DE1262177B - Oberhemd - Google Patents
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- DE1262177B DE1262177B DEB85373A DEB0085373A DE1262177B DE 1262177 B DE1262177 B DE 1262177B DE B85373 A DEB85373 A DE B85373A DE B0085373 A DEB0085373 A DE B0085373A DE 1262177 B DE1262177 B DE 1262177B
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- A41B—SHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A41b
Deutsche Kl.: 3 al - 3/06
Nummer: 1262177
Aktenzeichen: B 85373 VII a/3 al
Anmeldetag: 12. Januar 1966
Auslegetag: 7. März 1968
Oberhemd
Die Erfindung betrifft ein Oberhemd mit angesetztem Kragen, dessen Bund im Bereich der gegenüberliegenden
Kragenenden halbsteife Einsatzteile aufweist.
Bei Oberhemden werden der Kragenbund und der Oberkragen getrennt zugeschnitten. Es ist aber auch
möglich, den Kragenbund und den Oberkragen aus einem Stück zuzuschneiden. In jedem Fall entsteht in
der Gebrauchsstellung des Kragens zwischen dem Oberkragen und dem Kragenbund eine Faltlinie, die
mit der Naht zwischen dem Kragen und dem Bundteil zusammenfällt, wenn diese Teile getrennt zugeschnitten
sind. Diese FaIt- oder Übergangslinie zwischen dem Oberkragen und dem Kragenbund wird
auf der Vorderseite des Hemdes sichtbar, insbesondere wenn sich der Binder lockert, so daß der unansehnliche
Bereich der Oberkante des Kragenbundes über dem Binderknoten zu sehen ist.
Bekannte Einsatzteile für die eingesetzten Kragen von Oberhemden erstrecken sich sowohl über den
Kragenbund als auch über den Oberkragen und weisen eine Umbiegung auf, die mit der normalen
Faltlinie an der Oberkante des Kragenbundes zusammenfällt. Diese bekannten Einsatzteile sind durch
eine Biegungskante voneinander getrennt, die mit der normalen Faltlinie an der Nahtstelle von Kragenbund
und Oberkragen zusammenfällt, so daß es nicht vermieden wird, daß der unansehnliche Bereich an der
Oberkante des Kragenbundes sichtbar wird, insbesondere wenn sich der Binderknoten lockert.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß sich jedes halbsteife Einsatzteil über
die Oberkante des Kragenbundes hinaus erstreckt.
Dadurch wird die Faltlinie von der normalen Übergangslinie zwischen dem Oberkragen und dem
Kragenbund nach oben verschoben, so daß der unansehnliche Bereich an der Oberkante des Kragenbundes
nicht sichtbar werden kann, insbesondere wenn sich der Binderknoten lockert.
Nach einer bevorzugten weiteren Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich das Einsatzteil im Bereich
der gegenüberliegenden Kragenenden und ist rückwärtig nach unten zu der Oberkante des Kragenbundes
hin abgerundet. Damit ist ein allmählicher Übergang der nach oben verschobenen Faltlinie in
die normale Übergangslinie zwischen Kragenbund und Oberkragen gewährt.
In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist das Einsatzteil mit einem abgewinkelten, längs der Oberkante
des Teiles umbiegbaren Ansatzstück versehen, das sich längs der gegenüberliegenden Enden des
Oberkragens erstreckt.
Anmelder:
Sidney Daniel Blue, New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Dipl.-Ing. P. G. Blumbach
und Dipl.-Phys. Dr. W. Weser, Patentanwälte,
6200 Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Sidney Daniel Blue, New York, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 29. September 1965
(491338)
V. St. v. Amerika vom 29. September 1965
(491338)
Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
In diesen zeigt
Fig. 1 die Teilvorderansicht eines angesetzten Hemdkragens, wobei eine Kragenspitze nach oben
gebogen ist,
Fig. 2 eine Teilvorderansicht ähnlich der Fig. 1,
wobei die Spitzen des Kragens angeknöpft sind,
F i g. 3 die Draufsicht auf die Hälfte einer Zwischeneinlage
für den Oberkragen des Kragens gemäß F i g. 1 vor der Zusammensetzung,
F i g. 4 die Vorderansicht einer Hälfte der Zwischeneinlage für den Oberkragen des Kragens gemäß
F i g. 2 vor der Zusammensetzung,
F i g. 5 die Vorderansicht ähnlich F i g. 3, die eine Hälfte einer Zwischeneinlage einer anderen Ausführungsform
darstellt,
Fig. 6 eine Draufsicht ähnlich der Fig. 4 einer
weiteren Ausführungsform,
F i g. 7 die Draufsicht einer Zwischeneinlage eines Einstückkragens,
F i g. 8 eine Draufsicht auf einen Sporthemdkragen, F i g. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9 in F i g. 1,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 2,
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in F i g. 2 und
Fig. 12 die Teilvorderansicht eines Hemdes mit
einem Einstückkragen, wobei eine Kragenspitze zur Erläuterung der Ausführungsform gemäß F i g. 7 nach
oben gebogen ist.
