterkragensteg aus einem zusammenhängenden Zuschnitt. Die Einige, die auf Oberkragen und Oberkragensteg geklebt ist,
liegt zwischen Oberkragen und Unterkragen sowie Oberkragensteg und Unterkragensteg und besteht ebenfalls aus einem zusammenhängenden
Zuschnitt. Ein solcher Kragen ist als sogenannter einteiliger Kragen bekannt, da die Stegteile aus einem Stück
mit den dazugehörigen Kragenteilen bestehen. Wenn ein solcher einteiliger Kragen mit oder ohne Krawatte getragen wird, vermittelt
er bereits ein relativ ordentliches Erscheinungsbild. Beim Tragen ohne Krawatte neigt der Kragen jedoch sehr stark
dazu, nach außen zu drehen, wodurch nicht immer ein einwandfreier, seriöser Sitz gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kragen ohne Knopf zu schaffen, der sämtliche Vorteile des bekannten
Kragens in sich vereinigt und darüber hinaus auch beim Tragen ohne Krawatte nicht mehr nach außen dreht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zumindest zwischen Oberkragen und Oberkragensteg wenigstens eine
durchlaufende Naht im Umbruchbereich des Kragens vorgesehen ist, die sich von dem einen vorderen Ende bis zu dem anderen
vorderen Ende des Kragens erstreckt.
Diese zwischen Oberkragen und Oberkragensteg ausgebildete durchlaufende Naht verleiht der Umbruchlinie, die bei dem
erwähnten bekannten Kragen beispielsweise durch einen Einschnitt in der Einlage definiert ist, eine zusätzliche Steifigkeit,
die den Kragen bis zu seinen beiden vorderen Enden führt und damit verhindert, daß sich die Umbruchlinie in den
vorderen Kragenbereichen verliert. Ein Nach-Außen-Drehen des Kragens in seinem vorderen Bereichen tritt daher bei dem erfindungsgemäßen
Kragen nicht mehr auf.
Die durchlaufende Naht zwischen Oberkragen und Oberkragensteg
kann dadurch erzielt werden, daß sie auf eine Falte zwischen
Oberkragen und Oberkragensteg gesetzt wird. Vorzugsweise bestehen aber der Oberkragen und der Oberkragensteg aus zwei
gesonderten Teilen, die über die durchlaufende Naht miteinander verbunden sind. Durch diese Maßnahme ist es nicht nur
möglich, verschiedenes Material für den Oberkragen und Oberkragensteg zu verwenden, sondern durch Ausbildung unterschiedlicher
Krümmungen in dem Verbindungsbereich die Weite des Kragens optimal einzustellen, so daß beim Tragen des Kragens
ein optimaler Komfort erzielt wird, und zwar unabhängig davon, ob eine Krawatte getragen wird oder nicht.
In gleicher Weise können auch der Unterkragen und der Unterkragensteg
aus zwei gesonderten Teilen bestehen, die durch die umlaufende Naht im Bereich der Umbruchlinien zusammengefügt
werden.
Bei einer solchen Kragenkonstruktion bereitet es auch keine Schwierigkeit, die Einlage aus zwei gesonderten Teilen herzustellen,
zumal auch die übrigen Kragenteile aus zwei Teilen gefertigt werden. Gerade bei den Einlagen ist es sehr häufig
wünschenswert, daß diese im inneren und äußeren Bereich unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Beispielsweise fördert
ein weiches Einlageteil im Stegbereich den Tragekomfort, während im äußeren Bereich häufig eine härtere Einlage gewünscht
wird, um dem Kragen eine gewisse Steifigkeit zu verleihen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung
beschrieben.
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Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kragens
ohne Knopf im Zusammenhang mit einem Herrenoberhemd und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den ausgebreiteten Kragen, der bei der Darstellung in Fig. 1 an das Hemd angenäht ist.
Nach der Zeichnung ist ein Herrenhemd 1 mit einem Kragen 2 versehen, der aus textilem Hemdenstoff gefertigt und aus sechs
einzelnen Teilen zusammengenäht ist.
In Fig. 2 sind von dem dargestellten Kragen 2 lediglich der nach außen sichtbare Oberkragen 3 sowie der am Hals anliegende
Oberkragensteg 4 zu sehen.
Durch den Zuschnitt des Oberkragens 3 und das Umnähen ist die Kragenform weitestgehend vorgegeben. Unterhalb des Oberkragens
3 befindet sich ein kongruent zugeschnittener, in der Zeichnung nicht sichtbarer Unterkragen und zwischen Oberkragen 3
und Unterkragen ist noch eine gesonderte Einlage geklebt, die in der Zeichnung ebenfalls nicht sichtbar ist.
Der beim Kragen 2 des Hemdes 1 am Hals anliegende Oberkragensteg 4 ist in seinem mittleren Bereich 5 als Streifen von etwa
konstanter Breite ausgebildet. Zu den Seiten hin verbreitert sich jedoch der Oberkragensteg 4 und geht auf beiden Seiten in
angeschnittene Belege 6 über. Der Oberkragensteg 4 ist an seiner Rückseite mit einem in der Zeichnung (Fig. 2) nicht
sichtbaren, jedoch durch eine strich-punktierte Linie 7 angedeuteten
Unterkragensteg verbunden, der sich jedoch nur bis zu den beiden Enden 8 und 9 des Kragens 2 erstreckt, während der
Oberkragensteg 4 in die angeschnittenen Belege 6 übergeht.
