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DE2150762B2 - Mittel zum Entfernen von Rost und zum Schutz gegen erneutes Rosten - Google Patents

Mittel zum Entfernen von Rost und zum Schutz gegen erneutes Rosten

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DE2150762B2
DE2150762B2 DE19712150762 DE2150762A DE2150762B2 DE 2150762 B2 DE2150762 B2 DE 2150762B2 DE 19712150762 DE19712150762 DE 19712150762 DE 2150762 A DE2150762 A DE 2150762A DE 2150762 B2 DE2150762 B2 DE 2150762B2
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DE
Germany
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weight
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rusting
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DE19712150762
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DE2150762C3 (de
DE2150762A1 (de
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Brian Lewis Greensboro N.C. Bolton (V.St.A.)
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Dow Silicones Corp
Original Assignee
Dow Corning Corp
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Publication date
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Publication of DE2150762B2 publication Critical patent/DE2150762B2/de
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Publication of DE2150762C3 publication Critical patent/DE2150762C3/de
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G1/00Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
    • C23G1/02Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts with acid solutions
    • C23G1/08Iron or steel
    • C23G1/088Iron or steel solutions containing organic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

digkeit des Mittels nach der Erfindung zumindest in wie die anderen Komponenten der Zubereitung kann
einem gewissen Umfang durch die Konzentration der Korrosionsinhibitor als solcher oder bevorzugt
der Salzsäure gesteuert werden kann, wobei mit in wäßriger Lösung zugegeben werden,
größerer Konzentration im allgemeinen die Reini- Es ist von großem Vorteil, aber nicht unbedingt gungsgeschwindigkeit zunimmt. 5 erforderlich, in das rostentfernende Mittel als weite-
Der Gehalt an Zitronensäure kann in dem Mittel ren Bestandteil ein Verdickungsmittel aufzunehmen, zwischen 7,5 bis 25 Gewichtsprozent schwanken, wo- Die Menge dieses Bestandteils kann im Bereich von bei Gehalte von 17,5 bis 20 Gewichtsprozent bevor- 0 bis 6,5 Gewichtsprozent schwanken, wobei bevorzugt sind. Dieser Bestandteil ist wichtig für das Mit- zugt Mengen von 5,5 bis 6,5% benutzt werden. Als tel, da er zu der Gesamtwirkung zur Entfernung des io Verdickungsmittel lassen sich Methylcellulose und Rostes beiträgt, ohne daß Schwierigkeiten in der ähnliche Verdicker verwenden, doch besteht bei Handhabung und schädliche Gase auftreten. Außer- solchen Zusatzstoffen die Gefahr, daß sie bei längedem wird angenommen, daß der Umfang der Rost- rer Berührung mit Säuren abgebaut werden. Aus dieentfermmg von der Konzentration der gesamten sem Grund wird bevorzugt kolloidales Sih'ciumdioxid Säure, d. h. von der Menge an Salzsäure und Zitro- 15 als Verdickungsmittel benutzt. Bei Verwendung von nensäure, in dem Mittel abhängt und selbstverständ- kolloidalem Siliciumdioxid als Verdickungsmittel ist lieh auch von der Menge des auf die zu reinigende die benutzte Menge wesentlich. Man benötigt minde* Oberfläche aufgetragenen Mittels an sich. stens 5,5°/« dieses Mittels, um die gewünschten guten
Der dritte wesentliche Bestandteil der Zuberei- thixotropen Eigenschaften der Zubereitung zu er-
tung ist ein oberflächenaktives Mittel. Es soll in der 20 halten, und nicht mehr als 6,5 %>, damit die Zuberei-
Zubereitung in einer Menge von 0,5 bis 5 Gewichts- rung für die praktische Verwendung nicht zu dick
prozent, vorzugsweise aber in einer Menge von 2,0 wird.
