DE2151249A1 - Transportbehaelter - Google Patents
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Description
- Transportbehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen Transportbehälter in Form eines wechselweise mit anderen Transportbehältern übereinander stapelbaren Körpers.
- Aus der Entwicklung von Land-See-Transportsvstemen ergab sich der Gedanke von Frachtbehaltern oder Containern, welehe, abnehmbar auf Lastwagen oder Sattelschlepper und/oder Eisenbahnwaggens aufgesetzt, über Land zu einem Hafen transportiert und dort an J3ord c-.'ines Schiffes verleden werden.
- Das Schiff transportiert die Behälter zu einem anderen Hafen, wo sie abgeladen und fiir den Weitertransport an einen Restimmungsort wieder auf einen Eisenbahnwaggon oder auf einen Lastwagen gesetzt werden.
- Derartige Behälter oder Container, welche sich im Laderaum oder au Deck eines Seeschiffes übereinander stapeln lassen, sind beispielsweise in den USA-Patentschriften Nr. 3 044 653 und 3 085 707 beschrieben. Die beschriebenen Behälter haben Eckpfosten, jeweils mit oberen und unteren Anschlußeinrichtungen zum Verbinden der Behälter untereinander und für den Angriff von Bockkrägnen oder anderen Hebeeinrichtungen, wie sie in c;nn USA-Patentschriften Nr. 3 042 227 und 3 027 025 beschrieben sind, zum Umladen der Behälter zwischen Land-und Seefahrzeugen und zur gegenseitigen Befestigung der übereinander gestapelten Behälter.
- An Deck und/oder im Laderaum des betreffenden Schiffes kann eine Art Zelleneinteilung gebildet sein, wie sie in den USA-Patentanmeldungen Nr. 745 476 vom 17. Juli 1968 und Nr. 843 532 vom 22. Juli 1969 beschrieben ist. Mit Hilfe einer solchen Einteilung lassen sich die Behälter reihenweise stapeln; sie sind beim Arbeiten des Schiff es in See in ihrer Lage gesichert.
- Für den Transport von Kraftwagen und anderen Fahrzeugen wurden geschlossene, kastenartige Behälter entwickelt, in denen jeweils vier Fahrzeuge hinter- und übereinander Aufnahme finden. Derartige Behälter sind in der USA-Patentanmeldung Nr. 833 532 vom 16. Juni 1969 beschrieben. Die Behälter für den Transport von Fahrzeugen sind mit Tragpfosten versehen, welche sich auf die Tragpfosten anderer Fahrzeug-Transportbehälter oder gewöhnlicher Frachtcontainer ausrichten lassen und damit das tibereinanderstapeln der Behälter an Bord eines Schiffes ermöglichen. Für das Umladen solcher Fahrzeugbehälter zwischen Schiff und Land ist ferner die Verwerdung vorhandener Hebeeinrichtungen möglich. Die Behälter sind für den Transport von jeweil vier Fahrzeugen ausgelegt. Beim Einbringen der Fahrzeuge in die geschlossenen Behälter sowie beim Entladen daraus besteht jedoch die Gefahr der Beschädigung. Außerdem sind die Kosten für derartige Behälter vergleichsweise hoch, und für den Transport an ihren Bestimmungsort müssen die Behälter auf ein Lastwagen-Fahrgestell gesetzt und von diesem abgenommen werden. Ein weiterer Nachteil der Fahrzeug-Transportbehälter ergibt sich aus ihrer großen Länge, welche ihre Verwendbarkeit auf den Seetransport als Deckslast beschränkt.
- Ein wichtiges Ziel der Erfindung besteht darin, einen Transportbehälter von unregelmäßige Form oder Raumgestalt zu schaffen, welcher für das Aufeinanderstapeln im Wechsel mit anderen Behältern eine kubische oder andere geeignete Raumgestalt anzunehmen vermag, welcher herkömmliche Anschlußeinrichtungen aufweist, die das Umladen des Behälters zwischen Schiff und Land mittels vorhandener Hebeeinrichtungen sowie das Zusammenschließen des gestapelten Behälters mit anderen Behältern gestatten und welcher vorzugsweise als Radfahrzeug für den Landtransport ausgebildet ist, welches sich an Bord eines Schiffes zusammen mit anderen Behältern oder Containern übereinander stapeln läßt.