809 517/1
3 4
In den Fig. 1 und 9 ist ein Hemd 10 dargestellt, schichten des Kragenbundes20 mit dem Oberkragen
das einen angesetzten Kragen aufweist, bei dem sich 22 befestigt wird. Die Endzusammenheftung 48 be-
die Enden des Kragenbundes nicht überlappen. Das festigt weiter die Außenkanten der eingedrehten
Hemd 10 besteht aus einem gewöhnlichen Rumpf- Ränder der Außenschichten 24 und 26 und die
teil mit den beiden Brustteilen 12, 14, deren Kanten 5 Zwischenlage 28 längs der Enden des Kragenbundes
sich der Länge nach in der Mitte der Hemdbrust 20. Dadurch wird eine Anordnung geschaffen, bei der
überlappen, wobei die Brustteile in üblicher Weise an der Naht des Oberkragens 22 mit dem Kragen-
mit dem Schulterteil des Hemdes 10 verbunden sind. bund 20 eine normale Faltlinie verläuft, die sich längs
Die Teile 12, 14 und das Schulterteil besitzen eine der oberen Kante 20 B des Kragenbundes auf Grund
Halsöffnung 16, an der der Kragen 18 befestigt ist, io der Befestigung der beiden Teile durch die Zu-
wobei der Kragen 18 einen Bund 20 aufweist, der an sammenheftung 48 erstreckt. Die normale Faltlinie
seiner unteren Kante 20,4 an dem Hemdrumpf an längs der Kanten 20 5 kann als Übergangslinie
der Halsöffnung 16 befestigt ist, während der Ober- zwischen den beiden Kragenteilen bezeichnet werden,
kragen 22 des Kragens 18 sich in der normalen Gemäß F i g. 1 wird bei einem Oberhemd ein FaIt-
Stellung während des Tragens von der Oberkante *5 linienverlagerer SO in Form eines länglichen halb-
205 des Kragenbundes etwas nach oben erstreckt steifen Teiles zwischen die Außenschichten 30 und
und dann nach unten gebogen ist. 32 des Oberkragens 22 eingesetzt und so angeordnet,
Gemäß F i g. 1 weist der Kragenbund 20 eine daß er sich über die normale Faltlinie in Längsrich-Außenseite
oder Schicht 24 und eine entsprechende tung erstreckt und über die Kante 2OS des Kragen-Innenseite
oder Schicht 26 auf, die beide aus dem 2° bundes hervorragt. Das halbsteife Einsatzteil 50 erMaterial
des Hemdes hergestellt sind, das das gleiche streckt sich längs der normalen Faltlinie vorzugssein
kann, das für den Hemdrumpf und für die weise über einen kürzeren Abstand von den Kanten
Zwischeneinlage 28 zwischen den beiden Außen- 36 und 38 der gegeneinanderweisenden Enden des
schichten 24, 26 verwandt werden kann. In gleicher Oberkragens 22, wobei die obere Längskante 50,4
Weise besitzt der Oberkragen 22 des Kragens eine 25 em kleines Stück über der Oberkante 205 des
Außenschicht 30 und eine Innenschicht 32, die aus Kragenbundes verläuft und das Einsatzteil in seiner
dem Hemdenmaterial besteht, ferner eine zwischen Lage angeheftet ist. Beim Umlegen des Oberkragens
den Schichten 24 und 26 angeordnete Zwischen- 22 weist dieser eine nach oben verschobene Faltlinie
einlage 34, die aus dem gewöhnlichen Kragenüber- auf, so daß über einem kürzeren Abstand von den
zugsmaterial besteht. Zusätzlich kann eine schmelz- 30 sich gegenüberstehenden Enden des Oberkragens die
bare Einlage 35 an die Unterseite der gebräuchlichen Oberkante 40,4 über der Oberkante 205 des Kragen-Zwischeneinlage
34 angeschmolzen werden, wobei bundes sich befindet. Dadurch wird eine neue FaItderen
Enden und Grundkanten im wesentlichen mit linie über einen kürzeren Längsabstand gebildet, woden
Schlußkanten des Oberkragens abschließen und bei diese Faltlinie etwas nach oben in die Nähe der
die obere Längskante einen geeigneten Abstand von 35 Stelle verschoben wird, wo der Krawattenknoten norder
normalen Faltlinie bildet, um eine weiche nach- malerweise sich befindet. Dabei verläuft die obere
giebige Zone der Faltlinie zu bilden, während eine Kante 22,4 des nach unten gefalteten Oberkragens
zusätzliche Festigkeit über den gesamten restlichen längs der oberen Kante 50,4 des halbfesten Einsatz-Oberkragen
bewirkt wird. Bei aus zwei Stücken be- teiles 50, wodurch die verschobene Faltlinie in die