bis 2,5 Gewichtsprozent, vorhanden sein. Als ober- Als weiteren Bestandteil enthält die Zubereitung flächenaktives Mittel kann ein beliebiges nichtioni- zweckmäßigerweise ein Antischaummittel, wobei sches oder amphoteres Mittel dieser Art verwendet 25 diese Komponente in Mengen von 0 bis 0,2 Gewichtswerden, doch werden zur Zeit die zuerst genannten prozent, vorzugsweise von 0,1 bis 0,2 Gewichtspro-Mittel bevorzugt benutzt. Spezifische Beispiele von zent, verwendet wird. Als Antischaummittel kann ein nichtionischen oberflächenaktiven Mitteln schließen beliebiges der üblichen Antischaummittel auf Silikonfolgende Stoffe ein: Propylenglykolmonostearat, basis oder organischer Basis verwendet werden. Be-Glyzerinmonostearat, Glyzerinoleostearat, Sorbitan- 30 sonders bewährt haben sich in dieser Zubereitung monolaurat, Sorbitanmonopahnitat, Sorbitanthio- höhere Alkylalkohole als Antischaummittel. Vor der oleat, Polyoxyäthylen-sorbitol-laurat, Polyoxyäthylen- Verwendung von zu großen Mengen an Antischaumsorbitololeotelaurat, Nonylphenoxy-polyoxyäthylen- mitteln ist abzusehen, weil dadurch eine uneräthanol, Polyoxyäthylenlauryläther, Myristinsäure- wünschte Verdickung der Zubereitung eintreten diäthanolamid, Laurinsäurediäthanolamid, Polyoxy- 35 kann. Durch die Anwesenheit des Antischaummittels äthylen-propylenglykol-monostearat, Iso-octylphen- wird die Handhabbarkeit und Verwendung der Zuoxy-polyoxyäthylen-äthanol, Polyäthylenglykol-soja- bereitung erleichtert.
bohnenöl-fettsäureester, Tetranatrium-äthylendiamin- Als weitere Zusatzstoffe kann die Zubereitung tetraessigsäure, Isopropylmyristat und Dimethyloctin- noch Farbstoffe und Riechstoffe enthalten, um das diol. Spezifische Beispiele von amphoteren ober- 40 Aussehen und den Geruch der Zubereitung zu verflächenaktiven Mitteln schließen folgende Stoffe ein: bessern. Bei der Auswahl derartiger Stoffe ist selbstdas Natriumsalz von N-Kokos-beta-aminopropionat, verständlich darauf zu achten, daß die zugesetzten das Dinatriumsalz von N-Talg-beta-aminodipro- Produkte die wesentliche Eigenschaft der Zubereipionat, das Dinatriumsalz von N-Lauryl-beta-amino- tung, d. h. die Rostentfernung, nicht beeinträchtigen, dipropionat, das Natriumsalz von N-Lauryl-beta- 45 Die letzte wesentliche Komponente der Zubereiaminopropionat, das Triäthanolaminsalz von N-Lau- tung ist das Wasser. Es dient nicht nur als Träger für ryl-beta-aminopropionat, N-Methyltaurin, Natrium- die anderen Komponenten des Mittels, sondern es N-methyltaurat und Cetylbetain. Das oberflächen- trägt zu der Entfernung des Rostes von der Oberaktive Mittel kann der Zubereitung als solches oder fläche bei, indem es eine Wiederablagerung verhinals eine wäßrige Lösung zugegeben werden. 50 dert. Die verwendete Menge an Wasser soll aus-
Die vierte wesentliche Komponente des Mittels reichend sein, um unter Berücksichtigung der angenach der Erfindung ist ein Korrosionsinhibitor, der gebenen Prozentsätze der anderen Komponenten auf in Mengen von 0,1 bis 1,5 Gewichtsprozent, Vorzugs- 100 Gewichtsprozent zu kommen,