- Bei einem Transportbehälter der eingangs genannten Art ist erfindungsgemaß vorgesehen, daß der Behälterkörper aus einem unregelmäßige Außenform aufweisenden Rahmen gebildet ist, an welchem zwischen einer Ruhestellung und einer Tragstellung zum Stapeln umstellbare Einrichtungen vorhanden sind, die im Zusammenwirken mit dem Rahmen an bestimmten Stellen desselben Auflagepunkte bilden, welche in der Tragstellung in ihrer räumlichen Anordnung einen stapelbaren, auf einer Fläche abstellbaren und durch eine aufgesetzte Last belastbaren Körper umgrenzen.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführung schafft die Erfindung eine mit Rädern ausgestattete Transportvorrichtung mit Eignung für den'Straßentransport sowie zum Ubereinanderstapeln an Bord von Schiffen im Wechsel mit anderen Frachtbehältern, mit einer oder mehreren verstellbaren Rampen, auf denen eine Anzahl von Fahrzeugen aufsetzbar ist. Für den Straßentransport sind die umstellbaren Trageinrichtungen in eine Ruhestellung an den unreelmäßig geformten Rahmen anlegbar bzw. in diesen einziehbar und zum Stapeln des Behälters an Bord eines Schiffes in ihre Tragstellung ausstellbar, um einen stapelfähigen Körper zu bilden.
- Der erfindungsgemäße Fahrzeug-Transportbehälter hat einen offenen Gitterrahmenaufbau, einen ein abgesenktes Mittelteil, ein Fahrgestell mit Rädern und eine Auf sattelkupplung zum Ankuppeln an einen vorhandenen Sattelschlepper aufweisenden Fahrzeugrahmen sowie verstellbare Tragrampen für Fahrzeuge, wie sie in bekannten Kraftwagen-Straßentransportern vorgesehen sind.
- Um das Stapeln von Frachtbehältern oder Containern zusammen mit anderen Behältern an Bord eines Schiffes zu ermöglichen, mußten solche Behälter bisher eine im wesentlichen rechteckig-kubische Raumform haben. Da die Form eines Fahrzeuge transportbehälters wegen des Vorhandenseins der Räder und der Einrichtungen zum Ankuppeln an einen Sattelschlepper an sich unregelmäßig ist, sind daran erfindungsgemäß verstellbare Einrichtungen vorgesehen, mittels welcher sich dem Behälter eine zum Stapeln im Wechsel mit anderen Behältern geeignete Raumgestalt erteilen läßt.
- Der Behälter gemäß der Erfindung kann zwar beliebig lang sein, weist jedoch vorzugsweise eine Länge von etwa 10,5 m auf, so daß er nicht nur stapelfähig ist, sondern auch an Stapelgerüsten oder versetzbaren Schotten eines Schiffes befestigt werden kann. Die in einem derartigen Behälter transportierbare Zusammenstellung von Personenkraftwagen normaler Größe, Kleinwagen, Kleinlastwagen und Lastwagen richtet sich jeweils nach der Art der betreffenden Fahrzeuge und der entsprechenden Anordnung der verstellbaren Tragrampen. In einem Behälter können beispielsweise drei Personenkraftwagen normaler Größe und zwei Kleinwagen untergebracht werden. Sofern ein Überstehen der Last an den Enden des Behälters zulässig ist, kann ein solcher Behälter ohne Schwierigkeit fünf normal große Personenkraftwagen aufnehmen, welche dann um etwa 30 bis 50 cm überstehen.
- Der Rahmen des erfindungsgemäßen Behälters weist an seinen tragenden Eckpfosten jeweils an den unteren und oberen Ecken des Behälters verstellbar bewegliche Teile auf, welche für den Angriff eines Ladegeschirrs sowie zum Sichern des Behälters im Stapelverband dienen. Für die Beförderung als Deck sl ast wird zum Schutz der darin enthaltenen Fahrzeuge ein einen Deckel und Seitenwandungen bildender Schutzüberzug über den Behälter gezogen.
