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DE2150455C3 - Vorrichtung zum Wenden von in Regalen lagernden Produkten, insbesondere Käselaiben - Google Patents

Vorrichtung zum Wenden von in Regalen lagernden Produkten, insbesondere Käselaiben

Info

Publication number
DE2150455C3
DE2150455C3 DE19712150455 DE2150455A DE2150455C3 DE 2150455 C3 DE2150455 C3 DE 2150455C3 DE 19712150455 DE19712150455 DE 19712150455 DE 2150455 A DE2150455 A DE 2150455A DE 2150455 C3 DE2150455 C3 DE 2150455C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheese
shelf
shelves
turning
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712150455
Other languages
English (en)
Other versions
DE2150455A1 (de
DE2150455B2 (de
Inventor
Nils Bryne Underhaug (Norwegen)
Original Assignee
Trallfa Nils Underhaug A/S, Bryne (Norwegen)
Filing date
Publication date
Priority to NL7113617A priority Critical patent/NL7113617A/xx
Application filed by Trallfa Nils Underhaug A/S, Bryne (Norwegen) filed Critical Trallfa Nils Underhaug A/S, Bryne (Norwegen)
Priority to DE19712150455 priority patent/DE2150455C3/de
Priority to FR7138538A priority patent/FR2114394A5/fr
Priority claimed from FR7138538A external-priority patent/FR2114394A5/fr
Publication of DE2150455A1 publication Critical patent/DE2150455A1/de
Publication of DE2150455B2 publication Critical patent/DE2150455B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2150455C3 publication Critical patent/DE2150455C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