weise von 0,8 bis 1,2 Gewichtsprozent, verwendet Bei der Verwendung des Rostentferners nach der wird. Bei der Erfindung werden mit einer Vielzahl 55 Erfindung wird das Mittel auf den Rost an der Obervon verschiedenartigen Korrosionsinhibitoren be- fläche, von der der Rost entfernt werden soll, auffriedigende Ergebnisse erhalten, doch sind die Amin- getragen. Das Auftragen kann durch Sprühen, Auftyp-Inhibitoren bevorzugt. Die Menge des verwende- bürsten, Aufstreichen, Aufreiben oder andere beten Inhibitors ist von erfindungswesentlicher Bedeu- kannte Arten zum Auftragen solcher Mittel erfolgen, tung, da zu niedrige Konzentrationen nicht aus- 60 So kann man z. B. das Auftragen auch dadurch erreichend wirksam sind und zu hohe Konzentrationen reichen, daß man die vom Rost zu befreiende Oberdurch Bildung eines Aminsalzes zu große Mengen fläche in die Zubereitung eintaucht oder in ihr an Salzsäure binden und dadurch zu einer Vermin- suspendiert. Die zuletzt genannte Arbeitsweise kann derung des Reinigungsvermögens führen. Ein be- besonders bei der Entfernung von Rost von kleinen sonders bevorzugter Korrosionsinhibitor ist die N- 65 Gegenständen, wie Werkzeugen, nützlich sein, doch Kokos-beta-aminobuttersäure. Beispiele von anderen kann man sie auch bei größeren Gegenständen verInhibitoren schließen Natriumdichromat, Propargyl- wenden, z. B. bei Autokarosserien, Autofahrwerken alkohol, Propargylsulfid und Hydrazin ein. Ebenso und ähnlichen Gegenständen. Nachdem das Mittel
auf die verrostete Oberfläche aufgetragen worden ist, nuten und bei starker Verrostung 45 bis 60 Minuten
läßt man es einfach in Berührung damit stehen, bis der gewünschte Umfang an Rostentfernung eingetreten ist. Es ist kein mechanisches Abschmirgeln oder Abreiben der verrosteten Oberfläche erforderlieh, um mit dem Mittel nach der Erfindung den Rost zu entfernen. Die Verwendung derartiger Maßnahmen ist jedoch im Rahmen der Erfindung selbstverständlich möglich, weil dadurch die Rostentfernung erleichtert und beschleunigt wird.
Nachdem die Entfernung des Rostes in dem gewünschten Ausmaß eingetreten ist, wird das Mittel nach der Erfindung von der Oberfläche entfernt. Man kann dieses z. B. dadurch erreichen, daß man die Oberfläche mit einem Papiertuch, einem Textilmaterial oder einem Schwamm abwischt. Eine andere Möglichkeit, die bevorzugt verwendet wird, besteht darin, daß man das Mittel mit Wasser abwäscht. Weitere Möglichkeiten zur Entfernung des Mittels, wie z. B. mit Lösungsmitteln, ergeben sich für den auf der verrosteten Oberfläche. Jedes Blech wird dann mit Leitungswasser gewaschen, vollständig mit einem Papiertuch abgetrocknet und die Rostentfernung, die Abwaschbarkeit des Mittels und der erzielte Schutz gegen neues Rosten in folgender Weise beurteilt:
Rostentfernung
schlecht— nur geringe Entfernung von mäßigem Rost in 30 Minuten;
befriedigend— gleiche Rostentfernung von mäßigem Rost in 30 Minuten wie bei einem Handelsprodukt, das als wesentliche Bestandteile etwa 18% Phosphorsäure, ein Verdickungsmittel auf Cellulosebasis und eine rote Farbe enthält;
gut — bessere Rostentfernung als mit dem genannten Handelsprodukt;
Fachmann ohne Schwierigkeiten. Nach dieser Be- ausgezeichnet — zusätzlich zu der guten Rostentfer-
handlung erhält man eine Oberfläche, die frei von Rost ist und die gegen weitere Korrosion geschützt ist. Auf der gereinigten Oberfläche bleibt keine sichtbare Ablagerung zurück, und es tritt durch diese Reinigung im allgemeinen auch keine nennenswerte Schädigung der Oberfläche ein.
In den folgenden Beispielen wird die Erfindung noch näher erläutert. Alle angegebenen Teile und Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.