- Ein Behälter der vorstehend beschriebenen Art ermöglicht in vorteilhafter Weise die Beförderung von verschiedenen Fahrzeugkombinationen innerhalb des Rahnenaufbaus, wobei der offene Gitterrahmen ein Höchstmaß an freiem Raum für das Be- und Entladen bietet und Beschädigungen des Ladegutes daher weitgehend vermeidbar sind. Bei der Verwendung des Behälters können Fahrzeuge am Herstellungsort geladen und ohne weiteres Ab- oder Umladen an Bord eines Schiffes und schließlich an den Bestimmungsort gebracht werden. Dadurch entfällt auch die Notwendigkeit besonderer Laderampen und Einrichtungen für Inspektion und Lagerung der Fahrzeuge an den häfen.
- Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführiingsbeispielen anhand der Zeicinung, in der gleiche Bezugszahlen durchgehend gleiche Teile bezeichtlell und in welcher Fig, 1 eine schematisierte Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fahrzeug-Transportbehälters mit den verstellbaren Pfostenteilen in der Tragstellung, Fig. 2 eine Tdil-Vorderansicht des Behälters, Fig. 3 eine Schnittansicht entsprechend der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 eine Teil-Seitenansicht eines der am vorderen Ende des Behälters angeordneten verstellbaren Pfostenteile, Fig. 5 eine Teil-Seitenansicht eines der am hinteren Ende des Behälters angeordneten verstellbaren Pfostenteile, Fig. 6 eine schematisierte Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fahrzeug-Transportbehälters und Fig. 7 eine Schrägansicht eines mit einem Schutzüberzug versehenen Fahrzeug-Transportbehälters zeigt.
- Der Rahmen 12 des in Fig. 1 gezeigten Fahrzeug-Transportbehälters 10 besteht aus einem Paar gitterartiger Seitenteile 14, welche in gegenseitigem Abstand parallel zueinander auf einem ein abgesenktes Mittelteil 20 aufweisenden Fahrgestell-Rahmen 18 angeordnet sind. An dem Rahmen 12 vorgesehene Räder 22 und eine Auf sattelkupplung 24 sind dauerhaft daran befestigt, um den Behälter für den Straßentransport an einem bekannten Sattelschlepper ankuppeln zu können. An den vorderen und hinteren Enden des Behälters vorgesehene, als Teile von Eckpfosten 30 bzw. 32 ausgebildete verstellbar bewegliche Teile 26 und 28 gestatten das Anheben des Behälters 10 mittels herkömmlicher Hebeeinrichtungen zum Stapeln desselben an Bord eines Schiffes im Wechsel mit; anderen Frachtbehältern, einschließlich kastenförmiger Container. Zwischen den Seitenteilen 14 sind oberhalb des Fahrgestell-lahmens 18 in verschiedener Höhe mehrere verstellbare Rampen für die Aufnahme einer 4nzahl von Fahrzeugen angeordnet.
- Die Rampen lassen sich für die Aufnahme einer jeweils günstigsten Anzahl von Fahrzeugen je nach deren Art und Abmessungen einstellen. Ein etwa 10,5 m langer Behälter vermag beispielsweise vier Perr.enenkraftwagen oder Lieferwagen der Standardgröße oder drei Standard-Personenwagen und zwei Kleinwagen :innerhalb der Umgrenzung des.Rahmens aufzunehmen. Sofern ein Überhang von etwa 30 bis 50 cm an beiden Enden des Behälters zulässig ist, was für den Straßentransport üblich ist, kann der Behälter 10 ohne Schwierigkeit fünt Personenwagen der Standardgröße aufnehmen. Ein solcher tberhang schließt zwar das Stapeln des Behälters in einer unter Deck eines Schiffes vorhandenen Zelleneinteilung aus, de Behälter kann dann jedoch als :Deckslast befördert werden.
- Die Seitenteile 14 des Rahmens weisen jeweils einen oberen und einen unteren Träger 34 bzw. 36 auf, welche mittels mehrerer senkrechter und schräger Streben 38 unteren ander verbunden sind. An den Vorder- und Hinterenden der Seitenteile 14 ist jeweils ein vorderer und ein hinterer Eckpfosten 30 bzw. 32 vorgesehen, an deren oberen und unteren Enden jeweils ein beispielsweise aus Stahlguß gefertigtes Anschlußteil 40 bzw. 42 sitzt. Die Eckpfosten 30, 32 sowie die Anschlußteile 40, 42 sind so ausgelegt, daß sie die gesamte Belastung durch darüber aufgestapelte Behälter oder Container aufzunehmen vermögen.