Zwischen dem Oberkragensteg 4 und dem Unterkragensteg 7 ist eine in der Zeichnung nicht sichtbare Einlage vorgesehen, die
sich an der Rückseite des Oberkragenstegs bis hin zu den seitlichen Enden der Belege 6 erstreckt.
Der aus Oberkragen 3, Unterkragen und dazwischenliegender Einlage bestehende Kragenteil ist mit dem aus Oberkragensteg
4, Unterkragensteg 7 und dazwischenliegender Einlage bestehenden Kragenteil über eine durchlaufende Naht 10 verbunden, die
in einem geringen Abstand unterhalb der Umbruchlinie verläuft und sich im Bereich des oberen Randes des Oberstegs 4 bis hin
zu den seitlichen Kragenenden 8 und 9 erstreckt. Oberhalb von der durchlaufenden Naht 10 ist parallel zu dieser eine Verbindungslinie
11 zu erkennen, in der der Rand des Oberkragens 3 an den des Oberkragenstegs 4 anstößt. Die einzelnen Kragenteile
sind wie üblich von links miteinander vernäht.Bei den gestrichelten Linien 12 in den Randbereichen der Kragenteile
handelt es sich um Steppnähte, mit denen die jeweiligen Ober- und Unterteile des Kragens zusätzlich miteinander verbunden
sind.
Aufgrund der sogenannten Zweiteiligkeit des Kragens besteht die Möglichkeit, den aus Ober- und Unterkragen bestehenden
Teil an seiner Verbindungsseite mit einer stärkeren Krümmung zu versehen als die Verbindungsseite des Stegteils. Die Krümmungsunterschiede
sind dabei so gewählt, daß die Länge des Kragenteilrandes etwa 6-8 mm größer ist als die Länge des
angrenzenden Stegteils. Dadurch kann eine ausreichend große Weite zwischen dem Stegteil und dem aufliegenden Kragenteil
geschaffen werden.
Wie insbesondere aus Fig. 1 zu erkennen ist, kommen sich die Kragenenden 8 und 9 im Tragezustand des Hemdes sehr nahe, so
daß fast das Aussehen eines Hemdkragens mit Knopf erreicht wird. Dennoch wird dabei der Halsbereich des Trägers nicht
eingeschnürt und der Steg liegt nur leicht an dem Hals an. Beim Tragen einer Krawatte wird diese nur so fest angezogen,
wie es für den Träger am angenehmsten ist. Der vordere Bereich des Kragens paßt sich dabei in seiner Form automatisch dem von
der Krawatte auf den Kragenbereich ausgeübten Druck an.
Auch beim Tragen ohne Krawatte ist stets ein ausgezeichneter Sitz garantiert, denn der obere Rand des Kragens bietet eine
ausreichende Steifigkeit, die einen korrekten Sitz erzeugt und einem Nach-Außen-Drehen des Kragens entgegenwirkt.
Patentanwälte European Patent Attorneys European Trademark Attorneys
Kölner Straße 8 ■ D-42651 Solingen Telefon +49(0)2 12.2 22 13-0
Telefax +49(0)2 12.103 L/sr 4. Dezember 1998
Walbusch Walter Busch GmbH & Co. 42646 Solingen
Kragen ohne Knopf
I Hemd 2 Kragen
3 Oberkragen
4 Oberkragensteg
5 mittlerer Bereich des Oberkragenstegs
6 Belege
7 Unterkragensteg
8 rechtes vorderes Kragenende
9 linkes vorderes Kragenende
10 durchlaufende Naht
II Verbindungslinie 12 Nähte
Claims (5)
- AnsprücheKragen ohne Knopf aus textilem Material für ein Kleidungsstück, insbesondere für ein Hemd oder eine Bluse, mit einem Oberkragen, einem Oberkragensteg, der einen beidseitigen, sich in die Innenseite des Kleidungsstücks hinein erstreckenden angeschnittenen Beleg aufweist, einem Unterkragen, einem Unterkragensteg und einer Einlage zwischen Ober- und Unterkragen sowie einer Einlage zwischen Ober- und Unterkragensteg, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwischen Oberkragen (3) und Oberkragensteg (4) wenigstens eine durchlaufende Naht (10) im Umbruchbereich des Kragens (2) vorgesehen ist, die sich von dem einen vorderen Ende (8) bis zu dem anderen vorderen Ende (9) des Kragens (2) erstreckt.
- 2. Kragen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberkragen (3) und der Oberkragensteg (4) aus zwei gesonderten Teilen bestehen, die über die durchlaufende Naht (10) miteinander verbunden sind.
- 3. Kragen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterkragen und der Unterkragensteg (7) aus zwei gesonderten Teilen bestehen.
- 4. Kragen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einlage aus zwei gesonderten Teilen besteht. - 5. Kragen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet, daß der an den Steg angrenzende Rand des aus Oberkragen (3) und Unterkragen bestehenden Kragenteils sechs bis acht mm langer ausgebildet ist als der angrenzende Rand des Steges.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29821733U DE29821733U1 (de) | 1998-12-07 | 1998-12-07 | Kragen ohne Knopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29821733U DE29821733U1 (de) | 1998-12-07 | 1998-12-07 | Kragen ohne Knopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29821733U1 true DE29821733U1 (de) | 1999-02-18 |
Family
ID=8066259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29821733U Expired - Lifetime DE29821733U1 (de) | 1998-12-07 | 1998-12-07 | Kragen ohne Knopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29821733U1 (de) |
-
1998
- 1998-12-07 DE DE29821733U patent/DE29821733U1/de not_active Expired - Lifetime
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