In den Beispielen werden folgende Arbeitsweisen verwendet:
nung wird noch eine glatte blanke Oberfläche erhalten.
schlecht
Rostverfahren
Für die Rostversuche werden Eisenbleche mit den Dimensionen 10,2 · 20,4 cm aus einem handelsüblichen, kaltgewalzten Stahl verwendet. Diese Bleche werden in einer Prüfvorrichtung, die den Umweltsbedingungen angepaßt ist, angerostet. In dieser Prüfvorrichtung werden die Bleche 41A Stunden bei 66° C immer wieder angefeuchtet und dann bei 43° C für 3/4 Stunden getrocknet. Bleche, die 24 Stunden so behandelt worden sind, werden als leicht verrostet bezeichnet; nach einer 48stündigen Behändlung werden die Bleche als mäßig verrostet bezeichnet. Stark verrostete Bleche erhält man, wenn die Bleche der Einwirkung der äußeren Umwelt für über einen Monat ausgesetzt werden.
50 Wiederholung des Rostverfahrens Abwaschbarkeit
der Rostentfemer muß von einem mäßig verrosteten Blech nach 30 Minuten abgebürstet werden;
befriedigend— der Rostentfemer läßt sich ebenso leicht wie das vorstehend erwähnte Handelprodukt entfernen; gut — der Rostentferner läßt sich mit Leitungswasser und sehr geringer äußerer Hilfe entfernen; ausgezeichnet— der Rostentfemer wird schlagartig
bei der ersten Berührung mit Wasser abgelöst.
Schutz
schlecht — sofortiges erneutes Rosten nach der Entfernung des Rostentfemers (»Blitzrosten«);
befriedigend — gleiche Schutzwirkung wie mit dem vorstehend erwähnten Handelsprodukt nach der Wiederholung des Rostverfahrens für 24 Stunden in der beschriebenen Prüfvorrichtung; gut— bessere Schutzwirkung als das charakterisierte Handelsprodukt nach der Wiederholung des Rostverfahrens für 24 Stunden in der
beschriebenen Prüfvorrichtung; Nachdem die Bleche gereinigt worden sind, wer- ausgezeichnet— die Rostbildung ist nach 24 Stunden sie an der Luft eine Viertelstunde getrocknet den in der geschilderten Prüfvor- und dann 24 Stunden dem vorstehend geschilderten 55 richtung wesentlich niedriger als Rostverfahren erneut unterworfen. bei einem leicht verrosteten Blech.
Reinigungsverfahren
Es werden 12 g des Mittels zur Entfernung von Rost und zum Schützen gegen erneutes Verrosten auf jedes der 10,2 · 20,4-cm-Bleche, unabhängig von dem Grad der Verrostung, aufgetragen.
Das Mittel wird auf der Oberfläche der verrosteten Bleche zu Beginn für einige Minuten bewegt, dann läßt man es ruhen, bis man es abwäscht. Im allgemeinen läßt man das Mittel bei leichter Verrostung 15 Minuten, bei mäßiger Verrostung 30 Mi-
Beispiel 1
Es wurden mehrere Zubereitungen zum Entfernen von Rost und zum Schutz gegen erneutes Rosten hergestellt, die im wesentlichen aus 8% einer wäßrigen Salzsäurelösung mit einem Gehalt von etwa 37% HCl, 20% Zitronensäure, 2%. eines nichtionischen Alkylarylpolyäthers (oberflächenaktives Mittel), einem Korrosionsinhibitor und einem Restbestandteil an Wasser bestanden.
Der Korrosionsinhibitor und seine Menge war in jedem dieser Mittel wie folgt:
Mittel A — 1% einer wäßrigen Lösung eines Korrosionsinhibitors auf Basis einer Aminverbindung;
Mittel B — 2% des gleichen Mittel wie bei A;
Mittel C — 1% einer 50%igen Lösung eines Korrosionsinhibitors auf Basis einer Aminverbindung;
Mittel D — 2% des Korrosionsinhibitors von C;
Mittel E — 1 % einer wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-aminobuttersäure;
Mittel F — 2°/o des Korrosionsinhibitors von E.
Diese sechs Mittel wurden zum Entfernen von Rost an verrosteten Blechen nach der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise benutzt. Sie ergaben alle eine gute Rostentfernung und eine gute Abwaschbarkeit des Mittels. Die Mittel A bis E ergaben außerdem einen guten Schutz gegen erneutes Rosten, wogegen mit dem Mitte F ein ausgezeichneter Schutz gegen erneutes Rosten erzielt wurde.