20
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung von der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Gattung.
Bekannt ist eine Vorrichtung dieser Art zum Aufnehmen und Absetzen von zu trocknenden Formsteinen auf Unterlagen bildenden Brettern. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird ein modifizierter Gabelstapler zum Wenden verwendet. Dieser Gabelstapler wird an die einzelnen Regale herangefahren, entnimmt diesen die in ihnen lagernden Formsteine mit seinen Klemmarmen, wendet die Steine um etwa 180° zur Waagerechten, so daß die Unterlagen herausfallen, bringt sie anschließend in ihre waagerechte Lage zurück und setzt die Formsteine anschließend zu größeren Steinstapeln zusammen. Die Formsteine werden also unmittelbar vom Gabelstapler erfaßt, aus den Regalen entfernt und zu einer anderen Stelle transportiert (DT-PS 11 09 075).
Bekannt ist weiter eine Einrichtung zum Lagern und Reifen von Formkäse, insbesondere Käselaiben, bei der die Käselaibe auf den Brettern eines vorfahrbaren Regals liegen und das gesamte Regal einschließlich der Bretter und der auf diesen liegenden Käselaibe zu deren Wenden um 180° gedreht wird. Dabei wird jeder Käselaib von dem Regalbrett, auf dem er vor der Drehung lag, auf das vor der Drehung darüber liegende und nach der Drehung darunter liegende Regalbrett umgelegt. Während der Drehung werden die Käselaibe durch besondere Stützmittel am Herausfallen gehindert. Bei dieser Einrichtung ist damit jedes Regal drehbar ausgebildet und weist Stützeinrichtungen für die Käselaibe auf. Dies bedingt einen hohe Kosten verursachenden konstruktiven Aufwand (CH-PS 4 08 522).
Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet eine weitere bekannte Käsewendevorrichtung, bei der die einzelnen Regale an Laufschienen hängend verschiebbar und sämtlich um horizontale Achsen schwenkbar sind. Auch bei dieser Käsewendevorrichtung muß rechts und links bzw. seitlich von dien Regalen genügend Raum freigehalten werden, um deren Drehung um die horizontalen Achsen zu ermöglichen. Diese Drehung der einzelnen Regale um eine horizontale Achse erfordert viel manuelle Kraft oder hohen motorischen Aufwand, falls die Regale motorisch gewendet werden sollten (US-PS 27 02 943).
Bekannt ist weiter noch eine Klammervorrichtung zum Fassen und Wenden von Käselaiben, bei der die in Regalen lagernden Käselaibe von sich hydraulisch an ihren Umfang anlegenden Klamnierteilen erfaßt aus dem Regal herausgenommen um 180° gewendet und dann anschließend wieder in das Regal verbracht werden (CH-PS 4 55 379).
Aus obigem folgt, daß die Käselaibe bei der Mehrheit der bekannten Käse-Lager- und -Wendevorrichtungen mitsamt den sie aufnehmenden Regalen um 180° geschwenkt werden. Dieses Verschwenken der Regale um 180° bedingt, daß entweder seitlich der Regale viel Raum vorhanden ist oder die Regale vor dem Schwenken seitlich verschoben werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Käsewendevorrichtung zu schaffen, die eine platzsparende Lagerung des Käses erlaubt und mit der der Käse schonend und weitgehend automatisiert gewendet werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Aufgrund dieser Lösung lassen sich die Käseregale in einer Lagerhalle ohne wesentlichen Zwischenraum aneinanderreihen. Nur an einer Stelle der Lagerhalle. zum Beispiel zu Beginn eines Käsewendevorganges in einer Ecke -Jer Lagerhalle, muß Raum für zwei Gabelstapler freigehalten werden. Zu Beginn eines Wenderivorganges holt der eine Gabelstapler das erste Regal und setzt es in der Wendevorrichtung auf der Regalhubvorrichtung ab. Dann erfassen die Greifer die Käselaibe. Zum Lösen der Käselaibe von den Regal brettem senkt die Hubvorrichtung das Regal etwas ab. Die Käselaibe hängen dann mit Abstand von den Regalbrettern in den Greifern. Anschließend fährt der Wagen mit der Schwenkvorrichtung aus dem Regal heraus, wendet die Käselaibe um 180°, fährt dann auf seinen Schienen wieder in das Regal hinein und durch Heben der Regalhubvorrichtung kommen die Käselaibe wieder auf die Regalbretter zu liegen. Nach Beendigung dieses Wendevorganges nimmt der andere Gabelstapler das den gewendeten Käse enthaltende Regal auf und stellt es an der freien Kopfwand der Lagerhalle ab. Inzwischen hat der erste Gabelstapler das nächste Käseregal herangeholt und zur Käsewendevorrichtung befördert. Nun werden die auf diesem Regal lagernden Käse gewendet.
Auf diese Weise werden die Regale stufenförmig weggeräumt, zur Käsewendevorrichtung gefahren und anschließend wieder aufgestellt. Die Wendevorrichtung wird dabei geradlinig von einer Stirnseite der Lagerhalle zur anderen Stirnseite fortbewegt. Bei diesem gesamten Wendevorgang können die Regale dicht an dicht nebeneinander stehenbleiben. Lediglich in einer Ecke muß Platz für die Wendevorrichtung freigelassen werden. Weiter muß nur ein einziger Gang zwischen je zwei Regalreihen zum Hinein- und Herausfahren der Gabelstapler freigelassen werden. Beim Wenden des Käses einer Lagerhalle ist dieser Gang zuerst an einer Stirnseite der Lagerhalle vorhanden. Bei Fortschreiten des Wendevorganges wandert dieser Gang durch das Lager durch. Auf seiner einen Seite werden Regale mit gewendeten Käcen abgestellt und auf seiner anderen Seite werden Regale mit noch ungewendeten Käsen aufgenommen. Mit diesem Gang wandert auch die Käsewendevorrichtung von einer zur anderen Stirnseite des Lagers. Falls die Käselaibe nach einer gewissen Zeit wieder gewendet werden sollen, arbeitet man in umgekehrter Richtung,
und der Gang und die Käsewendevorrichtung wandern in entgegengesetzter Richtung in Längsrichtung durch das Lager.
Als zweckmäßig hat sich die Anordnung eines Wagens beidseitig der Regalhubvorrichtung erwiesen. Damit können die vorn und hinicn in einem Regal lagernden Käselaibe gleichzeitig aufgenommen und gewendet werden.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer bevorzugten Ausführungsform weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig.! eine schematische Seitenansicht eines sechsunddreißig Käselaibe enthaltenden Regals und von beiden Seiten an dieses Regal heranfahrbaren Wendevorrichtungen, ,5
F i g. 2 eine Ansicht von oben,
Fig.3 eine Ansicht ähnlich Fig. 1, wobei die linke Greifvorrichtung gerade in das Regal hineingefahren ist, während die rechte Greifvorrichtung die Käselaibe zum Wenden hak, und
F i g. 4 eine Vorderansicht der drehbaren Scheibe mit achtzehn in den Greifvorrichiungen festgespannten Käselaiben beim Wendevorgang.
Die Vorrichtung weist einen auf vier Laufrädern 2 rollenden Wagen 1 auf. Mit einem Üruckluftzylinder 3 wird der Wagen auf Schienen 4 hin- und hergefahren Auf dem Wagen 1 befindet sich eine Scheibe 5 mit achtzehn Greifern 6. Die Scheibe 5 ist drehbar. Hierzu dient ein Drehmechanismus 8 bekannter Konstruktion. Die Greifer 6 sind einstellbar und entweder feder- oder druckluftbelastet. über einen nicht dargestellten Exzenter oder Keil sind sie an eine zentrale Kraftquelle angeschlossen, zum Beispiel einen Druckluftzylinder. Ein Regal 9 steht auf einer Transportbahn 10 und wird mit einer Hubvorrichtung 11 angehoben und zwischen die beiden Wagen 1 gebracht. In dem Regal 9 liegen sechsunddreißig Käselaibe 12 in fixierter Stellung.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Nach dem Einschieben eines Regals 9 zwischen zwei Wagen 1, wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, werden die Wagen 2 durch die Druckluf«zylinder 3 in Richtung auf das Regal 9 zusammengefahren. Die Greifer 6, die sich in offener Stellung befinden, werden durch die Bewegung der Wagen 1 zwischen die im Regal 9 lagernden Käselaibe 12 geschoben, wie in Fig.3 links dargestellt wird. In dieser Lage werden die Greifer 6 durch Federdruck oder pneumatisch ausgelöst und erfassen die Käselaibe 12 mit gewünschter Haltekraft.
Um einen Schaden an Käselaiben 12, die auf einem Unterlagebrett kleben, zu vermeiden, wird das Regal 9 mit der Hubvorrichtung 11 abgesenkt, so daß die Käselaibe 12, von den Unterlagbrettern gelöst, in den Greifern 6 gehalten werden.
Die Wagen 1 werden jetzt mit den Druckluftzylindern 3 vom Regal 9 weggeschoben und die Käselaibe 12 hängen außerhalb des Regals 9 in den Greifern 6, wie rechts in Fig.3 dargestellt. Mit Hilfe des Drehmecha nismus 8 wird die Scheibe 5 nun um 180° gedreht, so daß die Käselaibe 12 nun mit ihren Unterseiten oben — und umgekehrt — liegen. Die Druckluftzylinder 3 führen dann die Wagen 1 wieder auf das Regal 9 zu und jeder Käselaib 12, der noch in einem Greifer 6 hängt, wird an die gleiche Stelle im Regal 9 zurückgeführt. In dieser Stelle offnen sich die Greifer 6 und die Käselaibe 12 werden auf die Regalbretter aufgesetzt. Die Wagen 1 werden darauf in die in F i g. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurückgeführt. Das Regal 9 wird nun wegtransportiert und ein neues Regal 9 wird zwischen die Wendevorrichtungen geschoben.
Die Vorrichtung kann statt pneumatisch auch elektrisch angetrieben werden.
Ferner können die erläuterten Wendevorgänge mit einfachen Mitteln auch vollautomatisch ausgeführt werden, so daß das Hineinschieben des Regals 9 zwischen die Wendevorrichtungen von selbst die erläuterten Wendevorgänge auslöst, worauf diese Vorgänge ohne weitere äußere Einwirkung ausgeführt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