- Die an den unteren Enden der verstellbaren Teile 26, 28 der Eckpfosten 30 bzw. 32 sitzenden Anschlußteile 42 ragen in eine unterhalb der Räder 22 oder irgend eines anderen Teiles des Behälters verlaufende Ebene, so daß nur sie auf den oberen Anschlußteilen eines in einem Stapel darunter befindlichen Behälters in Anlage kommen. In den unteren Anschlußteilen 42 sind Fassungen 44 gebildet.
- Sie dienen der Aufnahme von Kupplungseinrichtungen zum Sichern des Behälters an einem Teil eines Schiffes oder auf einem darunter befindlichen Behälter. In den oberen Anschlußteilen 40 sind ebenfalls Fassungen 414 gebildet, die zum Ansetzen von Hubzapfen herkömmlicher Hebeeinrichtunggen, beispielsweise entsprechend der USA-Patentschrift 3 027 025, beim Umladen des Behälters auf ein Schiff bzw von diesem an Land, oder zum Verbinden von gestapelten Behältern untereinander dienen.
- Die verstellbaren Teile 26 und 28 lassen sich in die in Fig. 1 gezeigte Tragstellung bringen, in welcher die unteren Anschlußteile 42 zusammen mit den oberen Anschlußteilen 40 eine zum Stempeln geeignete Raumform des Behälters umgrenzen. Dabei bilden die Anschlüsse 40, 42 die Eckpunkte eines parallelwandigen oder kubischen Gebildes (Fig. 7).
- Wenngleich die Anschlußteile und Eckpfosten im gegenwärtigen Beispiel an den Ecken des Behälters angeordnet sind, ist ihre Anordnung auch einwarte von den Ecken möglich, wie in den USA-Patentanmeldungen Nr. 831 057 vom 6. Juli 1969 und Nr. 833 521 vo 46. Juni 4969 beschrieben.
- Die verstellbaren Teile 26 der vorderen Eckpfosten 30 sind gleitend in starr befestigten Hohlteilen 46 geführt und mittels doppeltwirkender Druckmittel zylinder 48 bewegba"r.
- Die in gegenseitigem Querabstand angeordneten Verstellteile 26 sind an ihren unteren Enden durch eine mittels Beschlag gen 52 daran befestigte Strebe 50 untereinander verbunden.
- Jeweils an einem Beschlag 52 angelenkte und mit dem oberen Ende in einem Schlitz 56 in einem die festen Teile 46 der Eckpfosten 30 verbindenden Querträger geführte verstellbare Zugstreben 54 dienen der Übertragung von Querkräften von einem Eckpfosten 30 auf den anderen, zusammen mit der Strebe 50.
- Die Druckmittelzylinder 48 sind jeweils am betreffenden Seitenteil 14 des Rahmens 12 befestigt. Ihre Kolbenstangen 60 sind an einem unmittelbar über dem Anschlußteil 42 sitzenden-Beschlag 62 angehängt. Für jedes der verstellbaren Teile 26 ist eine Teleskopstütze 64 vorgesehen, welche mit ihren Enden am Rahmen 12 und am Beschlag 62 angelenkt ist.
- An zwei gegenüberliegenden Seiten der Verstellteile 26 sind senkrecht verlaufende Stäbe 66, 68 aus rostfreiem Stahl angebracht, welche bei der Gleitbewegung der Teile 26 in den hohlen Teilen 46 der Eckpfosten 30 als Führungen dienen.
- Zur Erzielung einer gleichlaufenden Bewegung der Verstellteile 26 können sie untereinander über eine Anordnung aus Zahnstangen und Ritzeln verbunden sein.
- Beim Einziehen der Verstellteile 26 mittels der Druckmittelzylinder 48 gleiten die oberen Enden der verstellbaren Zugstreben 54 in den Schlitzen 56, so daß sich die Zu,gstreben 54 gänzlich zusammenlegen und die Verstellteile 26 voll in die hohlen Pfostenteile 46 einziehen lassen.