Beispiel 2
Es wurden die folgenden Zubereitungen hergestellt, die alle eine gute Rostentfernung und einen guten Schutz gegen erneutes Rosten ergaben.
Mittel A bestand im wesentlichen aus 8% einer wäßrigen Salzsäurelösung, die etwa 37% HCl enthielt, 20% Zitronensäure, 2,5% eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels, 2% einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 6% kolloidalem Siliciumdioxid als Verdickungsmittel und 60% Wasser.
Mittel B bestand im wesentlichen aus 10% einer wäßrigen Salzsäure, die etwa 37% HCl enthielt, 20% Zitronensäure, 2,5 % eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels, 2% einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokos^beta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 6% einer kolloidalen Kieselsäure als Verdickungsmittel und 60°/a Wasser.
Mittel CTBestand im wesentlichen aus 12% einer wäßrigen Salzsäure, die etwa 37% HCl enthielt, 20% Zitronensäure, 2,5% eines mchtionischen oberflächenaktiven Mittels, 2% einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 6'% einer kolloidalen Kieselsäure als Verdickungsmittel und 58°/» Wasser.
Im einzelnen wurden mit diesen Mitteln folgende Ergebnisse erhalten:
Mittel A gab eine gute bis befriedigende Rostentfernung, einen ausgezeichneten Schutz gegen erneutes Rosten und war in seinem allgemeinen Verhalten als gut zu bewerten. Mittel B gab eine gute Rostentfernung, einen guten Schutz gegen erneutes Rosten und war in seinem allgemeinen Verhalten als gut zu bewerten. Mittel C gab eine ausgezeichnete Rostentfernung, einen befriedigenden Schutz gegen erneutes Rosten und war in seinem allgemeinen Verhalten als gut zu beurteilen.
Beispiel 3
Die folgenden Mittel zur Entfernung von Rost und zum Schutz gegen erneutes Rosten gaben besonders gute Ergebnisse, wobei das Mittel A die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellt.
Mittel A bestand im wesentlichen aus 4,48% HCl, zugegeben als wäßrige Lösung, 20,00% Zitronensäure, 2,50 % eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels, 2,00% einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 6% eines kolloidalen Siliciumdioxids als Verdickungsmittel, 0,14 % N-Octylalkohol als Antischaummittel und Wasser als Restbestandteil.
Mittel B bestand im wesentlichen aus 7,55% einer wäßrigen Salzsäure, die 38 % HCl enthielt, 19,00% Zitronensäure, 2,37% Isooctylphenyl-polyäthoxyäthanol als oberflächenaktives Mittel, 1,90% einer 50°/oigen wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-amino-
zo buttersäure als Korrosionsinhibitor, 1,90 % eines Methylcelluloseverdickers, 0,95 % eines handelsüblichen Antischaummittel, das eine Mischung von Paraffinöl, Fettsäureestern und Silikon-Antischaummittel war, und 66,33 % Wasser.
Beispiel 4
Es wurden die folgenden Zubereitungen hergestellt, die ebenfalls gute Mittel zum Entfernen von Rost und zum Schutz gegen erneutes Rosten waren.
(A) Das Mittel bestand im wesentlichen aus 2,7% einer wäßrigen Salzsäure, die etwa 37% HCl enthielt, 25% Zitronensäure, 3,0%* Isooctylphenyl-polyäthoxyäthanol als oberflächenaktives Mittel, 2% einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 2% N-Octylalkohol als Antischaummittel, 6,5Vo kolloidalem Siliciumdioxid als Verdickungsmittel und Wasser als Restbestandteil.
(B) Das Mittel bestand im wesentlichen aus 21,5% einer wäßrigen Salzsäure, die etwa 37% HCl enthielt, 10,0% Zitronensäure, 0,5% Glycerinmonolaurat als oberflächenaktives Mittel, 2,0 % einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokosbeta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 0,15% eines Süikonantischaummittels, 6,0% kolloidalem Siliciumdioxid als Verdickungsmittel und Wasser als Restbestandteil.