stehenden Kragen sind die verschiedenen Schichten 40 normale Übergangslinie oder Faltlinie an einem
des Kragenbundes 20 und des Oberkragens 22 des Punkt / in einigem Abstand von den Kanten 36 und
Kragens 18 mit ihrer Längskante geschnitten. Dabei 38 der sich gegenüberstehenden Enden des Oberweisen die aneinander zu befestigenden Kanten ver- kragens übergeht. Dieser natürliche Anschluß an den
schiedene Bogenkrümmungen auf, so daß sich der Punkt/ erlaubt dem gefalteten Oberkragen natür-Kragenbund
kegelstumpf artig an den Hals des Trägers 45 lieh, von der normalen Faltlinie zu fallen, was auf
in der Gebrauchsstellung des Kleidungsstückes an- der Tatsache beruht, daß die obere Längskante 50,4
schmiegt, während der Oberteil des Kragens etwas etwas nach unten zu der normalen Faltlinie gebogen
entfernt vom Kragenbund abfällt, um dazwischen ist, die längs der oberen Kante 205 des Krageneinen
Raum zu bilden, in dem der Binder leicht bundes verläuft. Natürlich kann das halbsteife Eingleiten
kann. Weiterhin sind die Endkanten 36 und so satzteil über den Punkt 7 ausgedehnt werden, falls es
38 der Außenschichten und die Zwischeneinlage 34 erforderlich ist, die normale Faltlinie über einen
des Oberkragens 22 winklig in bezug auf die Längs- größeren Längsabstand zu verschieben,
achse des Oberkragens geschnitten, um Kragen- In Fig. 2 und den zugehörigen Fig. 10 und 11 ist spitzen zu bilden. Die Endkanten 36 und 38 und die ein typischer Kragen dargestellt, der nach unten unteren oder äußeren Kanten der Außenschichten 30 55 geknöpft wird. In dieser Ausführungsform wird der und 32 und der Zwischeneinlage 34 sind nach innen Kragenbund 120 in bekannter Weise zugeknöpft, wogedreht und längs mit der dazwischen angeordneten bei sich die Enden des Bundes 120 in der gleichen Zwischeneinlage zusammengeheftet. Weise wie die Brustteile 112 und 114 der Vorder-
achse des Oberkragens geschnitten, um Kragen- In Fig. 2 und den zugehörigen Fig. 10 und 11 ist spitzen zu bilden. Die Endkanten 36 und 38 und die ein typischer Kragen dargestellt, der nach unten unteren oder äußeren Kanten der Außenschichten 30 55 geknöpft wird. In dieser Ausführungsform wird der und 32 und der Zwischeneinlage 34 sind nach innen Kragenbund 120 in bekannter Weise zugeknöpft, wogedreht und längs mit der dazwischen angeordneten bei sich die Enden des Bundes 120 in der gleichen Zwischeneinlage zusammengeheftet. Weise wie die Brustteile 112 und 114 der Vorder-
Wie Fig. 9 zeigt, sind anfänglich der Kragenbund seite des Hemdes überlappen und mit Knöpfen
20 und der Oberkragen 22 an dessen Längskante be- 60 befestigt sind. Der Oberkragen 122 ist durch ein
festigt, die oben beim später vollständigen Kragen 18 längliches halbsteifes Einsatzteil 150 nach oben ver-
in Erscheinung tritt, wobei zwischen den Längs- schoben, das über der Naht 148 angeordnet ist, so
kanten der Außenschichten 24 und 26 des Kragen- daß die obere Längskante 150^4 etwas über der nor-
bundes 20 die Zwischeneinlage 28 gegen die nach malen Faltlinie oder Übergangslinie verläuft, die sich
innen gebogenen Flächen der Außenschicht 26 an- 65 längs der Oberkante 1205 des Bundes 120 befindet,
geordnet ist und durch die Zusammenheftung 48 in Dadurch wird der Oberkragen 122 mit einer FaIt-
der nach innen gedrehten Lage zusammen mit den linie versehen, die etwas nach oben für einen kürze-
Längsrändern der Außenschichten und Zwischen- ren Abstand von den Kanten 136,138 der sich gegen-
überstehenden Enden des Oberkragens verschoben ist. Weiterhin ist die obere Längskante 150 ./I des
Faltenverlagerers 150 allmählich links nach unten zu der normalen Faltlinie des Kragenbundes gebogen,
wie in F i g. 2 zu sehen ist, und erlaubt einen langsamen Übergang der verschobenen Faltlinie in die
normale Faltlinie in der Nähe des halbsteifen Einsatzteiles 150 beim Übergangspunkt 100-/.