21 SO Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Wenden von in Regalen lagernden Produkten, insbesondere Käselaiben, bestehend aus mindestens einem Wagen mit einer Schwenkvorrichtung mit zahlreichen an dieser befestigten, in eine Klemm- und eine Öffnungsstellung bewegbaren Greifern, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (1) auf Schienen (4) geführt und frontal zu einer Regalhubvorrichtung (U) in Richtung auf diese zu und von dieser weg bewegbar angeordnet ist und die Schienen (4) mit der Regalhubvorrichtung (11) eine verschiebbare Einheit bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch geke»wzeichnet, daß beidseitig der Regalhubvorrichtung (11) ein Wagen (I) angeordnet ist
DE19712150455 1971-10-04 1971-10-09 Vorrichtung zum Wenden von in Regalen lagernden Produkten, insbesondere Käselaiben Expired DE2150455C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7113617A NL7113617A (de) 1971-10-04 1971-10-04
DE19712150455 DE2150455C3 (de) 1971-10-09 Vorrichtung zum Wenden von in Regalen lagernden Produkten, insbesondere Käselaiben
FR7138538A FR2114394A5 (de) 1971-10-04 1971-10-27

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712150455 DE2150455C3 (de) 1971-10-09 Vorrichtung zum Wenden von in Regalen lagernden Produkten, insbesondere Käselaiben
FR7138538A FR2114394A5 (de) 1971-10-04 1971-10-27

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2150455A1 DE2150455A1 (de) 1973-05-24
DE2150455B2 DE2150455B2 (de) 1976-04-08
DE2150455C3 true DE2150455C3 (de) 1976-11-18

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