(C) Das Mittel bestand im wesentlichen aus 32,4% einer wäßrigen Salzsäure, die etwa 37% HCl enthielt, 7,5% Zitronensäure, 5,0% Polyoxyäthylensorbitollaurat als oberflächenaktives Mittel, 1,5% einer 50%igen wäßrigen Lösung von N-Kokos-beta-aminobuttersäure als Korrosionsinhibitor, 0,15% N-Octylalkohol als Antischaummittel, 6,0% kolloidalem Siliciumdioxid als Verdickungsmittel üncl~~Wässer als Restbestandteil.
409518/380

Claims (2)

1 2 Aus der Patentschrift Nr. 49119 des Amtes für Patentansprüche: Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin ist es bekannt, Zitronensäure in Mischung mit Alkali- oder
1. Mittel zum Entfernen von Rost und zum Ammoniumhydroxid und gegebenenfalls Mineral-Schutz gegen erneutes Rosten, das Salzsäure, 5 säuren, wie Salzsäure, zum Entrosten von Gefäß-Zitronensäure, einen Korrosionsinhibitor und systemen zu verwenden, wobei nur minimale Mengen Wasser enthält, dadurch gekennzeich- an Zitronensäure in niedriger Konzentration verwennet, daß es im wesentlichen aus 1 bis 12Ge- det werden. Derartige Mittel besitzen nur eine gewichtsprozent HC^ 7,5 bis 25 Gewichtsprozent ringe Wirksamkeit und erfordern in der Regel die Zitronensjjure, ~075"bis 5 Gewichtsprozent eines io Anwendung von höheren Temperaturen und langen oberflächenaktiven Mittels, 0,5 bis 1,5 Gewichts- Zeiträumen für eine befriedigende Entfernung des prozent eines Korrosionsinhibitors, 0 bis 6,5 Ge- Rostes.
wichtsprozent eines Verdickungsmittels, 0 bis In der USA.-Patentschrift 2 981633 ist ein Ver-
0,2 Gewichtsprozent eines Antischaummittels fahren zur Vorbehandlung von Eisenmetallen, die
und aus Wasser als Restbestandteil besteht 15 nachher mit Emaille überzogen werden sollen, be-
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekenn- schrieben. Bei diesem Verfahren wird wäßrige Zizeichnet, daß es im wesentlichen aus 3 bis 5 Ge- tronensäure, gegebenenfalls in Mischung mit Mineralwichtsprozent HCl, 17,5 bis 20 Gewichstprozent säuren, zum Beizen der Eisenmetalle benutzt.
Zitronensäure, 2 bis 2,5 Gewichtsprozent eines In der USA.-Patentschrift 3 242 093 ist ein Mittel nichtionischen oberflächenaktiven Mittels, 0,8 bis 20 zum Entfernen von Rost und gegen erneutes Rosten 1,2 Gewichtsprozent eines Korrosionsinhibitors offenbart, das Diammoniumzitrat, Natriumbicarboauf Basis eines Amins, 5,5 bis 6,5 Gewichtspro- nat, Zitronensäure und ein nichtionisches oberzent eines Verdickungsmittels auf Basis von kol- flächenaktives Mittel enthält. Dieses Mittel stellt eine loidalem Siliciumdioxid, 0,1 bis 0,2 Gewichtspro- feste Masse dar, die vor ihrer Anwendung als Rostzent eines Antischaummittels und aus Wasser als 25 Schutzmittel in Wasser aufgelöst werden muß.
Restbestandteil besteht. Die USA.-Patentschrift 2450861 befaßt sich mit
der Entfernung von Ablagerungen, wie Kesselsteinablagerungen in Dampfkesseln, und zeigt die Be-