Wie F i g. 2 zeigt, ist der Faltenverlagerer 150 dei
Grundschenkel eines L-förmig eingesetzten halbfesten Teiles, das einen senkrechten Schenkel 152 besitzt,
der sich längs der gegenüberstehenden Kanten 138, 136 von der verschobenen Faltlinie oder oberen
Innenkante 150A des Faltenverlagerers zu dem Punkt 122 B des Oberkragens erstreckt. Der senkrechte
Schenkel 152 wirkt als Aussteifung, so daß die gewünschte Wellenwirkung bei dem Hemd mit
heruntergeknöpftem Kragen erhalten wird. Die Versteifungswirkung des Schenkels 152 beeinflußt hauptsächlich
das obere oder gewellte Teil der sich gegenüberstehenden Kanten 136, 138, da dieser über
dem heruntergeknöpften Teil abschließt, wie in F i g. 2 gezeigt ist. Andere Gestaltungen von Kantenversteifern
sollen nachfolgend eingehender beschrieben werden. Der Kantenversteifer 152 des Oberkragens
kann mit einer Nut 152 B (F i g. 2) oder auch ohne eine solche Nut mit dem Faltenverlagererteil
150 aus einem Stück bestehen. Die vorgesehene Nut hat den Zweck, ein schärferes Falten des Oberkragenteiles
zu erlauben.
Die Fig. 10 und 11 zeigen den Aufbau des FaI-tenverlgaerers
und des senkrechten Schenkels oder des Kantenaussteifers 152 und die Beziehung zu anderen
bekannten Teilen eines typischen Hemdkragens.
In F i g. 3 sind Faltenverlagerer 50, 150 aus einem halbsteifen Gewebe dargestellt. Die Kettenrichtung
des Gewebes verläuft senkrecht zu der normalen Faltlinie oder Übergangslinie des Oberkragens 22,
122, wobei die Längskante des Oberkragens durch die Naht 48, 148 an dem Kragenbund 20, 120
befestigt ist. Der Oberkragen22, 122 gemäß Fig. 3
und 4 zeigt die Zwischeneinlage 34, 134, in die das halbfeste Gewebe entweder eingeschmolzen oder
genäht werden kann. Die Richtung der Kette ist wichtig bei einem gewebeartigen halbsteifen Einsatzteil
50, 150, so daß die geschnittenen Kettenenden eine harte Linie längs der Kante SO A, 150 Λ bilden
und so bewirken, daß die Falte genau längs dieser Kante verläuft. Aus F i g. 2 kann ersehen werden,
daß der senkrechte Schenkel oder der Kantenaussteifer 152 eine innere Kante 152^4 besitzt, die sich
allmählich zu der Vorderkante 138 des Oberkragens in den F i g. 2 und 4 krümmt, wodurch die Aussteifungswirkung
allmählich vermindert wird und die Kragenspitze 122 B sich dem Hemd annähert und
festgeknöpft werden kann.
Die F i g. 5 und 6 zeigen die Hälfte einer Oberkragenzwischeneinlage.
