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Vorrichtung zum wechselnden Bereitstellen von Stabmaterial und Teilen
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wechselnden
Bereitstcllen von Stabmaterial und Teilen mittels Lagerboxen.
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lür ein Lagersystem, wie es bereits unter P 2725 789.2/22 am 8. Juni
1977 zum Patent angemeldet wurde, stellt sich die Aufgabe, eine Bereitstelluny des
in diesem Lagersystem eingelagerten Materials an den beiden Stirnseiten des Regalblocks
nach P 2725 789.2/22 und in dem Regalblock selbst zu schaffen. Dabei soll eine schnellstmögliche
Wechselzeit, die von dem R F Z ( Regalförderzeug ) nach P 2725 789.2/22 unabhängig
sein soll, erzeugt werden.
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Auch stellt sich die Aufgabem die wechselnde Bereitstellung der Lagerboxen
ohne zusätzliche Transportwagen vorzunehmen, wie sie z.B. in P 2856 808.3 beschrieben
werden.
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Die Vorrichtung zum wechselnden Bereitstellen von Stabmaterial und
Teilen nach P 2856 808.3 hat den Nachteil, daß die Lagerboxen vom RFZ nach P 2725
789.2/22 erst auf gesonderte Transportwagen abgesetzt und seitlich aus der Längsseite
eines Regalblocks herausgefahren werden.
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Dabei wird zum Ein- und Ausfahren zweimal die Fahrstrecke , gleich
der Länge der bereitzustellenden Lagerbox und die zugeordnete Zeit benötigt.
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Auch muß bei einer Lagerbox noch ein Hin- und Herbewegen in der Vorrichtung
P 2856 808.3 mit großen Zeitverlusten in Kauf genommen werden.
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Außerdem hat die Anordnung nach P 2856 808.3 den weiteren Nachteil,
neben einem Regalsystem nach P 2725 789.2/22, Fläche von mindestens der Breite des
Regalsystemes selbst zu verschwenden. Dadurch wird oft der Materialfluß neben der
Regalanlage empfindlich gestört.
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Die vorliegende Erfindung verhindert die dargestellten Nachteile dadurch,
daß die erfindungsgemäßen Vorrichtungen an den Kopfseiten und in der Regalanlage
, zwischen den Regalblocks selbst, angeordnet sind.
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Weitere Nachteile werden dadurch vermieden, daß die Lagerboxen vom
RFZ wechselweise auf Rolleisten abgesetzt werden, die in dem Regalsystem starr auf
beiden Längsseiten angeordnet sind und dadurch, daß davor eine
synchronlaufende
Hubvorrichtung angeordnet ist, welche ebenfalls Rolleisten aufweist, die mit den
starren Rolleisten im Regal durch höhenverfahren des Hubtisches zur Deckung gebracht
werden, wobei der Transport der Lagerboxon von den starren Rolleisten auf die Rolleisten
auf dem Hubtisch durch eine erfindungsgemäße Ein- und Ausschubvorrichtung solcherart
erfolgt, daß auf dem Hubtisch an den Kopfseiten synchron angetriebene Laufwagen
zwischen Ketten hin- und hergezogen werden und an dem Laufwagen Mitnehmerhaken und
Zentrierstößel angebracht sind.
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Im Folgenden werden die Ausführungsbeispiele der Erfindung näher bcschrieben.
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zeigt: Fig. 1 Einen Schnitt durch
eine Regalanlage und zeigt die Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zwischen
den Regalen selbst.
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Fig. 2 Eine Draufsicht aus Ansicht " A Fig. 3 Einen Schnitt nach A:A.
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Fig. 4 Eine vergrößerte Detaildarstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
im Seitenschnitt B:B Fig. 5 Zeigt einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Auszugvorrichtung
nach C:C .
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird die Erfindung beschrieben.
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Man erkennt in Fig. 1 und Fig. 2 deutlich, daß die Regalzeilen durch
eiricri Freiraum (6) unterbrochen sind und rechts und links des Freiraumes (fi)
die Regaleinzelblöcke (1) vorhanden sind. Die Begehung des Freiraumes erfolgt über
die Arbeitsbühne (20), auf der auch die erfindungsgemäßen Vorrichtungen rechts und
links vor den Regaleinzelblöcken (1) angeordnet sind.
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Auch sind die in den Regaleinzelblöcken übereinander angeordneten
;tarren Rolleisten (2) gut zu erkennen. Man sieht in Fig. 1 auch die Hubgerüstc
(23) mit dem Führungsrahmen (22) , die mit den Hubzügen (21) auf- und abbewegt werden
und dabei die Hubbühne (3) nit der darauf befindlichen Auszugvorrichtung und den
Rolleisten (2a) mit den starren Rolleisten (2) höhen(Jleich zur Deckung bringt.
Vor dem Hubrahmen (3) erkennt man in Fig. @ auch die Arbeitsrollenbahn (4) In Fig.