- In den Teilen 46 und 26 der Pfosten 30 sind Bohrungen 55 für die Aufnahme von Steckbolzen 57 zum Sichern der Verstellteile 26 in eingezogener oder ausgefahrener Stellung vorgesehen. Der Steckbolzen 57 ist mittels einer Kette od. dergl.
- 59 am Pfosten 30 angehängt.
- In einer anderen Ausführung können die doppeltwirkenden Zylinder 48 und 74 innerhalb der Eckpfosten 30 bzw. 32 angeordnet sein, wo sie vor Beschädigungen geschützt sind.
- Auch in diesem Falle sind die Zylinder und Kolbenstangen an den festen bzw. beweglichen Teilen der betreffenden Eckpfosten befestigt.
- Die hinteren Eckpfosten 32 weisen jeweils ein Verstellteil 28 auf, welches teleskopartig in ein festes Pfostenteil 70 einfahrbar und aus diesem ausfahrbar ist. Außer dem Anschlußteil 42 ist an den Verstellteilen 28 jeweils noch ein Beschlag 72 am unteren Ende betestigt. Ein Druckmittelzylinder 74, dessen Kolbenstange 93 am Beschlag 72 angehängt ist, ist mittels eines Reschlages 76 am nahmen 12 befestigt.
- In den festen und beweglichen Teilen 70 bzw. 28 sind Bohrungen 78 und 80 für die Aufnahme eines Steckbolzens 82 zum Sichern des beweglichen Verstellteils 28 in eingezogener oder ausgefahrener Stellung gebildet. Die Steckbolzen 82 sind mittels einer Kette 84 odr dergl. am betreffenden Eckpfosten 32 angehängt und werden zwar Sicherung der Yerstellteile 28 in der gewünschten Stel2ang in die aufeinander ausgerichteten Bohrungen 78 und 50 eingesteckt.
- Die Kolbenstange 73 des Zylinders 7* ist zu ihrem Schutz von einer Manschette 86 umschlossen. In der Zeichnung ist eine solche Manschette zwar nur am einem der Druckmittelzylinder an einem hinteren Eckpfosten 32 gezeigt, vorzugsweise sind jedoch sämtliche Zylinder, einschließlich der für das Verstellen der vorderen Werstellteile 26 sowie der Rampen dienenden, mit solchem Schutzmanschetten ausgestattet.
- Zwischen den Seitenteilen 14 der Rehmens ist eine Anzahl verstellbarer Rampen 88 für die Aufnahme mehrerer Fahrzeuge vorhanden. Jeweils an einen Ende oder an beiden Enden der Rampen 88 sind doppeltwirkende Druckmittelzylinder 90 zum Verstellen der Rampen in Stellungen für die Aufnahme einer größtmöglichen Anzahl von Fahrzeugen angeordnet. Mittels der Druckmittel zylinder sind die lassen äußerst genau einstellbar. Auf den Rampen 88 werde die Fahrzeuge mittels bei herkömmlichen Straßentranqpertern~üblicher (nicht dar--gestellter) Befestigungseinrichtnen gesichert. Zur Sicherung der Rampen 88 in den gewünschten Stellungen und damit zur Erzielung einer hohen Stabilität der Ladung sind neben den Zylindern 90 Teleskopstabilisatoren 92 vorgesehen. Steckbolzen oder andere (nicht dargestellte) Einrichtungen dienen zusammen mit Bohrungen 94 in den Stabilisatoren 92 zum Verriegeln der Rampen in den gewählten Stellungen.
- Für die Unterbringung von Behältern im Laderaum unter Deck eines Schiffes ist im allgemeinen kein Schutzüberzug notwendig. Bei der Beförderung als Deckslast findet demgegenüber gewöhnlich ein abnehmbarer Schutzüberzug aus Persenning oder Polyäthylen Verwendung. Ein solcher Schutzüberzug 96 weist ein Deckelteil 98 und vier die offenen Seiten des Behälters überdeckende Seitenwände oder Vorhange 100 auf (Fig. 7). Der Schutzüberzug 96 läßt die Anschlußteile 40, 42 frei, um das Heben und Stapeln der Behälter nicht zu beeinträchtigen. Der aus verschiedenen geeigneten Werkstoffen herstellbare Schutzüberzug ist derart abgestützt, daß er mit den im Behälter befindlichen Fahrzeugen nicht direkt in Berührung kommt und diese somit nicht beschädigen kann.