In F i g. 5 ist ein Kantenaussteifer 252 dargestellt, der sich nach unten zu der
Kragenspitze erstreckt, während der Faltenverlagerer 250 eine ähnliche Gestalt wie die anderen Ausführungsformen
50, 150 aufweist. Es wurde gefunden, daß bei einer zusätzlichen Zwischenlage 235, die an
der Unterfläche der normalen Zwischenlänge angebracht sein kann und sich in einem Abstand von
der Vorderkante 236 des Oberkragens erstreckt und dessen Kettenrichtung im allgemeinen senkrecht zu
dieser Kante verläuft, die Wirkung des Kantenaussteifers 252, dessen Kettenrichtung im allgemeinen
senkrecht zu dieser zusätzlichen Einlage liegt, so ist, daß diese rechtwinklig zueinander verlaufenden Ket-S
ten eine faltbare aber steife, besonders die Gestalt des Oberkragens erhaltende Anordnung erzeugen.
In F i g. 6 ist ein Faltlinienverlagerer 350 mit einem angeformten Kantenaussteifer 352 dargestellt,
wobei das Kantenaussteiferteil sich längs des Oberkragens mit einem greifbaren Abstand erstreckt.
Diese Gestaltung behält das Merkmal der rechtwinklig zueinander verlaufenden Kettenrichtungen des
Kantenaussteifers und der zusätzlichen Zwischeneinlage 335 bei, während die Faltsteuerkante 350 A des
Faltenverlagerers eine Kettenrichtung senkrecht zur normalen Faltlinie hat.
F i g. 7 zeigt ein halbsteifes dreieckiges Stück 66, das aus einem Stück mit dem Faltlinienverlagerer
450 (schraffiert dargestellt) gebildet ist und einen Kantenaussteifer 452 aufweist. Die zusammengesetzten
Teile 66, 450 und 452 sind aus einem Stück halbsteifen Materials geschnitten, wie schmelzbaren Gewebes,
in dem die Kettenrichtung im allgemeinen senkrecht zur normalen Faltlinie verläuft, die durch
die gestrichelte Linie 448 in F i g. 7 dargestellt ist. Dieses Stück wird mit einer normalen Zwischeneinlage
434 oder mit einer zusätzlichen geschmolzenen Zwischeneinlage 435 übereinandergelagert, die
eine Kettenrichtung aufweisen, die im allgemeinen senkrecht zu den Oberkragenkanten 436, 438 verläuft,
um eine gute Versteifungswirkung der Kanten zu erzielen.
In F i g. 8 ist ein Faltlinienverlagerer 550 dargestellt, wie er an der Unterseite einer normalen
Zwischeneinlage eines Kragens für ein Sporthemd angebracht werden kann, wobei die Ober- und Unterseiten
nicht zu sehen sind. Ein solcher Kragen besteht normalerweise aus einem Stück. Da diese Kragenart
normalerweise in der Gebrauchsstellung offen getragen wird, übernimmt nur das Teil die Funktion des
Kragenbundes, das der mondförmig gestalteten Fläche 520 entspricht (mit gestrichelten Linien eingezeichnet
und schattiert zu sehen). Diese mondförmig gestaltete Fläche ist als Kragenbundteil
solcher Hemden anzusehen. Wie zu sehen ist, ist der Oberkragen nach unten gebogen, um das Tragen
einer Krawatte zu ermöglichen, wobei das mondförmig gestaltete Kragenbundteil 520 eine Höhe
gleich Null besitzt, wenn die sich gegenüberstehenden Endkanten 536, 538 zusammengebracht werden.
Die normale Faltlinie, tritt längs der gestrichelten Linie 520 B auf. Entsprechend ist der Faltlinienverlagerer
550 rittlings zur Linie angeordnet.
Die Erfindung kann auch bei abgewandelten Sporthemdenkragen Anwendung finden, bei denen eine einzelne Außenschicht vorhanden ist, die die Wellung des Oberkragens herbeiführt und als Kragenbund dient. Die Unterschicht ist aus getrennt geschnittenen Oberkragen und Kragenbundteilen zusammengesetzt, in denen das Kragenbundteil in dei in F i g. 8 dargestellten mondförmigen Gestalt 520 geschnitten ist. Dies ist als »versteckter« Kragenbund bekannt. Der Faltlinienverlagerer würde bei dieser Anordnung an der gleichen Stelle eingesetzt werden, wie bei der Anordnung gemäß F i g. 8 zu sehen ist.
Die Erfindung kann auch bei abgewandelten Sporthemdenkragen Anwendung finden, bei denen eine einzelne Außenschicht vorhanden ist, die die Wellung des Oberkragens herbeiführt und als Kragenbund dient. Die Unterschicht ist aus getrennt geschnittenen Oberkragen und Kragenbundteilen zusammengesetzt, in denen das Kragenbundteil in dei in F i g. 8 dargestellten mondförmigen Gestalt 520 geschnitten ist. Dies ist als »versteckter« Kragenbund bekannt. Der Faltlinienverlagerer würde bei dieser Anordnung an der gleichen Stelle eingesetzt werden, wie bei der Anordnung gemäß F i g. 8 zu sehen ist.