3 ist die Auszugsvorrichtung in räumlicher Anordnung rechts und linki außen auf
dem Hubrahmen (3) zu erkennen. Der vergrößerte Schnitt £:£ in Fig. 5 zeigt die Rolleiste
(2a) auf dem Hubrahmen neben der Auszugvorrichtung.
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Dort ist auch das Kopfende einer Lagerbox (5) und ihre Führung in
der Rol 1 ei stop dargestpl 0 t
Man sieht, daß der Untergurt der
Box (5) dicht über die Auszugvorrichtung (7) hinwegbewegt wird.
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imine vergrößerte Darstellung der Anordnung der starren Rolleisten
(2) im Regal (1) und die davor angeordnete Auszug- und Einschubvorrichtung (7) zeigt
Fig. 4 Auf dem Hubrahmen (3) ist die Auszug- und Einschubvorrichtung (7) quer aufgebracht.
Sie besteht aus den Führungsleisten (9), auf denen der Ein-und Auszugwagen (8) hin-
und herbeweglich angeordnet ist. Er wird über den Antriebsmotor (12) über die Kette
(10) angetrieben. Der Gleichlauf der Aus- und Einschubbewegung wird dadurch sichergestellt,
daß die Kette (10) über die Kettenräder (11) geleitet wird, die mit der Gleichlaufwelle
(26) verbunden sind. Die Gleichlaufwelle (26) verbindet jeweils die rechts und links
auf dem Hubtisch (3) angeordnete Auszug- und Einschubvorrichtungen (7). Die weitere
Umlenkung der Kette (10) erfolgt mittels der Unlenkkettenräder (27).
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Fi. 4 zeigt auch den eigentlichen Greifer (14), der drehbar in dem
Aus-und linzugwagen (8) gelagert ist und durch den Zylinder (18) auf- und abbewegt
wird. Dabei greift der Greifer (14) unter den Untergurt der Seitenwand (15) der
Lagerbox (5).
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Zur Fixierung der richtigen Lage der Lagerbox (5) nach dem Absetzen
durch das RFZ auf der Rollenbahn (2) ist der Zentrierstößel (13) an dem Ein- und
Auszugwagen fest angebracht. Er bringt die Lagerbox immer in eine genaue fixierte
Stellung zum Greifer (14) dadurch, daß er die Lagerbox gegen den Anschlag (24) drückt.
Auch verhindert der Zentrierstößel (13) ein verklemmen des Greifers (14). Ein verlaufen
der Lagerbox (5) auf der Rolleiste (2) nach dem Ausklinken des Greifers (14) wird
durch die Rücklaufsperre (19) verhindert.
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In Fig. 4 sind die beiden Absetzstellungen der Lagerbox (5) mit I
und II gekennzeichnet. Strichpunktiert ist die untere Abholposition des Hubrahmens
(33) der Absetzebene I zugeordnet dargestellt.
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Die Bewegungen der einzelnen Bauteile sind mit Pfeilen ihrer Bewegungsrichtung
gekennzeichnet.
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Ein Arbeitsvorgang in der Vorrichtung nach der Erfindung läuft so
ab, daß der Bedienungsmann durch Vorwahl zweier Befehle, durch das RFZ (25) eine
Lagerbox (5) auf der starren Rolleiste (2) auf Ebene I abstellen und sofort nach
dem Abstellen die weitere angewählte Lagerbox (5) herbeiholt.
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Nach dem Abstellen fährt der in Ruhestellung befindliche Aus- und
Einzugwagen (8) in Richtung der abgesetzten Lagerbox (5) mit nach untenzeigendem
Greifer (14) an und schiebt die Lagerbox (5) gegen den Anschlag (24). Damit is die
Lagerbox (5) einzuggerecht zentriert und der Greifer (14) wird durch den Zylinder
(18) hochgedrückt und faßt unter den Untergurt der Materialboxseitenwand (15). Danach
läuft über Folgesteuerung der Antrieb (27) an und zieht die Lagerbox bedingt durch
die Gleichlaufwelle (26) auf die Rolleiste (2a) und den Hubrahmen (3).
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Danach steht die Lagerbox zugriffbereit und Material wird entnommen.
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Während dieser Zeit ist vom RFZ bereits die Rollebene I erneut belegt
worden.
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Nachdem nun die zuerst geholte Lagerbox nicht mehr benötigt wird,
schiebt.
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sie der Aus- und Einzugwagen (8) in umgekehrter Folge wieder auf die
starre Rolleiste (2) im Regal auf die Ebene II, nachdem mittels der Hubzüge (21)
der Hubrahmen (3) mit den Rollen (20) höhengleich zur Deckung gebracht wurde.
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Die abholgerechte Stellung der Lagerbox (5) für das RFZ (25) wird
durch die Rücklaufsperre (19) sichergestellt.