- Bei der in Fig. 6 gezeigten abgewandelten Ausführungsform des Transportbehälters sind sowohl an den oberen als auch an den unteren Ecken des Rahmens 12' verstellbar bewegliche Teile vorhanden. Der Rahmen umfaßt, ähnlich wie bei der Ausführung nach Fig. 1, mit gegenseitigem Querabstand angeordnete Seitent-eile 14', einen Fahrgestellrahmen 18' sowie einen Radsatz 22'. Demgegenüber bestehen die einzelnen tragenden Eckpfosten 1b2 jeweils aus einem festen Mittelteil 104 und oberen und unteren beweglichen Endstücken 106, 108, die in Gelenken 110 am Rahmen '12' befestigt sind. Zum Verschwenken der beweglichen Endstücke 106, 108 zwischen ihrer Rohestellung und der Tragstellung sind doppeltwirkende hydraulische Zylinder 112 vorgesehen. Die unteren Endstücke 108 der hinteren Eckpfosten sind mittels in der Zeichnung nicht sichtbarer Zylinder ähnlich den Zylindern 112 quer zum Rahmen schwenkbar.
- An den I4ittelteilen' 104 der Eckpfosten sind von Bohrungen 116 durchsetzte Platten 114 angebracht. Mit den Bohrungen 116 lassen sich die angelenkten Endstücke durchsetzende Bohrungen 118 in Deckung bringen. Mittels durch die übereinandergeführten Bohrungen 116 und 118 geführter (nicht dargestellter) Steckbolzen lassen sich die beweglichen Endstücke gegenüber dem festen Pfostenteil in der Tragstellung sichern.
- Zur Sicherung der beweglichen Endstücke in ihrer Ruhelage sind am Rahmen 12' von Bohrungen 122 durchsetzte Platten 120 angebracht. Entsprechend &-er Ausführung nach Fig. 1 ist der Behälter nach FigX 6 mit verstellbaren Rampen, Verstell zylindern und Teleskopstabilisatoren für diese versehen Ferner kann der Behälter 10' nach Fig. 6 mit einem Schutzüberzug 96 entsprechend Fig 7 abgedeckt werden.
- Die verschiedenen Druckmittelzylinder werden vorzugsweise von einer zentralen Steuereinrichtung 126 auf dem Rahmen 12 aus bedient. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die dazu erfordelichen Leitungen zwischen der Steuereinrichtung und den doppeltwirkenden Zylindern nicht dargestellt.
- Gemäß vorstehender Beschreibung sind die Einrichtungen zum Sichern der Fahrzeug-Tragrampen 88 und der beweglichen Pfostenteile 26, 28 bzw. 106, 108 durch in aufeinander ausgerichtete Bohrungen einführbare Steckbolzen gebildet.
- Derartige Steckbolzen können auch unter Federbelasbuz in der Sicherungsstellung gehalten und beim Einziehen oder Ausfahren der beweglichen Pfo stenteile von der Druckmittel steuerungseinrichtung 126 aus mittels hydraulische. Zylinder od. dorgl. ausziehbar. sein.
- Mit dem Transportbehälter gemäß der Erfindung ist es möglich, Fahrzeuge am Herstellungsort einzuladen, und den Behälter für den Straßentransport zu einem Verladehafer an einen herkömmlichen Sattelschlepper anzukuppeln. Vor dem Laden des Behälters an Bord eines Schiffes werden die verstellbaren Teile der Tragpfosten in der ausgefahrenen bzw. ausgeschwenkten Stellung gesichert, so daß der Behälter im Wechsel mit anderen Behältern oder Containern gestapelt werden kann. Bei Ankunft des Schiffes am Bestimmungsort wird der Behälter von Bord gegeben und an einen Sattelschlepper angekuppelt,nachdem die beweglichen Teile der Tragpfosten in ihre Ruhestellung gebracht und gesichert wurden.