F i g. 12 zeigt einen Einstückkragen, wobei die
Anordnung gemäß F i g. 7 eingegliedert ist. Dadurch sind die zusammengefügten Schichten (vgl. 24 und 32,
26 und 30 der F i g. 9) jeweils aus einem einzigen Gewebestück geschnitten. Dementsprechend enthält
Fig. 12 den Faltlinienverlagerer450, den Kantenaussteifer
452 und einen halbsteifen, allgemein dreieckigen Verstärker 66.
Das halbsteife Material, das für den Faltlinienverlagerer 50 verwandt wird, kann aus dünnen
Schichten Polyäthylenterephthalate, Polyäthylen, Celluloseacetat, Polypropylene, Nylon, Polyoxymethylene
u. ä. bestehen. Weiterhin kann das halbsteife Material auch aus Gewebe bestehen, das einen
thermoplastischen Überzug besitzt. Solche überzogenen Gewebe können allgemein auf andere Materialien
aufgeschmolzen werden, die für das Oberhemd Verwendung finden, in dem Hitze und Druck
in einem Bereich von ungefähr 170 bis 200° C (320 bis 370° F) bei 1,4 bis 3,5 kg/cm2 (20 bis 50 ψ) für
ungefähr 5 bis 10 Sekunden zugeführt wird.
Gemäß der Erfindung wird eine genau bestimmte Faltlinienverschiebung in dem Bereich der sich
gegenüberstehenden Enden des Oberkragens eines angesetzten Kragens ermöglicht, so daß die Ansatzoder
Übergangslinie zwischen dem Oberkragen und dem Kragenbund in dem Bereich des Krawattenknotens
nicht gesehen werden kann, ohne Rücksicht darauf, wie der Knoten gelockert ist. Weiterhin hat
der Faltlinienverlagerer die Neigung, den Kragenbund enger an dem Hals des Trägers zu halten und
dadurch das Abfallen zu verhindern, was den Hemden der dargestellten Arten zuweilen anhaftet. Die
Halbsteifigkeit des verwandten Materials und die festen Kanten des Faltlinienverlagerers sind Merkmale,
die der Erfindung die Charakteristik der genauen Bestimmung der Faltlinien und des Ausmaßes
ihrer Verlagerung geben.
Zusätzlich ist der Kragen mit einer halbsteifen Tragkante aus Gewebe versehen, die in dem Oberkragen
befestigt ist und sich längs der gegenüberstehenden Kanten des Oberkragens erstreckt, wobei
die Richtung der Kette parallel zu diesen Kanten verläuft. Wenn die Webrichtung dieser Tragkante in
einer Richtung verläuft, die lotrecht zu der Richtung der Kette der Zwischeneinlage ist, wird bei dem
Kragen eine kontrollierbare und nachgiebige Steifkante bewirkt. Diese Kante hält ihre Gestalt bei
einem unten festgeknöpften Kragen durch entsprechende Anordnung der Knöpfe in einer WeI-lungsform,
wenn der Krawattenknoten entsprechend angeordnet wird.
Claims (2)
1. Oberhemd mit angesetztem Kragen, dessen Bund im Bereich der gegenüberliegenden Kragenenden
halbsteife Einsatzteile aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß sich jedes halbsteife Einsatzteil (50) über die Oberkante (20B) des
Kragenbundes (20) hinaus erstreckt.
ao 2. Oberhemd nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (SO) sich im Bereich der gegenüberliegenden Kragenenden
erstreckt und rückwärtig nach unten zu der Oberkante (205) des Kragenbundes (20) hin
abgerundet ist.
3. Oberhemd nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzteil (150) mit
einem abgewinkelten, längs der Oberkante des Teiles (150) umbiegbaren Ansatzstück (152)
versehen ist, das sich längs der gegenüberliegenden Enden (136, 138) des Oberkragens (122)
erstreckt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1771504;
österreichische Patentschrift Nr. 196 818;
USA.-Patentschriften Nr.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1771504;
österreichische Patentschrift Nr. 196 818;
USA.-Patentschriften Nr.
2 587 491, 3 046 562,
1414119, 3 060 447.
1414119, 3 060 447.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 517/1 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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