nutzung eines Amins als Korrosionsinhibitor in einem
30 Mittel, das Salzsäure enthält.
Aus der USA.-Patentschrift 2 558 167 ist ein gel-
Die Entfernung von Rost stellt schon seit Beginn artiges oder pastenförmiges Mittel zum Entfernen des Eisenzeitalters ein Problem dar, da seither von Rost und gegen erneutes Rosten bekannt, das der Wunsch besteht, Oberflächen von Eisen und Phosphorsäure und/oder organische Säuren, wie Zi-Eisenlegierungen von Rost zu befreien, um sie zu 35 tronensäure, und als Verdickungsmittel Natriumschützen und um ihr Aussehen und ihre Verwend- carboxyalkylcellulose enthält,
barkeit zu verbessern. Obwohl für diesen Zweck im Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Mit-Laufe der vielen Jahre zahlreiche Verfahren und Zu- tel zum Entfernen von Rost und zum Schutz gegen bereitungen zur Entfernung von Rost gefunden wur- erneutes Rosten, das Salzsäure, Zitronensäure, einen den, existiert das Problem des Rostschutzes und der 40 Korrosionsinhibitor und Wasser enthält und dadurch Rostentfernung auch heute noch. gekennzeichnet ist, daß es im wesentlichen aus 1 bis
Bei einem Reinigungsverfahren müssen mehrere 12 Gewichtsprozent HCl, 7,5 bis 25 Gewichtsprozent Faktoren berücksichtigt werden, bevor ein befriedi- Zitronensäure, 0,5 bis 5 Gewichtsprozent eines obergendes System entwickelt werden kann. So ist es z. B. flächenaktiven Mittels, 0,5 bis 1,5 Gewichtsprozent wünschenswert, ein Verfahren zu besitzen, das nicht 45 eines Korrosionsinhibitors, 0 bis 6,5 Gewichtspromit der Entwicklung von giftigen Gasen und unange- zent eines Verdickungsmittels, 0 bis 0,2 Gewichtsnehmen Gerüchen verbunden ist. Außerdem besteht prozent eines Antischaummittels und aus Wasser als der Wunsch, daß durch das Reinigungsverfahren nur Restbestandteil besteht.
der Rost von der Oberfläche entfernt wird und daß Es ist überraschend, daß dieses Mittel frei von
die Oberfläche an sich und ein eventuell vorhandener 50 den wesentlichen Nachteilen der bekannten Mittel ist
Anstrich oder ein anderes Deckmittel unbeschädigt und sich im Vergleich zu den besten Handelsproduk-
bleiben. Fernerhin soll das Reinigungsverfahren nicht ten dieser Art durch eine Überlegenheit hinsichtlich
zu sichtbaren Ablagerungen auf der Oberfläche, von der Rostentfernung, der Abwaschbarkeit des Rost-
der Rost entfernt worden ist, führen. Ein anderer Schutzmittels und des Schutzes gegen erneutes Rosten
Gesichtspunkt von Bedeutung ist die Leichtigkeit, 55 auszeichnet.
mit der sich ein solches Rostschutzmittel auf die Innerhalb der erfindungsgemäß zu verwendenden Oberfläche auftragen läßt und die Berührung zwi- Mengen an Salzsäure von 1 bis 12 Gewichtsprozent sehen dem Mittel und dem Rost aufrechterhalten der Zubereitung sind 3 bis 5 Gewichtsprozent die werden kann. Ein weiterer Gesichtspunkt, der eine bevorzugten Mengen. Diese Mengen sind als 100°/oige wichtige Rolle spielt, ist die Anforderung an den 60 HCl zu berechnen, obwohl in der Regel dem Mittel Rostentferner, daß er die gereinigte Oberfläche gegen eine wäßrige Chlorwasserstofflösung in der im Hanweiteres Rosten schützt. Wenn das Produkt allge- del üblicherweise erhältlichen Form zugegeben wird, mein verwendet werden soll, so spielt auch das Aus- Das in dieser Weise zugegebene Wasser setzt den sehen des Produktes eine wesentliche Rolle. Letzten Anteil an Wasser herab, der unabhängig von der Endes besteht aber die Hauptanforderung darin, daß 65 Salzsäure zugegeben werden muß, um die Gesamteine rasche, wirksame und sorgfältige Entfernung des zubereitung auf 100% zu bringen. In Verbindung Rostes durch ein solches Mittel und ein solches Ver- mit der Konzentration des Rostentferners an Salzfahren erreicht wird. säure wurde festgestellt, daß die Reinigungsgeschwin-
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