Claims (10)
1. Transportbehälter in Form eines wechselweise mit anderen Transportbehältern
übereinander stapelbaren Körpers, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Behälterkörper
(10) aus einem unregelmäßige Außenform aufwaisenden Rahmen (12) gebildet ist, an
welchem zwischen einer Ruhestellung und einer Tragstellung zum Stapeln umstellbare
Einrichtungen (26, 28 bzw. 106, 108) lrorhanden sind, die im Zusammenwirken mit
dem Rahmen an bes-simmten Stellen desselben Auflagepunkte bilden, welche in der
Tragstellung in ihrer räumlichen Anordnung einen s-tape:lbaren, auf einer Fläche
abstellbaren und durch eine: aufgesetzte Last belastbaren Körper umgrenzen.
2. Transportbehälter nach Anspruch, 1, dadurch g e -k e n n z e i
c h n e t, daß Einrichtungen (74, 48 bzw. 112) zum Bewegen der umstellbaren Einrichtungen
(26, 28 bzw.
106, 108) zwischen ihrer Ruhestellung- und ihrer Tragstellung sowie
Einrichtungen (5?, 82 bzw. 118) zum Sichern derselben in diesen Stellungen vorhanden
sind.
3. Transportbehälter nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch g e k e n
n z e i c h n e t, daß an den Auflagepunkten Anschlußeinrichtungen (40, 42) zum
Heben des Behälters und zum Sichern desselben im gestapeltem Zustand vorgesehen
sind.
4. Transportbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t, daß die um-oder verstellbaren Einrichtungen
(26, 28 bzw. 106, 108) zunächst dem obern und/oder unteren Teil des Rahmens (12)
angeordnet sind und in oberhalb undfoder unterhalb des Rahmens verlaufende waagerechte
Ebenen hervorstehen.
5. Transportbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Rahmen (12) starr befestigte tragende
Pfosten (46, 70 bzw. 104) aufweist und daß die verstellbaren Einrichtungen beweglich
mit den Pfosten verbundene Tragteile (26, 28 bzw. 106, 108) sowie Einrichtungen
(5?, 82 bzw. 114) zur lösbaren Sichel rung der tragenden Pfosten und der Tragteile
in der gewünschten gegenseitigen Stellung umfassen.
6. Transportbehälter nach Tenigstenis einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch g e k e n n z e i c h n et, daß die verstellbaren Einrichtungen eine Anzahl
gelenkig mit dem Rahmen (12') verbundener Tragteile (106, 108) sowie Einrichtungen
(112) zum Bewegen der Tragteile zwischen ihrer Ruhestellung und ihrer Tragstellung
umfassen.
7. Transportbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die verstellbaren Einrichtungen (26, 28
bzw. 106, 108) zusammen mit dem Rahmen (12) in ihrer Tragstellung Tragpfosten zum
Tragen von weiteren darauf aufgesetzten Frachtbehältern bilden.
8. Transportbehälter nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Behälterkörper (10) ein für den Straßentransport
an einem herkömmlichen Sattelschlepper ankuppelbares Transportfahrzeug bildet.
9. Transportbehälter nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c
h n e t, daß das Transportfahrzeug eine Anzahl an seinem Rahmen (12) angebrachter
Fahrzeug-Tragrampen (88) sie Einrichtungen (90, 92) zum Einstellen der Rampen in
verschiedene Stellungen aufweist.
10. Transportbehälter nach Anspruch 8 und/oder 9, dadurch g e k e
n n z e i c h n e t, daß das Transportfahrzeug Einrichtungen (24) zum Ankuppeln
desselben an einen herkömmlichen Sattelschlepper aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712151249 DE2151249A1 (de) | 1971-10-14 | 1971-10-14 | Transportbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712151249 DE2151249A1 (de) | 1971-10-14 | 1971-10-14 | Transportbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2151249A1 true DE2151249A1 (de) | 1973-04-19 |
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ID=5822352
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712151249 Pending DE2151249A1 (de) | 1971-10-14 | 1971-10-14 | Transportbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2151249A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6010285A (en) * | 1997-10-03 | 2000-01-04 | Kar-Tainer International, Inc. | Collapsible vehicle transportation frame |
-
1971
- 1971-10-14 DE DE19712151249 patent/DE2151249A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6010285A (en) * | 1997-10-03 | 2000-01-04 | Kar-Tainer International, Inc. | Collapsible vehicle transportation frame |
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